Fragen die die Welt bewegen....
Fragen die die Welt bewegen....
Ich grübel und grübel schon seit Tagen warum unser Wattwurm sich so für einen Mindestlohn einsetzt und dabei fadenscheinige nicht funktionierende wirtschaftlich unsinnige Beispiele einer auf den ersten Blick augenscheinlichen Einsparung vorbringt.
Heute morgen 10:23 Uhr Ortszeit kam mir der Gedankenblitz...
Watti spekuliert auf ein Mindestlohn, gibt dabei noch Tipps wie man besser nicht sparen sollte (minderwertige Autos nutzen, runderneuerte Reifen) lehnt sich zurück und wartet ganz gemütlich darauf das die ersten MWUs pleite gehen, der Kuchen neu verteilt wird und er als alleinfahrender EWU die nächsten Jahre fette Beute machen kann.
Gar nicht mal so dumm der Wattwurm...
Heute morgen 10:23 Uhr Ortszeit kam mir der Gedankenblitz...
Watti spekuliert auf ein Mindestlohn, gibt dabei noch Tipps wie man besser nicht sparen sollte (minderwertige Autos nutzen, runderneuerte Reifen) lehnt sich zurück und wartet ganz gemütlich darauf das die ersten MWUs pleite gehen, der Kuchen neu verteilt wird und er als alleinfahrender EWU die nächsten Jahre fette Beute machen kann.
Gar nicht mal so dumm der Wattwurm...
stimmt
das habe ich mir auch gedacht, als er sich locker über das Ende vom Konzessionsstop in Neumünster freute. Die Aussage, man könne mehr Taxen einfach so verkraften, kam mir ebenso komisch und widersprüchlich vor. 
Wir Kieler können uns die merkwürdige Vorgehensweise der Neumünsteraner Kollegen auch nicht erklären. Da hat man einen Konkurrenzschutz und muss lediglich ein Kurzgutachten bezahlen...und was machen die...nö,nö,nö. Aber Neumünster war noch nie sehr helle.

Wir Kieler können uns die merkwürdige Vorgehensweise der Neumünsteraner Kollegen auch nicht erklären. Da hat man einen Konkurrenzschutz und muss lediglich ein Kurzgutachten bezahlen...und was machen die...nö,nö,nö. Aber Neumünster war noch nie sehr helle.
Lieber Hauke, nur zufriedene Mitarbeiter die sich mit ihrem Beruf und ihre Firma identifizieren, können die Dienstleistungsqualität erbringen die man von ihnen im allgemeinen auch erwartet. Und zur Zufriedenheit der Mitarbeiter sind faire Löhne und die üblichen sozialen Standarts unbedingt erforderlich! Das meine ich ganz ohne einen Hintergedanken!
Wenn ich dabei einen Hintergedanken habe, dann höchstens diesen: In 2 Jahren muß ich meine Konzession verlängern. Dann bin ich 60 Jahre alt! Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob ich meine Konzession dann wirklich verlängern lasse und mir den ganzen bürokratischen Heckpiß noch ein mal zumute! Es kann sein, das ich in 2 Jahren als lohnabhängiger Kutscher arbeite! Wie gesagt ich bin noch in der Phase der Meinungsfindung. Die Einführung eines Mindestlohn noch innerhalb dieser Phase wäre für mich bei meiner Meinungsfindung sehr hilfreich! Wenn der Mindestlohn kommt bevor meine Konzession abläuft, lasse ich diese Konzession nicht mehr verlängern, sondern fahre noch ein paar Jahre als Kutscher sofern es die Gesundheit erlaubt!
Und wenn dieser Mindestlohn kommt, werden sicher noch ein paar mehr Alleinfahrer ähnliche Gedanken hegen und sich als Fahrer einstellen lassen und ihre Konzessionen abgeben! Denn das was viele Alleinfahrer betreiben, ist nichts weiter Selbstausbeutung! Ein Mindestlohn wäre ein guter Anreiz diese Art von selbstzerstörerischer Ausbeutung aufzugeben! Reicht das als Antwort?
Wenn ich dabei einen Hintergedanken habe, dann höchstens diesen: In 2 Jahren muß ich meine Konzession verlängern. Dann bin ich 60 Jahre alt! Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob ich meine Konzession dann wirklich verlängern lasse und mir den ganzen bürokratischen Heckpiß noch ein mal zumute! Es kann sein, das ich in 2 Jahren als lohnabhängiger Kutscher arbeite! Wie gesagt ich bin noch in der Phase der Meinungsfindung. Die Einführung eines Mindestlohn noch innerhalb dieser Phase wäre für mich bei meiner Meinungsfindung sehr hilfreich! Wenn der Mindestlohn kommt bevor meine Konzession abläuft, lasse ich diese Konzession nicht mehr verlängern, sondern fahre noch ein paar Jahre als Kutscher sofern es die Gesundheit erlaubt!
Und wenn dieser Mindestlohn kommt, werden sicher noch ein paar mehr Alleinfahrer ähnliche Gedanken hegen und sich als Fahrer einstellen lassen und ihre Konzessionen abgeben! Denn das was viele Alleinfahrer betreiben, ist nichts weiter Selbstausbeutung! Ein Mindestlohn wäre ein guter Anreiz diese Art von selbstzerstörerischer Ausbeutung aufzugeben! Reicht das als Antwort?
Dachte immer, dass es den Kutschern der Regierung ein wenig besser geht, aber zumindest die nicht festangestellten geht's ... ?ähnlich?
http://www.taz.de/Chauffeur-Ausbeutung- ... g/!105004/
http://www.taz.de/Chauffeur-Ausbeutung- ... g/!105004/
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Schmidt-Taxi
Re: Fragen die die Welt bewegen....
Bester Hauke,Hauke hat geschrieben:Ich grübel und grübel schon seit Tagen warum unser Wattwurm sich so für einen Mindestlohn einsetzt und dabei fadenscheinige nicht funktionierende wirtschaftlich unsinnige Beispiele einer auf den ersten Blick augenscheinlichen Einsparung vorbringt.
Heute morgen 10:23 Uhr Ortszeit kam mir der Gedankenblitz...
da hättest Du gar nicht so lange grübeln müssen, denn Wattwurm hatte es mehrfach sogar direkt gesagt und ein paar mal angedeutet, das er sich davon Konkurrentenwegsterben erhofft.
Kannst alles hier im Forum nachlesen.
Liebes Deichkind, selbst wenn sich 75 Prozent aller Konzessionsinhaber an den Kosten dieses Gutachten beteiligt hätten, wären das für jede Konzession immerhin noch 250 -300 Euro gewesen. Ich finde das ist viel Geld!
Beim ersten Taxigutachten war ein überwältigende Mehrheit auch dazu bereit dafür freiwillig in die Tasche zu greifen. Und wie wäre das denn weitergegangen, wenn wir auch das 2. Taxigutachten aus der eigenen Tasche bezahlt hätten? Hätten wir dann 3 Jahre später noch einmal den Klingelbeutel für ein 3.Taxigutachten herumreichen müssen?
Das kann doch nicht immer so fröhlich weiter gehen! Die Stadt Neumünster ist die Aufsichtsbehörde, und die Stadt Neumünster hat die Pflicht zu prüfen ob die Taxiunternehmen noch in der Lage sind wirtschaftlich zu arbeiten! Wenn die Stadt Neumünster der Meinung ist das eine wirtschaftliche Schieflage eingetreten ist, die es gerechtfertigt eine Warteliste einzurichten, dann ist die Stadt in der Pflicht ein solches Gutachten zu bezahlen und nicht das Gewerbe! Das kann kein Dauerzustand werden, das ausschließlich das Taxigewerbe solche Gutachten bezahlt und sich die Kommunen damit aus der Verantwortung ziehen! Das kann man auf freiwilliger Basis einmal machen das darf aber kein Dauerzustand werden!
Im übrigen ist für die Einrichtung einer Warteliste überhaupt kein Taxigutachten erforderlich!! Eine Warteliste kann die Aufsichtsbehörde auch ohne Gutachten beschliessen! So ein Taxigutachten ist nur eine juristische Absicherung um im Fall von Klagen vor dem Verwaltungsgericht mit Zahlen und Fakten aufwarten zu können! Ob die Richter diesem Taxigutachten auch folgen, ist durch das bloße Vorhandensein eines Taxigutachtens noch nicht einmal absolut sicher! Es wird durch das Gutachten ein bißchen sicherer, aber ganz sicher nie! Nicht das Gutachten entscheidet sondern die Richter!
Ein Viertel aller Taxiunternehmer in Neumünster erreicht in 5 Jahren die Altersgrenze! Die Öffnung der Warteliste ist auch im Hinblick auf die demografische Altersstruktur der Neumünsteraner Taxiunternehmer gerechtfertigt! Man muß dem Nachwuchs eine Chance geben sich im Gewerbe zu etablieren und sich einen Kundenstamm aufzubauen! Ich bin davon überzeugt das die Stadt Neumünster so verantwortungsbewußt ist und den Deckel wieder drauf packt, wenn eine bestimmte Zahl an Konzessionen erreicht ist. Und das auch ohne Taxigutachten!
2017 kommt das Fiskaltaxameter, dann gehören solche Taxigutachten und die damit verbundene Geschäftemacherei hoffentlich der Vergangenheit an! Dann kann sich die Stadt ihre Daten direkt frei Haus über Intranet vom Finanzamt liefern lassen! Und auf dieser Basis kann sie dann auch ohne Gutachten selbst entscheiden! Die Taxigutachten von Linne+Krause sind dann überflüssig und weil man das bei Linne+Krause auch weiss hat man schnell die Firma Tesymex gegründet die dann ihre Rüssel gegen Entgelt in unsere Taxameter hängen darf!
Dafür das Ihr dann mit dem Fiskaltaxameter alle ganz steuerehrlich und lieb und artig geworden seit und der Steuerbetrug somit endlich aufhört, dürft Ihr pro Taxi und pro Monat eine Strafgebühr von 29,90 Euro Netto an Tesymex bezahlen! Das ist doch nett, oder? Also denkt daran mindestens einmal im Monat eine 30 Euro-Tour schwarz zu fahren, damit Ihr die Strafgebühr für Eure Steuerehrlichkeit die Ihr bei Tesymex ablaschen müßt, wieder raus habt!
Wenn alle die zur Zeit auf der Warteliste stehen, die Vorraussetzungen erfüllen und da wurde uns zugesichert, wird man die Messlatte höher als bisher legen, haben wir zum Jahresende bzw. Jahresanfang 83 Taxen in Neumünster bei 77.000 Einwohner plus 5000 Einwohner Einzugsgebiet von Neumünster! Ist das zuviel? Ich glaube eher angemessen, aber nicht zuviel!
Beim ersten Taxigutachten war ein überwältigende Mehrheit auch dazu bereit dafür freiwillig in die Tasche zu greifen. Und wie wäre das denn weitergegangen, wenn wir auch das 2. Taxigutachten aus der eigenen Tasche bezahlt hätten? Hätten wir dann 3 Jahre später noch einmal den Klingelbeutel für ein 3.Taxigutachten herumreichen müssen?
Das kann doch nicht immer so fröhlich weiter gehen! Die Stadt Neumünster ist die Aufsichtsbehörde, und die Stadt Neumünster hat die Pflicht zu prüfen ob die Taxiunternehmen noch in der Lage sind wirtschaftlich zu arbeiten! Wenn die Stadt Neumünster der Meinung ist das eine wirtschaftliche Schieflage eingetreten ist, die es gerechtfertigt eine Warteliste einzurichten, dann ist die Stadt in der Pflicht ein solches Gutachten zu bezahlen und nicht das Gewerbe! Das kann kein Dauerzustand werden, das ausschließlich das Taxigewerbe solche Gutachten bezahlt und sich die Kommunen damit aus der Verantwortung ziehen! Das kann man auf freiwilliger Basis einmal machen das darf aber kein Dauerzustand werden!
Im übrigen ist für die Einrichtung einer Warteliste überhaupt kein Taxigutachten erforderlich!! Eine Warteliste kann die Aufsichtsbehörde auch ohne Gutachten beschliessen! So ein Taxigutachten ist nur eine juristische Absicherung um im Fall von Klagen vor dem Verwaltungsgericht mit Zahlen und Fakten aufwarten zu können! Ob die Richter diesem Taxigutachten auch folgen, ist durch das bloße Vorhandensein eines Taxigutachtens noch nicht einmal absolut sicher! Es wird durch das Gutachten ein bißchen sicherer, aber ganz sicher nie! Nicht das Gutachten entscheidet sondern die Richter!
Ein Viertel aller Taxiunternehmer in Neumünster erreicht in 5 Jahren die Altersgrenze! Die Öffnung der Warteliste ist auch im Hinblick auf die demografische Altersstruktur der Neumünsteraner Taxiunternehmer gerechtfertigt! Man muß dem Nachwuchs eine Chance geben sich im Gewerbe zu etablieren und sich einen Kundenstamm aufzubauen! Ich bin davon überzeugt das die Stadt Neumünster so verantwortungsbewußt ist und den Deckel wieder drauf packt, wenn eine bestimmte Zahl an Konzessionen erreicht ist. Und das auch ohne Taxigutachten!
2017 kommt das Fiskaltaxameter, dann gehören solche Taxigutachten und die damit verbundene Geschäftemacherei hoffentlich der Vergangenheit an! Dann kann sich die Stadt ihre Daten direkt frei Haus über Intranet vom Finanzamt liefern lassen! Und auf dieser Basis kann sie dann auch ohne Gutachten selbst entscheiden! Die Taxigutachten von Linne+Krause sind dann überflüssig und weil man das bei Linne+Krause auch weiss hat man schnell die Firma Tesymex gegründet die dann ihre Rüssel gegen Entgelt in unsere Taxameter hängen darf!
Dafür das Ihr dann mit dem Fiskaltaxameter alle ganz steuerehrlich und lieb und artig geworden seit und der Steuerbetrug somit endlich aufhört, dürft Ihr pro Taxi und pro Monat eine Strafgebühr von 29,90 Euro Netto an Tesymex bezahlen! Das ist doch nett, oder? Also denkt daran mindestens einmal im Monat eine 30 Euro-Tour schwarz zu fahren, damit Ihr die Strafgebühr für Eure Steuerehrlichkeit die Ihr bei Tesymex ablaschen müßt, wieder raus habt!
Wenn alle die zur Zeit auf der Warteliste stehen, die Vorraussetzungen erfüllen und da wurde uns zugesichert, wird man die Messlatte höher als bisher legen, haben wir zum Jahresende bzw. Jahresanfang 83 Taxen in Neumünster bei 77.000 Einwohner plus 5000 Einwohner Einzugsgebiet von Neumünster! Ist das zuviel? Ich glaube eher angemessen, aber nicht zuviel!
kann ich nicht rechnen ?
Ok,
vielleicht kann ich ja nicht rechnen, aber:
Derzeit habt Ihr 73 Taxen und gegen Jahresende vermutlich 83 Wagen, richtig?
Das Gutachten hätte 15.000 gekostet und vielleicht hätten sich 75% aller Wagen/Unternehmer daran beteiligt, ja?
Mit dem Gutachten hättet Ihr zumindest 3 Jahre Ruhe vor neuer Konkurrenz, stimmt doch ?
Dann ist meine Rechnung die:
55 Wagen/Unternehmer bezahlen die 15.000 Euro für das Gutachten. Das sind 272,72 Euro (mal Netto/Brutto weggelassen). Bei drei Jahren sind das 90,90 Euro im Jahr oder 7,50 Euro im Monat bzw. 0,25 Euro am Tag.
Ich unterstelle mal den Neumünsteraner Kollegen, dass durchschnittlich jedes Taxi in Neumünster 6.500 Euro im Monat Umsatz generiert; das wären bei 73 Taxen 474.500 Euro im Monat und 5.694.000 Euro im Jahr.
Nun habt Ihr Ende des Jahres 83 Taxen, die sich die 5.694.000 Euro Taxenumsatz in Neumünster teilen. Demnach setzt ein Taxi zukünftig statt 6.500 Euro nunmehr nun noch 5.716 Euro im Monat um. Das sind 783 Euro, die ein neuer Kollege jedem der Altunternehmer wegnimmt. Oder anders: 26,00 Euro Umsatz pro Tag, richtig ?
Ok, ich bin ja nur Fahrer, aber sind 0,25 Euro pro Tag für ein Gutachten nicht besser angelegt, als 26,00 Euro Umsatz pro Tag pro Fahrzeug weniger ?
Wer managt eigentlich Euer Gewerbe in Neumünster ? Hatte der keinen Taschenrechner zur Hand.? Wie konnte denn der Euch sehenden Auges ins Verderben rennen lassen ?
Außerdem: Wenn in den nächsten 5 Jahren diverse Unternehmer in den Ruhestand gehen, dann haben die gerade einen Teil Ihrer Altersvorsorge durch den lukrativen Verkauf Ihrer Unternehmen verspielt/versenkt ? Hat das denn keiner in der Kalkulation berücksichtigt ?
vielleicht kann ich ja nicht rechnen, aber:
Derzeit habt Ihr 73 Taxen und gegen Jahresende vermutlich 83 Wagen, richtig?
Das Gutachten hätte 15.000 gekostet und vielleicht hätten sich 75% aller Wagen/Unternehmer daran beteiligt, ja?
Mit dem Gutachten hättet Ihr zumindest 3 Jahre Ruhe vor neuer Konkurrenz, stimmt doch ?
Dann ist meine Rechnung die:
55 Wagen/Unternehmer bezahlen die 15.000 Euro für das Gutachten. Das sind 272,72 Euro (mal Netto/Brutto weggelassen). Bei drei Jahren sind das 90,90 Euro im Jahr oder 7,50 Euro im Monat bzw. 0,25 Euro am Tag.
Ich unterstelle mal den Neumünsteraner Kollegen, dass durchschnittlich jedes Taxi in Neumünster 6.500 Euro im Monat Umsatz generiert; das wären bei 73 Taxen 474.500 Euro im Monat und 5.694.000 Euro im Jahr.
Nun habt Ihr Ende des Jahres 83 Taxen, die sich die 5.694.000 Euro Taxenumsatz in Neumünster teilen. Demnach setzt ein Taxi zukünftig statt 6.500 Euro nunmehr nun noch 5.716 Euro im Monat um. Das sind 783 Euro, die ein neuer Kollege jedem der Altunternehmer wegnimmt. Oder anders: 26,00 Euro Umsatz pro Tag, richtig ?
Ok, ich bin ja nur Fahrer, aber sind 0,25 Euro pro Tag für ein Gutachten nicht besser angelegt, als 26,00 Euro Umsatz pro Tag pro Fahrzeug weniger ?
Wer managt eigentlich Euer Gewerbe in Neumünster ? Hatte der keinen Taschenrechner zur Hand.? Wie konnte denn der Euch sehenden Auges ins Verderben rennen lassen ?
Außerdem: Wenn in den nächsten 5 Jahren diverse Unternehmer in den Ruhestand gehen, dann haben die gerade einen Teil Ihrer Altersvorsorge durch den lukrativen Verkauf Ihrer Unternehmen verspielt/versenkt ? Hat das denn keiner in der Kalkulation berücksichtigt ?
Der ehemalige Unternehmer mit seinen Stammgästen, seiner besonnen Fahrweise und dem Unternehmerischen Denken und Handeln wird mit Kusshand von jedem halbwegs vernünftigen Unternehmer angestellt und braucht für Lohnverhandlungen kein Mindestlohn. Seine Abschlüsse werden naturgemäß weit über dem geforderten Mindestlohn liegen.Wattwurm hat geschrieben: Und wenn dieser Mindestlohn kommt, werden sicher noch ein paar mehr Alleinfahrer ähnliche Gedanken hegen und sich als Fahrer einstellen lassen und ihre Konzessionen abgeben! Denn das was viele Alleinfahrer betreiben, ist nichts weiter Selbstausbeutung! Ein Mindestlohn wäre ein guter Anreiz diese Art von selbstzerstörerischer Ausbeutung aufzugeben! Reicht das als Antwort?
Das war bisher so und das wird auch so bleiben.
Bei uns sind ex Unternehmer die beliebtesten, begehrtesten und auch die besten Fahrer. (nur wenige Ausnahmen bestätigen diese Regel)
Re: kann ich nicht rechnen ?
Solche Preise wie in München ( 50.000 - 75.000 Euro ) lassen sich für eine Konzession in NMS nicht erzielen. Maximal 4.000 -5000 Euro konnte man zu Zeiten des Konzessionsstop hier für seine Konzessione bekommen! Eine deratige Summe dürfte bei der Altersvorsorge kaum eine Rolle spielen! Die sind schnell weg!Deichkind hat geschrieben:Außerdem: Wenn in den nächsten 5 Jahren diverse Unternehmer in den Ruhestand gehen, dann haben die gerade einen Teil Ihrer Altersvorsorge durch den lukrativen Verkauf Ihrer Unternehmen verspielt/versenkt ? Hat das denn keiner in der Kalkulation berücksichtigt ?
Da gibt es keine Garantie dafür! Ein Gutachten kann dazu beitragen, bei einer Klage gegen den Beobachtungszeitraum, die Richter dazu zu bewegen die Klage abzuweisen, eine Garantie dafür gibt es aber nicht! Außerdem: Konkurrenz belebt das Geschäft, dieser Spruch hat immer noch seine Gültigkeit! Eine Totalabschottung des Marktes bewirkt das man zur Bequemlichkeit neigt und sich weniger Mühe gibt! Ich bin durchaus kein radikaler Marktliberaler, ich bin für geregelte Verhältnisse im Taxigewerbe aber ich bin gegen eine totale Blockade! Das Taxigewerbe steht nicht unter Artenschutz!Deichkind hat geschrieben:Mit dem Gutachten hättet Ihr zumindest 3 Jahre Ruhe vor neuer Konkurrenz, stimmt doch ?
Bei Großveranstaltungen in der Nachtschicht ( Ball des Sports ), wenn dann auch noch schlechtes Wetter herrscht, haben wir durchaus mal Wartezeiten von 15 Minuten und darüber! Und in der Tagschicht ist die schnelle Bedienbarkeit durch diverse Straßenbaumaßnahmen und Umleitungen auch nicht immer innerhalb von 10 Minuten gegeben! Ein paar Taxen zusätzlich können also nicht schaden, sondern sind beim Blick durch die Kundenbrille eigentlich nur zu begrüßen!
Vielleicht bewirkt das auch das dieses Gerase in der Nachtschicht endlich aufhört! Hier brettern ja einige Vollidioten Nachts mit 100 Km/h innerorts durch die Botanik! Für die bin ich mit 70 Km/h ein absolutes Verkehrshindernis! Da wird einem ja richtig schlecht wenn man sich das mal anguckt, was hier Nachts abgeht! Und scheinbar sind in der Nachtschicht auch noch Festpreise allgemein üblich, ich dachte diese Kuh hätten wir vom Eis? In der Tagschicht fragt kein Kunde mehr nach einem Festpreis in der Nachschicht andauernd!
- Otto126
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Das ist echt ein Hammer, dieser Artikel.Pittlepuk hat geschrieben:Dachte immer, dass es den Kutschern der Regierung ein wenig besser geht, aber zumindest die nicht festangestellten geht's ... ?ähnlich?
http://www.taz.de/Chauffeur-Ausbeutung- ... g/!105004/
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?
- Alter Bärenfunker
- Vielschreiber
- Beiträge: 777
- Registriert: 10.06.2012, 22:08
- Wohnort: Berlin-Schönefeld
RocVin hat dauerhaft keine Chance und andere auch nicht denn die Preise werden weiter fallen und die Gurkentruppe von Regierung glaubt dafür bekommen sie auch noch Neue Autos. Alles wird kaputt gespart ohne Rücksicht auf die AN. Umsonst beschäftigt RocVin nur Selbstständige weil für Lohnkosten schon lange keine Kohle da ist.

Re: kann ich nicht rechnen ?
Solche Preise wie in München ( 50.000 - 75.000 Euro ) lassen sich für eine Konzession in NMS nicht erzielen.
Watti: in München sicher auch nicht
Watti: in München sicher auch nicht
L+K liefert allgemeine Strukturdaten und kann die sämtliche Fahrzeuge umfassende spezifische Datenerhebung und Datenverarbeitung eines Ordnungsamtes nicht ersetzen. Der Staat kann Intelligenz/Kompetenz an vermeintlich zur Begutachtung befähigte Unternehmen nicht auslagern, er muß sie selbst haben. Das Ordnungsamt schaut sich die Fahrzeuge und die entsprechenden Kennzahlen an. Alter des Fahrzeuges, Kilometerstand, mutmaßliche Umsatzschätzung aus den Zählerständen, Abgleich mit Fahrer-Kennzahlen wie Schichtabschreiber, Monatsabrechnungen und Einkommensverhältnisse des MWU/EWU und hat somit die relevanten Daten für fiskalische und funktionsfähigkeits-bezogene Begutachtungen.Wattwurm hat geschrieben: 2017 kommt das Fiskaltaxameter, dann gehören solche Taxigutachten und die damit verbundene Geschäftemacherei hoffentlich der Vergangenheit an! Dann kann sich die Stadt ihre Daten direkt frei Haus über Intranet vom Finanzamt liefern lassen! Und auf dieser Basis kann sie dann auch ohne Gutachten selbst entscheiden! Die Taxigutachten von Linne+Krause sind dann überflüssig und weil man das bei Linne+Krause auch weiss hat man schnell die Firma Tesymex gegründet die dann ihre Rüssel gegen Entgelt in unsere Taxameter hängen darf!
Mit L+K ist Datenerfassungsmarathon und Problemkultivierung entstanden. L+K ist kein Gutachter sondern redundanter Daten-Lieferant. Gutachten generieren sich von selbst im Falle konstruktiver Zusammenarbeit von Fahrern, Unternehmern, Gewerbevertretern und Ordnungsamt. Die oben angesprochenen Kennzahlen sind zwingend und eröffnen keine Interpretationsspielräume über die externe "Gutachter" oder Verwaltungsrichter zu grübeln, spekulieren oder phantasieren hätten um zu den entsprechenden Fehleinschätzungen zu kommen.
Das Fiskaltaxameter hat allenfalls Unterstützer-Funktion, denn schlau ist man auch ohne eine solche Apparatur insofern man taxi-spezifische Kennzahlen zu interpretieren weiß.
-
Schmidt-Taxi
Vermutlich weil es genau diejenigen sind, die sicher nicht an den "Grundfesten" des Taxigewerbes rütteln,Hauke hat geschrieben: Bei uns sind ex Unternehmer die beliebtesten, begehrtesten und auch die besten Fahrer. (nur wenige Ausnahmen bestätigen diese Regel)
weiter Umsatzentlohnung bevorzugen und auch sonst davon überzeugt sind, das alles sobleiben soll wie es ist.
Inklusive der Wettbewerbsungerechtigkeit und Lohnunterschiede von 100%.
Eben immer auf dem Rücken anderer. Und: Nach mir die Sintflut.
Und Problemlösungen fürs Gewerbe sind von ihnen mit Sicherheit auch nicht zu erwarten.
Weiter so!!! Heute stehen wir am Abgrund. Morgen sind wir einen Schritt weiter.
Nein, weil sie unternehmerisch denken und handeln und aus eigener Erfahrung wissen was das Gewerbe her gibt, was möglich ist und was gar nicht geht.Schmidt hat geschrieben: Vermutlich weil es genau diejenigen sind, die sicher nicht an den "Grundfesten" des Taxigewerbes rütteln,
weiter Umsatzentlohnung bevorzugen und auch sonst davon überzeugt sind, das alles sobleiben soll wie es ist.
Wie sollte es auch anders sein? Ich kann nicht heute noch Unternehmer sein und Morgen als Fahrer alles in Frage stellen, wovon ich gestern noch anhand harter Fakten überzeugt war.
-
Schmidt-Taxi
Sagte ich doch eben: Weil Unternehmer Umsatzentlohnung bevorzugen.Hauke hat geschrieben:Nein, weil sie unternehmerisch denken und handeln ......Schmidt hat geschrieben: Vermutlich weil es genau diejenigen sind, die sicher nicht an den "Grundfesten" des Taxigewerbes rütteln,
weiter Umsatzentlohnung bevorzugen und auch sonst davon überzeugt sind, das alles sobleiben soll wie es ist.
Wo Fahrer draufsteht, ist im Taxigewerbe ein Unternehmer drin.
Watti erklärt die Welt!
Das hört sich alles zu akademisch an, das ist nicht meine Welt! Also ich fasse das mal mit meinen Worten zusammen: Das Taxigutachten basiert auf Zahlen die von den Unternehmern geliefert werden die jahrelang das Finanzamt besch:issen haben! Dann werden diese Zahlen pauschal um den Beschißfaktor 10 bereinigt! 10 Prozent auf alles außer Tiernahrung! 10 Prozent auf die Umsätze und Gewinne abzüglich 10 Prozent von den Betriebsausgaben! Ein "Dienstfahrrad" mit einer 24-Gang Shimanoschaltung und aerodynamisch gefederten Sattel ist kein Dienstfahrrad mehr! Das ist ein Spaßfahrrad und Spaß hat man im Dienst nicht zu haben! Also auch keine Betriebsausgabe! Wurden die Zahlen entsprechend dem Besch:ißfaktor aufbereitet, ist das Gutachten fertig und kann der Behörde vorgelegt werden! Dafür gibt´s dann ein gutes Honorar!klobürste hat geschrieben: L+K liefert allgemeine Strukturdaten und kann die sämtliche Fahrzeuge umfassende spezifische Datenerhebung und Datenverarbeitung eines Ordnungsamtes nicht ersetzen. Der Staat kann Intelligenz/Kompetenz an vermeintlich zur Begutachtung befähigte Unternehmen nicht auslagern, er muß sie selbst haben. Das Ordnungsamt schaut sich die Fahrzeuge und die entsprechenden Kennzahlen an. Alter des Fahrzeuges, Kilometerstand, mutmaßliche Umsatzschätzung aus den Zählerständen, Abgleich mit Fahrer-Kennzahlen wie Schichtabschreiber, Monatsabrechnungen und Einkommensverhältnisse des MWU/EWU und hat somit die relevanten Daten für fiskalische und funktionsfähigkeits-bezogene Begutachtungen.
Mit L+K ist Datenerfassungsmarathon und Problemkultivierung entstanden. L+K ist kein Gutachter sondern redundanter Daten-Lieferant. Gutachten generieren sich von selbst im Falle konstruktiver Zusammenarbeit von Fahrern, Unternehmern, Gewerbevertretern und Ordnungsamt. Die oben angesprochenen Kennzahlen sind zwingend und eröffnen keine Interpretationsspielräume über die externe "Gutachter" oder Verwaltungsrichter zu grübeln, spekulieren oder phantasieren hätten um zu den entsprechenden Fehleinschätzungen zu kommen.
Das Fiskaltaxameter hat allenfalls Unterstützer-Funktion, denn schlau ist man auch ohne eine solche Apparatur insofern man taxi-spezifische Kennzahlen zu interpretieren weiß.
Nun mal wieder zurück zum Thread:
- wieso ist es noch keinem Süssigkeiten-Hersteller gelungen, aufreißfreundliche Schokoriegel-Packungen her zu stellen, die man einfach so, mit einem Ritsch, während der Fahrt im Taxi aufkriegt.
Manche Schokoriegel sind besser verpackt, als ein Goldbarren in Fort Knox!
Wie sollen da Kinder mit zurecht kommen, noch schlimmer: Taxifahrer????
Das birgt auch ein gewisses Gefahrenpotenzial, wenn man da versucht an den Inhalt zu kommen und die Schale ist schonn nicht zu knacken!
Also, Mr. Riegelein, Mars, Suchard, Hachez und Konsorten: ran an den Computer und flugs ein Autofahrerfreundlicher Schokoriegelanzug konzipiert. Kann ja so schwer nicht sein! Wir fliegen zum Mond! Los, los, morgen fängt die Schicht wieder an...
- wieso ist es noch keinem Süssigkeiten-Hersteller gelungen, aufreißfreundliche Schokoriegel-Packungen her zu stellen, die man einfach so, mit einem Ritsch, während der Fahrt im Taxi aufkriegt.
Manche Schokoriegel sind besser verpackt, als ein Goldbarren in Fort Knox!
Wie sollen da Kinder mit zurecht kommen, noch schlimmer: Taxifahrer????
Das birgt auch ein gewisses Gefahrenpotenzial, wenn man da versucht an den Inhalt zu kommen und die Schale ist schonn nicht zu knacken!
Also, Mr. Riegelein, Mars, Suchard, Hachez und Konsorten: ran an den Computer und flugs ein Autofahrerfreundlicher Schokoriegelanzug konzipiert. Kann ja so schwer nicht sein! Wir fliegen zum Mond! Los, los, morgen fängt die Schicht wieder an...
Bloß kein Stress...
Gebt mir ruhig die Schuld!
Gebt mir ruhig die Schuld!
Bist du bei 90% Auslastung angekommen, so das du während der Fahrt futtern musst?Emilie hat geschrieben:Nun mal wieder zurück zum Thread:
- wieso ist es noch keinem Süssigkeiten-Hersteller gelungen, aufreißfreundliche Schokoriegel-Packungen her zu stellen, die man einfach so, mit einem Ritsch, während der Fahrt im Taxi aufkriegt.