Weite Leerfahrt, wie kommt man zu seinem Geld?

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H&K
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Weite Leerfahrt, wie kommt man zu seinem Geld?

Beitrag von H&K » 18.06.2011, 06:38

Hallo Kollegen,
unsere Nachtschicht hat heute Nacht über Zentralenvermittlung eine weitere Abholfahrt angenommen. Dazu hat sie von der Zentralistin auch die Handynummer von den Fahrgästen erhalten und einen Rückruf gemacht. Die Leute hörten sich auch ganz vernünftig an und wollten ganz sicher auf das Taxi warten, weil sie unbedingt von außerhalb zurück in die Stadt wollten.
Als dann unser Taxi sogar noch 5 min. eher als angekündigt in dem kleinen Ort eintraf und die Leute dann noch einmal kurz angerufen wurden, wo sie denn nun genau stehen, erklärten diese einfach, dass sie inzwischen in ein anderes Taxi eingestiegen seien, weil es so kalt war und sie so lange warten mussten, blabla... als meine Nachtschicht erwiderte, so gehe das nicht, sie müssten die Anfahrtskosten bezahlen, wurde einfach aufgelegt.
Ja toll, man hat ja nichts anderes zu tun als mal eben einfach so in die Pampa zu fahren, sehr lustig und dann kommt da so ganz zufällig ein anderes Taxi auch mal eben so vorbei...
Offenbar haben die bei mehreren Taxinummern/Zentralen angerufen (der Klassiker im Landkreis), wer schneller da ist, hat gewonnen...
Allein für die Anfahrt waren nun schon 50 Euro auf der Uhr.

Wegen kleiner Leerfahrt machen wir üblicherweise keinen Aufriss, weil Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis stehen, aber bei 50 Euro Anfahrtskosten, abgesehen davon, dass man in der verlorenen Zeit in der Stadt mit Sicherheit noch ein paar Nachtschwärmer ergattert hätte, hört irgendwo der Spaß auf!

Was kann man denn nun sinnvoll unternehmen, wenn man die Handynummer der Leute hat? Man will ja dem schlechten Geld kein gutes hinterher werfen (Anwalt etc.).
Diskutiere nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit seiner langjährigen Erfahrung.

GS1471
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Beitrag von GS1471 » 18.06.2011, 06:55

moin h&k !
Na klar, 50 Euro sind ärgerlich,aber das gleiche gibt es auch in einer Grossstadt ....
Beispiel Grindelallee : Hauptverkehrstrasse , Durchfluss an Taxen ca. 30 pro Stunde , Taxiposten ca 150m entfernt !
Du bekommst die Funktour und obwohl Du 30 Sekunden später vor der Tür stehst,sind die "Kunden" schon weg ! Weil doppelt hält besser : einmal bestelllen und dann doch ranwinken ...
Das ist das gleiche,wenn mann an einer roten Ampel als Fussgänger steht und per Drückknopf grün anfordert und dann doch bei rot geht !!!
Ganz herrlich , mitten in der Nacht, kein Fussgänger o ä , aber rot ...
Auch Fehltouren müssen gefahren werden !

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oldstrolch
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Beitrag von oldstrolch » 18.06.2011, 10:46

50 euro anfahrtskosten???....

was sollte die tour dann komplett

bringen??
ich würde mich ja mit dir geistig duellieren,aber du bist unbewaffnet


komm auf die dunkle seite der macht....wir haben kekse :D


hier klickenzum poppen:D

der Clown
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Beitrag von der Clown » 18.06.2011, 11:31

Ich würde es als Lehrgeld betrachten und solche unsicheren Bestellungen nicht mehr annehmen. Entweder Deine Zentrale entwickelt ein sicheres Bestellverfahren mit vertrauenswürdigen Kunden oder sie sollte auf solche Bestellungen ganz verzichten. 50 Euro sind zwar schmerzhaft, aber die Wut legt sich nach ein oder zwei Wochen wieder. Und übers Jahr gesehen relativiert sich dieses Ereignis ganz schnell.

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Beitrag von Pat35i » 18.06.2011, 11:37

oldstrolch hat geschrieben:50 euro anfahrtskosten???....

was sollte die tour dann komplett

bringen??

Das war auch mein erstes Fragezeichen als ich den Text las!?!?

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Beitrag von H&K » 18.06.2011, 14:21

Fahrt Ihr denn alle nur um den Block???
Was kostet es denn bei Euch, wenn Ihr ca. 35 km in den nächsten Landkreis fahrt, um dort jemanden abzuholen?
Bei uns wird an der Stadtgrenze die Uhr eingeschalten, bei Euch etwa nicht?

Ich hab denen eine SMS geschrieben, auf die §§ 642 und 643 hingewiesen und um Rückruf bis spätestens Montag gebeten, sonst würden wir einen Anwalt einschalten, was die Kosten deutlich erhöhen würde.
Gerade vorhin kam nun der Rückruf samt Entschuldigung...

Bin ja gespannt, ob das Geld bald auf dem Konto eingeht.

Hab mich im Netz schlau gemacht, die Urteile sind eindeutig.
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Beitrag von bonscott » 18.06.2011, 15:11

H&K hat geschrieben:Fahrt Ihr denn alle nur um den Block???
Was kostet es denn bei Euch, wenn Ihr ca. 35 km in den nächsten Landkreis fahrt, um dort jemanden abzuholen?
Bei uns wird an der Stadtgrenze die Uhr eingeschalten, bei Euch etwa nicht?

Ich hab denen eine SMS geschrieben, auf die §§ 642 und 643 hingewiesen und um Rückruf bis spätestens Montag gebeten, sonst würden wir einen Anwalt einschalten, was die Kosten deutlich erhöhen würde.
Gerade vorhin kam nun der Rückruf samt Entschuldigung...

Bin ja gespannt, ob das Geld bald auf dem Konto eingeht.

Hab mich im Netz schlau gemacht, die Urteile sind eindeutig.
Das wollte ich Dir gerade raten. Kleine Ermahnung wirkt Wunder. Auch in Beziehung auf die nächste Doppelbestellung, die sich diese Kunden dann bestimmt verkneifen.

Hier in Berlin gibt es keine "Anfahrt". Alles , was aus der Pampa kommt, wenn die dortigen Fahrer schon schnarchen, ist eigenes Risiko. Deswegen kommt immer öfter per Sprache: "....... zum letzten "

Teilweise wird hier auch schon Potsdam zu "normalen" Zeiten augerufen. Was das soll, ist mir schleierhaft. Evtl.Adressen , wo kein Potsdamer Kutscher mehr hinfährt :idea:

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Beitrag von Ben » 18.06.2011, 16:04

der Clown hat geschrieben:Ich würde es als Lehrgeld betrachten und solche unsicheren Bestellungen nicht mehr annehmen.
Das ist zweifellos ein pragmatischer, naheliegender Weg. Ich würde aber trotzdem H&K ermuntern wollen, auch juristisch dran bleiben zu wollen. In Deutschland müssen Telefonprovider die Daten ihrer Kunden verifizieren und speichern. Abgesehen von den (rechtlich unzulässigen, leider aber möglichen) anonymen SIM-Karten lassen sich bei berechtigem Interesse (Klage) die Kundendaten herauskriegen. Sollte der Provider seiner Pflicht zur Verifizierung der Kundendaten nicht nachgekommen sein, käme eine Schadensersatz-Klage gegen den Telefonprovider in Betracht (gemäß sog. Störerhaftung).

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Beitrag von der Clown » 18.06.2011, 16:35

Ich habe diese Aussage
Man will ja dem schlechten Geld kein gutes hinterher werfen (Anwalt etc.).
so verstanden, dass der Rechtsweg nicht gegangen werden soll. Faktisch ist ja ein Geschäft geschlossen worden. Wenn man dies nur eindeutig zum Beispiel per Sprachaufzeichnung nachweisen kann, sollte der Rechtsweg einfach sein. Ansonsten würde ich sagen "Du (Kunde) nie wieder. Such Dir einen anderen."

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Beitrag von reasoner » 18.06.2011, 17:09

H&K hat geschrieben: ... Ich hab denen eine SMS geschrieben, auf die §§ 642 und 643 hingewiesen und um Rückruf bis spätestens Montag gebeten, sonst würden wir einen Anwalt einschalten, was die Kosten deutlich erhöhen würde.
Gerade vorhin kam nun der Rückruf samt Entschuldigung...

Bin ja gespannt, ob das Geld bald auf dem Konto eingeht.
Das ist ja immerhin etwas. Wir drücken den Daumen.

Anderenfalls sehe ich das ähnlich, wie der Clown. Unter 'Schwund muss sein' buchen.

Die Provider teilen dir die Daten des Vertragspartners nur mit, wenn sie ein Anwaltsschreiben mit hinreichender Begründung bekommen. Dann hast du also erst einmal Kosten. Nicht zuletzt könnte die Simcard eine Prepaid-Card sein. Dann hast du wenig Chancen.

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Beitrag von scarda » 18.06.2011, 17:13

reasoner hat geschrieben:...
Unter 'Schwund muss sein' buchen.

Die Provider teilen dir die Daten des Vertragspartners nur mit, wenn sie ein Anwaltsschreiben mit hinreichender Begründung bekommen. Dann hast du also erst einmal Kosten. Nicht zuletzt könnte die Simcard eine Prepaid-Card sein. Dann hast du wenig Chancen.
Kann so etwas nicht eure Zentrale sammeln und einem RA übergeben? Sonst lohnt es wirklich nicht.
DEREGULIERUNG IST AUCH NUR REGULIERUNG. ZIELFÜHRENDE VORSCHLÄGE? NEIN? ACH SO!
Taxi_2017 ist gut, innovativ, technisch top, hat beste Fahrzeuge zu vernünftigen, regulierten Preisen
http://www.yumpu.com/de/document/view/2 ... toi-studie#

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Re: Weite Leerfahrt, wie kommt man zu seinem Geld?

Beitrag von Otto126 » 18.06.2011, 17:17

H&K hat geschrieben:Hallo Kollegen,
unsere Nachtschicht hat heute Nacht über Zentralenvermittlung eine weitere Abholfahrt angenommen. Dazu hat sie von der Zentralistin auch die Handynummer von den Fahrgästen erhalten und einen Rückruf gemacht. Die Leute hörten sich auch ganz vernünftig an und wollten ganz sicher auf das Taxi warten, weil sie unbedingt von außerhalb zurück in die Stadt wollten.
Als dann unser Taxi sogar noch 5 min. eher als angekündigt in dem kleinen Ort eintraf und die Leute dann noch einmal kurz angerufen wurden, wo sie denn nun genau stehen, erklärten diese einfach, dass sie inzwischen in ein anderes Taxi eingestiegen seien, weil es so kalt war und sie so lange warten mussten, blabla... als meine Nachtschicht erwiderte, so gehe das nicht, sie müssten die Anfahrtskosten bezahlen, wurde einfach aufgelegt.
Ja toll, man hat ja nichts anderes zu tun als mal eben einfach so in die Pampa zu fahren, sehr lustig und dann kommt da so ganz zufällig ein anderes Taxi auch mal eben so vorbei...
Der klassische Fall, hatten wir gestern Nacht auch. Der Zentralist bietet mir zwei Stadtteile an, ich wähle den nähergelegenen und erhalte die vermeintlich schlechtere Tour (waren aber auch 13,70, also), der Kollege hinter mir bekommt eine Abholung mit Handynummer aus einer Umlandgemeinde (ca. 30,-). Er hat da draußen Leerfahrt, auf dem Handy meldet sich nur noch die Mailbox. Kannste machen nix...
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."

Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?

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Beitrag von reasoner » 18.06.2011, 17:23

scarda hat geschrieben:
reasoner hat geschrieben:...
Unter 'Schwund muss sein' buchen.

Die Provider teilen dir die Daten des Vertragspartners nur mit, wenn sie ein Anwaltsschreiben mit hinreichender Begründung bekommen. Dann hast du also erst einmal Kosten. Nicht zuletzt könnte die Simcard eine Prepaid-Card sein. Dann hast du wenig Chancen.
Kann so etwas nicht eure Zentrale sammeln und einem RA übergeben? Sonst lohnt es wirklich nicht.
Na ja, Zentralen würden die Kosten auf die Funkgebühren umlegen müssen. Nicht Betroffene würden also mitbezahlen.

Einige Zentralen legen Chargebacks von maestro-(EC-)Karten um bei Geräten, die keine gesicherten Zahlungen garantieren. Ich weiß nicht so recht... Schließlich sind wir auch nicht unmittelbarer Vertragspartner des Beförderungsvertrages.

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Beitrag von scarda » 18.06.2011, 17:35

reasoner hat geschrieben:
scarda hat geschrieben:
reasoner hat geschrieben:...
Unter 'Schwund muss sein' buchen.

Die Provider teilen dir die Daten des Vertragspartners nur mit, wenn sie ein Anwaltsschreiben mit hinreichender Begründung bekommen. Dann hast du also erst einmal Kosten. Nicht zuletzt könnte die Simcard eine Prepaid-Card sein. Dann hast du wenig Chancen.
Kann so etwas nicht eure Zentrale sammeln und einem RA übergeben? Sonst lohnt es wirklich nicht.
Na ja, Zentralen würden die Kosten auf die Funkgebühren umlegen müssen. Nicht Betroffene würden also mitbezahlen.

Einige Zentralen legen Chargebacks von maestro-(EC-)Karten um bei Geräten, die keine gesicherten Zahlungen garantieren. Ich weiß nicht so recht... Schließlich sind wir auch nicht unmittelbarer Vertragspartner des Beförderungsvertrages.
Oder der RA freut sich über den nächsten größeren Auftrag.
DEREGULIERUNG IST AUCH NUR REGULIERUNG. ZIELFÜHRENDE VORSCHLÄGE? NEIN? ACH SO!
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Beitrag von H&K » 18.06.2011, 17:47

Innerhalb der Stadt passiert so was schon öfter mal, dass Leute "versehentlich" in ein anderes Taxi einsteigen.
[An dieser Stelle DANKE an solche Kollegen, die einfach alles einsammeln, was ihnen unter die Finger kommt. Anständige Kollegen fragen immer, ob schon wo bestellt wurde und verweisen dann auf den Kollegen, der sich extra auf die Socken macht.]

Aber weit außerhalb, sozusagen am Ar... der Welt, kommt ja normalerweise nicht "zufällig" ein anderes Taxi vorbei. Die Kollegen auf dem Land, soweit es sie dort überhaupt gibt, sind um diese Uhrzeit noch nicht mal für ihre Dialysefahrten unterwegs.
Vielmehr ist es dann so, dass die Leute einfach mal überall anrufen, wer denn in welcher Zeit da sein könnte... Abbestellt wird natürlich nicht mehr.
Das passiert bei uns häufig bei einer ganz bestimmten Großdisco im Landkreis, wo dann von uns auch keiner mehr hinfahren will.
Wie schon gesagt, der erste Taxler am Ziel, gewinnt!

Ein Kollege, dem ich die Story heute erzählt habe, lässt auch bei kleinen Leerfahrten nicht locker, wenn er einen Anhaltspunkt auf den Spaßbesteller hat. Er ist der Meinung, dass die Leute das dann immer wieder machen, wenn das nie Konsequenzen hat und wir Taxifahrer dann nur noch der Depp für alle wären. So gesehen hat er ja Recht, auch wenn es mir persönlich für Kleinbeträge doch zu lästig wäre.

Für eine Kollegin, die heute schon sehr zeitig ihre Tagschicht angefangen hat, hat der Tag auch schon "gut" begonnen. Einen Einsteiger in den Landkreis, der dann ziemlich komatös im Taxi hing, am Ziel meinte, er müsse für das Fahrgeld (ca. 35 Euro) mal schnell in die Wohnung gehen und schwupps, blitzartig und mit sportlicher Höchstleistung durch die nächste Gasse verschwand. Meine Kollegin ist noch nachgesprintet, über Mülltonnen gesprungen, hatte aber keine Chance.... :(
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Beitrag von oldstrolch » 18.06.2011, 20:58

H&K hat geschrieben:Fahrt Ihr denn alle nur um den Block???

schlauberger!!!!!!!!!!!!!!........bei vielen taxifahrern ist so was

in ner normalen schicht ein volltreffer!!!!...

persönlich würde ich sagen so ne tour hätte ich ohne

anfahrt gefahren!.......dann die normalen taxikosten....

70 km gefahren (35km anfahrt und wie du schreibst zurück besetzt)

bei ca.1,5€ besetzt + grundgebühr....über land...ca. eine stunde alles

im allem macht 35X 1,5= 52,50€+ca.4€=56,50€ bei 70 km

macht nen km schnitt von 0,75€...das in ner knappen stunde.

bei ca.40% für nen angestellten taxifahrer=22,60€ brutto....

alles ne ca.rechnung!!!!!....wo ist das problem?

die kunden währen nie in ein anderes taxi gestiegen wenn du das

bedacht hättest.....fazit blinde gier wird bestraft!!!!!

ach und wenn du denkst das du die anfahrt bekommst......

viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel glück.......ich glaube die lachen sich über deine

sms kaputt!!!!!!!!! :roll: 8)
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Beitrag von am » 18.06.2011, 21:13

Durchschnittstour: 3,5 km. Noch Fragen?
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Beitrag von H&K » 19.06.2011, 02:28

Hallo Oldstrolch,

bevor Du hier Deine "Weisheiten" vergießt, sei Dir gesagt, dass es genau so und nicht anders in der Taxitarifordnung unserer Stadt steht!
Taxameter wird bei einer Abholfahrt aus dem Landkreis ab Stadtgrenze eingeschalten und je nachdem wohin es geht (weiter in den Landkreis hinein weiter auf Stufe 2 = Besetzt) oder retour in die Stadt (zurück bis Stadtgrenze mit Stufe 1 = Wartezeit), ab Stadtgrenze wieder Stufe 2.
Wenn Du da ohne Taxameter hin fährst und der Fahrgast will dort dann doch nur mal ums Eck oder überlegt sich dort zu bleiben (soll ja ehrliche Leute geben, die das Taxi ordnungsgemäß auszahlen), hättest Du Dich ja dann ganz schön angeschissen... :lol:

(Innerhalb der Stadtgrenze ist die Anfahrt wie üblich kostenlos)

Und wenn Du meinen Text durchgelesen hättest, wüsstest Du jetzt auch, dass sich derjenige bei uns gemeldet hat und die Anfahrtskosten überweisen wird. Also von wegen kaputt lachen!
die kunden währen nie in ein anderes taxi gestiegen wenn du das
bedacht hättest
Muss ich das jetzt verstehen? Kann man mit Denken verhindern, dass ein Kunde in ein anderes (zufällig oder ebenfalls herbei gerufenes) Taxi einsteigt? Zugebenermaßen muss ich an der Telepathie noch ein bissl arbeiten...

Was heißt also "blinde Gier"???? Gehst Du für umsonst in die Arbeit? Schön für Dich! Wir wollen eigentlich schon die uns zustehende Entlohnung für erbrachte Leistung, da wir nicht von der Caritas sind!
Mit Deinen unqualifizierten Äußerungen gehst Du eindeutig zu weit und irgendwie ver***t Du Dich damit hier gerade selbst.

Du darfst beruhigt sein, auch bei uns sind kleine Stadtfahrten das tägliche Brot und eine oder mehrere Fahrt/en in den Landkreis immer Glückssache (von Stammkunden mal abgesehen), auch wenn man dabei immer etwas vorsichtig ist. Aber wenn erst mal nichts darauf hindeutet, dass die Fahrt in die Hose gehen könnte, nimmt man den Auftrag an, mit eben einem gewissen Risiko.
Generell ablehnen kann man doch jede Bestellung von außerhalb auch nicht, da würde ja keiner mehr von einem Zeltfest oder einer Veranstaltung nach Hause kommen.
Davon abgesehen gilt die Beförderungspflicht bei uns auch für den eigenen Landkreis = Pflichtfahrgebiet! Ausgenommen sind davon nur die nächsten Landkreise oder Ausland. Abgelehnt werden dürfen bei uns nur scheinbar unsichere Aufträge (Abholorte mit häufiger Leerfahrtquote, ungenaue Ortsangaben, Anrufe von betrunkenen oder irgendwie sonst verwirrten Leuten etc., insbesondere mit unterdrückter Nummer oder wo man keinen Rückruf machen kann)
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Beitrag von N-scho-schi » 19.06.2011, 02:44

A..Karte

Iss man leider manchmal so.

Es passiert leider sehr häufig, dass Leute bei -zig Unternehmen anrufen und wer zuerst beim Kunden ist hat gewonnen :evil:

Es gibt leider Rennen, wo es keinen Preis für den zweiten Platz gibt :!:
Höre alles, glaube nix!

Ich liebe meinen Beruf! Ich verehre meinen Chef! Ich bin zufrieden mit meinem Gehalt! Ich lüge ohne rot zu werden...

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Beitrag von Holzy » 19.06.2011, 03:47

@H&K

Fragt den oldstrolch doch mal, wie die für ihn zuständige Tarifordnung aussieht und was bezüglich Anfahrten drin steht.

Sicher trägt man bei Anfahrten das Risiko der Fehlfahrt.
Aber das als A.....Karte hinzunehmen ist nicht unbedingt gegeben.
Wie man in deinen Fall sieht.

Ob man immer in der Lage ist, seinen Fehlbesteller, seine Forderung zu übermitteln.
Das ist die Frage.
Wie gesagt. Hier hast du anscheint nochmal Glück gehabt.

zu deiner Forderung:
Die sehe ich aus deiner Sicht als Realistisch an.
Aber nur als Strafporto.
Aber nicht für Anfahrt plus den Fahrpreis.
Da kann an eurer Tarifordnung irgentetwas nicht Stimmen.
Ansonsten sehe ich das so, das die Besteller mit dir über deine Vermittlungzentrale, ein Verbindlichen (mit Rücksprache etc. ) Vertrag gemacht haben.
Ich denke auch, das deine Vermittlungzentrale im geschilderten Fall alles richtig gemacht hat, das man die Möglichkeit der AnfahrtForderung versuchen kann, zu stellen.

Natürlich wirst du in Zukunft versuchen Vorsichtiger mit solchen Anfahrten umzugehen.
Aber wie du auch sagst. Was macht man mit den Kunden von Zeltfest oder Veranstaltungen?

Ich stelle mir das aber Schwierig vor. Wie man ein gewisses selbstAbsicherung zur Wahrung seiner möglichen Forderung einsetzen kann.

oder zb. auch so ein Fall
Man fährt Nachmittags entspannt mit den Leuten irgendwo raus.
Die fragen, ob man sie wieder abholen kann.
Klar doch gern, sagt man da.
Man verabredet sich zu einer Abholzeit.
Man donnert zu der Zeit raus.
und ups....Kunde hat vergessen bescheid zu sagen, das er schon vor Stunden mit einen Bekannten mitgefahren ist.

Was die Anfahrtpreise generell betrifft, bin ich auch immer am Schwanken.
Den fahre ich zb. wie in dein Fall die Kunden 35 km raus.
Dann nimmt man doch auch keine 50,- € für die leer Rückfahrt.... oder?
Quasi das was du für die Anfahrt zur Abholung nimmst.
Sicher man kann diese Preise frei Vereinbaren.
Aber, wie hier auch beschrieben. springt dir jeder Kunde aus dem Wagen wenn du ihm (ich gehe mal jetzt vom Berliner Tarif aus...da ich euren nicht kenne) für 35 km, für schlapp 50,- € auf Uhr plus dein gefordertes Anfahrtskompott von 50,- Servierst.
nee das geht nicht.
Was habt ihr für AnfahrtsKilometerPreis? Wenn du schon für 35 km = 50,- € hast?
Soviel hätte ich man gerade, wenn ich auf normalen Fahrpreis fahre.
Ist ja Genial.

Nochmal zur Anfahrt.
Es gibt bei unseren Vorort Eichwalde (südlich bei Berlin) direkt an der Stadtgrenze, Leute, die rufen (eher abends/nachts) lieber Berliner FunkTaxen, als die aus ihren Heimatkreis Königs Wusterhausen.
Die Anfahrtsentfernung wäre/ist im Durchschnitt aber etwa gleich
Weil die aus KW dürfen 50 cent pro kilometer nehmen.
Da wären sie schon 8,- bis 9,- los.
Die Berliner Taxen kommen meist ohne Uhr eingeschaltet und ohne Forderung an.

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