Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

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Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Sascha1979 » 12.06.2018, 14:00

Seit drei Jahren müssen alle Taxis in Berlin Kartenzahlung akzeptieren, Anfang des Jahres wurde auch der Aufschlag von 1,50 Euro für europäische Karten abgeschafft, trotzdem fahren immer noch genug Taxis durch die Stadt, deren Fahrer nur Bargeld akzeptieren.


...

Niemand sei verpflichtet, mit Bargeld zu bezahlen
Rolf Feja von der Taxinnung Berlin sieht das genauso: „Wenn sich der Fahrgast auf eine Diskussion einlässt, stellt sich schnell heraus, dass das Gerät, das vorher noch kaputt war, auf wundersame Weise repariert ist.“ Ansonsten könnte man auch anbieten, dem Fahrer das Geld einfach zu überweisen, denn niemand sei verpflichtet, mit Bargeld zu bezahlen, so regele es das Gesetz. Warum sich manche Taxifahrer immer noch schwer tun mit dem Plastik, liegt für Rolf Feja auf der Hand: Die Transaktionen der Bezahlgeräte seien eben nachweisbar, bar könne man also leichter betrügen.


Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/bar- ... 68304.html
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Löwenzahn » 12.06.2018, 15:58

Warum sich manche Taxifahrer immer noch schwer tun mit dem Plastik, liegt für Rolf Feja auf der Hand: Die Transaktionen der Bezahlgeräte seien eben nachweisbar, bar könne man also leichter betrügen.


:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Ja hau uns doch gleich alle in die Pfanne, du ×××!
Bares ist Wahres. Bei alles andere läuft man dem Geld hinterher, wartet ewig bis es auf dem Konto ist und bezahlt noch Gebühr, damit Drittanbieter einem diese Leistung anbieten. Außerdem ist die Tendenz der Trinkgeldgabe fallend. Schon oft gehört den Spruch: "Das Geld geht vom Firmenkonto ab, da kann ich kein Trinkgeld geben."
Außerdem dauert das Aussteigen deutlich länger.

Das ist der Grund und nicht dass wir alle kriminell sind.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon am » 12.06.2018, 16:57

Mit Verlaub, ich benutze ein mobiles, appbasiertes Kartensystem. Der Bezahlvorgang nimmt nur unwesentlich mehr Zeit in Anspruch als Barzahlung, die Gebühren liegen nei der am häufigsten verwendeten maestro Karte bei 0,95%. Und das Geld ist in erwa drei Tagennaud dem Konto.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Thomas-Michael Blinten » 12.06.2018, 17:03

Sehe ich ähnlich, egal ob Kreditkarte, Ec-Zahlung oder App-Payment...jede bargeldlose Zahlung ist willkommen. Je mehr Bargeldlose Abwicklung, desto weniger Wechselgeld muss ich als Fahrer mitführen. Wem einmal das Porte­mon­naie unfreiwillig abgenommen wurde wird die bargeldlose Zahlung lieben...
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Sascha1979 » 12.06.2018, 17:34

Thomas-Michael Blinten hat geschrieben:Sehe ich ähnlich, egal ob Kreditkarte, Ec-Zahlung oder App-Payment...jede bargeldlose Zahlung ist willkommen. Je mehr Bargeldlose Abwicklung, desto weniger Wechselgeld muss ich als Fahrer mitführen. Wem einmal das Porte­mon­naie unfreiwillig abgenommen wurde wird die bargeldlose Zahlung lieben...

Ich habe neulich einem Taxi-Fahrer seine Geldbörse unfreiwillig abgenommen.
Und seinen Quittungsblock.
Er hat sich sogar gewaltsam gegen mich gewehrt.

* Ja, ich lös es auch ohne blöde Nachfrage direkt auf:
Im Rahmen meines Ehrenamtes als Rettungssanitäter sind wir zu einem Krampfanfall gerufen wurden, und der Patient war ein Taxi-Fahrer.
In der Phase nach einem Krampfanfall ist es normal, dass der Patient desorientiert und auch verwirrt ist und nicht verstehen kann, dass wir ihm helfen möchten, und sich deswegen auch körperlich wehren. Nach einer Sedierung (leichte Narkose) durch den Notarzt konnte ich ihm Taxi-Fahrer Geldbörse und Quittungsblöcke aus den Taschen nehmen und auch erstmalig in meinem Leben zählen welche Geldsummen da drin sind.
Den Taxi-Fahrer habe ich wenige Tage später wieder im Taxi umherfahren sehen. Vermutlich hat er seinen ersten Krampfanfall nicht seinem zuständigen Arzt gemeldet und fährt nun einfach weiter Taxi.
Meine Schweigepflicht verbietet mir selbst in solch einem Falle eine Meldung an die Behörde abzugeben.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Thomas-Michael Blinten » 12.06.2018, 19:32

Nun, was hat dies mit dem Thema zu tun ? Deine Ehrenamtlich Hilfe in allen Ehren und die Kritik an dem Kollegen ohne Hintergrundwissen einmal außer acht lassend...gar nichts.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Sascha1979 » 12.06.2018, 20:04

Thomas-Michael Blinten hat geschrieben:Nun, was hat dies mit dem Thema zu tun ? Deine Ehrenamtlich Hilfe in allen Ehren und die Kritik an dem Kollegen ohne Hintergrundwissen einmal außer acht lassend...gar nichts.

Nö.
Wollte nur nicht extra neuen Beitrag zu meinen Erfahrungen aufmachen.
Kann ich aber, ist vielleicht besser.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Löwenzahn » 12.06.2018, 22:00

Sascha hat jetzt schon resigniert und will sich wohl nicht weiter unterhalten. Aber bei euch beiden am und TMB sehe ich noch Potenzial. :wink:

Ich stelle mir mal meine Geldbörse mit unzähligen Belegen und 20 Euro Überschuss in Bar vor.

Was kann ich als Taxifahrer mit 20 Euro machen? Tanken fahren wohl nicht. Gegenargument von Euch kann jetzt sein, dass sich Firmen eine Tankstellenkarte für Tanken und Waschanlage beschaffen können,... prinzipiell ja, macht aber nicht jede Firma und die, die es machen, suchen sich eine billige Tanke, weil dort die Rabatte am Größten sind.

Mit 20 Euro Einkäufe machen geht auch nicht. Je mehr die Tendenz an Bargeldlos steigt, desto länger müssen auch die 20 Euro reichen. 1 Woche, 2 Wochen, 1 Monat...
Gegenargument von Eurer Seite könnte sein: Wenn die 20 Euro nicht reichen, dann bezahle dein Essen doch mit deiner EC-Karte. Ganz ehrlich: EC-Karte, Kreditkarte ist eine Erfindung für Hartz IV Empfänger und die Superreichen, das sind die Leute, die einfach zu viel Freizeit in ihrem Leben haben. Es ist aber für die Mittelschicht, den Arbeitern, ganz bestimmt nicht gedacht. Mit EC-Karte kann ich an Tankstellen bezahlen, ich will aber nicht jeden Tag Tankstellenfraß, ich könnte im Supermarkt einkaufen, da muss ich das Essen aber auch erst zubereiten.
Der springende Punkt ist: Den Döner, das Grillhähnchen, die Bockwurst, die Currywurst, die Pommes, Frikadellen... etc. Die kann ich nicht mit EC-Karte bezahlen.

Ich will damit sagen, es ist kein Weltuntergang, wenn die Mehrheit bargeldlos bezahlt. Darum geht es auch nicht in diesem Thema, wenn man sich den Eingangspost ansieht. Hier geht es darum, dass jemand behauptet, wir würden Kartenzahlungen ablehnen, damit man besser betrügen kann.
Aber ich habe eben auch mit meinen Argumenten nicht Unrecht und nimmt man Alles zusammen, dann ist der wahre Grund der Ablehnung deutlich gemacht worden.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Oldtimer » 12.06.2018, 23:48

Nach einer Sedierung (leichte Narkose) durch den Notarzt konnte ich ihm Taxi-Fahrer Geldbörse und Quittungsblöcke aus den Taschen nehmen und auch erstmalig in meinem Leben zählen welche Geldsummen da drin sind. (Zitat Sascha)

Was zum Geier hat ein "Rettungssani" in der Geldbörse eines sedierten Patienten zu suchen? Schlimmer gehts ja wohl nicht.

Im übrigen ist es einfach nur ärgerlich, wenn der Bezahlvorgang länger dauert als die eigentliche Fahrt, bloss weil irgend ein Wichtigtuer die verlangten 8,70 nicht auf die Kette kriegt.

Wer von uns hat sich noch nie über den Kunden vor einem an der Tanke geärgert, der seinen Kaugummi mit der Karte bezahlen will und die dann auch gerne nicht funktioniert? Na also.

Ich lehne keine Kartenzahlung ab, die in vernünftiger Relation zur erbrachten Leistung steht. Aber man kanns auch übertreiben.

Herzliche Grüsse
Zuletzt geändert von Oldtimer am 12.06.2018, 23:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Thomas-Michael Blinten » 13.06.2018, 00:55

Löwenzahn hat geschrieben:...Ich stelle mir mal meine Geldbörse mit unzähligen Belegen und 20 Euro Überschuss in Bar vor.

Was kann ich als Taxifahrer mit 20 Euro machen? Tanken fahren wohl nicht...

Nun, viel braucht er ja auch nicht zu machen. Bei uns läuft Tanken und Waschen über Rechnung respektive Flottenkarte (ist für den Unternehmer einfacher als Einzelbelege abzurechnen).
Natürlich sucht man sich dabei das günstigste raus, warum auch nicht.
Zwar zahle auch ich fast alles mit Karte (ist einfacher als Haushaltsbuch zu führen) aber ein paar Euro habe ich auch immer dabei um solche Ausgaben wie Essen/Trinken/Lesen zu befriedigen, das muß ich nicht wirklich vom Wechselgeld bestreiten.
Mein Wechselgeld steht immer ausserhalb meiner Haushaltsplanung, es ist zur Zeit immer noch nötig und wird nicht für irgendwelche Ausgaben hinzugezogen.
Dafür habe ich meine Einnahmen aus dem letzten Monat.
Die Bargeldlose Zahlung ist für uns Fahrer sicherheitsrelevant und ich sehe nicht einen Grund diese abzulehnen.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Thomas-Michael Blinten » 13.06.2018, 01:04

Oldtimer hat geschrieben:Was zum Geier hat ein "Rettungssani" in der Geldbörse eines sedierten Patienten zu suchen? Schlimmer gehts ja wohl nicht...

Lass dich doch nicht auf solche Nebendiskussionen ein.
Natürlich hat der Rettungssanitäter etwas an den Dingen zu suchen wenn sie im epileptischen Anfall umkrampft werden, er muss sie dem Patienten abnehmen um die Verkrampfung endgültig zu lösen und eine Möglichkeit zu schaffen einen Zugang zu legen und den Patienten zu versorgen.
Es heißt ja nicht das er sich bereichert, auch ich habe damals häufig Wertsachen an mich genommen und zur Sicherung an Polizeikräfte weitergeben...oder möchtest Du das deine Wertsachen bei eine Unfall einfach irgendwo offen liegenbleiben ?
Polizei und Rettungskräfte sind in solch einem Fall die vertrauenswürdigsten Personen.
Saschas Skepsis was das Weiterarbeiten betrifft kann ich ebenso nachvollziehen, normalerweise wird bei Epilepsiekranken nach einem Anfall ein Jahr Anfallsfreiheit gefordert bevor die Erlaubnis zur Teilnahme am Straßenverkehr mit einem motorisierten Fahrzeug erteilt wird.
Aber wie gesagt, das hat nichts mit dem Thema zu tun.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Thomas-Michael Blinten » 13.06.2018, 01:08

Oldtimer hat geschrieben:...Im übrigen ist es einfach nur ärgerlich, wenn der Bezahlvorgang länger dauert als die eigentliche Fahrt, bloss weil irgend ein Wichtigtuer die verlangten 8,70 nicht auf die Kette kriegt...

Bisher haben bei mir Kartenzahlung/App-Payment noch nie länger als Barzahlung gedauert.
Mit vernünftigen Equipment dauert es genauso lange wie das parallele ausfüllen einer Quittung.

Nachtrag für die Rosinenzähler, natürlich gibt es diese Quittung nicht bei App-Paymentzahlungen da in diesem Falle der Kunde seine Quittung/Rechnung direkt auf sein e-mail Konto geschickt bekommt...nur prophylaktisch bemerkt...
Zuletzt geändert von Thomas-Michael Blinten am 13.06.2018, 01:15, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon alsterblick » 13.06.2018, 02:43

Bargeld ist immer schneller und auch später abzurechnen ist Bargeld schneller und immer fehlerfrei.
Meine Abrechnungsarbeit für Chefe benötigt für rd EUR 1000,- Umsatz 2 Std inkl Doppelkontrolle, Druck usw. (derzeit rd 60-70% per app / CC/EC Card).
Bei Nur-Bargeld wären es lediglich 5 Min. Abrechnungsarbeit.

Die zeitaufwendigen Netzhänger card/app bitte ich auch zu berücksichtigen und immer die Unsicherheit, ob es am Ziel auch Netz geben wird und so manche CC/EC Card, selbst app-Zahlungen werden auch schon mal abgelehnt, .......sind abgelaufen usw.

Klappt schon alles ziemlich gut, aber Bargeld ist in der Summe schneller !
Ein Haken an Bargeld ist, genügend passend Wechselgeld IMMER parat zu haben, notfalls selbst wechseln zu müssen. :roll:
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Thomas-Michael Blinten » 13.06.2018, 03:02

alsterblick hat geschrieben:Bargeld ist immer schneller und auch später abzurechnen ist Bargeld schneller und immer fehlerfrei.
...

Das kommt auf die Art der Abrechnung an.
Bei uns läuft alles über die Insika App und braucht bei Schichtende weniger als fünf Minuten um die jeweiligen Umsätze zuzuordnen.
Letztendlich sind es dann weitere 5-10 Minuten (je nach Rechenvermögen der Beteiligten) um die Einnahmen zu zählen und mit den ausgedruckten Belegen abzugleichen.
In der Zeit der Schichtzettelwirtschaft waren da doch einige Male deutlich längere Zeiten nötig, vor allem wenn Fahrer etwas den Überblick verloren hatten.
Da kam es schon vor das ein Drittel der Schichtzettel neu auszufüllen waren.
Nezthänger gibt es bei uns sehr selten, ich selber habe den letzten schon wieder vergessen...ist schon etwa ein Jahr her und Netzunterversorgung hat man bei den Doppelkarten eigentlich gar nicht mehr.


alsterblick hat geschrieben:...Ein Haken an Bargeld ist, genügend passend Wechselgeld IMMER parat zu haben, notfalls selbst wechseln zu müssen. :roll:...


Das ist der springende Punkt, gerade zum Wochenende hin wird man teilweise mit 50ern zugeschüttet und unterbricht regelmäßig die Schicht um den dritten oder vierten Schein wechseln zu können...dabei könnte es so einfach sein...
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Löwenzahn » 13.06.2018, 08:38

alsterblick hat geschrieben:Die zeitaufwendigen Netzhänger card/app bitte ich auch zu berücksichtigen und immer die Unsicherheit, ob es am Ziel auch Netz geben wird und so manche CC/EC Card, selbst app-Zahlungen werden auch schon mal abgelehnt, .......sind abgelaufen usw.


Danke alsterblick. Mensch der wichtigste Punkt überhaupt. Über mytaxi konnte ich in einer Schicht einen einzigen Paymant- Auftrag erledigen, die App zog dermaßen an den Akku, dass dieser leer war trotz permanente USB - Aufladung. Dann natürlich, wie du sagst, Funkloch vorhanden oder nicht, ungewiss. Bei Vorkasse kann man mit Bargeld variieren: Zuviel Vorkasse genommen, bekommt der Kunde die Differenz zurück. Zu wenig gegeben, dann wird halt noch was nachgezahlt.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Sascha1979 » 13.06.2018, 09:21

Löwenzahn hat geschrieben:
alsterblick hat geschrieben:Die zeitaufwendigen Netzhänger card/app bitte ich auch zu berücksichtigen und immer die Unsicherheit, ob es am Ziel auch Netz geben wird und so manche CC/EC Card, selbst app-Zahlungen werden auch schon mal abgelehnt, .......sind abgelaufen usw.


Danke alsterblick. Mensch der wichtigste Punkt überhaupt. Über mytaxi konnte ich in einer Schicht einen einzigen Paymant- Auftrag erledigen, die App zog dermaßen an den Akku, dass dieser leer war trotz permanente USB - Aufladung. Dann natürlich, wie du sagst, Funkloch vorhanden oder nicht, ungewiss. Bei Vorkasse kann man mit Bargeld variieren: Zuviel Vorkasse genommen, bekommt der Kunde die Differenz zurück. Zu wenig gegeben, dann wird halt noch was nachgezahlt.

Kauf dir unbedingt einen 1 oder gar 2A KFZ USB Lader.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon KlareWorte » 13.06.2018, 13:12

am hat geschrieben:Mit Verlaub, ich benutze ein mobiles, appbasiertes Kartensystem. Der Bezahlvorgang nimmt nur unwesentlich mehr Zeit in Anspruch als Barzahlung, die Gebühren liegen nei der am häufigsten verwendeten maestro Karte bei 0,95%. Und das Geld ist in erwa drei Tagennaud dem Konto.



Was ist mit einem Beleg für den Kunden?!
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon alsterblick » 13.06.2018, 14:54

Was das Akzeptieren solcher Onlinebezahlungen angeht (per app / CC/EC Card), ist Taxi insofern gut aufgestellt, weil zwischen diesen Bezahlwegen immerhin noch gewechselt werden kann und wenn nix klappt, eben Bargeld noch geht. Glücklicherweise sind auch die FG eigentlich immer lösungsorientiert, um ohne große Diskussionen „bezahlt“ aussteigen zu können. Widersetzungen hatte ich eigentlich noch „fast“ keine, auch nicht, wenn es z.B. mit einem mt-Gutschein / Rabatt oder sowas mal nicht klappte.
Mytaxipayments wickle ich gelegentlich schon mal fahrend vorab dem eigentlichen Fahrziel ab, um Netzverzögerungen vorzubeugen oder verkehrsbedingt ohnehin zackig ausgestiegen werden muß und gilt dann ebenso für Bargeldzahlungen.
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon Sascha1979 » 13.06.2018, 16:37

KlareWorte hat geschrieben:
am hat geschrieben:Mit Verlaub, ich benutze ein mobiles, appbasiertes Kartensystem. Der Bezahlvorgang nimmt nur unwesentlich mehr Zeit in Anspruch als Barzahlung, die Gebühren liegen nei der am häufigsten verwendeten maestro Karte bei 0,95%. Und das Geld ist in erwa drei Tagennaud dem Konto.



Was ist mit einem Beleg für den Kunden?!

E-Mail oder gar nicht.

Wie kommst du auf die Idee, dass wir Kunden irgendeinen Anspruch auf einen „extra Beleg“ - auch noch in Papier Form - bei kartenzahlung haben?
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Re: Selbst Jahre später: Kartenzahlung häufig nicht möglich

Beitragvon TaxiBabsi » 13.06.2018, 17:44

Voll daneben, Alle.

Wundert Euch nicht das Mytaxi (und Uber) Euch bei lebendig verspeist.

Schwache Vorstellung und trotz unerwünschter Postings und Ausgrenzung von taxipost, TaxiBabsi uva. schlicht und einfach Fakt.
das DAS-Forum hat eine lange intensiv tragische Geschichte der Zensur!


am und jr dulden keine noch so berechtigte Kritik am verkrusteten mafiös organisierten Taxigewerbe, die Folge ist dieses inhaltsleere mit Belanglosigkeiten aufgepumpte Forum.


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