Klage gegen MOIA

Neuigkeiten aus dem Taxigewerbe.

Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 26.06.2018, 00:13

miamivice hat geschrieben:Pervertierung lädt zu mehr Pervertierung ein im Rahmen des Prinzips Raubbau als Abschied von sozialer Marktwirtschaft. Wenn ich meine Schicht beginne, weiß ich, daß ich die meiste Zeit kein Taxifahrer sein werde, sondern gehetzte R.atte, welche ihre meiste Energie für Auftragserlangung verbraucht anstatt in der Abarbeitung der eigentlichen Fahraufträge.

Das erschüttert mich und macht unglaublich wütend.

Aber:
Wie kommt ihr denn jetzt klar in Berlin? Wie haben sich die Umsätze entwickelt?
"The only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing.”
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 11.07.2018, 04:19

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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Pirat » 15.07.2018, 14:58

DIE KLAGE hat geschrieben:Das heisst, vorerst wird es kein Kombinationsspiel über die Aussen geben, keine schnellen Konter, keine Dribblings im Strafraum des Gegners"


Dat is aber bei allen Sportarten so....
Die Voraussetzung um Spielen zu dürfen, müssen erst mal vorhanden sein...
Nennt man in unserem Rechtsstaat „formelles Recht“.
Ich meine schon im Vorfeld darauf hingewiesen zu haben, dies nicht zu unterschätzen...
Leider habe ich nicht mehr Zugang zu meinen Beiträgen im geschlossenen Bereich, um dies nachzulesen...
Wenn meine Beiträge in der Vergangenheit zu kritisch waren, bitte ich dies zu entschuldigen.
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern... Konfuzius.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon KehrenTAXI » 15.07.2018, 15:01

Wer sollte was gegen kritische Beiträge haben?
freundlichst ;-)

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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 15.07.2018, 23:41

Das geschlossene Bereich hat einen einzigen Zweck:
Meinungsaustausch wie man MOIA Bein stellt und nicht, wie man sich gegenseitig Bein stellt.
Im „geschützten“ Bereich muss ich mich „geschützt“ fühlen.

Das ist dann nicht mehr der Fall, wenn nicht MOIA, sondern ich zur Zielscheibe werde.
Das saugt viel Kraft. Diese Kraft brauchen wir aber für MOIA.

Ich bin nicht ohne Fehler, aber anders als MOIA will ich, dass unser Gewerbe weiter lebt.
In diesem Kontext setzte ich mir nur der Kritik aus, die mir hilft, MOIA zu stoppen.
Wer Bedürfnis hat, an mir rumzuhacken, der kann es im öffentlichen Bereich gerne tun.

Schade, dass Kroatien es nicht geschafft hat ...
Hoffentlich kein böses Omen ...
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 16.07.2018, 00:56

... bestimmt nicht !

Frankreich, ham die nicht auch Taxifahrer ?
Wie gehen z.B. die Pariser mit Uber um ?
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon E. G. Engel » 16.07.2018, 22:30

Um auf der Ebene des formellen Rechtes keine Fehler zu machen und den Übergang ins materielle Recht zu gestalten bedient man sich eines spezialisierten Anwaltesl um die entsprechende Rechtsfolge herbeizuführen. Das ist geschehen.

Richtig ist, dass zwischen Recht haben und Recht bekommen Welten liegen können. Grundsätzlich wichtig ist auf jeden Fall keine strategischen Fehler zu machen. Sachliche Fehler können durch Richtigstellung korrigiert werden, strategische Fehleinschätzungen nur bedingt.

Ist alles eine Frage des Denkens.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon KlareWorte » 20.07.2018, 14:04

IK hat geschrieben:Ich bin nicht ohne Fehler, aber anders als MOIA will ich, dass unser Gewerbe weiter lebt.
.



Das Gewerbe wird weiterleben, aber einige werden sich auf Veränderung einstellen müssen. Wäre ich Hamburger-Taxifahrer, ob angestellt oder Selbstausbeuter, meine Bewerbung wäre bei Moia. Die bieten den besseren Arbeitsplatz.....
Im Gegensatz zu UBER tritt MOIA als Unternehmer auf, das ist ein ganz anders Kaliber.
Man hat es doch an der Anhörung im Verkehrsausschuss bei dir nachlesen können, der Taxifahrer Grün musste sich Scheinargumente gegen MOIA einfallen lassen, damit er überhaupt was dagegen sagen konnte..... F(S)achliche Argumente gegen MOIA gibts imho keine, nur rechtliche wegen der aktuellen Rechtslage.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon E. G. Engel » 20.07.2018, 16:56

Natürlich gibt es neben rechtlichen auch genug sachliche Argumente, vor allem außerhalb polemischer Betrachtungen. Sie müssen nur erarbeitet werden und dann kann man sie auch entsprechend vortragen. Einen zwingenden Zusammenhang zwischen Herrn Grün und den möglichen sachlichen Argumenten herzustellen ist aber per se schon einmal sehr unsachlich :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: .

Aber vom Grundsatz her sprichst Du schon eine offene Flanke der Kläger an. Sich mehr oder weniger einsetig auf die rechtliche Schiene zu verlassen, sprich: Der Anwalt wird es richten, kann schnell zum Fallstricke werden.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon am » 20.07.2018, 18:39

Emotionen werden nicht den Ausschlag geben, es sei denn, dass Taxigewerbe brächte es auf hunderttausende Bürger, die für seinen Erhalt auf die Straßen gingen.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Thomas-Michael Blinten » 21.07.2018, 05:17

am hat geschrieben:Emotionen werden nicht den Ausschlag geben, es sei denn, dass Taxigewerbe brächte es auf hunderttausende Bürger, die für seinen Erhalt auf die Straßen gingen.

Der ist gut, es würden ja noch nicht mal 1000 Taxifahrer auf die Straße gehen...
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Grossraum » 21.07.2018, 06:12

Dem Bürger ist es egal, wer wen wann von A nach B bringt.
Also wird von denen keiner auf die Straße gehen.
Es war mal ein schöner Beruf, also kein Job, aber das hat sich leider erledigt.
Und wenn man dem Flurfunk etwas Gehör schenkt, zwar nicht zwingend glauben muß, macht RT die Bude zu sobald Uber da ist.
Mal abwarten.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Thomas-Michael Blinten » 21.07.2018, 06:55

Grossraum hat geschrieben:...Und wenn man dem Flurfunk etwas Gehör schenkt, zwar nicht zwingend glauben muß, macht RT die Bude zu sobald Uber da ist...

Das muss man wirklich nicht zwingend glauben...wüsste auch keinen Zusammenhang.
edit: Das behauptete man auch schon vor 21 Jahren...damals nur ohne Uber...
Zuletzt geändert von Thomas-Michael Blinten am 21.07.2018, 06:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon KehrenTAXI » 21.07.2018, 08:55

Sie retten sich dann durch Doppelfunk. So ist der Plan ...
Zuletzt geändert von KehrenTAXI am 21.07.2018, 08:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 22.07.2018, 15:29

E. G. Engel hat geschrieben:Natürlich gibt es neben rechtlichen auch genug sachliche Argumente, vor allem außerhalb polemischer Betrachtungen. Sie müssen nur erarbeitet werden und dann kann man sie auch entsprechend vortragen. Einen zwingenden Zusammenhang zwischen Herrn Grün und den möglichen sachlichen Argumenten herzustellen ist aber per se schon einmal sehr unsachlich :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: .

Aber vom Grundsatz her sprichst Du schon eine offene Flanke der Kläger an. Sich mehr oder weniger einsetig auf die rechtliche Schiene zu verlassen, sprich: Der Anwalt wird es richten, kann schnell zum Fallstricke werden.


Die Kampagne gegen MOIA ist nicht einseitig, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht noch mehr Facetten haben könnte. Ich mache kleine Auflistung dessen, was wir bis jetzt gemacht haben:

1. Gespräche mit der Behörde laufen seit Anfang an
2. „Blauer Montag“ - Ein stiller Protest gegen MOIA und andere Angriffe auf Taxi
3. Geldeinsammeln
4. Internetauftritt http://www.dieKlage.de mit sehr vielen guten Texten
5. Auftritt des Anwalts
6. Widerspruch mit bevorstehenden Begründung
7. Verkehrsausschuss befragt die BWVI
8. Rumble In The Jungle - Clemens Grün vs Robert Henrich hier zum nachlesen: https://www.dieklage.de/blog-posts/rumb ... tml#rumble
9. Viele Einzelgespräche mit unseren Politikern
10. Gespräch in der IHK
11. Demo am 17. April
Zuletzt geändert von IK am 22.07.2018, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon det » 22.07.2018, 17:01

Bei größtmöglicher Sympathie für Dein Engagement sind die aufgelisteten 11 Punkte nicht mehr als 11 Regentropfen in der Wüste, die noch bevor sie den Boden erreichten, längst verdunstet sind. Mit Ausnahme der Kriegskasse hat nichts für bleibenden Eindruck gesorgt. Wenn der Anwalt, der bisher überwiegend beratend tätig war, keine richtige Granate sein sollte, ist das Ganze eine Totgeburt.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon KehrenTAXI » 22.07.2018, 17:02

Ihr seid soooo schlau ...
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 22.07.2018, 17:39

det hat geschrieben:Bei größtmöglicher Sympathie für Dein Engagement sind die aufgelisteten 11 Punkte nicht mehr als 11 Regentropfen in der Wüste, die noch bevor sie den Boden erreichten, längst verdunstet sind. Mit Ausnahme der Kriegskasse hat nichts für bleibenden Eindruck gesorgt. Wenn der Anwalt, der bisher überwiegend beratend tätig war, keine richtige Granate sein sollte, ist das Ganze eine Totgeburt.

Wir wollen vorläufig ohne Granaten auskommen ...
Ob das alles Regentropfen waren, die den Boden nie erreicht haben, kann ich im Moment nicht abschließend beurteilen. Wenn du es besser weißt, dann nehme ich es einfach zu Kenntnis. Fakt ist, die juristische Auseinandersetzung hat noch nicht stattgefunden. Sie hat noch nicht mal gestartet. Der eingereichte Widerspruch und die nachfolgende Begründung ist vorerst Werfen der Perlen vor die Säue. Die Behörde, wie es aussieht, kann eigenständig nichts entscheiden. Die Entscheidung findet auf anderer Ebene statt. Aber man muss die Form wahren und alles brav einreichen. Die eigentliche Entscheidung wird von dem zuständigen Gericht getroffen und das wird noch eine Weile dauern.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon alsterblick » 22.07.2018, 18:02

KehrenTAXI hat geschrieben:Ihr seid soooo schlau ...

da bin ich doch ganz bei Dir, Stefan :)
Unseren neuen „det“ halte ich in der Tat für einen Dampfplauderer, unbeholfenen Schwätzer,
der mit dem Taxigewerbe in Hinblick einer hocheffizienten Beförderungsstruktur in absoluter Inkompetenz bereits abgeschlossen hat - einfach schade, solche dummerlingen Nichtsnutze mit am Schreibboard zu haben. :|
„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott !“
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 22.07.2018, 19:48

Vielleicht geht das Ganze so aus, wie mit dem Rundfunkbeitrag.
Der setzt sich auch aus unlogischem Mist zusammen - die Länder dürfen ihn aber verzapfen.
Da ist dann die Politik gefragt.
Die jedoch wird bestimmt von Politikern ... die nicht nur unsere Wohnungen verkaufen. Das gesamte Gemeinwohl wird auf den Kopf gestellt ! Gesellschaft 4.0 eben.
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