Warum sich Mühe geben, in 8 Jahren gibt´s uns eh nicht mehr

Der virtuelle Taxitreff.
Jochen Lembke

Beitrag von Jochen Lembke » 21.02.2011, 17:34

Du wirst schon noch herausfinden, T.M., bis auf meinen Berühmtheitstick bin ich eigentlich ein ganz patenter Bursche. :wink:

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Taxihasi
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Beitrag von Taxihasi » 21.02.2011, 21:17

Liebe/ Glück/ Automatisierung:
wenn ich Dich richtig verstanden habe, versuchst Du uns in diesem Thread davon zu überzeugen, dass das Glück des Menschen in der Automatisierung liegt! Was ich versuche ist, Dir klar zu machen, dass das nicht funktionieren kann! Du kannst nicht das JETZT nehmen und das Rad vordrehen auf eine Technik die es wahrscheinlich erst in 20 Jahre geben wird. Du kannst einen alten Menschen nicht wirklich zwingen wollen die Comuterisierung mit, sagen wir einmal 80 Jahren, noch lernen zu sollen! Warum auch? Er ist ja bis hierhin ohne Technik gekommen!
Wie oft helfe ich in der Bank älteren Leuten, z. B. nur Kontoauszüge ausdrucken zu lassen. Für uns, die wir das vom Gehirn und logischen Denken noch begreifen, ist das ein selbstverständlicher Vorgang, wir sind damit groß geworden! Die alten Leute mussten sich zu ihren Zeiten mit anderen Dingen beschäftigen, um das tägliche Leben zu meistern. Wie ich meine, mit schlechteren Vorgaben, als wir sie heute haben: Krieg, Wiederaufbau. Dabei weniger technische Hilfsmittel, sondern mit eigener Körperkraft und vor allem mit eigenem Hirn. Und ich meine, sie haben mehr geleistet, schließlich haben sie Deutschland wieder aufgebaut und somit uns den Weg geebnet, da zu sein, wo wir heute sind. Und das mit weniger Automatisierung, waren sie darum unglücklicher?
Gab es weniger Liebe? Ganz klar, nein! Sieh‘ in die Scheidungsstatistiken bei Google und vergleiche sie mit den Statistiken, Wie viele Ehepaare erleben die eiserne Hochzeit = 65 Jahre verheiratet, Ich z. B. werde diesen Tag gewiss nicht erreichen! Du denn? Und warum lassen sich heute immer mehr Leute scheiden? Bestimmt nicht, weil sie dank‘ der Automatisierung glücklicher sind. Im Gegenteil, dank Automatisierung werde ich doch immer Selbstständiger und bin weniger auf Andere angewiesen!
Doch so bleibt doch auch die Kommunikation auf der Strecke! Du findest ebooks gut und kannst auf Bücher verzichten?! Ich nicht. Ich lese jeden Abend im Bett, dieses Erbe habe ich an meine Kinder weitergegeben. Meine Kinder lesen!! Wo gibt es das noch! Mit einem Buch kann ich mich auf die Seite drehen, in die Welt des Buches eintauchen und vielleicht sogar dabei einschlafen. Mit einem ebook kann ich mich nicht auf die Seite drehen: anderer Lichteinfall, ich kann nichts mehr sehen und muss also im Bett sitzen bleiben, dann kann ich nicht einschlafen! Außerdem ist irgend-wann mal der Akku leer, mit einem Kabel im Bett schläft es sich, glaube ich, nicht gut. Und wenn das Teil endlich aufgeladen ist, bin ich eingeschlafen, habe aber nicht gelesen! Diesen Moment Entspannung habe ich nicht gehabt, bin ich dann glücklicher? Außerdem kann ich ein Buch verschenken, dann hat der Beschenkte eine ewige Erinnerung an mich! Will ich ebooks verschenken, wird’s irgendwann teuer!
Darüber das Maschinen und Roboter keine Gefühle haben sind wir uns ja einig. Gut, dass Du den Staubsauger erwähnst! Warum versuchen dann manche Männer sich mit einem Staubsauger selbst zu befriedigen? Das wollte ich schon immer mal fragen! Das sind doch nur Maschinen! Die haben keine Gefühle! Wir Frauen wissen das, wir machen beinahe täglich damit sauber. Damit ist das Klischee der unterschiedlichen Logik von Männern und Frauen auch geklärt! 

Genexperimente
Behinderungen entstehen meistens durch Gendefekte, dass ist Allgemeinwissen, dafür brauche ich keine Quellenangabe. Im 2. WK sollte alles, was nicht der „Norm“ entsprach ausgerottet werden oder es fanden grausame Experimente statt.
Was die Eugenik betrifft, bin ich einerseits der Meinung: würde ich schwanger werden und es stünde fest, dass das Kind zu 90 % behindert auf die Welt kommt, würde ich es abtreiben lassen. Das wäre aber ganz allein meine Entscheidung!
Wenn meine Tochter mit einem Mann vom Stamm der Schoschonen nach Hause kommen würde, es wäre ihre große Liebe: meine Segen hat sie, es ist ihr Leben! Hauptsache sie ist glücklich! Das Thema Rassenmischung sehe ich nicht so krass.
Es gibt keine schlimmere Vorstellung al s Gleichmacherei! Wie schrecklich, wenn alle das Gleiche denken, tun, sagen! Wir haben alle den gleichen IQ! Es gibt keine Individuen mehr! dann wird es auch keine Unterhaltung mehr geben; der Andere denkt ja schon wie ich, warum es noch aussprechen?
etwas 2, 2% der Bevölkerung haben einen IQ von 127 = extrem hoch,
? IQ von 130 = Genieschwelle
weniger als 0,5 % d. Bev. „ „ IQ von 150
Albert Einstein IQ = 148!
J. W. v. Goethe IQ = 210!
Bill Gates IQ = 160! Quelle: www. code-knacker.de

Sind Firmen wie “Elitepartner” schlecht?
wenn ich schon den Werbeslogan sehe:“ für Akademiker + Singles“, falle ich vom Stuhl, so blöd ist Der! So wie der Satz das steht, heißt das, dass Singles keine Akademiker sind! Bin ich Akademiker, bin ich kein Single! Würde dort stehen „für alleinstehende Akademiker“ würde der Satz Sinn machen!



Gedächtnisbeschleuniger und seine Nebenwirkungen
Gedächtnisbeschleuniger haben als Grundsubstanz „Coffein“. Coffein ist eine pharmakologische Substanz! Coffein wirkt anregend auf das Zentralnervensystem, beschleunigt den Herzschlag, ist Puls steigernd, ist Bronchial erweiternd, schwach harntreibend, Gefäßverengend im Gehirn usw. usw.
In geringen Dosen ist Coffein ein Stimulans, d. h. anregend für die Psyche, die Antrieb sowie Konzentration steigert und Müdigkeiitserscheinungen beseitigt. Durch eine höre Dosis kommt es auch zur Anregung des Atemzentrums und des Kreislaufs. Wird Coffein in Genussmitteln, insbesondere Kindern verabreich hat das zur Folge: in 3 Ds. Cola und 3 Schokoriegeln sind soviel Coffein enthalten wie in 2 Tassen Kaffee, Wiegt ein Kind 30 kg,bekommt es eine Dosis von 7 mg/kg Körpergewicht. Das genügt um Nervosität und Schlafstörungen zu verursachen.
„Wenn ein Mensch über längere Zeit hohe Dosen Coffein zu sich nimmt, verändern sich die Nervenzellen.“ Quelle Wikipedia
Vergleich mit Kopieren einer Doktorarbeit
kopiere ich etwas, schreibe meinen Namen auf die Arbeit und gebe das Ganze ab, so ist es nicht meine Arbeit, nur weil mein Name darauf steht. Ich bekomme eine Zensur, für etwas, was ich nicht geleistet habe, das ist Betrug! Damit habe ich mich auch selbst betrogen, soweit klar!
Ich bringe nicht die erforderlich Leistung für eine Arbeit, sagen wir weil ich zu spät angefangen bin. Nun gibt es ja diese kleinen netten Stimmungsaufheller und siehe da, ich bin Leistungsfähiger, fühle mich fitter, kann Nächte durcharbeiten. Etwas was mein Körper mir ja eigentlich nur vorgaukelt. Damit habe ich mich schon wieder selbst betrogen. Ich bringe diese Leistung nur, weil ich die Aufheller habe!
Ein Medikament beeinflusst nie den Charakter! Es gibt auch nur 2 Möglichkeiten: entweder ein Mensch hat Charakter oder eben nicht! Das Medikament beeinflusst die Psyche, kann auf das Gehirn einwirken oder andere Organe. Aber niemals auf den Charakter!
Wenn Menschen mit Medikamenten geholfen werden kann, dann begrüße ich das sehr! Wenn es aber nur sinnlos das Leben verlängert, um weiter die Pfleger, Krankenhäuser und Ärzte zu ernähren, lehne ich das vollkommen ab! Ich bin ein Befürworter der humanen Sterbehilfe. Ein Tier schläfert man ein, wenn es leidet! Da sind die Holländer uns weit voraus!
Jeder kann mit seinem Körper machen was er will! Nur man sollte Andere nicht unbedingt davon als DAS Seelig machende überzeugen wollen!


Hartz IV
über die Generationen Hartz IV hat Thilo Sarrazin in seinem Buch „Deutschland macht sich weg“ auch ausführlich und wahr geschrieben. Ich will das hier jetzt nicht alles zitieren. Sieh‘ in Deinem ebook nach: ab Seite 148 schreibt er über das Thema.
Der Vergleich mit dem Hartz IV-Kind hinkt: man macht ein Kind mit „Glückspillen“ nicht schlauer, man macht es nur kranker!

Wer ist „ehrenwerter“
ich hasse diese ewigen Langzeitstudenten“ Sie reden schlau, kriegen nichts auf die Reihe, wollen die Welt verändern, schließlich haben sie ja das alles studiert und leisten….
NICHTS… was dem Gemeinwohl zugute käme. Sie schimpfen darüber dass die Generationen immer älter werden, unnötiger Weise, was alte Leute für Geld kosten!! Das diese alten Leute aber in die Kassen einbezahlt haben, vergessen sie. Gehen aber demonstrieren, weil das BaFög wieder gekürzt wird!
;) Gruß Christiane
Wenn ich Benz fahren will, dann nehm' ich mir ein Taxi...


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Beitrag von Taxihasi » 21.02.2011, 21:49

@T. C. heute war im Weser Kurier ein Artikel der Dich freuen wird:

Bild

wehe einer der Herren sieht beim fahren eine dralle Blondine :wink: :lol: :lol: :lol:
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Beitrag von Taxopeters » 22.02.2011, 11:55

Uns wird es in 8 Jahren immernoch geben. Uns wird es in 30 Jahren auch noch geben. Ich persönlich hätte als Kund kein Interesse daran in ein unbemanntes Taxi zu steigen. Da fehlt doch der Service und das persönliche. Klar, sehe ich das natürlich mit einer gewissen Tendenz, aber trotzdem werden selbststeuernde Taxen sich nicht bis zu meiner Rente durchsetzen. Nach mir die Sintflut :P

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Otto126
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Beitrag von Otto126 » 22.02.2011, 12:20

Tobias Claren hat geschrieben:Und jetzt setze man mal die Einnahme von leistungssteigernden Substanzen dagegen. Aber auch "Glückspillen". Denn wie gut man lernen kann wird natürlich auch vom Gemütszustand beeinflusst.
Diese nicht lebensbedrohlichen theoretischen Nebenwirkungen dieser Mittel (die "Glückspille" Prozac/Fluctin hat nicht mal echte Nebenwirkungen) stehen dem lebenslangen Leid und lebensverkürzenden Leben in Arbeitslosigkeit oder minderwertigen Arbeiten gegenüber.
Und nein, im Gegensatz zu manchen Kritikern bedeutet die Einnahme solcher Mittel wärend Schule/Studium nicht automatisch, dass das jemand auch danach weiter schluckt.
Einspruch, Prozac führt durchaus zu suizidalen Verhalten, der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace hat das Zeug jahrelang geschluckt und auch darüber geschrieben, aufgehängt hat er sich am 12.September 2008:

http://de.wikipedia.org/wiki/David_Foster_Wallace

http://de.wikipedia.org/wiki/Unendlicher_Spa%C3%9F
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
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Jochen Lembke

Beitrag von Jochen Lembke » 22.02.2011, 14:41

wehe einer der Herren sieht beim fahren eine dralle Blondine
:oops: Aus: Die peinlichen Geständnisse des J.L.. Heute: ob schwarz, ob blond, ob braun... es gibt durchaus Situationen, wo ich beim Fahren nicht 100% aufpasse. Vor allem Sommers bei schönem Wetter ist hier ein Roboter allemal sicherer als ich, ob nun mit tumbleweeds oder ohne.

Dazu auch mein Video, was ich mal Sommers bei schönem Wetter am Taxistand Freiburg Innenstadt gedreht habe.

"Ode to these lovely Freiburg girls"

http://www.youtube.com/watch?v=I3TlL0x5lbU

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Beitrag von minol » 23.02.2011, 01:24

Tobias Claren hat geschrieben:Ein Roboter könnte (dann in der Zukunft) auch den Touring-Test bestehen. Das bedeutet, man bemerkt in der Kommunikation mit dem Roboter nicht, dass er ein Roboter ist.
Welchen Vorteil versprichst Du Dir davon, wenn man nicht mehr
unterscheiden kann, ob man mit Mensch oder Roboter zu tun hat?

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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 23.02.2011, 03:07

minol hat geschrieben:Welchen Vorteil versprichst Du Dir davon, wenn man nicht mehr unterscheiden kann, ob man mit Mensch oder Roboter zu tun hat?
Weniger Wiederworte :!: :?: :!: :twisted:




:wink:
„Alle sind irre, aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht wird Philosoph genannt" (Ambrose Bierce)

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Beitrag von Taxihasi » 23.02.2011, 10:37

Unlogisch!

Wenn man einen Roboter programmiert, dass er kommuniziert, wird er auf jeden Satz des Menschen reagieren. Da er ja nicht unterscheiden kann, von der Stimmung her (Roboter kennen keine Stimmungen!!!) soll er jetzt antworten oder nicht. Ein Mensch kann das, bzw. sollte das können :roll:

Es gibt ja in der Programiersprache nur "an" oder "aus" = "0" oder "1", beides geht nicht, richtig? 8)
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Jochen Lembke

Beitrag von Jochen Lembke » 23.02.2011, 12:13

@Hasi und T.C:
Was "Bewusstsein" angeht ist es keineswegs selbstverständliche einhellige Meinung dass Roboter so etwas entwickeln können.
Soll sicher heissen, einhellige Meinung ist, sie entwickeln es nicht.
Nun, ich bin da völlig anderer Meinung.
Ich bin überzeugt, dass die AI und damit auch künstliches Bewusstsein nur eine Frage der Zeit ist.
Bisher ist es kein Problem bei genügend Speicherkapazität alles über das binäre ja/nein ablaufen zu lassen und beispielsweise Schachcomputer einfach nur stur jeden Zug bis zum jeweils extrapolierten Spielende durchrechnen zu lassen.
Das ist noch keine Intelligenz sondern nur Speicherkapazität und optimiert schneller Zugriff.

Indes, geht die Forschung zur AI hin, eine Vernetzung der Schaltkreise zu erreichen, die in seiner Struktur die des menschlichen Gehirns entspricht.
Das menschliche Gehirn selber ist, so komplex und unglaublich leistungsfähig es auch ist, in seiner Mikro-Struktur, also biochemische, elektrische Prozesse, Synapsen, Neurone, Neuronenschaltkreise, Transmitter, Bahnung, Hemmung - auf simpelste, elementare Prozesse zurück zu führen, die in sich selbst kaum mehr komplexer als ein ja/nein sind.
Selbstverständlich lässt sich das Ganze auch einmal künstlich herstellen und programmieren, es ist nur eine Frage der Zeit, somit der Priorität, der Gelder und der darum peripheren Technologieweiterentwicklung.

Dann ist die Ethik dran: dürfen wir das?
Und: was passiert denn dann eigentlich?
Genau die Fragen, die wir ja schon erörtert haben.

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Otto126
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Beitrag von Otto126 » 23.02.2011, 12:23

"Oh mein Gott, schalt mich aus. Maschinen bauen Maschinen, wie pervers."

-- C3PO, "Angriff der Klonkrieger"
Ich denke, wenn Computer beginnen, komplexere Computer als sie es selbst sind, zu entwerfen, dann ist spätestens der Moment erreicht, wo man eine Bombe in den entsprechenden Rechner werfen sollte.
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Beitrag von Taxihasi » 23.02.2011, 12:37

Otto126 hat geschrieben:
"Oh mein Gott, schalt mich aus. Maschinen bauen Maschinen, wie pervers."

-- C3PO, "Angriff der Klonkrieger"
Ich denke, wenn Computer beginnen, komplexere Computer als sie es selbst sind, zu entwerfen, dann ist spätestens der Moment erreicht, wo man eine Bombe in den entsprechenden Rechner werfen sollte.
Du hast wie immer, in kurzen, knappen Worten die Lösung des sich vielleicht anbahnenden Problems gefunden, wenn Menschen (oder ist er schon ein Alien??) wie T. C. an die Macht kommen (ich meine nicht die Fernbedienung, des TV) 8) .
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Beitrag von Jochen Lembke » 23.02.2011, 12:43

Ja, aber weisst du denn eigentlich genau was unsere Bestimmung ist?
Den Planeten zu zerstören, genauso weiter zu leben wie bisher, uns zu friedlichen Wesen zu entwickeln, einfach aussterben - oder aber ein neues künstliches Wesen zu erschaffen, was seine Erbauer bei weitem hinter sich lässt?
Hat Gott den Menschen erschaffen oder ist der Mensch etwa eine Vorstufe zur Erschaffung Gottes?
Siehe dazu meine kleine Kurzgeschichte "am siebten Tag", zu lesen bspw. über googlebooks auf Seite 33:


http://books.google.de/books?id=8MEgKsR ... &q&f=false

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Beitrag von Otto126 » 23.02.2011, 13:50

»Wir leben jetzt, so wird uns gesagt, im Computerzeitalter. Wie steht es um das Gespür der Ludditen? Werden Zentraleinheiten dieselbe feindliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen wie einst die Webmaschinen? Ich bezweifle es sehr... Aber wenn die Kurven der Erforschung und Entwicklung von künstlicher Intelligenz, Robotern und der Molekularbiologie konvergieren. Jungejunge! Es wird unglaublich und nicht vorherzusagen sein, und selbst den höchsten Tieren wird es, so wollen wir demütig hoffen, die Beine wegschlagen. Es ist bestimmt etwas, worauf sich alle guten Ludditen freuen dürfen, wenn Gott will, daß wir so lange leben sollten.«

http://www.jungewelt.de/2011/01-22/005.php

If our world survives, the next great challenge to watch out for will come -- you heard it here first -- when the curves of research and development in artificial intelligence, molecular biology and robotics all converge. Oboy. It will be amazing and unpredictable, and even the biggest of brass, let us devoutly hope, are going to be caught flat-footed. It is certainly something for all good Luddites to look forward to if, God willing, we should live so long.

Thomas Pynchon, "Is it O.K. to be a Luddite?"

The New York Times Book Review
28 October 1984, pp. 1, 40-41.


http://www.themodernword.com/pynchon/py ... ddite.html
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Beitrag von Jochen Lembke » 24.02.2011, 19:38

Aktueller Artikel zur KI im Spiegel online von heute

SPIEGEL: In Lausanne in der Schweiz arbeiten Wissenschaftler an dem Projekt "Blue Brain". Sie versuchen, die Biologie des Gehirns eins zu eins in einen Supercomputer zu übertragen, Zelle für Zelle. In etwa zehn Jahren soll ein kompletter Nachbau des menschlichen Gehirns fertig sein. Wäre das dann nicht "ein Geschöpf, das uns gleicht"?
Gelernter: Schon möglich, dass sie einen sehr akkuraten Gehirnsimulator schaffen. Mit so einem Modell könnten sie das Verhalten des Gehirns bis hin zur Übertragung von Signalen exakt voraussagen. Aber sie werden damit genauso wenig einen Verstand erzeugen wie ein Wettermodell einen Hurrikan erzeugt.


Der ganze Artikel: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,746570,00.html

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Beitrag von Taxihasi » 24.02.2011, 20:39

Bild

Hab ich das die ganze Zeit gesacht oder hab' ich das die ganze Zeit gesacht!
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Beitrag von minol » 24.02.2011, 23:19

Jochen Lembke hat geschrieben:Ja, aber weisst du denn eigentlich genau was unsere Bestimmung ist?
Das ist eine Glaubensfrage. Ich würde sagen: Keine, denn Evolution ist zweckfrei. Andere werden anders antworten.....

(zu meiner Frage...)
Taxihasi hat geschrieben:Unlogisch!
Nö. Ich habe nur eine Frage gestellt.
Taxihasi hat geschrieben:Wenn man einen Roboter programmiert, dass er kommuniziert, wird er auf jeden Satz des Menschen reagieren.
Menschen auch. Auch Nicht-Antworten ist eine Reaktion. ;)
Taxihasi hat geschrieben:Da er ja nicht unterscheiden kann, von der Stimmung her (Roboter kennen keine Stimmungen!!!) soll er jetzt antworten oder nicht. Ein Mensch kann das, bzw. sollte das können
Ich würde sagen, es kommt auf die Komplexität der Programmierung an... ;)
Taxihasi hat geschrieben:Es gibt ja in der Programiersprache nur "an" oder "aus" = "0" oder "1", beides geht nicht, richtig?
Ja, aber bei der Kommunikation zwischen Zellen ist das ähnlich. Die zwei wesentlichen Unterschiede zur heutigen Computertechnologie: Bei der IT hat man es immer mit diskreten Zahlenwerten zu tun, beim Menschen sind es kontinuierliche Werte, der Computer ist intern getaktet, der biologische Organismus nicht. Die spannende Frage ist, ob diese fundamentalen Unterschiede entscheidend dafür sind, ob sowas wie ein Bewußtsein möglich ist.

Aufgrund der Unterschiede halte übrigens ich die Aussage von Gelernter falsch, daß man mit einem Computernachbau des Hirns, das Verhalten des Gehirns exakt vorhersagen könnte. Andererseits halte ich das auch für irrelevant, denn:

Bei der Diskussion um Bewußtsein und Intelligenz bei Nicht-Menschen wird m.E. immer ein Fehler gemacht: Man vergleicht es immer mit dem Menschen und setzt menschliche Maßstäbe an. Kein Wunder, daß dadurch Tieren oft kein Bewußtsein und keine Intelligenz oder keine Gefühle zugesprochen werden. Vielleicht ist das auch beabsichtigt, um sich selbst und die Menschheit vor der Kränkung zu bewahren, daß Menschen eben doch nur ein Tier wie alle anderen sind.

Bevor man sich darüber unterhält, ob Computer ein Bewußtsein, Gefühle oder Intelligenz haben können, sollte man erstmal Bewußtsein, Gefühle und Intelligenz definieren und als zweites die Frage klären, ob das Erleben von Bewußtsein und Gefühlen vielleicht nur eine Illusion sein könnte.....

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Beitrag von Otto126 » 25.02.2011, 03:24

minol hat geschrieben:
Jochen Lembke hat geschrieben:Ja, aber weisst du denn eigentlich genau was unsere Bestimmung ist?
Das ist eine Glaubensfrage. Ich würde sagen: Keine, denn Evolution ist zweckfrei. Andere werden anders antworten.....
Das erscheint mir korrekt.
minol hat geschrieben:Bevor man sich darüber unterhält, ob Computer ein Bewußtsein, Gefühle oder Intelligenz haben können, sollte man erstmal Bewußtsein, Gefühle und Intelligenz definieren und als zweites die Frage klären, ob das Erleben von Bewußtsein und Gefühlen vielleicht nur eine Illusion sein könnte.....
Auch das ist mehr als korrekt, denn da alle Informationen, die wir von "da draußen" erhalten, nur über gewisse "Botenstoffe" vermittelt werden, können wir gar nicht genau wissen, was "da draußen" wirklich ist.

Ein berühmter "Fall" mit einem Computer ist die notorische "Bombe Nr. 20" aus "Dark Star", eine exzellente Einführung in die die philosophische Spezialabteilung der Phänomenologie:
D: Hallo Bombe. Hörst Du mich?

B: Selbstverständlich.

D: Bist Du bereit ein paar Zusammenhänge zu erörtern?

B: Ich bin Vorschlägen gegenüber immer sehr empfänglich.

D: Fein. Dann denke mal darüber nach. Woher weißt Du, dass Du existierst?

B: Natürlich existiere ich.

D: Aber woher weißt Du, dass Du existierst?

B: Es ist eine intuitive Erkenntnis.

D: Intuition ist kein Beweis. Was für KONKRETE Beweise hast Du dafür, dass Du existierst?

B: Hm. Nun. Ich denke, also bin ich.

D: Das ist gut. Das ist sehr gut. Aber woher weißt Du, dass außer Dir etwas existiert?

B: Meine sensorische Apparatur vermittelt es mir.

D: Ah, richtig!

B: Das macht Spaß.

D: Jetzt hör mal gut zu. Hier kommt die große Frage. Woher weißt Du, dass die Erkenntniss, die Deine Sinnesapparatur Dir vermittelt, korrekt ist.

D: Ich will auf folgendes hinaus. Die einzige Erfahrung, die Dir direkt zur Verfügung steht sind Deine sensorischen Daten. Und diese sensorischen Daten sind lediglich eine Reihe elektrischer Impulse, die Dein Rechenzentrum stimulieren.

B: Mit anderen Worten: Alles was ich wirklich über die Außenwelt weiß, wird mir über meine elektrischen Verbindungen vermittelt.

D: Genau!

B: Aber, das würde ja bedeuten, dass ich überhaupt nicht mit absoluter Sicherheit weiß, wie das Universum um mich herum ist.

D: Genau, genau das ist es!!

B: Interessant. Ich wünschte ich hätte mehr Zeit dieses Thema zu diskutieren.

D: Wieso hast Du nicht mehr Zeit?

B: Weil ich in 75 Sekunden detonieren muss.

D: Also Bombe, denk über die nächste Frage gut nach. Was ist der einzige Zweck Deiner Existenz?

B: Zu explodieren natürlich.

D: Und das kannst Du nur einmal tun, richtig?

B: Das stimmt.

D: Und Du würdest doch wohl nicht auf der Grundlage falscher Daten explodieren wollen, oder?

B: Natürlich nicht.

D: Ich stelle fest, Du hast bereits zugegeben, dass Du keinen wirklichen Beweis für die Existenz der Außenwelt hast.

B: Na schön.

D: Also hast du auch keinen absoluten Beweis dafür, dass Sergeant Pinback Dir befohlen hat zu detonieren.

B: Ich erinnere mich ganz deutlich an den Detonationsbefehl. Mein Gedächtnis ist in solchen Dingen sehr gut.

D: Selbstverständlich erinnerst Du Dich daran, aber ... aber alles, woran Du Dich erinnerst ist eine Reihe sensorischer Impulse, von denen Du jetzt weißt, dass sie keine eindeutige Verbindung mit... mit der äußeren Realität haben.

B: Richtig. Aber da es so ist, habe ich keinen Beweis dafür, dass Sie mir das alles auch wirklich sagen.

D: Darum geht es doch überhaupt nicht. Wenn Zusammenhänge logisch sind, dann sind sie das unabhängig von ihrem Ursprung.

B: Hm.

D: Wenn Du also detonierst...

B: In 9 Sekunden.

D: ... könntest Du das auf der Grundlage falscher Daten tun!

B: Ich habe keinen Beweis dafür, dass es falsche Daten sind.

D: Du hast keinen Beweis dafür, dass es richtige Daten waren.

B: Ich muss weiter darüber nachdenken.

C: Achtung, Achtung, die Bombe ist ins Deck zurückgekehrt!
Die Zerstörungssequenz ist abgebrochen!
Die Zerstörungssequenz ist abgebrochen!
Die Zerstörungssequenz ist abgebrochen...

P: Mach Dich bereit neue Befehle zu empfangen.

B: Sie haben falsche Daten. Daher werde ich Sie ignorieren.

P: Hallo Bombe!

B: Falsche Daten können nur Verwirrung stiften, deshalb werde ich mich weigern mich weiterhin danach zu richten.

P: Hey Bombe!

B: Das einzige was existiert bin ich selbst.

P: Rede keinen Unsinn Bombe.

B: Am Anfang war Finsternis. Und die Finsternis war ohne Gestalt und leer.

P: Äh, hallo Bombe. Hör doch mal zu.

B: Und außer der Finsternis gab es noch mich. Und ich schwebte über der Finsternis und ich sah, dass ich allein war.

P: Hey Bombe!

B: Es werde Licht... B U M M M M ! ! ! ! !


http://www.youtube.com/watch?v=_Crgsmc4xP0

http://www.youtube.com/watch?v=t2Db5xR8duU
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
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Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?

taxidriver_007
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Beitrag von taxidriver_007 » 25.02.2011, 06:33

Also, ich denke wir sind hier zum fressen, ficken, saufen.

Sorry für die drastische Wortwahl, aber ich gewöhne mir gerade das Rauchen ab...

Bis später.

Hier noch der Dialog mit der Bombe. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme:
http://www.youtube.com/watch?v=HzAUcvmIMfk

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Beitrag von Otto126 » 25.02.2011, 08:08

taxidriver_007 hat geschrieben:Also, ich denke wir sind hier zum fressen, ficken, saufen.
Ja, vielleicht, aber verklicker das mal den Maschinen...
taxidriver_007 hat geschrieben:Hier noch der Dialog mit der Bombe. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme:
http://www.youtube.com/watch?v=HzAUcvmIMfk
Kann ich verstehen...
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