Wieder Angriff auf Taxifahrer
Gestern in der Online-Ausgabe der MOPO
ARCHIV: HORN
Mit Reizgas! 25-Jähriger überfällt Taxifahrer (80)
Er fuhr eine ganz gewöhnliche Tour, mittags gegen 14 Uhr. Doch plötzlich wurde die Fahrt zum Albtraum: Der rüstige Taxifahrer Franz Z. (80) wurde von seinem jungen Fahrgast brutal angegriffen. Jetzt liegt der alte Mann im Krankenhaus.
Am ZOB in Wandsbek stieg am Mittwoch ein 25-Jähriger zu Franz Z. ins Taxi. Es ging zur Straße Am Gojenboom in Horn – dort gab der 25-Jährige vor, auf seine Freundin zu warten, und blieb im Wagen sitzen. Plötzlich zog er eine Spraydose mit Reizgas aus seiner Jacke, sprühte dem 80-jährigen Fahrer das Gas ins Gesicht – und forderte die Einnahmen.
Der geschockte Franz Z. versuchte zu fliehen, öffnete die Fahrertür und schrie um Hilfe. Der 25-jährige Täter sprang daraufhin aus dem Taxi, lief um den Wagen herum und besprühte den 80-Jährigen erneut mit Reizgas.
Verzweifelt versuchte der Taxifahrer, seinen Angreifer wegzuschubsen – vergeblich. Erst als er rief, dass er Herzprobleme habe, ließ der brutale Fahrgast von ihm ab und ergriff die Flucht in Richtung U-Bahnhof Horner Rennbahn. Passanten entdeckten den überfallenen Taxifahrer, leisteten erste Hilfe. Er wird wegen seiner Herzprobleme im Krankenhaus behandelt.
Der Täter trug eine grau-braune Hose und eine dunkle Jacke. Hinweise an die Polizei: 428656789.
(jr)
Hatte ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich die pflichtmäßige Videoüberwachung in Taxen für sinnvoll halte?!
ARCHIV: HORN
Mit Reizgas! 25-Jähriger überfällt Taxifahrer (80)
Er fuhr eine ganz gewöhnliche Tour, mittags gegen 14 Uhr. Doch plötzlich wurde die Fahrt zum Albtraum: Der rüstige Taxifahrer Franz Z. (80) wurde von seinem jungen Fahrgast brutal angegriffen. Jetzt liegt der alte Mann im Krankenhaus.
Am ZOB in Wandsbek stieg am Mittwoch ein 25-Jähriger zu Franz Z. ins Taxi. Es ging zur Straße Am Gojenboom in Horn – dort gab der 25-Jährige vor, auf seine Freundin zu warten, und blieb im Wagen sitzen. Plötzlich zog er eine Spraydose mit Reizgas aus seiner Jacke, sprühte dem 80-jährigen Fahrer das Gas ins Gesicht – und forderte die Einnahmen.
Der geschockte Franz Z. versuchte zu fliehen, öffnete die Fahrertür und schrie um Hilfe. Der 25-jährige Täter sprang daraufhin aus dem Taxi, lief um den Wagen herum und besprühte den 80-Jährigen erneut mit Reizgas.
Verzweifelt versuchte der Taxifahrer, seinen Angreifer wegzuschubsen – vergeblich. Erst als er rief, dass er Herzprobleme habe, ließ der brutale Fahrgast von ihm ab und ergriff die Flucht in Richtung U-Bahnhof Horner Rennbahn. Passanten entdeckten den überfallenen Taxifahrer, leisteten erste Hilfe. Er wird wegen seiner Herzprobleme im Krankenhaus behandelt.
Der Täter trug eine grau-braune Hose und eine dunkle Jacke. Hinweise an die Polizei: 428656789.
(jr)
Hatte ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich die pflichtmäßige Videoüberwachung in Taxen für sinnvoll halte?!
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N-scho-schi
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Genau darum geht`s ja auch: Gewisse Fahrgäste sollen weg bleiben. Nämlich u. a. die, die am Ende der Fahrt dem Fahrer Tränengas ins Gesicht sprühen. Genau wie z. B. an Tankstellen, in Banken und Bahnen. Auch da helfen Kameras in Puncto Abschreckung und Täterüberführung zumindest weiter.N-scho-schi hat geschrieben:So wie an den Tankstellen?
Sinnvoll schon, nur dann bleiben auch gewisse Fahrgäste weg,... und an Tankstellen etc helfen sie auch nur bedingt!
Einzige Alternative ist der Glaskasten bzw. die Trennscheibe. Die will auch keiner.
Wenn in jedem Taxi in Hamburg eine Kamera verpflichtend installiert ist, werden eben keine zahlenden Fahrgäste weg bleiben.
Oder fahren jetzt weniger Leute mit der Bahn, während andere das Tanken noch etwas hinaus schieben, weil sie partout nicht gefilmt werden wollen...?
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N-scho-schi
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Ich gehaupte, dass auch einig Kunden weg bleiben, die gut zahlen und nicht durch eine Kamera iwie erpressbar werden können...... zb. Poliker zur Nachtbar etc......cat hat geschrieben:Genau darum geht`s ja auch: Gewisse Fahrgäste sollen weg bleiben. Nämlich u. a. die, die am Ende der Fahrt dem Fahrer Tränengas ins Gesicht sprühen. Genau wie z. B. an Tankstellen, in Banken und Bahnen. Auch da helfen Kameras in Puncto Abschreckung und Täterüberführung zumindest weiter.N-scho-schi hat geschrieben:So wie an den Tankstellen?
Sinnvoll schon, nur dann bleiben auch gewisse Fahrgäste weg,... und an Tankstellen etc helfen sie auch nur bedingt!
Einzige Alternative ist der Glaskasten bzw. die Trennscheibe. Die will auch keiner.
Wenn in jedem Taxi in Hamburg eine Kamera verpflichtend installiert ist, werden eben keine zahlenden Fahrgäste weg bleiben.
Oder fahren jetzt weniger Leute mit der Bahn, während andere das Tanken noch etwas hinaus schieben, weil sie partout nicht gefilmt werden wollen...?
Den wirklichen, durchgeknallten Täter schreckt eine Kamera nicht ab... da bin ich mir ziemlich sicher!!!!!
Höre alles, glaube nix!
Ich liebe meinen Beruf! Ich verehre meinen Chef! Ich bin zufrieden mit meinem Gehalt! Ich lüge ohne rot zu werden...
Ich liebe meinen Beruf! Ich verehre meinen Chef! Ich bin zufrieden mit meinem Gehalt! Ich lüge ohne rot zu werden...
Politiker werden wohl eher vom eigenen Fahrdienst oder vom Limo-Service, weniger mit dem Taxi in die Nacktbar gefahren, wo übrigens auch nicht selten Kameras hängen. Außerdem könntest du dann die Bilder am nächsten Tag gar nicht an die Zeitung verkaufen (Datenschutz), sondern diese müssten ohne Vorfall automatisch gelöscht werden.N-scho-schi hat geschrieben:
Ich gehaupte, dass auch einig Kunden weg bleiben, die gut zahlen und nicht durch eine Kamera iwie erpressbar werden können...... zb. Poliker zur Nachtbar etc......
Den wirklichen, durchgeknallten Täter schreckt eine Kamera nicht ab... da bin ich mir ziemlich sicher!!!!!
Richtig, den absolut Durchgeknallten schreckt eine Kamera nicht ab, verhilft aber dazu, ihn hinterher zügig einzufangen und damit andere Kollegen zu schützen. Doch viele, die im Taxi Ärger machen sind gar nicht total durchgeknallt, sondern eben nur teilweise. Und die benehmen sich unter Beobachtung eher besser oder gehen lieber anderswo, außerhalb von Taxen, auf Raubzug, ohne später das eigene Bild (polizeiliches Fahndungsfoto) in der Zeitung ertragen zu müssen.
Bleibt das Vermummungsproblem (Kapuze, Schirmmütze, Sonnenbrille). Aber solche Leute kann man im Zweifel dann auch mal stehen lassen.
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raimond c.caine
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N-scho-schi
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Das glaubst du, ich habe da aber ganz andere Erfahrungen..... völlig andere!cat hat geschrieben:Politiker werden wohl eher vom eigenen Fahrdienst oder vom Limo-Service, weniger mit dem Taxi in die Nacktbar gefahren, wo übrigens auch nicht selten Kameras hängen. Außerdem könntest du dann die Bilder am nächsten Tag gar nicht an die Zeitung verkaufen (Datenschutz), sondern diese müssten ohne Vorfall automatisch gelöscht werden.N-scho-schi hat geschrieben:
Ich gehaupte, dass auch einig Kunden weg bleiben, die gut zahlen und nicht durch eine Kamera iwie erpressbar werden können...... zb. Poliker zur Nachtbar etc......
Den wirklichen, durchgeknallten Täter schreckt eine Kamera nicht ab... da bin ich mir ziemlich sicher!!!!!
Richtig, den absolut Durchgeknallten schreckt eine Kamera nicht ab, verhilft aber dazu, ihn hinterher zügig einzufangen und damit andere Kollegen zu schützen. Doch viele, die im Taxi Ärger machen sind gar nicht total durchgeknallt, sondern eben nur teilweise. Und die benehmen sich unter Beobachtung eher besser oder gehen lieber anderswo, außerhalb von Taxen, auf Raubzug, ohne später das eigene Bild (polizeiliches Fahndungsfoto) in der Zeitung ertragen zu müssen.
Bleibt das Vermummungsproblem (Kapuze, Schirmmütze, Sonnenbrille). Aber solche Leute kann man im Zweifel dann auch mal stehen lassen.
Ich bin mir sicher, dass Kunden wegbleiben, oder gar nicht mehr mit einem Sprechen.... und ich bin mir sicher, dass nicht alle Video-Aufnahmen gelöscht werden.... GANZ SICHER.
Wenn sich schon Taxifahrer über die Gäste mit Namen lauthals am Taxistand unterhalten, dann bin ich mir nochmals sicher.
Überall wo Geld im Spiel ist, sind auch böse Buben.... überall.
Und wenn Kameras im Auto angebracht sind, werden ssich die Räuber nicht abschrecken lassen, sondern ihrerseits sich was neues einfallen lassen.
Und wie gesagt, über den Räuber der nachdenkt, mache ich mir am wenigsten Sorgen... den kann man, vorausgesetzt man behält selber die Nerven, erreichen.... Sorgen mache ich mir um die durchgeknallten... die schrecken nicht vor einer Kamera!
Höre alles, glaube nix!
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raimond c.caine
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... außerdem möchte ich als Taxifahrerin nicht den ganzen Tag gevideooutet werden: ich pflege gelegentlich über andere V-Teilnehmer zu fluchen, oder mitzusingen, wenn ich allein im Taxi bin.
Deutschland sucht zwar immer noch seinen Superstar aber eine Taxifahrerin muß es doch nun wirklich nicht sein
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Wenn ich Benz fahren will, dann nehm' ich mir ein Taxi...
Wer nicht kann, was er will, muß wollen, was er kann. L. da Vinci
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warte mal ab, bis du mit 65 deinen Rentenbescheid in den Händen hälst.Dachte ich bin im Panoptikum,
"80 Jähriger Taxifahrer wurde überfallen".....ich wunder mich immer über die vollen Halteplätze........
Und wehe du bestichst dann den Amtsarzt für´ne Verlängerung
Sind sie das Taxi ? ............NEIN, Der Fahrer !
Das müssen sie doch wissen, sie sind doch der Taxifahrer !
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Das wirst du sicherlich auch mit eingebauter Kamera ungestört machen können. Eine durchdachte Videoüberwachung sollte sich nämlich erst beim Einsteigen der Fahrgäste einschalten. Und daraufhin gefilmtes Material sollte, wenn nichts passiert ist, ohne Datenzugang einfach überschrieben werden. Sowas gibt`s schon länger für wenig Geld. Muß nur Pflicht werden.Taxihasi hat geschrieben:... außerdem möchte ich als Taxifahrerin nicht den ganzen Tag gevideooutet werden: ich pflege gelegentlich über andere V-Teilnehmer zu fluchen, oder mitzusingen, wenn ich allein im Taxi bin.
- Otto126
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Das haben wir schon seit Jahrzehnten, dass sich die Kamera erst beim Einsteigen einschaltet und auch sofort wieder aus ist, wenn die Fahrt losgeht. Und die meisten Fahrgäste finden das gut. Es sind immer nur einzelne Jungspacken, die sich an der Kamera stören und die schmeiße ich dann raus, denn Idioten brauche ich nicht zu befördern, da erlischt zum Glück meine Beförderungspflicht.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?
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- Eisenhower
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Kann ich ausdrücklich nicht bestätigen. Der CDU-Politiker, der ins "Relax" begehrte, ist als Fachsprecher seiner Bürgerschafts-Fraktion sogar einigermaßen bekannt.cat hat geschrieben:Politiker werden wohl eher vom eigenen Fahrdienst oder vom Limo-Service, weniger mit dem Taxi in die Nacktbar gefahren, wo übrigens auch nicht selten Kameras hängen.
Eisenhower
"The hope of the world is that wisdom can arrest conflict between brothers."
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@ Eisenhower
Dein Beitrag belegt leider, dass die Gefahr für die politische Klasse schon heute weniger von Bildaufzeichnungen im Taxi, als von vertauensmissbrauchendem Geschreibsel ausgeht.
Um so wichtiger wird es sein, dass nicht jeder Taxifahrer Zugang zu diesen Bilddaten erhält. Dafür gibt es technische Lösungen.
Im übrigen geht aber diese Detaildiskussion weitgehend am eigentlichen Thema vorbei: die Anzahl der Fahrgäste, die in Zukunft aufgrund einer irrationalen Kamera-Phobie die Benutzung von z. B. Hamburg weit videoüberwachten Taxen vermeiden werden, dürfte im Promillebereich liegen.
Die Gefahr eines weiteren Absinkens unserer Stundenlöhne oder Einkünfte kommt aus einer anderen, viel realistischeren Ecke: nämlich mit dem Versuch, den Taxentarif aufzuweichen.
Dein Beitrag belegt leider, dass die Gefahr für die politische Klasse schon heute weniger von Bildaufzeichnungen im Taxi, als von vertauensmissbrauchendem Geschreibsel ausgeht.
Um so wichtiger wird es sein, dass nicht jeder Taxifahrer Zugang zu diesen Bilddaten erhält. Dafür gibt es technische Lösungen.
Im übrigen geht aber diese Detaildiskussion weitgehend am eigentlichen Thema vorbei: die Anzahl der Fahrgäste, die in Zukunft aufgrund einer irrationalen Kamera-Phobie die Benutzung von z. B. Hamburg weit videoüberwachten Taxen vermeiden werden, dürfte im Promillebereich liegen.
Die Gefahr eines weiteren Absinkens unserer Stundenlöhne oder Einkünfte kommt aus einer anderen, viel realistischeren Ecke: nämlich mit dem Versuch, den Taxentarif aufzuweichen.
- Eisenhower
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Ich nenne aber - im Gegensatz zu dem "vertrauensmissbrauchendem Geschreibsel", das man bei Wikileaks lesen kann - weder Namen noch eindeutig zuordbare Beschreibungen.cat hat geschrieben:Dein Beitrag belegt leider, dass die Gefahr für die politische Klasse schon heute weniger von Bildaufzeichnungen im Taxi, als von vertauensmissbrauchendem Geschreibsel ausgeht.
Eisenhower
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