Wissenschaftliche Beirat im Verkehrsministerium hat geschrieben:„Taxizentralen und webbasierte Taxivermittler werden nach der Preisfreigabe eine neue Rolle übernehmen: Sie werden die Preise festlegen, die die Kunden bezahlen müssen. Deshalb sollten sie als neue Kategorie ins PBefG aufgenommen werden.“
Damit werden die Vermittler zu Fahrtveranstaltern, zu Vertragspartnern der beförderten Kunden.
Gibt's doch schon, nennt sich AST oder Linien-Ersatzverkehr. Verlangt wird nur ein Komfort-Aufschlag oder es langt die Fahrkarte. Wer zahlt den Rest ?
Vermittler haben im PBefG nichts zu suchen ! Deren Leistung regelt der Markt.
Das Taxigewerbe selbst hat reguliert zu bleiben ! Nur so kann es preiswert sein. Der Kunde muss auch mal warten müssen, auch am Bahnhof.
Leider findet der Parameter 'Bedarf' keine Bedeutung mehr, damit begann der Absturz, bei zurückgehendem Fahrgastaufkommen, bedingt durch den Ausbau des ÖPNV. Mittelweite Fahrten gibt es nicht mehr, obwohl wir sie brauchen, zur Finanzierung der Frisörfahrten. Stattdessen wurden der Taxen immer mehr ... und die Preise höher.
Zur Bedienung der (ländlichen) Fläche braucht's 'ne
Mitfahr-App ! Zur besseren Auslastung der Privatwagen ... und deren Finanzierung, wenn sich die Kosten verdreifachen.
Was machen eigentlich die Krankenkassen ? Nutzen die auch schon Uber ? Vielleicht sogar schon als Sammeltransport ?
Wäre nicht schlimm, könnten uns der ungeliebten Fahrten endlich entledigen: Rollstuhltransport ohne Aufpreis - nicht mit mir.