HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochter

Verlagerung der Postengespäche in das Internet.
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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von TaxiBabsi » 24.01.2018, 21:07

ilkoep hat geschrieben:
alsterblick hat geschrieben:Der Erfolg des Konzeptes im Landkreis Fürstenfeldbruck reißt nicht ab:
:arrow: http://www.taxi-times.com/subventionier ... wartungen/
"Somit entfällt auf jeden transportierten Fahrgast, den die Fahrt nicht mehr kostet, als ein gewöhnliches Busticket, elf Euro an Subventionen."

Das ist mal ´ne Hausnummer. Wie man da von "Erfolg" sprechen kann, ist mir schleierhaft.
Der Fahrgast wird gut bedient und zahlt nicht mehr als sein Busticket: Erfolg!

Der Fahrgast steht zu Recht im Mittelpunkt.

Die dazu notwendigen Subventionen sind zweitrangig.

Baxi erfreut auch den Fahrgast und die oeffentlichen Gelder fließen. Das will “Taxi”, Subventionen fuer “Taxi” und eben nicht fuer Moia und wie sie alle heißen.


https://www.oberpfalzecho.de/2018/01/fi ... -und-baxi/

Gibt es auch in Koeln und vielen anderen Städten unter dem Namen AST, TaxiBus usw.:

https://www.kvb.koeln/service/ast_und_taxibus.html
Zuletzt geändert von TaxiBabsi am 24.01.2018, 21:31, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von ilkoep » 24.01.2018, 22:02

DAS sind aber nicht "unsere" Kunden.

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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von TaxiBabsi » 24.01.2018, 22:18

ilkoep hat geschrieben:DAS sind aber nicht "unsere" Kunden.
Ja und? “Taxi” wird bezahlt, das ist das einzige was zählt.

E. G. Engel
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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von E. G. Engel » 24.01.2018, 22:27

Zitat LRKN: "Wo besteht ein Schaden an den öffentlichen Verkehrsinteressen?"

Ich glaube Du hast Das Problem nicht verstanden.



Zitat taxipost: "liefert aber keine schlüssigen argumente gegen zulassung."

Da muss ich Dir leider Recht geben. Persönlich habe ich mit meinem Post ja auch nur die "Menge an Arbeit" anerkannt, nicht die Leistung.


Es mangelt an wesentlichen, entscheidenden Kernelementen sowie scheint es dem Verfasser nicht ganz klar zu sein dass es schon Regelfall gravierende Unterschiede zwischen Mietwagen und Taxen gibt:

§ 49 Verkehr mit Mietomnibussen und mit Mietwagen Abs.4 letzter Satz ... Die §§ 21 und 22 sind nicht anzuwenden. (Betriebs- und Beförderungspflicht)

E. G. Engel
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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von E. G. Engel » 25.01.2018, 01:01

Herausforderungen des Taxigewerbes in Hamburg diskutiert. Bericht Taxi Times.

Herr Orhan Tasbilek ist ein netter junger Mann. Ist mir persönlich bekannt. Aber ob er die richtige Besetzung ist das Gewerbe in entscheidenden Zukunftsfragen zu vertreten bezweifle ich sehr. Wenn jemand in Schuhe steigt die ihm nicht passen dann ist es seine Entscheidung. Insofern kritisiere ich auch nicht seine Person sondern die Anmaßung diese Funktion ausfüllen zu können. Der einzige Grund warum Herr Tasbilek in diese Funktion gelangte ist sein „Wahlkampf“ der natürlich in seinem sozialen Umfeld für die entsprechenden Stimmen gesorgt hat. Zumindest scheint Herr Tasbilk wie auf dem Foto zu sehen einen guten Stylingberater zu haben.


Folgende Zitate (kursiv) sind der Taxi Times entnommen (http://www.taxi-times.com/herausforderu ... iskutiert/ )


Jens-Michael May (Hamburger Hochbahn AG) berichtete von dem schnellen Wachstum der Stadt Hamburg und das daraus resultierende Wachstum der Fahrgastzahlen. Daraus entstehe für ihn die Notwendigkeit, „dem Kunden einen neuen Mobilitätsmix“ anzubieten.

Diese Logik mag verstehen wer will. Für mich ergibt sie keinen Sinn. Geht es um Mobilität, oder geht es ums mixen derselben? Ist mixen ein Wert an sich?

Orhan Tasbilek (Taxiunternehmer im Plenum der HK Hamburg) stellte dann auch die zwangsläufige Frage, was denn das Taxigewerbe davon habe.

Ich denke in dieser Runde ging es nicht darum was das Taxigewerbe davon hat. Es geht wohl mehr darum dass die anderen etwas haben wollen was bisher das Taxigewerbe hat, in Zukunft wohl hatte.

Der Geschäftsführer des privatwirtschaftlichen Forschungs- und Beratungsinstituts IGES, Cristoph Gipp, stellte Unsicherheiten bei der Beurteilung von Kundenwünschen dar, ...

Dies sehe ich ähnlich. Mittlerweile leben wir in einem überwiegend medialen Hype, ähnlich der dot.com – Zeit. Alles muss sharing sein, digitalisiert. Dabei wird unterstellt dass dies nur disruptiv geht, wobei keiner mehr fragt ob dies unter Umständen nur noch destruktiv ist, d.h. bestehende, bewährte Systeme zerstört. Dabei wird suggeriert dass dann alles billiger und besser sein könnte. Aber alles was billiger ist wird einen Preis haben. Mir erscheint es als wenn laufend eine Sau durch’s Dorf getrieben wird und wenn auf der einen Schweinebacke sharing und auf der anderen Schweinebacke Digitalisierung steht dann sollen die Leute glauben hier läuft ein Steaklieferant durch’s Dorf. Ein anderes Beispiel. Alle, Digitalisierung und sharing hin oder her, kochen letztendlich mit Wasser. Natürlich kann man auch Wasser mit 80 C anstatt mit 100 C zum Kochen bringen. Ich will hier nicht auf den physikalischen Vorgang eingehen. Man braucht nur in einem geschlossenen Gefäß einen Unterdruck erzeugen dann kocht Wasser in Abhängigkeit vom Unterdruck auch schon bei niedrigeren Temperaturen als 100 C. Man kann dies dann den Leuten als Fortschritt beim Energieverbrauch verkaufen und dabei geflissentlich unterschlagen dass die Unterdruck erzeugende Pumpe zusätzlich Geld kostet und ebenfalls Energie verbraucht. Billiger Trick. Aber genauso wird den Leuten suggeriert Mobilität könnte besser und billiger sein als dass derzeitige ÖPNV/Taxisystem.

drückte seine Skepsis aus und benannte konkrete Punkte, in denen es Nachholbedarf beim Taxigewerbe gebe.

Der Taxi Times Artikel wird sicher noch ausführlicher erscheinen. Auf die konkreten Punkte bin ich mal neugierig.

Tasbilek und Gipp wiesen daraufhin, dass Taxi-Unternehmen der Zugang zu den Technologien wie autonome Fahrzeuge oder Mobilitäts-Apps der ÖPNV-Anbieter ebenso ermöglicht werden muss – andernfalls drohe der Markt von einigen wenigen Anbietern beherrscht zu werden.

Das möchte ich doch einmal genauer erklärt haben.

Hier jetzt endlich mal ein Punkt der mir einerseits Hoffnung macht, andererseits aber auch klar macht dass das Gewerbe unweigerlich auf der Verliererstraße ist:

Eine weitere Wortmeldung bekam ebenso Applaus: „Wenn das hier nicht nur vertane Zeit sein soll, dann müssen sich die Beteiligten jetzt zusammensetzen, und die Erkenntnisse auch in die Tat umsetzen!“ Hier seien vor allem die Verbände gefragt, von denen zu wenig käme, erläuterte der Sprecher. Ihre Vertreter wären schließlich für ihre Arbeit freigestellt und bezahlt – und müssten jetzt auch liefern.

- Genau hier liegt das Kernproblem. Wir haben es mit einer diffizilen, komplexen Materie zu tun. Es geht hier um:

- Allgemeine verwaltungsrechtliche Kompetenzen (Verwaltungsakt, Ermessen, etc.)

- Spezielle verwaltungsrechtliche Kompetenzen (PbefG)

- Volkswirtschaftliche Kompetenzen (Markt, Preise, etc.)

- Betriebswirtschaftliche Kompetenzen (Stichwort Eigenwirtschaftlichkeit, etc.)

- Spezielle Kompetenzen über das Taxengewerbe (Stärken, Schwächen, etc.)

- Allgemeine Fähigkeiten wie logisches, abstrahierendes, analytisches Denken, Umgang mit gängigen Werkzeugen wie Word/Excel, sprachlich, schriftsprachlich usw. usw.

- Persönliche und darstellende Überzeugungskraft.

Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Aber eines ist klar. Im Prüfungsausschuss für die OKP zu sitzen oder sonst irgendwo wo es Aufwandsentschädigungen gibt reicht definitiv nicht mehr. Sich für irgendeine Funktion wählen zu lassen weil man ein guter Kumpel ist auch nicht mehr. Insofern macht es Hoffnung dass wohl mittlerweile einige Kollegen begriffen haben dass etwas passieren muss, andererseits aber auch die Erkenntnis aus Erfahrung dass es diese Kompetenzen in der notwendigen Qualität in den bestehenden Gewerbestrukturen nicht gibt und die Funktionen besetzenden Personen ihre Position nicht aufgeben werden.

Und zum Abschluss:

Tatsächlich machte die Veranstaltung der Handelskammer recht deutliche Handlungsempfehlungen für die Verantwortlichen im Taxigewerbe.

Das würde mich ebenso mal brennend interessieren. Aber ebenso wie bei den Äußerungen von Herrn Gipp (siehe oben) wird hier deutlich dass das Gewerbe in der Ecke steht.

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alsterblick
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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von alsterblick » 25.01.2018, 03:24

...wird hier deutlich dass das Gewerbe in der Ecke steht.
Ja, Taxi soll mithilfe der Behörde überrollt und kastriert werden (1000 Moia, EUR 5,- "within town Limits").

Jedoch Stadttaxi mit Taxischild + Anschluß-Digitalvermittlung ist bereits die höchsteffiziente Beförderungsstruktur für mögliche Auskömmlichkeit, die dauerhaft nun fremdzerstört werden soll. Moia baut den fake als Waffe (sauber, geteilt, billig) und möchte am liebsten 4 Jahre für EUR 1,- p.P. „within town limits“ "überzeugen", um zu sehen, wieviel Taxi am Ende noch übrig bleibt und dafür die Behörde als Steigbügelhalter mißbrauchen ("kaufen" ?).
...dass es diese Kompetenzen in der notwendigen Qualität in den bestehenden Gewerbestrukturen nicht gibt und die Funktionen besetzenden Personen ihre Position nicht aufgeben werden.
Vermutlich sehr, sehr wahr !!!
In HH gibt es bei Taxi bestenfalls diffuse spezielle, spezifische Kompetenzen ohne jedoch kanalisiert zu sein.
Ich denke auch, es wird höchste Zeit sich kompetent zu formieren ohne zerstörende selbstherrliche Wegbeißer.
„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott !“

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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von Poorboy » 25.01.2018, 04:01

Leute, ihr haltet hier Leichenreden.

Die Nummer ist durch.

Warum wollen Moia und Clevershuttle nicht als Taxen zugelassen werden? Weil dann Beförderungs- und Betriebspflicht gelten würden!
Das wäre wirtschaftlich nicht einmal in die Nähe des break even zu bringen.

Darum Mietwagen und die vorbereitende Abschaffung der OKP für Mietwagenfahrer, selbstverständlich nicht für Taxifahrer!

Löhne sollen minimalst gezahlt werden.

Bundesweit soll Taxi einen Jahresumsatz von von gut € fünf Milliarden machen, mangels Prüfungsmöglichkeiten sind es wohl eher € acht Milliarden. Bislang verteilt auf Tausende Kleinunternehmer. Da will das Großkapital ran. Denen läuft der Sabber aus den Gierschlündern. Ein paar Gesetzesänderungen sind schnell gekauft.

Taxi ist mittelfristig Geschichte.

Ziel ist China. Ein Haufen Millardäre und ein Heer von hungernden Wanderarbeitern.

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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von E. G. Engel » 25.01.2018, 07:38

Das sehe ich nicht zwingend. Gerade in Hamburg hat das Gewerbe doch einiges zu bieten. Gerade letzter Tage gab ein Fahrgast seiner Verwunderung Ausdruck dass am Flughafen fast nur Taxen jüngeren Datums stehen.

Das Durchschnittsalter Hamburger Taxen beträgt laut Taxenbehörde 3,3 Jahre, also Euro 5 und Euro 6. Das bedeutet in der Konsequenz dass das Gewerbe auf der Höhe der Zeit ist und durchschnittlich alle 3,3 Jahre die Hälfte seines Fahrzeugbestandes erneuert. Dies dürfte einem jährlichen Investitionsvolumen von ca.11 Mio € entsprechen.

Das nun gerade eine Tochter (Moia) von VW, eines Konzerns welcher auch mit kriminellen Methoden (Abschalteinrichtungen) Gewinne erwirtschaftete, nun diese Gewinne reinvestieren will um zum eigenen Nutzen die Welt besser zu machen, ist schon abenteuerlich. Moia wird in der Summe keine neue Mobilität schaffen sondern alte, funktionierende Mobilität zerstören. So wie der Konzern, jetzt wird es bewusst polemisch, aus biliger Gewinnsucht unsere Umwelt zerstört. Punkt.

Es ist nicht die Aufgabe der Taxenbehörde das Taxengewerbe zu beschützen. Aber es ist unsere ureigenste Aufgabe Partner der Taxenbehörde zu sein und sie bei der neutralen Sachverwaltung der Personenbeförderung im öffentlichen Raum zu unterstützen. Dabei geht es hier um gesicherte Mobilität für alle BürgerInnen in der freien und Hansestadt Hamburg. Von Harburg bis Ochsenzoll, von Vierlande bis Blankenese. Und nicht nur für Eppendorf oder Kunden derDB (Clevershuttle).

Comprende? So geht's.
Zuletzt geändert von E. G. Engel am 25.01.2018, 07:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von E. G. Engel » 25.01.2018, 12:56

Oh mein Gott. 70 Teilnehmer aus dem Gewerbe die mit den Verbänden unzufrieden und enttäuscht sind. Hätte man doch gleich einen neuen Verein gründen können. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

E. G. Engel
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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von E. G. Engel » 25.01.2018, 13:14

Oh mein Gott. Uuuuuuppppsssss. Hatten wir ja schon. :shock:

Es ist ein Kreuz. Je länger ich mich mit der Materie auseinander setze um so mehr Punkte fallen mir ein die sukzessive auszuarbeiten wären. Allein der derzeitge Stand würde aber schon Tage an Arbeit benötigen. Die Punkte dann schön sortiert, ausgefeilt und ab die Post. Das würde dann in etwa so aussehen..,......, ......., ........... Prinzip der stückweisen Verfeinerung.

Eim wichtiger (Ober)Punkt wäre bsw. Die Taxenbehörde selbst mit einem umfangreichen Antrag zu konfrontieren. Was haben die Gewerbeverbände in der Zeit der seit der behördlichen Aufforderung zur Stellungnahme gemacht.und dann kommt der HTV fünf Tage vor Toresschluss hier an.

Also, ab jetzt alle Hände auf den Tisch und nicht gelangweilt unterm Tisch onana. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von eichi » 25.01.2018, 17:44

Zitat:
"Jens-Michael May (Hamburger Hochbahn AG) berichtete von dem
schnellen Wachstum der Stadt Hamburg und das daraus resultierende
Wachstum der Fahrgastzahlen. Daraus entstehe für ihn die Notwendigkeit,
„dem Kunden einen neuen Mobilitätsmix“ anzubieten."

Die Notwendigkeit für die Hochbahn besteht darin,
unprofitable Buslinien noch weiter ausdünnen zu können.
Wenn man in den Außenbezirken den Taxis einen Teil der
für die Busse eingesparten Betriebskosten für die derzeit
kostenlose Anfahrt vergüten würde, könnte man den
"Mobilitätsmix" verbrämend genannten Verdrängungs-
Wettbewerb getrost einstampfen.
Die weiten Anfahrtswege machen eine kostendeckende
Bereitstellung von Taxen bei gleichzeitiger niedriger
Nachfragefrequenz wirtschaftlich sinnlos.

Das sind Gedanken, die sich Taxenverbände ruhig mal
machen dürften... (just my 2 Cents)
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von taxipost » 26.01.2018, 08:48

alsterblick hat geschrieben:Nur falsch :!:
Taxi hat ein sehr sehr sehr sehr distanzierten "eigenwirtschaftlichen Tarif" gegenüber Bus/Bahn ÖPVN , den auch „match“ einhällt und es werden die Kosten pro (Taxi-)Fahrzeug einvernehmlich geteilt.
Nicht so bei Clevershuttle / Moia !
Hier wird ein „Teilungspreis“ vorweggenommen fix/verbindlich angeboten und ebenso fix vorweg bekannt dann schlußendlich auch abgerechnet.
Der Preis wird absolut beliebig vorkalkuliert gestaltet und eine ferne Wirtschaftlichkeit den Behörden lediglich suggeriert.
Testphase nun ja, aber nicht mittels Überflutung zum kalkulierten "Abhängen" anderer.
auch im taxi ist der preis vorkalkuliert ! auch beliebig !!
nur kalkuliert diesen nicht der unternehmer.
das mach die behörde, nach belieben. :D

und auf das "einvernehmlich geteilt" hat der fahrgast auch im taxi keinen einfluss !!!

das übernimmen für den taxiunternehmer/fahrgast die beauftragten des unternehmers.

im überigen sind die taxipreise auch fix,
es sind festgesetzte entgelte
auch wenn es auf den erszen blick so erscheinen mag,
fahrpreis ist variabel/unbestimmt,
so ist diese annahme falsch.
es ist alles fest = grund-, km-, wartepreis.

im grundgerüst gibt es keinen unterschied zw.
"match" und CS/MOIA.
Zuletzt geändert von taxipost am 26.01.2018, 08:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von taxipost » 26.01.2018, 08:57

TaxiBabsi hat geschrieben:...Baxi erfreut auch den Fahrgast und die oeffentlichen Gelder fließen. Das will “Taxi”, Subventionen fuer “Taxi” und eben nicht fuer Moia und wie sie alle heißen.
...
subventionen sollte niemand bekommen.

taxi will nur das,
was andere auch bekommen.

sind nicht alle gleich ?
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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von taxipost » 26.01.2018, 09:06

E. G. Engel hat geschrieben:...
Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Aber eines ist klar. Im Prüfungsausschuss für die OKP zu sitzen oder sonst irgendwo wo es Aufwandsentschädigungen gibt reicht definitiv nicht mehr. Sich für irgendeine Funktion wählen zu lassen weil man ein guter Kumpel ist auch nicht mehr. Insofern macht es Hoffnung dass wohl mittlerweile einige Kollegen begriffen haben dass etwas passieren muss, andererseits aber auch die Erkenntnis aus Erfahrung dass es diese Kompetenzen in der notwendigen Qualität in den bestehenden Gewerbestrukturen nicht gibt und die Funktionen besetzenden Personen ihre Position nicht aufgeben werden...
1++
E. G. Engel hat geschrieben:...
Es ist nicht die Aufgabe der Taxenbehörde das Taxengewerbe zu beschützen...

sie bei der neutralen Sachverwaltung...
6 !,
weil rein ideologisch und realitätsfremd.

Poorboy, 2+,
weil kein lösungsvorschlag vorgestellt. :wink:
Zuletzt geändert von taxipost am 26.01.2018, 09:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Statt 1000 Moias sollten 1000 Mitfahrbänke aufgestellt werde

Beitrag von sivas » 26.01.2018, 10:09

Mitfahrbank

Bei der neuesten Version zeigt man den Zielort -übers Smartphone gesteuert- auf einer Leuchtanzeige an.

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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von E. G. Engel » 26.01.2018, 10:44

Zitat taxipost: "6!, weil rein ideologisch und realitätsfremd"

Ich weiss jetzt nicht was daran ideologisch ist. Aber sei's drum. Aber ich denke Du hast das Problem nicht verstanden. Partnerschaft heißt auf Augenhöhe. Dabei gibt es nun zwei Möglichkeiten. Man versucht die Behörde dahin zu ziehen wo man sich selbst befindet, nämlich unten, oder besser, man stellt sich auf die Hinterbeine, siehe auch meone Ausführungen zu Kompetenzen. Erfordert natürlich auch Anstrengingen und i.d.R. für Gewerbefuzzis die Erkenntnis ich kann es nicht, aber ich such mir Leute die es können und unterstütze. Wird nicht passieren.

Ich werde übers Wochenende ein kleines Beispiel für Augenhöhe geben.

Wie ist es mit Dir? Willst Du bei Deinen kleinen Smartphone Schreibereien bleiben?

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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von alsterblick » 26.01.2018, 13:29

...oder besser, man stellt sich auf die Hinterbeine, siehe auch meone Ausführungen zu Kompetenzen. Erfordert natürlich auch Anstrengingen und i.d.R. für Gewerbefuzzis die Erkenntnis ich kann es nicht, aber ich such mir Leute die es können und unterstütze.
:!:
...für Gewerbefuzzis die Erkenntnis ich kann es nicht
bzw. glauben es in ihrer „lächerlichen“ Lokalerfahrung und Halbwissen zu können und merken es besessenerweise gar nicht, dass diese sich lauthals verzetteln und vielmehr Angriffsfläche schaffen als diese mit "Können und Strategie" einzudämmen (die nächsten 10 möglichen Züge des Gegenüber strukturiert mit-/vorzubedenken).
Wird nicht passieren.
:roll:
Ich werde übers Wochenende ein kleines Beispiel für Augenhöhe geben.

als Anfang ? 8)
:)
„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott !“

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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von taxipost » 26.01.2018, 20:16

E. G. Engel hat geschrieben:...
Ich werde übers Wochenende ein kleines Beispiel für Augenhöhe geben.

Wie ist es mit Dir? Willst Du bei Deinen kleinen Smartphone Schreibereien bleiben?
6 und ideologisch...,

weil ich überzeugt bin,
dass die behörde an netraler sachverwaltung nicht interessiert ist, s. zb. Poorboy's 2+.

zu deiner frage,
ich mische mich hier nicht weiter ein,
is euer bier.
geht mich nix an; nur mitlesen.
Zuletzt geändert von taxipost am 26.01.2018, 20:20, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von E. G. Engel » 26.01.2018, 22:21

Ob die Behörde das tatsächlich ist, ist zweitrangig. Sie hat aber den gesetzlichen Auftrag dazu, und das ist entscheidend. An diesem Punkt muss sie festgehalten werden. Es ist doch viel besser man macht dies auf "partnerschaftlicher" Ebene als mit Kriegsgeschrei. Ich bin mir nicht sicher ob dies nicht irgendwann auch Berlin betrifft. Hamburg ist nur ein Leuchtturmprojekt. Wir hatten schon immer eine Vorreiterrolle :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: , auch wenn es einem Berliner nicht schmeckt :shock: :shock: :shock: :mrgreen: .

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Re: HTV ist entschieden gegen 1000 Sammeltaxis von VW-Tochte

Beitrag von AsphaltRunner » 27.01.2018, 10:54

taxipost hat geschrieben:
...ich mische mich hier nicht weiter ein,
is euer bier.
geht mich nix an; nur mitlesen.
6-
Einen Blick über den Tellerrand hätte ich dir schon zugetraut. Denkst du echt, Moia/VW macht vor Berlin halt :D
Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden

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