Anschnallpflicht im Modus Besetzt
Warum soll ich Zahlen präsentieren? Ich habe nie irgendwas in Frage gestellt. Meine Meinung habe ich kund getan das mir das eigentlich Bockwurst ist ob der Fahrgast sich angeschnallt oder nicht. Denn drei gut sichtbare Hinweisschilder reichen auch. Bei Kindern mahne ich schon mal. Aber Erwachsene können ihrer Verantwortung doch selbst gerecht werden.
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War ja nur eine Frage. In dem Punkt sind wir mal einer Meinung. Wenn der Beifahrer allerdings nicht auf den Gurtwarner reagiert, bekommt er schon einen dezenten Hinweis.PS-Taxi hat geschrieben:Warum soll ich Zahlen präsentieren? Ich habe nie irgendwas in Frage gestellt. Meine Meinung habe ich kund getan das mir das eigentlich Bockwurst ist ob der Fahrgast sich angeschnallt oder nicht. Denn drei gut sichtbare Hinweisschilder reichen auch. Bei Kindern mahne ich schon mal. Aber Erwachsene können ihrer Verantwortung doch selbst gerecht werden.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.
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Dazu bin ich ja noch gespannt, wie das die Insassenunfallversicherung sieht, oder gibts sowas für Taxen etwa nicht??? Hab ich eigentlich eine inner Dose für die FG??? Ich bin ja nur angestellter Fahrer und frage immer Sachen, die mir so spontan einfallen....Ich weiß das jetzt wirklich nicht und habe bis eben auch nie darüber nachgedacht. 
Dura lex, sed lex.
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Taxi Georg
Zahlt wohl nicht!SindSieFrei? hat geschrieben:Dazu bin ich ja noch gespannt, wie das die Insassenunfallversicherung sieht, ...
Horafas hat geschrieben:Wir hatten vor Jahren in Dus den Fall, dass eine junge Frau sich nicht angeschnallt hat.
Es kam zu einem VU (ohne Schuld der Taxe) wobei die Dame schwer verletzt wurde.
Die gegnerische Versicherung lehnte eine Regulierung ab mit der Begründung, wäre die Dame angeschnallt, wären die Verletzungen nicht so schwer gewesen.
Sie zog vor Gericht und verlor.
Dann wollte sie den Fahrer zu Verantwortung ziehen, "der Fahrer hätte mich darauf hinweisen müssen" und verlor ebenfalls vor Gericht.
Das Gericht war der Auffassung, dass die Anschnallpflicht seit über 30 besteht und der Fahrer nicht verpflichtet ist, dies dem FG mit zu teilen.
Ich habe leider keine Ahnung unter welcher Aktennummer dies zu finden ist.
Diese Info habe ich von einem Polizisten, der mich anhielt, weil er meine FG ermahnt hatte.
Von mir auch.am hat geschrieben:Wenn der Beifahrer allerdings nicht auf den Gurtwarner reagiert, bekommt er schon einen dezenten Hinweis.
"Ich glaub ihr Telefon klingelt"!
Gurtwarner hab ich nicht. Optisch einmal anzeigen reicht und nicht dieses Dauer piepen was schon fast Nötigung ist.am hat geschrieben:War ja nur eine Frage. In dem Punkt sind wir mal einer Meinung. Wenn der Beifahrer allerdings nicht auf den Gurtwarner reagiert, bekommt er schon einen dezenten Hinweis.PS-Taxi hat geschrieben:Warum soll ich Zahlen präsentieren? Ich habe nie irgendwas in Frage gestellt. Meine Meinung habe ich kund getan das mir das eigentlich Bockwurst ist ob der Fahrgast sich angeschnallt oder nicht. Denn drei gut sichtbare Hinweisschilder reichen auch. Bei Kindern mahne ich schon mal. Aber Erwachsene können ihrer Verantwortung doch selbst gerecht werden.
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Sagen wir mal so...nach 100 Metern schnallt sich jeder bei mir an.am hat geschrieben: Wenn der Beifahrer allerdings nicht auf den Gurtwarner reagiert, bekommt er schon einen dezenten Hinweis.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?
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Könnte ich mir aber auch vorstellen. Letztendlich ist die ganze Regelung nich mehr ganz Zeitgemäß. Laut meinem Archiv, gab es in den 60ern wesentlich größere Übergriffszahlen mit Morden auf Taxifahrer. Da könnten die Zahlen höher gewesen sein, als bei Unfällen.am hat geschrieben:
So verhält es sich auch mit dieser Diskussion. Grundsätzlich scheint der Gesetzgeber die Befreiung von der Gurtpflicht während der Beförderung für gerechtfertigt zu halten. Man müsste jetzt prüfen, wann diese Regelung in Kraft trat und ob das Risiko zu der Zeit statistisch für den Fahrer grösser war, bei einem Überfall zu schaden zu kommen oder bei einem Verkehrsunfall.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Regelung aus der Zeit der Trennscheibenpflicht stammt.
Es heißt "Zeit ist Geld". Zeit ist nicht Geld, Zeit ist die Abwesenheit von Geld. Aber Heute haben wir Geld. Alles ist aus dem Gleichgewicht.
Bei meinem Tourneo gilt der Gurtwarner nur für den Fahrer. Wenn der Fahrer sich anschnallt ist der Ton weg auch wenn der Beifahrer nicht angeschnallt ist.... 
Statistiken wieviele Taxifahrer noch am Leben oder bei einem Crash unverletzt oder leicht verletzt geblieben wären, wenn sie denn den Gurt benutzt hätten, sind nicht zu bekommen!
Verkehrstote in (West)Deutschland 1970: 21.000 Tote - 400.000 Verletzte
Verkehrstote in Deutschland 2012: 3606 Tote - 387.000 Verletzte
Es ist Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit warum sich viele Taxifahrer im Modus Besetzt nicht anschnallen! Das Argument mit der Fluchtmöglichkeit bei einem Überfall ist ein Scheinargument. Jeder Taxiüberfall ist einer zuviel, ganz klar. Aber Gottseidank sind Taxiüberfälle kein Massenphänomen und nicht an der Tagesordnung. An der Tagesordnung sind aber Taxiunfälle, sowohl im Modus Besetzt als auch im Modus Frei. Und wer als Familienvater Verantwortung trägt, wird sich grundsätzlich immer anschnallen, davon bin ich überzeugt!
Statistiken wieviele Taxifahrer noch am Leben oder bei einem Crash unverletzt oder leicht verletzt geblieben wären, wenn sie denn den Gurt benutzt hätten, sind nicht zu bekommen!
Verkehrstote in (West)Deutschland 1970: 21.000 Tote - 400.000 Verletzte
Verkehrstote in Deutschland 2012: 3606 Tote - 387.000 Verletzte
Es ist Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit warum sich viele Taxifahrer im Modus Besetzt nicht anschnallen! Das Argument mit der Fluchtmöglichkeit bei einem Überfall ist ein Scheinargument. Jeder Taxiüberfall ist einer zuviel, ganz klar. Aber Gottseidank sind Taxiüberfälle kein Massenphänomen und nicht an der Tagesordnung. An der Tagesordnung sind aber Taxiunfälle, sowohl im Modus Besetzt als auch im Modus Frei. Und wer als Familienvater Verantwortung trägt, wird sich grundsätzlich immer anschnallen, davon bin ich überzeugt!
Ich sehe den BZP in der Pflicht politisch darauf hinzuwirken, das die Ausnahme von der Anschnallpflicht für Taxifahrer im Modus Besetzt, aufgehoben wird. Das kostet den Taxiunternehmen kein Geld und hilft Leben zu retten und Gesundheit zu erhalten! Die Streichung dieser Ausnahme kann mehr Leben retten als die kostsoielige Videoüberwachung!
Aber mit der Empfehlung für ein ganz bestimmtes Videoüberwachungssystem einer darauf spezialisierten Firma, kann der BZP vermutlich mehr Geld verdienen!! Mit der Streichung einer Ausnahmeregel in der STVO läßt sich kein Geld verdienen!!
Aber mit der Empfehlung für ein ganz bestimmtes Videoüberwachungssystem einer darauf spezialisierten Firma, kann der BZP vermutlich mehr Geld verdienen!! Mit der Streichung einer Ausnahmeregel in der STVO läßt sich kein Geld verdienen!!
Zitat: Angst vor Überfällen ist der am häufigsten genannte Grund, warum sich Fahrer nicht anschnallen. Die Zahlen sprechen dagegen: Es ist viel wahrscheinlicher, als Taxifahrer bei einem Unfall geschädigt zu werden, als Opfer eines Überfalls zu sein. Das belegen Statistiken.
Quelle: http://www.bg-verkehr.de/arbeitssicherh ... und-airbag
Quelle: http://www.bg-verkehr.de/arbeitssicherh ... und-airbag
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In letzter Konsequenz eher sogar beides, gepaart mit gelassener Gewohnheit.Wattwurm hat geschrieben:
Es ist Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit warum sich viele Taxifahrer im Modus Besetzt nicht anschnallen! Das Argument mit der Fluchtmöglichkeit bei einem Überfall ist ein Scheinargument. Jeder Taxiüberfall ist einer zuviel, ganz klar. Aber Gottseidank sind Taxiüberfälle kein Massenphänomen und nicht an der Tagesordnung. An der Tagesordnung sind aber Taxiunfälle, sowohl im Modus Besetzt als auch im Modus Frei. Und wer als Familienvater Verantwortung trägt, wird sich grundsätzlich immer anschnallen, davon bin ich überzeugt!
Ich war auch mal so.
Noch so vor ca 10 Jahren, habe ich mich auch nie angeschnallt im Taxi (bes). Seit ich im Fünnuller Club zu Hause bin, setzt sich dann doch so was wie Vernunft durch.
Ich schnalle mich in jeden Fall an, Punkt.
Und ich weise auch die Fahrgäste darauf hin, sich anzuschnallen. Schon um mir nicht nachträglich Vorwürfe zu machen. Wer es dann immer noch nicht tut, dann halt nicht.
Ich habs gesagt.
Statistisch gibt es eher wenig Verweigerer, die trotz Aufforderung sich nicht anschnallen.
Selbst Mahnungen sind eher weniger.
Ganz selbstverständlich greift der FG zum Gurt, auch wenn es gewöhnlich die falsche Seite ist.
Mir ist diese Sicherheit wichtig. Gerade im immer dichter werdenden Verkehr.
Es heißt "Zeit ist Geld". Zeit ist nicht Geld, Zeit ist die Abwesenheit von Geld. Aber Heute haben wir Geld. Alles ist aus dem Gleichgewicht.
Im bayrischen sagt man auch: "wüist mi´pflanzen?"Horafas hat geschrieben:Google ist Dein Freund!don Quichotte hat geschrieben:'Flamen' wat is dat denn???
und nun wieder on-top!
Bloß kein Stress...
Gebt mir ruhig die Schuld!
Gebt mir ruhig die Schuld!
Hervorhebungen von mir.SindSieFrei? hat geschrieben:Dazu bin ich ja noch gespannt, wie das die Insassenunfallversicherung sieht, oder gibts sowas für Taxen etwa nicht??? Hab ich eigentlich eine inner Dose für die FG??? Ich bin ja nur angestellter Fahrer und frage immer Sachen, die mir so spontan einfallen....Ich weiß das jetzt wirklich nicht und habe bis eben auch nie darüber nachgedacht.
Latürnich: die AutoHAFTPFLICHT, tritt für Schäden ein, die du/der Halter Dritten zufügt! Die Insassenvers. ist eigentlich nötig wie ein Ödem, es sei denn, du hast vor Jemanden für über 5 Mill. zu schädigen!
Bloß kein Stress...
Gebt mir ruhig die Schuld!
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MB E 200 D
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Aber durch die Windschutzscheibe fliegende Taxler sind auch kein Massenphänomen. Ich fahre seit 13 Jahren hier in Potsdam und mir ist hier KEIN derartiger Fall bekannt.Wattwurm hat geschrieben: Aber Gottseidank sind Taxiüberfälle kein Massenphänomen und nicht an der Tagesordnung.
Du sprichst von zahlreichen Leben, die angeblich gerettet werden könnten, hast aber keinerlei Zahlen zur Hand. Ich finde das sehr anmaßend, die eigene Sichtweise als so gewichtig anzusehen, das sie auch für andere gelten sollte. Oder hast Du einfach nur den kategorischen Imperativ missverstanden?