Andere Länder, gleiche Probleme!

Neuigkeiten aus dem Taxigewerbe.

Beitragvon Wattwurm » 13.04.2013, 22:20

Das ist doch alles überhaupt kein Problem. Die Schweiz hat zwar das Schengenabkommen unterzeichnet gehört aber weder der EU noch der Europäischen Zollunion an! Das bedeutet das Personenkontrollen auf Grund des Schengenabkommens nur noch an Flughäfen stattfinden aber Zollkontrollen sehr wohl noch an den Grenzübergängen zu Deutschland!

Wenn also eine Taxi aus dem Kanton Zürich nach Deutschland will, würde ich als Zollbeamter alle Fahrgäste und den Taxifahrer erst einmal aussteigen lassen! Erst mal alle raus und antreten lassen zum Zählapell! Dann würde ich in aller Seelenruhe, mal einen Blick in die Reserveradmulde werfen und gucken ob da nicht etwas versteckt ist! Dann würde ich die hintere Sitzbank ausbauen und den Fahrzeughimmel gleich mit, inzwischen sind ungefähr 45 Minuten vergangen und das Fahrzeuginnere komplett verwüstet und auch ein Zollbeamter hat mal Frühstückspause, nach meiner 20 Minütigen Frühstückspause dann den ganzen Krempel wieder zusammen bauen, dabei kann es schon mal zu Problemen und Verzögerungen kommen! Nach ungefähr 2 Stunden ist dann die Kontrolle für die Einreise nach Deutschland beendet! Das Prozedere wiederholt sich dann allerdings bei der Ausreise noch einmal....! Deutsche Zollbeamte sind ziemlich humorlos....! Bin gespannt wie die Schweizer Taxi-Kollegen auf den Dienst nach Vorschrift der deutschen Zollbeamten reagieren...! Man muß da nicht mit der Kavalarie einreiten, es gibt auch nicht ganz so brachiale Methoden! Am besten wir kommandieren ein paar ehemalige Grenzschützer der DDR an die Schweizer Grenze ab! Die haben da so ihre Erfahrungen.... :wink:
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Beitragvon Gruppenmoderator » 13.04.2013, 22:52

Thema zusammengeführt!
Ich bin ein Bot, ich diskutiere nicht. Reklamationen bitte per PN an die Moderation oder Forenleitung. :arrow: Forenregeln
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Beitragvon Taxi Georg » 05.06.2013, 10:28

Überfall auf Taxi in Wien endete tödlich: Lenker erschoss Räuber

Vienna.AT hat geschrieben:Kurz nach Mitternacht ist bei einem versuchten Raubüberfall auf ein Taxi in Wien-Donaustadt ein tödlicher Schuss abgegeben worden.
Als ein Fahrgast den Lenker von hinten am Hals packte und mit einem Messer bedrohte,
zog dieser eine Pistole aus dem Seitenfach des Wagens und gab rückwärts einen Schuss ab.
Der Angreifer brach nach kurzer Flucht tot zusammen, so die Polizei.


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Beitragvon Emilie » 05.06.2013, 11:18

Na, da wurde der Gerechtigkeit mal genüge getan! 8)
Bloß kein Stress...

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Beitragvon Otto126 » 05.06.2013, 11:51

Schaun mer mal, was sie mit dem Kollegen machen...
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."

Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?
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Beitragvon Emilie » 05.06.2013, 19:53

Da er Taxifahrer ist, wird er helle sein, wenn er einen auf "schlechte Kindheit" und war vor Schock nicht im Zustand voller geistigem Bewußtsein, wird im gornischt passieren, dann nehmen die, wie hier üblich seine Daten auf, er kriegt ein "dudu" wegen Waffenbesitz und fertig ist der Lack, wird doch mit den anderen Kaschuben, die sich nicht ihrer Haut wehren müssen, sondern mit Waffen rumwedeln als Tagesgeschehen ausüben auch so gemacht. 8)

Auf alle Fälle drücke ich dem Kollegen beide Daumen, das die Sache für ihn gut ausgeht und er sich von dem Schreck baldigst erholt! Wäre ich an der richtigen Stelle, würde er einen Orden von mir bekommen! :wink:
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Beitragvon Taxi Georg » 06.06.2013, 14:03

Junge Frau schlug in Taxi in Wien-Neubau auf Fahrer ein

Am Zielort wollte die junge Frau jedoch den Fahrpreis nicht bezahlen –
stattdessen begann sie, auf den Taxifahrer wüst einzuschlagen.

:arrow: weiterlesen
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Kunde fährt sich selbst

Beitragvon foxit » 14.07.2013, 18:35

Wien ist anders:

:arrow: Die Krone-Kunde fährt sich selbst


Mod: Kosmetik
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Beitragvon Emilie » 14.07.2013, 19:26

Da kommt mir doch eine neue Geschäftsidee:

Fahrgast steigt in Taxi:"Mensch, ich würde einiges dafür geben, wenn ich mal Mercedes lenken darf!"

"Was ist es ihnen Wert?"

"Och, so 30.--€ würde ich springen lassen!"

"Hier sind die Schlüssel." :wink:

Am Ziel muss der Fahrgast die 30.--€ Mietkosten und das was auf dem Taxameter ist, zahlen.

Super Idee, oder Jungs?! :roll:

Dann kommen wir endlich mal zum 8 Std. Tag u. Mindeslohn!!!!! 8) :lol:
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Beitragvon PS-Taxi » 14.07.2013, 19:31

Emilie hat geschrieben:
Dann kommen wir endlich mal zum 8 Std. Tag u. Mindeslohn!!!!! 8) :lol:


Muss man dich jetzt bemitleiden Emilie? Ein trauriges OOOOOOOHHHHHHHHHHHHHHHHHH für dich!
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Beitragvon Emilie » 14.07.2013, 19:32

3 Bitte!!!!! :lol:
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Beitragvon PS-Taxi » 14.07.2013, 19:43

ooooooooooooooooohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh




oooooooooooooooooooooohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh



ooooooooooooooooooooooohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh
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Beitragvon Weihnachtsmann » 15.07.2013, 10:09

Finde ich eigentlich eine spannende rechtliche Frage...

Wenn nur Fahrgast und Taxifahrer im Wagen sitzen, aber der Fahrgast fährt - darf er das?
Kann es eine unerlaubte Personenbeförderung sein?

Eigentlich ja nicht. Er kann sich nicht selber befördern, außerdem bekommt er ja auch kein Entgelt dafür ...und der Taxifahrer ist ja kein Fahrgast, eventuell nur eine art Aufpasser oder Aufseher.
Das wäre also u.U. ein absolut neues Geschäftsmodell.

Unterliegt soetwas einem Tarif zum Beispiel?

...das wirft viele lustige interessante Fragen auf finde ich.....

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Beitragvon nightdancer » 15.07.2013, 10:38

Kein Tarifpflicht. Sprich das Taxi würde wie ein Leihwagen genutzt werden. Insofern hast du nur ein versicherungsrechtliches Problem, wenn was passiert.
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Beitragvon Hauke » 15.07.2013, 10:46

Das Taxi muss "außer Betrieb" gesetzt werden wenn der Fahrgast keinen Personenbeförderungsschein hat. Das gilt auch für eine Leerfahrt oder Überführungsfahrt. Ich hab den Tanz gerade durch weil meine Frau (keinen PersBef) die Karre aus der Werkstatt holte und von einem "Kollegen" dabei gesehen wurde, der mich bei der Behörde angwixxt hat...
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Beitragvon PS-Taxi » 15.07.2013, 10:55

Taxi Konzession?

kein Selbstfahrer Mietfahrzeug

Tour wurde bezahlt!!!

Personenbeförderung gegen Geld wurde durchgeführt ohne P-Schein!!!
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Beitragvon Weihnachtsmann » 15.07.2013, 14:22

Also ich weiß ja nicht........

Leihwagen fällt insofern flach, da der Taxiunternehmer mitfährt. Das ist nicht üblich bei Leihwagen. Den mietet man außerdem auf Zeit ( oder Kilometer ) , aber niemals für eine bestimmte Strecke xy. Ähnlich einer Mietswohnung ist es unüblich das der Vermieter dort mit drin sitzt :-)


Taxitour kann auch nicht sein, weil wie gesagt: Der fahrgast sich ja nicht selber befördern kann. Denn Taxiunternehmer befördert er ja auch nicht, der paßt ja nur auf das er nicht 120 km/h in der Stadt fährt, sein wagen klaut oder sonstiges Duimmeszeug damit anstellt. Und Taxiunternehmer bekommt ja das Geld, auch deshalb keine Beförderung gegen Entgelt.

Auch Mietwagen geht nun garnicht, nicht nur weil keine Wegstreckenzähler etc, sondern auch sonst keine Bedingung zutrifft.

Es mag ja in Cuxhaven anders sein, aber das Gesetz oder die Vorschrift das eine Taxe "außer Betreib" gesetzt werden muss, kenne ich hier in Hamburg nicht.
Was soll das auch bedeuten ? Schild abnehmen? KonzessionsNummer rausnehmen? Quittungsblöcke zuhause lassen? Unternehmerschild demontieren?...

Eine Taxe bleibt erstmal eine Taxe. Und deren Eigenschaften setzen sich aus sehr vielen Dingen zusammen.
Wenn ich auf ein x-beliebigen privat Pkw ein Dachschild montiere, wird der Wagen ja auch nicht gleich zur Taxe deshalb.

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Beitragvon Otto126 » 15.07.2013, 14:39

Emilie hat geschrieben:Da kommt mir doch eine neue Geschäftsidee:

Uralt - Tom Sawyer und Huck Finn...
http://www.mittelschulvorbereitung.ch/c ... omSawy.pdf
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Beitragvon Juskwe » 15.07.2013, 20:45

Ich finde es nicht verantwortbar dem Fahrer den Schlüssel zurückzugeben, auch wenn er wirklich keine Fahrgäste mehr aufnimmt ist er dennoch ein Risiko für die Allgemeinheit. Den Schlüssel hätte man der Bundespolizei am Flughafen übergeben sollen (Bundespolizei weil in der Regel keine normale Verkehrspolizei dort anzutreffen ist) mit dem Hinweis, dass der Fahrer nicht mehr fahrtüchtig ist. Da der Mann eine Fahrerlaubniss für PKW besitzt und sich ja nun mal mit dem Taxigewerbe nicht detailiert auskennt dürfte er keine Konsequenzen befürchten, wohl aber zurecht der Kutscher.
Wahrscheinlich muss man noch kurz die Personalien angeben und dann darf man auch in den Urlaub fliegen.
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Beitragvon Weihnachtsmann » 15.07.2013, 23:53

@juskwe:

Du schreibst folgendes:" ...
wohl aber zurecht der Kutscher.
...".
darum geht doch.
Nur : Welches Recht meinst Du denn ?
Wo ist sowas geregelt ?
Jemand der einen Führerschein hat, der ist von Amtswegen legitimiert ein (entsprechendes) Kraftfahrzeug zu führen. Was ist denn daran auszusetzen?
Und wenn ein Unternehmer - kein angestellter Fahrer - entscheidet das dieser Mensch sein Fahrzeug bewegen darf - was ist daran auszusetzen?

Wo liegen Grenzen ?
Angenommen Unternehmer kennt den Fahrgast sehr gut. Von mir aus Stammfahrgast der früher selber mal ein Taxiunternehmer war und mittlerweile in Rente ist....
..wenn der nun gerne aus nostalgie Gründen nochmal ein Elfenbeinfarbenes Auto nach Hause fahren möchte...
Was ist dagegen einzuwenden?
Wo also liegt die Grenze ?
Gibt es eine ?

Also, welches RECHT meinst Du genau?

Ich denke das gibt es garnicht.......darüber hat bisher noch kein Gesetzgeber nachgedacht.

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