[MiLoG] Mindestlohn

Löhne, Arbeitsbedingungen, Recht.
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PS-Taxi
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Beitrag von PS-Taxi » 11.06.2013, 21:20

Otto126 hat geschrieben:Wer nicht bereit ist, seine Bücher offen zu legen, hat kein Argument gegen den Mindestlohn.
Verstehe ich das richtig du zeigst jedem deine Bücher?

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bonscott
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Beitrag von bonscott » 11.06.2013, 21:45

NewLife hat geschrieben:
Otto126 hat geschrieben:Wer nicht bereit ist, seine Bücher offen zu legen, hat kein Argument gegen den Mindestlohn.
Ich jammer ja auch nicht gegen Mindestlohn, also brauch ich hier nix zeigen.
Ich würd den Alten auch ganz knapp halten BildBildBild

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Beitrag von PS-Taxi » 11.06.2013, 21:49

Bekomme ja keinen Lohn. Sie bringt mir immer Bonbons mit die es in der Persius gratis gibt. Und aus dem Wasserspender füllt sie auch was ab.

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Beitrag von NewLife » 11.06.2013, 21:50

bonscott hat geschrieben:
Ich würd den Alten auch ganz knapp halten BildBildBild
Wie?? Ich muß dem was zahlen das er bei mir fahren darf??? :lol:

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Otto126
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Beitrag von Otto126 » 11.06.2013, 22:29

PS-Taxi hat geschrieben:
Otto126 hat geschrieben:Wer nicht bereit ist, seine Bücher offen zu legen, hat kein Argument gegen den Mindestlohn.
Verstehe ich das richtig du zeigst jedem deine Bücher?
Ja sicher, willste sehen?

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Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?

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Beitrag von PS-Taxi » 11.06.2013, 22:33

Gut geantwortet. 1:0 für dich Otto

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Beitrag von Devil » 12.06.2013, 04:18

Filou hat geschrieben:@PS
Mag sein, dass ich von dem Geschäft deiner Frau keine Ahnung habe
rate mal warum die geheiratet haben ....... :mrgreen:

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Beitrag von PS-Taxi » 12.06.2013, 06:57

Na los Peter erkläre es uns denn wir sind unwissend?

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Beitrag von Wattwurm » 22.06.2013, 08:20

Löhne wie in der Textilverarbeitung in Bangladesch! In Teilen des Taxigewerbes werden Löhne gezahlt die man sonst nur in Entwicklungsländern vermutet! Polnische Erntehelfer auf unseren Spargel- und Erdbeerfeldern bekommen 7.- bis 8 Euro bei freier Kost und Logis!

http://www.saarbruecker-zeitung.de/karr ... 93,4795243

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Beitrag von Filou » 22.06.2013, 09:57

Geil, im Saarland wird nochmehr beschi... als in Hamburg, Berlin und bei uns.

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Anna Chronismus
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Beitrag von Anna Chronismus » 18.07.2013, 14:39

Artikel im Handelblatt (ist linker Umtriebe strikt unverdächtig!)

Nicht nur die Gewerkschaften befürworten einen gesetzlichen Mindestlohn. Wie eine aktuelle Forsa-Umfrage für das Handelsblatt zeigt, sprechen sich auch die meisten Manager dafür aus.

-> weiterlesen

Anmerkung: Bemerkeneswerterweise fordern die Manager im statistischen Mittel einen höheren Mindestlohn als Geschwerkschaften und SPD.
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Beitrag von nightdancer » 18.07.2013, 16:56

ML ist ja gut und schön, solange die Arbeitszeit und die korrekte Entlohnung nicht scharf erfasst und kontrolliert wird, nutzt Ihnen der ML rein gar nichts - er zerstört nur ehrliche Unternehmen. Aber das ist bis heute zu Ihnen nicht im Ansatz durchgedrungen.
Und nein - der FT taugt dafür nicht.

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Beitrag von am » 18.07.2013, 17:10

nightdancer hat geschrieben:...solange die Arbeitszeit und die korrekte Entlohnung nicht scharf erfasst und kontrolliert wird, nutzt Ihnen der ML rein gar nichts - er zerstört nur ehrliche Unternehmen... der FT taugt dafür nicht.
Warum nicht?

Jedes Taxameter verfügt über eine Funkuhr und zeichnet sehr wohl die Schichtzeiten auf. Die Kontrolle der Arbeitszeit scheitert also lediglich an dem zweitem Argument, der nicht vorhandenen Kontrolle. Aber da wird sich mit dem Kontrollmittel FT sicher, spätestens ab 2017 etwas ändern.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Beitrag von nightdancer » 18.07.2013, 17:23

am hat geschrieben:
nightdancer hat geschrieben:...solange die Arbeitszeit und die korrekte Entlohnung nicht scharf erfasst und kontrolliert wird, nutzt Ihnen der ML rein gar nichts - er zerstört nur ehrliche Unternehmen... der FT taugt dafür nicht.
Warum nicht?

Jedes Taxameter verfügt über eine Funkuhr und zeichnet sehr wohl die Schichtzeiten auf. Die Kontrolle der Arbeitszeit scheitert also lediglich an dem zweitem Argument, der nicht vorhandenen Kontrolle. Aber da wird sich mit dem Kontrollmittel FT sicher, spätestens ab 2017 etwas ändern.
Ein FT ist kein digitaler Fahrtenschreiber. Gibt es einen Zwang der Schichtan und abmeldung am Taxameter? Nicht das ich wüßte. Stellt der TAxmeter die bewegung des Fahrzeuges fest - nein, also ist die Schichtzeiterfassung auch nicht fälschungssicher. Es gibt ja nicht mal den Zwang Fahrernummern fälschungssicher zuzuweisen. Fahrerkarte Fehlanzeige. Pausen werden auch nicht fälschungssicher erfasst. Ich teile deine Optimismus für 2017 nicht, da die Regelung ab 2017 die Arbeitszeiterfassung doch gar nicht zum Gegenstand hat.

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Beitrag von am » 18.07.2013, 17:37

Da hast Du zwar Recht, jedoch liefert jedes FT grundsätzlich alle benötigten Daten, von Pausenzeiten einmal abgesehen. Bei konsequenter Abforderung der üblichen Dokumente, wie z.B. Schichtzettel, haben die Behörden ganz sicher einen rechtssicheren Datenstock als die theoretisch erreichbaren Kilometerleistungen pro Mitarbeiter.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Beitrag von nightdancer » 18.07.2013, 17:51

am hat geschrieben:Da hast Du zwar Recht, jedoch liefert jedes FT grundsätzlich alle benötigten Daten, von Pausenzeiten einmal abgesehen. Bei konsequenter Abforderung der üblichen Dokumente, wie z.B. Schichtzettel, haben die Behörden ganz sicher einen rechtssicheren Datenstock als die theoretisch erreichbaren Kilometerleistungen pro Mitarbeiter.
a) Schichtzeiten doch nur wenn ich das Cey-System verwende, richtig? Sonst auch das nicht.

b) ist der Aufwand der Auswertung relativ groß, welche Behörde hat genügend Man-Power?! Wieviele Konzessionsverlängerungen gab es in HH und bei wievielen wurde die Plausibiltitätsprüfung tatsächlich durchgezogen?!

c) es gibt keine Pflicht zur elektonischen Arbeitszeiterfassung

d) der Todesstoß - der FT kommt bei Mietwagen und FVO-Unternehmen nicht zur Anwendung - diese sind jedoch unmittelbarer Wettbewerb und nein, die Rückkehrpflicht spielt dabei eine mehr als untergeordnete Rolle und hat auch nix mit Limo-Diensten zu tun. Von Plausibiltätkontrollen bei diesen Unternehmen ganz zu schweigen. Die es bei uns derzeit eh nicht gibt und schwierig wären.

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Beitrag von am » 18.07.2013, 18:27

zu a) Nein, da die Daten elektronisch auswertbar sein müssen, wissen die Behörden, dass sie verfügbar sind. Der Unternehmer muss die Schichtzettel mit den Datensätzen in Einklang bringen, wenn seine Fahrer denn keine korrekten Zeiten eintragen.

zu b) Der Aufwand ist nicht grösser als es er heute schon ist, rspektive sein sollte. Wie wir wissen, ist das nur in wenigen Städten der Fall.

zu c) Die Finanzbehörden sind sich darüber einig, dass Schichtzettel zu führen sind. Die kann die Genehmigungsbehörde verlangen, auch, wenn der Rechtsanspruch diesbezüglich nicht eindeutig scheint. Der Unternehmer wird es sich überlegen, ob er sich dem Begehren widersetzt.

zu d) Das Problem besteht ja Vielerorts bereits heute. Ob es wirklich eine Massenflucht in das Mietwagengewebe geben wird, bleibt abzuwarten. Ohne Organisation dahinter wird auch das nicht funktionieren. Häufig werden dies Unternehmer sein, die bereits heute (im städtischen Bereich insbesondere MWU-Graupen) keiner Vermittlung angehören. Eine entsprechende Mietwagenvermittlung ist nicht mal eben mir nichts, dir nichts aus dem Boden gestampft. Es gibt bei uns hier durchaus Aussagen von Graupen-MWUs (vor allem osteuropäische Neuunternehmer), dass sie dann ab 2017 eben nur noch mit einem Auto fahren, wenn sich der Mehrwagenbetrieb dann nicht mehr (in ihrem Sinne) lohnt!
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Beitrag von nightdancer » 18.07.2013, 18:43

am hat geschrieben:
zu d) Das Problem besteht ja Vielerorts bereits heute. Ob es wirklich eine Massenflucht in das Mietwagengewebe geben wird, bleibt abzuwarten. Ohne Organisation dahinter wird auch das nicht funktionieren. Häufig werden dies Unternehmer sein, die bereits heute (im städtischen Bereich insbesondere MWU-Graupen) keiner Vermittlung angehören. Eine entsprechende Mietwagenvermittlung ist nicht mal eben mir nichts, dir nichts aus dem Boden gestampft. Es gibt bei uns hier durchaus Aussagen von Graupen-MWUs (vor allem osteuropäische Neuunternehmer), dass sie dann ab 2017 eben nur noch mit einem Auto fahren, wenn sich der Mehrwagenbetrieb dann nicht mehr (in ihrem Sinne) lohnt!

Ähm, was willst du denn sagen?

Der FT bzw. der ML benachteiligt mich, da Mietwagen und FVO-Unternehmen den ML unterlaufen können und werden. Diese Unternehmen bestehen doch schon heute. Somit wird der Wettbewerb auf unfaire Art zu meinen Lasten verschoben, dass findest du ok?!

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Beitrag von nightdancer » 18.07.2013, 18:45

am hat geschrieben: zu b) Der Aufwand ist nicht grösser als es er heute schon ist, rspektive sein sollte. Wie wir wissen, ist das nur in wenigen Städten der Fall.
!
Im Vergleich zum digitalen Fahrtenschreiber ist der Aufwand immens höher.

Auch ist das keine Antwort auf meine Fragen.

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Beitrag von am » 18.07.2013, 19:45

Ich habe allmählich den Eindruck, Du willst auch keine Antworten auf Deine Fragen. Wir können schliesslich nur über die zu erwartenden Dinge diskutieren, damit wir am Ende dann wissen, worauf das Gewerbe dann die Behörden aufmerksam machen können. In den letzten Wochen sind Dir hier mehrfach, nicht nur von mir, die unterschiedlichen Auswertungsmöglichkeiten verschiedener Datenquellen aufgezeigt worden. Es ist ganz klar möglich, hiermit für eine nachhaltige Kontrolle zu sorgen. Es scheitert in aller Regel an den Behörden und der Kontrolldichte. Auch der von Dir geforderte elektronische Fahrtenschreiber ist ohne behördliche Kontrolle nichts Wert.

Da Du dies jedoch alles in Frage stellst, erübrigt sich auch die Frage nach der Flucht in Mietwagenkonzessionen, denn da ja alle Möglichkeiten des FT überhaupt keine Auswirkungen haben werden, gibt es ja auch keinen Grund, sich in Mietwagenkonzessionen zu flüchten.

Also lassen wir es doch einfach.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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