[MiLoG] Mindestlohn
- SindSieFrei?
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Altbekannt @AM. Nur scheinbar nicht bei "Durchlauferhitzern" anwendbar, die dann zusätzlich noch hochausgelastete Taxen betreiben.
Bei einer vernünftigen Auslastung aller, durch den Wegfall "prekärer Geschäfts- und Abgabenverkürzungsmodelle", sehe ich hier, auch durch (Bsp. obig) Maßnahmen der Behörden plus FT reele Chancen, endlich voran zu kommen. Einzig, es dauert mir persönlich zu lange.
LG
Bei einer vernünftigen Auslastung aller, durch den Wegfall "prekärer Geschäfts- und Abgabenverkürzungsmodelle", sehe ich hier, auch durch (Bsp. obig) Maßnahmen der Behörden plus FT reele Chancen, endlich voran zu kommen. Einzig, es dauert mir persönlich zu lange.
LG
Dura lex, sed lex.
Aha und das soll der Kunde bezahlen? Weniger Taxen heißt mehr Einnahmen und gerechten Lohn aber nicht das was du da schreibst.nightrider hat geschrieben:Der Mindestlohn verstösst zumindest in unserer Branche wie in einigen Artikeln bemerkt nicht nur gegen bestehende Gesetze, sondern vor allem auch gegen jede Logik.
So werden dadurch ganz sicher Arbeitsplätze vernichtet und zwar auch gegen den Willen der betroffenen Arbeitnehmer und es werden ebenso sicher Arbeitsplätze auf die eine, oder andere Weise staatlich subventioniert.
Was bringt das unterm Strich?
Ich meine gar nichts, so Mancher der gar keinen Mindestlohn will verliert zwangsläufig den Job, der Staat kommt für Differenzen bei Anderen auf.
Das bedeutet die Gesellschaft wird so, oder so finanziell belastet und die prekäre Situation bleibt prekär nur auf andere Weise.
Uns muss vielmehr die Gelegenheit gegeben werden selbst für Besserung zu sorgen indem endlich die Tarife bundesweit so angehoben werden, dass man damit auskommen und vernünftige Löhne zahlen kann.
Sie müssen nicht nur angehoben werden, sondern mindestens 1 x jährlich an die Inflation angepasst werden sowie min. alle 2 Jahre mit Inflationsverlust + Zugewinn gesteigert werden.
Zudem müssen Überkapazitäten gezielt abgebaut werden, keine Teilzeitunternehmer und keine MWU`s bei denen 30% der Fahrzeuge rumstehen. Für letzteres muss es eben auch die Möglichkeit geben einen Betrieb nur zum Teil zu verkaufen damit der Verlust halbwegs gemindert wird.
Kann der Unternehmer ordentlich verdienen, kann er auch ordentlich zahlen, wie in vielen anderen Branchen auch.
Nur so kann sich die Branche selbst helfen.
Mit Verordnungen von Oben Mindestlöhne Verschärfung der Kontrollen usw wird nur das Fiasko verstärkt und keine Wirkung erzielt, schon gar keine Langfristige.
- nightrider
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Nun ich denke die weitaus meisten Unternehmer sind nicht so schlecht wie sie hier gemacht werden, ich glaube sogar an eine hohe Zahl ehrlicher Kollegen. Ich glaube aber auch, dass nicht Wenige einfach der Not gehorchend etwas „Mauscheln” weil es sonst gar nicht mehr läuft.SindSieFrei? hat geschrieben: Ist ja nicht falsch, was du schreibst. Allerdings "selbst" für Besserung zu sorgen, lieber Kollege, da sehe ich nicht nur schwarz, sondern eher den fortgeführten Betrug! Diese Branche ist aus sich selbst heraus nicht auf gesetzeskonforme Beine zu stellen. Ausnahmen mag es in Oberursel geben, die gelten aber nicht für uns. LG
Daher denke ich wenn es allen wirklich möglich ist ein vernünftiges Einkommen zu erzielen werden Mauscheleien nicht ganz verschwinden, aber sie werden weitestgehend zurückgehen, weil nicht mehr „notwendig”.
....und ein Bisschen gemauschelt wird in jeder Branche, in Einer mehr in der Anderen weniger das liegt auch an der Natur des Menschen
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- nightrider
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Natürlich und ganz klar wird das der Kunde zahlen, wer sonst?PS-Taxi hat geschrieben:Aha und das soll der Kunde bezahlen?
Ich/wir müssen als Kunden auch für die Leistung, oder die Produkte anderer zahlen und zwar immer mehr, auch der Staat verlangt immer mehr, so waren z.B. die Lohnnebenkosten nie so hoch wie heute.
Momentan wird viel, zu viel auf die Allgemeinheit umgelegt, siehe „Aufstocker”, Zuschüsse für Niedriglöhne usw.......
Warum soll die Allgemeinheit dafür geradestehen, statt der der den Dienst auch nutzt.
Wird die Leistung leistungsgerecht bezahlt, brauchen wir keine Niedriglöhne, auch keine Mindestlöhne und Festlöhne, dann verdienen auch Fahrer über die Umsatzentlohnung wieder genug.
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Lotterliese
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Umgekehrt wird ein Schuh draus. Diese vermeintlich „einfachen Fakten“ sind eine interessengeleitete Verkürzung von wirtschaftlichen Fakten durch Verdi. Die größte Gewerkschaft Deutschlands ist zu feige ihren Mitgliedern reinen Wein einzuschenken, that’s all.Verdi-Studie hat geschrieben:Gegen diese interessengeleitete Behauptung [Anm: Mindestlohn koste Arbeitsplätze] sprechen schon die einfachsten Fakten: In 20 von 27 EU-Ländern gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn, und alle hatten im Schnitt der letzten Jahre eine stärkere Entwicklung der Beschäftigung als Deutschland.
Andere Länder haben schon lange den Mindestlohn, das ist richtig. Sie haben ihn aber unter ganz anderen wirtschaftlichen Gegebenheiten eingeführt, als wir sie heute in Deutschland haben. Damals war der Mindestlohn tatsächlich noch eine Lohnuntergrenze. In Deutschland bedeutet er, dass viele Löhne auf dieses Niveau angehoben werden müssen. Wir sind dank Agenda2010 die Lohn-Billigheimer Europas, sehr zum Ärger unserer europäischen Nachbarn.
- nightrider
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In welchen EU-Ländern gibt es momentan weniger Arbeitslose als in Deutschland?Verdi-Studie hat geschrieben:In 20 von 27 EU-Ländern gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn, und alle hatten im Schnitt der letzten Jahre eine stärkere Entwicklung der Beschäftigung als Deutschland.
Die „stärkere Entwicklung” ist wohl eher eine Frage der Perspektive und der Rechenbasis
Im Vergleich aller EU-Länder steht Germany wohl eher gut da was den Arbeitsmarkt betrifft. Allerdings eher schlecht was den Reallohn allgemein betrifft und in unserer Branche ganz besonders was vor allem daran liegt, dass unsere Einkommen „gedeckelt” sind aufgrund der schwachen Tarife.
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Dass ist in Bezug z.B. auf Berlin eine absolute Fehlinterpretation. Ohne die Deckelung der Konzessionsbegrenzung oder über den P-Schein-Erwerb würden maßlos viele einströmen, bis wir wieder beim heutigem Einkommen angekommen sind, wenn die Tarife so angepasst werden, dass man mit den heutigen Zahlen den Mindestlohn erreichen könnte. Ihr hab in Ingolstadt ein ganz andere Situation als andere Städte und Gemeinden.nightrider hat geschrieben:Allerdings eher schlecht was den Reallohn allgemein betrifft und in unserer Branche ganz besonders was vor allem daran liegt, dass unsere Einkommen „gedeckelt” sind aufgrund der schwachen Tarife.
- nightrider
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Also jetzt beißt du dir selbst in den Schwanz. Im ersten Teil soll es der Kunde bezahlen und im zweiten Teil des Posting kritisierst du das immer alles auf die Allgemeinheit umgelegt wird. Was denn nun?Der Kilomererpreis von 1, 65 Euro sind umgerechnet über 3 DM. Was willst du denn dem Kunden noch zumuten. Bisher sind die meisten Kunden doch Taxitreu. Die willst du dann auch noch verschrecken.nightrider hat geschrieben:Natürlich und ganz klar wird das der Kunde zahlen, wer sonst?PS-Taxi hat geschrieben:Aha und das soll der Kunde bezahlen?
Ich/wir müssen als Kunden auch für die Leistung, oder die Produkte anderer zahlen und zwar immer mehr, auch der Staat verlangt immer mehr, so waren z.B. die Lohnnebenkosten nie so hoch wie heute.
Momentan wird viel, zu viel auf die Allgemeinheit umgelegt, siehe „Aufstocker”, Zuschüsse für Niedriglöhne usw.......
Warum soll die Allgemeinheit dafür geradestehen, statt der der den Dienst auch nutzt.
Wird die Leistung leistungsgerecht bezahlt, brauchen wir keine Niedriglöhne, auch keine Mindestlöhne und Festlöhne, dann verdienen auch Fahrer über die Umsatzentlohnung wieder genug.
Wie Filou schon richtig feststellte haben wir in Berlin ein ganz anderes Lohngefüge. Das mit dem ständigen melken der Fahrgäste funktioniert hier nicht.nightrider hat geschrieben:Ich meinte auch eine zu niedrige Deckelung der Tarife nicht der Konzessionen. Natürlich dürfen es nicht zu viele Konzessionen werden aber die Tarife sind bundesweit im Schnitt zu gering um auch anständige Löhne zu zahlen.
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- nightrider
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Wo ist der Widerspruch?PS-Taxi hat geschrieben: Also jetzt beißt du dir selbst in den Schwanz. Im ersten Teil soll es der Kunde bezahlen und im zweiten Teil des Posting kritisierst du das immer alles auf die Allgemeinheit umgelegt wird. Was denn nun?Der Kilomererpreis von 1, 65 Euro sind umgerechnet über 3 DM. Was willst du denn dem Kunden noch zumuten. Bisher sind die meisten Kunden doch Taxitreu. Die willst du dann auch noch verschrecken.
Derzeit wird viel über indirekte „Subventionen” bezahlt, statt dass es der zahlt der es nutzt.
Wer außer den Kunden soll denn sonst zahlen?
Hemden, Lebensmittel, Benzin, Heizöl, Spielzeug, den Klemptner, alles zahlt der Kunde, auch wir sind Kunde und zahlen, so funktioniert Wirtschaft.
Wenn es jetzt darum geht, dass wir insgesamt zu wenig verdienen und zu wenig zahlen, liegt das in 1. Linie daran, dass wir unsere Leistung zu billig verkaufen.
Jede Leistung muss leistungsgerecht bezahlt werden, Bezahlung unter Wert bringt automatisch alle bekannten Nachteile.
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Ihr scheint bei euch nix von den Problemen zu haben, die hier seit Jahren rumgeistern. Du findest bei uns immer jemanden, der für 10€/h-Umsatz arbeitet und auch immer einen Unternehmer, der dazu ein Taxi hinstellt. Es werden einfach mehr, wenn der Tarif steigt und um diesen untersten Stundenumsatz, den sich Unternehmer anscheinend leisten können, zu erhöhen, muss der Mindestlohn her.
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Richtige Schlußfolgerung. Bei uns gibt es MWU-Betriebe, die lohnen sich mit unter 10 € Umsatz/h.Filou hat geschrieben:...Es werden einfach mehr, wenn der Tarif steigt und um diesen untersten Stundenumsatz, den sich Unternehmer anscheinend leisten können, zu erhöhen, muss der Mindestlohn her.
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Solange Konzessionen fünfstellig gehandelt werden, glaubt euch das einfach kein Mensch mehr. Weder ein Gericht, noch die Verwaltung und schon gar nicht die interessierte Öffentlichkeit.nightrider hat geschrieben:Natürlich dürfen es nicht zu viele Konzessionen werden aber die Tarife sind bundesweit im Schnitt zu gering um auch anständige Löhne zu zahlen.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?
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Das ist das Problem ...... wenn ich hier lese was die für einen Umsatz in den anderen Bundesländern einfahren und trotzdem noch heulen .... dann sage ich mir doch wir tauschen mal für 2 Monate....dank Navi kann das ja nun kein Problem sein.Filou hat geschrieben:Ihr scheint bei euch nix von den Problemen zu haben, die hier seit Jahren rumgeistern.
- oldstrolch
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Devil hat geschrieben:Das ist das Problem ...... wenn ich hier lese was die für einen Umsatz in den anderen Bundesländern einfahren und trotzdem noch heulen .... dann sage ich mir doch wir tauschen mal für 2 Monate....dank Navi kann das ja nun kein Problem sein.Filou hat geschrieben:Ihr scheint bei euch nix von den Problemen zu haben, die hier seit Jahren rumgeistern.
für den beitrag ne 1++++++
ich würde mich ja mit dir geistig duellieren,aber du bist unbewaffnet
komm auf die dunkle seite der macht....wir haben kekse
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Ja neee, iss klar.Devil hat geschrieben:.... wenn ich hier lese was die für einen Umsatz in den anderen Bundesländern einfahren und trotzdem noch heulen ....
Heulen dürfen aus Prinzip nur Berliner, die andern schwimmen ja im Geld.
Leute, nur weil ihr meint euch ginge es noch schlechter ist dies kein Grund auch in anderen Gegenden der Republik nicht auch etwas ändern zu wollen.
Egal ob der erste Schritt in Hamburg, Berlin, Köln oder München gemacht wird (oder vielleicht auch in Wiesbaden, Hannover, Frankfurt oder Düsseldorf), Hauptsache er wird endlich gemacht.
Auch wenn das Gefühl die Größten zu sein, verbunden mit der Last der am meisten gebeutelten bei Berlinern scheinbar geburtsrechtlich verankert ist......letztendlich ziehen wir alle am gleichen Strang
Wir haben die selben Probleme, egal ob in Berlin/Brandenburg, *dem hohen Norden, dem wilden Süden oder hier im Rheinland.
Der Tarif ist nicht Kosten deckend, ein freier Wettbewerb mit realer Kostendeckung findet nicht statt und wir ergehen uns in Selbstzerfleischung.....ganz großes Kino.
edit: *Ich wollte natürlich nicht den tiefen Osten vergessen
„Alle sind irre, aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht wird Philosoph genannt" (Ambrose Bierce)
- oldstrolch
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und als finale ohne happy end mit vielen opfern(angestellten fahrern) plant man den mindestlohn.mieses kino!....grosses kino hat immer ein happy end..... vieleicht hat die regiecrew noch andere ideen für das finale??warum immer nur die mindestlohnidee???...Thomas-Michael Blinten hat geschrieben:
Wir haben die selben Probleme, egal ob in Berlin/Brandenburg, *dem hohen Norden, dem wilden Süden oder hier im Rheinland.
Der Tarif ist nicht Kosten deckend, ein freier Wettbewerb mit realer Kostendeckung findet nicht statt und wir ergehen uns in Selbstzerfleischung.....ganz großes Kino.
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