30% der konzessionierten Fahrzeuge dieses Unternehmers werden regelmässig täglich nicht betrieben. Das ergäbe zwar nur Zahlenmosmetik in der Zulassungsstatistik, wenn aber 30% des eingesetzten Kapitals latent keinen Ertrag bringen, wirft das zwangsläufig Fragen auf.IK hat geschrieben:70 % des Fuhrpark-Kapazitäts genutzt wird,am hat geschrieben:Unter der Voraussetzung, dass diese Angaben so zutreffen, bedeutet dies, dass im Schnitt täglich ...
was eine beachtliche Quote darstellt,
[MiLoG] Mindestlohn
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Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.
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nightdancer
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Die Rahmenbedingungen kann man so ändern, dass auch diese Ausweichmanöver nicht mehr möglich sind. Letztlich müssen alle Opfer bringen, damit viele ordentlich Leben können und einige fallen hinten runter.SindSieFrei? hat geschrieben:Ich bin ja nicht weit weg von dir Nightdancer, aber was sagst du einem Unternehmer hier in HH, der ca. 40 Wagen vorhält, von denen maximal 30 besetzt sind, am Sonntag höchstens 20, der ständig Fahrer sucht, diese an den Gebühren für Kreditkartenzahlungen beteiligt, bereits kostenpflichtigen Besuch vom AfA hatte, jetzt Arbeitsbereitschaft als Pausenzeiten aufschreiben lässt und(!) verkürzte LFZ krank/Urlaub zahlt? Was willst du an den Rahmenbedingungen ändern??? !
Es gibt aber Unternehmer, die wollen keine Opfer bringen und davon gibt es gaaaaaaaaaaaanz viele. Was sagst du denen, die das Risiko auslagern und nicht an der Branche sondern nur an den einfachen Gewinnen interessiert sind? Die dir Hönig ums Maul schmieren und dann doch nur den Pachtgewinn einstreichen? Die bei einer Veranstaltung zur Erstellung eines Gutachtens lauter schlaue Fragen stellen um dann doch nur das erfahrene Wissen zur Fälschung nutzen? Ich weiß, dass es auf dem Land anders ist, ich kenne hier beides, doch was sagst du denen, die ausschließlich die Halteplätze vollstellen ohne weitere Aktivitäten? Welche Rahmenbedingungen kann man denn gerichtsfest ändern, damit es nicht mehr so einfach möglich ist, sich eine Taxe schön zu rechnen, damit die Vorhandenen Umsätze einfahren können, die dem Mindestlohn gerecht werden? Die jetzigen Gesetze können kaum wirkungsvoll kontrolliert und angewandt werden was wäre den da effektiver zu gestalten, wenn es der Staat nicht für nötig hält, die Vergangenheit aufzuräumen? Konzessionen gibt es überall bald zu hauf, AN, die sich auf die speziellen Spielchen einlassen, auch. Alle haben mindestens zwei Jahre Ruhe, bis jemand in ihre Bücher schaut. Wenn man da nicht mal jemand wegen organisierter Kriminalität richtig verknackt, passiert auch weiterhin nicht merkbares Richtung Mindestlohn.
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+1Filou hat geschrieben:...Wenn man da nicht mal jemand wegen organisierter Kriminalität richtig verknackt,...
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@ssfSindSieFrei? hat geschrieben:
+1Der Begriff fehlte mir immer. Wenn ein Zehnwagenunternehmer hier immer noch Tachos zurück schraubt, ist es genau das! Ich hatte heute ein nettes Gespräch mit einem afrikanischen Kollegen darüber, den ich schon länger kenne.
aber du hast den afrikanischen Kollegen, der Fairniss halber, schon darauf hingewiesen, dass sein Arbeitsplatz demnächst vakant werden könnte ...........
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Opfer- und Täterrolle kann man in diesem Drama beliebig austauschenFilou hat geschrieben:Es kann nicht richtig sein, dass sich ein AN opfern soll, damit er aus seiner prekären Lage heraus kommt. Meistens kommt er da nämlich nicht heraus. Wenn er die Möglichkeit hätte, dann gäbe es diesen AG nicht, weil die AN dort nie angefangen hätten.
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Dieser Einwurf ist absolut berechtigt, IK. Weil sonst sein illegales Einnahme-Gebäude aus H4 und Fahreinnahmen minus Wagen"miete" zusammenbrechen würde. Ich habe sogar ein eng begrenztes Mitleid mit dem Kollegen.IK hat geschrieben:@ SSF
Ach armer Kollege, er hat Angst auszusagen![]()
![]()
Offenbar hat er auch Angst sich einen anderen Unternehmer zu suchen.
Warum wohl?
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Bist du in Lübeck schneller als der professionelle Leergutsammler gibt es immer heftige Diskussionen. Aber die Unterschiede zwischen den Berufsgruppen verschwimmen immer mehr.Poorboy hat geschrieben:
Ohne Festlohn hast Du keinen Job sondern bist ein besserer Leergutsammler, der anderen die Taschen füllt.
Poorboy
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Ich habe 30 Jahre im Vertrieb praktisch ohne Festlohn gearbeitet und möchte es nicht missen, im Gegenteil, ich hätte niemals einen Arbeitsvertrag mit Festlohn unterschrieben.hermann hat geschrieben:Poorboy hat geschrieben:
Ohne Festlohn hast Du keinen Job sondern bist ein besserer Leergutsammler, der anderen die Taschen füllt.
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Auch meine ersten 1,5 Jahre in der Taxibranche als Fahrer hatte ich keinen Festlohn und das war gut so
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Das muss dann, lieber Nightrider, aber vor 2001 gewesen sein, es sei denn, du warst purer Handelsvertreter nach HGB 84, also voll selbständig. Bei Angestellten wurde das schon mit
LG
2001 untersagt. Reine Provisionslohnvereinbarungen wie in unserer Branche, sind also doppelt angreifbar: Fahrpersonalgesetz (derzeit klagen hier Unternehmer gegen die Anwendung durch das AfA) und arbeitsrechtlich ebenso. Wobei ich feststellen möchte, das Prämien- und auch Umsatzentlohnung durch die Fahrer sehr gewünscht sind. Hier will keiner nur reinen Festlohn. Es wird also einen Kompromiss geben, der den Anforderungen der Gesetze gerecht werden wird. Einen Festlohn plus Leistungsbestandteile, siehe obiges Urteil.BAG, Entscheidung vom 23.05.2001, 5 AZR 527/99
LG
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Welche z.B.?am hat geschrieben: wenn aber 30% des eingesetzten Kapitals latent keinen Ertrag bringen, wirft das zwangsläufig Fragen auf.
Warum von Mo.-Do.-Nacht weniger gesoffen wird und deswegen weniger Taxis benötigt werden?
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Nö, bei Steuerhinterziehung ist allein der AG der Täter.hermann hat geschrieben:Opfer- und Täterrolle kann man in diesem Drama beliebig austauschenFilou hat geschrieben:Es kann nicht richtig sein, dass sich ein AN opfern soll, damit er aus seiner prekären Lage heraus kommt. Meistens kommt er da nämlich nicht heraus. Wenn er die Möglichkeit hätte, dann gäbe es diesen AG nicht, weil die AN dort nie angefangen hätten.
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Stimmt die Vertriebstätigkeiten waren vor 2001, ich finde es aber nicht gut, dass sich der Staat da einmischt, ich meine niemand wurde je gezwungen mit variablem Gehalt zu arbeiten und wenn ich das jedoch will, fühle ich mich da irgendwie „entmündigt”, schließlich muss ich als erwachsener und voll geschäftsfähiger Mensch doch selbst entscheiden können was ich will, oder auch nicht will.SindSieFrei? hat geschrieben:Das muss dann, lieber Nightrider, aber vor 2001 gewesen sein, es sei denn, du warst purer Handelsvertreter nach HGB 84, also voll selbständig. Bei Angestellten wurde das schon mit
2001 untersagt.BAG, Entscheidung vom 23.05.2001, 5 AZR 527/99
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