Mein Größter Horror

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Canonizar
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Mein Größter Horror

Beitrag von Canonizar » 18.05.2013, 21:23

Seit über 20 Jahren fahre ich nun in Hamburg, heute musste es ja mal passieren: Mitten im Elbtunnel musste ich rechts ranfahren weil es meinem Fahrgast, welchen ich aus dem Krankenhaus Altona abgeholt habe akut schlecht wurde......
Mir wurde somit mitten im Elbtunnel ins Auto gespuckt.
Hab schnell den schlimmsten Mist entfernt um aus dem Tunnel rauszukommen.
Das ist mein größter Horror : im Elbtunnel eine Panne oder was auch immer
Nun ja und ins fast neue Auto geko... zu bekommen ist schon der zweitgrößte.

Habe das Auto den ganzen Nachmittag geschrubbt. Hoffe dass die Haftpflichtversicherung des Fahrgastes kein Stress macht, muss wohl zumindest noch den Gurt erneuern, der stinkt noch immer...

roter stern
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Beitrag von roter stern » 18.05.2013, 22:45

Ein Bekannter von mir ist vor Jahren aus Daddeligkeit wegen
Treibstoffmangel im Elbtunnel liegen geblieben.
Hochnotpeinliche Aktion.
Aber der Elbtunnel und der Nord - Ostsee Kanal sind die bestens überwachten Verkehrswege die ich kenne.
Der Elbtunnel hat eine eigene Autobahnmeisterei in der Baurstraße.
Die silbrig blaue Rennleitung ist also sehr schnell vor Ort,
falls nicht die Frühjahrsmüdigkeit und das Beamtenmikado in der Wache
vor den Monitoren Hochzeit halten.
Und wenn man ein Segelschiff von Kiel kommend nach Brunsbüttel
überführen möchte und schafft das nicht vor Einbruch der Dämmerung,
kommt aus irgendeinem Lautsprecher " Sportboot an die Pfähle" ,
soll heißen rechts ranfahren.
Wäre ja auch echt kacke, wenn bei Dunkelheit plötzlich die Aida entgegenkommt.
Aber gibt es im Elbtunnel so eine Art Standstreifen, der zum rechtsran
fahren ausreichend ist ?
gruß
roter stern

Juskwe
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Beitrag von Juskwe » 19.05.2013, 06:46

Seit über 20 Jahren fahre ich nun in Hamburg, heute musste es ja mal passieren: Mitten im Elbtunnel musste ich rechts ranfahren weil es meinem Fahrgast, welchen ich aus dem Krankenhaus Altona abgeholt habe akut schlecht wurde......
Weiterfahren und hinterm Tunnel anhalten wäre wesentlich sicherer gewesen, in einem Tunnel sollte man nie anhalten wenn es vermeidbar ist.
Zum einen retten die 2min den Wagen auch nicht vor einer chemischen Totalreinigung und auch wenn dein Fahrgast ernsthafte gesundheitliche Probleme hat, dann kannst du ihm außerhalb des Tunnels wesentlich besser helfen, und Rettungskräfte können auch besser agieren.
Der Elbtunnel hat nicht überall Seitenstreifen (so aus meiner Erinnerung), Sicherheit vor Material, auch wenn der Fahrgast droht zu spucken ist ein Anhalten im Tunnel zu vermeiden.
Die Haftpflicht hat dann halt eine ordentliche Reinigung zu zahlen aber besser als eine Massenkarambolage mit Toten!

Canonizar
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Beitrag von Canonizar » 20.05.2013, 08:02

Das sagst du so einfach, meinst du es ist so einfach mit Erbrochenem auf der Armatur , am Fenster usw. weiterzufahren? Hab ja auch nur das Nötigste im Tunnel gemacht, war froh, das mir nicht auch noch das Gleiche passierte....

Canonizar
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Beitrag von Canonizar » 20.05.2013, 08:03

Und ja, es war zum Glück die neue Röhre mit Standspur

Wattwurm
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Beitrag von Wattwurm » 20.05.2013, 08:22

Ich glaube man kann dem Fahrgast da keinen Vorwurf machen. Wer jemals aus einer Vollnarkose aufgewacht ist, weiß wie dreckig es einem danach geht! Das gleiche gilt für die Chemotherapie! Ich hatte auch mal so einen frisch operierten Patienten im Taxi, konnte aber noch rechtzeitig auf die Standspur wechseln, weil er sich gerade noch rechtzeitig bemerkbar machen konnte! Der Fahrgast hat dann über die Leitplanke in den Löwenzahn gereihert! Anders als bei Volltrunkenen, habe ich dann durchaus Mitgefühl mit dem Betroffenen!

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Beitrag von oldstrolch » 20.05.2013, 08:27

wegen etwas kotze bleibst du im elbtunnel stehen?du scheinst stark suizidgefäherdet zu sein! !!... sorry, aber wer im elbtunnel wegen so etwas stehen bleibt gehört in irrenhaus!die begründung "fast" neues auto ist auch lachhaft wenns nicht so traurig währe!... auf beiden seiten sind gleich hinterm ende ausfahrten wo man gefahrlos alles säubern kann.ERSTES GEBOT:SO LANGE DER WAGEN FAHRFÄHIG IST RAUS AUS DER GEFAHRENZONE TUNNEL!! vollkommen irre....das thema stimmt.mein grösster horror....sind solchen handlungsweisen von idis auf autobahnen......... kopfschüttel! :(
ich würde mich ja mit dir geistig duellieren,aber du bist unbewaffnet


komm auf die dunkle seite der macht....wir haben kekse :D


hier klickenzum poppen:D

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Beitrag von Wattwurm » 20.05.2013, 09:48

Vielleicht ist ja der alte Elbtunnel gemeint??? Da geht es ja richtig betüterich zu. Wenig Verkehr, knarrzende Paternoster in denen es nach Xyladecor riecht und schnell fahren ist auch nicht möglich ohne sich die Felgen am Kantstein zu demolieren, weil kaum Platz ist! Der alte Tunnel ist Kult! Ich benutze den viel lieber als die ständig mit LKW´s verstopfte Köhlbrandbrücke, wenn ich mal in den Hafen muß! Blohm & Voss von Sos bis Sos! Ganze Generationen von Werftarbeitern und Nietenkloppern haben den Tunnel benutzt! Aus jeder Pore der Kacheln riecht es da unten nach guter alter wilhelminischer Tradition! Von der Hapag-Lloyd Stammkneipe "Zum Stintfang" hackevoll durch den Elbtunnel an Bord! Wie oft bin ich den Weg gegangen....? Mein Deckel den ich da noch liegen habe im Stintfang müßte eigentlich schon verjährt sein und der Wirt von damals schon längst Tot! Fährst bei Zerssen hast die Kripo auf den Fersen. Gott erschuf im Zorn Hapag-Lloyd und Horn. Blumenthal & Söhne große Tüte kleine Löhne... :wink:

http://de.wikipedia.org/wiki/St._Pauli_Elbtunnel

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Beitrag von Anna Chronismus » 20.05.2013, 11:01

Wattwurm hat geschrieben:Von der Hapag-Lloyd Stammkneipe "Zum Stintfang" hackevoll durch den Elbtunnel an Bord! Wie oft bin ich den Weg gegangen....?
Vor allem: Wie oft hackevoll?
Wattwurm hat geschrieben:Gott erschuf im Zorn Hapag-Lloyd und Horn.
So geht das aber nicht, dass Hamburger Sprüche in Neumünster umgedichtet werden. Deshalb: Billstedt, Hamm und Horn schuf Gott im Zorn.
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Beitrag von Bernardo » 20.05.2013, 11:59

Horn war eine uralte Hamburger Reederei die in der 60er Jahren an HAPAG verkauft wurde!

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Beitrag von Juskwe » 20.05.2013, 14:19

Vorweg, ich wünsche so eine Situation keinem Kollegen und hoffe, dass du so etwas nie wieder erleben musst. Ich hoffe die Versicherung zahlt anstandslos wie sie es sollte.
Das sagst du so einfach, meinst du es ist so einfach mit Erbrochenem auf der Armatur , am Fenster usw. weiterzufahren? Hab ja auch nur das Nötigste im Tunnel gemacht, war froh, das mir nicht auch noch das Gleiche passierte....
Mir wäre das Gefahrenpotential (auch mit Standstreifen) im Tunnel einfach zu hoch, dieser Gedanke würde mich weitertreiben. Klar ist es nicht einfach, aber solange das Auto noch fährt und du noch was siehst ist das sicherste bis zum Ende des Tunnels, bzw. wie beschrieben gleich die erste Abfahrt zu nehmen.
Bei der Verteilung wie du sie beschrieben hast, tippe ich darauf, dass der Fahrgast versucht hat es mit Händen und Füßen zurückzuhalten (was einfach absolut idiotisch ist). Um eine professionelle Reinigung kommst du glaub ich nicht rum, wenn Lüftung und Fensterschlitze mit betroffen sind, sonst stinkt das irgendwann, vorzugsweise im Hochsommer, wieder. Und dann kannste dich auch nicht mehr auf die Versicherung, die wenn er eine hat auf jeden Fall zahlen muss (wozu hat man sonst ne Haftpflicht), stützen.

Hauke
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Beitrag von Hauke » 21.05.2013, 07:40

Ich wundere mich immer wieder warum es in den wenigsten Taxen das gibt, was in Flugzeugen und auf Schiffen völlig normal ist. Die gute alte Kotztüte aus Papier...

Ich fahre ja nun auch Patienten denen ab und an richtig kodderig ist oder eben auch das Partyvolk an den Wochenenden die nicht mit der Menge an "allohol macht Birne hohl" umgehen können. Denen wird vorsorglich die Tüte bereit gelegt. Die meisten finden das sehr zuvorkommend denn sie wissen um ihren Zustand und wer kotzt schon gern fremde karren voll?

http://www.amazon.de/Brechbeutel-Natron ... m_sbs_dr_2

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Beitrag von hermann » 21.05.2013, 17:26

Hauke hat geschrieben:Ich wundere mich immer wieder warum es in den wenigsten Taxen das gibt, was in Flugzeugen und auf Schiffen völlig normal ist. Die gute alte Kotztüte aus Papier...

Ich fahre ja nun auch Patienten denen ab und an richtig kodderig ist oder eben auch das Partyvolk an den Wochenenden die nicht mit der Menge an "allohol macht Birne hohl" umgehen können.
Falls es losgeht und man keine Spucktüte dabei hat: Pullover oder T-Shirt über den Kopf ziehen, also genaugenommen: mit der Vorderseite eine Art Tasche bilden. Dann bleibt alles beim Fahrgast, kassieren und Tschüss!!! :D
Der Profi ist nie so von seiner Arbeit überzeugt wie der Amateur.

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Beitrag von am » 21.05.2013, 17:33

Genau, der sogenannte "Sanitätergriff"
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Beitrag von hermann » 21.05.2013, 17:55

am hat geschrieben:Genau, der sogenannte "Sanitätergriff"
hi, hi und immer rein ins eigene Equipment :D
Der Profi ist nie so von seiner Arbeit überzeugt wie der Amateur.

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Beitrag von Emilie » 22.05.2013, 08:36

da wäre ich heutzutage vorsichtig mit: wenn das ein Spacken rischtisch auslegt, habt ihr noch eine Anzeige am Hals wegen: sexueller Belästigung! :shock:
Bloß kein Stress...

Gebt mir ruhig die Schuld!

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Beitrag von hermann » 22.05.2013, 08:48

Emilie hat geschrieben:da wäre ich heutzutage vorsichtig mit: wenn das ein Spacken rischtisch auslegt, habt ihr noch eine Anzeige am Hals wegen: sexueller Belästigung! :shock:
sexuelle Belästigung :?: weil er in seinem eigenem Saft schwimmt :?:
das ist doch eine Notwehrmassnahme
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Beitrag von Berni » 22.05.2013, 17:21

... funktioniert aber nur, wenn der sich erbrechende Fahrgast vorne sitzt.
Der worst Case wäre, wenn er hinter dem Fahrer sitzt und diesem brühwarm von achtern eine XXXL-Portion "Haarfestiger" verabreicht. :roll:

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Beitrag von oldstrolch » 22.05.2013, 21:34

trotz aller korzarien in jeglicher form sollte man trotzdem nicht in einem AUROBAHNTUNNEL anhalten um zu säubern!sonst säubert eventuell eine schwarze limosine den tunnel... :P
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