Vorgabe Kilometerschnitt
Ein Drittel meines Umsatzes resultiert aus Fahrten auf Rechnung der Krankenkassen. Und laut Vertrag gibt es 66 Cent für den gefahrenen Kilometer! Da auf einen monatsdurchschnittlichen Kilometerschnitt von mehr als 85 Cent zu kommen, ist schier unmöglich! Sooo und das kann ich anhand meiner Rechnungen auch belegen! Und darauf kommt es an, das ich das belegen kann! Dann ist auch ein Kilometerschnitt von weniger als 85 Cent plausibel! In der Nachtschicht von Samstag auf Sonntag zwischen 2 Uhr und 5 Uhr morgens ist ein Kilometerschnitt von 2 Euro keine große Kunst!
- Anna Chronismus
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Richtig, und hättest Du zu Ende gelesen und Dich nicht gleich ereifert, wäre Dir folgender Satz auch nicht entgangen: "Innerhalb dieses Rahmens gibt es allerdings einen Kilometerschnitt, der für das jeweilige Taxi anzulegen ist. Bei einem signifikanten Abweichen davon müssen nachprüfbare Gründe vorliegen, um nicht von Schwarzeinnahmen ausgehen zu müssen." Wenn Du nachprüfbare Gründe hast - alles bestens. Die meisten underperformer werden solche nicht haben.Wattwurm hat geschrieben:Da auf einen monatsdurchschnittlichen Kilometerschnitt von mehr als 85 Cent zu kommen, ist schier unmöglich! Sooo und das kann ich anhand meiner Rechnungen auch belegen! Und darauf kommt es an, das ich das belegen kann! Dann ist auch ein Kilometerschnitt von weniger als 85 Cent plausibel!
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2 Euro/km - wie geht das Zauberstück - bitte Erläuterung. Dein Krankenkassenbeförderungsvertrag erscheint sittenwidrig. 66 Cent für den Kilometer ist Preisdumping.Wattwurm hat geschrieben:Ein Drittel meines Umsatzes resultiert aus Fahrten auf Rechnung der Krankenkassen. Und laut Vertrag gibt es 66 Cent für den gefahrenen Kilometer! Da auf einen monatsdurchschnittlichen Kilometerschnitt von mehr als 85 Cent zu kommen, ist schier unmöglich! Sooo und das kann ich anhand meiner Rechnungen auch belegen! Und darauf kommt es an, das ich das belegen kann! Dann ist auch ein Kilometerschnitt von weniger als 85 Cent plausibel! In der Nachtschicht von Samstag auf Sonntag zwischen 2 Uhr und 5 Uhr morgens ist ein Kilometerschnitt von 2 Euro keine große Kunst!
@ edelgard
zeitlich richte ich mich nach den vorbestellungen. meistens ab 4.45 uhr(bin zum glück frühaufsteher und wohne sehr zentral).
aufstehen und ins blaue fahren mach ich eher selten.
1. tour meist 4.45, 2. tour 5.30 uhr.....manchmal ne stunde pause.... das geht meist bis 9- 10 uhr so. danach funk an und noch ein paar omis zum arzt und dann ab nach hause...
ist nicht immer stressfrei die termine zu halten, aber meistens klappts
habe jede menge stammkunden die in lichtenrade, adlershof usw. wohnen, von denen 80% regelmäßig (meist mo, di, do, und freitag) zum flughafen wollen. da die meisten es eilig haben und über die stadtautobahn wollen klingelt es bei mir ordentlich in der kasse...
ich habe schon so viele stammkunden das ich meine visitenkarten hinten rausnehmen musste, da sich viele am gleichen tag gemeldet haben und ich ungerne lüge.
habe die meisten stammkunden als winker oder als einsteiger( fahre seit einem halben jahr mit funk)mitgenommen und nach meist lustigen gesprächen und zielsicherer fahrt wurden die karten ausgetauscht.
es gibt wirklich sehr viele kunden die froh sind wenn sie einen deutschen fahrer(ist wirklich so)haben, der sich ein bissel!!! in der stadt auskennt und dann auch noch freundlich ist.
samstag mach ich frei , sind mir zu viele unterwegs und sonntags meist nur 1 -2 vorbestellungen. habe das groß3 glück fast jeden sonntag nach dem mittag 1 stammkunden für 45 euro nach außerhalb zu befödern.
zur zeit läufts echt rund.
zeitlich richte ich mich nach den vorbestellungen. meistens ab 4.45 uhr(bin zum glück frühaufsteher und wohne sehr zentral).
aufstehen und ins blaue fahren mach ich eher selten.
1. tour meist 4.45, 2. tour 5.30 uhr.....manchmal ne stunde pause.... das geht meist bis 9- 10 uhr so. danach funk an und noch ein paar omis zum arzt und dann ab nach hause...
ist nicht immer stressfrei die termine zu halten, aber meistens klappts
habe jede menge stammkunden die in lichtenrade, adlershof usw. wohnen, von denen 80% regelmäßig (meist mo, di, do, und freitag) zum flughafen wollen. da die meisten es eilig haben und über die stadtautobahn wollen klingelt es bei mir ordentlich in der kasse...
ich habe schon so viele stammkunden das ich meine visitenkarten hinten rausnehmen musste, da sich viele am gleichen tag gemeldet haben und ich ungerne lüge.
habe die meisten stammkunden als winker oder als einsteiger( fahre seit einem halben jahr mit funk)mitgenommen und nach meist lustigen gesprächen und zielsicherer fahrt wurden die karten ausgetauscht.
es gibt wirklich sehr viele kunden die froh sind wenn sie einen deutschen fahrer(ist wirklich so)haben, der sich ein bissel!!! in der stadt auskennt und dann auch noch freundlich ist.
samstag mach ich frei , sind mir zu viele unterwegs und sonntags meist nur 1 -2 vorbestellungen. habe das groß3 glück fast jeden sonntag nach dem mittag 1 stammkunden für 45 euro nach außerhalb zu befödern.
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- nightrider
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Also irgendwie wird das was grundlegend falsch verstanden. Euer Hauptproblem schein die Plausibilität zu sein. Daraus könnte man schließen, dass es sich nur um „Pseudoschnitte” handelt.
Ich finde, ob ein Schnitt „plausibel” ist, oder nicht ist eine Sache und zwar jedem seine. Viel wichtiger ist mir, ob der Schnitt gerade zum Überleben reicht, oder ob ich davon wirklich halbwegs vernünftig leben kann.
Also „to be, or not to be” das ist hier die Frage.
Wenn mir hier einer erzählt er kann mit einem Schnitt von ca 75 Cent noch halbwegs vernünftig leben, dann glaube ich das schlicht nicht, zumindest wenn ich davon ausgehen muss, dass die reinen netto Selbstkosten durchschnittlich ca 50 Cent pro gefahrenem Kilometer betragen.
Von was soll man da noch Miete, Heizung, Strom und Lebensmittel bezahlen, geschweige denn mal Essen gehen und Klamotten kaufen?
Selbst wenn man die Selbstkosten auf ca 40 Cent herunterschrauben kann, wäre der Verdienst pro 1000 km gerade noch ca 350,- Euro brutto, auf Stunden will ich das erst gar nicht berechnen und das für einen alleinfahrenden Unternehmer mit vollem Risiko.
Ein MWU müsste dann einen großen Kredit aufnehmen um überhaupt noch alle Verbindlichkeiten zahlen zu können.
Wenn das auf eine große Zahl zutrifft, wird es allerhöchste Zeit für Tarifanpassungen und das könnte man auch jedem noch so sturen Beamten so vermitteln.
Ich finde, ob ein Schnitt „plausibel” ist, oder nicht ist eine Sache und zwar jedem seine. Viel wichtiger ist mir, ob der Schnitt gerade zum Überleben reicht, oder ob ich davon wirklich halbwegs vernünftig leben kann.
Also „to be, or not to be” das ist hier die Frage.
Wenn mir hier einer erzählt er kann mit einem Schnitt von ca 75 Cent noch halbwegs vernünftig leben, dann glaube ich das schlicht nicht, zumindest wenn ich davon ausgehen muss, dass die reinen netto Selbstkosten durchschnittlich ca 50 Cent pro gefahrenem Kilometer betragen.
Von was soll man da noch Miete, Heizung, Strom und Lebensmittel bezahlen, geschweige denn mal Essen gehen und Klamotten kaufen?
Selbst wenn man die Selbstkosten auf ca 40 Cent herunterschrauben kann, wäre der Verdienst pro 1000 km gerade noch ca 350,- Euro brutto, auf Stunden will ich das erst gar nicht berechnen und das für einen alleinfahrenden Unternehmer mit vollem Risiko.
Ein MWU müsste dann einen großen Kredit aufnehmen um überhaupt noch alle Verbindlichkeiten zahlen zu können.
Wenn das auf eine große Zahl zutrifft, wird es allerhöchste Zeit für Tarifanpassungen und das könnte man auch jedem noch so sturen Beamten so vermitteln.
everybodys darling is everybodys hausdepp (FJS)
Respekt Dirke. Ich könnts nicht. Im Prinzip will ich keine Stammkunden, weil sie mich für Geld Sachen machen lassen, die ich nicht möchte.dirke3 hat geschrieben: zeitlich richte ich mich nach den vorbestellungen. meistens ab 4.45 uhr(bin zum glück frühaufsteher und wohne sehr zentral).
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1. tour meist 4.45, 2. tour 5.30 uhr.....manchmal ne stunde pause.... das geht meist bis 9- 10 uhr so. danach funk an und noch ein paar omis zum arzt und dann ab nach hause...
ist nicht immer stressfrei die termine zu halten, aber meistens klappts
habe jede menge stammkunden die in lichtenrade, adlershof usw. wohnen, von denen 80% regelmäßig (meist mo, di, do, und freitag) zum flughafen wollen. da die meisten es eilig haben und über die stadtautobahn wollen klingelt es bei mir ordentlich in der kasse...
ich habe schon so viele stammkunden das ich meine visitenkarten hinten rausnehmen musste, da sich viele am gleichen tag gemeldet haben und ich ungerne lüge.
habe die meisten stammkunden als winker oder als einsteiger( fahre seit einem halben jahr mit funk)mitgenommen und nach meist lustigen gesprächen und zielsicherer fahrt wurden die karten ausgetauscht.
es gibt wirklich sehr viele kunden die froh sind wenn sie einen deutschen fahrer(ist wirklich so)haben, der sich ein bissel!!! in der stadt auskennt und dann auch noch freundlich ist.
samstag mach ich frei , sind mir zu viele unterwegs und sonntags meist nur 1 -2 vorbestellungen. habe das groß3 glück fast jeden sonntag nach dem mittag 1 stammkunden für 45 euro nach außerhalb zu befödern.
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1. Ich will keine Termine, die mir fast immer nicht ins Konzept passen (können) und ich will nicht diese weiten Anfahrten.
2. Ich will niemands Privatchauffeur sein und schätze die Anonymität der Großstadt.
Ich will nicht vom Zoo oder Alt-Mariendorf aus leer zur Vorbestellung nach Adlershof oder Lichtenrade fahren, sondern der Fahrgast soll am nächstgelegenen Knotenpunkt einsteigen, wo ich mich gerne bereitstelle, sofern ich die Möglichkeit dazu erhalte. Wenn ich im Schnitt schichttäglich 175 Kilometer fahre, möchte ich 210 € auf der Uhr stehen haben, alles andere ist Resourcenvergeudung. Der Sinn des Taxifahrens ist ja gerade keine Privatchauffeursabsprache, sondern die Auftragsvergabe an die nächstgelegene Taxe. Der Ansehensverlust des Gewerbes durch den 12-Stundenschicht-Fahrsklaven, Nebenstraßendurchsucher, Vor-Kneipen-Dauerbereitsteller, Standplatzabhänger und Stauverursacher hat dazu geführt daß die Kundschaft zwischen zuverlässigen und sozialstaatlichen ABM-Fahrern unterscheidet. Du läßt Dich bereitwillig buchen und folgst diesem Verprivatisierungstrend, der seinem Wesen nach einen (resourcen- und sich selbst vergeudenden) Notwehrakt gegen Konzessionsüberfrachtung und branchenfernen Einstrom darstellt.
weil sie dich für geld sachen machen lassen die du nicht möchtest??? autofahren???
du stellst dich lieber 10 stunden an den stand ran und wartest...is klar....hauptsache der kiloschnitt stimmt.....
ich habe freunde und taxifahren ist für mich nicht alles.ich bin froh meine kohle schnellstmöglich zusammen zu haben um noch ein bissel zu leben...
dein leben scheint im taxi stattzufinden....
jedem das seine
du stellst dich lieber 10 stunden an den stand ran und wartest...is klar....hauptsache der kiloschnitt stimmt.....
ich habe freunde und taxifahren ist für mich nicht alles.ich bin froh meine kohle schnellstmöglich zusammen zu haben um noch ein bissel zu leben...
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jedem das seine
Auf einen groben Klotz ein grober Keil. Mein Auto fährt auch ohne Wald ist kein brauchbares Geschäftsmodell. Die langen Anfahrten zu den Stammkunden machen keinen Sinn, wenn man ehrlich ist. Früher waren Vorbestellungen Vorbestellungen heute sind sie resourcenvergeudender Graubereich. Das kann man doch kritisieren. Alle Taxiunternehmen, die schlechter als 1,2 € pro Kilometer sind, würde ich als Ordnungsbehörde besonders beobachten und gegebenenfalls die Konzession widerrufen. Freiheit endet da wo Rücksichtslosigkeit und wirtschaftlicher Wahnsinn beginnen. Das soll keine persönliche Kritik an Dir sein, ich hatte ja schon im Post zuvor von Notwehr gegen pervertierte Verhältnisse gesprochen. Allzeit gute Fahrt Dirke und ein freier Stadtringdirke3 hat geschrieben:weil sie dich für geld sachen machen lassen die du nicht möchtest??? autofahren???
du stellst dich lieber 10 stunden an den stand ran und wartest...is klar....hauptsache der kiloschnitt stimmt.....
ich habe freunde und taxifahren ist für mich nicht alles.ich bin froh meine kohle schnellstmöglich zusammen zu haben um noch ein bissel zu leben...
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jedem das seine
Es gibt nicht nur schwarz oder weiß. Ich arbeite ähnlich wie Dirke und habe eine gesunde Mischung aus Stammkunden und Freestyle. Meine Kunden wohnen oder arbeiten in meiner Umgebung und sind nicht quer in der Stadt verteilt. In den meisten Fällen plane ich meine Kunden als erste oder letzte Tour, was auch gut funktioniert.
Taxifahren ist für mich auch ein kleines Strategiespiel und nicht sinnlos durch die Gegend zu fahren. In der Regel schaffe ich z. B. einen Schnitt zwischen 1,00€ und 1,20€. Viele Kollegen am Stand rechnen sich den nicht mal mehr aus, sondern haben Umsatz als erste Priorität. Und die gibt's auch schon seit Jahren.
Taxifahren ist für mich auch ein kleines Strategiespiel und nicht sinnlos durch die Gegend zu fahren. In der Regel schaffe ich z. B. einen Schnitt zwischen 1,00€ und 1,20€. Viele Kollegen am Stand rechnen sich den nicht mal mehr aus, sondern haben Umsatz als erste Priorität. Und die gibt's auch schon seit Jahren.
Die StVO behindert meinen Fahrstil! 
@edelgard
ich möchte keinen stunk mit dir! -nicht das du mich noch bei der ordnungsbehörde meldest.
ich hoffe du bist auch ein vorbild und machst im winter ,an der taxehalte,den motor(heizung)immer schön aus und ziehst dir die skijacke im auto an. umweltschutz geht jeden an....
genug damit! ich denke es kommt auch ein wenig auf die taxe an. mit ner s-klasse kann man sowas natürlich nicht machen. mein baby(neue b klasse) nimmt ca. 6 liter. ich fahre nicht wie ne mutti,aber auch nicht mit zuviel vorschub.-der umwelt zuliebe.
was fährst du eigentlich für eine taxe,edelgard?
ich möchte keinen stunk mit dir! -nicht das du mich noch bei der ordnungsbehörde meldest.
ich hoffe du bist auch ein vorbild und machst im winter ,an der taxehalte,den motor(heizung)immer schön aus und ziehst dir die skijacke im auto an. umweltschutz geht jeden an....
genug damit! ich denke es kommt auch ein wenig auf die taxe an. mit ner s-klasse kann man sowas natürlich nicht machen. mein baby(neue b klasse) nimmt ca. 6 liter. ich fahre nicht wie ne mutti,aber auch nicht mit zuviel vorschub.-der umwelt zuliebe.
was fährst du eigentlich für eine taxe,edelgard?
- oldstrolch
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wie jetzt edelchen....du kannst nicht ARBEITEN so wie dirke um geld zu verdienen?es gibt kein schlaraffenland!für die gebratenen tauben muss ein taxifahrer arbeiten! das scheint das edle gartchen nicht zu kapieren...Edelgard hat geschrieben: Respekt Dirke. Ich könnts nicht. Im Prinzip will ich keine Stammkunden, weil sie mich für Geld Sachen machen lassen, die ich nicht möchte.
ich würde mich ja mit dir geistig duellieren,aber du bist unbewaffnet
komm auf die dunkle seite der macht....wir haben kekse
hier klickenzum poppen:D
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- nightrider
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Thats it.TomsTaxi hat geschrieben:Es gibt nicht nur schwarz oder weiß. Ich arbeite ähnlich wie Dirke und habe eine gesunde Mischung aus Stammkunden und Freestyle. Meine Kunden wohnen oder arbeiten in meiner Umgebung und sind nicht quer in der Stadt verteilt. In den meisten Fällen plane ich meine Kunden als erste oder letzte Tour, was auch gut funktioniert.
Taxifahren ist für mich auch ein kleines Strategiespiel und nicht sinnlos durch die Gegend zu fahren. In der Regel schaffe ich z. B. einen Schnitt zwischen 1,00€ und 1,20€. Viele Kollegen am Stand rechnen sich den nicht mal mehr aus, sondern haben Umsatz als erste Priorität. Und die gibt's auch schon seit Jahren.
Jeder muss sich seine Strategie erarbeiten, der Eine nur mit Zufallskunden, der Andre mit Stammkunden, oder einer Mischung aus Beiden.
Wichtig ist, der Schnitt muss passen, passt er nicht, funktioniert es auch nicht. Es müssen keine 1,20 sein, auch 0,90/95 funktionieren, aber 0,70/0,75 funktionieren definitiv nicht da kann mir Einer erzählen was er will.
Welches Auto du hast spielt noch nichtmal „die grosse Rolle”, die Kosten für die Karre kalkulierst du ja auf 3 - 5 Jahre, der Verbrauch ist schon eher relevant und auch die Servicekosten.
Leute macht euch nichts vor, beschupst euch nicht selbst, doch die Betreffenden merken es auch überdeutlich, stimmt der Schnitt nicht, krautern sie „ewig” am absoluten unteren Limit, stimmt der Schnitt, funktioniert es sogar mit weniger Umsatz, natürlich nur bis zu einer gewissen Grenze.
Reines Umsatzdenken jedoch führt in eine Sackgasse aus der man nur schwer herauskommt.
everybodys darling is everybodys hausdepp (FJS)
Die Zahl der Konzessionen ist in München schon seit Jahren begrenzt wenn ich richtig informiert bin. Ich wäre sehr an Schichtabschreiber-Daten interessiert. Gibt es große Umsatzunterschiede zwischen den Fahrern und darf sich jeder am Flughafen FJS hinstellen. Wie lange muß man tagsüber am Nordbau, Elisabeth, Münchner Freiheit oder Englschalkinger anstehen. Wie hoch ist die durchschnittliche Anzahl der Touren bei Tagfahrern. Gibt es eine dominierende Funkzentrale oder haben sich konkurrente Funkkreise herausgebildet.TomsTaxi hat geschrieben:Es gibt nicht nur schwarz oder weiß. Ich arbeite ähnlich wie Dirke und habe eine gesunde Mischung aus Stammkunden und Freestyle. Meine Kunden wohnen oder arbeiten in meiner Umgebung und sind nicht quer in der Stadt verteilt. In den meisten Fällen plane ich meine Kunden als erste oder letzte Tour, was auch gut funktioniert.
Taxifahren ist für mich auch ein kleines Strategiespiel und nicht sinnlos durch die Gegend zu fahren. In der Regel schaffe ich z. B. einen Schnitt zwischen 1,00€ und 1,20€. Viele Kollegen am Stand rechnen sich den nicht mal mehr aus, sondern haben Umsatz als erste Priorität. Und die gibt's auch schon seit Jahren.
Je abgewogener die Zahl der ausgegebenen Konzessionen desto weniger Strategiespiele sind vonnöten. Man kann sich sorglos an einen der umliegenden Taxistände hinstellen - ohne schlechtes Gewissen wegen sträflichem Dilettantismus zu haben, wenn man doch genau weiß jetzt um 21 Uhr 30 geht doch nur ein ganz bestimmter Taxistand 10 Kilometer entfernt. Zur Sorgenfreiheit gehört auch, daß man nicht raffen muß. Wer hat wem seine Visitenkarte charmant überreicht usw. und darf deswegen regelmäßig Geschäftsleute zum Flughafen fahren, während die Kollegen weiter die Halte hüten dürfen. Mag sein, daß der Stammkunde nur 250 Meter vom eigenen Standort an der Halte entfernt ist. Es ändert nichts daran, daß in der Warteschlange aber noch 3 Kollegen vor einem dran sind. Aufgrund der guten Kommunikationspfade darf man als smarter Stammkunden-Kutscher aber abkürzen. Es erscheint ungerecht. Man darf sich vordrängeln ohne daß es einer merkt und es ist ja auch kein Vordrängeln, so nennen es nur die moralinsauren Neider, man hat Stammkunden. Mit konventionellem Taxifahren haben diese Begünstigungen freilich nur wenig zu tun.
Übst Du Dich in sexual harrassment Loser-Boy? Mir ist kein Fall bekannt wo so etwas gut ausgegangen wäre. Ich empfehle Dir Dich umgehend von mir zu distanzieren.Devil hat geschrieben:Als Taxifahrerin ? ...... lolEdelgard hat geschrieben:.... Ich könnts nicht. Im Prinzip will ich keine Stammkunden, weil sie mich für Geld Sachen machen lassen, die ich nicht möchte.
Meinen Bio-Diesel habe ich verkauft, was auch die Unternehmerschaft beendete. Nun bin ich degradiert und schaffe für einen Mehrwagenunternehmer, welcher genau auf meine Zielgruppe spezialisiert ist. Mit einem älteren Diesel-Mercedes sorge ich für nicht zu knappen Schadstoffausstoß. Sobald absehbar wird, daß man ohne Verrenkungen und Resourcenvergeudung tagsüber 15 Touren in angemessener Zeit erlangen kann, hole ich mir einen Erdgasfahrzeug, was dann gerne mit langer Wartezeit verbunden sein kann, weil, so Gott will, fortdauernder Beobachtungszeitraum eingerichtet wurde.dirke3 hat geschrieben:@edelgard
ich möchte keinen stunk mit dir! -nicht das du mich noch bei der ordnungsbehörde meldest.
ich hoffe du bist auch ein vorbild und machst im winter ,an der taxehalte,den motor(heizung)immer schön aus und ziehst dir die skijacke im auto an. umweltschutz geht jeden an....
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- Anna Chronismus
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Du bist ein gutes Beispiel dafür, dass Konzessionstops ("fortdauernder Beobachtungszeitraum") schlimme kontraproduktive Folgen nach sich ziehen. Denn umweltbewußte und bei der Autokauf-Entscheidung konsequente Taxi-Unternehmer sollten den alteingessenen Diesel-Taxlern genauso Konkurrenz machen können wie neue Unternehmer mit einem erhöhtem Verantwortungs-Bewußtsein gegenüber ihren angestellten Fahrer. Also Unternehmer, die zunehmend mit ordentlichen Arbeitsverträgen und einen umsatzunabhängigen Basislohn agieren (wollen).Edelgard hat geschrieben:Meinen Bio-Diesel habe ich verkauft, was auch die Unternehmerschaft beendete. (...) Mit einem älteren Diesel-Mercedes sorge ich für nicht zu knappen Schadstoffausstoß. Sobald absehbar wird, daß man ohne Verrenkungen und Resourcenvergeudung tagsüber 15 Touren in angemessener Zeit erlangen kann, hole ich mir einen Erdgasfahrzeug, was dann gerne mit langer Wartezeit verbunden sein kann, weil, so Gott will, fortdauernder Beobachtungszeitraum eingerichtet wurde.
In Hamburg haben wir, nach der erfolgreichen Klage eines Mehrwagen-Unternehmers, schon seit vielen Jahren keinen Konzessionsstop mehr. Dafür eine Verkehrsgewerbeaufsicht, die, im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten, bei Konzessions-Neuerteilungen und -verlängerungen härter auf Plausibilitäten und damit auf Steuer- und Sozialabgaben-Ehrlichkeit sowie, seit einigen Monaten, auf Sozialstandards (Arbeitszeiten, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Gewährung bezahlten Urlaubs) prüft als jede andere Verkehrsgewerbeaufsicht in diesem Land. Übrigens mit klarer Unterstützung aller Gewerbeverbände der Stadt, die den unfairen Wettbewerb des dunklen Teils des Gewerbes (große Ausbeuterbetriebe, Quasi-Miettaxen-Verleiher und andere Gauner) gründlich satt haben.
Ergebnis: Seit Jahren weitgehend gleiche Konzessionszahlen in der Höhe 3500, nur mal wenige Dutzend rauf oder runter, je nach Saison. Gleichbleibende Höhe der Konzessionszahlen bei völliger Konzessionsfreigabe! Dieses "Hamburger Modell", nach dessen Vorbild erstmalig eine andere Stadt agieren will (Berlin, gemäß entsprechender Passage im Koalitionsvertrag des derzeit regierenden Senats) ist auch im Hinblick auf den oben angesprochenen Wettbewerb sicherlich zielführender als die dumme Konzessionsbeschränkung in fast allen anderen Teilen unseres Landes. Wir haben sogar das anspruchsvolle Ziel, auf diese Art und Weise die Konzessionszahlen noch merklich herunter zu fahren, wozu die Verkehrsgewerbeaufsicht aber personell verstärkt werden müsste (eine der Frontlinien im aktuellen gewerbepolitischen Mühen).
Die Konzessionsbeschränkungen haben nur zwei wirkliche Profiteure: Einerseits können Sesselpuper so einfacher und arbeitsschonender verwalten, und die etablierten Taxigrößen halten sich lästige junge Konkurrenz vom Hals. Dass die Konzessionsbeschränkungen den Wettbewerb auf dem Touren- und dem Tourenvermittlungsmarkt meist komplett abwürgen und einmal erreichte Marktverteilungen zementieren, ist ein unerträglicher Zustand, der beendet gehört. Zumal sich auf diese Weise auch keine vernünftigen Umwelt- und Sozialstandards in unserem Gewerbe erreichen lassen, da bedarf es unbedingt des Wettbewerbs. Auch den um die fähigsten Mitarbeiter.
Wir brauchen ein gut reguliertes Gewerbe. Das Regulieren sollte aber die Wagenzahl - zumindest in Großstädten - nicht umfassen, hier sollte Wettbewerb aus den oben genannten Gründen möglich gemacht werden. Dass sich junge Leute in dieses Gewerbe erst einkaufen müssen, ist schon unter dem Gesichtspunkt der Generationen-Gerechtigkeit ein unhaltbarer Zustand. Ab auf den Müllhaufen der Geschichte damit.
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Ich vermute mal das "Edelgard" ein Nickname/Kunstfigur/Avatar ist und keine real exestierende Person die sich unter der vorlage ihres Personaldokuments als natürliche Person namens "Edelgard" ausweisen könnte um dann wiederum irgendwelche Persönlichkeitsrechte zu erlangen. Persönlichkeitsrechte können nur natürliche Personen und nicht zum Pseudonym gewordene Kunstnamen/Nicknamen erlangen.Edelgard hat geschrieben:...Übst Du Dich in sexual harrassment Loser-Boy? Mir ist kein Fall bekannt wo so etwas gut ausgegangen wäre. Ich empfehle Dir Dich umgehend von mir zu distanzieren.
Soll heißen das "Emma" die eigendlich "Rudi" heißt sich nicht "beschweren" kann wenn sie sich als "Emma" beleidigt fühlt da "Emma" keine natürliche Person ist sondern von "Rudi" erfunden wurde weil "Rudi" wiederum seinen richtigen Namen verschleiern will.
Tatopfer der Straftaten nach den §§185 ff. StGB (Beleidigung pp.), können nur lebende Personen, aber auch Personenmehrheiten, die eine rechtlich anerkannte gesellschaftliche oder wirtschaftliche Funktion erfüllen und einen einheitlichen Willen bilden können, wie zB. juristische Personen (Vereine, Gewerkschaften, Unternehmen), aber unter Umständen auch mehrere Menschen unter einer Sammelbezeichnung, wenn es einen abgegrenzten, überschaubaren Personenkreis betrifft.
- Otto126
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Ich lese hier seit Jahren, dass es in HH und in B zu viele Taxen gäbe, dass das Tourenaufkommen und die Stundenumsätze zu gering seien und dass man deswegen keine Löhne zahlen könne, die zum Leben reichen.Anna Chronismus hat geschrieben:...
Wat denn nu?
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?
"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?