Hörgeräte am Taxler - hat da jemand Erfahrung

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don Quichotte
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Hörgeräte am Taxler - hat da jemand Erfahrung

Beitrag von don Quichotte » 08.01.2013, 17:09

Hi,

leider bin ich mit meinen 41 Jahren gezwungen Hörgeräte zu tagen. Ein vom Vater vererbtes Hörleiden.

jetzt ist es so: ich will im Frühjahr wieder zurück in den Taxijob. Aktuell bin ich dabei neue Geräte zu beantragen. Die Kasse zahlt nur Standard. Allerdings habe ich bei meinem letzten Taxijob, festgestellt, das viel auch über Handy läuft. Und gerade das ist mit Hörrohren das Problem. Wenn man eh schon schlecht hört, das Ohrpasstück vom Hörgerät drin hat, versteht man vom Handy nicht mehr viel. Handelsübliche Headsets tun auch nicht. Freisprechanlagen gehen bei mir nur wenn es wirklich gute sind. Die billigen Quäkkisten sind stressig.

Jetzt gibts ja auch Hörgeräte mit Bluetoothausstattung usw. Die sind teuer und die Kasse zahlt nicht. Deswegen habe ich heute mit der Rentenversicherung gesprochen. Dort kann man beantragen, was gebraucht wird.

Hat jemand damit Erfahrungen und könnte mir Tipps geben???

Vielen Dank schon einmal.


Grüße
Die Lichtgeschwindigkeit ist höher als die Schallgeschwindigkeit.
Darum hält man viele Menschen für kluge Köpfe,
zumindest bis man sie reden hört.

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Emilie
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Beitrag von Emilie » 08.01.2013, 22:21

Das kommt auf deine KK an!

Es gibt Krankenkassen die das Problem verstehen und die Dringlichkeit eines höherwertigen Gerätes.

Ich kenne das nur aus einem Fall meiner Kinder in der Schule: ein Klassenkamerad hat ein Hochwertiges Gerät erhalten, weil das den Schall vom Fußboden, z. B. geschluckt hat, der Junge so was mitkriegen konnte vom Unterricht.
Bloß kein Stress...

Gebt mir ruhig die Schuld!

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Pitty
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Beitrag von Pitty » 09.01.2013, 11:17

Moin,

ich fahre jetzt mit meinen Hörgeräten seit 4 Jahren Taxe und möchte die nicht mehr missen. Meine Hörleistung beträgt ohne die Dinger links 50, rechts 60%, mit den Geräten sind meine Lauscher beidseitig auf 80% eingestellt .... das reicht vollkommen, um auch von jedem noch so nuschelnden Fahrgast das Fahrziel zu verstehen :D

Meine Geräte haben damals 1100 € gekostet, glaube 700 hat die Kasse übernommen, 400 € musste ich selber zahlen. Bei den Kassengeräten hat mich (neben der Größe der Geräte) auch gestört, dass meine Ohrmuscheln komplett mit dieser (angepassten) Silikonmasse ausgefüllt waren.

Ich hatte mich dann für diese Geräte entschieden: -> Bild

Der Vorteil ist, neben der geringen Größe (die Geräte verschwinden fast komplett hinter den Ohren) auch die Art der "Schallweiterleitung". Diese sogenannten Libellen am Ende des dünnen Schlauchs verschliessen den Gehörgang nicht vollständig, d.h. ein Teil der normalen, nicht durch die Geräte verstärkten Umweltgeräusche, kannst du noch hören.

Das hat 2 Vorteile: Erstmal fällt diese lästige, sich beim sprechen "dumpfe von innen selber hören" im Kopf weg, zum anderen kann man damit z.B. auch ganz normal mit dem Handy telefonieren.

Viele Grüße
Pitty

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Beitrag von Emilie » 09.01.2013, 21:02

Modelle gibt es heutzutage ganz Tolle: man denkt es ist ein Ohrring!

Mann kann sich sogar ein Hörgerät direkt hinter dem Ohr einplantieren lassen.

Wie gesagt, die Kasse fragen, ist wohl das Beste, statt jeder Spekulatius.
Bloß kein Stress...

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Beitrag von Wattwurm » 09.01.2013, 21:22

Was viele nicht wissen: Fielmann bietet auch Hörgeräte an und nicht Brillen!

http://www.fielmann.de/hoergeraete/index.php

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Beitrag von Emilie » 09.01.2013, 21:31

man kann richtig gute, knackfrische Brötchen bei einem richtig guten Bäcker kaufen, der sein Handwerk noch von der Pike aus gelernt hat, d. h. mit Mehl, Hefe, Salz, Wasser: der backt die BESTEN Brötchen Deutschlands!

man kann aber auch Brötchen in einer Backfactory kaufen, dann hast du auch etwas gekauft, was Brötchen genannt wird... :roll:


@Don Quichote: es gibt wirklich gute Hörgeräteakustiker, die richtig beraten können, FACHleute sozusagen! :wink:
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 09.01.2013, 21:41

Wattwurm hat geschrieben:Was viele nicht wissen: Fielmann bietet auch Hörgeräte an und nicht Brillen!

http://www.fielmann.de/hoergeraete/index.php
Vergiss es, gerade bei Problemen welche über den Durchschnitt hinausgehen sind die Discounter immer die schlechteste Ansprechstation.
Fielmann und Konsorten können gute Einstärkenbrillen, Sonnenbrillen und einfache Gleitsichtbrillen verkaufen (das gleiche gilt für Hörgeräte), mit diffizilen Problemen sind sie überfordert und kosten dann auch noch das gleiche wie ein normaler Optiker/Hörgeräteakustiker.
Bei meiner Brille (750,-€) hätte ich bei Fielmann 25,- € gespart und keinen so guten Nachservice über Jahre gehabt (einstellen, Pflege und Austausch von Verschleißteilen wie den Silikonauflagen der Nasenbügel).
Gerade auch Hörgeräte brauchen genau diese Nachsorge und Pflege.
„Alle sind irre, aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht wird Philosoph genannt" (Ambrose Bierce)

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Beitrag von Pitty » 09.01.2013, 23:11

Emilie hat geschrieben:Modelle gibt es heutzutage ganz Tolle: man denkt es ist ein Ohrring!

Mann kann sich sogar ein Hörgerät direkt hinter dem Ohr einplantieren lassen.

Wie gesagt, die Kasse fragen, ist wohl das Beste, statt jeder Spekulatius.
Iss doch Keks ... die Dinger kosten dann ab 8.000.-€ (Eigenbeteildigung) aufwärts!!!!

Welcher Tax`ler kann sich sowas leisten

RoNic24
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Beitrag von RoNic24 » 10.01.2013, 01:20

Was ist den mit Induktionsschleifen für die Freisprecheinrichtung? Dies könne dann über die Rentenkasse oder KK beantragt werden.....
Wir können die Welt nicht verändern, dass ist auch gut so!

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Beitrag von hermann » 10.01.2013, 01:34

RoNic24 hat geschrieben:Was ist den mit Induktionsschleifen für die Freisprecheinrichtung? Dies könne dann über die Rentenkasse oder KK beantragt werden.....
Die Krankenkassen werden aus Kostengründen eher für die Megaphon-Lösung stimmen: Sprechen Sie hier rein, der Taxifahrer hört Sie :P
Der Profi ist nie so von seiner Arbeit überzeugt wie der Amateur.

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