Jetzt hatte ich auch mal Zeit zum Lesen.
Naja, dieser Eindruck ergibt sich ja zwangsläufig durch die Spaltung in zwei Gruppen. Wie die Verteilungskurve über alle Taxen tatsächlich aussieht, geht aus dem Gutachten leider nicht hervor.
Wenn sich dabei tatsächlich zwei Höcker ergeben sollten, wäre das m.E. ein Hinweis auf zwei Gruppen, die unter grundlegend verschiedenen Bedingungen arbeiten. Ich würde allerdings eher vermuten, daß der Bereich zwischen diesen Gruppen ( wohl legal-illegal) nicht derart luftleer ist, daß sich zwei ausgeprägte Höcker ergeben, aber das wissen bestenfalls nur die Gutachter und Behörde/Finanzamt, wenn die denn solche Auswertungen vornehmen.
Gleichwohl dürfte auch bei einer Kurve mit nur einem Höcker kaum jemand daran zweifeln, daß es dies beiden Gruppen tatsächlich gibt.
Ich denke, der Zweck der Aussonderung unplausibel erscheinender Daten ist zunächst mal einfach der, die Verläßlichkeit der Daten für die weitere Auswertung abzusichern. Wenn sich dann eine derart ausgeprägte Tendenz bei den ausgesonderten Daten ergibt, kommt man nicht umhin, diese Tatsache in das Gutachten mit einzubeziehen.
Damit ist dieser Tatbestand nunmehr offiziell gutachterlich festgestellt, so daß man ihn nicht mehr wie bisher ignorieren kann. Wenn das Gutachten nur das bewirkt hat, ist es sein Geld schon mehrfach wert.
--pl.
Wenn sich dabei tatsächlich zwei Höcker ergeben sollten, wäre das m.E. ein Hinweis auf zwei Gruppen, die unter grundlegend verschiedenen Bedingungen arbeiten. Ich würde allerdings eher vermuten, daß der Bereich zwischen diesen Gruppen ( wohl legal-illegal) nicht derart luftleer ist, daß sich zwei ausgeprägte Höcker ergeben, aber das wissen bestenfalls nur die Gutachter und Behörde/Finanzamt, wenn die denn solche Auswertungen vornehmen.
Gleichwohl dürfte auch bei einer Kurve mit nur einem Höcker kaum jemand daran zweifeln, daß es dies beiden Gruppen tatsächlich gibt.
Ich denke, der Zweck der Aussonderung unplausibel erscheinender Daten ist zunächst mal einfach der, die Verläßlichkeit der Daten für die weitere Auswertung abzusichern. Wenn sich dann eine derart ausgeprägte Tendenz bei den ausgesonderten Daten ergibt, kommt man nicht umhin, diese Tatsache in das Gutachten mit einzubeziehen.
Damit ist dieser Tatbestand nunmehr offiziell gutachterlich festgestellt, so daß man ihn nicht mehr wie bisher ignorieren kann. Wenn das Gutachten nur das bewirkt hat, ist es sein Geld schon mehrfach wert.
--pl.
Mich würde schon interessieren, ob die Spaltung sich durch die Kurve ergibt oder per Definition erzeugt wurde.
Daß unplausible Daten eine besondere Behandlung erfahren sollten, geht klar. Aber die elementare Eigenschaft von Messungen (und den zugrunde liegenden Prozessen) ist nun mal, daß immer Glockenkurven um einen Mittelwert herum entstehen. Es dürfte daher unwahrscheinlich sein, daß ausgerechnet Taxen sich dem entziehen können. Das wäre nur dann nicht der Fall, wenn zwei klar von einander trennbare Betriebszustände existieren und es dazwischen keine Übergangslösungen gibt.
Daß unplausible Daten eine besondere Behandlung erfahren sollten, geht klar. Aber die elementare Eigenschaft von Messungen (und den zugrunde liegenden Prozessen) ist nun mal, daß immer Glockenkurven um einen Mittelwert herum entstehen. Es dürfte daher unwahrscheinlich sein, daß ausgerechnet Taxen sich dem entziehen können. Das wäre nur dann nicht der Fall, wenn zwei klar von einander trennbare Betriebszustände existieren und es dazwischen keine Übergangslösungen gibt.
- homer
- Vielschreiber
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- Wohnort: 1.Wohnsitz : Norwegen / 2. Wohnsitz : Hamburch
Genau Martin, gib es den ganzen Schwätzern, Weicheiern und Hansis,Martin B. hat geschrieben:Aber was schreibe ich hier eigentlich? Ist doch Perlen vor die Säue! Von den Schwätzern hier waren noch viele gegen ein Gutachten, als der HTV sich bereits im Jahr 2000 dafür eingesetzt hat. Auch die Ergänzung der Befragung um eine Taxameterauswertung als neues Element im Gutachten ist auf unserem Mist gewachsen! Ist in einer alten Ausgabe unserer Zeitung von 2001 dokumentiert, was andere, die sich wie der LPVG gern mit fremden Federn schmücken, von sich nicht behaupten können. Wir haben über Jahre ehrenamtlich die Gewerbearbeit gemacht, gegen die etablierte Verbände und Funkzentralen. Wir haben den entscheidenden Antrag in der Bürgerschaft durch unsere politische Arbeit vorbereitet und den politischen Druck durch die Klage gegen den Tarif geschaffen. Dabei haben uns anfangs nur die kleinen Verbände geholfen. Die Initiative ging aber immer vom HTV aus. Von den Schwätzern hier nimmt garantiert auch heute keiner am Gutachten teil. Sind aber alles Schlauberger und Saubermänner! Das ich nicht lache! Mein Rat: Maul halten! Wer wirklich etwas bewegen will, macht im HTV mit!
das ganze Forum hat sowieso keinen Zweck, alles Perlen vor die..äh Dings.
Die wahrhaft wichtigen Informationen findet man allein auf der Homepage des HTV :
Oder eben manchmal auch nicht, oops
Was ist da denn passiert ?
Da ist bestimmt wieder Jürgen Kruse persönlich dran schuld, kann ja gar nicht anders sein
homer
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Hat sich da einer zuweit aus dem Fenster gelehnt !!!!!
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Man sollte nicht mit Steinen werfen wenn wenn man im Glashaus sitzt.
'8)''
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Vielleicht sollten wir sammeln !!!!!
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Gruss und fette Beute
Holzbein
Hat sich da einer zuweit aus dem Fenster gelehnt !!!!!
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Man sollte nicht mit Steinen werfen wenn wenn man im Glashaus sitzt.
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Vielleicht sollten wir sammeln !!!!!
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Gruss und fette Beute
Holzbein
ja, nicht wahr?birdie hat geschrieben:Ein Glück, das wir allesamt diplomierte Statistiker und Stochastiker sind.
aber im übrigen teile ich jr`s interesse!
p.s.:Mich würde schon interessieren, ob die Spaltung sich durch die Kurve ergibt oder per Definition erzeugt wurde.
...ich würde eher norweger sagen!Alter Schwede...
oh ja bitte!Vielleicht sollten wir sammeln !!!!!
kto-nr. per pn zu erfragen!
hast du grün-weiss-rot in sicht, ruder mittschiffs, augen dicht!
Fahrerbeschäftigung ohne Mitarbeit des Unternehmers
ist mit den üblichen, angegebenen Graupenumsätzen (19.000 € / Jahr)
legal nicht möglich.
Punkt
Hohe Umsätze im ersten Höckerbereich ("plausibel") bedeuten noch nicht hohen Gewinn.
Der Gewinn verhält sich negativ reziprok zur legalen Betriebsführung.
Punkt.
Geprüft wird ausschließlich im ersten Höcker.
Fazit :
Illegales Arbeiten wird geduldet und damit gefördert.
Legales Arbeiten wird nicht belohnt.
Punkt .
ist mit den üblichen, angegebenen Graupenumsätzen (19.000 € / Jahr)
legal nicht möglich.
Punkt
Hohe Umsätze im ersten Höckerbereich ("plausibel") bedeuten noch nicht hohen Gewinn.
Der Gewinn verhält sich negativ reziprok zur legalen Betriebsführung.
Punkt.
Geprüft wird ausschließlich im ersten Höcker.
Fazit :
Illegales Arbeiten wird geduldet und damit gefördert.
Legales Arbeiten wird nicht belohnt.
Punkt .
Das unser Seite nicht mehr online ist, ist nicht die Schuld von Herrn Kruse. Sie wird demnächst etwas überarbeitet unter http://homepage.hamburg.de/taxenverband
wieder reingestellt. Wir haben schlicht des Web-hoster gewechselt.
Spenden werden gern genommen und für die Klage gegen die Flughafengebühr verwendet.
Zum Gutachten: Es ist methodisch fragwürdig sofort zwischen plausiblen und unplausiblen Betrieben zu unterscheiden. Zunächst wäre einmal ein Gesamtbild zu erstellen, dass auf den Daten der Fragebögen beruht.
Die Plausibilität dieser Daten wäre dann auf Basis der Taxameterdaten zu hinterfragen und nicht anhand vom Gutachter willkürlich festgelegter Maßstäbe.
Prüft man seine Maßstäbe, stellt man außerdem fest, dass er seine Leser täuscht.
1. Niedrige Umsätze und Kilometerleistungen sind nicht per se falsch. Das solche Betriebe himmelweit von der Gewinnschwelle entfernt sind, ist zunächst mal ein Tatsache, die anhand der Kosten belegt werden muss und nicht mit einer Bewertung vermischt werden darf. Es ist schließlich nicht verboten, Verluste zu machen, obwohl sich natürlich die Frage aufdrängt, was in einem Betrieb los ist, der dauernd Verluste und trotzdem unbeirrt weiter macht.
2. Selbst eine unprofessionelle und in sich nicht stimmige Buchhaltung ist im strengen Sinne kein Beweis für Beschiss. Wer die fachliche Eignung vieler Taxenunternehmer kennt, kann sich gut vorstellen, dass sie schlicht mit Buchhaltung überfordert sind.
3. Der Gutachter bezieht sich auf BZP-Zahlen und behauptet, dass sie Richtwerte für Mindestumsätze und Fahrleistungen seien. Das ist schlicht falsch. Wer den BZP-Geschäftsbericht kennt, weiß, dass die Zahlen einen theoretischen Münchener Musterbetrieb abbilden sollen. Die Zahlen sind in Bezug auf den alleinfahrenden Münchner Taxiunternehmer zwar realitätsnah, im BZP-Bericht steht aber nirgends, dass sie die Schwelle für ein betriebswirtschaftlich vertretbaren Mindestumsatz kennzeichen. Vielmehr wird im begleitenden Text vom BZP auf die schwierige Lage eines solchen Unternehmers hingewiesen. Es wird deutlich gesagt, dass er sich keine vernünftige soziale Absicherung leisten kann. Die Behauptung, dass entsprechende Durchschnittswerte ein Hinweis für ein funktionierendes Taxengewerbe wären, ist grob irreführend aund sachlich falsch.
Daraus folgt ein theoretisch sinnvoller Mindestumsatz muss deutlich höher angesetzt werden. Unter 50.000 € pro Alleinfahrer geht da gar nix! Wenn die Höhe des gemessenen durchschnittlichen Jahresumsatzes diesen Wert unterschreitet, ist dies zunächst mal nur festzustellen. Erst in einem zweiten Schritt sind dafür Gründe zu benennen.
Die Höhe des Jahresumsatzes allein besagt noch nicht viel. Die ganze Lage wird erst deutlich, wenn die dafür aufzuwendende Arbeitszeit berücksichtigt wird. Das war aus guten Grund unsere zentrale Forderung. Leider hat sich der Gutachter seinem Auftraggeber gebeugt, der erwartungsgemäß kein Interesse an einem wahrheitsgemäßen Bild der wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxengewerbes hat.
Dies hätte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ergeben, dass unter den bestehenden Rahmenbedingungen (Taxidichte, Tarif) ein betriebswirtschaftlicher Mindestumsatz nur von einer ganz kleinen Gruppe überhaupt gestreift werden kann. Selbst wer in Hamburg bei einer Funkzentrale mit halbwegs ordentlichen Auftragsvolumen fährt, schafft im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 18,00 € pro Stunde Einsatzzeit. (Leider erweist sich das Gutachten auch bei der Bewertung der Leitungsfähigkeit der verschiedenen Hamburger Funkzentralen als wertlos, weil entgegen unserer Forderung nicht entsprechend differenziert wurde! Schade eigentlich!) Um einen Mindestumsatz von 50.000 € einzufahren, müßte er also rund 2.800 Stunden hinter dem Lenkrad sitzen und damit ca. 1.000 Stunden mehr als ein gewöhnlich Arbeitnehmer schuften.
Die Schlussfolgerung zur Plausibilität, die der Gutachter unter Heranziehung fragwürdiger Bezugsgrößen zieht, hätten sich - und zwar methodisch sauber - aus einem Vergleich der Taxameterdaten von allein ergeben.
Eine solide Analyse der Kosten, insbesondere der Personalkosten unter Berücksichtigung der Einsatzzeit, hätten aber ein noch wesentlich dunkleres und damit realistischeres Bild ergeben.
Die voreilige Bewertung einiger Daten und die Unterdrückung anderer ergibt zusammen ein stark geschöntes Bild. Von dieser Schönfärberei "profitieren" allein die so genannten "plausiblen" Mehrwagenbetriebe, von deren "Plausibilität" selbst dann nicht viel übrig bleibt, wenn man veröffentlichten Zahlen gründlich prüft. Ihre im Vergleich mit Alleinfahrern nur geringfügig höhere Auslastung (+28%, wo mehr als 100% möglich wären!) als auch die seltsame, im krassen Widerspruch zur Konjunktur stehenden Umsatzentwicklung sind ein klares Indix dafür.
Geschont wird durch diese Schönfärberei auch die zuständige Behörde. Wer S. 28 des Zwischenberichts oberflächlich liest, muss glauben, dass eigentlich alles in Butter ist, wenn man die vom Gutsachter als schwarze Schafe identifizierten Betriebe etwas an die Kandarre nimmt.
Genau dies ist beabsichtigt. Die Presseerklärung des Senators ist daher nicht als behördeninterner Ausruscher zu werten, sie gibt vielmehr das im Sinne des Auftraggebers getunte Ergebis des Zwischenberichts so wieder, wie es verstanden werden soll.
Es ist daher nicht zu erwarten, dass die zuständige Behörde einen tiefgreifenden Kurswechsel vollzieht. Man wird es dem Finanzamt überlassen, einige der "unplausiblen" Betriebe zu prüfen, womit ein ähnlicher Erfolg erzielt wird wie im Falle Sevenard. Auf Dauer nämlich keiner. Für den Gerupften kommen dann nach kurzer Zeit zwei Neue, die so arbeiten wie er. Daran wird sich nichts ändern, so lange die Rahmenbedingungen nicht geändert werden. Dies setzt aber innerhalb der BSU die Einsicht in ihre Verantwortung für die tatsächliche Lage des Hamburger Taxengewerbes voraus. Wir warten also auf ein Wunder!
Wir werden in Kürze dazu noch sehr ausführlich Stellung nehmen.
wieder reingestellt. Wir haben schlicht des Web-hoster gewechselt.
Spenden werden gern genommen und für die Klage gegen die Flughafengebühr verwendet.
Zum Gutachten: Es ist methodisch fragwürdig sofort zwischen plausiblen und unplausiblen Betrieben zu unterscheiden. Zunächst wäre einmal ein Gesamtbild zu erstellen, dass auf den Daten der Fragebögen beruht.
Die Plausibilität dieser Daten wäre dann auf Basis der Taxameterdaten zu hinterfragen und nicht anhand vom Gutachter willkürlich festgelegter Maßstäbe.
Prüft man seine Maßstäbe, stellt man außerdem fest, dass er seine Leser täuscht.
1. Niedrige Umsätze und Kilometerleistungen sind nicht per se falsch. Das solche Betriebe himmelweit von der Gewinnschwelle entfernt sind, ist zunächst mal ein Tatsache, die anhand der Kosten belegt werden muss und nicht mit einer Bewertung vermischt werden darf. Es ist schließlich nicht verboten, Verluste zu machen, obwohl sich natürlich die Frage aufdrängt, was in einem Betrieb los ist, der dauernd Verluste und trotzdem unbeirrt weiter macht.
2. Selbst eine unprofessionelle und in sich nicht stimmige Buchhaltung ist im strengen Sinne kein Beweis für Beschiss. Wer die fachliche Eignung vieler Taxenunternehmer kennt, kann sich gut vorstellen, dass sie schlicht mit Buchhaltung überfordert sind.
3. Der Gutachter bezieht sich auf BZP-Zahlen und behauptet, dass sie Richtwerte für Mindestumsätze und Fahrleistungen seien. Das ist schlicht falsch. Wer den BZP-Geschäftsbericht kennt, weiß, dass die Zahlen einen theoretischen Münchener Musterbetrieb abbilden sollen. Die Zahlen sind in Bezug auf den alleinfahrenden Münchner Taxiunternehmer zwar realitätsnah, im BZP-Bericht steht aber nirgends, dass sie die Schwelle für ein betriebswirtschaftlich vertretbaren Mindestumsatz kennzeichen. Vielmehr wird im begleitenden Text vom BZP auf die schwierige Lage eines solchen Unternehmers hingewiesen. Es wird deutlich gesagt, dass er sich keine vernünftige soziale Absicherung leisten kann. Die Behauptung, dass entsprechende Durchschnittswerte ein Hinweis für ein funktionierendes Taxengewerbe wären, ist grob irreführend aund sachlich falsch.
Daraus folgt ein theoretisch sinnvoller Mindestumsatz muss deutlich höher angesetzt werden. Unter 50.000 € pro Alleinfahrer geht da gar nix! Wenn die Höhe des gemessenen durchschnittlichen Jahresumsatzes diesen Wert unterschreitet, ist dies zunächst mal nur festzustellen. Erst in einem zweiten Schritt sind dafür Gründe zu benennen.
Die Höhe des Jahresumsatzes allein besagt noch nicht viel. Die ganze Lage wird erst deutlich, wenn die dafür aufzuwendende Arbeitszeit berücksichtigt wird. Das war aus guten Grund unsere zentrale Forderung. Leider hat sich der Gutachter seinem Auftraggeber gebeugt, der erwartungsgemäß kein Interesse an einem wahrheitsgemäßen Bild der wirtschaftlichen Lage des Hamburger Taxengewerbes hat.
Dies hätte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ergeben, dass unter den bestehenden Rahmenbedingungen (Taxidichte, Tarif) ein betriebswirtschaftlicher Mindestumsatz nur von einer ganz kleinen Gruppe überhaupt gestreift werden kann. Selbst wer in Hamburg bei einer Funkzentrale mit halbwegs ordentlichen Auftragsvolumen fährt, schafft im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 18,00 € pro Stunde Einsatzzeit. (Leider erweist sich das Gutachten auch bei der Bewertung der Leitungsfähigkeit der verschiedenen Hamburger Funkzentralen als wertlos, weil entgegen unserer Forderung nicht entsprechend differenziert wurde! Schade eigentlich!) Um einen Mindestumsatz von 50.000 € einzufahren, müßte er also rund 2.800 Stunden hinter dem Lenkrad sitzen und damit ca. 1.000 Stunden mehr als ein gewöhnlich Arbeitnehmer schuften.
Die Schlussfolgerung zur Plausibilität, die der Gutachter unter Heranziehung fragwürdiger Bezugsgrößen zieht, hätten sich - und zwar methodisch sauber - aus einem Vergleich der Taxameterdaten von allein ergeben.
Eine solide Analyse der Kosten, insbesondere der Personalkosten unter Berücksichtigung der Einsatzzeit, hätten aber ein noch wesentlich dunkleres und damit realistischeres Bild ergeben.
Die voreilige Bewertung einiger Daten und die Unterdrückung anderer ergibt zusammen ein stark geschöntes Bild. Von dieser Schönfärberei "profitieren" allein die so genannten "plausiblen" Mehrwagenbetriebe, von deren "Plausibilität" selbst dann nicht viel übrig bleibt, wenn man veröffentlichten Zahlen gründlich prüft. Ihre im Vergleich mit Alleinfahrern nur geringfügig höhere Auslastung (+28%, wo mehr als 100% möglich wären!) als auch die seltsame, im krassen Widerspruch zur Konjunktur stehenden Umsatzentwicklung sind ein klares Indix dafür.
Geschont wird durch diese Schönfärberei auch die zuständige Behörde. Wer S. 28 des Zwischenberichts oberflächlich liest, muss glauben, dass eigentlich alles in Butter ist, wenn man die vom Gutsachter als schwarze Schafe identifizierten Betriebe etwas an die Kandarre nimmt.
Genau dies ist beabsichtigt. Die Presseerklärung des Senators ist daher nicht als behördeninterner Ausruscher zu werten, sie gibt vielmehr das im Sinne des Auftraggebers getunte Ergebis des Zwischenberichts so wieder, wie es verstanden werden soll.
Es ist daher nicht zu erwarten, dass die zuständige Behörde einen tiefgreifenden Kurswechsel vollzieht. Man wird es dem Finanzamt überlassen, einige der "unplausiblen" Betriebe zu prüfen, womit ein ähnlicher Erfolg erzielt wird wie im Falle Sevenard. Auf Dauer nämlich keiner. Für den Gerupften kommen dann nach kurzer Zeit zwei Neue, die so arbeiten wie er. Daran wird sich nichts ändern, so lange die Rahmenbedingungen nicht geändert werden. Dies setzt aber innerhalb der BSU die Einsicht in ihre Verantwortung für die tatsächliche Lage des Hamburger Taxengewerbes voraus. Wir warten also auf ein Wunder!
Wir werden in Kürze dazu noch sehr ausführlich Stellung nehmen.
Martin Berndt
PS:
Liebe zufällige Gäste in diesem Forum,
vielleicht haben auch Sie bemerkt, dass sich hier Leute als Moderatoren betätigen, bei denen die primitivsten Voraussetzungen für diese Rolle fehlen. Gewarnt sei auch vor einer Gruppe von Störern, die hier jede sachliche und offene Debatte hintertreibt. Falls Sie sich gründlich und ohne dumme Zwischenbemerkungen über die Lage des Hamburger Taxengewerbes informieren wollen, können Sie beim Hamburger Taxenverband e.V. Informationen zu allen Frage, die Sie interessieren, anfordern. Wir sind in vielen Dingen die treibende Kraft (siehe Gutachten!). Im Gegensatz zu den Vielschreibern hier, nehmen unsere Vorstandsmitglieder an den Anhörungen teil. Nur von uns erhalten Sie Informationen aus erster Hand. Wir sind per E-Mail jederzeit erreichbar: hamburger.taxenverband@hamburg.de, und veröffentlichen Beiträge in der Zeitung des TVD, taxi-aktuell. Die zweite Ausgabe ist gerade erschienen. An unserer homepage http://homepage.hamburg.de/taxenverband wird gearbeitet. In dringenden Fällen erreichen Sie mich telefonisch unter 0175/7653815.
mfg
Liebe zufällige Gäste in diesem Forum,
vielleicht haben auch Sie bemerkt, dass sich hier Leute als Moderatoren betätigen, bei denen die primitivsten Voraussetzungen für diese Rolle fehlen. Gewarnt sei auch vor einer Gruppe von Störern, die hier jede sachliche und offene Debatte hintertreibt. Falls Sie sich gründlich und ohne dumme Zwischenbemerkungen über die Lage des Hamburger Taxengewerbes informieren wollen, können Sie beim Hamburger Taxenverband e.V. Informationen zu allen Frage, die Sie interessieren, anfordern. Wir sind in vielen Dingen die treibende Kraft (siehe Gutachten!). Im Gegensatz zu den Vielschreibern hier, nehmen unsere Vorstandsmitglieder an den Anhörungen teil. Nur von uns erhalten Sie Informationen aus erster Hand. Wir sind per E-Mail jederzeit erreichbar: hamburger.taxenverband@hamburg.de, und veröffentlichen Beiträge in der Zeitung des TVD, taxi-aktuell. Die zweite Ausgabe ist gerade erschienen. An unserer homepage http://homepage.hamburg.de/taxenverband wird gearbeitet. In dringenden Fällen erreichen Sie mich telefonisch unter 0175/7653815.
mfg
Martin Berndt
Martin B. schrieb unter anderem
Ja wie lange denn noch
2 Monate zu wenig ???
gruss und fette Beute
Holzbein
BeitragVerfasst am: 13.04.2006, 14:42 Titel: Antworten mit Zitat
Das unser Seite nicht mehr online ist, ist nicht die Schuld von Herrn ********. Sie wird demnächst etwas überarbeitet unter http://homepage.hamburg.de/taxenverband
wieder reingestellt. Wir haben schlicht des Web-hoster gewechselt.
BeitragVerfasst am: 13.04.2006, 15:50 Titel:
PS:
Liebe zufällige Gäste in diesem Forum,
vielleicht haben auch Sie bemerkt, dass sich hier Leute als Moderatoren betätigen, bei denen die primitivsten Voraussetzungen für diese Rolle fehlen. Gewarnt sei auch vor einer Gruppe von Störern, die hier jede sachliche und offene Debatte hintertreibt. Falls Sie sich gründlich und ohne dumme Zwischenbemerkungen über die Lage des Hamburger Taxengewerbes informieren wollen, können Sie beim Hamburger Taxenverband e.V. Informationen zu allen Frage, die Sie interessieren, anfordern. Wir sind in vielen Dingen die treibende Kraft (siehe Gutachten!). Im Gegensatz zu den Vielschreibern hier, nehmen unsere Vorstandsmitglieder an den Anhörungen teil. Nur von uns erhalten Sie Informationen aus erster Hand. Wir sind per E-Mail jederzeit erreichbar: hamburger.taxenverband@hamburg.de, und veröffentlichen Beiträge in der Zeitung des TVD, taxi-aktuell. Die zweite Ausgabe ist gerade erschienen. An unserer homepage http://homepage.hamburg.de/taxenverband wird gearbeitet
Ja wie lange denn noch
2 Monate zu wenig ???
gruss und fette Beute
Holzbein
Behandle andere, wie du auch selbst behandelt werden willst.
Taxi-recht.de
Taxi-recht.de
Auf Seite 9 des Linne+Krause-"Gutachtens" von Februar / März 2006 ist zu lesen:Martin B. hat geschrieben:Die Schlussfolgerung zur Plausibilität, die der Gutachter unter Heranziehung fragwürdiger Bezugsgrößen zieht, hätten sich - und zwar methodisch sauber - aus einem Vergleich der Taxameterdaten von allein ergeben.
Eine solide Analyse der Kosten, insbesondere der Personalkosten unter Berücksichtigung der Einsatzzeit, hätten aber ein noch wesentlich dunkleres und damit realistischeres Bild ergeben.
Die voreilige Bewertung einiger Daten und die Unterdrückung anderer ergibt zusammen ein stark geschöntes Bild. Von dieser Schönfärberei "profitieren" allein die so genannten "plausiblen" Mehrwagenbetriebe, von deren "Plausibilität" selbst dann nicht viel übrig bleibt, wenn man veröffentlichten Zahlen gründlich prüft. Ihre im Vergleich mit Alleinfahrern nur geringfügig höhere Auslastung (+28%, wo mehr als 100% möglich wären!) als auch die seltsame, im krassen Widerspruch zur Konjunktur stehenden Umsatzentwicklung sind ein klares Indix dafür.
Geschont wird durch diese Schönfärberei auch die zuständige Behörde. Wer S. 28 des Zwischenberichts oberflächlich liest, muss glauben, dass eigentlich alles in Butter ist, wenn man die vom Gutsachter als schwarze Schafe identifizierten Betriebe etwas an die Kandarre nimmt.
Genau dies ist beabsichtigt. Die Presseerklärung des Senators ist daher nicht als behördeninterner Ausruscher zu werten, sie gibt vielmehr das im Sinne des Auftraggebers getunte Ergebis des Zwischenberichts so wieder, wie es verstanden werden soll.
http://www.hamburg.de/contentblob/29877 ... wnload.pdfSchätzungsweise werden jährlich ca. 20 Mio. bezahlte Taxitouren gefahren.
Interessant wäre zu erfahren aus welchen Quellen sich diese Zahl speist. Gibt es sichere Anhaltspunkte für die Richtigkeit dieser Zahl, kann man den Erhebungsvorgang abkürzen. 3490 Taxen sind je nachdem ob sie im 2-Schicht oder gar 3-Schicht-System verwendet werden pro Jahr verschieden ausgelastet. Alleinfahrer könnten im Jahr auf 250 Schichten kommen, 2-Schicht-Taxis bei 80%iger Auslastung auf 584 Schichten. Diese Ergebnisse werden mit den 20 Mio. Touren abgeglichen und man kann den Grad des Leerlaufs (ist gleich unbezahlte Arbeitszeit) bestimmen, der jetzt 2012/2013 circa bei 75% liegt. Zum Beispiel: Ergibt sich eine Verteilung von 10 Touren auf eine Schicht von 9 Stunden und legt man 15 Minuten Fahrzeit pro Tour zugrunde, beträgt der Grad des Leerlaufs, 150 Minuten bezahlte Zeit von 540 Minuten Schichtzeit mal 100% sind 28% bezahlte Arbeitszeit also 72% Leerlauf. Um den Leerlauf auf 50% zu verkürzen, wäre die Zahl der Konzessionen entsprechend zu reduzieren. Wenn nach diesem Rechenprinzip beispielsweise errechnet würde, daß pro Schicht nur 11 Touren für jeden Taxifahrer zur Verfügung ständen, würde eine Ordnungsbehörde im Falle weiterer Konzessionsvergaben gegen die Vorschriften des PBefG verstoßen, welches Dumping/Niedriglöhnerei untersagt.
Der Auslastungsgrad ist entscheidend. Überfleiß kann ein Gewerbe zerstören. Dazu eine Modellrechnung. In Hamburg gäbe es 4000! Konzessionen, welche an alleinfahrende Ein-Wagen-Unternehmer ausgegeben wären. Von 730 möglichen 12-Stunden-Schichten werden nur 250 9-Stunden-Schichten gefahren, was einem Auslastungsgrad von 26% entspricht. Nach Linne+Krause-Schätzung sind 20 Millionen Taxitouren pro Jahr abzuarbeiten. 4000 Taxen sind an 250 Tagen 9 Stunden unterwegs (zeitlich versetzt) was 9 Mio. Stunden Arbeitszeit bedeutet. Die durchschnittliche Taxitour erbringe 11 € Brutto. Der Kuchen-Wert wäre demnach 220 Mio. € pro Jahr verteilt auf 9 Mio. Arbeitsstunden ergibt über 24,4 € Brutto-Umsatz pro Stunde. Bei 2250 Arbeitsstunden pro Unternehmer und Jahr ergeben sich 55000 € Umsatz. Pro Unternehmen ergeben sich 5000 Touren (20 Mio. geteilt durch 4000) mal 15 Minuten ergeben 1250 Stunden Besetzt-Fahrten. Das entspricht einer Auslastung von 56% oder 44% Leerlauf. Die Behörde sollte demnach an erster Stelle die Schichtabschreiber prüfen ob die Anzahl der gefahrenen Touren noch in einem sinnvollen Verhältnis zum Zeitaufwand stehen.
Zum Vergleich: Im Falle von 75%iger Auslastung und 12-Stunden-Schichten bei 3500 ausgegebenen Konzessionen und 20 Mio. Aufträgen ergeben sich 10 Touren pro Schicht (730 mal 3500 mal 0,75 = gefahrene Schichten dann ins Verhältnis zu 20 Mio. Aufträgen gesetzt).
Zur Verdeutlichung nochmal: Man unterscheidet Unternehmens-Auslastung von Schicht-Auslastung. Beides zusammen ergibt die Gesamtauslastung. Das Maximum an Präsenz pro Jahr ist 730 Schichten a 12 Stunden. 100% Unternehmens-Auslastung und 100% Schicht-Auslastung. Dazu nochmal obiges Beispiel in modifizierter Form: Die Unternehmens-Auslastung sei 75% (Mehr-Wagen-Unternehmer dominiertes Gewerbe) und die Schicht-Auslastung sei 11 Stunden (ordnungswidrig nach Arbeitszeitgesetz). 11 Stunden von 12 Stunden ergeben eine Schicht-Auslastung von 92%. Daraus ergibt sich eine Gesamtauslastung von 730 mal 0,75 mal 11 Stunden ist gleich 6023 Stunden, dann ins Verhältnis gesetzt zu 730 Schichten mal 12 Stunden (Maximum) sind gleich 8760 Stunden, ergeben 6023 durch 8760 mal 100% ist gleich 69% Gesamtauslastung (präziser Faktor ist 0,6875 aus 0,75 mal 11/12).
20 Mio. Fahraufträge pro Jahr ergeben durchschnittlich 2283 Fahraufträge pro Stunde. Bei 69% durchschnittlicher Gesamtauslastung befinden sich von 3500 Taxen 2415 im Einsatz. Es ergibt sich ein Fahrauftrags-Volumen von 0,95 Aufträgen pro Stunde pro Taxe. Als Richtschnur können 2 Aufträge pro Stunde gelten.
Der Irrwitz liegt in widriger Massendynamik. Schlecht verdienende Fahrer versuchen sich einen Vorteil zu ergattern indem sie ihre Arbeitszeit ausdehnen, so daß sie den Fahrern in den nachfolgenden Schichten die Aufträge abnehmen. Diese müssen wiederum nachziehen und ihrerseits ihre Arbeitszeit ausdehnen. Man betrügt sich gegenseitig mit dem Ergebnis, daß alle länger arbeiten müssen aber immer weniger pro Stunde umsetzen, da das Gesamt-Arbeitsvolumen nicht steigt, sondern gleich bleibt bzw. vermutlich allmählich absinkt.
Perfektionierten Stillstand erreichte man, unterstellte man bei den Mehr-Wagen-Unternehmern einen Taxi-Auslastungsgrad von 95% (weil z.B. die Werkstätten sofort Ersatztaxis zur Verfügung stellten sowie durch sukzessive Vermehrung des Prekariats) unter Einhaltung von drei 8-Stunden-Schichten (auch die alleinfahrenden Ein-Wagen-Unternehmer zögen nach und führen tagtäglich schichtübergreifende 15-Stunden-Schichten, was einem Gesamt-Auslastungsgrad von 63%! entspräche, möglich gemacht durch Verlagerung des Soziallebens auf die Straße - in dieser Rechnung nicht berücksichtigt). 2283 Fahraufträge pro Stunde in dieser Modellrechnung verteilt auf 95% von 3500 Mehr-Wagen-Unternehmer-Taxis ergeben 0,69 Aufträge pro Stunde und Taxi (2283 geteilt durch (3500 mal 0,95)). Bei 11 € Umsatz pro Auftrag ergibt sich ein Stunden-Umsatz von 7,6 €. In einer auf 8 Stunden begrenzten Schicht infolge planwirtschaftlicher Umstrukturierungen (Motto: In Deutschland gibt es Arbeit für alle - man muß nur wollen) bzw. aufgrund gewerkschaftlicher "Verbesserungen" wie der strikten Vermeidung überlanger Arbeitszeiten, ergibt sich ein Schicht-Brutto-Umsatz von 60 €.
Nachtrag:
Gerade zufällig im Netz entdeckt. In der Antragstellung auf Beobachtungszeitraum durch Günter Grußendorf vom 20.08.2001 ist unter "Die Taxidichte" zu lesen:
20 Mio. Fahraufträge pro Jahr ergeben durchschnittlich 2283 Fahraufträge pro Stunde. Bei 69% durchschnittlicher Gesamtauslastung befinden sich von 3500 Taxen 2415 im Einsatz. Es ergibt sich ein Fahrauftrags-Volumen von 0,95 Aufträgen pro Stunde pro Taxe. Als Richtschnur können 2 Aufträge pro Stunde gelten.
Der Irrwitz liegt in widriger Massendynamik. Schlecht verdienende Fahrer versuchen sich einen Vorteil zu ergattern indem sie ihre Arbeitszeit ausdehnen, so daß sie den Fahrern in den nachfolgenden Schichten die Aufträge abnehmen. Diese müssen wiederum nachziehen und ihrerseits ihre Arbeitszeit ausdehnen. Man betrügt sich gegenseitig mit dem Ergebnis, daß alle länger arbeiten müssen aber immer weniger pro Stunde umsetzen, da das Gesamt-Arbeitsvolumen nicht steigt, sondern gleich bleibt bzw. vermutlich allmählich absinkt.
Perfektionierten Stillstand erreichte man, unterstellte man bei den Mehr-Wagen-Unternehmern einen Taxi-Auslastungsgrad von 95% (weil z.B. die Werkstätten sofort Ersatztaxis zur Verfügung stellten sowie durch sukzessive Vermehrung des Prekariats) unter Einhaltung von drei 8-Stunden-Schichten (auch die alleinfahrenden Ein-Wagen-Unternehmer zögen nach und führen tagtäglich schichtübergreifende 15-Stunden-Schichten, was einem Gesamt-Auslastungsgrad von 63%! entspräche, möglich gemacht durch Verlagerung des Soziallebens auf die Straße - in dieser Rechnung nicht berücksichtigt). 2283 Fahraufträge pro Stunde in dieser Modellrechnung verteilt auf 95% von 3500 Mehr-Wagen-Unternehmer-Taxis ergeben 0,69 Aufträge pro Stunde und Taxi (2283 geteilt durch (3500 mal 0,95)). Bei 11 € Umsatz pro Auftrag ergibt sich ein Stunden-Umsatz von 7,6 €. In einer auf 8 Stunden begrenzten Schicht infolge planwirtschaftlicher Umstrukturierungen (Motto: In Deutschland gibt es Arbeit für alle - man muß nur wollen) bzw. aufgrund gewerkschaftlicher "Verbesserungen" wie der strikten Vermeidung überlanger Arbeitszeiten, ergibt sich ein Schicht-Brutto-Umsatz von 60 €.
Nachtrag:
Gerade zufällig im Netz entdeckt. In der Antragstellung auf Beobachtungszeitraum durch Günter Grußendorf vom 20.08.2001 ist unter "Die Taxidichte" zu lesen:
http://www.hamburger-taxi.info/html/ant ... 2001_.htmlDas Verhältnis zwischen Mehrwagenunternehmen und den Einzelunternehmern ist jedoch einer der wichtigsten Faktoren in der Bewertung, weil in der heutigen Zeit nicht die Taxidichte, sondern die Anzahl der gefahrenen Schichten eines der wichtigsten Kriterien ist. Ihre Aussagen, daß die Anzahl der zugelassenen Taxen über die Jahre relativ stabil geblieben ist, mag zwar stimmen, die Anzahl der gefahrenen Schichten ist im gleichen Zeitraum jedoch drastisch angestiegen. Nehmen wir z.B. einen Faktor von 1,3 Fahrer pro Taxi, so ergeben sich 5.200 gefahrene Schichten.
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Schmidt-Taxi
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roter stern
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Bitte Emelie und Schmiddel
Klobürste hat gerade darauf aufmerksam gemacht,
daß selbst wenn die Anzahl der Taxen konstant ist,
es große Unterschiede bezüglich der Präsenz auf der Straße geben kann.
"Skandal Skandal im Sperrbezirk "
Und die Taxen stehen sich noch mehr die Reifen platt.
Doppelt und demnächst dreifach besetzte Wagen machen die Suppe
keinesfalls dicker.
Auch wenn es weniger Taxen geben sollte und die Behörde in Hamburg
sich selbst dafür bebauchpinseln wird.
kleim mi am Mors
roter stern
Und schaut euch den Antrag von 2001
von Günther an, den Klobürste ins Netz gestellt hat.
Die Untätigkeit und Scheinaktivitäten der Taxenbehörde Hamburg
sind unglaublich.
Klobürste hat gerade darauf aufmerksam gemacht,
daß selbst wenn die Anzahl der Taxen konstant ist,
es große Unterschiede bezüglich der Präsenz auf der Straße geben kann.
"Skandal Skandal im Sperrbezirk "
Und die Taxen stehen sich noch mehr die Reifen platt.
Doppelt und demnächst dreifach besetzte Wagen machen die Suppe
keinesfalls dicker.
Auch wenn es weniger Taxen geben sollte und die Behörde in Hamburg
sich selbst dafür bebauchpinseln wird.
kleim mi am Mors
roter stern
Und schaut euch den Antrag von 2001
von Günther an, den Klobürste ins Netz gestellt hat.
Die Untätigkeit und Scheinaktivitäten der Taxenbehörde Hamburg
sind unglaublich.
Hallo Klobürste,
nett dass du mit deinen durchaus lesenswerten Einlassungen hier noch einmal anknüpfst.
Ich werde beim Lesen dieser Beiträge tatsächlich schon zum Nostalgiker, obwohl ich doch noch so jung bin. Martin ich vermisse dich und deine streitbare Art und PL vermisse ich natürlich auch.
Dieses herrliche Schwarz Weiß Denken, beim Hansa läuft es und alle sind ehrlich. Das euch Jahre später die schwarzen Kassen um die Ohren gehauen wurden ist aber auch zu ärgerlich. Das Saubermann Image auf ewig ruiniert.
Nachdenklich und traurig stimmt ich allerdings folgendes : Im März 2006 kam das erste Gutachten raus mit Datenmaterial aus dem Sommer 2005. Nun haben wir 2013, 8 Jahre und 5 Tariferhöhungen später sieht es doch so aus :
Es hat sich in Hamburg für den Einzelnen NICHTS geändert. Wir haben keinen einzigen Cent mehr Umsatz und wir haben keine einzige Taxi weniger auf der Straße.
Die Behörde hat es gründlich vergeigt, aus diesem superben Datenmaterial was zu machen. Und nun sollen wir artig Fiskaltaxameter nachrüsten und Tesymex bzw. Hale die Tasche füllen. Unfassbar...
Gruß C.L.
nett dass du mit deinen durchaus lesenswerten Einlassungen hier noch einmal anknüpfst.
Ich werde beim Lesen dieser Beiträge tatsächlich schon zum Nostalgiker, obwohl ich doch noch so jung bin. Martin ich vermisse dich und deine streitbare Art und PL vermisse ich natürlich auch.
Dieses herrliche Schwarz Weiß Denken, beim Hansa läuft es und alle sind ehrlich. Das euch Jahre später die schwarzen Kassen um die Ohren gehauen wurden ist aber auch zu ärgerlich. Das Saubermann Image auf ewig ruiniert.
Nachdenklich und traurig stimmt ich allerdings folgendes : Im März 2006 kam das erste Gutachten raus mit Datenmaterial aus dem Sommer 2005. Nun haben wir 2013, 8 Jahre und 5 Tariferhöhungen später sieht es doch so aus :
Es hat sich in Hamburg für den Einzelnen NICHTS geändert. Wir haben keinen einzigen Cent mehr Umsatz und wir haben keine einzige Taxi weniger auf der Straße.
Die Behörde hat es gründlich vergeigt, aus diesem superben Datenmaterial was zu machen. Und nun sollen wir artig Fiskaltaxameter nachrüsten und Tesymex bzw. Hale die Tasche füllen. Unfassbar...
Gruß C.L.
same shit - different day
Re: Jetzt hatte ich auch mal Zeit zum Lesen.
Jahre später, und gerade im Forum von Jörn gelesen: der Monatsumsatz der EWU´s liegt bei ca. 2800,00 €. Da hat sich also was getanthoma hat geschrieben:Und ich muss sagen: ich bin echt geschockt! Nicht nur über die Zahlen die der Zwischenbericht aufführt sondern auch darüber das hier nicht der virtuelle Aufschrei erfolgt!! Oder ist das deshalb weil ihr fast alle mit dabei seid?
Denn das muss ja wohl der Fall sein: Ca 40% der Einzelunternehmer geben einen nicht nachvollziehbaren Umsatz von weniger als 25000€ an.
Der Profi ist nie so von seiner Arbeit überzeugt wie der Amateur.