Taxitarif 2012 - Behördeneinladung und Kostentabelle
Von rea:
Für Direktaufträge gibt`s einen €, für Vorbestellungen 2?
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Aber dann drehen die Zentralenjunkies ja wieder am Rad.
Noch besser: 10€/Std. 38,5 Std./Woche kontrollierbare Bereitstellungspflicht, Fahrzeuggestellung durch die öffentliche Körperschaft, Rente mit 65 Jahren, d'accord öffentlicher Dienst. Was machen wir denn eigentlich anders?
Was soll uns der Taxitarif dann überhaupt kümmern?
Für Direktaufträge gibt`s einen €, für Vorbestellungen 2?
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Aber dann drehen die Zentralenjunkies ja wieder am Rad.
Noch besser: 10€/Std. 38,5 Std./Woche kontrollierbare Bereitstellungspflicht, Fahrzeuggestellung durch die öffentliche Körperschaft, Rente mit 65 Jahren, d'accord öffentlicher Dienst. Was machen wir denn eigentlich anders?
Was soll uns der Taxitarif dann überhaupt kümmern?
Archy hat geschrieben:Wenn Du einen Rollstuhlfahrer versuchst in Deinen Wagen zu heben und Dich dabei verhebst, zahlt die BG nicht. Du bist Taxifahrer und kein ...
Ist nicht Dein Aufgabenbereich.
Archy
Das stimmt nicht: in dem Moment, wo du von deinem Vorgesetzten den Auftrag bekommst, den Rollstuhlfahrer bis in seine Wohnung zu bringen, gehört alles zu deinem Arbeitsauftrag: den Fahrgast ins Taxi setzen, den Rollstuhl zusammen klappen, in den Kofferraum heben (wer denn sonst ausser du? Willst du warten bis ein Passant vorbei kommt???), wieder rausholen, den Fahrgast wieder in den Rolli packen, nach Hause schieben.
Fügst du dem Rollstuhl einen Schaden zu, ist das durch die Betriebshaftpflichtversicherung, die dein Chef verpflichtet ist zu haben, versichert.
Fügst du dem Rollstuhlfahrer einen Schaden zu, ebenso Betriebshaftpflicht:"in Ausübung deiner beruflichen Tätigkeit!!!!!" Passiert dir selber etwas: Bandscheibe gerissen bei herausheben des Rollstuhls:
Ist das versichert!!!!! "In Ausübung deiner beruflichen Tätigkeit"
Dir kann ja auch die Bandscheibe raushauen, wenn du eine Handtasche aus dem Kofferraum gibst, von einer Kundin, das ist doch genau so versichert.
"Die versicherte Tätigkeit muss für den Unfall ursächlich gewesen sein (haftungsbegründende Kausalität) im Sinne der Lehre des rechtlich-wesentlichen Ursachenzusammenhang, der im Sozialrecht vorherrschend ist: Eine Bedingung ist wesentlich in diesem Sinne, wenn ihr nach der Anschauung des täglichen Lebens wegen ihrer besonderen Beziehung zum Erfolg eine wesentliche Bedeutung für dessen Eintritt zukommt. Ein Gegenbeispiel hierfür ist z. B. die sog. "innere Ursache" (Herzinfarkt, Vorerkrankungen pp.)." Quelle Wiki
Bloß kein Stress...
Gebt mir ruhig die Schuld!
Gebt mir ruhig die Schuld!
Leute, das ist doch nur die halbe Wahrheit
Nach BG-Informationen aus meinem früheren Job kann man nicht mehr als die Hälfte
seines Körpergewichts sicher tragen! In den Serviceanweisungen wurde ausdrücklich
eine zweite Person erwähnt, wenn schwere Maschinenteile zu bewegen waren.
Wenn jemand versucht, alleine einen 85-Kg-Menschen ins Auto zu heben, handelt er fahrlässig!
Wenn Kutscher Hugo Hänfling (52 kg Kampfgewicht) einen XL-*** mit 40 kg ins Auto heben will,
handelt er fahrlässig!
Der Kunde muss in solchen Fällen selbst laden, wir sind aber gerne behilflich! (Uhr läuft ja schon!)
Für o.g. Fälle ist die Krankenbeförderung oder Spedition zuständig.
Die haben passende Transportmittel und einen Beifahrer!
Wenn jemand aber diese Ausgaben sparen will, ...
Nach BG-Informationen aus meinem früheren Job kann man nicht mehr als die Hälfte
seines Körpergewichts sicher tragen! In den Serviceanweisungen wurde ausdrücklich
eine zweite Person erwähnt, wenn schwere Maschinenteile zu bewegen waren.
Wenn jemand versucht, alleine einen 85-Kg-Menschen ins Auto zu heben, handelt er fahrlässig!
Wenn Kutscher Hugo Hänfling (52 kg Kampfgewicht) einen XL-*** mit 40 kg ins Auto heben will,
handelt er fahrlässig!
Der Kunde muss in solchen Fällen selbst laden, wir sind aber gerne behilflich! (Uhr läuft ja schon!)
Für o.g. Fälle ist die Krankenbeförderung oder Spedition zuständig.
Die haben passende Transportmittel und einen Beifahrer!
Wenn jemand aber diese Ausgaben sparen will, ...
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)
- SindSieFrei?
- Vielschreiber
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Das erinnert mich an einen alten Taxi-HH Kunden, der regelmäßig alle paar Monate 4 Taxifahrer bestellte, um eine 300 kg Maschine einen Stock hochtragen zu lassen (ohne Möbelgurte!). Ich habe hoffentlich damals diesem Procedere durch Aufklärung der Zentrale ein Ende bereitet.
Eichis Infos sind auch mir so bekannt. Also ich darf mit 62 kg maximal 31 kg Koffer heben! Aber wie schon gesagt, die Kunden akzeptieren die freundliche und sachliche Aufklärung allemal. Ich mach ja fast alles möglich, nur Möbelpacker haben nunmal ein anderes Kampfgewicht als ich.
Frage: Habt ihr damals auch klären können, in welchem Zusammenhang unsere Anmerkungen evtl. mit der (eigentlichen) Pflicht des Fahrgastes stehen, die Beladung des Wagens selber vorzunehmen (BOKraft)? Ich lerne gerne dazu...
LG
Eichis Infos sind auch mir so bekannt. Also ich darf mit 62 kg maximal 31 kg Koffer heben! Aber wie schon gesagt, die Kunden akzeptieren die freundliche und sachliche Aufklärung allemal. Ich mach ja fast alles möglich, nur Möbelpacker haben nunmal ein anderes Kampfgewicht als ich.
Frage: Habt ihr damals auch klären können, in welchem Zusammenhang unsere Anmerkungen evtl. mit der (eigentlichen) Pflicht des Fahrgastes stehen, die Beladung des Wagens selber vorzunehmen (BOKraft)? Ich lerne gerne dazu...
LG
Dura lex, sed lex.
-
nightdancer
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- Wohnort: Wilder Süden
So ist er das? Rechtsgrundlage bitte!Emilie hat geschrieben:
Fügst du dem Rollstuhl einen Schaden zu, ist das durch die Betriebshaftpflichtversicherung, die dein Chef verpflichtet ist zu haben, versichert.
Deine !-Taste muß defekt sein.
Für Rollstuhlfahrer, welche nicht alleine umsitzen können, gibt es Fahrzeuge mit Rampe oder gar mit Tragestuhl.
- Anna Chronismus
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Wo soll das genau stehen? Deine Leichtfertigkeit in der Argumentation dokumentierst Du auch an anderer Stelle:CPL5938 hat geschrieben:Steht nicht sogar in der Taxiordnung, dass das Verladen des Gepäcks Sache des Fahrgastes ist?
Es ist der Nappsche und auch hiesig abzutreffende Glaube, man bräuchte nur eine gute, manchmal auch nur im ersten Moment gut klingende Idee zu haben, und schon würde alles laufen. Aber ob hier geschnattert wird oder sonstwo die Linde rauscht, ist pupsegal - dadurch ändert sich nullkommanix.CPL5938 hat geschrieben:ok. Gebühr für Kartenzahlung ist also beschlossen. Behörde, bitte umsetzen.
Wenn sich etwas ändert, dann ganz sicher nur
- durch Zusammenarbeit
- durch Sichten, Sammeln und Dokumentieren von Fakten
- durch das Entwickeln durchdachter Konzepte
- durch Gremienarbeit
und zwar alles mit UND verbunden, nicht wahlweise.
Weil diese elementaren Grundsätze nicht beachtet wurden, gibt es seit Jahren die ungeliebte Karenzminute.
Und: Wer öffentlicht sagt, er sei gegen den Seniorentarif (als Türöffner für die Abschaffung der KM), der möge auch gleich ehrlich dazusagen: Wenn dann die KM bliebe, sei es ihm egal.
Die KM weg zu bekommen durch Angebot eines (populär zu verkaufenden) Seniorentarifs wird schwer. Ohne ein solches Angebot wird es unmöglich. Wenn man was wegverhandeln will, muss man auch was anbieten. Wer nichts anbietet, kriegt auch nichts.
P.S. Wer tatsächlich etwas ändern will, ist beim Monatstreff des HTV immer herzlich willkommen, die Mai-Ausgabe findet heute im "Roxies" (Alsterdorfer Str. / Heubergredder) ab 14:00 Uhr statt,
Aus 15 BOKraft könnte man zumindest darauf schließen.Anna Chronismus hat geschrieben:Wo soll das genau stehen?CPL5938 hat geschrieben:Steht nicht sogar in der Taxiordnung, dass das Verladen des Gepäcks Sache des Fahrgastes ist?
BOKraft hat geschrieben: § 15 Beförderung von Sachen
(1) Der Fahrgast hat Sachen (Handgepäck, Reisegepäck, Kinderwagen) so unterzubringen ...
-
E. G. Engel
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- Wohnort: Hamburg
Zitat C.G.:
Und: Wer öffentlicht sagt, er sei gegen den Seniorentarif (als Türöffner für die Abschaffung der KM), der möge auch gleich ehrlich dazusagen: Wenn dann die KM bliebe, sei es ihm egal.
Das wurde schon häufiger gesagt. Hier scheint es am Leseverständnis zu hapern bzw. eine deutliche selektive Wahrnehmung von Argumenten vorzuliegen. Für das Gesamtgewerbe und die in vielfacher Hinsicht prekäre Situation ist der Tarif lediglich eine Untermenge der Gesamtmenge, also nicht maßgeblich bestimmend, mit oder ohne KM. Zur Änderung der prekären Gewerbesituation kann es folglich nur eine Paketlösung geben. Unter diesem Aspekt betrachtet, ja, ich könnte auf die Abschaffung der KM verzichten. Siehe auch weiter unten.
Marcus hat C.G. gewerbepolitische Kompetenz zugebilligt. Ich sehe das anders. Wir haben hier den Fall, dass jemand diverse Versatzstücke in atemberaubender Geschwindigkeit adaptiert hat, Methode Gutenplag, sie aneinanderreiht und sie als Konzept darbietet. Dabei profitiert der Darsteller davon dass die meisten Zuhörer (Leser) leider zu wenig beschlagen sind, verstärk durch die „wortgewaltige“ Rhetorik des Darstellers. Es ist eine typisch journalistische Arbeitsweise. Mehr nicht.
Seriöse Kenntnis betriebswirtschaftlicher, volkswirtschaftlicher und rechtlicher Natur, hier speziell PBefG, sowie deren Einbindung in die besonderen Belange des (Hamburger) Taxengewerbes sind für mich nicht ansatzweise erkennbar.
Die Abschaffung der KM mittels „Seniorentarif“ zu fördern wird ein Schuss nach hinten frei nach dem abgewandelten Sprichwort: „Die KM ist tot, es lebe die KM“.
Der „Seniorentarif“ wird das berühmte „Erstemal“ sein. Ein zielgruppenspezifischer Tarif. Damit ist der Damm für andere zielgruppenspezifische Tarife gebrochen. Ein alter Traum der HK Hamburg und der Taxenbehörde rückt in greifbare Nähe. FESTPREISE. Festpreise Innenstadt -> Flughafen etc., Winketarif etc., Festpreise für Großkunden usw. usw. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mit anderen Worten, der „Seniorentarif“ ist gleichbedeutend mit kommenden Zentralentarifen, nicht nur für den Hansafunk, auch für Taxi Hamburg etc.. Wie wäre es mit einem Tarif für „umweltbewusste“ Bürger, also ein „Umwelttarif“ für „Umwelttaxen“?
Das wird nicht von heute auf morgen passieren, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Selbst für die Genossen des Marktführers werden die Folgen schwer kalkulierbar sein. Wenn dort jemand profitiert, dann auf Dauer die Nomenklatura innerhalb des Marktführers, schwerpunktmäßig (überproportional) die „Supergenossen“. Auch dort werden schon existente Prozesse beschleunigt.
Es ist fast zum Lachen. Die Analogie zu dem Tarif 2000 (KM) ist fast zu 100% gegeben. Ersten „Durchbeten“, zweitens Durchbeten“, drittens „Durchbeten“. Die Folgen sind bekannt.
Der Effekt dieses Tarifes wird sein dass zu einem irregulären Wettbewerb über die nicht gesellschaftskonforme Ausdehnung der Einsatzzeiten und Negierung anderer gesetzlicher Vorschriften noch ein Preiswettbewerb (nach unten) hinzukommen wird.
Hier wurde mit keinem Wort dargelegt ob der Tarif „mechanisch, zeitlich“ gesichert ist. Auch ohne „weitere Tarife“ wird sich Kraft des Faktischen ein Preiswettbewerb nach unten entwickeln.
Man kann den Tarifantrag drehen und wenden wie man will. Er ist und bleibt Schwachsinn. Er löst keine Probleme, er schafft nur neue Probleme. Selbst die KM wird über Festpreise von hinten herum wiederkommen.
Zieht diesen Antrag wieder zurück.
Engel
PS. Und bevor jemand kommt und mir Fortschrittsfeindlichkeit vorwirft. Unter der Prämisse dass das Gesamtgewerbe die Substanz hat kann mir ich mir tariflich viel vorstellen. Aber erst muss die Substanz für „Sonderangebote“ her, und die fehlt.
Und: Wer öffentlicht sagt, er sei gegen den Seniorentarif (als Türöffner für die Abschaffung der KM), der möge auch gleich ehrlich dazusagen: Wenn dann die KM bliebe, sei es ihm egal.
Das wurde schon häufiger gesagt. Hier scheint es am Leseverständnis zu hapern bzw. eine deutliche selektive Wahrnehmung von Argumenten vorzuliegen. Für das Gesamtgewerbe und die in vielfacher Hinsicht prekäre Situation ist der Tarif lediglich eine Untermenge der Gesamtmenge, also nicht maßgeblich bestimmend, mit oder ohne KM. Zur Änderung der prekären Gewerbesituation kann es folglich nur eine Paketlösung geben. Unter diesem Aspekt betrachtet, ja, ich könnte auf die Abschaffung der KM verzichten. Siehe auch weiter unten.
Marcus hat C.G. gewerbepolitische Kompetenz zugebilligt. Ich sehe das anders. Wir haben hier den Fall, dass jemand diverse Versatzstücke in atemberaubender Geschwindigkeit adaptiert hat, Methode Gutenplag, sie aneinanderreiht und sie als Konzept darbietet. Dabei profitiert der Darsteller davon dass die meisten Zuhörer (Leser) leider zu wenig beschlagen sind, verstärk durch die „wortgewaltige“ Rhetorik des Darstellers. Es ist eine typisch journalistische Arbeitsweise. Mehr nicht.
Seriöse Kenntnis betriebswirtschaftlicher, volkswirtschaftlicher und rechtlicher Natur, hier speziell PBefG, sowie deren Einbindung in die besonderen Belange des (Hamburger) Taxengewerbes sind für mich nicht ansatzweise erkennbar.
Die Abschaffung der KM mittels „Seniorentarif“ zu fördern wird ein Schuss nach hinten frei nach dem abgewandelten Sprichwort: „Die KM ist tot, es lebe die KM“.
Der „Seniorentarif“ wird das berühmte „Erstemal“ sein. Ein zielgruppenspezifischer Tarif. Damit ist der Damm für andere zielgruppenspezifische Tarife gebrochen. Ein alter Traum der HK Hamburg und der Taxenbehörde rückt in greifbare Nähe. FESTPREISE. Festpreise Innenstadt -> Flughafen etc., Winketarif etc., Festpreise für Großkunden usw. usw. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mit anderen Worten, der „Seniorentarif“ ist gleichbedeutend mit kommenden Zentralentarifen, nicht nur für den Hansafunk, auch für Taxi Hamburg etc.. Wie wäre es mit einem Tarif für „umweltbewusste“ Bürger, also ein „Umwelttarif“ für „Umwelttaxen“?
Das wird nicht von heute auf morgen passieren, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Selbst für die Genossen des Marktführers werden die Folgen schwer kalkulierbar sein. Wenn dort jemand profitiert, dann auf Dauer die Nomenklatura innerhalb des Marktführers, schwerpunktmäßig (überproportional) die „Supergenossen“. Auch dort werden schon existente Prozesse beschleunigt.
Es ist fast zum Lachen. Die Analogie zu dem Tarif 2000 (KM) ist fast zu 100% gegeben. Ersten „Durchbeten“, zweitens Durchbeten“, drittens „Durchbeten“. Die Folgen sind bekannt.
Der Effekt dieses Tarifes wird sein dass zu einem irregulären Wettbewerb über die nicht gesellschaftskonforme Ausdehnung der Einsatzzeiten und Negierung anderer gesetzlicher Vorschriften noch ein Preiswettbewerb (nach unten) hinzukommen wird.
Hier wurde mit keinem Wort dargelegt ob der Tarif „mechanisch, zeitlich“ gesichert ist. Auch ohne „weitere Tarife“ wird sich Kraft des Faktischen ein Preiswettbewerb nach unten entwickeln.
Man kann den Tarifantrag drehen und wenden wie man will. Er ist und bleibt Schwachsinn. Er löst keine Probleme, er schafft nur neue Probleme. Selbst die KM wird über Festpreise von hinten herum wiederkommen.
Zieht diesen Antrag wieder zurück.
Engel
PS. Und bevor jemand kommt und mir Fortschrittsfeindlichkeit vorwirft. Unter der Prämisse dass das Gesamtgewerbe die Substanz hat kann mir ich mir tariflich viel vorstellen. Aber erst muss die Substanz für „Sonderangebote“ her, und die fehlt.
Eberhard, die Einladungen zu den Gesprächen waren nicht geheim.
Speziell der HTV tagt regelmäßig öffentlich, auch heute wieder.
Wenn im Nachgang jemand kommt um öffentlich zu verkünden:
"Es ist alles Sch...!", wirkt es recht befremdlich, um es nett zu sagen
Ich habe dich bei den Beratungen und Gesprächen nicht gesehen.
O Brother, Where Art Thou?
Nachtrag:
Die Einladung der Behörde bezog sich auf Tarifgespräche, eine neue Struktur des Taxengewerbes stand nicht auf der Agenda.
Speziell der HTV tagt regelmäßig öffentlich, auch heute wieder.
Wenn im Nachgang jemand kommt um öffentlich zu verkünden:
"Es ist alles Sch...!", wirkt es recht befremdlich, um es nett zu sagen
Ich habe dich bei den Beratungen und Gesprächen nicht gesehen.
O Brother, Where Art Thou?
Nachtrag:
Die Einladung der Behörde bezog sich auf Tarifgespräche, eine neue Struktur des Taxengewerbes stand nicht auf der Agenda.
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- Anna Chronismus
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Solange es keinen Weg gibt für eine solche Paketlösung, vor allem, solange es ein derart uninformiertes, zerstrittenes und in keinster Weise durchsetztungsfähiges Taxengewerbe gibt, wird man nur punktuell und mit langem Atem zu Fortschritten kommen. Jetzt mühen wir uns an dem Klotz "Karenzminute". Der Zustand der mangelnden Durchsetzungsfähigkeit wird auch so lange anhalten, wie das derzeitige Mißverhältnis aus Schnackern und Machern besteht.E. G. Engel hat geschrieben:Zur Änderung der prekären Gewerbesituation kann es folglich nur eine Paketlösung geben.
Die Verknüpfung von Einhaltung von Arbeitnehmerschutz-Gesetzen und konzessionsrechtlichen Konsequenzen (erstmalig im Mai 2011 vom Autor bei Herrn Werner, bei einem Termin zusammen mit Sven Althorn) habe ich adaptiert und plagiiert? Du kannst ja fast genauso schöne Märchen wie Napp erzählen, Du kleiner Napp-Plagiator ...E. G. Engel hat geschrieben:Marcus hat C.G. gewerbepolitische Kompetenz zugebilligt. Ich sehe das anders. Wir haben hier den Fall, dass jemand diverse Versatzstücke in atemberaubender Geschwindigkeit adaptiert hat, Methode Gutenplag, sie aneinanderreiht und sie als Konzept darbietet.
Gut, dass Du besser rechnen, kalkulieren und das Taxengewerbe besser überblicken kannst als mehr als ein Dutzend Hamburger Taxenunternehmer, die mit uns beiden angestellten Taxifahrern vom HTV den Tarif gemeinsam erarbeitet haben. Deswegen wahrscheinlich auch Dein blühender Taxenbetrieb samt Spitzen-Umsatzzahlen. Für mich bist Du ein gewerbepolitischer Eunuch: Du hast nur eine schemenhafte Vorstellung davon, wie es geht.E. G. Engel hat geschrieben:Seriöse Kenntnis betriebswirtschaftlicher, volkswirtschaftlicher und rechtlicher Natur, hier speziell PBefG, sowie deren Einbindung in die besonderen Belange des (Hamburger) Taxengewerbes sind für mich nicht ansatzweise erkennbar.
Der Effekt des Tarif wird sein, dass die nach den angeschobenen Transformations-Prozessen übrig bleibenden Wagen (also befreit von einem erklecklichen Teil der MWU-Graupen) einen auskömmlicheren Tarif haben werden als vorher - weil ohne KM. Sogar Du, denn die EWUs gehören zu den Hauptprofiteuren des Transformations-Prozesses.E. G. Engel hat geschrieben:Der Effekt dieses Tarifes wird sein dass zu einem irregulären Wettbewerb über die nicht gesellschaftskonforme Ausdehnung der Einsatzzeiten und Negierung anderer gesetzlicher Vorschriften noch ein Preiswettbewerb (nach unten) hinzukommen wird.
Wir machen es wie Du: Zurückziehen häufig angekündigt und nie realisiert.E. G. Engel hat geschrieben:Zieht diesen Antrag wieder zurück.
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plusminus0
- Vielschreiber
- Beiträge: 859
- Registriert: 23.01.2011, 11:04
- Wohnort: Hamburg
Ich möchte mal zu bedenken geben, dass nicht aller Hamburger Taxenfahrer Flughafen-, City- oder Nachtfahrer sind. Oder Hansafahrer. Ein grosser Teil der Kollegen verdient sein Geld tagtäglich mit dem Kurzstrecken-Transport von Senioren (Posten Eidelstedt!, Niend., Langenhorn, Billstedt, Rahlstedt usw). Die profitieren nicht von einem Wegfall der Karenzminute, werden aber durch den "Seniorentarif" (der fast eine halbe Schicht lang gelten soll!) komplett angeschixxen.
Bloss kein Seniorentarif! Dann lieber die Karenzminute behalten!
Mit dem Marcus-Kompromiss könnte ich auch leben.
Bloss kein Seniorentarif! Dann lieber die Karenzminute behalten!
Mit dem Marcus-Kompromiss könnte ich auch leben.
-
Schmidt-Taxi
Na bitte, warum nicht gleich so: Darum gings also in weiser Voraussicht der Selbstständigkeit. Wobei das mal reine Spekulation bleibt, ob das die Hauptprofiteure sein werden. Denn ob empirisch gesehen, der Wegfall der KM inklusive des Rentnerrabatts zu einer Umsatzsteigerung führen wird, diese Prognose wagt noch nicht mal das Unions-L&K-Gutachten.Anna Chronismus hat geschrieben: Der Effekt des Tarif wird sein, dass die nach den angeschobenen Transformations-Prozessen übrig bleibenden Wagen (also befreit von einem erklecklichen Teil der MWU-Graupen) einen auskömmlicheren Tarif haben werden als vorher - weil ohne KM. Sogar Du, denn die EWUs gehören zu den Hauptprofiteuren des Transformations-Prozesses.
Der Zusammenhang der prekären, rechtlosen und ausbeuterischen Arbeitsplatz- und Lohnsituation vieler angestellter Taxifahrer zu diesem Tarif erschliesst sich mir auch nicht.
Wir haben also "schon" im Mai 2011 mit Herrn Werner über Arbeitsplatzsituationen auf den Fluren der BWVI geschwafelt ....?
So wie viele Jahre vorher wahrscheinlich schon viele andere auch.
Der Unterschied: einige reden, andere handeln.
Wie ich schon in meinem ersten Post zu dem Thema Rentnerrabatt schrieb:
Man macht damit ein Fass auf!
Schmidt schrieb :
Das ist doch Phrasendrescherei !
Niemand wird in eine rechtlose und ausbeuterische Stellung gezwungen
Das Problem ist doch, dass dies freiwillig geschieht. Deshalb ist dem auch so schwer beizukommen !
Denn es wird in vielen Betrieben nicht so schlecht verdient, wie es auf dem Papier daherkommt.
Muss ich deutlicher werden ?
Der Taxenjob zieht für viele seine Attraktion aus dem eierleichten Zugang auch für Bildungsverlierer und seinem hohen Anteil an Bargeschäft.
Nach wie vor !
Die Vorstellung hie der ausbeuterische MWU, da der geknechtete Lohnsklave ist albern ! Bei velen Betrieben sind sie nichts anderes als Komplizen in einem bis zur Erdrosselung reglementierten Geschäft, bei gleichzeitig schlampiger Kontrolle, ob diese Regeln auch von jedem eingehalten werden. Zumindest gilt das noch bis 2017.
Und was den Mindestlohn angeht, so brauche ich deine Ausführungen zu dem Thema nicht, ich war immer der Meinung, dass die Zeit dafür reif ist. Völlig unabhängig vom Taxengewerbe im übrigen.
Hör doch auf mit diesen klassenkämpferischen Parolen !Der Zusammenhang der prekären, rechtlosen und ausbeuterischen Arbeitsplatz- und Lohnsituation vieler angestellter Taxifahrer
Das ist doch Phrasendrescherei !
Niemand wird in eine rechtlose und ausbeuterische Stellung gezwungen
Das Problem ist doch, dass dies freiwillig geschieht. Deshalb ist dem auch so schwer beizukommen !
Denn es wird in vielen Betrieben nicht so schlecht verdient, wie es auf dem Papier daherkommt.
Muss ich deutlicher werden ?
Der Taxenjob zieht für viele seine Attraktion aus dem eierleichten Zugang auch für Bildungsverlierer und seinem hohen Anteil an Bargeschäft.
Nach wie vor !
Die Vorstellung hie der ausbeuterische MWU, da der geknechtete Lohnsklave ist albern ! Bei velen Betrieben sind sie nichts anderes als Komplizen in einem bis zur Erdrosselung reglementierten Geschäft, bei gleichzeitig schlampiger Kontrolle, ob diese Regeln auch von jedem eingehalten werden. Zumindest gilt das noch bis 2017.
Und was den Mindestlohn angeht, so brauche ich deine Ausführungen zu dem Thema nicht, ich war immer der Meinung, dass die Zeit dafür reif ist. Völlig unabhängig vom Taxengewerbe im übrigen.
Das Ganze soll ja erstmal 1 Jahr als Testphase laufen. Danach wird eine Bilanz gezogen und geguckt, ob es wirtschaftlich ist. Klingt ja erstmal gemäßigt vernünftig. Was aber, wenn sich nach einem Jahr keine eindeutige Bilanz ziehen lässt? Was ein "voller Erfolg" und was ein "Flop" ist, würde sich wohl eindeutig zeigen. Jedenfalls so lange, wie man nichts schön redet. Das Problem ist aber "mittelmäßig".Schmidt hat geschrieben:Man macht damit ein Fass auf!
Was, wenn in einem Jahr, die Rentner, die bisher Taxe gefahren sind, es weiter getan haben werden, aber keine, oder nur wenige neue Kunden gewonnen wurden? Was, wenn die Nachtfahrer vom Wegfall der KM profitiert haben werden, einige Tagfahrer Verluste gemacht haben werden, andere Tagfahrer keine zusätzlichen Gewinne? Eben, wenn das Ergebnis nicht so eindeutig ausfällt, was dann?
Ich befürchte, daß es dann heissen wird, "Der Rabatt war zu gering." Und damit das Experiment dann doch noch gelingt, muss es mit "Mehr des Selben" noch mal versucht werden. Dann wird es heissen "Mehr Rabatt" für "mehr Kundengruppen". So was ist eine typische Reaktion von Funktionären, wenn etwas, das sie für eine brillante Idee halten, in der Wirklichkeit einfach nicht funktionieren will:
Mehr des Selben.
Das wäre dann der "Dammbruch", das "Fass ohne Boden", die "Büchse der Pandora". Weil es dann so oft versucht werden muss, bis sich die Wirklichkeit dem Ego des Funktionärs gebeugt haben wird. Nur tut sie das eben niemals.
In Anbetracht der Zweifel am positiven Effekt des Seniorentarifs, die angebracht sind und in Anbetracht der Politikfähigkeit insbesondere des 2ten VS des HTVs, ist die Wahrscheinlichkeit eines solchen mittelmäßigen Ergebnis des Experiments in 1 Jahr beunruhigend hoch.
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Schmidt-Taxi
Reg Dich wieder ab, Pauline, was Du schreibst, sind wahrlich auch keine neuen Erkenntnisse. Und einen Vortragpauline hat geschrieben:Schmidt schrieb :Hör doch auf mit diesen klassenkämpferischen Parolen !Der Zusammenhang der prekären, rechtlosen und ausbeuterischen Arbeitsplatz- und Lohnsituation vieler angestellter Taxifahrer
Das ist doch Phrasendrescherei
- so wie Du ihn ansatzweise begonnen hast - über die Zusammenhänge die zu dem vorhandenen Ungleichgewicht
und der verbreiteten Rechtlosigkeit in unserem Gewerbe geführt haben,
wolltest Du von mir doch sicher nicht lesen, oder ?
....
Na also ...
Ja natürlich ist ein Taxitarif nur eine Untermenge und ist bestimmt auch nicht die Lösung aller gewerbespezifischen Probleme, dies hat auch niemand behauptet. Er kann es auch gar nicht!E. G. Engel hat geschrieben: Das wurde schon häufiger gesagt. Hier scheint es am Leseverständnis zu hapern bzw. eine deutliche selektive Wahrnehmung von Argumenten vorzuliegen. Für das Gesamtgewerbe und die in vielfacher Hinsicht prekäre Situation ist der Tarif lediglich eine Untermenge der Gesamtmenge, also nicht maßgeblich bestimmend, mit oder ohne KM. Zur Änderung der prekären Gewerbesituation kann es folglich nur eine Paketlösung geben. Unter diesem Aspekt betrachtet, ja, ich könnte auf die Abschaffung der KM verzichten. Siehe auch weiter unten.
Ein Tarif sollte aber zumindest ansatzweise angebots- und nachfragesteuernde Elemente beinhalten. Der jetzige hat weder das eine noch das andere, im Gegenteil er führt auch noch zu Fehlentwicklungen, die dir durchaus bekannt sind. Und er funktioniert auch nur, wenn ein massives Überangebot existiert, aber das weisst du ja selber.
Du scheinst da, zugegebenermaßen wie andere auch, nen persönliches Problem zu haben. Persönliche Animositäten und das Ausleben selbiger sind allerdings selten der Sache förderlich! Den Verbänden geht es vor allem darum, eine ähnliche Tarifhöhe wie in vergleichbaren Großstädten zu erreichen und die Karenzminute abzuschaffen! Und nochmal, dies ist eine Diskussion über den Tarif und nicht die von dir propagierte endgültige Lösung aller Probleme wie immer diese auch aussehen mag.E. G. Engel hat geschrieben:Marcus hat C.G. gewerbepolitische Kompetenz zugebilligt. Ich sehe das anders. Wir haben hier den Fall, dass jemand diverse Versatzstücke in atemberaubender Geschwindigkeit adaptiert hat, Methode Gutenplag, sie aneinanderreiht und sie als Konzept darbietet. Dabei profitiert der Darsteller davon dass die meisten Zuhörer (Leser) leider zu wenig beschlagen sind, verstärk durch die „wortgewaltige“ Rhetorik des Darstellers. Es ist eine typisch journalistische Arbeitsweise. Mehr nicht.
Naja, du legst ja größten Wert auf deine diesbezüglichen Kenntnisse, vielleicht klappt das auch irgendwann mal mit der Syntax bei den Preiselastizitäten. Eine betriebswirtschaftliche Erkenntnis solltest du aber auch beherzigen: Eine Dienstleistung rund um die Uhr, egal unter welchen Umständen stets zum gleichen Preis anzubieten, ist betriebswirtschaftlicher Irrsinn und ist mir auch noch nirgendwo so unter gekommen, vor allem deshalb auch die Abschaffung der Karenzminute.E. G. Engel hat geschrieben:Seriöse Kenntnis betriebswirtschaftlicher, volkswirtschaftlicher und rechtlicher Natur, hier speziell PBefG, sowie deren Einbindung in die besonderen Belange des (Hamburger) Taxengewerbes sind für mich nicht ansatzweise erkennbar.
Eberhard dein Niveau war auch schon mal deutlich gehobener. Man muss eigentlich schon sagen, es ist zur Zeit teilweise einfach nur erbärmlich. Gerade der letzte Satz ist sowas von daneben, du schürst hier nur irgendwelche Ängste und befeuerst Neiddebatten. Zu viel Bildzeitung gelesen? Schade eigentlich!E. G. Engel hat geschrieben:Der „Seniorentarif“ wird das berühmte „Erstemal“ sein. Ein zielgruppenspezifischer Tarif. Damit ist der Damm für andere zielgruppenspezifische Tarife gebrochen. Ein alter Traum der HK Hamburg und der Taxenbehörde rückt in greifbare Nähe. FESTPREISE. Festpreise Innenstadt -> Flughafen etc., Winketarif etc., Festpreise für Großkunden usw. usw. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mit anderen Worten, der „Seniorentarif“ ist gleichbedeutend mit kommenden Zentralentarifen, nicht nur für den Hansafunk, auch für Taxi Hamburg etc..
"Dammbruch", "Büchse der Pandorra" usw. ist gequirlter Scheiss und ein Synonym dafür, dass sich das Gewerbe nicht ansatzweise bewegen will.
Zum Rest: Was woanders funktioniert und fester Bestandteil im Marketing ist, sprich zielgruppenspezifisch -mit sehr viel Rücksicht auf das Gewerbe- zu handeln, sollte man mal ausprobieren. Im Gegensatz zu dir, haben manche das Gutachten auch nicht nur überflogen (S. 11 sei dir und anderen auch, dringend zur Lektüre empfohlen)
Hab diesen Blödsinn auch gelesen. Nochmal, Eberhard ich empfinde das mittlerweile als traurig. Du warst und bist sicherlich nachwievor in der Lage sachlich zu diskutieren. Nehme ich zumindest an, aber irgendwie z. Zeit nicht gewillt!E. G. Engel hat geschrieben:Wie wäre es mit einem Tarif für „umweltbewusste“ Bürger, also ein „Umwelttarif“ für „Umwelttaxen“?
S. 11!!E. G. Engel hat geschrieben:Das wird nicht von heute auf morgen passieren, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Selbst für die Genossen des Marktführers werden die Folgen schwer kalkulierbar sein. Wenn dort jemand profitiert, dann auf Dauer die Nomenklatura innerhalb des Marktführers, schwerpunktmäßig (überproportional) die „Supergenossen“. Auch dort werden schon existente Prozesse beschleunigt.
Der Effekt dieses Tarifes wird sein dass zu einem irregulären Wettbewerb über die nicht gesellschaftskonforme Ausdehnung der Einsatzzeiten und Negierung anderer gesetzlicher Vorschriften noch ein Preiswettbewerb (nach unten) hinzukommen wird.
Ach ja, jetzt kommt die ....... Nein, der Preis spielt eine eher untergeordnete Rolle und sie ist mittlerweile auch nachweislich gering! Gering oder unelastisch, darauf lege nun ich wert. Es gibt, da wohl auch mittlerweile ne Studie drüber, so wurde mir zumindest berichtet. Leider ist sie noch nicht öffentlich.
Die Frage kannst du dir eigentlich selber beantworten, hast du damalig nicht selber einen uhrzeitabhängigen Tarif beantragt?! Natürlich können die heutigen Taxameter uhrzeitabhängige Tarife!E. G. Engel hat geschrieben:Hier wurde mit keinem Wort dargelegt ob der Tarif „mechanisch, zeitlich“ gesichert ist. Auch ohne „weitere Tarife“ wird sich Kraft des Faktischen ein Preiswettbewerb nach unten entwickeln.
-"Kraft des Faktischen" hast du dir aber abgekuckt! -
Gruß
Arne
- SindSieFrei?
- Vielschreiber
- Beiträge: 4437
- Registriert: 12.12.2009, 19:05
- Wohnort: Hamburg
ARNE, das ist ein sehr guter Satz, exakt formuliert. Seit Jahren meine Meinung. Volle Zustimmung!arne13 hat geschrieben:...Eine Dienstleistung rund um die Uhr, egal unter welchen Umständen stets zum gleichen Preis anzubieten, ist betriebswirtschaftlicher Irrsinn und ist mir auch noch nirgendwo so unter gekommen, vor allem deshalb auch die Abschaffung der Karenzminute....
Somit Missbrauch uhrzeitenabhängig auszuschließen! Gut! Somit fällt eines meiner Argumente. Kann ich mit leben. (Ich bin kein Techniker, darum weiß ich sowas nicht)arne13 hat geschrieben: ...Natürlich können die heutigen Taxameter uhrzeitabhängige Tarife!...
Eine Frage habe ich aber doch an dich: Warum habt ihr nicht Eichis Tarifvorschlag umgesetzt? Rückführung auf letzten Tarif und dafür Wegfall der KM? Warum dieser Köder für die falsche Zielgruppe? Z.B. Behinderte. Hätte ich für richtiger/bedürftiger gehalten. Schön und erfrischend, das du dich ohne Wortschwallungen hier äußerst!
LG
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Es gibt keinen "Eichis Vorschlag", sondern einen HTV-Vorschlag. Wir betonen gerne das "wir".SindSieFrei? hat geschrieben:Warum habt ihr nicht Eichis Tarifvorschlag umgesetzt?
Zur Sache: Die vier anderen Verbände hatten sich schon zuvor über das Rohgerüst eines Tarifvorschlags verständigt. Nachdem klar war, dass der HTV-Vorschlag in die gleiche Richtung zielte (KM weg, im Gegenzug Absenkung von Streckentarifen), wurde der HTV dazu geladen.