[BER] Airport / Flughafen

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oldstrolch
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Beitrag von oldstrolch » 16.12.2011, 14:10

ich würde mich ja mit dir geistig duellieren,aber du bist unbewaffnet


komm auf die dunkle seite der macht....wir haben kekse :D


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Beitrag von nightdancer » 16.12.2011, 21:10

Alter Bärenfunker hat geschrieben: In Anbetracht der wirtschaftlichen Lage der Berliner Taxiunternehmerinnen und Taxiunternehmer ist ein generelles Laderecht für LDS-Taxen in Berlin abzulehnen. Die Ortskundeprüfung für Berlin, kann auch nur in Berlin durchgeführt werden.
Ohne Laderecht der LDS-Taxen, würden Berliner Taxen einen Kosten und Einnahmevorteil erhalten. Fair ist was anderes. Vielelicht sollte jemande den berlinern sagen, dass es kein Naturrecht der Berliner Taxen auf ein Laderecht am BER gibt.

Werden die Berliner Taxen in Off-Peak-Zeiten am BER überhaupt gebraucht?

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reasoner
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Beitrag von reasoner » 16.12.2011, 22:48

nightdancer hat geschrieben: ...
Werden die Berliner Taxen in Off-Peak-Zeiten am BER überhaupt gebraucht?
Das weiß kein Mensch, BER wird noch gebaut.

Anhand der ungefähren Ladevorgänge in Tegel und Schönefeld kann man jedenfalls abschätzen, dass die jetzigen gut 200 LDS-Taxis natürlich nicht reichen werden. Eine reine LDS-Lösung wäre demnach 1. für Berlin schlecht, da TXL dicht macht, 2. aber auch für den Landkreis Dahme-Spreewald, der massiv Taxis würde aufstocken müssen. Ich glaube nicht, dass in gleicher Höhe Berliner Konzessionen zurückgegeben werden würden. In der Summe hätte man für Berlin und LDS zusammengerechnet sehr viel mehr Taxis, die in der Region unterwegs sind, als wenn Berliner Taxis sinnvoll mit einbezogen werden.
Wenn ich nicht irre, plädieren 'Innung' und TD für einen (sic!) Tarif, angelehnt an den jetzigen Tarif der Kollegen aus LDS. 2 Tarife in Taxis tragen zur Verwirrung bei.
LDS-Taxis an allen Berliner Taxiständen? Tja. Das ist mir zu phantasielos.

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Beitrag von Filou » 16.12.2011, 23:32

@ rea

Es gibt genau zwei Optionen um wirtschaftlich gleich gestellt zu sein.

1. Wir fahren den Flughafen und Berlin, wo die meisten Fahrten hingehen, zusammen, oder

2. Jeder macht sein´s.

Andere Optionen gibt es für LDS nicht. Überlege wie man die Taxen unter gleiche Bedingungen stellen kann und du wirst genau bei diesen zwei Punkten landen.

Wenn sich beide Behörden noch auf Gutachten, Kontrollen und gegebenenfalls Beobachtungszeitraum einigen könnten, wäre Nummer 1 die bessere Wahl für alle.

Ihr wollt die neuen LDS-Taxen nicht, dann hättet ihr bei Einführung der 1:1 nicht so stur und überheblich sein sollen.

Manchmal denk ich so bei mir, so wie sich die Berliner Verbände verhalten, wollen sie 1000 Taxen mehr in der Region, gibt wohl ne Provision vom Amt. :lol:

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Beitrag von Filou » 16.12.2011, 23:36

reasoner hat geschrieben:LDS-Taxis an allen Berliner Taxiständen? Tja. Das ist mir zu phantasielos.
Ihr könnt ja auch auch eine Ausgleichszahlung vornehmen für die Kilometer, die wir mehr unterwegs sind.

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Beitrag von nightdancer » 16.12.2011, 23:47

reasoner hat geschrieben: LDS-Taxis an allen Berliner Taxiständen? Tja. Das ist mir zu phantasielos.
Dann ist es an euch Berliner vorzuschlagen, wie die wirtschaftlichen Benachteiligung behoben werden kann. Eine Einseitige Bevorzugung der Berliner Taxen kannst du nicht wirklich als legitim darstellen wollen, oder?!

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Beitrag von nightdancer » 16.12.2011, 23:52

Die Ortskundeprüfung im Ort des Hauptwohnsitzes abzulegen ist gerade absurd. Man stelle sich vor, ich würde hier im tiefen Südwesten die Ortkenntnisprüfung für Berlin ablegen wollen.
Die würde erstmal mich auslachen und mich dann wohl Fragen wo Kudamm, Fernsehturm und der Fluighafen ist und mir dann die Ortkunde ausstellen.....

Die Ortkundepürfung auf LDS-Taxen auszuweiten würde sicherlich auch zu Klagen führen.

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Beitrag von taxi-anwärter » 17.12.2011, 00:18

Am münchner Flughafen dürfen einladen:München Stadt, München Land, Freising Stadt, Fresing Land, Erding Stadt, Erding Land. Also 6 verschiedene Genehmigungsbehörden. Alle fahren zum gleichen Tarif. Warum kann dieses Modell nicht in Berlin umgesetzt werden?

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Beitrag von Filou » 17.12.2011, 01:08

Hier mal ein Auszug aus der Münchner Vereinbarung(gilt das noch?):
§ 4 Gegenseitiges Aufstellrecht


Die Landeshauptstadt München erklärt als gemäß § 47 Abs. 2 Satz 3 PBefG zuständige Genehmigungsbehörde ihr Einvernehmen, dass das Landratsamt Erding für mit Betriebssitz Oberding, Landkreis Erding, zugelassene Taxen das Bereithalten in der Landeshauptstadt München auf Spezialstandplätzen gestattet.

Das Aufstellrecht bezieht sich ausschließlich auf Spezialstandplätze, an denen überwiegend Fahrten zum Flughafen zu erwarten sind (z. B. vor Bahnhöfen und größeren Hotels).


Die Standplätze – mindestens drei – werden benannt und sind auszuweisen, wenn der Bedarf vorhanden ist.


An diesen Spezialstandplätzen dürfen sich die mit Betriebssitz Oberding zugelassenen Taxen für Beförderungen zum Flughafen München (neu) bzw. in den Landkreis Erding bereithalten. Im Übrigen wird das Bereithalten von Taxen außerhalb des jeweiligen Betriebssitzes nicht gestattet. Die tatsächliche Einrichtung der Spezialstandplätze erfolgt nach Mitteilung eines entsprechenden Bedarfs durch das Landratsamt Erding.

:arrow: Quelle
Scheint auch eine Sondervereinbarung zu sein, wo man von München aus etwas angeboten hat. Welche Plätze kämen denn in Berlin in Frage? Alle großen Hotels und Bahnhöfe? 8) Wer legt denn fest, wo der Bedarf herrscht und wo man dann auch die richtigen Fahrten bekommt? Auch eine krumme Geschichte in meinen Augen.

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Beitrag von am » 17.12.2011, 01:30

Eine Aufstellung, die dem BER Aufkommen entspricht, wäre sicher angemessen. Also beispielsweise alle Bahnhöfe mit Fernverkehrsanschluss und natürlich die Knotenbahnhöfe von denen das Taxi die sinnvollste Beförderungsform zum BER darstellt.

Eine Aufstellung in ganz Berlin ist eine aus meiner Sicht unerfüllbare Maximalforderung.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Beitrag von oldstrolch » 17.12.2011, 09:02

info: habe gestern aus sicherer quelle erfahren das es in lds inzwischen 315 taxen gibt!!!

experten behaupten 750-1000 taxen könnten BER bedienen..........

und es sollen noch diverse konzessionsanträge auf dem strassenverkehrsamt zur bearbeitung liegen.nun mal bitte 1 und 1 zusammenrechnen........ ;)
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Beitrag von reasoner » 17.12.2011, 11:03

Juuut. Erst einmal Koll. Berndt, der zu erwähnen vergessen hat, dass Berlin den LDS-Tarif durchaus übernehmen will. Natürlich für alle Fahrten.
"Wie soll man dem Fahrgast erklären, dass er vom Flugplatz mehr bezahlt als andersrum?“
Anm.: Ich schließe es nicht aus, dass der Berliner Kurier nicht 100%ig richtig zitiert hat. Man kennt dies von der Presse zur Genüge.


Hiermit hat er recht:
LDS kann steuern, wie schwer oder leicht die (Berliner) Prüfung zu bestehen ist
Auch wenn es auf der Straße immer wieder anders dargestellt wird. Die Berliner Ortskundeprüfung ist sehr schwer.

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Beitrag von taxijule » 17.12.2011, 12:09

Je mehr Taxen LDS zulässt, desto schwieriger wird die Gesamtsituation für alle.
Ich plädiere nach wie vor für 2 Halten - siehe Thread "LDS-Taxen in Berlin" in SXF, da bräuchten wir auch keine Diskussionen um unterschiedliche Tarife.

Und übrigens JA -ich bin es wirklich!!! :D Warum nicht, jeder kann hier seine Meinung vertreten und ich stehe zu allem was ich sage bzw. schreibe. Lasse mich auch gern eines Besseren belehren und wenn jemand eine überzeugende Alternative vorzeigt - warum nicht???

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Beitrag von egonolson » 17.12.2011, 12:50


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Beitrag von oldstrolch » 17.12.2011, 14:10

reasoner hat geschrieben:Juuut. Erst einmal Koll. Berndt, der zu erwähnen vergessen hat, dass Berlin den LDS-Tarif durchaus übernehmen will. Natürlich für alle Fahrten.
"Wie soll man dem Fahrgast erklären, dass er vom Flugplatz mehr bezahlt als andersrum?“
Anm.: Ich schließe es nicht aus, dass der Berliner Kurier nicht 100%ig richtig zitiert hat. Man kennt dies von der Presse zur Genüge.


Hiermit hat er recht:
LDS kann steuern, wie schwer oder leicht die (Berliner) Prüfung zu bestehen ist
Auch wenn es auf der Straße immer wieder anders dargestellt wird. Die Berliner Ortskundeprüfung ist sehr schwer.
lustig die bemerkung dann fahren die berliner nicht mehr zum flughafen um fahrgäste aufzunehmen...(versprechen oder drohung?) :lol: und wird das dann auch so durchgezogen wie die geschichte als in txl die schranken aufgebaut wurden?...... von wegen alle taxifahrer sollen txl blockieren..... :lol: unglaubwürdig und unprofessionell=berliner taxivertretungen.... :lol:
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Beitrag von reasoner » 17.12.2011, 14:38

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt trägt das für Taxis zuständige Ressort 'Verkehr' nicht einmal mehr im Namen. Auf ihrer Internetseite wird das Taxi unter der Rubrik 'Mobil in Berlin' nicht erwähnt. Der zuständige Senator Michael Müller ist seit gut 2 Wochen im Amt.

Fraglich ist, wie viel Vaterstolz die zuständigen Mitarbeiter von SenStadt für ihren vorgelegten 6-Punkte-Plan entwickeln, und ob sie angesichts der länger anhaltenden Patt-Situation diesen Plan noch einmal abändern wollen.
Filou hat geschrieben:@ rea

Es gibt genau zwei Optionen um wirtschaftlich gleich gestellt zu sein.

1. Wir fahren den Flughafen und Berlin, wo die meisten Fahrten hingehen, zusammen, oder

2. Jeder macht sein´s.

...

Wenn sich beide Behörden noch auf Gutachten, Kontrollen und gegebenenfalls Beobachtungszeitraum einigen könnten, wäre Nummer 1 die bessere Wahl für alle.
Jeder macht seins ist für beide Seiten eine denkbar schlechte Lösung. Also schauen wir uns 1. an.
Gerade unter der Voraussetzung, dass die OKP tatsächlich nach Wohnortprinzip abgefragt werden soll, was ich nicht hoffe, ist das Recht auf Bereitstellung an den Taxiständen Berlins für alle LDS-Taxis für jetzt und immerdar nicht akzeptabel. Das geht nur mit einer festgelegten Höchstzahl, also einer Limitierung.
nightdancer hat geschrieben:Die Ortskundeprüfung im Ort des Hauptwohnsitzes abzulegen ist gerade absurd. ...
So ist es. Wie soll mit dem Aspiranten verfahren werden, der mit BER nichts am Hut hat, in Berlin Taxi fahren will, und im grünen Umland wohnt? Eine nicht durchdachter Vorschlag unserer Behörde.

André hat geschrieben:Eine Aufstellung, die dem BER Aufkommen entspricht, wäre sicher angemessen. Also beispielsweise alle Bahnhöfe mit Fernverkehrsanschluss und natürlich die Knotenbahnhöfe von denen das Taxi die sinnvollste Beförderungsform zum BER darstellt.
Auch denkbar. Fernbahnhöfe und je 5 City-Hotels in der City-West und der City-Ost.

oldstrolch hat geschrieben:info: habe gestern aus sicherer quelle erfahren das es in lds inzwischen 315 taxen gibt!!!
Mir wird immer unbegreiflicher, dass dich der Zuwachs an Taxis in LDS freut, Strolch. Die Entwicklung betrifft insbesondere auch dich.
oldstrolch hat geschrieben: ... von wegen alle taxifahrer sollen txl blockieren..... :lol: unglaubwürdig und unprofessionell=berliner taxivertretungen.... :lol:
Stell dir vor, es ist Streik, und keiner macht mit. Klickert`s?


Die Taxi Union KW nimmt auf ihren Seiten Stellung. Die Eckpunkte, die dort zu lesen sind, unterscheiden sich erheblich vom 6-Punkte-Plan der Senatsverwaltung.
1. Einheitlicher Tarif ab BER
Gut. Das wollen auch die Berliner Gewerbevertretungen. Aber bitte nur einen Tarif für BER und Berlin (und LDS?).
2. Freigabe der Quotierung
An irgendeiner Quotierung wird meiner Meinung nach schon längst unsinnigerweise festgehalten. Am neuen Flughafen wird ja nicht mehr nach irgendeinem Prinzip eingefädelt, sondern wer kommt, stellt sich an. Sollten sich -rein theoretisch- wesentlich mehr Berliner Taxis am BER aufstellen, so stellt das dann eh eine de-facto-Quotierung dar. Also weg damit.
3. Nachweis der Ortskundeprüfung aller Taxifahrer für den jeweils anderen Pflichtfahrbereich
... für diejenigen, die BER laden wollen. Okay, allerdings sollte der P-Schein dort gemacht werden müssen, wo man hinfährt. Neulinge müssen dann halt 2 Stellen ansteuern.
4. Laderechte LDS für Berlin nur mit Nachweis der OK Berlin möglich
Mit Deckelung auch okay.

Ich stelle fest, dass unsere Behörde die Zwistigkeiten mit ihren Vorschlägen verschärft hat.

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Beitrag von taxi-anwärter » 17.12.2011, 17:37

Filou hat geschrieben:
Scheint auch eine Sondervereinbarung zu sein, wo man von München aus etwas angeboten hat. Welche Plätze kämen denn in Berlin in Frage? Alle großen Hotels und Bahnhöfe? 8) Wer legt denn fest, wo der Bedarf herrscht und wo man dann auch die richtigen Fahrten bekommt? Auch eine krumme Geschichte in meinen Augen.
Ursprünglich durften münchner Taxen tatsächlich nicht am MUC einladen, jedenfalls die die ersten Paar Monate. :shock: Diese Vereinbarung wurde also nachträglich verhandelt. Es gibt ein Paar Taxistände in München für erdinger Taxen. Laut Beschilderung dürfen von diesen Ständen aus nur erdinger Taxen und nur zum MUC befördern. Ich habe noch nie auch nur ein einziges Taxi auf diesen Ständen gesehen!!!!!!!!!! Einen solchen Stand gibt es auch vor dem münchner Hauptbahnhof und zwar für sage und schreibe ein einziges Fahrzeug! Warum sollte sich dort jemand bereitstellen? Wer in Erding eine Konzession beantragt (immer noch freie Ausgabe im Lankreis Erding genauso wie im Landkreis München) hat doch sowieso vor den Flughafen zu beackern! Die erdinger OKP ist relativ leicht. Es gibt nur 30.000 Einwohner. In München liegt die Durchfallquote bei über 90% und der Rekord bei der Prüfungsteilnahme liegt mittlerweile bei 68 Versuchen!

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Beitrag von nightdancer » 17.12.2011, 18:14

taxijule hat geschrieben:Je mehr Taxen LDS zulässt, desto schwieriger wird die Gesamtsituation für alle.
Ich plädiere nach wie vor für 2 Halten - siehe Thread "LDS-Taxen in Berlin" in SXF, da bräuchten wir auch keine Diskussionen um unterschiedliche Tarife.
Wie schon gesagt. Dies wäre gegenüber den LDS-Taxen unfair. Berliner Taxen werden am BER vom Prinzip her nur geduldet. Diese Anspruchshaltung der Berliner finde ich schon dreist.

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Beitrag von oldstrolch » 17.12.2011, 19:15

reasoner hat geschrieben:
oldstrolch hat geschrieben:info: habe gestern aus sicherer quelle erfahren das es in lds inzwischen 315 taxen gibt!!!
Mir wird immer unbegreiflicher, dass dich der Zuwachs an Taxis in LDS freut, Strolch. Die Entwicklung betrifft insbesondere auch dich.
oldstrolch hat geschrieben: ... von wegen alle taxifahrer sollen txl blockieren..... :lol: unglaubwürdig und unprofessionell=berliner taxivertretungen.... :lol:
Stell dir vor, es ist Streik, und keiner macht mit. Klickert`s?
ich hab ich gedacht du kannst rechnen berni.innerhalb eines jahres haben unternehmer trotz der noch unsicheren lage fast 200 taxen angemeldet in LDS.das ist momentan nicht gut.gebe ich zu!das wird ein seeeeeeehr hartes halbes jahr bis zur eröffnung des BER.jedoch in einem halben jahr können die 750 benötigten LDS taxen(laut experten ) erreicht werden.und die berliner vertretungen tragen gut zu einem zuwachs bei!je länger der streit dauert um so sicherer wird das LDS es allein packen kann!!!!!schon der beitrag heute im kurier lockt wieder neue raus zum kw´er strassenverkehrsamt.die bemerkungen von den berliner taxiverbänden zeigen immer mehr ohnmachtsbezeugungen.....durchhalteparolen inclusive!(taxistreik ich lach mich kaputt!!!wie viele sollen das dann sein 100???200??? von ca.7000!!!)und das feuert den zuwachs an taxen in LDS an.unternehmer die im januar/februar anmelden bekommen so ca im märz/april ihre konzen.dann haben sie 3 monate zeit sie zu verwirklichen.da heisst mitte ende juni/juli stellen sie die autos vor.dann werden die wagen bis zur eröffnung des BER an die wand gestellt.(vollkommen legitim!die schichtanzahl für das laufende jahr wird trotzdem spielend erreicht)bei eröffnung stehen dann genug LDS wagen am BER um die streitenden berliner auf abstand zu halten.dumm(oder doch schlau) gedacht aber möglich!!!


und deine zweite antwort ist doch suuuuuuuuuuuuper treffend für das berliner gewerbe.viele werden so wie taxijule sagen was geht mich das an?ich steh doch nie am flughafen!(sorry jule war nur ein beispiel!aber treffend :wink: :wink: :wink: ) uneinigkeit in unserem gewerbe ist nun mal an der tagesordnung.hoffendlich sagen die berliner gewerbevertretungen rechtzeitig bescheid wann sie streiken wollen.dann haben die berliner taxen mehr zu tun die das gar nicht interessiert :roll:
reasoner hat geschrieben:Die Taxi Union KW nimmt auf ihren Seiten Stellung. Die Eckpunkte, die dort zu lesen sind, unterscheiden sich erheblich vom 6-Punkte-Plan der Senatsverwaltung.
und das grösste problem für den berliner senat ist das sie in brandenburg nur als bittsteller auftreten können! vieleicht sollte man in berlin doch mal überlegen ob man auf ideen aus brandenburg eingehen könnte..... wer immer nur im hause des gastgebers fordert muss sich nicht wundern wenn er unerwünscht ist !!! 8) :P
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Beitrag von Filou » 18.12.2011, 04:11

Hier mal der völlig verzerrende Artikel in der BZ.

Erstmal zum Tarif: Taxideutschland hat doch mit der Innung selbst einen neuen Tarifantrag eingereicht, der sogar leicht höher sein soll als unser Tarif.
Müssen da nicht alle zum Uhrmacher, wenn der genehmigt wird? Und ist aus der Sicht, dass Bashing unseres Tarifes und damit unseres Gewerbes nicht völlig haltlos und unkollegial? Außerdem macht die kürzeste Strecke zum Alexanderplatz nach Berliner Tarif ca. 30€ mit unserem tagsüber ca. 33€. Doch kommt kaum ein Berliner Kollege dort unter 35€ an, warum wohl? Mein Bestwert auf einer für den Kunden verträglichen Strecke machte mal 33,80€(hab lange dafür geübt), kann aber im Berufsverkehr auch mal 42€ sein. Komisch, dass ich noch nie Probleme deswegen hatte. Darüber zu streiten, macht aber auch nicht wirklich Sinn, wenn Berlin doch fast die gleiche Struktur mit Wartezeitberechnung ab der ersten Sekunde und höherem Kilometergeld haben will.
Wissen die überhaupt, was sie wollen? Oder will man die Kunden sch*** und vom Taxigewerbe vergraulen. Nehmen wir mal an, es fährt nur noch LDS am Flughafen, dann wird durch diese Berichterstattung weniger Kundschaft in ein Taxi steigen am Flughafen, für uns nicht weiter schlimm, brauchen wir halt weniger Taxen am Airport. Aber es werden auch weniger Kunden zum Airport fahren, wenn sie sich andere Wege erschlossen haben.

Zum Zweiten sollte man sich auch nicht über dass Ablegen der Berliner Ortskunde in der LDS-Behörde so echauffieren. Welche Fehler oder Unterschiede darf sich denn unsere Behörde bei der Abnahme der Prüfung erlauben? Da wird die Berliner und die LDS-Behörde schon gut zusammenarbeiten. Außerdem vergisst Herr Bernd in dem Artikel zu erwähnen, dass nur, wer seinen Wohnsitz in LDS hat und am Flughafen fahren möchte, auch dort geprüft wird. Im Gegenzug prüft Berlin ja auch die LDS-Ortskunde für in Berlin wohnenden.

Den letzten Absatz kann man getrost in die Tonne kloppen. Unsere Behörde verhandelt doch nicht, um am Ende ihre Verantwortung abzugeben und Hoheit aufzugeben.

Ich glaub auch nicht, dass Herr Bernd in dem Artikel falsch wiedergegeben wurde. In fast allen Artikeln in der BZ seit Beginn der Verhandlungen hat man Bashing gegen unser Gewerbe betrieben und versucht die Kunden gegen uns aufzuhetzen. Nichts für ungut, aber dass Taxideutschland zur BZ einen heißen Draht hat, ist mehr als offensichtlich.

Aber dass ist ja nicht alles was gegen uns getan wird, nein auch Handzettel wurden und werden vielleicht noch an die Kunden verteilt, wo mit horrenden und übertriebenen Preisangaben zu unserem Tarif Antiwerbung gemacht wird.

Alles Zeitverschwendung, mit jedem Tag wächst unsere Taxenanzahl, was weder für Berlin noch für uns gut ist, wenn wir doch irgendwann zusammenfinden. Wenn nicht, haben wir weniger Probleme als ihr.

Mag sein, dass die Taktik von Berlin nicht jeder durchschaut, aber die die wichtig sind, haben es längst kapiert. Und die Kunden vergessen schnell, wenn es nur noch einen Tarif am Airport gibt.

*edit Quelle für den Tarifantrag von Herrn Bernd(Taxideutschland) und der Innung :arrow: Berliner Zeitung

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