Zeit,um zu reagieren.

Die Zukunft der Personenbeförderung.
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BerlinerJung
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Zeit,um zu reagieren.

Beitrag von BerlinerJung » 03.08.2020, 15:24

N‘guten,was für Zeiten Kollegen.
Ich fahre z.Z mit‘nem Schleier vor Augen.
Glaube kaum was ich sehe.Volle Standplätze,mit
geringer Nachfrage,teilweise freu ich mich alleine
schon deswegen,wenn ich es schaffe mich an’ne
Halte stellen zu dürfen.
Egal in welchem Bezirk man unterwegs ist,sieht
man die Konkurenz,die wir selbst hochgezüchtet
haben.Einfach zum kotzen!
Wie,konnte unser Gewerbe dermaßen in die Bedeutungslosigkeit gedrängt werden?!
Die Pandemie,hat das leider nur noch‘ma beschleunigt....denn es war vorherzusehen.

Ich selbst,bin in meinem Leben bisher nur 3...4 ma
Taxe gefahren.Ihr? Warum(?),weil ich bei den hohen Preisen nie das Gefühl hatte,dadurch ne Alternative
zu nutzen.
Wie sollte das denn auch gehen.Wie,kann man die Preise anheben,wenn die Nachfrage doch eh schon niedrig sind.

In welchem Kopf,ergibt das einen Sinn?

Um der Selektion entgegen zu wirken,müssen wir uns ändern,von der Haarspitze bis zu den Zehen.

Die meisten von uns in der Gesellschaft,Leben in einer Zeit,wo die anfallende Dauer von einem Artikel von Bedeutung ist,und darüber entscheidet ob gelesen wird oder nicht.Es scheint so,als wenn niemand mehr Geduld aufbringen kann.
Der Inhalt/Wertigkeit spielt, leider, nur eine untergeordnete Rolle.
Die Leute die auf unsere Dienste bisher verzichten,
sind genau solche Menschen.Dazu gehört,so schnell und unkomliziert bestellen wie möglich.Sie wollen halt sehen,wo der Taxifahrer sich nach der Bestellung
befindet und wann er wirklich vor der Haustür steht.
Oder wie seine Bewertung ist.
Aber das wichtigste,sie wollen vorher schon wissen wieviel es kostet.(Verständlich)

Frage.
Wieviele Säulenaufträge habt ihr im Durschnitt,von Fahrgästen die unter 50 Jahren sind?3 von 10 vielleicht?
Die,die auf uns verzichten,wollen nicht mehrmals’nen leeren Taxistand über die Säule anrufen.Oder bei der Zentrale in der Warte hängen.Wenn diese Aufzählungen der Mehrheit als Kriterium gelten,sollten wir uns anpassen.

Als erstes,würde ich ALLES an Technologien,der Konkurenz Anbieter,einfach kopieren und ausbauen/verbessern.
Mit einem Tastendruck,sollte ein Taxi bestellt werden können,mit der Option Telefonisch bei Ungereimtheiten mit einem Menschen zu komunizieren(Zentrale oder direkt mit dem Fahrer).
Bei Zielansage,einen verbindlichen Preis angeben.Ob Besteller oder Einsteiger,der Fahrgast muss die Info
über den Preis,vor Fahrtbeginn wissen. Kartenzahlung,versteht sich von selbst.Bei verweigerrung,dem Fahrgast die Möglichkeit bieten,
diese auch anzuprangern.Bei mehrmaligem Verstoß,
oder anderen Verstößen,die dem Ruf des Gewerbes schaden,P-Schein Entzug.
Keine Bewertung der Fahrer,führt zu nichts gutem.

Bei der Tarif Zusammenstellung,gibt es ebenfalls
Änderrungsbedarf.Man könnte 5..6 Ringe über das Pflichtfahrgebiet ziehen,mit festen Preisen.
Das man vll auch mit einem Display anzeigen könnte.
Man gibt das Ziel ein und es ploppt ein Fahrpreis auf.Da spielt es dann auch keine Rolle,ob der Fahrer die 3’te Kreuzung nimmt und dadurch 2-3 kilometer streckt.
Kunde kann nur gewinnen.Ist dadurch vielleicht schneller am Ziel....wird aber durch den kleinen Umweg nicht benachteiligt,wie Aktuell.
Was den Taxler betrifft,niemand verschenkt absichtlich Treibstoff.Wobei ich auch glaube,das hier in B,niemand absichtlich Umwege fährt.Is halt ne grosse Stadt.

Falls doch jemand von der Schweiz nach Dänemark über Polen fahren möchte,sein Bier!Preis bleibt der selbe,
für‘n Gast.
Das Beispiel könnt ihr euch für eure Stadt runterbrechen.


Über Ergänzungen oder Kritik sollte sich niemand
scheuen.
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Re: Zeit,um zu reagieren.

Beitrag von sivas » 04.08.2020, 06:21

Hinlaufen zu 'ner Taxi-Halte, Anrufen einer Säule (gibt's nicht überall) oder in einer Taxizentrale ... das war Gestern, Heute bestellt man ein Taxi per App oder winkt sich ein's ran.

Zu Fahrpreisen:
Ich glaube nicht, dass unsere Fahrgäste unbedingt Festpreise wollen, günstig allerdings, sollten sie schon sein. Vor allem aber sollen die Fahrgäste nicht das Gefühl bekommen, übervorteilt worden zu sein. Ein 'amtlicher Tarif' ist dafür hilfreich, er schafft Vertrauen, gerade wenn jemand nicht mit dem System unserer Fahpreisberechnung vertraut ist (ausländische Gäste).
Beim Metzger kaufe ich die Wurst nach Gewicht, im Supermarkt ein fertig abgepacktes Produkt.
Festpreis geht nur für genau festgelegte Wegstrecke. Ist's kürzer oder länger, ist nach Aufwand zu bezahlen. Dazu gehört auch der Faktor (Fahr-) Zeit.

Bequemlichkeit:
Sie kostet ! Wer Glück hat, bekommt sofort eine Taxe, ansonsten muss er auch mal warten, was er auch bereit ist zu tun (meine Erfahrung).
Wichtig ist, dem Fahrgast zu sagen, wie lange er denn warten muss. Ein Anruf des Fahrers beim Fahrgast ist dabei hilfreich, bei 'ner App sieht er's sofort ... und storniert, wenn's zu lange dauert.

Tarifpflicht:
Würde ich nach 10 zurückgelegten Kilometern ... AUFHEBEN ! Da kann mit dem, die Fahrt ausführenden Unternehmen ein Festpreis ausgehandelt werden (19% MwSt. !). Trotzdem kann weiterhin der Fahrpreis vom Taxameter berechnet werden, dann bleibt's auch bei den 7%.

Öffentliche Zuschüsse:
Wie bei Bus und Bahn sollte auch die Taxifahrt bezuschusst werden. Der Kunde zahlt die Grundgebühr (Bequemlichkeitszuschlag) und von dem danach berechneten Fahrpreis nur die HÄLFTE ! solange, bis 8 € eingespart sind. Darüberhinaus geht's wie bisher gehabt weiter. Die Ersparnis wird dem Taxiunternehmer am Ende eines Monats gutgeschrieben (Zu irgendwas muss das System:Fiskaltaxameter ja gut sein).

Taxi-Warteschlangen an Halteplätzen:
Da wurde wohl versäumt, die Anzahl der zugelassenen Taxen dem Bedarf anzupassen. Taxifahrten, die nicht ÖPNV sind, müssen bei der Bestimmung des Bedarfes rausgerechnet werden ! Dazu zähle ich neben den Pauschalfahrten besonders die von gesetzlichen Krankenkassen bezahlten Transporte. Für diese soll die Tarifpflicht aufgehoben werden, wie sie auch mit 19% MwSt zu beaufschlagen sind. Fahrpreisvereinbarungen sind direkt mit den Kassen abzuschliessen und müssen auch nicht (mehr) genehmigt werden.

Sonst noch was ?
Zuletzt geändert von sivas am 04.08.2020, 13:53, insgesamt 3-mal geändert.
Täter ...

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titanocen100
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Re: Zeit,um zu reagieren.

Beitrag von titanocen100 » 30.10.2020, 02:16

BerlinerJung hat geschrieben:
03.08.2020, 15:24
an’ne Halte stellen zu dürfen.
Egal in welchem Bezirk man unterwegs ist,sieht man die Konkurenz,die wir selbst hochgezüchtet haben.
Nein, stimmt nicht. Es sind die Verbände, nebst der Regierung, die es zulassen, daß ein jeder einen P-Schein machen kann, auch wenn er nur drei Brocken deutsch kann.
In GB, USA und AUS muß man einen Toefl-Test machen, um dort arbeiten zu können. In den USA braucht man zus. eine Green-Card.
In GER braucht man nur 5 Wörter:
"nein, nein. Ich wollen Geld"
Ich selbst,bin in meinem Leben bisher nur 3...4 ma Taxe gefahren. Warum(?),weil ich bei den hohen Preisen nie das Gefühl hatte,dadurch ne Alternative zu nutzen.
Also wenn ich beim Taxifahren in B 3000E verdienen würde, würde ich sicher auch öfter mal Taxi fahren. Bequem, schnell, kein Warten mehr auf S/U-Bahn. Oder frierend bei -15 Grad auf einen Nachtbus warten ?
Es spart enorm Zeit und unser aller Telomere verkürzen sich ständig.
So aber bei dem mickrigen Gehalt aufgrund einer völlig unterkandidelten TTO kann ich es mir nicht leisten.
Aber ich kann mir auch keinen Walz leisten oder mal kurz für 60E ins Restaurant gehen. Der Kunde macht es, aber das Taxi muß natürlich so billig wie der ÖPV sein. Warten und frieren an einer Bushalte will niemand, ebensowenig in überfüllte Bahnen steigen. Und wenn wir uns schon im steuerermäßigten Umland eine Wohnung/Haus kaufen, dann nutzen wir auf jeden Fall die billige Infrastruktur der Hauptstadt, das Taxi.
Was interessieren dem Kunden schon die Kosten des TUs ?
Dazu gehört,so schnell und unkomliziert bestellen wie möglich.Sie wollen halt sehen,wo der Taxifahrer sich nach der Bestellung
befindet und wann er wirklich vor der Haustür steht. Oder wie seine Bewertung ist. Aber das wichtigste,sie wollen vorher schon wissen wieviel es kostet.(Verständlich)
Dann will ich aber auch die Bewertung des Kunden sehen. Hat er schon des Öfteren an drei Rufnummern angerufen und es standen drei Taxis vor der Tür, kommt er auf die "Schwarze Liste" für einen VUP.
Fehlfahrten kommen in B sehr häufig vor, meist verursacht durch Kunden oder diese bescheuerte Monopol-Funkzentrale WBW.
Frage.
Wieviele Säulenaufträge habt ihr im Durschnitt,von Fahrgästen die unter 50 Jahren sind?3 von 10 vielleicht?
Die,die auf uns verzichten,wollen nicht mehrmals’nen leeren Taxistand über die Säule anrufen.Oder bei der Zentrale in der Warte hängen.Wenn diese Aufzählungen der Mehrheit als Kriterium gelten,sollten wir uns anpassen.
Die meisten Berliner TUs habe sich bereits vor Jahren angepaßt und ihre Rufsäulenschlüssel zurückgegeben, da diese 15E im Monat kosten.
Als erstes,würde ich ALLES an Technologien,der Konkurenz Anbieter,einfach kopieren und ausbauen/verbessern.
Mit einem Tastendruck,sollte ein Taxi bestellt werden können,mit der Option Telefonisch bei Ungereimtheiten mit einem Menschen zu komunizieren(Zentrale oder direkt mit dem Fahrer).
So passiert es doch auch. Und nur, weil der FG in der App nicht erwähnt, daß er zu fünft ist (das Baby trägt die Ehefrau ja als Airbag auf der Brust), hat der Taxler eine Fehlfahrt und bekommt womöglich noch eine schlechte Kritik ?
Du redest völlig absurdes Zeug.
Wenn der Kunde von einem Taxi befördert werden möchte, dann geht er einen verpflichtenden Handelsvertrag ein, man kann auch Dienstleistungsvertrag sagen. Da gibt es Gesetze und Bestimmungen, die der Kunde einzuhalten hat. Genau wie Du beim Discounter.
Ich schlage vor, Du beschäftigst Dich erst mal mit dem PBefG, der TTO und der TO. Das dürfte etwa drei Monate dauern, dann bringst Du das Ganze in Verbindung mit der StPO, dem StGB und der StVO.
Bei Zielansage,einen verbindlichen Preis angeben.Ob Besteller oder Einsteiger,der Fahrgast muss die Info
über den Preis,vor Fahrtbeginn wissen. Kartenzahlung,versteht sich von selbst.Bei verweigerrung,dem Fahrgast die Möglichkeit bieten, diese auch anzuprangern.Bei mehrmaligem Verstoß, oder anderen Verstößen,die dem Ruf des Gewerbes schaden,P-Schein Entzug.
Keine Bewertung der Fahrer,führt zu nichts gutem.
Das arme LABO Berlin, die kommen ja jetzt schon nicht mehr hinterher. :cry:
Über Ergänzungen oder Kritik sollte sich niemand
scheuen.
Komm in 6 Monaten wieder vorbei, wenn Du der Meinung bist, alles verstanden zu haben. Dann teste ich Dich hier, und nur, wenn Du 99 von 100 möglichen Punkten hast, darfst Du wieder Taxi fahren.
Ein Konkurrent weniger :mrgreen:
Zuletzt geändert von titanocen100 am 30.10.2020, 02:23, insgesamt 2-mal geändert.
Der Corona-Effekt:
Ironie und deren Steigerung zum Zynismus als Folge von Frustration
Freud steckt alle in eine Gummizelle (mich natürlich auch), dann fetzen wir uns. Wer überlebt, der bekommt kostenlos eine Zwangsjacke.

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Taxi Georg
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Re: Zeit,um zu reagieren.

Beitrag von Taxi Georg » 30.10.2020, 12:32

In GB, USA und AUS muss man einen Toefl-Test machen, um dort arbeiten zu können
Rassisten! :)
Bitte betrachtet meine Postings nicht als Verpflichtung, sondern nur als gutgemeinte Hinweise!
Diese Hinweise sollen auch keine Rechts-/Steuerberatung darstellen oder sollen diese ersetzen. ☑

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Re: Zeit,um zu reagieren.

Beitrag von BerlinerJung » 02.11.2020, 13:17

Tach an alle.
Eine Teilschuld tragen natürlich die Verbände und die
Regierung,keine Frage.Die größte aber,doch wir selbst.
Also wenn ich beim Taxifahren in B 3000E verdienen würde, würde ich sicher auch öfter mal Taxi fahren.
Das ist leider das Problem,mit dir.Du beziehst vieles
über deine aktuelle Situation.Denn,um dich,oder um die
anderen Taxler,die einen sehr geringen Anteil der Berliner
Einwohner darstellen geht es doch auch nicht.

Dein Denkansatz is verkehrt.
So aber bei dem mickrigen Gehalt aufgrund einer völlig unterkandidelten TTO kann ich es mir nicht leisten.
Nochmal Kollege,es geht dabei nicht um „dich“ persönlich.Du solltest das echt angehen.
....Taxi muß natürlich so billig wie der ÖPV sein.
Du musst bedenken,das deine Einwende nicht zeitgemäß
sind.Denn,tagsüber sind bei unserm Berlinerverkehr
die wenigsten Taxen schnell am Ziel.

Glaubst du‘nen Fahrgast steigt freiwillig in deine Taxe,zahlt das 10fache ggenüber den Öffis,nur um dann auch noch zu spät zum Termin zu kommen?

Alternativen sehen anders aus,Titan.
Dann will ich aber auch die Bewertung des Kunden sehen. Hat er schon des Öfteren an drei Rufnummern angerufen und es standen drei Taxis vor der Tür, kommt er auf die "Schwarze Liste" für einen VUP.
Die Welt ist und kann nicht perfekt sein...damit
solltest du dich abpfinden.
Die meisten Berliner TUs habe sich bereits vor Jahren angepaßt und ihre Rufsäulenschlüssel zurückgegeben...
Stimmt.
Die,die es nicht taten,profitieren in den Randbezirken
jetzt davon.Ich bin einer davon!
Du redest völlig absurdes Zeug.
Was genau empfindest du,als absurd? Das solltest du
begründen können.Aber,ohne alles auf dich selbst zu beziehen,bitte :wink:
Das arme LABO Berlin, die kommen ja jetzt schon nicht mehr hinterher. :cry:
Das ist‘ne ganz andere Baustelle :mrgreen:
Aber ich denke das sollte schon gehen.
Komm in 6 Monaten wieder vorbei, wenn Du der Meinung bist, alles verstanden zu haben. Dann teste ich Dich hier, und nur, wenn Du 99 von 100 möglichen Punkten hast, darfst Du wieder Taxi fahren.
Unter welcher Adresse hast du deine anerkannte Einrichtung,wo unwissende ihre Kenntnisse updaten können?
Ein Konkurrent weniger :mrgreen:
Du bist zu ,Ich-bezogen, Kollege.Allein dein letzter Satz hier zeigt,deine Weltansicht.Schade Titan!
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Re: Zeit,um zu reagieren.

Beitrag von titanocen100 » 09.11.2020, 21:42

BerlinerJung hat geschrieben:
02.11.2020, 13:17
Tach an alle.
Eine Teilschuld ....Die größte aber,doch wir selbst.
Dieses Verhältnis sehe ich genau anders herum. Es stimmt, viele Taxler in B, das sehe ich/sah ich an TXL haben wenig Ahnung vom PBefG u.a., aber es interessiert sie auch nicht. "Ich stehe an TXL, da habe ich meine 30E-Tour und mehr. Danach stehe ich an den Clubs, mach FPs aus. Was interessiert mich da eine Rufsäule ?" so denken die meisten Taxler heute. Funkaufträge über diese bescheuerte WBW nehmen doch nur noch wenige an, es sei denn, es ist eine Fahrt für mindestens 30E.
Also wenn ich beim Taxifahren in B 3000E verdienen würde, würde ich sicher auch öfter mal Taxi fahren.
BerlinerJung hat geschrieben:
02.11.2020, 13:17
Das ist leider das Problem,mit dir.Du beziehst vieles über deine aktuelle Situation.Denn,um dich,oder um die anderen Taxler,die einen sehr geringen Anteil der Berliner
Einwohner darstellen geht es doch auch nicht.
das ist Dein Problem. Es geht ausschließlich um die Taxler, denn immerhin habe die meisten KUG, sie haben Kredite zu bezahlen, es drohen Zwangsversteigerungen und Privatinsolvenzen.Als staatlich zugelassener Auktionator habe ich so meine Kenntnisse.


Du solltest bedenken, daß sich unsere Grundgebühr in den letzten 20 Jahren nur um 0,70E erhöht hat. Ist das dMn. tatsächlich zeitgemäß ?
Du musst bedenken,das deine Einwende nicht zeitgemäß sind.Denn,tagsüber sind bei unserm Berlinerverkehr die wenigsten Taxen schnell am Ziel.
Deine Einwände sind eher nicht biorhythmisch. Ich fahre fast ausschließlich nachts, kein Stau und immer schneller am Ziel als die BVG, sofern sie überhaupt noch fährt.
Glaubst du‘nen Fahrgast steigt freiwillig in deine Taxe,zahlt das 10fache ggenüber den Öffis,nur um dann auch noch zu spät zum Termin zu kommen?
Alternativen sehen anders aus,Titan.
Ich schlage einen Kompromiss vor. Du fährst die Kunden am Tage für Lau durch die Gegend, siehst zu, in keinen Stau zu geraten, falls doch, kannst Du ja dem FG sein Geld zurückgeben. Ich fahre nachts, nehme 30E für eine 5Km Fahrt, 50E für's Umland und Materialfahrten vom Krkhs oder privat gehen bei mir erst ab 50E los. Wir werden uns nie ins Gehege kommen.
Dann will ich aber auch die Bewertung des Kunden sehen. Hat er schon des Öfteren an drei Rufnummern angerufen und es standen drei Taxis vor der Tür, kommt er auf die "Schwarze Liste" für einen VUP.
BerlinerJung hat geschrieben:
02.11.2020, 13:17
Die Welt ist und kann nicht perfekt sein...damit solltest du dich abpfinden.
Damit machst Du es Dir mal wieder zu einfach. Die Welt ist schon perfekt, nur wir alle, in der wir in ihr leben, sind es nicht (nehme ich mal auf in meine Zitatendatenbank für Philosophie. Du hast mich inspiriert. Ich danke Dir).

Die meisten Berliner TUs habe sich bereits vor Jahren angepaßt und ihre Rufsäulenschlüssel zurückgegeben...
BerlinerJung hat geschrieben:
02.11.2020, 13:17
Stimmt.Die,die es nicht taten,profitieren in den Randbezirken jetzt davon.Ich bin einer davon!
Na komm, gib nicht so an. Auch ich bin Stadtrandfahrer seit 28 Jahren. Kudamm oder Alex ? Nur weg da.
Statistisch gesehen habe ich an 50 Wochenenden vll. noch 10 RSA. Vll. ist es ja am Tage anders, und die Leute rufen nicht an den/der FZ an, nehmen nicht ihre App, gehen nicht über LOS und ziehen keine 4000DM ein, sondern benutzen pausenlos nur noch Rufsäulen. :D
Das arme LABO Berlin, die kommen ja jetzt schon nicht mehr hinterher. :cry:
BerlinerJung hat geschrieben:
02.11.2020, 13:17
Das ist‘ne ganz andere Baustelle :mrgreen: Aber ich denke das sollte schon gehen.
Da gebe ich Dir ausnahmslos Recht. Sie sitzen zu Hause, Home-Office, wechseln die Windeln oder wischen sich den Brei aus dem Gesicht, der Mann ist in der Garage und hat sich auf seinen Finger. Telefonische Krankschreibung. Es gibt keine Kundenbeschwerden, da es ja auch keine Kunden gibt und Taxis auch nicht. :mrgreen:
Der einzige Unterschied besteht darin, daß der Taxler nur 60% netto erhält.

Lies mal das:
viewtopic.php?f=2&t=12167&p=240983&hili ... ht#p240983
viewtopic.php?f=20&t=12036&p=239870&hil ... ht#p239870
sehr zu empfehlen aber
viewtopic.php?f=20&t=7965&p=239708&hili ... en#p239708

Eine Personenbeförderungspflicht besteht ausschliesslich innerhalb des Pflichtfahrgebietes (für alle Regionen GER angewandt).
Kein Taxifahrer Berlins (oder HH, H, PM, P usw) kann gezwungen werden, sein Pflichtfahrgebiet zu verlassen (=Sonderdienstleistung SDL), weder von seinem TU, noch von Gott und erst recht nicht von einem Kunden. Die TTO besteht nur innerhalb des Pflichtfahrgebietes, und auch nur bei Personenbefördungen, nicht bei Materialbeförderungen oder anderen SDLs.
Fahrten ins Umland sind freiwillig, der Fahrpreis kann mit dem Kunden für die gesamte Strecke ausgehandelt werden. Sollte der Kunde mit dem Preis nicht einverstanden sein ("ich zahle doch keine 25E für die Fahrt vom Mexikoplatz nach KM"), kann die Beförderung selbstverständlich abgelehnt werden. Der Kunde kann sich natürlich beim LABO Berlin beschweren, wird aber scheitern. Das habe ich schon ein paar Mal hinter mir.
Alles nachzulesen im PBefG.
Übrigens : wenn der Kunde verlangt, Gasflaschen, Benzinkanister, Sprengstoffe befördern zu wollen, kann er ebenfalls von einer Beförderung ausgeschlossen werden.
Genauso bei :
ansteckenden Krankheiten (Pest, Cholera, Hepatitis A-E, (orale) Syphillis, Gonorrhoe, Chlamydien oder einfach nur Influenza)
schmutziger Kleidung ( in den Dreck gefallen, womögl. noch Hundekot an der Kleidung)
Vomittus, Diarrhö, Inkontinenz u.a.
Verlangen des Nichtbeachtens der StVO, des PBefG, der TTO, der TO...und vielen anderen Dingen, nachzulesen in einem anderen Thread.:
suche ihn Dir selbst heraus.
BerlinerJung hat geschrieben:
02.11.2020, 13:17
Du bist zu ,Ich-bezogen, Kollege.Allein dein letzter Satz hier zeigt,deine Weltansicht.Schade Titan!
Ich bin nicht Ich-bezogen. Ich denke sowohl an die Taxler und an die Kunden.
Die Kunden müssen aufgeklärt werden, von uns, den Medien, der FZ. Allein, es interessiert keinen dieser Dreien. Genau deswegen haben die Taxler Fehlfahrten, die Kunden meinen, sie könnten wie die Wikinger hausen. Ich bin Helga, die Frau von Hägar, dem Schrecklichen.
Der Corona-Effekt:
Ironie und deren Steigerung zum Zynismus als Folge von Frustration
Freud steckt alle in eine Gummizelle (mich natürlich auch), dann fetzen wir uns. Wer überlebt, der bekommt kostenlos eine Zwangsjacke.

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Re: Zeit,um zu reagieren.

Beitrag von BerlinerJung » 14.11.2020, 16:47

..."Ich stehe an TXL, da habe ich meine 30E-Tour und mehr. Danach stehe ich an den Clubs, mach FPs aus. Was interessiert mich da eine Rufsäule ?" so denken die meisten Taxler heute.....
Ich kann bei diesem Bespiel keinen Zusammenhang
sehen,wo die Hauptschuld,deiner M.n außerhalb des
Gewerbes liegen soll.

Der Rahmen wird doch von Aussen gestellt,was wir
dann selbst daraus machen,liegt doch in unserer
Hand,oder nicht titan?

Wenn ein Unternehmer Aufträge für seine
Fahrer über MyTaxi bezieht,ohne dabei an die
Zukunft des Gewerbes zu denken...usw.

Wie kann man denn da,zuerst die Schuld woanders suchen?

das ist Dein Problem.
Das versteh ich auch nicht.Wir reden aneinander vorbei.
Ich finde,das Taxi zu fahren aus Kundensicht viel zu teuer
ist,und du schreibst soetwas.

Taxi = Dient tagsüber,meistens,nur als Notnagel!

Wenn nichts mehr geht,alle Alternativen ausgeschöpft
sind,kommt erst dann mit viel grübeln‘ne Droschke
ins Spiel.Damit du das verstehst,hab ich gefragt,ob
es jemanden im Forum gibt,der privat in‘ne Taxe
einsteigt.
.... kein Stau und immer schneller am Ziel als die BVG, sofern sie überhaupt noch fährt.
Das mag sein.Stimmt.Ich selbst fahre ab und an
auch Spät/Nachtschichten.Aber ich sprach über
Tagesgeschäften.
Ich schlage einen Kompromiss vor. Du fährst die Kunden am Tage für Lau durch die Gegend, siehst zu, in keinen Stau zu geraten, falls doch, kannst Du ja dem FG sein Geld zurückgeben.
:lol:
Der is gut! Ja das könnte ich so machen,danke titan.
Damit machst Du es Dir mal wieder zu einfach. Die Welt ist schon perfekt, nur wir alle, in der wir in ihr leben, sind es nicht.
Das(!),ist sehr richtig.Die natürliche Selektion,wird
sich unser annehmen.
Na komm, gib nicht so an. Auch ich bin Stadtrandfahrer seit 28 Jahren. Kudamm oder Alex ? Nur weg da.
Das sollte keine prahlerei darstellen.Sorry!
Fakt ist aber,das ich in den Bezirken wo ältere Menschen
Taxifahren,ich als Position 5..6 an die Säule spurte.
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Re: Zeit,um zu reagieren.

Beitrag von titanocen100 » 14.11.2020, 18:28

..."Ich stehe an TXL, da habe ich meine 30E-Tour und mehr. Danach stehe ich an den Clubs, mach FPs aus. Was interessiert mich da eine Rufsäule ?" so denken die meisten Taxler heute.....
BerlinerJung hat geschrieben:
14.11.2020, 16:47
Ich kann bei diesem Bespiel keinen Zusammenhang sehen,wo die Hauptschuld,deiner M.n außerhalb des Gewerbes liegen soll.
Ich könnte jetzt anfangen mit, ganz so blind kannst Du doch nicht sein, oder blond. Aber das mache ich nicht.
Fakt ist, daß der Taxler keinen Einfluss auf die TTO hat. Er wird komplett übergangen. Aus diesem Grunde machen sehr viele Taxler mittlerweile ihre eigenen Preise, Festpreisfahrten usw.
Nenne mir bitte eine Dienstleistung in GER, die billiger ist als 6E Taxi !
BerlinerJung hat geschrieben:
14.11.2020, 16:47
Der Rahmen wird doch von Aussen gestellt,was wir dann selbst daraus machen,liegt doch in unserer Hand,oder nicht titan?
Nein, das liegt nicht in unserer Hand, denn die TTO wird dem Taxler von aussen aufgezwungen, genau, wie auch alle anderen Massnahmen, siehe Korona.
Die Kunden wollen es möglichst billig, sind aber keineswegs bereit, einen geringeren Service zu akzeptieren. Einen Service, der noch nicht einmal gesetzlich inkludiert ist.
Die Kunden müssen besser aufgeklärt werden, was ihnen zusteht, aber was sie verpflichtend leisten müssen, um eine PBefG verlangen zu dürfen.
Den roten Teppich ausrollen für 6E Umsatz, das machen nur noch Hirnies im Taxigewerbe. Selbst meine Putze wollte zum Schluss 25E die Stunde, aber das ist eine Nobelputze, die sich Parship angeschlossen hat.
Wenn die also 25E netto nimmt, gleichzeitg aber H4-Empfängerin ist seit 25 Jahren, dann weisst Du, was mit diesem System hier nicht funktioniert.
BerlinerJung hat geschrieben:
14.11.2020, 16:47
Wenn ein Unternehmer Aufträge für seine Fahrer über MyTaxi bezieht,ohne dabei an die Zukunft des Gewerbes zu denken...usw.Wie kann man denn da,zuerst die Schuld woanders suchen?
Der TU kriecht am Existenzminimum, denn er kann noch nicht einmal, trotz GmbH, das notwendige KUG im Vorraus zahlen (Bsp. 50 AN je 800E KUG per Monat, macht 40.000E per Monat). Das ist Schuld des gesamten Systems.
BerlinerJung hat geschrieben:
14.11.2020, 16:47
Ich finde,das Taxi zu fahren aus Kundensicht viel zu teuer ist,und du schreibst soetwas.
Taxi ist eine DL und dem Kunden muß endlich bewußt werden, daß DLs nun mal teuer sind, genau wie Pedi/Maniküre oder Massage. Die sind sogar wesentlich teurer.
BerlinerJung hat geschrieben:
14.11.2020, 16:47
Taxi = Dient tagsüber,meistens,nur als Notnagel!
Wenn nichts mehr geht,alle Alternativen ausgeschöpft sind,kommt erst dann mit viel grübeln‘ne Droschke ins Spiel.Damit du das verstehst,hab ich gefragt,ob es jemanden im Forum gibt,der privat in‘ne Taxe einsteigt.
Es gibt Kutscher, die diesen, für mich Job, als Beruf, ja, als Berufung ansehen. Minutiös wird jede Tour notiert, won wo, nach wo, Datum, Uhrzeit, Besonderheiten usw.
Schau Dir mal GNIT an (gestern-nacht-im Taxi von Sasha Bors). Das ist alles krank. Solche Kutscher haben eigentlich nur Langeweile, wissen nichts mit ihrer Zeit anzufangen oder fürchten sich vor dem zu Hause mit dem Hausdrachen.
Ich mache diesen Job, weil er mir genügend Spielraum und Freizeit bietet, mich entfalten zu können. Eben das machen zu können, was mir wirklich Spass macht. Kurzarbeitentgelt ist da eigentlich gerade das Richtige, ich kann mich den mir wirklich wichtigen Dingen im Leben widmen, Kunst, Philosophie, Naturwissenschaften. Das Dumme ist nur, daß ich momentan im Winter, falls Eis und Schnee sein sollten, nicht nach Ägypten oder Kuba fliegen kann.
.... kein Stau und immer schneller am Ziel als die BVG, sofern sie überhaupt noch fährt.
Ich schlage einen Kompromiss vor. Du fährst die Kunden am Tage für Lau durch die Gegend, siehst zu, in keinen Stau zu geraten, falls doch, kannst Du ja dem FG sein Geld zurückgeben.
BerlinerJung hat geschrieben:
14.11.2020, 16:47
:lol:
Der is gut! Ja das könnte ich so machen,danke titan.
Ich helfe immer gerne. :D
Damit machst Du es Dir mal wieder zu einfach. Die Welt ist schon perfekt, nur wir alle, in der wir in ihr leben, sind es nicht.
BerlinerJung hat geschrieben:
14.11.2020, 16:47
Das(!),ist sehr richtig. Die natürliche Selektion,wird sich unser annehmen.
Das machen schon Corona und deren Abwandlungen.
Grippeviren, Bakterien, mit denen leben alle Sauerstoffatmer schon seit sie entstanden sind, also ca. 4 Mrd. Jahre. Es gibt immer wieder neue Mutationen, was bedingt, daß es auch kein Allheilmittel geben wird. Von Sars-cov1 zu Sars-cov2, jetzt sind wir schon bei Sars-cov5 und alle Nerze müssen sterben.
Grippeviren (auch Corona) - die alljährlich wiederkehrende Verjüngungskur der terranischen Gesellschaft -
Im Film "der Greifer" hat JP Belmondo gesagt " das Einzigste, was sich zu jagen lohnt, ist der Mensch. Er ist unberechenbar, bösartig und feige". Das alles erinnert mich irgendwie an Merkel, Söder und Lauterbach. Es fragt sich nur, wem ordne ich welche Eigenschaft zu, oder haben vll. alle drei die Gleichen ?
BerlinerJung hat geschrieben:
14.11.2020, 16:47
Fakt ist aber,das ich in den Bezirken wo ältere Menschen Taxifahren,ich als Position 5..6 an die Säule spurte.
Ja, letzteres stimmt, denn es haben nur noch wenige Taxler einen Rufsäulenschlüssel. Wozu auch, für die paar Anrufe im Jahr ?
Andererseits gratuliere ich Dir zu der Eigenschaft der Telepathie. :D
Der Corona-Effekt:
Ironie und deren Steigerung zum Zynismus als Folge von Frustration
Freud steckt alle in eine Gummizelle (mich natürlich auch), dann fetzen wir uns. Wer überlebt, der bekommt kostenlos eine Zwangsjacke.

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