UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Die ewige Konkurrenz.
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IK
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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von IK » 03.02.2020, 23:20

Wer von euch Kritik ausüben will, der kann es auch tun. Mir ist das recht, denn aus Kritik lerne ich am meisten. Es ist auch mein Bedürfnis die Sachen gut zu machen und gute Ratschläge oder wohl gemeinte Kritik ist sehr hilfreich.

Noch mal zu Free Now Ride
Hier leistet sich eine große deutsche Firma ein illegales Geschäft. Das wird man wohl nach den ganzen Urteilen gegen Uber sagen dürfen. Damit machen sie unser Geschäft kaputt und damit machen sie das Kulturgut „Taxi“ kaputt. Außerdem werden auch die Bürger durch diese Machenschaften auf Glatteis geführt und einer verlässlichen Versorgung mit der Mobilität beraubt. Aus diesem Grund müssen wir aktiv sein. Je mehr, desto besser.

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Beitrag von miamivice » 04.02.2020, 02:43

E. G. Engel hat geschrieben:
03.02.2020, 12:14
Aber Hauptsache der Vorsitzende des FFTD, Herr Orhan Tasbilek, unser (noch) Handelskammervertreter, tut was. Stehen demnächst nicht wieder HK-Wahlen an? Man muss eben was tun, und wenn es noch so unterbelichtet ist.

Und die APP? Wenn ich mich nicht irre steht unser allseits bekannter Herr C. G. dahinter. Über die mögliche Gestaltung der Verträge dahinter haben wir vor langer Zeit schon einmal hier im Forum diskutiert. Erscheint mir alles nicht ausgegoren und wenig vertrauenswürdig. Nun ja, was soll's. Das wird sowieso nichts und ich kann nur jeden warnen auf diesen Zug aufzuspringen.
Föderation Freier Taxen Deutschland e.V. – FFTD:
Die Föderation Freier Taxen Deutschland e.V. hat als Konsequenz des letzten Verrats die App der Taxifahrer geschaffen. Die Vermittlungsplattform wurde aus dem Gewerbe heraus konzipiert.
Die App der Taxifahrer ist Taxi.eu., welche untrennbar mit einer Taxizentrale verbunden ist, genauso wie Streifenwagen mit einem Polizeirevier verbunden sind. Verraten wurde das Taxigewerbe durch eine dissoziierte Administration, welche UBER, MyTaxi/FREE NOW, MOIA, CleverShuttle, BerlKönig Parasitieren ermöglicht und damit Verslumung und Verkehrschaos perfektioniert.

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Beitrag von miamivice » 04.02.2020, 03:19

IK hat geschrieben:
02.02.2020, 23:56
20% billiger als Taxi, 19% MwSt und 25% Tourenbeitrag ist auskömmlich nicht machbar. Oder anders gesagt: Das ist zum Teil möglich, aber wahrscheinlich nur bei Umgehung aller Abgaben (Schwarzarbeit). Nachdem gegen Uber mehrere Urteile gefallen sind, welche dieses Geschäftsmodell für illegal erklärt haben, ist es an der Zeit sich auf das Uber ähnliches Treiben des Free Now zu konzentrieren. Diese Geschäftspraktiken sollen in die Öffentlichkeit. Es soll darüber offen gesprochen werden. Auch unsere Politiker sollen verstehen, was sich da anbahnt, anstatt jeden Misthaufen zu bejubeln, auf welchem Wort "Innovation" steht.
Das unter der Ägide ignoranter Administration zum Teil unter 10 Touren pro Schicht gedrückte Taxigewerbe in Berlin, führe mit der Mafia deutlich besser:

Als Taxler "legal" in Berlin (mit circa 8000 ausgegebenen Taxikonzessionen unter Ausschluß von der Fahrgastaufnahme in SXF): 8 Touren zu 15 Euro in 10 Stunden ergeben 12 Euro Brutto-Umsatz pro Stunde. Es ergibt sich ein Bruttostundenlohn bei 43 Prozent von 12 Euro ist gleich: 5,16 Euro. Für den Unternehmer ergibt sich für diese Schicht ein Netto-Umsatz von 112,2 Euro minus circa 5 Euro für die Vermittlung ist gleich 107,2 Euro.

Kooperation mit der (Discount-)Mafia: 20 Touren zu 12 Euro in 8,5 Stunden ergeben 28,2 Euro Umsatz pro Stunde. Es ergibt sich ein Bruttostundenlohn bei 43 Prozent von 28,2 Euro ist gleich: 12,1 Euro. Für den Unternehmer ergibt sich für diese Schicht ein Netto-Umsatz von 202 Euro minus 25 Prozent Vermittlungsgebühr ist gleich 151,50 Euro.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von Volker-Hamburg » 04.02.2020, 04:36

Dir ist aber schon klar, dass die 25%-Vermittlungsgebühr eine Variable ist die schon sehr bald entsprechend angepasst wird?
In der Folge deine 43% wohl auch...
Alle Infos hier: http://www.dieklage.de/

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von Marvin » 04.02.2020, 04:54

Eine Demo gegen Freenow? Gemeinsam mit den dortigen Teilnehmern? So eine humoristische Glanzleistung kann nur das Taxengewerbe ausbrüten. Wenn man als Teilnehmer Freenow sch*** findet, beendet man zunächst einmal schlicht die Geschäftsbeziehung und schon hat Freenow ein Problem und man selbst die Reste seiner Glaubwürdigkeit zurück gewonnen. Dann treten die Jungschnösel eben mal auf die Straße und heben lässig die Flosse, wenn eine Taxe vorbeifährt. Das haben die meisten von denen vor Mytaxi auch gemacht. Auf diese Weise sparen die Kollegen sogar noch 7 Prozent vom Umsatz. Von dieser Warte aus – und nur von dort – kann man halbwegs glaubhaft gegen illegale Mietwagen demonstrieren. Ich vermute allerdings, dass das nicht passieren wird.

Erstaunlich ist, dass gerade die Freenow Fahrer, die jahrelang davon profitiert haben, dass Daimler mit gigantischem Kapitaleinsatz quasi die Tarifpflicht unterlaufen hat, Solidarität der geschädigten Kollegen erwarten. Es wurde kritiklos konsumiert, was die mit Konzernkohle finanzierte Werbe- und Subventionsmaschine ausgespuckt hat, obwohl jedem Deppen klar gewesen sein musste, wohin die Reise geht und auf diese Weise die Mietwagenseuche erst ermöglicht. Dass Kollegen, die ihre Kunden zum korrekten Preis mit bescheidenem eigenfinanzierten Werbebudget und mit guter Dienstleistung als einziger Motivationshilfe bedienen mussten, keine Chance gegen den Irrsinn hatten, hat kaum einen Freenow Fahrer interessiert. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass die Freenow Hippster außer den Mietwagen noch einen Sondertarif für sogenannte Matchtouren anbieten, mit dem sie nach Herzenslust illegales „Surge Pricing“ verschleiern können. Auch hier greifen die Freenow Fahrer munter zu, solange es nicht ihre Kohle kostet.

Aber jetzt sollen wir Seite an Seite mit den Kollegen marschieren, damit für die alles so fein wie früher wird. Ich glaube nicht, dass ich an diesem Superplan teilnehmen möchte, obwohl ich sonst für jede Demo gegen diesen Müll zu haben bin. Und ich befürchte auch, dass die Freenow Fahrer die Motivation von Daimler immer noch nicht verstanden haben: Klappts nicht mit den Mietwagen, werden sie gemolken. Sollen wir da dann auch mit demonstrieren?

Jetzt fehlt nur noch eine Demo für die Abschaffung der Ortskundeprüfung, damit hamburgs Großunternehmer notfalls gelehrige Schäferhunde auf ihre Freenow Taxen setzen können. Es gibt ja schließlich nicht für jeden von ihnen einen eigenen Landesverband, wenn's mit der Freenow Mietwagenkonze nicht auf Anhieb klappt.
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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von Volker-Hamburg » 04.02.2020, 08:05

Marvin, moralisch völlig korrekt.

Die sollen sich mal ein Beispiel an den Scharen von Hansis nehmen, die damals die eG verlassen haben, als die unlauteren Praktiken mit den Schädigungen der anderen Kollegen bekannt wurden... (*Ironie aus*)

Zumindest viele Einzel-Graupen „greifen nicht munter zu“ sondern sind schon länger in die von dir empfohlene Handlungsweise zurück gekehrt. Für mich persönlich bedeutet das < 30 FN/Monat. Davon vielleicht 1-2 Touren, die eine gute Chance auf ein Match haben. Wichtige Anmerkung dazu: Vergleichbare alternative Vermittler gibt es nicht!

Insbesondere in Anbetracht der Januar-Umsätze bin ich froh schon lange kein MWU mehr zu sein. Was schätzte die Behörde nochmal, 1000 Droschken zeitnah weniger? Mit etwas Empathie kann ich deshalb auch „unvernünftige“ Entscheidungen verstehen.

Wir wissen, dass es im Taxigewerbe einer Großstadt keine echte Geschlossenheit gab und auch nicht geben wird. Leider wissen die neuen Vermittler das auch. Deshalb kam ich weiter oben auf den Gedanken für einen Entzug der jetzt noch wichtigen Dienstleister durch ein Gegenangebot des noch letzten verbliebenen Konkurrenten (HFT.) Übrigens auch in dessen höchst eigenem Interesse!
Alle Infos hier: http://www.dieklage.de/

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von IK » 04.02.2020, 11:15

@Marvin

Ich versuche deine moralische Rede mit der Realität abzugleichen. Hoffentlich gelingt es mir den richtigen Punkt zu treffen:

Den gemeinsamen Feind MOIA haben wir versucht mit einer Klage zu stoppen. Ich habe mir die Spenderliste angeschaut und ich konnte deinen Namen nicht finden. Vielleicht hast du unter einem Firmennamen gespendet. Wenn das so ist, bitte ich um den Hinweis. Aber deine Zentrale aus Blankenese hat nichts gespendet. Warum nicht? Dabei gab es für die Klage auf der Straße die Daumen hoch von der Vorsitzenden. Lob gab es auch, aber bloß keinen Groschen. Das sollen die Anderen zahlen. Sind Eure Umsätze so schlecht? Wieso gib es dies widersprüchliche Signale. Die Botschaft ist: "Was ihr macht könnte für mich nützlich sein und ich finde es gut, aber ich selbst will damit nichts zu tun haben, denn wenn es schief geht, will ich mir die Optionen bewahren". Ist das die Kollegialität, wie man sie in der Blankeneser Zentrale praktiziert?

Du prangerst die Naivität der Kollegen an, welche bei mytaxi gefahren sind. Vielleicht zurecht. Aber was war die Alternative? Edelfunk Blankenese, der sie nicht haben wollte und der sich bei MOIA fein aus der Sache rausgehalten hat? Vielleicht Das Taxi, finanzielle Ruine aber moralisch hochgerüstet, eine Chaos-Truppe, wenn auch nicht immer unsympathisch. Oder gar ein Autoruf, wo der Möller sich erlaubte jeden wie ein Stück S. zu behandeln. Oder Hansa Funk, bei dem der ehemaliger Vorsitzende Jürgen Kruse per Federstrich die angeschlossenen Teilnehmer brüllend aus dem Haus geworfen hat.

Dich stören die Rabatte von mytaxi, mit oder ohne Match. War es nicht so, dass das Hamburger Verwaltungsgericht den Match Tarif von mytaxi sehr kritisch in Urteil gegen MOIA beäugt hat? Warum habt ihr von Taxi Blankenese nicht den Pfad aufgenommen und eine Klage gegen diesen Tarif eingereiht?

Ich frage mich, in welcher Welt lebst du denn? Als ehemaliger DT-Fahrer müsstest du eigentlich Sympathie mit den Gründern der App haben (ich gehöre nicht dazu, aber ich bewundere den Mut). Hast du nicht Taxi Altona ins Leben gerufen und gescheitert? Sollen wir jetzt deswegen über dich urteilen?

Diese Demo ...
würde es nicht geben, wenn Free Now Ride nicht da wäre.

An sich ist das ein einfacher Sachverhalt.

In ganz Deutschland stehen die Leute gegen Uber und damit Free Now auch auf und verklagen sie. Nur in Hamburg ist Ruhe. Niemand rührt sich. Die Verbände haben wichtigeres zu tun. So ist man bei Taxen Union nach der Wahl mit dem Auszählen der Stimmen beschäftigt, denn durch irgendeinen magischen Wunder waren in der Urne mehr Stimmzettel (93) als verkündete Wähler (88). Dein Ehrenvorsitzende leitete die Versammlung.

Warum bewegt ihr Euch nicht? Warum gibt es von Taxi Blankenese keine Klage gegen FN. Warum ist von Euch nur heiße moralische Luft zu vernehmen? Worauf wartet ihr? Braucht ihr Hilfe? Wenn ja, welche?

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von IK » 04.02.2020, 11:42

Für die Demo sind Bis jetzt 520 € eingegangen.

http://www.pro-taxi.net

Vielen Dank

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von E. G. Engel » 04.02.2020, 12:22

Jetzt will ich auch eine Runde Popcorn habe.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von IK » 04.02.2020, 12:27

@Engel
Bekommst du bei der Demo ;)

Willst du eine Rede bei der Demo halten?
Zuletzt geändert von IK am 04.02.2020, 12:32, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von eichi » 04.02.2020, 15:39

Die Mopo-Tante hat's nicht verstanden.
Ist dort chronisch.
Sie hätte ruhig die Formulierung
unlauterer Wettbewerb benutzen sollen.
Kundendiebstahl wäre auch passender...
Zuletzt geändert von eichi am 04.02.2020, 15:48, insgesamt 1-mal geändert.
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von Marvin » 04.02.2020, 17:52

@ IK

Dein Beitrag ist schon recht unverschämt. Dir geht also gerade Dein Temperament durch und Du versuchst, jemanden der es wagt, einen Teil Deines Engagements zu kritisieren, persönlich zu diskreditieren. Und, weil Du gerade so schön im Brass bist, in einem Aufwasch auch gleich die Funkzentrale, der er angeschlossen ist. Erstaunlich, dass Du das in dieser Form nötig hast.

Zunächst einmal: Ich vertrete hier genauso wenig Taxi Blankenese, wie Du den Hansafunk. Es handelt sich ausschließlich um meine Meinung. Taxi Blankenese ist ein Verein von Taxiunternehmern, die ihr Geschäft gemeinsam betreiben und keine Gewerbevertretung. Meine Kollegen sind, wie ich, in der Regel selbst fahrende Einzelunternehmer, die hart arbeiten und eine erstklassige Dienstleistung bieten. Was bildest Du Dir ein, meine Kollegen völlig grundlos zu diskreditieren, weil Dir meine Meinung nicht gefällt. Die Art, wie Du mit Dreck um Dich wirfst, sagt eher etwas über Dich, als über Andere aus.

Aber, weil Dein Dreck nun mal auf dem Boden liegt, folgende Klarstellung: Taxi Blankenese sieht sich nicht als „Edelfunk“ und heißt jeden Kollegen herzlich willkommen, der unser Dienstleistungsverständnis teilt. Es gibt bei uns weder Dünkel noch Untertassen. Taxi Blankenese kümmert sich vordringlich um das Geschäft seiner Mitglieder. Wer Dich gelobt hat oder irgend eine Sitzung geleitet hat, hat dies nicht in der von Dir vermuteten Funktion getan, sondern rein privat. Von Taxi Blankenese kannst Du keine heiße moralische Luft (???) vernommen haben. Das verwechselst Du mit rein privaten Meinungen einzelner Mitglieder.

Ich halte es im Übrigen für für äußerst fragwürdig, mithilfe Deiner Spenderliste Kollegen oder gleich ganze Funkzentralen als Schmarotzer zu brandmarken. Wie Dir bekannt sein dürfte, habe ich beispielsweise parallel zu Dir Widerspruch gegen die Moia Genehmigung eingelegt, der ebenso erfolglos war, wie Deiner. Nur dass ich die Gebühren ( 50% dessen, was Moia für die Genehmigung seiner 1000 Autos bezahlt hat plus einem dreistelligen Betrag für Aktenkopien) aus meiner Tasche bezahlt habe. Ich habe mich in der Vergangenheit in meinem bescheidenen Rahmen in einigen Gewerbeangelegenheiten persönlich engagiert. Aber ich habe es nicht nötig, mich deshalb über andere Kollegen zu stellen. Jeder entscheidet über den Rahmen seines Engagements nach eigenen Erwägungen.

Meine Kritik an den Freenow Fahrern ist eine völlig andere Sache: Die massiven Rabatte auf die Taxitarife waren definitiv unfair gegenüber den anderen Kollegen. Ebenso unfair ist der Sondertarif der von Freenow Fahrern beantragt wurde, mit dem der gültige Tarif unterlaufen werden kann. Es hat nicht den Hauch eines internen Widerstands gegen die Rabatte gegeben. Man hat schlicht die leichte Kohle kassiert und darauf gepfiffen, dass dem Taxengewerbe dadurch ein großer Schaden entsteht. Abgesehen vom konkreten Wettbewerbsnachteil für andere Kollegen wurde so der Eindruck gefördert, dass die Tarife Spielraum nach unten bieten. Eine für jeden Kollegen absehbare Vorbereitung auf künftige Mietwagenangebote.

Deshalb halte ich es gelinde gesagt für seltsam, zunächst munter an der Vorbereitung von Billigangeboten mitzuarbeiten, um dann dagegen zu demonstrieren, sobald es um den eigenen Kopf geht. Insbesondere halte ich es für fatal, dass wir einen Verband haben, der von einem Profiteur dieser gewerbeschädlichen Machenschaften mit einer offensichtlichen Affinität zu Mietwagenangeboten geführt wird. Aber ich bin scheinbar einer der Wenigen, denen diese Entwicklung nicht gefällt, weil vielen Kollegen offenbar das Hemd näher als die Jacke ist. Aber spätestens jetzt hätten die Freenow Fahrer Position zu ihrem zukünftigen wettbewerblichen Verhältnis zu ihren Kollegen beziehen dürfen.

Die von Dir aufgeführten Alternativen zu Mytaxi waren allesamt existent. Hattest Du nicht vor Kurzem hier die Abschottungs- / Untertassenstrategie des Hansa verteidigt? Eher unverständlich nach Deiner Behauptung, die Kollegen seien gleichsam gezwungen gewesen, bei MT mitzumachen, finde ich auch die Häme, die Du für die Kollegen von Taxi Altona übrig hast, die seinerzeit engagiert ihr Schicksal in eigene Hände genommen und immerhin fünf Jahre ihre Kunden bedient haben. Wer welche App gegründet hat, ist mir nicht bekannt. Ich habe lediglich von einem von Clemens begonnenen Projekt gehört, das zwischenzeitlich von anderen Protagonisten übernommen wurde. Über den Sachstand weiß ich nichts.

Schade, Dein Engagement und die zupackende Art hat mir eigentlich immer ganz gut gefallen. Aber mit Deinem impertinenten Tonfall, Deinem Hang zu Beleidigungen und Deiner Selbstherrlichkeit stößt Du den Eindruck wieder um. Ist das eigetlich auch der in Deinen Initiativen vorherrschende Umgang? Ich hoffe jedenfalls, es stört Dich nicht allzu sehr, wenn ich jetzt und auch zukünftig sachlich bleibe.
Zuletzt geändert von Marvin am 04.02.2020, 18:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von Marvin » 04.02.2020, 19:14

Volker-Hamburg hat geschrieben:
04.02.2020, 08:05
Marvin, moralisch völlig korrekt.
Es geht mir nicht um eine moralische Bewertung. Ich glaube nur, dass es von Leuten, die mit Freenow nichts am Hut haben, saudämlich wäre, dafür zu demonstrieren, dass die so weitermachen, wie bisher. Für die Kollegen, die keine Werbe- und Subventionsmillionen zur Verfügung haben, ist das Mietwagenangebot eben lediglich das i-Tüpfelchen.

Mich stört an dem Demoaufruf, dass das unfaire Verhalten von Freenow, den anderen Kollegen gegenüber, mit keiner Silbe erwähnt wird. Bei der Kritik am Verhalten des Hansa, bin ich der völlig falsche Adressat. Da wäre eher der Inkassomann Ansprechpartner.

Bereits das Motto „Wir schenken Euch Vertrauen und unsere Touren... bla, bla...“ ist doch absurd und schließt jede Teilnahme von Nichtmtlern aus. Ich verspreche hiermit, denen genau garnichts geschenkt zu haben. Ich hätte es nicht getan und werde es auch nie tun. Wenn man gegen die Freenow Praktiken angehen möchte, dann doch von einer anderen Warte aus. Zumindest, wenn man auch andere Kollegen ins Boot bekommen möchte.

Es geht mir nicht darum alle Freenow Fahrer nieder zu machen, aber ich finde, dass auch die Kollegen, die nicht die Kohle eines Milliardenkonzerns im Hintergrund haben, etwas Empathie verdient hätten. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für Freenow Fahrer, darüber nachzudenken, welchen Preis sie tatsächlich bezahlt haben.
Zuletzt geändert von Marvin am 04.02.2020, 19:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von IK » 04.02.2020, 19:25

@Marvin

Es ist eine Demo. Du kannst hingehen oder es sein lassen. Das hat Dir aber nicht gereicht, sondern Du hast der Verführung nicht widerstanden, die Schwächen im Projekt zu suchen. Dein Recht. Mein Recht ist aber dir zu sagen, was Du da nach meiner Meinung tust und aus welchem Umfeld Du kommst.

Und weil Du aber auch Engel immer wieder CG ins Spiel bringt, frage ich mich, was ihr damit bezwecken wollt. Alleine Engel ist, wenn es passt, mal Freund mal Feind von CG. Und weil sich CG mit den Leuten aus dem App Projekt verworfen hat (wo ist das nicht passiert) wird er passend ins Spiel gebracht. CG kann Presse. Für Projekte ist er weniger tauglich ...

Wie langweilig das alles ist, müsste doch jedem von Euch klar sein. Ihr könnt nörgeln und klugschwätzern, wir aber machen eine Demo. Die Berliner tun das Gleiche am 19.02.2020. Und wenn ihr vorbei kommt, werdet ihr als Kollegen begrüßt und wenn ihr weg bleibt, dann wünsche ich Euch gute Umsätze.

Und bitte keine moralisierende Belehrungen ...
Wir sind nicht in der Kirche oder Politik ...

P.S.
Dein dreistelliger Verlust bei der Klage tut mir echt Leid

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von E. G. Engel » 04.02.2020, 22:31

Jeder outet sich so gut wie er kann. Das hier ist gelungen. Wahnsinn.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von IK » 04.02.2020, 22:37

@Engel
Was ist dein Bedürfnis?
Warum schreibst du hier?

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Beitrag von miamivice » 04.02.2020, 22:59

eichi hat geschrieben:
29.01.2020, 17:39
Ihr wisst aber schon, dass es im o.g. Gesetzestext
um die Nachunternehmerhaftung in der Paketbranche
und nicht um Uber und free*_no geht?

Aber es ist prinzipiell richtig, solche Texte lassen die juristisch
untrainierten Laien mit Schreianfällen schnell die Segel streichen.
Zwangsneurotisch-juristische Entwürfe werden zu ungenügenden Gesetzen, die nicht sachgerecht interpretiert werden können. Richter sollten unter Aufsicht stehen, da sie die meisten Gesetze gar nicht verstehen können. Sind diese Richter dann im herkömmlichen verjurifizierten Stile in ein bestimmtes Sachgebiet "eingearbeitet" sind diese Richter auch da pathologisch affiziert bzw. zwangsneurotisch und damit in ihrer Urteilskraft beschränkt. Es zeigt sich, daß "Rechtswissenschaft" keine eigenständige Wissenschaft ist, sondern einen Unterunterbereich der Philosophie darstellt und dringend der Neuordnung bedarf, damit sich Schizophrenie und Volksspaltung nicht weiter vollziehen. Ein Jurist wie er sich heutzutage darstellt, ist ein antrainierter Autist und eine Gefahr für das Gemeinwesen. Gespräche oder Schriftsätze mit Juristen sind im allgemeinen sinnlos. Juristische Sprache ohne Philosophie ist die Sprache des Teufels.

Folgender Gesetzestext wird von kaum einem Richter verstanden bzw. ist nicht wirklich praktikabel:
(3f) 1 Der Unternehmer kann den Nachweis nach Absatz 3b Satz 2 anstelle der Präqualifikation auch durch Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen Einzugsstelle für den Nachunternehmer oder den von diesem beauftragten Verleiher erbringen. 2 Die Unbedenklichkeitsbescheinigung enthält Angaben über die ordnungsgemäße Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge und die Zahl der gemeldeten Beschäftigten. 3 Die Bundesregierung berichtet unter Beteiligung des Normenkontrollrates über die Wirksamkeit und Reichweite der Generalunternehmerhaftung für Sozialversicherungsbeiträge im Baugewerbe, insbesondere über die Haftungsfreistellung nach Satz 1 und nach Absatz 3b, den gesetzgebenden Körperschaften im Jahr 2012.
(3g) 1 Für einen Unternehmer im Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe, der im Bereich der Kurier-, Express- und Paketdienste tätig ist und der einen anderen Unternehmer mit der Beförderung von Paketen beauftragt, gelten die Absätze 3a, 3b Satz 1, 3e und 3f entsprechend. 2 Absatz 3b Satz 2 gilt entsprechend mit der Maßgabe, dass die Präqualifikation die Voraussetzung erfüllt, dass der Nachunternehmer in einem amtlichen Verzeichnis eingetragen ist oder über eine Zertifizierung verfügt, die jeweils den Anforderungen des Artikels 64 der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65), die zuletzt durch die Delegierte Verordnung (EU) 2017/2365 (ABl. L 337 vom 19.12.2017, S. 19) geändert worden ist, entsprechen. 3 Für einen Unternehmer, der im Auftrag eines anderen Unternehmers Pakete befördert, gilt Absatz 3c entsprechend. 4 Beförderung von Paketen im Sinne dieses Buches ist

a) die Beförderung adressierter Pakete mit einem Einzelgewicht von bis zu 32 Kilogramm, soweit diese mit Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen erfolgt,

b) die stationäre Bearbeitung von adressierten Paketen bis zu 32 Kilogramm mit Ausnahme der Bearbeitung im Filialbereich.

(3h) Die Bundesregierung berichtet unter Beteiligung des Normenkontrollrates zum 31. Dezember 2023 über die Wirksamkeit und Reichweite der Haftung für Sozialversicherungsbeiträge für die Unternehmer im Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe, die im Bereich der Kurier-, Express- und Paketdienste tätig sind und einen anderen Unternehmer mit der Beförderung von Paketen beauftragen, insbesondere über die Haftungsfreistellung nach Absatz 3b und Absatz 3f Satz 1.
Analog wird folgender Gesetzestext von kaum einem Richter verstanden:
(3) Die Vorschriften der §§ 21 und 22 sind nicht anzuwenden.
(4) Verkehr mit Mietwagen ist die Beförderung von Personen mit Personenkraftwagen, die nur im ganzen zur Beförderung gemietet werden und mit denen der Unternehmer Fahrten ausführt, deren Zweck, Ziel und Ablauf der Mieter bestimmt und die nicht Verkehr mit Taxen nach § 47 sind. Mit Mietwagen dürfen nur Beförderungsaufträge ausgeführt werden, die am Betriebssitz oder in der Wohnung des Unternehmers eingegangen sind. Nach Ausführung des Beförderungsauftrags hat der Mietwagen unverzüglich zum Betriebssitz zurückzukehren, es sei denn, er hat vor der Fahrt von seinem Betriebssitz oder der Wohnung oder während der Fahrt fernmündlich einen neuen Beförderungsauftrages erhalten. Der Eingang des Beförderungsauftrages am Betriebssitz oder in der Wohnung hat der Mietwagenunternehmer buchmäßig zu erfassen und die Aufzeichnung ein Jahr aufzubewahren. Annahme, Vermittlung und Ausführung von Beförderungsaufträgen, das Bereithalten des Mietwagens sowie Werbung für Mietwagenverkehr dürfen weder allein noch in ihrer Verbindung geeignet sein, zur Verwechslung mit dem Taxenverkehr zu führen. Den Taxen vorbehaltene Zeichen und Merkmale dürfen für Mietwagen nicht verwendet werden. Die §§ 21 und 22 sind nicht anzuwenden.
Da keine ausreichende Urteilsfähigkeit bei Juristen vorhanden ist, können sich Verfahren über viele Jahre erstrecken, für die ein Philosoph unter der Ägide des Volkes nicht viel mehr als eine dreiviertel Stunde aufwenden muß.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von IK » 04.02.2020, 23:45

@miamivice

Wir sind in einer Demokratie, in welcher die Politiker keinen Stress haben wollen. Dabei sind wir diejenigen, die extrem viel Stress machen können. Auch den Politikern. Bis jetzt ließen wir uns sehr schnell entmutigen. Wir machen eine Demo im Sommer mit 700 Fahrzeugen (Hamburg) und seitdem ist Totentanz. Die Lage wäre aber eine ganz andere, wenn in HH seit Sommer 10-20 gleiche Auftritte stattgefunden hätten.

Ich muss dazu sagen, dass ich seit der Klage wegen MOIA an die Unabhängigkeit der Justiz viel weniger glaube als davor. Passend dazu eine Anekdote vom letzten Spätsommer: Meine Frau und ich wurden zu einem Sommerfest eingeladen. Ein befreundetes Pärchen. Hamburger Stadtrand. 80 Leute, davon die Hälfte Juristen, darunter Richter. Und wie das bei den Partys so ist, redet man mit anderen und man wird gefragt, was man macht. Ich stelle mich immer als Taxifahrer/Taxiunternehmer vor. Sofort nach jeder Vorstellung folgte die Frage: Was hältst du von MOIA?

Ich erklärte, was ich davon halte und verwies darauf, dass ich gegen die Genehmigung geklagt habe. Das war für alle überraschend, weil sie alle das verfolgt haben. Und dann folgte das, was ich sonst für unmöglich gehalten hätte. Sie sagten zu mir: „Mach dir selbst keine Vorwürfe. Das Ding wurde ausgeklügelt. Du hattest keine Chance“. Seitdem fällt es mir schwer an die unabhängige juristischen Entscheidungen zu glauben, bei denen die Interessen der Großkonzerne und der Politik sich decken.

Deswegen denke ich, dass es besser ist Lärm und Stress zu machen. Denn auf die Almosen können wir lange warten und davon werden wir nicht satt ...

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von E. G. Engel » 05.02.2020, 12:17

Fangen wir mit dem einfachsten an.

Zitate IK:

„@Engel Warum schreibst du hier?“

Ganz einfach. Weil ich es darf und weil ich es kann. Es ist ein Widerspruch die Demokratie hochzuhalten wenn es passt und dann so dumme Fragen zu stellen.

„Was ist dein Bedürfnis?“

Die Frage ist zwar legitim, aber überflüssig. Meine Bedürfnisse gehen Dich gar nichts an. Es geht in dieser Diskussion auch nicht um meine Bedürfnisse. Es geht um Sachverhalte. Und aufgrund meiner jahrelangen Erfahrung mit, um dieses Gewerbe und den handelnden Personen nehme ich den Platz des Stuhlschiedsrichters ein wie det es so nett eschrieben hat.


Weiter.


Du schreibst an irgendeiner Stelle hier C.G. wäre mein Freund gewesen. Das ist so falsch wie das vergorene H-Milch gut schmecken soll. Ich habe C.G. zu seinen DT-Zeiten kennen gelernt. Er kam auf mich zu. Dann suchte er zu Zeiten als Hamburg Umwelthauptstadt war einen Partner mit Konzession um ein neues Geschäftsmodell, Umwelttaxi, auf die Beine zu stellen. Selbst war es ihm nicht möglich aus bestimmten Gründen Kredite für Fahrzeuge etc. aufzunehmen. Ich habe dann schnell festgestellt das Phantasie, Geschäft, Sachlichkeit aus meiner Sicht bei C.G. keine planbaren Parameter sind. Ich habe mich dann schnell zurückgezogen. Die Folgezeiten in anderen Sachverhalten hier im Forum sollten bekannt sein und widersprechen ebenfalls Deiner Behauptung. Ich war nie ein Freund C.G.‘s und lege auch keinen Wert darauf. Menschlich haben wir keine Nähe und in Sachverhalten stehen mir die Haare zu Berge. Und das bei meiner Glatze.


In Deinem letzten Statement hier beschreibst Du eine illustre Sommerparty mit ca. 50% Juristen welche Dir alle Recht gaben. Ich muss zugeben, ich habe es nie in solche Kreise geschafft. Punkt für Dich. Aber, glaubst Du wirklich die steigen in eine sachliche Diskussion mit Dir ein? Die geben Dir einfach recht um ihr Sommerfest genießen zu können. Wenn sie die Sache wirklich verfolgt hätten würden sie das Gleiche sagen wie das VG in erster Instanz: Lassen sie ihren Behauptungen Sachverhalte und Argumente folgen die ihre subjektive Betroffenheit belegen. Lerne endlich dass es einen Unterschied macht hier im Forum oder in Zusammenrottungen mit Behauptungen um sich zu schmeißen oder vor Gericht eine Klage zu gewinnen. Du und Deine ungerechtfertigte Überheblichkeit gepaart mit viel Ahnung von nichts in allen Belangen haben Dich die Klage verlieren lassen. Der Richter, ist auch nur ein Mensch, mag voreingestellt gewesen sein, aber er brauchte nur durch die Türe zu gehen die Du aufgehalten hast. Und so klar war die Sachlage gar nicht. Die Behörde war im Panikmodus, dafür gibt es viele Anzeichen. Also, mal so eben den Rechtsstaat in Frage zu stellen nur weil man selbst keine Ahnung hat oder in eigener Überheblichkeit schwelgt, nein mein Freund, so einfach ist das nicht.


Aber gehen wir noch einmal zurück. Ich war sehr skeptisch als Du Dich in den Vordergrund drängtest und sagtest „ich mach das“. Ich kenne Dich ja aus vielen Diskussionen hier im Forum. Du warst schon immer ein Rechthaber mit viel Ahnungslosigkeit und gerade im Verhältnis zu mir nicht zimperlich mit Deinen Hansafreunden. Ich erinnere nur an die Tarifdiskussionen die auch Dir heute gutes Geld bringen. Aber so ist Taxi, einsacken und Fres.se aufreißen. Keine Ahnung, keinen Durchblick, aber immer Fres.se aufreißen. Es ist mir unsäglich schwer gefallen Dir die Blaupause für die Klage zu liefern und zu verteidigen, aber im übergreifenden Interesse eines imaginären Taxigewerbes habe ich mich dann doch überwunden. Allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt. Und im Nachhinein bin ich froh dass nicht wochenlange Arbeit in eine Veranstaltung mit größenwahnsinnigen Kasperles hineingesteckt habe.
Und jetzt kommt eure Demo. Ihr habt immer noch nicht wirklich begriffen welchen Status das Gewerbe im Wirtschafts- und Rechtssystem der Republik einnimmt. Die Kunden, die Öffentlichkeit, gehören weder dem Hansafunk noch freenow noch irgendjemanden. Das Gewerbe nimmt lediglich eine Funktion im Wirtschafts- und Rechtssystem ein. Diese Funktion allerdings kann man verteidigen weil sie die Geschäfts- und Erwerbsgrundlage für einzelne Taxifahrer ist. Also, niemand kann Touren besitzen, verschenken oder zurückfordern. Dummes, dämliches Zeug. Phantasien! Niemand kann vom Grundsatz her freenow verbieten ein Mietwagenangebot auf die Beine zu stellen und es seinen Nachfragern anzubieten. Man kann allerdings darauf achten dass alles im Rahmen geltenden Rechtes geschieht. Aber auch hier, Behauptungen alleine reichen nicht. Die Chance dass es billiger als Taxi vom Prinzip her nicht geht hätte schon mit der Klage erbracht werden können, müssen. Aber so ziehen sich die Fehler von gestern nach morgen durch.


Und zum Schluss der Clou. Nach meiner Kenntnis sind es doch Taxifahrer die freenow ride Touren fahren und helfen das System zu etablieren, oder? Sind es nicht Taxifahrer die als „Untertassenfunktion“ eine mögliche Wirtschaftlichkeit von freenow ride absichern?


Aber, bevor ich euch weiter langweile mache ich hier Schluss. Macht was ihr wollt, ihr macht das schon. Ich schaue zu und werde dann hin und wieder auf den Schiedsrichterstuhl klettern. Weil es mein gutes Recht ist und weil ich es kann.

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