UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Die ewige Konkurrenz.
eichi
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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von eichi » 10.11.2019, 16:52

Lesenswert ...Die Zeit...
Der Kommentarteil ist interessant, m.M.n. mehr fundierte Kommentare als sonst.
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Mamil
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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von Mamil » 11.11.2019, 21:21

Wenn man UBER, FN & Co schon nicht stoppen kann und Vermittler ins Gesetz aufgenommen werden sollen, wäre es m.M.n. ratsam, etwas ähnliches gleich im Gesetz zu verankern, wenn es ohnehin schon novelliert wird:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/ ... ng-1666020

https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemit ... 11C8A2995D

taximartin1
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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von taximartin1 » 27.01.2020, 17:34

Kennt einer der Leitfaden des Verbandes? Hab die letzten Tage wieder so viele Ubers gesehen die einfach rumstanden und mir Kunden genommen haben. Will das das vor Gericht verwendet werden kann..
https://www.facebook.com/BZPorg/posts/2676662582418404

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miamivice
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Beitrag von miamivice » 28.01.2020, 22:46

Mamil hat geschrieben:
11.11.2019, 21:21
Wenn man UBER, FN & Co schon nicht stoppen kann und Vermittler ins Gesetz aufgenommen werden sollen, wäre es m.M.n. ratsam, etwas ähnliches gleich im Gesetz zu verankern, wenn es ohnehin schon novelliert wird:
(..)
https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemit ... 11C8A2995D
Man erkennt an dem Gesetzestext, daß es eigentlich nur das Gesetz der Winkeladvokaten, der Gesetzestext-Interpretationskryptiker und -betrüger und der Berufsunpraktiker sein kann. Wer klar bei Verstand ist, würde niemals derart (gehirnfeindlich, dissoziierend und desorganisierend) formulieren:
(3f) 1 Der Unternehmer kann den Nachweis nach Absatz 3b Satz 2 anstelle der Präqualifikation auch durch Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der zuständigen Einzugsstelle für den Nachunternehmer oder den von diesem beauftragten Verleiher erbringen. 2 Die Unbedenklichkeitsbescheinigung enthält Angaben über die ordnungsgemäße Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge und die Zahl der gemeldeten Beschäftigten. 3 Die Bundesregierung berichtet unter Beteiligung des Normenkontrollrates über die Wirksamkeit und Reichweite der Generalunternehmerhaftung für Sozialversicherungsbeiträge im Baugewerbe, insbesondere über die Haftungsfreistellung nach Satz 1 und nach Absatz 3b, den gesetzgebenden Körperschaften im Jahr 2012.
(3g) 1 Für einen Unternehmer im Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe, der im Bereich der Kurier-, Express- und Paketdienste tätig ist und der einen anderen Unternehmer mit der Beförderung von Paketen beauftragt, gelten die Absätze 3a, 3b Satz 1, 3e und 3f entsprechend. 2 Absatz 3b Satz 2 gilt entsprechend mit der Maßgabe, dass die Präqualifikation die Voraussetzung erfüllt, dass der Nachunternehmer in einem amtlichen Verzeichnis eingetragen ist oder über eine Zertifizierung verfügt, die jeweils den Anforderungen des Artikels 64 der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65), die zuletzt durch die Delegierte Verordnung (EU) 2017/2365 (ABl. L 337 vom 19.12.2017, S. 19) geändert worden ist, entsprechen. 3 Für einen Unternehmer, der im Auftrag eines anderen Unternehmers Pakete befördert, gilt Absatz 3c entsprechend. 4 Beförderung von Paketen im Sinne dieses Buches ist

a) die Beförderung adressierter Pakete mit einem Einzelgewicht von bis zu 32 Kilogramm, soweit diese mit Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen erfolgt,

b) die stationäre Bearbeitung von adressierten Paketen bis zu 32 Kilogramm mit Ausnahme der Bearbeitung im Filialbereich.

(3h) Die Bundesregierung berichtet unter Beteiligung des Normenkontrollrates zum 31. Dezember 2023 über die Wirksamkeit und Reichweite der Haftung für Sozialversicherungsbeiträge für die Unternehmer im Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe, die im Bereich der Kurier-, Express- und Paketdienste tätig sind und einen anderen Unternehmer mit der Beförderung von Paketen beauftragen, insbesondere über die Haftungsfreistellung nach Absatz 3b und Absatz 3f Satz 1.
(3b) 1 Die Haftung nach Absatz 3a entfällt, wenn der Unternehmer nachweist, dass er ohne eigenes Verschulden davon ausgehen konnte, dass der Nachunternehmer oder ein von ihm beauftragter Verleiher seine Zahlungspflicht erfüllt. 2 Ein Verschulden des Unternehmers ist ausgeschlossen, soweit und solange er Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Nachunternehmers oder des von diesem beauftragten Verleihers durch eine Präqualifikation nachweist, die die Eignungsvoraussetzungen nach § 8 der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil A in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. März 2006 (BAnz. Nr. 94a vom 18. Mai 2006) erfüllt.
Derartiges Gesetzesklima läßt Heuschrecken wie UBER und FREE NOW gedeihen.

Mamil
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Re:

Beitrag von Mamil » 29.01.2020, 01:04

miamivice hat geschrieben:
28.01.2020, 22:46
Derartiges Gesetzesklima läßt Heuschrecken wie UBER und FREE NOW gedeihen.
Da kann man nicht widersprechen. Die Realität gibt Dir recht.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von eichi » 29.01.2020, 17:39

Ihr wisst aber schon, dass es im o.g. Gesetzestext
um die Nachunternehmerhaftung in der Paketbranche
und nicht um Uber und free*_no geht?

Aber es ist prinzipiell richtig, solche Texte lassen die juristisch
untrainierten Laien mit Schreianfällen schnell die Segel streichen.
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HH: UBER und FREE NOW stoppen

Beitrag von Volker-Hamburg » 30.01.2020, 06:12

Sofern Sachkundige (!) jetzt oder zukünftig noch Mitstreiter/ Helfer für gerichtsverwertbare Dokumentationen benötigen wäre ich dabei. Ggf bitte persönliche Nachricht.

E. G. Engel
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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von E. G. Engel » 30.01.2020, 11:07

Die Nachunternehmerhaftung ist ein Witz. Sie bindet den Generalunternehmer nicht sondern stellt ihn in Tatsache sogar frei davon. Die Unbedenklichkeitsbescheinigungen sind das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben sind, weil sie lediglich aussagen dass der Subunternehmer keine Schulden bei FA, SV etc. hat.

Nur, wer keine Lohnsummen erzeugt kann auch keine Schulden haben. Bsw. auf 450.- € gemeldet und 250 Std. arbeiten. Kennen wir alle auch aus dem Taxengewerbe.

Ist mittlerweile eins der üblichen Gesetze wo der Schein des sich kümmernden Gesetzgebers dargestellt werden soll. Ist ähnlich wie beim Mindestlohn. Die SPD klopft sich auf die Schulter und die CDU verhindert die Kontrolle weil der Zoll nicht ansatzweise in der Lage ist den ML wegen massivem Personalmangel zu kontrollieren.

Und die ganzen Medien schreien Hurra. Einfältigen bis dümmliche Journaille.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von Mamil » 30.01.2020, 12:31

E. G. Engel hat geschrieben:
30.01.2020, 11:07
Ist mittlerweile eins der üblichen Gesetze wo der Schein des sich kümmernden Gesetzgebers dargestellt werden soll. Ist ähnlich wie beim Mindestlohn. Die SPD klopft sich auf die Schulter und die CDU verhindert die Kontrolle weil der Zoll nicht ansatzweise in der Lage ist den ML wegen massivem Personalmangel zu kontrollieren.
Sehe ich genauso. Man kann aber auch sagen, dass es eine miserable Umsetzung einer guten Idee ist.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von det » 30.01.2020, 13:40

Mamil hat geschrieben:
30.01.2020, 12:31
E. G. Engel hat geschrieben:
30.01.2020, 11:07
Ist mittlerweile eins der üblichen Gesetze wo der Schein des sich kümmernden Gesetzgebers dargestellt werden soll. Ist ähnlich wie beim Mindestlohn. Die SPD klopft sich auf die Schulter und die CDU verhindert die Kontrolle weil der Zoll nicht ansatzweise in der Lage ist den ML wegen massivem Personalmangel zu kontrollieren.
Sehe ich genauso. Man kann aber auch sagen, dass es eine miserable Umsetzung einer guten Idee ist.
Ihr habt ja beide so recht. Doch die Behörde macht das Schmierentheater auch noch mit, da sie sich weigert, den Taxentarif auf ein auskömmliches Maß anzupassen, um Mindestlöhne zu zahlen. Noch werden aller Orts die Arbeitszeiten durch fiktive Pausenzeiten kräftig manipuliert.

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sivas
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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von sivas » 30.01.2020, 14:26

Ist der Kuchen zu klein oder sind's der Esser zu viele ?
Den Kuchen zu verteuern ist keine Lösung, die überzähligen Esser müssen weg !

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von Mamil » 31.01.2020, 09:50

det hat geschrieben:
30.01.2020, 13:40
Doch die Behörde macht das Schmierentheater auch noch mit, da sie sich weigert, den Taxentarif auf ein auskömmliches Maß anzupassen, um Mindestlöhne zu zahlen. Noch werden aller Orts die Arbeitszeiten durch fiktive Pausenzeiten kräftig manipuliert.
Das ist nur das Symptom einer Krankheit, die die gesamte Wirtschaft befallen hat. In allen Branchen werden Preise auch ohne Behörden niedrig gehalten, mit den gleichen Folgen für die Arbeitsbedingungen. Dreht man an den Arbeitsbedingungen, dreht man unweigerlich am Preis, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Da das die Politik offenbar nur in die eine Richtung will, kommt aus einer Idee, die in die andere Richtung drehen will, so ein Gesetz dabei raus, das Engel zu recht kritisiert.

E. G. Engel
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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von E. G. Engel » 31.01.2020, 19:42

FREENOW DOWN - Demo am 20.02.20

Der Schnaps, bzw. die Schnapszahl liegt ja schon im Datum.

Die Demo soll durch die Innenstadt zum Standort von freenow gehen.

Heroisch bis staatstragend der O-Ton der Demo, Text: "Wir schenkten Ihnen Vertrauen und unsere Touren. Jetzt nehmen sie uns alles."

Interessant die Veranstalter/Protagonisten: Herr Ivica Krijan der in diesem Zusammenhang um Spenden für die Organisation bittet und der FFTD. der "neue" Bundesverband für Taxen unseres Handelskammervertreters Herr Orhan Tasbilek.

Da haben sich anscheinend zwei gefunden. Übrigens, die Namen im Klartext sind erlaubt da es sich um einen öffentlichen namentlichen Aufruf der betreffenden Personen handelt.

Kurios ist vor allem dass Herr Krijan Hansaunternehmer ist und somit gegen die direkte Konkurrenz demonstriert, also zum eigenen Wohl. Für Herrn Tasbilek scheint es sich um eine Art Promotion für seine unterstützte "taxieigene Vermittlungs-App" zu handeln. Also alles ganz selbstlos.

Aber in einem hat Herr Krijan unbedingt recht. Es war der Hansafunk der myTaxi, damals onetouchTaxi, groß gemacht hat. Die Hamburger Gemengelage damals schrie gerade zu einer entsprechenden Geschäftsidee. Im Jahr 2000 setzte der Hansafunk, vertreten durch den ehrenwerten Herrn Gieselmann, vor Jahren auf Bewährung verurteilt vor einem Hamburger OLG, im Zusammenspiel mit anderen die Karenzminute durch. Ziel war das Gewerbe außerhalb des Hansafunks unter Erlösdruck zu setzen und somit die eigene Dominanz zu verstärken.

Tatsächlich geriet das Gewerbe in den Folgejahren unter Erlösdruck, so dass der Hunger nach Touren immens war. Dann kam, 2010 (?) zwei App-Entwicklern die Idee zu myTaxi. Ich selbst war einer der Ersten die noch im Dachgeschoss im Kloppstockplatz vorstellig wurden und mitmachten. Innerhalb kurzer Zeit konnte myTaxi in dem ausgelutschten Hamburger Taxengewerbe bedienfähig werden. Es war quasi ein Selbstläufer.

Interessant ist dass myTaxi/freenow in Städten mit einer anderen Gewerbestruktur, bzw. Stuttgart oder Köln, auch heute noch weit, weit weg ist von einem ähnlichen Erfolg ist. Einer der Gründe ist dass die dortigen Genossenschaften im Gegensatz zum Hansafunk grundsätzlich jedem Gewerbetreibenden offen stehen. Es stellt sich, für mich nicht, die Frage ob myTaxi ohne Hamburger (Hansa)Verhältnisse je zu dem geworden wäre was es heute ist. Hamburg war quasi die Ursuppe für ein System wie myTaxi. Und der Koch der Ursuppe war der Hansafunk.

Und jetzt kommt der Joke mit der Demo. Ein Hansaunternehmer u. a. organisiert gegen myTaxi/freenow unter dem Motto wir "vertrauten und schenkten" myTaxi/Freenow unsere Touren" eine Demo.

Ich habe das Gefühl ich werde gerade inkontinent, aber nicht altersbedingt. Ich könnte mich totlachen.

Dass da noch der eine oder mehrere Wichtigtuer versuchen ihr Süppchen mit einer "taxieigenen App" zu kochen ist ein belustigender Nebeneffekt.

Irgendwie schafft es dieses Gewerbe immer wieder Protagonisten zu erschaffen die sich selbst und das Gewerbe lächerlich machen.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von det » 31.01.2020, 20:08

Haben Ivica und seine Fahrer nicht sogar auch Match Touren für mytaxi/FREE NOW gefahren und von der Schwerkraft des Umsatzes philosophiert? Hat er jetzt seinen Vertrag mit FREE NOW gekündigt? Dann würde er ja mit gutem Vorbild vorangehen, denn nur über die Kündigung aller Verträge mit FREE NOW und UBER ist der Sumpf trocken zulegen. Aber solange die Kollegen diesen Zusatzumsatz immer noch gern mitnehmen, wird das nichts.

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Wir schenkten Ihnen Vertrauen und unsere Touren. Jetzt nehmen sie uns alles

Beitrag von sivas » 01.02.2020, 14:26

In die beiden Häuser der Eltern/Schwiegereltern wurde viel Arbeit und Geld reingesteckt, man bewohnte sie auch gemeinsam. Jetzt starb die alte Dame, ein Testament hatte sie nicht verfasst.
Wie sich herausstellte, war sie Alleineigentümerin des Ganzen, hatte aber lediglich ein altes Haus mit großem Grundstück in die Ehe gebracht.
In der Folge wurde ein Erbschein erstellt: Ehemann und Tochter erben jeweils zur Hälfte ! ehelicher Zugewinn wurde nicht berücksichtigt, familiärer schon gar nicht, der Erbschein gilt.

Jetzt haben sich Vater und Tochter verkracht:
Vater: "Du bist nicht mehr meine Tochter ! Zahl mir mein Erbteil aus !" (er wohnt schon seit langem bei seiner Freundin)
Der Schwiegersohn lamentierte: "Jetzt hab ich da Arbeit und Geld reingesteckt und soll die Farbe nochmals bezahlen ??" (es war viel mehr als nur die Farbe)
Der Tochter blieb nichts anderes übrig, sie zahlte.

Ähnlich ist das jetzt bei Hansa und myTaxi: Arbeit in eine Sache gesteckt, ohne an ihr beteiligt zu sein.

Hätte die Tochter demonstrieren sollen, ob der ihr widerfahrenen Ungerechtigkeit ? Hansa tut es. Ich kann nur sagen: "Unprofessionell !". So sehr es auch schmerzt, man hat's zu schlucken.
Zuletzt geändert von sivas am 01.02.2020, 14:53, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von det » 01.02.2020, 15:51

Eine Frage interessiert mich im Zusammenhang mit der Hansa Demo gegen FREE NOW brennend: haben alle Hansa Unternehmer nebst Fahrer und alle Autoruf Unternehmer, also 441011 und 666666, nebst Fahrer, die ja nun alle zum Hansa Funk gehören, ihre Verträge mit FREE NOW gekündigt? Das wäre zu schön, um wahr zu sein. Aber die Hoffnung stirbt als letztes.
Zuletzt geändert von det am 01.02.2020, 15:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von E. G. Engel » 01.02.2020, 17:49

Nur um es klar zu stellen, es ist keine Hansa Demo sondern soll wohl gewerbeübergreifend sein. Wobei der ganze Tenor des Aufrufes eher an einen Kindergarten erinnert als an verständige Menschen.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von E. G. Engel » 01.02.2020, 18:10

@ sivas

Ich glaube Du hast das nicht verstanden. myTaxi könnte nur in Hamburg so schnell und einfach zum Erfolg kommen weil die Verhältnisse in Hamburg Hansa dominiert waren und einfach nur unterirdisch. Das hat myTaxi die Taxen ohne Funk nur so zugetrieben und wurde zum Teil des myTaxi Erfolges. Hier wurde der Erfolg von myTaxi extrem begünstigt und in der Folge jetzt auch freenow. Ohne den Erfolg hier in Hamburg wäre myTaxi mit Chance ein Nischen-Startup geblieben.

myTaxi/freenow ist ein spätes Ergebnis des Hansafunk -erfolges und -wirkens zu der fraglichen Zeit. Rein theoretisch, hätte der Hansafunk seine Genossenschaft geöffnet wäre myTaxi verhungert. Kein myTaxi, kein freenow.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von det » 01.02.2020, 18:55

Auch wenn es keine Hansa Demo ist, wäre es jetzt eine gute Gelegenheit, Versäumtes gutzumachen. Die Kollegen vom Hansa Funk mit ihren gekauften Grindelhof Zentralen haben jetzt durch eine kollektiven Aktion die Gelegenheit, FREE Now auszutrocknen. Von den Graupen möchte ich das zurzeit nicht verlangen, aber die Kollegen von den Zentralen ist es machbar. Ich erwarte jetzt von Iciva und von unserem Vertreter in der Handelskammer, wobei ich noch gar nicht sicher bin, dass er meine Stimme bekommt, sich eindeutig zu positionieren und zur Kündigung der FN-Verträge aufzurufen. Dann werden wir sehen, wie ernst der Hansi das alles sieht.

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Re: UBER und FREE NOW stoppen - Kurze Anleitung

Beitrag von E. G. Engel » 01.02.2020, 21:20

Wovon träumst Du denn? Hast Du schon mal was versucht ausser hier mit großen Worten?

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