Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Die ewige Konkurrenz.
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IK
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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von IK » 02.11.2019, 10:48

Mamil hat geschrieben:
02.11.2019, 08:41
Der Kanton Genf hat kein Problem damit zu behaupten, dass UBER u.a. die Fahrpreise bestimmt und zieht daraus weitreichende Konsequenzen.

https://www.srf.ch/news/schweiz/als-ers ... eftsmodell
Und in Kalifornien geht es ab Januar los ...

Mamil
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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von Mamil » 02.11.2019, 15:38

IK hat geschrieben:
02.11.2019, 10:48

Und in Kalifornien geht es ab Januar los ...
Das ist erst der Anfang. Der US-Kongress ist dabei UBER und Konsorten auseinanderzunehmen.

https://www.reuters.com/article/us-usa- ... SKBN1WV1EW

Hollywood ist dabei das UBER-kritische Buch "Super-Pumped" zu verfilmen.

https://variety.com/2019/tv/news/super- ... 203373024/

UBER hat in den USA jetzt das Problem, dass die Demokraten den Kampf gegen die Gig-Economy als Wahlkampfthema für sich entdeckt haben.

https://news.bloomberglaw.com/daily-lab ... ig-economy

LRKN
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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von LRKN » 03.11.2019, 13:32

IK hat geschrieben:
01.11.2019, 15:42
@LRNK
Da sind sie wieder, die ÖF Argumente.

1. Rechne uns vor, dass die E- Autos wirtschaftlicher sind, statt hier allgemeine Aussagen zu schreiben, welche nicht plausibel sind. Second live der Autobatterie ist ein Märchen, aber ÖF stehen auf so was. Erkundige dich ...
Wiedermal Ivicas Märchenstunde. Belege doch mal deine Märchen mit Links, Fakten oder Tatsachen. Ansonsten sind es nur Märchen.

Wirtschaftlichkeit:
Ich habe dir schon ein halbes Dutzend Links von Tesla-Taxi Unternehmen in Deutschland zukommen lassen. Alle wären deine Märchen nach zu doof um wirtschaftliche Grundgesetze zu erkennen und eigentlich alle schon pleite oder deine Aussage, dass E-Taxis unwirtschaftlich sind, ist falsch.
Aber da du zu Faul bist dich selber zu informieren hier nochmal 2 Links:
https://www.youtube.com/watch?v=dCkEJXJqWug
https://www.youtube.com/watch?v=nT34MxaIskY

2. Wenn keine sachliche Argumente da sind, holt man einfach die Moralkeule. Jetzt bin ich für Lungenerkrankungen schuld. Die Taxen stellen gerade mal 0,4 % der Autos in Hamburg. Die Schiffe, Busse und LKWs gar nicht gezählt.
Ja DU bist MITschuld, wenn Menschen die Dieselabgase einatmen müssen und dadurch Krank werden. Wenn dir nicht klar ist, dass deine Aktion (rumfahren mit Verbrennungsmotoren, die giftige, schädliche und umweltbelastende Abgase produzieren) Konsequenzen für andere Menschen haben fehlt es dir an grundlegender Emphatie. Und deine Milchmädchenrechnung mit den 0,4% ist sinnfrei. Du musst die gefahrenen Kilometer berechnen und nicht die Anzahl der Fahrzeuge.

Ein Taxi das 100.000km/Jahr fährt verursacht ungefähr das 7-fache an gefahrenen Kilometer, von einem privaten PKW. Kombiniert mit dem 95% Dieselanteil bei Taxen ist der Anteil z.B. an schädlichen NOx deutlich höher als bei privaten PKW. Grob gerechnet verursacht das Taxigewerbe 5%-10% des NOx-Ausstoßes durch Straßenverkehr in Hamburg. Das ist Signifikant und könnte durch E-Taxis auf 0% reduziert werden.

Viel Glück, aber vergiss die Kinder in Kongo nicht, Mr Saubermann ...
Erstaunlich dass dir die Kinder im Kongo wichtiger sind, als die Kinder hier in Hamburg, die deine Drecksabgase einatmen müssen.

Und du vergisst die Kinder, in ölreichen Krisenregionen wie dem Nigerdelta oder dem mittleren Osten Mr. mein-Diesel-ist-wichtiger-als-die-Gesundheit-und-leben-anderer-Menschen
3. Die Wirtschaftlichkeit kannst du uns gerne im Eigentest vorführen ... Ich verweise auf das Scheitern der E-Flotte von Prima-Klima
Prima-Klima kann gar nicht an der "unwirtschaftlichkeit" einer E-Flotte gescheitert sein, weil SIE KEINE E-FLOTTE HATTEN! Sie haben Priuse und Erdgas-Taxis gehabt. Fahrzeuge die von vielen Taxiunternehmern wirtschaftlich betrieben werden! Prima Klima ist gescheitert, weil sie in einem für klassische Taxizentralen schrumpfenden Markt versucht haben eine klassische Taxizentrale zu etablieren. Das war von anfang an zum Scheitern verurteilt. Sie wären auch mit Diesel-Taxis gescheitert. Genauso wie der Autoruf, der Wandsbeker und in 10 Jahren der Hansa scheitern wird.
Ich mache dir ein Vorschlag: Ich kaufe ein E-Auto, du fährst bei mir. Die Ladezeiten sowie Fahren zur Ladesäule ist Pause ;). Was sagst du dazu? Komm mir jetzt nicht mit dem blöden Argument, dass das Arbeitszeit ist, welche du bezahlt haben willst.
1. Ich würde nie für einen Unternehmer fahren, der mich als F.aschist bezeichnet!
2. Ich würde niemals Ladezeit als Arbeitszeit bezeichnen, weil die Ladezeit zwischen den Schichten der Fahrer bzw. in der Pause stattfinden würde. Beides ist unbezahlt. Ich würde morgens starten, Mittags pause machen und dabei den Wagen an eine 50kw/h Ladestation anschließen und dann 45 Min Pause machen. Wenn ich wieder weiterfahre ist der Wagen voll genug um 300-400km weiter zu fahren. Zum Schichtende wieder eine Ladestation anfahren, anschließen und Feierabend. 30 Minuten später kommt der nächste Fahrer und weiter gehts. Das in meinen Augen z.Zt. praktikabelste Fahrzeug als E-Taxi wäre der T3 LR oder der e-Niro von Kia. Beide haben 400-500km Reichweite und können an 50kw/h Ladestationen in 45Min mindestens 300km Reichweite aufladen. Ich habe max. 1-2 Schichten im Jahr, wo ich über 300km fahre.

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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von am » 03.11.2019, 20:18

Ich fahre aktuell mehrfach wöchentlich mehr als 600km.

Eine öffentlich 50 kW/h Säule gibt es m. W. derzeit in ganz HL nicht. Zudem wohne ich in einem Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage und gerade einmal ausreichendem Netz für die Beleuchtung.

Als Alleinfahrer komme ich dennoch nicht an die 100.000 km.

Mit anderen Worten, was in HH gerade noch denkbar scheint, Metropole eben, ist in normalen Großstädten noch auf lange Sicht Utopie.

Und die Schinderei der Kinderarbeit mit den Wohlstandskrankheiten unserer Kinder vergleichen, gar rechtfertigen zu wollen, ist an Zynismus kaum zu überbieten. Ohne ausreichend regenerativem Ladestroms bleiben reine E-Autos auf Sicht eine Mogelpackung.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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gringo
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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von gringo » 04.11.2019, 09:00

Der Diesel in Autos war noch nie so sauber wie heute. Es ist politischer Wille diesen kaputt zu reden und für alles verantwortlich zu machen.
Zuletzt geändert von gringo am 04.11.2019, 09:01, insgesamt 1-mal geändert.
StGB §328 Abs 2.3 Mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.

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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von LRKN » 04.11.2019, 13:02

am hat geschrieben:
03.11.2019, 20:18
Ich fahre aktuell mehrfach wöchentlich mehr als 600km.

Eine öffentlich 50 kW/h Säule gibt es m. W. derzeit in ganz HL nicht. Zudem wohne ich in einem Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage und gerade einmal ausreichendem Netz für die Beleuchtung.

Als Alleinfahrer komme ich dennoch nicht an die 100.000 km.

Mit anderen Worten, was in HH gerade noch denkbar scheint, Metropole eben, ist in normalen Großstädten noch auf lange Sicht Utopie.

Und die Schinderei der Kinderarbeit mit den Wohlstandskrankheiten unserer Kinder vergleichen, gar rechtfertigen zu wollen, ist an Zynismus kaum zu überbieten. Ohne ausreichend regenerativem Ladestroms bleiben reine E-Autos auf Sicht eine Mogelpackung.
1. Es gibt mindestens 2 50kw/h Ladestationen in HL. Weisbachstr. 7 und Geniner Str. 80 (diese ist sogar z.Zt. Kostenlos). Zusätzlich gibt es weitere 15 AC-Ladestationen für die Nacht. Du findest bestimmt auch eine Ladestation in der Nähe deiner Wohnung. Und wenn du wirklich mehrfach über 600km in der Woche fährst, tust du das auf der Autobahn. Entlang der Autobahnen gibt es inzwischen sehr viele +150kw/h Ladestationen. Rasthof Budikate hat 350kw/h Ladestationen.

2. Wohlstandskrankheit? Echt? Es sterbern laut Umweltbundesamt mind. 6000 Menschen im Jahr an NOx. Und das ist eine konservative Schätzung. Und an Feinstaub sterben nochmals über 40.000 Menschen frühzeitig. Sterben ist für dich eine Wohlstandskrankheit? E-Autos erzeugen kein NOx und Feinstaub zumindest reduziert. Und das nur in Deutschland. Rechne mal hoch wieviele Menschen weltweit an Dieselabgasen sterben.

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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von am » 04.11.2019, 18:04

Zu 1)
Die Stationen sehe ich mir mal näher an. Mir ist im Umkreis meines Wohnortes keine in zumutbarer Entfernung bekannt. Da an den mir bekannten Säulen die Nutzung zeitlich limitiert bedeutet zumutbar für mich als Alleinfahrer Sichtweite zum Wohnadresse.
Die 600km sind gesplittet und werden ganz sicher nicht regelmässig, schon gar nicht mit Fahrgast, zum laden unterbrochen.

Zu 2)
Ja, im Vergleich zur sklavenhalterischen Kinderarbeit sind unsere Probleme und autoverkehrbedingte Erkrankungen Wohlstandsprobleme. Es ist perfide und zuriefst zynisch, dies in deiner Argumentation erneut auszublenden. Unser grünes Gewissen auf dem Rücken der Schwächsten und Ärmsten rein zu waschen, halte ich für nicht in Ordnung.

Da können wir hin und her rechnen, wie wir wollen - momentan ist das ein noch nicht gelöstes Problem. Was die Emissionen hierzulande betrifft spricht die E-Lobby ja mittlerweile von lokalen Emissionen, welche reduziert würden, bzw. nicht aufträten. Es mangelt aber nach wie vor an hinreichend regenerativer Energie, sowie E-Trassen. Von der letzten Meile mal ganz zu schweigen, wenn es zur massenhaften Nachfrage nach E-Autos käme.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von IK » 05.11.2019, 09:00

@LRNK

Aus deinen Ausführungen folgere ich, dass du ein Unternehmer bist und dass du auf E-Autos umgestiegen bist. Welche Marke fährst du denn?
Zuletzt geändert von IK am 05.11.2019, 09:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von IK » 05.11.2019, 09:05

@LRNK
Prima-Klima kann gar nicht an der "unwirtschaftlichkeit" einer E-Flotte gescheitert sein, weil SIE KEINE E-FLOTTE HATTEN!
Verstehe ich das richtig: Die Nissan LEAF waren keine Elektroautos?
Jedenfalls hatte Prima Klima einige von denen ...

Ein Tipp für dich: Sie waren leise und hatten keinen Auspuff ...
Komisch für einen Verbrenner ...

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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von LRKN » 07.11.2019, 22:06

am hat geschrieben:
04.11.2019, 18:04
Ja, im Vergleich zur sklavenhalterischen Kinderarbeit sind unsere Probleme und autoverkehrbedingte Erkrankungen Wohlstandsprobleme. Es ist perfide und zuriefst zynisch, dies in deiner Argumentation erneut auszublenden. Unser grünes Gewissen auf dem Rücken der Schwächsten und Ärmsten rein zu waschen, halte ich für nicht in Ordnung.
Ist Kinderarbeit schei.sse? Ja Klar! Ich würde mir auch wünschen, dass es sowas nicht gibt.
Aber mal Fakten: 80% des in Kongo geförderten Kobalts wird in "normalen" Minen ohne Kinderarbeit gefördert. Bei den restlichen 20% kann es zu Kinderarbeit kommen. Diverse Organisationen haben sich in der Region umgeschaut und Kinderarbeit gefunden. Es handelt sich aber um Kinderarbeit vom Wasser an der Straße verkaufen bis hin zu Minenarbeit. Es gibt auch Minen ohne Kinderarbeit. Es ist nicht so einfach, dass man Kobalt=Kinderarbeit sagen kann.

Aber wenn du dich um die Schwächsten und Armsten sorgen, dann mach es wenigstens Konsequent. Dann hör auf Diesel zu fahren weil durch die Emmisionen die Ärmensten und Schwächsten in unsere Gesellschaft am meisten leiden. Weil durch steigende Temperaturen die ärmsten und schwächsten Menschen auf diesem Planeten ihre Lebensgrundlage entzogen wird. Bauern verlieren ihre Äcker durch Dürre, Überschwemmungen, Stürme. Alles ausgelöste durch die enorme CO2-Erzeugung in den Wohlstandsländern. Ein Diesel-Taxi mit einer Laufleistung von 100.000km/Jahr erzeugt ca. 20Tonnen CO2. 20 Tonnen! Wir dürften pro Persoen maximal 3 Tonnen erzeugen um das Klima zu retten. 3 Tonnen. Inklusive Heizung, Reisen, Fahren usw. Und das ist deine und unser aller Schuld an den rest der Welt. Nicht nur den Kindern im Kongo sondern auch den Kindern im restlichen Afrika deren Lebensgrundlage durch steigende Temperaturen entzogen wird, auf den Inselstaaten, denen das Wasser noch in diesem Jehrhundert bis zum Hals steigen wird, Auf dem Phillipinen wo immer schlimmere Typhoons ihr Leben bedrohen. Bitte mehr Konsequenz!

Zum Vergleich: Ein E-Auto im deutschen Strommix erzeugt bei 100.000km/Jahr 9,5Tonnen CO2. Das ist weniger als die Hälfte. Und auch wenn man die Herstellung des Akkus (zw.5 und 12 Tonnen CO2) hinzurechnet, ist über die Laufzeit eines Taxis von 6 Jahren der E-Wagen (70T) ca. 2 mal CO2-Effizienter als ein Diesel (120 Tonnen). Und bevor du fragst: Ja es gibt Teslas mit über 500.000km und der ersten Batterie.

Bei der Weigerung E-Taxis einzusetzen geht es nur um die eigene Bequemlichkeit und dem Weigern sich zu Verändern. Die Kongo-Kinderarbeit ist nur euer Feigenblatt hinter dem ihr euch verstecken könnt weil ihr zu bräsig seid euch zu verändern. Deine Ansage, dass es dir nicht zuzumuten ist, weiter als "sichtweite" weg zu parken spricht Bände. Was für dicke Krokodilstränen du doch eben vergossen hast wegen den armen Kindern im Kongo. Aber zu Faul um zu Fuß zu gehen. Das ist nicht zumutbar. Kindern ist es zuzumuten wegen Blut-Öl zu sterben oder wegen Hunger oder wegen Sturm. Aber dir ist es nicht zuzumuten zu Fuß zu gehen. Euch ist es nicht zuzumuten 30-40 Minuten Pause zu machen und eine Auto aufzuladen. Wahnsinn. Genau wegen euch trägen, bequemen Weltzerstörern braucht es das Gesetz. Nur so kann man euch zwingen umzudenken und die Welt wenigsten ein bisschen weniger zu zerstören.
IK hat geschrieben:
05.11.2019, 09:05
@LRNK
Prima-Klima kann gar nicht an der "unwirtschaftlichkeit" einer E-Flotte gescheitert sein, weil SIE KEINE E-FLOTTE HATTEN!
Verstehe ich das richtig: Die Nissan LEAF waren keine Elektroautos?
Jedenfalls hatte Prima Klima einige von denen ...

Ein Tipp für dich: Sie waren leise und hatten keinen Auspuff ...
Komisch für einen Verbrenner ...
Was ist eine "Flotte"? Sie hatten so weit ich weiß 4 Leafs. Das ist weit davon entfernt eine E-Flotte zu sein. Der Rest waren Hybride und Erdgas-Taxis.
Zuletzt geändert von LRKN am 07.11.2019, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von am » 07.11.2019, 23:35

Ich lasse dir deine Zahlen und Argumente anheim gestellt.

Ich bin tatsächlich nicht bereit, zu meinem regelmässig 12-stündigen Arbeitstag weitere zwei Stunden Lade- und Wegezeiten ohne Ausgleich in Kauf zu nehmen. Das steht für mich als alleinfahrender EWU, ich benötige das Fahrzeug also auch privat, überhaupt nicht zur Debatte.

Allerdings: Bei der Dieseldebatte geht es nicht um CO2, sondern NOx
Zuletzt geändert von am am 07.11.2019, 23:35, insgesamt 1-mal geändert.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

titanocen100
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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von titanocen100 » 08.11.2019, 23:52

Pirat hat geschrieben:
31.10.2019, 08:30
Unsinn...

Weder Uber noch Freenow bestimmen einen Preis, jedem Taxi/Mietwagenunternehmen steht es frei sich Uber/Freenow anzuschließen, von einer marktbeherrschenden Stellung sind Uber oder Freenow weit entfernt, auch handelt es sich hier nicht um im Wettbewerb stehende Unternehmen...
völlig korrekt, zumindest UBER will keine Konkurrenz sein, sondern den ÖPV-Markt Deutschlands übernehmen.
Zusätzlich heuert es Taxifahrer (=P-Schein-Besitzer) an, bei ihnen zu arbeiten.

https://www.uber.com/a/join?use_web_p2= ... ode=542zvi

Fahre, wann du möchtest,verdiene so viel, wie du möchtest.
Außerdem werden deine Umsätze automatisch wöchentlich ausgezahlt.
Es gibt kein Büro und keinen Chef.
Die Sicherheit auf den Straßen besitzt für Uber höchste Priorität. Unsere Technologie hilft uns, die Sicherheit der Fahrer vor, während und nach jeder Fahrt zu maximieren.

Alle diese Ansagen widersprechen dem herkömmlichen Taxigewerbe (der Taxler ist bei einem AG angestellt, der ihm das Handwerkszeug zur Verfügung stellt). Wie könnte also UBER-Technologie die Sicherheit des Fahrers beeinflussen ?
Der TU zahlt den AN monatlich aus (meist jedoch, wie bei mir, zahle ich meinen TU wöchentlich aus. Da hat UBER keinen Einfluss drauf).

Es geht hier eher darum, daß UBER AG gewinnen will, die sich mit ihrer Fahrzeugflotte UBER anschließen und darum, Taxifahrer zu überreden, für UBER zu arbeiten. Als P-Schein-Besitzer kann man sich bei UBER online bewerben und, falls man noch keinen P-Schein besitzt, hilft UBER, diesen zu erwerben. Eine entsprechende Antwort-Email liegt mir vor.
Pirat hat geschrieben:
31.10.2019, 08:30
Anders verhält es sich bei einigen Taxizentralen (eG), die haben in vielen Städten eine marktbeherrschende Stellung, bestimmen Preise (Krankenfahrten) und sanktionieren in der Regel Verstöße gegen diese Bestimmungen. (Genossenschaftsschädliches Verhalten)
Korrekt, siehe Berlin. Da gibt es nur noch den WürfelBär (Würfelfunk mit Bärchenfunk oder ehemals Ackermann (West-Berlin) und Spreefunk (Ost-Berlin) mit zus. Eierfunk). Momentan wird der einzige Konkurrent WBT ebenfalls "aufgesogen", ein Fall für das Kartellamt, da hier eine Monopolbildung vorliegt.
Die Auswirkungen sind katastrophal.
Man muss nicht verrückt sein, um hier zu arbeiten, aber es hilft. (B5)

Pascha
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Re: Einheitspreise von Freenow und Uber illegal?

Beitrag von Pascha » 09.11.2019, 05:11

Artikel aus der MoPo:

https://www.mopo.de/hamburg/uber-in-ham ... t-33430814

Krieg gegen Uber, dem Herrn Scheuer den Vogel zeigen, keine ordnungsgemäße Zustellung eines angeblichen Uber-Verbots … So wird das nichts mit Uber und FreeNow verbieten.

Auszüge aus dem MoPo-Artikel:
.. Hamburg, April 2019: Orhan Tasbilek ist einer der Taxiunternehmer aus der Hansestadt, die gegen die Liberalisierung des Marktes protestieren...
Wir Hamburger Taxiunternehmer haben seit Anfang des Jahres circa 10 bis 15 Prozent Umsatzverlust. Nicht nur durch Uber, auch FreeNow Ride (ehemals mytaxi) und der mittlerweile geschlossene Anbieter CleverShuttle sind dafür verantwortlich“, sagt er.
Können diese Umsatzverluste mit Zahlen belegt werden? Zumindest FreeNow Ride gibt es erst seit kurzem und kann nicht für diese Umsatzverluste verantwortlich sein. Und ein nicht mehr am Markt aggierender Teilnehmer kann auch nicht für imaginärer Umsatzverluste verantwortlich sein.
..Vom Konkurrenten Taxi distanziert sich der Uber-Sprecher: „Es ist ein Mythos, dass das Taxi die größte Konkurrenz ist, wir erreichen eine ganz andere Zielgruppe
Richtig. Uber bedient eine andere Zielgruppe als Taxi. Auch FreeNow Ride bedient eine andere Zielgruppe als Taxi. Und Uber bedient eine andere Zielgruppe als FreeNow Ride. Doch diese Differenzierungen sind dem Taxi leider fremd.
Der Käfer Feinkostliebhaber geht auch nicht zu Lidl.

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