myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Anwendungen für Smartphones unter der Lupe.
Gabba Gabba Hey
Ich bin neu hier
Beiträge: 14
Registriert: 20.09.2012, 20:34
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von Gabba Gabba Hey » 13.01.2014, 17:37

Tach auch , das ist mein Beitrag zu My Taxi. Ich habe bis jetzt im Taxiforum nur mitgelesen . Bei diesem Thema mische ich jetzt einmalig mit.

Ich habe eine Taxe und und teile mir dieses mit einem Kollegen . Die Unternehmensform ist eine GbR. Wir sind an eine Funkzentrale angeschlossen.

Der Funkbeitrag pro Tour liegt im Monat bei ca. 0,63 Euro brutto. Dafür habe ich meist kompetente Ansprechpartner in der Zentrale, die mir bei Unstimmigkeiten bei der

Bestellung, bei Arger im Taxi, Nachfragen ,etc . hilfreich zur Seite stehen. Dafür habe kompetente Ansprechpartner in der Technik, die ich bei Softwareproblemen an-

spechen kann. Für diese ca. 0,63 Euro pro Tour werden die V- Schecks der Stammkunden bearbeitet und ein Vorstand bezahlt ,den ich anprechen kann , und der sich um

unsere Belange kümmert. Genug damit ,auch wenn mir das eine odere andere noch einfällt !!

Diese ewige Kritik an den Kosten der Vermittlung kann ich nicht begreifen. Eine Taxe , betrieben von zwei Fahrern ( hier GbR) angeschlossen an eine Zentrale , und ups

der Wagen fährt sogar gute Gewinne ein.

Bei MY TAXI handelt es sich doch um keine GUTMENSCHEN, die eine App entwickelt haben, die primär das Ziel hatte ,die Einnahmesituation der Graupen ein wenig zu ver

bessern. Die Idee war von Anfang an : Jeder einzelne auf der Straße hat ein wenig mehr Umsatz, und alle zusammen macht ihr uns hier in der Großen Elbstr. richtig dick.

Dann noch ein paar Lemminge aus dem fahrenden Gewerbe , die sich berufen fühlen ( auch hier im Forum ) diese neue Vermittlungsart als die neue EIERLEGENDEWOLL-

MILCHSAU der Taxibestellung herbei zu rufen. DAS ENDE DER ZENTALEN AUSRUFEN. In vier Jahren ist es MY TAXI nicht gelungen in meinen Fahrgebiet feste Großkunden

neu zu binden ,oder den Zentralen abzujagen.


Dazu zwei Investoren ,die immer und ewig in aller Öffentlichkeit zu hohe Lohnkosten in Deutschland beklagen, sich auf der anderen Seite mit "Spielgeld" bei diesem neuen

tollen hippen mit einem Start up Preis ausgezeichneten supigeilen innovativen Unternemen beteiligen. Man möchte müde lächeln , wenn es nicht so traurig wäre.


Die Taxifahrer , die das weiter gut heißen tun mir echt leid, kriegen auf der anderen Seite jetzt eine Lehrstunde zum Thema : KAPITALISMUS in der Praxis!


Schönen Tag
Die Sache ging daneben, die Kutscher habens nicht kapiert :(

plusminus0
Vielschreiber
Beiträge: 859
Registriert: 23.01.2011, 11:04
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von plusminus0 » 13.01.2014, 17:41

jr hat geschrieben:Mangelnde Verläßlichkeit?
Naja, es ist eine komplett neue Technologie (Smartphone + App) und ein sich daraus logisch ergebendes neues Geschäftsmodell (nicht das ab dem 1.2.14, sondern die automatische Vermittlung ohne Disponenten). Da muss dann eben Vieles in kürzester Zeit angetestet werden. Verlässlichkeit = Stillstand hat man nur bei traditionellen Zentralen wie unserem Hamburger Autoruf.

plusminus0
Vielschreiber
Beiträge: 859
Registriert: 23.01.2011, 11:04
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von plusminus0 » 13.01.2014, 17:46

G.G.Hey hat geschrieben:Die Taxifahrer , die das weiter gut heißen tun mir echt leid, kriegen auf der anderen Seite jetzt eine Lehrstunde zum Thema : KAPITALISMUS in der Praxis!
Tja, was sollen die Taxifahrer tun? Bei deiner Zentrale die Untertasse spielen? Wäre nix für mich! Morgens + abends ein bißchen mitspielen und ansonsten gucken wo der Umsatz herkommt? Perfider gehts nun wirklich nicht.

Benutzeravatar
gringo
Vielschreiber
Beiträge: 1395
Registriert: 05.09.2006, 14:16
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von gringo » 13.01.2014, 18:06

Wenn ich bei mT fahren würde, wäre für mich eine Bandbreite zwischen 1% und 7% (gültig für alle) akzeptabel.
Alles andere darüber erscheint mir unseriös.

Meine Durchschnittstour liegt bei ca. 12€.
So hätte ich eine Deckelung der Kosten bei 0,84€ bei Maximaleinstellung.
Zuletzt geändert von gringo am 13.01.2014, 18:56, insgesamt 2-mal geändert.
StGB §328 Abs 2.3 Mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.

Filou
Vielschreiber
Beiträge: 2166
Registriert: 03.02.2009, 22:12
Wohnort: Schönefeld

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von Filou » 13.01.2014, 18:14

plusminus0 hat geschrieben:Naja, es ist eine komplett neue Technologie (Smartphone + App) und ein sich daraus logisch ergebendes neues Geschäftsmodell (nicht das ab dem 1.2.14, sondern die automatische Vermittlung ohne Disponenten). Da muss dann eben Vieles in kürzester Zeit angetestet werden. Verlässlichkeit = Stillstand hat man nur bei traditionellen Zentralen wie unserem Hamburger Autoruf.
Smarties für den Fahrer gibt es schon länger und bei der App für den Kunden waren sie einfach nur schneller, mehr als eine mobile Onlinebestellung ist es nicht. Die App an sich war ja nun nichts neues, wahrscheinlich ist dass schon alles in irgendwelchen Lehrbüchern. Wichtig ist doch einzig und allein, wer es macht, die Menschen, die dahinter stehen. Juppis die schnell neureich werden wollen oder konservative Unternehmer, die ihr Produkt lieben und darin eine Bereicherung für alle sehen auf lange Zeit.
Zuletzt geändert von Filou am 13.01.2014, 18:17, insgesamt 2-mal geändert.

LRKN
Vielschreiber
Beiträge: 820
Registriert: 10.11.2010, 15:38
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von LRKN » 13.01.2014, 18:28

Gabba Gabba Hey hat geschrieben:Tach auch , das ist mein Beitrag zu My Taxi. Ich habe bis jetzt im Taxiforum nur mitgelesen . Bei diesem Thema mische ich jetzt einmalig mit.
Na dann herzlich willkommen erstmal
Diese ewige Kritik an den Kosten der Vermittlung kann ich nicht begreifen. Eine Taxe , betrieben von zwei Fahrern ( hier GbR) angeschlossen an eine Zentrale , und ups der Wagen fährt sogar gute Gewinne ein.
Kann ich nur Zustimmen. Die Damen an den Telefonen leben halt nicht nur von Luft und Liebe. Daher habe ich die Kritik an den Zentralengebühren nie richtig verstanden.
Bei MY TAXI handelt es sich doch um keine GUTMENSCHEN, die eine App entwickelt haben, die primär das Ziel hatte ,die Einnahmesituation der Graupen ein wenig zu verbessern. Die Idee war von Anfang an : Jeder einzelne auf der Straße hat ein wenig mehr Umsatz, und alle zusammen macht ihr uns hier in der Großen Elbstr. richtig dick.
Niemand wird angenommen haben das die mT-Jungs nur Kostendeckend arbeiten wollen. Das die damit auch nett Kohle machen wollen liegt auf der Hand. Und wenn die das gut machen hat sicherlich (bis auf die Neider) keiner was dagegen.

Aber die Gewinne im Taxigewerbe sind begrenzt und somit sind die Möglichkeiten um AM Taxi zu verdienen auch begrenzt. Das ist den Jungs bei mT wohl nicht aufgefallen. Selbst nach 3 Jahren nicht. Und das ist es was hier kritisiert wird. Es geht darum das eine automatisierte, personenlose Vermittlung in Zukunft auch mal 5-10€ kosten kann pro Tour. Und das dies einfach nicht von den Unternehmern getragen werden kann. Ich meine allein das es möglich ist 30% an Gebühren zu berechnen zeigt doch wie wenig die Jungs ahnung vom Gewerbe haben und wie extrem hoch dieser Anteil ist. 30%!!! Vom Umsatz!! Ergo 60% vom Unternehmeranteil! Wahnsinn...

Und das ist was eben nicht geht und hier die Leute auf die virtuelle Straße treibt.

Aber ich hätte eine Lösung: Wieso versteigert die Tour nicht mit einem konkreten Betrag?! Statt mit %? Also das man nicht 3-30% eingibt, sondern 0,10-10€ eingeben kann? Das würde die Vermittlungskosten auf Anhieb transparent machen und mT müßte keine umständlichen Fahrpreise kontrollieren und die % umrechnen.
Zuletzt geändert von LRKN am 13.01.2014, 18:29, insgesamt 1-mal geändert.

pauline
Vielschreiber
Beiträge: 894
Registriert: 13.12.2009, 21:23
Wohnort: Winsen/Luhe

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von pauline » 13.01.2014, 18:31

Jeder Unternehmer könne für seine Fahrer zudem einen Preisrahmen mit Ober- und Untergrenze festlegen. Die Fahrer könnten die Gebühr dann in der App nur noch innerhalb dieses Rahmens einstellen.
Na, wo wird der angestellte Fahrer wohl die Gebühr ansetzen, die er ja nicht bezahlen muss ? An der Ober- oder an der Untergrenze ?
Die durchschnittliche Obergrenze der Unternehmer-Vorgaben wird die durchnittliche Gebühr ausmachen. Auf eigene Rechnung kalkulierende EWU's müssen da dann drüber, wenn sie noch Touren abbekommen wollen !
Viel Spaß !
Zuletzt geändert von pauline am 13.01.2014, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
CPL5938
Vielschreiber
Beiträge: 1970
Registriert: 19.08.2009, 02:44
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von CPL5938 » 13.01.2014, 19:28

jr hat geschrieben:: Mangelnde Verläßlichkeit?
Den Lehmännchen von My Taxi war von Anfang an klar, dass sie schnell machen mussten.

Zu der Zeit gab es eine riesige Nachfrage von iPhone-Besitzern nach sinnvollen Dingen, die man per App machen könnte. Einen „Markt“ für Taxibestellungen per App gab es nicht. Keine anderen Anbieter, aber eine riesige Nachfrage. Ihre einzige Chance war so schnell wie möglich den Markt, den sie selbst erst geschaffen hatten, zu domnieren, denn eines war ganz klar - es würde sehr schnell Nachahmer geben. Die nur dann keine Chance haben würden, wenn My Taxi bereits überall etabliert sein würde, wo diese Nachahmer auftauchen würden. Ihr schärfster Feind waren nicht die Zentralen, denn dass die zu langsam sein würden, musste ihnen schnell klar sein. Spätestens nach ihrem Gespräch mit dem Hansa. Ihre schärfsten Feinde waren sowas wie Taxi.de und alle, die es auch versuchen würden. Diese Feinde hat My Taxi noch am Boden zerstört, bevor die überhaupt starten konnten.

Die Zeit war also der kritische Faktor. Denn in der iT-Welt ist der technische Vorsprung den ein Innovator hat, nicht von langer Dauer, denn per „reverse engineering“ können die Nachahmer sich die teure Entwicklung einer Technologie sparen und den Innovator beim Preis schlagen. Siehe iPhone vs. Android, siehe Mac vs. PC.

Es sei denn, der Innovator dominiert den Markt. Und das war My Taxis Prämisse.

Deshalb war Wachstum in die Tiefe, also Qualität, Vertrauensbildung, Kundenbindung, Bildung einer soliden und treuen Nutzer-Basis, nicht das vorderste Ziel. Sondern die Ausbreitung.

Das Geld macht ein Innovator nämlich nicht mit den „early adoptern“ und deren Treue, sondern mit der 2ten, 3ten, 4ten Generation von Kunden, die zwar meistens unbeleckt und anspruchslos sind, aber genau das ist ja der Witz. Im Fall von MyTaxi ist es sogar so, dass sie das Geld nicht mit den qualitativ hochwertigen Stammfahrern der ersten Stunde machen, sondern mit der Masse an Fahrern, die danach kamen und noch kommen sollen. Die sind wichtig für My Taxi, nicht die Stammfahrer. Poorboys Hochmut ist deshalb recht pitoresk.

Alles, was bisher passierte, war aber nur die erste Runde. Jetzt beginnt gerade die zweite. Jetzt sind die Zentralen in die Puschen gekommen, auch wenn sie das App-Phänomen immer noch nicht verstanden haben. Aber solange die meisten Kunden/ Fahrgäste es ebenfalls nicht verstanden haben, macht das fast nichts. In 10 Jahren sieht die Sache anders aus, aber das ist jetzt nicht Thema.

Jetzt, wo My Taxi seinen schärfsten Feind ausradiert hat, bevor der überhaupt angreifen konnte, müssen sie den Preis für die ganzen kostenlosen iPads in den Hotels, die schicken Büros und das viele Daimler/ Telekomiker-Geld bezahlen. Das können sie aber nicht, deshalb muss Jemand anderer diesen Preis bezahlen, nämlich die Ameise am Boden. Der Taxifahrer.

Und ob das gelingt, ist überhaupt nicht sicher. Letzendlich entscheiden das die My Taxi-Fahrer selbst. Mazeltov!

Hätte My Taxi es von Anfang an mit dem Wachstum langsamer angehen lassen, dann würden Taxi.de oder zum Beispiel „Hailo“ ihnen Heute Marktanteile streitig machen. Auch die Zentralen hätten ihre Zeit gehabt und würden jetzt noch stärker in den App-Markt zurück kommen, als sie es ohnehin schon tun.

Hätte My Taxi stärker auf Verlässlichkeit gesetzt und auf ein vertikales Wachstum - also eine kleinere, aber treuere Nutzerbasis von Fahrern und Fahrgästen - dann gäbe es die Probleme, die sie jetzt haben, nicht. Dafür Andere, vielleicht kleinere. Vielleicht gäbe es My Taxi gar nicht mehr, aber wahrscheinlich gäbe es einen zersplitterten Markt verschiedener App Anbieter mit jeweils kleineren Marktanteilen. Nicht gerade das, was sich ein innovatives Start-Up als Ziel setzen würde, oder?
Zuletzt geändert von CPL5938 am 13.01.2014, 19:34, insgesamt 2-mal geändert.
"The only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing.”
Edmund Burke

Benutzeravatar
gringo
Vielschreiber
Beiträge: 1395
Registriert: 05.09.2006, 14:16
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von gringo » 13.01.2014, 20:02

Eine gute Businessidee die von der Gier der Erfinder selber wieder zerstört wird… Schade. Applikation löschen!
Quelle: Kommentar aus dem iphoneticker
StGB §328 Abs 2.3 Mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.

Benutzeravatar
jr
Vielschreiber
Beiträge: 6771
Registriert: 26.04.2004, 14:44
Wohnort: Oldenburg
Kontaktdaten:

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von jr » 13.01.2014, 20:07

@ CPL5938: Das liest sich gut.

Wattwurm
Vielschreiber
Beiträge: 11116
Registriert: 14.07.2007, 20:40

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von Wattwurm » 13.01.2014, 21:56

LRKN hat geschrieben:
gringo hat geschrieben:Es ist Zeit für eine App aller interessierten Taxiunternehmen unter Eigenregie.
Grobe Schätzung:

500.000€ Entwicklungskosten für
Datenbank und Server
Fahrer Apps für iOS, Android und WP8
Kunden Apps für iOS, Android und WP8

20.000€ Folgekosten im Monat für
Systemadministratoren
Updates für Software
Softwarelizensierungen
Serverkapazitätenmiete

Viel Spaß beim Einsammeln des Geldes
Entwicklungskosten? Wozu? Es geht auch ohne eigene Forschungsabteilung. Die Mühe haben sich bereits andere gemacht, die ihr Wissen auch gerne gegen eine kleine Aufwandspauschale mit anderen Nutzern teilen würde!

Lesitungsfähiges Flottenmanagement http://www.taxi.de/flottenmanagement mit ausreichende Kapazität selbst für Zentralen von mehr als 100 Fahrzeugen! Und hier http://mein.taxibutton.de/preise gibt´s die passende App dazu! Übrigens der Vermittlungssoftware und der App ist es ziemlich schnurzegal ob sich daran 2 oder 100 Taxen daran beteiligen!

Da muß nur mal einer die Initiavive ergreifen 20, 30 oder 40 Hamburger Graupen zusammentrommeln und Herrn Brandenstein von Taxi.de darum bitten das er Euch mal bei einem gemütlichen Beisammensein im Restaurant Remter, dort wo sich die alten Hapag Kapitäne immer treffen, die Möglichkeiten der ( gemeinsam genutzten) Vermittlungssoftware und der ( gemeinsamen ) App erklärt und auch zu den Kosten bzw. Finanzierung sich mal äußert!

Dann gründet Ihr eine IG Hamburger Graupen e.V gebt Euch eine Satzung und läßt Euch beim Amtsgericht im Vereinsregister eintragen und zieht das Ding mal durch! Die gemeinsame App der IG Hamburger Graupen e.V kostet 1890,00 Euro geteilt durch X = lächerlich billig! Die Vermittlungssoftware geteilt durch X = noch billiger! Hamburg ist doch eine Stadt mit Hunderten von Graupen aber jeder puzzelt und klütert da alleine wie ein Erimit vor sich herum. Da muß nur mal einer kommen und das in die Hand nehmen und sagen so wird das jetzt gemacht, so ziehen wird da sjetzt durch und fertig und dann wird das unter Garantie ein Selbstläufer! Meine Güte was seid Ihr bloß Luschen das Ihr das nicht gebacken bekommt... :wink:

Wenn sich die Graupen in Hamburg unabhängig ob man sich symphatisch findet oder auch nicht, auf eine lose Zusammenarbeit auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, mit eigener App und mit eigener Vermittlungssoftware, verständigen würde, dann würde den Herschaften in der Grindelallee der A_rsch auf Grundeis gehen. Darauf könnt Ihr einen lassen. Jedes 3. Taxi in Hamburg ist ´ne Graupe und Ihr macht da nix draus! Schmeißt doch mal Eure gegenseitigen persönlichen Animositäten über Bord. Ich setze mich, wenn´s sein muß auch mit dem schlimmsten A....loch an einen Tisch, wenn ich mir davon einen wirtschaftlichen Vorteil verspreche. Da bin ich vollkommen schmerzbefreit! Das kann alles nicht angehen.... :roll:

Benutzeravatar
alsterblick
Vielschreiber
Beiträge: 3850
Registriert: 06.08.2012, 18:43
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von alsterblick » 13.01.2014, 22:15

jr hat geschrieben:@ CPL5938: Das liest sich gut.
JA :!:
„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott !“

roter stern
Vielschreiber
Beiträge: 667
Registriert: 17.06.2004, 10:21
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von roter stern » 13.01.2014, 22:53

Aber bitte mit einer Geldgierbremse !!!
Der Betreiber hat nur ein vierzig Prozent Recht den Laden zu verhökern oder Investoren mit ins Boot zu nehmen.
Die restlichen 60% haben die teilnehmenden Kutscher.
Die Werbung geht nach Schachbrett- und Kettenbriefarithmetik. Ohne Consulting und hast du nicht gesehen-
erste Feld ein Korn - zweites zwei Körner - drittes vier Körner - Feld 64 reichen die Atome der Erde nicht mehr aus.

roter stern
Zuletzt geändert von roter stern am 13.01.2014, 23:04, insgesamt 2-mal geändert.

roter stern
Vielschreiber
Beiträge: 667
Registriert: 17.06.2004, 10:21
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von roter stern » 13.01.2014, 23:00

VerTipp Error
Zuletzt geändert von roter stern am 13.01.2014, 23:02, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
gringo
Vielschreiber
Beiträge: 1395
Registriert: 05.09.2006, 14:16
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von gringo » 13.01.2014, 23:02

Zeit für eine App aller interessierten Taxiunternehmen unter Eigenregie.

@wattwurm
so ähnlich hatte ich mir die Antwort darauf vorgestellt.
Also spare ich sie mir jetzt.
Danke Holger
Zuletzt geändert von gringo am 13.01.2014, 23:03, insgesamt 1-mal geändert.
StGB §328 Abs 2.3 Mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.

Benutzeravatar
SindSieFrei?
Vielschreiber
Beiträge: 4436
Registriert: 12.12.2009, 19:05
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von SindSieFrei? » 14.01.2014, 01:18

Prokon. Werbung in UBahn. Wirtschaft. Rendite. Wer aussteigt, verliert alles. Neueste Drohne (Drohung).... Egal. Kapital sammeln. Wolf im Schafspelz.

LG
Dura lex, sed lex.

Benutzeravatar
N8tfahrer
Vielschreiber
Beiträge: 1730
Registriert: 02.11.2005, 05:16
Wohnort: Hamburg

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von N8tfahrer » 14.01.2014, 01:35

Hat jemand Poorboy gesehen :?:
Sind sie das Taxi ? ............NEIN, Der Fahrer !
Das müssen sie doch wissen, sie sind doch der Taxifahrer !

Benutzeravatar
am
Moderator
Beiträge: 12872
Registriert: 18.03.2005, 17:29
Wohnort: Hansestadt Lübeck
Kontaktdaten:

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von am » 14.01.2014, 02:01

alsterblick hat geschrieben:
jr hat geschrieben:@ CPL5938: Das liest sich gut.
JA :!:
+1
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

Benutzeravatar
miamivice
Vielschreiber
Beiträge: 341
Registriert: 28.11.2013, 22:35
Wohnort: all over

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von miamivice » 14.01.2014, 02:31

jr hat geschrieben:
Es liest sich sicherlich anders als 30 %, was aber nichts daran ändert, daß auch 1 % zu hoch wäre, weil die Marktlegitimation dieses Tourenklauers bei 0 % liegt. Alle MyTaxi-Touren-Vermittlungsgebühren sind bereits über die Teilnehmergebühren an die alteingesessene Funkzentrale abgeleistet.
Mit dieser Argumentation besäßen nur Monopolisten ein Existenzrecht.
Vielfalt soll geschehen ohne Einheitlichkeit zu lassen. Buchstabieralphabet, Gefahrenkennzeichnungen, Uniformen, Verkehrsschilder, Ampelfarben, Feuerwehrfarben, Bahnverkehr, Notrufnummern, Fachterminologien, Maße und Gewichte, mathematische Vereinbarungen, taktische Zeichen und auch Taxibestellauftrags-Vergabemodalitäten sollten möglichst einheitlich sein.

Vielfalt kreiert hier Chaos/Resourcenvergeudung. Vielfalt in der Musik kreiert Evolution.

Taxifahrer welche aus unvernetzten Quellen zu überteuerten Preisen Aufträge für Bestellkunden bekommen, werden dies nicht als evolutionäre Bereicherung sondern als leerkilometerintensives Ärgernis empfinden. Monopole in der Kunst oder Politik sind kontraproduktiv, Monopole zur Funktionsfähigkeits-Steigerung des Alltagslebens sind begrüßenswert.

Das Taxifunkauftragsvergabe-Monopol sei es durch Alleinstellung oder Pooling aus mehreren Zentralen führt dazu, daß jeder Auftrag an das nächstgelegene Taxi vergeben wird, womit sich dieses Monopol verifiziert.

Benutzeravatar
bonscott
Vielschreiber
Beiträge: 1321
Registriert: 28.06.2010, 12:39
Wohnort: Berlin Ost

Re: myTaxi App - neues "Geschäftsmodell" ab 1.2.14

Beitrag von bonscott » 14.01.2014, 06:01

LRKN hat geschrieben:
20.000€ Folgekosten im Monat für
Systemadministratoren
Updates für Software
Softwarelizensierungen
Serverkapazitätenmiete
Die größten Kosten werden vermutlich in der von de von CPL beschriebenen "Ausbreitung" liegen. Alleine für Berlin werden die geschätzten Kosten für Werbung bei 500 Fahrzeugen mit myTaxi-Werbung und 45 € im Monat bei über 22 000 € liegen. Dazu noch die Kosten für den Vertrieb, also Klinkenputzer, die neue Großkunden wie Hotels, Betriebe heranschaffen müssen. Die Personal- und Raum- und Technikkosten (hier in Berlin mit wie gesehen 3 Büromitarbeitern) werden für jedes Regionalbüro im fünfstelligen Bereich liegen. Dann noch die vielen i-Pods für Großkunden, Werbeartikel und -Broschüren und wenn ich richtig mitbekommen habe Zahlungen für jedes angeforderte Taxi um erst mal ein Bein bei der Bestellung von Großkunden wie bei großen Hotels (Motel One) in die Tür zu bekommen .
Die monatlichen Kosten für ein Regionalbüro in einer Großstadt werden in der aggressiven Ausbreitungsphase wohl die 60 000 € Grenze locker überschreiten.

Softwareentwickler gehen auch nicht wie wir armen Taxi-Schlucker mit 1000/1500/max. 2000€ nach Hause sondern eher mit 10000. Dazu noch die Server- und Wartungskosten für das zentrale Management. Külper und Mewes werden auch nicht aus Solidarität mit den Taxlern Kleinwagen fahren und ihre Gehälter bei einem symbolischem Euro angesiedelt haben.

Unter diesen Voraussetzungen war es klar, dass irgendwie an der Preisschraube gedreht werden musste. Es hätte vermutlich keine größeren Probleme gegeben, wenn der Vermittlungsbetrag von 79 Cent auf 99 Cent angehoben worden wäre. Ein kurzer Aufschrei, und alle hätten weiter mitgemacht. Im Vergleich zu den meisten althergebrachten Zentralen (Monatsbeiträge auf die Anzahl der vermittelten Touren berechnet) wäre diese Betrag immer noch günstig gewesen.

Der Fehler war, dieses amerikanische Versteigerungssystem hier einführen zu wollen und dann noch als fair darzustellen. In einem Land wie Deutschland, wo man es gewohnt ist mit festen Kosten zu planen, kann so etwas nur auf Ablehnung stoßen. Dazu noch der Keil, der in das Gewerbe getrieben wird, wenn einer den anderen überbieten muss. Der weitere Fehler ist der fehlende Einblick der Macher in das prekäre Taxigewerbe, in der es auf jeden Euro ankommt gepaart mit der leicht überheblichen New-Economy-Mentalität wie man es von diesen Start-Ups kennt.

Ich glaube nicht, dass myTaxi von der Bühne verschwinden wird. Sollte es einen grösseren Durchhänger wegen des neuen Systems geben, steht schon der Big Brother Google in den Startlöchern. Für diesen "Player" würde eine Übernahme "Peanuts" bedeuten im Angesicht ihrer schon getätigten Milliardenübernahmen. Und zu der angekündigten Mobilitätsoffensive von Google passt myTaxi doch glänzend. In 15 Jahren wird dann ein fahrerloses Fahrzeug vor die Tür rollen, gesteuert über Google-Maps, Apps oder was sonst noch. Das Wort Auto wird dann seine wahre Bedeutung erreichen, nämlich voll-Automatisch. Vielleicht werden die eingesetzten Fahrzeuge noch von Daimler sein, wobei ich annehme, dass auch diese Marke im Google-Konzern aufgegangen sein wird.
Hoffentlich kann ich dann meine Rente genießen.
Zuletzt geändert von bonscott am 14.01.2014, 06:05, insgesamt 1-mal geändert.
UBERall illegal

Antworten