[uberX] App - Infos

Anwendungen für Smartphones unter der Lupe.

Re: uberX

Beitragvon det » 05.06.2019, 16:50

taxipost hat geschrieben:wie ich lese,
hast du nur bahnhof verstanden.
Marvin hat geschrieben:...
Was willst Du damit sagen? Die Einführung der Karenzminute soll zum Fahrgastschwund geführt haben? ...

im gegenteil.
ohne die einführung wäre der schwund grösser.
Marvin hat geschrieben:...Was redest Du für ein Blech? Schreib Deine schockierende Entdeckung doch mal an die Bildzeitung. Tausende geprellte Fahrgäste werden Dir dankbar sein...

:lol:
die taxipreise gelten je angefangen teilstrecke.
der fahrgast bezahlt nicht für das was er tatsächlich gefahren ist,
sondern immer für die gesamte teilstrecke im voraus.
wenn er die teilstreck nicht voll ausnutzt,
hat er geld für nix bezahlt.

du siehst immer nur deine seite,
wie ungerecht das lenben doch zu dir ist.
der böse uber, MOIA, karenzminute, festpreise für selbe strecke 24/7...

alle haben sich gegen das taxi verschworen, inkl. fahrgast - der böse taxinutzer.


Du hast von der Berechnung des Fahrpreises genauso viel Ahnung wie der Blinde von der Farbe. Ich hoffe, Du weißt wenigstens wie ein Taxameter aussieht und dass der Fahrpreis in 10 Cent Schritten ermittelt wird und zwar erst nachträglich, wenn die Leistung erbracht worden ist. Das ist natürlich je nach Tarifstufe etwas unterschiedlich. Nehmen wir als Beispiel die Stufe 2,40 Euro pro Kilometer. Im einfachen Dreisatz kannst Du die Wegstrecke ermitteln, die gefahren sein muss, damit sich der Fahrpreis um 10 Cent erhöht: 240 Cent = 1000 Meter entspricht 10 Cent = X. Und X ist, wie vielleicht selbst Du ausrechnen kannst, 41,67 Meter. Somit musst Du erst einmal diese rund 41 Meter gefahren sein, damit der Fahrpreis von der Grundgebühr in Höhe von 3,50 Euro auf 3,60 Euro umspringt. Genauso verhält es sich mit der Karenzminute: 3.000 Cent = 3.600 Sekunden entspricht 10 Cent = Y. Und Y ist 12 Sekunden, d.h. die Karenzminute dauert 72 Sekunden, bevor die Uhr umspringt. Also auch hier die Preisermittlung erst nach erbrachter Leistung. Du liegst also und nicht nur hier mal wieder komplett falsch. Bitte informiere Dich beim nächsten Mal und hier im Vorwege, bevor wieder nur kenntnislose Stimmung gegen das Taxigewerbe machst. Aber die Gefahr, dass Dir hier jemand glaubt, ist ja sowieso gering, mal abgesehen von Babsi und Sascha, die auch nicht rechnen können.
det
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Re: uberX

Beitragvon eichi » 05.06.2019, 21:24

Und selbstverständlich ist auch die Korrektur nicht berücksichtigt,
bei der unterhalb der Umschaltgeschwindigkeit (Streckentarif würde
ohne Karenzminuten während der Fahrt in den Zeittarif geschaltet,
unterhalb ca. Fahrradtempo) der schlechtere Streckentarif berechnet wird.
Ergebnis 10 - 15% schlechterer Erlös.

Die Kunden bekommen Geschenke und wissen nichts davon! :roll:
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)
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Re: uberX

Beitragvon eichi » 05.06.2019, 22:30

Uber-Fahrer nicht willkommen!
Auch in London.
...kuckst du Spiegel Online
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Re: uberX

Beitragvon Marvin » 06.06.2019, 00:49

taxipost hat geschrieben:wie ich lese,
hast du nur bahnhof verstanden.

Was soll ich verstehen, wenn jemand Bahnhof sagt? "dass die einführung der karenzmin. keinen einfluss auf den fahrgastschwund hatte ???" bedeutet in Deiner seltsamen Geheimsprache also, dass der Fahrgastschwund ohne Karenzminute noch höher ausgefallen wäre? So redet kein gesunder Mensch. Außerdem ging es um eine von Dir behauptete Steigerung des Fahrgastaufkommens nach Einführung der Karenzminute. Hast Du für das Zeug, das Du hier plapperst, irgend eine halbwegs stichhaltige Begründung?
taxipost hat geschrieben:
Marvin hat geschrieben:...
Was willst Du damit sagen? Die Einführung der Karenzminute soll zum Fahrgastschwund geführt haben? ...

im gegenteil.
ohne die einführung wäre der schwund grösser.
Marvin hat geschrieben:...Was redest Du für ein Blech? Schreib Deine schockierende Entdeckung doch mal an die Bildzeitung. Tausende geprellte Fahrgäste werden Dir dankbar sein...

:lol:
die taxipreise gelten je angefangen teilstrecke.
der fahrgast bezahlt nicht für das was er tatsächlich gefahren ist,
sondern immer für die gesamte teilstrecke im voraus.
wenn er die teilstreck nicht voll ausnutzt,
hat er geld für nix bezahlt.

Schade, der schlaue det hat Dich schon aufgeklärt, bevor Du Dich an "Bild kämpft für Dich" wenden konntest. Man muss Dir zugute halten, dass Du möglicherweise noch nie selber Taxifahren durftest und Deine Weisheiten vom großen Bruder aufgeschnappt hast. Falls Du es noch nicht verstanden hast: Der Kunde (möglicherweise irgendwann mal Du) fährt erst einmal eine Strecke, die einer Schalteinheit entspricht umsonst. Erst danach zählt das Taxameter eine Schalteinheit weiter. Der Kunde bekommt also eine Leistung und bezahlt nix dafür. Darüber regen wir uns aber nicht auf, denn wir sind ja nicht völlig bekloppt.
taxipost hat geschrieben:du siehst immer nur deine seite,
wie ungerecht das lenben doch zu dir ist.
der böse uber, MOIA, karenzminute, festpreise für selbe strecke 24/7...

alle haben sich gegen das taxi verschworen, inkl. fahrgast - der böse taxinutzer.

Um diesen Psychoquark aus meinen Einlassungen zu schließen, muss schon eine ernst zu nehmende Störung vorliegen. Du scheinst am Beginn einer hysterischen Episode zu stehen. Nimm einfach mal eine Plastiktüte und atme da langsam rein. Das schafft Linderung.

Ich argumentiere hier dezidiert und fundiert. Wenn Dich das überfordert, hör einfach auf zu nerven und heul leise. Möglicherweise hat Mutti ein offenes Ohr.
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Re: uberX

Beitragvon jr » 06.06.2019, 02:01

Marvin hat geschrieben:Der Kunde (möglicherweise irgendwann mal Du) fährt erst einmal eine Strecke, die einer Schalteinheit entspricht umsonst. Erst danach zählt das Taxameter eine Schalteinheit weiter.

Das kommt uns vielleicht so vor, weil unsere Augen aufs Taxameter gerichtet sind. Die erste Fortschalteinheit ist aber im Normalfall in der Grundgebühr enthalten (explizit z.B. in Berlin), die Bayern kochen ihr eigenes Süppchen und nennen es Mindestfahrpreis, der ebenso aus der Grundgebühr und einer Fortschalteinheit besteht. Daraus folgt: Der Fahrgast zahlt vorab. Meines Wissens ist die erste Fortschalteinheit auch dann Teil der Grundgebühr, wenn das nicht in der Tarifordnung definiert ist - das träfe z.B. in Hamburg zu. Wer Quellen für das Gegenteil findet, darf sie mir gerne zukommen lassen.
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Re: uberX

Beitragvon TaxiBabsi » 06.06.2019, 07:14

jr liegt hier richtig, in Koeln beinhaltet die Grundgebühr auch die ersten Wegstrecke (52,63m) sowie die erste Wartezeit.

1 Grundpreis
(Im Grundpreis ist eine erste Wegstrecke bis 52,63 m bzw. eine erste Wartezeit bis 12,00 Sekunden enthalten).



https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/c ... 6_2015.pdf

Das wird bundesweit so sein.
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Re: uberX

Beitragvon Mamil » 06.06.2019, 09:01

Die Technik dahinter mag so oder so sein. In der Praxis hieße das, der Fahrgast will bis Hausnummer 5 und ich halte bei Hausnummer 3 an und sage: “Ich muss Ihnen gegenüber jetzt ehrlich sein. Wenn ich jetzt einen Meter weiterfahre, dann bezahlen Sie 17,00 Euro statt 16,90 Euro. Wenn ich Sie jetzt nicht darauf hinweise, dann ist das Betrug und ich will nicht, dass Sie denken, dass es sich um einen groß angelegten Betrug des Taxikartells handelt.“
Zuletzt geändert von Mamil am 06.06.2019, 09:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: uberX

Beitragvon taxipost » 06.06.2019, 09:49

es geht nicht um betrug, sondern darum,
dass du die sache nur einseitig betrachtest.

das taxigewerbe ist "alt".
der mark ändert sich.
das gilt für alle branchen.
in manchen kommen die änderungen früher/schneller,
in anderen dauert es etwas länger/langsamer - s. taxi.

die jenigen,
die mit den änderungen leben können - überleben;
der rest wird durch neue "lebensformen" ersetzt.
die "neuen" müssen ihre evolution aber selbst meistern,
sonst werden sie gefressen; irgendwann.

fakt ist,
es sind heute mehr menschen auf der strasse als früher.
und sie wollen, heute gensuso wie früher, von a nach b.
sie werden von a nach b gelangen,
auf die alte oder eine neue art und weise.

aber sie werden es schaffen !!!

du hast also nur die möglich,
dich ins spiel zu bringen a la
- du willst von a nach b, ich bring dich hin -.

du bist bereits im spiel,
bei dir gehts ums - im spiel zu bleiben !

das kannst du auf zwei arten bewerkstelligen;
andere spieler am spiel zu "hindern" oder
der attraktive spieler zu sein.

verhindern - das du wirst nicht schaffen.
auch wenn du ein clevershuttle, uber, MOIA "wegklagst".
dann wird das gesetz umgeschrieben und
deine klageberechtigung "weggeschrieben".

wach auf und beweg dich,
sonst wirst du überrollt.
Zuletzt geändert von taxipost am 06.06.2019, 09:53, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: uberX

Beitragvon Mamil » 06.06.2019, 10:42

@taxipost

Das ist eine nette Geschichte für einen alten Mann, der sich gerne wieder jung fühlen würde und deshalb “einen auf im flow mit der Zeit sein macht“.

Wir sind hier nicht im vorchristlichen Zeitalter in China, wo eine Leuchte namens Konfuzius, die Welt mit irgendwelchen Flüssen vergleicht. Veränderungen geschehen hier nicht, weil “der Fluss der Welt“ nun mal so ist, sondern weil es Menschen aus Fleisch und Blut gibt, die andere Menschen damit beauftragen, ihr Vermögen zu mehren. Dass Gesetze geändert werden ist kein Naturereignis, sondern setzt eine Kampagne seitens der Profiteure der Veränderung voraus.

Was du eigentlich sagen willst, @taxipost, ist dass diese Profiteure zu mächtig sind, um gegen sie zu gewinnen. Da sie zu mächtig sind, wäre es dumm, gegen sie zu kämpfen. Schlauer sei es, sich ihnen anzubiedern.
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Re: uberX

Beitragvon Marvin » 06.06.2019, 12:25

jr hat geschrieben: Meines Wissens ist die erste Fortschalteinheit auch dann Teil der Grundgebühr, wenn das nicht in der Tarifordnung definiert ist - das träfe z.B. in Hamburg zu. Wer Quellen für das Gegenteil findet, darf sie mir gerne zukommen lassen.

Die Diskussion ist ohnehin völlig unsinnig, denn es handelt sich um einen Tarif, den gewählte Politiker beschlossen haben. Man kann sich bei jedem Tarifbestandteil fragen, ob er sinnvoll oder gerecht ist. Ich finde beispielsweise den hamburger "Haupttarif" unsinnig. Aber genau wie bei Bus und Bahn, wo man für eine Haltestelle oft dasselbe zahlt wie für mehrere, weil der Tarif in Zonen aufgeteilt ist, muss der Kunde eben das zahlen, was der Tarif bestimmt. Es ist also selbst in Städten, in denen die Grundgebühr eine Teilstrecke beinhaltet, ein schlichter Tarifbestandteil, dass in Schalteinheiten abgerechnet wird. Ob dort die Eichvorschriften vorsehen, dass nach dieser Strecke sofort weitergeschaltet wird oder erst nach Ablauf der ersten kostenpflichtigen Teilstrecke, kann ich nicht sagen. In jedem Fall ist es eine tarifkonforme Berechnung.

Die Aussage, dass eine Grundgebühr immer eine Teilstrecke enthält, kann ich nicht nachvollziehen, weil der Umfang dann auch genau definiert sein müsste. Die Grundgebühr wird von den jeweiligen Landesregierungen definiert. Das PBefG sagt, dass die Landesbehörde Regelungen zur Grundgebühr treffen kann, aber nicht muss. Wie diese gestaltet ist, ist nirgendwo festgelegt. Insofern ist in einer Grundgebühr auch nichts enthalten, was nicht explizit aufgeführt wird.
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Re: uberX

Beitragvon Marvin » 06.06.2019, 12:28

taxipost hat geschrieben:das taxigewerbe ist "alt".
der mark ändert sich.
das gilt für alle branchen.
in manchen kommen die änderungen früher/schneller,
in anderen dauert es etwas länger/langsamer - s. taxi..............


Du hast ganz offensichtlich den Kern der Diskussion nicht verstanden, obwohl er sich wie ein roter Faden durch alle Beiträge zieht:
Der Taximarkt wird streng reguliert, weil Personenbeförderung als besonders sensibler Bereich und Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge betrachtet wird. Wenn Großkonzerne mit hohem Kapitaleinsatz lokale Händler wegbügeln, um möglichst Monopole zu schaffen, ist es lediglich ärgerlich - zukünftig vermutlich auch für Kunden - aber gesetzeskonform. Diese Systematik soll vom PBefG allerdings ausgeschlossen werden. Du und deinesgleichen denken jetzt, sie können alles gleichzeitig haben. Preissicherheit und hohe Verfügbarkeit von staatlich regulierten Taxen und, wenn es besser passt, Dumpingangebote von Moia, Clevershuttle und ähnlichem oder gleich Ubers ausgebeutete osteuropäische Scheinselbständigen. Das wird aber nicht funktionieren.

Das ganze Gelaber, Taxen müssen sich bewegen, attraktiver werden und so ein Zeug ist einfach ermüdend. Taxen unterliegen hohen Restriktionen, sind aber innerhalb dieses gestzliche Rahmens seit Jahrzehnten im Wettbewerb. Die technischen Dipositionsmethoden waren immer auf der Höhe der Zeit. Auch das sogenannte pooling wurde vom Taxengewerbe schon vor Jahren angeboten. Leider ist es dem Gesetzgeber nicht gelungen, einen diskriminierungsfreien Rahmen zu schaffen.

Ausländische Fahrgäste sind regelmäßig erstaunt, über die hohe Qualität des deutschen Taxengewerbes hinsichtlich der Verfügbarkeit, der Ortskenntnis, des technischen Zustands und der Ausstattung der Fahrzeuge und der Zuverlässigkeit. Wenn der deutsche Wutbürger jetzt jammert, dass er nicht bei Belieben von einem Sklaven zum Pissgroschen befördert wird, könnte man sich als unbeteiligter Beobachter das Schauspiel grinsend ansehen und denken "Wenn's dem Esel zu wohl wird....". Aber leider bin ich nicht unbeteiligt.

Viele meiner Kunden sehen die Entwicklung ähnlich kritisch, beteuern aber, dass sie selbstverständlich weiterhin ausschließlich bei unserer Zentrale bestellen würden. Das glaube ich ihnen sogar aber entgegne, dass mein Geschäft eben auf einer Mischkalkulation beruht und ich die Streukundschaft benötige, um alle Kunden preiswert zu bedienen. Eine Koexistenz eines streng regulierten und eines vollkommen unregulierten Systems kann es nicht geben. Auch wenn viele maximal opportunistischen Politiker das versprechen.

Leute wie Du verstehen nur Phrasen, die sie dann mühsam rezitieren. Das der heutige tolle „Deal“, wie es in Trumpzeiten so hässlich heißt, morgen unangenehme Folgen haben könnte, übersteigt offenbar ihren Horizont.
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Re: uberX

Beitragvon taxipost » 06.06.2019, 13:12

Marvin hat geschrieben:...
Die Aussage, dass eine Grundgebühr immer eine Teilstrecke enthält, kann ich nicht nachvollziehen, weil der Umfang dann auch genau definiert sein müsste. Die Grundgebühr wird von den jeweiligen Landesregierungen definiert. Das PBefG sagt, dass die Landesbehörde Regelungen zur Grundgebühr treffen kann, aber nicht muss. Wie diese gestaltet ist, ist nirgendwo festgelegt. Insofern ist in einer Grundgebühr auch nichts enthalten, was nicht explizit aufgeführt wird.

derinnenspiegel.de

B-tarif
...
§ 4 Grundpreis, Kurzstreckenpauschaltarif und Kilometerpreis
(1) 1Der Grundpreis in der Tarifstufe 2 beträgt 3,90 Euro. Er enthält bereits 0,20 Euro für die erste Teilstrecke der Tarifstufe 2
...
(3)
...
Jede angefangene Teilstrecke ist mit 0,20 Euro zu berechnen.

(4) Für je 0,20 Euro sind in der Tarifstufe 2 bei einer gefahrenen Wegstrecke
von 0 bis 7 km eine Teilstrecke von 111,70 m,
ab 7 km eine Teilstrecke von 156,30 m
...

K-tarif
...
(3)...
Grundpreis 3,50 €
(In dem Grundtarif ist bei Gültigkeit des Tagtarifs eine Wegstrecke bis 52,63 m bzw. eine erste Wartezeit bis 12,00 Sekunden und bei Gültigkeit des Nacht-, Sonn- und Feiertagstarifs eine Wegstrecke bis 52,63 m bzw. eine erste Wartezeit bis 12,00 Sekunden enthalten).
...

D-tarif
usw.

allerding muss ich jr recht geben,
HH-tarif ist hier ungenauer als zb. B. (bin erstaunt).

es ist schlecht unvorbereitet in den kampf zu ziehen.
man sollte den gegner besser kennen,
als sich selbst.

und du kennt eigene preisstrukturen nicht.
Zuletzt geändert von taxipost am 06.06.2019, 13:35, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: uberX

Beitragvon taxipost » 06.06.2019, 13:29

Marvin hat geschrieben:...
Taxen unterliegen hohen Restriktionen, sind aber innerhalb dieses gestzliche Rahmens seit Jahrzehnten im Wettbewerb. Die technischen Dipositionsmethoden waren immer auf der Höhe der Zeit. Auch das sogenannte pooling wurde vom Taxengewerbe schon vor Jahren angeboten. Leider ist es dem Gesetzgeber nicht gelungen, einen diskriminierungsfreien Rahmen zu schaffen...

woran hat es gelegen ???
schliesslich schreibst du selber,
man hatte jahrzehnte zeit.

und genau das ist der punkt.
du siehst nicht,
dass man dir viel zeit gelassen hatte,
die du leider zb. durch innergewebliche querelen vergeudtet hast und
nun redest du wirr von - man will dich mit "neuen" ausboten.

ja,
man will dir an den kragen,
du hattest aber genug vorbereitungszeit.

denk doch nicht in schubladen.
in den letzten 50 jahren hat sich die weltbevölkerung verdoppelt.
50 jahre zurück = 60er.
Zuletzt geändert von taxipost am 06.06.2019, 13:40, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: uberX

Beitragvon Mamil » 06.06.2019, 14:18

@taxipost

Es wird nicht besser. Zum einen stimmt Deine Analyse nicht. 1960 haben in Ost- und Westdeutschland 73 Mio Menschen gelebt und heute sind es 81 Mio. Zudem hängt die Wirksamkeit von Personenbeförderungsgesetzen vor allem im dichten urbanen Raum nicht nur von der Bevölkerungsmenge, sondern gewichtig von der Menge der zugelassenen Fahrzeuge ab. Zum anderen ist Deine Schlussfolgerung falsch, auch wenn Deine Analyse stimmen würde. Das jetzige Personenbeförderungsgesetz wurde 1960 notwendig, weil die Zahl der PKW im Verhältnis zur Bevölkerung drastisch zugenommen hatte. Grund war der Wohlstand durch das Wirtschaftswunder. Der “Kampf“ um Raum auf öffentlichen Straßen wurde deutlicher sichtbar. Deshalb muss die Schlussfolgerung sein, dass Personenbeförderungsgesetze strenger und nicht lockerer werden müssen, wenn der Verkehr ansteigt.

Ich möchte nochmal das Beispiel der rückständigen Stadt New York hier bringen, in der im Jahr 2019 Konzessionsbeschränkungen für UBER Fahrzeuge eingeführt wurden.
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Re: uberX

Beitragvon Mamil » 06.06.2019, 14:50

@taxipost

Du kannst Deine Überzeugungen auch im UBER Forum loswerden. Dort kannst Du dann erklären, dass es keinen Sinn macht, sich den Entwicklungen entgegenzustellen. In New York will UBER einfach nicht einsehen, dass die Zukunft anders aussieht, als sie es sich vorstellen. Dort verklagt UBER die Behörde.

https://www.theverge.com/2019/2/15/1822 ... -de-blasio
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Re: uberX

Beitragvon Marvin » 06.06.2019, 15:09

taxipost hat geschrieben:
allerding muss ich jr recht geben,
HH-tarif ist hier ungenauer als zb. B. (bin erstaunt).

es ist schlecht unvorbereitet in den kampf zu ziehen.
man sollte den gegner besser kennen,
als sich selbst.

und du kennt eigene preisstrukturen nicht.

? Ist da oben noch jemand zu Hause?
Hamburger Tarif: "Der Grundpreis für jede Fahrt richtet sich nach dem Zeitpunkt, zu dem der Fahrpreisanzeiger einzuschalten ist. Liegt dieser Zeitpunkt in den Hauptverkehrszeiten, beträgt er4,20 Euro.Im Übrigen beträgt er 3,50 Euro.“
Welche weitere Genauigkeit erwartest Du? Soetwas wie: "Im Grundpreis ist weder ein Pausensnack noch eine Teilstrecke enthalten"? Ich glaube allerdings, dass eine Diskussion sinnlos ist, weil Du offenbar nicht imstande oder gewillt bist Argumente zu verarbeiten und zu reflektieren. Statt dessen wiederholst Du ständig irgendwelche Plattitüden. Wer hat Dich um Rat gebeten, wie man in einen "Kampf" ziehen muss und wieso kannst ausgerechnet Du annehmen Anderen Ratschläge geben zu müssen?
taxipost hat geschrieben:und genau das ist der punkt.
du siehst nicht,
dass man dir viel zeit gelassen hatte,
die du leider zb. durch innergewebliche querelen vergeudtet hast und
nun redest du wirr von - man will dich mit "neuen" ausboten.

Es ist schon recht schwierig aus Deinem Gestammel einen Sinn herauszulesen. Insofern ist es schon fast niedlich, wenn Du mir "wirres Reden" vowirfst. Du hast also verstanden, dass man mich mit "neuen" (????) ausbooten möchte? Das tut mir leid für Dich. Und Du bist also auch über meine Beteiligung an Querelen im Bilde? Herzlichen Glückwunsch.

Und Du denkst offenbar auch, man habe mir irgendeine Gnadenfrist gegeben. Falsch! In der Wirklichkeit gibt es ein Gesetzesrahmen, an den ich mich jahrelang gehalten habe. Dieser Rahmen soll nach dem Willen Einiger geändert werden, Andere versuchen ihn zu brechen. Das versuche ich mit meinen bescheidenen Mitteln zu verhindern.

Wie bereits gesagt, vermute ich aber, dass Du nicht das nötige Rüstzeug für eine Bewertung der Problematik mitbekommen hast.
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Re: uberX

Beitragvon taxipost » 06.06.2019, 15:18

Mamil hat geschrieben:... 1960 haben in Ost- und Westdeutschland 73 Mio Menschen gelebt und heute sind es 81 Mio...

ich schrieb - Weltbevölkerung.

(hab es nochmal extra orthopädisch richtig geschrieben, mit gross/klein etc.)

es ist natürlich einiges klar,
wenn für dich

west + ostdeutschland = die ganze welt ...

Mamil hat geschrieben:...
Zudem hängt die Wirksamkeit von Personenbeförderungsgesetzen vor allem im dichten urbanen Raum nicht nur von der Bevölkerungsmenge, sondern gewichtig von der Menge der zugelassenen Fahrzeuge ab...

und was ist das für eine taxi-code-gleichung ?
die wirksamkeit hängt u.a. von der menge der fahrzeuge ab ??
welcher fahrzeuge, lkw, pkw oder meinst taxi ???

was soll jetzt die wirksamkeit...
ich dachte, wir reden über die wirtschaftlichkeit...

Mamil hat geschrieben:...
Und Du denkst offenbar auch, man habe mir irgendeine Gnadenfrist gegeben. Falsch! In der Wirklichkeit gibt es ein Gesetzesrahmen, an den ich mich jahrelang gehalten habe. Dieser Rahmen soll nach dem Willen Einiger geändert werden, Andere versuchen ihn zu brechen. Das versuche ich mit meinen bescheidenen Mitteln zu verhindern...

ich habe nie behauptet,
dass du nix tun sollst..
ich behaupte nur,
dass du deine kapazität besser einbringen könntest.

TaxiBabsi würde schreiben,
fortschritt kann man nicht aufhalten.
ich würde uber und co nicht als fortschritt bezeichnen,
das jetzige "taxi-system" aber auch nicht.

wie du bereits geschrieben hast,
taxi hat es jahrzehte probiert...
Zuletzt geändert von taxipost am 06.06.2019, 15:34, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: uberX

Beitragvon Mamil » 06.06.2019, 15:49

@taxipost

Ach so, tut mir leid. Ich dachte, wir reden über das PBefG der BRD. Mir war nicht klar, dass wir über die UN-Personenbeförderungs-Charta sprechen. Dann nehme ich alles zurück.

Was die Zusammenhänge zwischen Fahrzeugen und dem PBefG angeht, so hilft es die Bundesdrucksachen zum PBefG aus dieser Zeit zu lesen. Dort wird sogar der Waren- und der Fußgängerverkehr und deren Zunahme berücksichtigt.

Am Ende noch ein Tipp: @Mamil und @Marvin sind nicht die selbe Person. Das erklärt vielleicht einiges...
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Re: uberX

Beitragvon taxipost » 06.06.2019, 16:21

naja,
das pbefg gilt nicht nur für deutsche.
etwas mehr weitsicht bitte.

@Mamil
hab ich dich an einer stelle mit Marvin verwechselt ?
Zuletzt geändert von taxipost am 06.06.2019, 16:28, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: uberX

Beitragvon eichi » 06.06.2019, 23:43

Merkt ihr eigentlich noch irgendwas?
All diese Posts, diese Lebenszeitverschwendung
wegen der ersten Schalteinheit, also wegen 10 Cent!
Setzt euch mal in den Park, und sei es für 20 Minuten
und genießt das Leben! Davon habt ihr mehr als von
der ersten Schalteinheit!
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)
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