Sorry, aber dieser abstruse Unsinn ist Deiner unwürdig, weil die zugrunde liegende "Berechnung" maximal auf SM-Niveau liegt. Es reichen die Grundrechenarten, um sich klarmachen, dass ein vollautomatisiertes Vermittlungssytem prinzipiell preiswerter arbeiten kann als eine herkömmliche Zentrale mit 24/7-Besetzung.reasoner hat geschrieben:Der hochsubventionierte Preis pro Auftrag findet ein Ende.
Meine Vermutung ist, dass der für mich offensichtliche zusätzliche Finanzbedarf nichts mit dem laufenden Betrieb zu tun hat, sondern mit den immer noch zu tätigenden Investitionen in das technische System und in das Wachstum. Der finale Preis, evtl. in einigen Jahren auch durch Wettbewerb erzwungen, wird bei einer vollautomatierten Vermittlung nach meiner festen Überzeugung unterhalb des heutigen Tourpreises von € 0,79 liegen.
Deine perfide Verfälschung des Tatsächlichen nehme ich persönlich übel. Tatsache ist, dass die Empfehlung, ab 1.2. in der mytaxi-App als Provisions-Angebot 3% anzubieten, ein Beschluss der Hamburger ARGE-Verbände war, den ich aber selbstverständlich mit vertrete. Denn er bedeutet bei konsequenter Beachtung ca. eine Halbierung der in Hamburg an mytaxi bezahlten Provisionen. Diese Aufforderung, nur Stunden nach der mytaxi-Veröffentlichung gemeinsam beschlossen, ist eine erste Maßnahme und ganz sicher nicht die letzte, um das kritisierte Preismodell anzugreifen und final wegzubekommen.reasoner hat geschrieben:Und wenn ich hier lesen muss, dass der selbsternannte Obertaxigewerbevertreter Hamburgs die Vorgehensweise myTaxis zwar kritisiert, aber einen Beitrag weiter bereits rät, den Eingangspreis von 3% anzubieten, anstatt eine Rücknahme dieser grotesken und menschenverachtenden Idee zu fordern, und zwar schleunigst, kommt mir das Grausen.