Psychisch Erkrankter = kein P-Schein oder doch?

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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 22.04.2012, 15:46

Mach noch einen Schulausflug dorthin, 7 x 3 Klassen mit 30 Schülern sind eine Hausnummer :mrgreen:
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Otto126
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Beitrag von Otto126 » 22.04.2012, 16:09

reasoner hat geschrieben:Der Arzt wird ja wissen, ob die Medikamente Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit haben oder nicht. Ich finde das völlig in Ordnung.

Oder platter:
Wenn jeder mit Depris nicht Taxi fahren dürfte, wären die Standplätze ldeutlich leerer *hustel* :wink:
Noch platter: wenn nicht jeder mit Depris Auto fahren dürfte, wären die Straßen viel leerer.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

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"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."

Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?

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Emilie
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Beitrag von Emilie » 22.04.2012, 19:53

Antriebslosigkeit morgens kann auch niedriger Blutdruck 8) , Unterzuckerung oder Athrose sein...

... oder einfach mal keine Lust aufzustehen...

kennt wohl Jeder, darum haben nicht gleich alle Depressionen! Wenn man den falschen Job, die falschen Kollegen oder Chef/in hat, den falschen Busfahrer jeden Morgen, falsche Nachbarn, Ehepartner, Lebensabschnittsgefährt/in, falsche Haustier, falsche Wohnung (oh Gott :oops: :lol: ) ...

... dann hat man manchmal auch keine Lust aufzustehen, otderrrr....... :roll:
Bloß kein Stress...

Gebt mir ruhig die Schuld!

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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 22.04.2012, 21:42

Na ja, echte Depressionen sind da schon etwas mehr.
Bitte nicht einfach herunterspielen.
Kenne einige Kollegen welche Wochenlang nicht mehr aus dem Schrank herauskommen und darunter wirklich leiden.
Es hat überhaupt nichts mit morgens nicht aus dem Bett kommen zu tun 8)
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Hinkefuss
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Beitrag von Hinkefuss » 22.04.2012, 21:42

Antriebslosigkeit is mein normalzustand , was anderes kenn ich garnicht
Eine diskusion ist sinnlos mit jemandem der meint die Wahrheit nicht zu suchen, sondern sie zu kennen!: meint hinkefuss

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oldstrolch
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Beitrag von oldstrolch » 22.04.2012, 22:10

Thomas-Michael Blinten hat geschrieben:Na ja, echte Depressionen sind da schon etwas mehr.
Bitte nicht einfach herunterspielen.
Kenne einige Kollegen welche Wochenlang nicht mehr aus dem Schrank herauskommen und darunter wirklich leiden.
Es hat überhaupt nichts mit morgens nicht aus dem Bett kommen zu tun 8)
und das schlimmste ist wenn "kollegen" oder bekannte darauf rumreiten oder sie mit "guten " ratschlägen bevormunden wollen.... :(
ich würde mich ja mit dir geistig duellieren,aber du bist unbewaffnet


komm auf die dunkle seite der macht....wir haben kekse :D


hier klickenzum poppen:D

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Emilie
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Beitrag von Emilie » 23.04.2012, 15:15

oldstrolch hat geschrieben:
Thomas-Michael Blinten hat geschrieben:Na ja, echte Depressionen sind da schon etwas mehr.
Bitte nicht einfach herunterspielen.
Kenne einige Kollegen welche Wochenlang nicht mehr aus dem Schrank herauskommen und darunter wirklich leiden.
Es hat überhaupt nichts mit morgens nicht aus dem Bett kommen zu tun 8)
und das schlimmste ist wenn "kollegen" oder bekannte darauf rumreiten oder sie mit "guten " ratschlägen bevormunden wollen.... :(
Katerchen, die ewig Klugen Oberprofessoren sterben nie aus, leider! :roll:

Solche Bekannten hat wohl Jeder #seufz# mir hat mal Jemand "empfohlen" gegen meinen niedrigen Blutdruck jeden Morgen 1 Glas Sekt trinken... :shock:

Super, Idee #Daumen hoch# ich bin Taxifahrerin!!! (Du Klugscheisser #Daumen runter#) 8) :lol:
Bloß kein Stress...

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Beitrag von sibo » 25.04.2012, 08:42

Nochmal zurück zu meinem Bekannten, der ja stark depressiv ist aber der Gutachter hat ein positives Gutachten erstellt, so dass er seinen P-Schein bekommt.
Was ist denn, wenn er zB einen Unfall hat und im Nachhinein behauptet ein Arzt, er hätte nicht fahren dürfen bei seinen Medikamenten. Die Tabletten können sich ja auch mal ändern.
1. Ist er dann trotzdem versichert (der Amtsarzt hat im ja "Taxi-Fahrtauglichkeit" bescheinigt)?
2. Muss er bei jeder Medikamentenumstellung wieder dem Arzt fragen, ob der Schein noch seine Gültigkeit hat?

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Beitrag von Hauke » 25.04.2012, 09:22

sibo hat geschrieben: 2. Muss er bei jeder Medikamentenumstellung wieder dem Arzt fragen, ob der Schein noch seine Gültigkeit hat?
Für ihn gilt das selbe wie für uns, bei Medikamenteneinnahme muss man selber darauf achten das es keine Medikamente sind die im Straßenverkehr beeinträchtigend wirken. Bekommt er also ein neues oder zusätzliches Medikament liegt es in seiner Verantwortung darauf zu achten das er entweder nicht unter dem Eindruck des beeinträchtigen Medikament Auto fährt oder aber ein Medikament nimmt welches nicht beeinträchtigend wirkt.

Das Gutachten des Arbeitsmediziners stellt eine Momentaufnahme unter Berücksichtigung des Medikament dar, welches zu Zeit eingenommen wird.

Taxrem
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Beitrag von Taxrem » 10.05.2012, 02:43

Ein Feuer mit Benzin zu löschen dürfte sinnvoller sein, als wenn ein Depressiver als Taxifahrer arbeitet.
Ich würde ihn raten die Finger davon zu lassen, das könnte ihn den Rest geben.

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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 10.05.2012, 03:03

Taxrem hat geschrieben:Ein Feuer mit Benzin zu löschen dürfte sinnvoller sein, als wenn ein Depressiver als Taxifahrer arbeitet.
Ich würde ihn raten die Finger davon zu lassen, das könnte ihn den Rest geben.
Meinst Du nicht diese Entscheidung sollte man dem Arzt überlassen ?
Nicht jede Depression führt zu Gefahren in unserem Beruf.
Dafür ist das Thema zu vielschichtig.
Außerdem kommen Depressionen meist nicht Anfall artig, sondern der Betroffene hat genügend Vorzeichen um reagieren zu können.
Es gibt definitiv andere Krankheiten (die auch noch weiter verbreitet sind) welche zur Gefahr im Straßenverkehr führen ohne das jemand auf die Idee käme demjenigen vom Job abzuraten.
Schau dir nur die Kollegen mit Bluthochdruck an :wink:
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Beitrag von deniro » 10.05.2012, 03:43

Taxrem hat geschrieben:Ein Feuer mit Benzin zu löschen dürfte sinnvoller sein, als wenn ein Depressiver als Taxifahrer arbeitet.
Ich würde ihn raten die Finger davon zu lassen, das könnte ihn den Rest geben.
Definitiv falsch. In der Taxe wird er mit Situationen und Problemen konfrontiert, die er zu bewältigen hat. Auch wenn sie ihm zunächst übermächtig erscheinen, so hat er doch keine Wahl. Und er wird sie bewältigen. Die Depressionen werden dadurch nicht einfach weggehen, aber im Laufe der Zeit einen anderen Stellenwert bekommen.
Für mich das Sinnvollste, was er machen kann. Wenn die Medikamentenfrage geklärt ist, klar.
Übrigens: durch den Kontakt mit ständig wechselnden Personen entflieht er der Falle, auf diese Problematik durch seine Umgebung festgenagelt zu werden. Das heisst, dass er von immer neuen Menschen immer neu wahrgenommen wird. Und entsprechendes Feedback bekommt. Also nicht, wie bei festen beruflichen oder privaten Kontakten, letztlich als der Depri behandelt, sondern in vielen Situationen auch als Witzbold oder interessanter Gesprächspartner oder Musikkenner wahrgenommen zu werden. Es kann sehr befreiend sein aus diesem Kreislauf ausbrechen zu dürfen. Und falls er mal eine Begegnung hat, die doch wieder durch seine Depression bestimmt wird, ist diese Situation eben in 10 oder 15 Minuten vorbei und er kann danach wieder neu anfangen.

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Beitrag von Taxrem » 10.05.2012, 04:28

Thomas-Michael Blinten hat geschrieben:
Taxrem hat geschrieben:Ein Feuer mit Benzin zu löschen dürfte sinnvoller sein, als wenn ein Depressiver als Taxifahrer arbeitet.
Ich würde ihn raten die Finger davon zu lassen, das könnte ihn den Rest geben.
Meinst Du nicht diese Entscheidung sollte man dem Arzt überlassen ?
Nicht jede Depression führt zu Gefahren in unserem Beruf.
Dafür ist das Thema zu vielschichtig.
Außerdem kommen Depressionen meist nicht Anfall artig, sondern der Betroffene hat genügend Vorzeichen um reagieren zu können.
Es gibt definitiv andere Krankheiten (die auch noch weiter verbreitet sind) welche zur Gefahr im Straßenverkehr führen ohne das jemand auf die Idee käme demjenigen vom Job abzuraten.
Schau dir nur die Kollegen mit Bluthochdruck an :wink:
Ich meinte nicht dass er eine Gefahr für andere ist, sondern eher für sich selbst.

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Beitrag von Taxrem » 10.05.2012, 04:31

deniro hat geschrieben:
Taxrem hat geschrieben:Ein Feuer mit Benzin zu löschen dürfte sinnvoller sein, als wenn ein Depressiver als Taxifahrer arbeitet.
Ich würde ihn raten die Finger davon zu lassen, das könnte ihn den Rest geben.
Definitiv falsch. In der Taxe wird er mit Situationen und Problemen konfrontiert, die er zu bewältigen hat. Auch wenn sie ihm zunächst übermächtig erscheinen, so hat er doch keine Wahl.
Doch er hat eine Wahl, es sein zu lassen. Was macht es für einen Sinn für weniger als Hartz4 arbeiten? Taxifahren als Hobby?
Da kann er gleich umsonst den Leuten die Einkäufe nach Hause tragen und Stütze kassieren.

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Beitrag von deniro » 10.05.2012, 04:48

Taxrem hat geschrieben:
deniro hat geschrieben:
Taxrem hat geschrieben:Ein Feuer mit Benzin zu löschen dürfte sinnvoller sein, als wenn ein Depressiver als Taxifahrer arbeitet.
Ich würde ihn raten die Finger davon zu lassen, das könnte ihn den Rest geben.
Definitiv falsch. In der Taxe wird er mit Situationen und Problemen konfrontiert, die er zu bewältigen hat. Auch wenn sie ihm zunächst übermächtig erscheinen, so hat er doch keine Wahl.
Doch er hat eine Wahl, es sein zu lassen. Was macht es für einen Sinn für weniger als Hartz4 arbeiten? Taxifahren als Hobby?
Da kann er gleich umsonst den Leuten die Einkäufe nach Hause tragen und Stütze kassieren.
Genau. Das ist die Wahl, sich in seine Depressionen zu ergeben. Wenn ich das richtig verstanden habe, will er das nicht. Sonst wäre die Diskussion hier müßig.

Taxrem
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Beitrag von Taxrem » 10.05.2012, 04:52

deniro hat geschrieben:
Taxrem hat geschrieben:
deniro hat geschrieben: Definitiv falsch. In der Taxe wird er mit Situationen und Problemen konfrontiert, die er zu bewältigen hat. Auch wenn sie ihm zunächst übermächtig erscheinen, so hat er doch keine Wahl.
Doch er hat eine Wahl, es sein zu lassen. Was macht es für einen Sinn für weniger als Hartz4 arbeiten? Taxifahren als Hobby?
Da kann er gleich umsonst den Leuten die Einkäufe nach Hause tragen und Stütze kassieren.
Genau. Das ist die Wahl, sich in seine Depressionen zu ergeben. Wenn ich das richtig verstanden habe, will er das nicht. Sonst wäre die Diskussion hier müßig.
Oder er hat ein völlig falsches Bild von dem Beruf, wie so manche.

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Beitrag von deniro » 10.05.2012, 05:28

Taxrem hat geschrieben:
Oder er hat ein völlig falsches Bild von dem Beruf, wie so manche.
Wie praktisch Jeder, der neu in einen Beruf einsteigt. Na und?

Wattwurm
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Beitrag von Wattwurm » 10.05.2012, 07:19

Es gilt folgendes zu beachten:

1. Unter Medikamenteneinflüß gehört man nicht ans Lenkrad! Gerade Psychopharmaka sind nicht ganz ohne...! Da siehst Du eine Herde weißer Elefanten durch Dein Wohnzimmer ziehen...!

2. Depressionen verstärken sich mit zunehmenden Alter! Das wird also eher schlimmer als besser werden!

3. Nachdem was Sibo uns geschildert hat, wäre es m. Erachtens unverantwortlich seinem Freund einen P-Schein zu erteilen!

4. Derjenigen der ein Gutachten in Auftrag gibt und bezahlt, kann grundsätzlich mit einem für ihn positiven Ergebnis rechnen. Das sind die sogenannten Gefälligkeitsgutachten!

5. Gutachten hin-oder her, die letzte Entscheidung trifft die Verkehrsbehörde! Ich hoffe sie trifft die richtige Entscheidung!

Mir tut das sehr leid um Sibos Kumpel, das ist ein armer bedauernswerter Mensch, aber die Sicherheit im Straßenverkehr insbesondere bei der Personenbeförderung erlaubt kein Mitgefühl! Am liebsten wäre es mir, wenn er das von sich aus selbst so einschätzt wie ich das oben geschildert habe, und freiwillig auf den P-Schein verzichtet!

Hauke
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Beitrag von Hauke » 10.05.2012, 10:02

Wattwurm hat geschrieben: 3. Nachdem was Sibo uns geschildert hat, wäre es m. Erachtens unverantwortlich seinem Freund einen P-Schein zu erteilen!
Prof. Dr Dr. Wattwurm

Was bin ich froh das es pfiffige Mediziner gibt die sich mit so etwas auskennen und das am Patienten beurteilen und nicht per Ferndiagnose im Internet.

Ansonsten schließe ich mich inhaltlich "deniro" an, der hat das wesentliche eigentlich schon alles genannt. Depressionen sind so vielschichtig und jeder betroffene braucht für sich eine ganz individuelle Strategie um aus dem "Tief" heraus zu kommen. Unter Menschen zu gehen, den Kontakt suchen kann eine sehr gute Strategie sein. Taxifahren ist vielleicht gerade für diesen betroffenen ideal.

@Wattwurm
fast jeder Lokführer bei der deutschen Bundesbahn oder den privaten Regionalbahnen, der einen tödlichen Unfall mit seiner "Maschine" miterlebt hat, leidet an den Folgen des Unfall und hat nicht selten starke Depressionen. Würden nur die Lokführer die ein oder mehrere Leute mit ihrem Arbeitsmittel zum Suizid verholfen haben aus dem Verkehr gezogen werden, gäbe es kaum noch Lokführer.

Ein gute Bekannter von mir hat in seiner Ausbildungszeit in Hamburg mit der U-Bahn zwei Leute erwischt und mit der Regionalbahn ein paar Jahre später noch einen. Der ist fertig und müsste streng genommen mit Mitte 40 in Rente. Stattdessen musste er darum kämpfen aus dem Fahrdienst in den Innendienst versetzt zu werden.

Nur mal so als kleines Beispiel wie der Staat (zu der Zeit der ersten Unfälle war die Bahn noch keine AG) mit dem Thema umgeht.

Nun ist es aber ein großer Unterschied ob täglich die Angst wieder einen Menschen zu töten mit fährt, man also den Grund der Depression ständig vor Augen hat, oder ob man sich durch das fahren die nötige Ablenkung verschafft, weil die Depressionen aus einem ganz anderen Grund hervor traten.

Ich bin vor 3,5 Jahren nach dem ich meine Mutter viel zu früh verloren habe, ohne es zu wissen in leichte bis mittelschwere Depressionen verfallen. Meine Ehe die bis zu dem Tag so oder so nicht die beste war, scheiterte daran schlussendlich und noch so einige andere Sachen gingen den Bach runter. Ich habe mich ohne Behandlung wieder berappelt und mein Leben dank einer neuen Partnerin wieder voll in den Griff bekommen. Heute mit etwas Abstand kann ich beurteilen was damals mit mir los war und wieso ich nicht tiefer abrutschte.

Wenn mich mal wieder so ein Ereignis aus der Bahn wirft, werde ich sofort professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

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Otto126
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Beitrag von Otto126 » 10.05.2012, 13:06

Hauke hat geschrieben:Wenn mich mal wieder so ein Ereignis aus der Bahn wirft, werde ich sofort professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
Absolut richtig, und mir persönlich würde es eher liegen, arbeiten zu gehen als zuhause zu sitzen und die Wand anzustarren.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
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