Falsch getankt - was nun?

Der Bereich für Fragen rund um das Taxigewerbe.
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Wikinger
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Beitrag von Wikinger » 26.05.2008, 22:36

Hallo gardine,

eigentlich aber nein. Zwar vom Umfang, hier aber nicht von der gebogenen Form. Dann guckt der Pinökel nämlich fast ganz raus, und muss festgehalten werden. Wir hatten hier nämlich mal ne Tankstelle, die wurde umgebaut, und im Notbetrieb wurde dann darauf hingewiesen, dass die Pistolen noch nicht geändert waren. Da musste man die Pistole eben deswegen am Tankstutzen festhalten, die fiel sonst runter.

Bei alledem, mit einem Grinsen im Gesicht, hatten wir mal einen Kollegen, der unbedingt am Erdgasstutzen Sprit einfüllen wollte. Erdgas hat bekanntermassen eine "Art" Stecker, wegen dem hohen Druck. Nun das Gelächter war halt gross...

Da fällt mir direkt noch ein: ... Cheffe, Kollega hat Pedal von die Kupplung mitgenommen, kanne nix fahrre... :lol: :lol: :lol: . Steht auch kein Schild im Fenster: Automatikauto, Achtung... Ein Pedal weniger an Bord.

Dies sind so Sachen, bei denen ich erstens mich wegschmeissen kann, und zweitens ich mich fragen muss, warum der Gesetzgeber einen Nachweis von 2 Jahren Fahrpraxis verlangt, bevor er Personen befördern darf.

einfach-pingu
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Beitrag von einfach-pingu » 26.05.2008, 22:39

Wikinger hat geschrieben: warum der Gesetzgeber einen Nachweis von 2 Jahren Fahrpraxis verlangt, bevor er Personen befördern darf.
verlangt er ja nicht. Nur einen mind. 2 Jahre alten Führerschein
Humor ist, wenn man trotzdem lacht

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tuerelue
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Beitrag von tuerelue » 26.05.2008, 22:52

Zu diesem Thema wollte ich mich bisher nicht einmischen. Leider gerät die Diskussion etwas aus dem Ruder.
Fakt ist, der Themenstarter hat Benzin in einen Diesel getankt.
Tut mir leid, ist mir in fast dreißig Jahren nicht passiert.
Der Chef will die Kosten ersetzt haben.
Kann ich nachvollziehen, würde ich genauso handhaben.
So, nun die einzelnen Fakten aufgearbeitet:
Der Kollege sollte in Holland tanken; am besten links; Diesel ist auch in NL Diesel.
Somit hat er wohl eine Fahrt zur Uniklinik Aachen gehabt und ist danach nach Vaals(NL) zur Tankstelle LUX gefahren. Dort sind die Dieselsäulen alle links. Rechts gibt es nur eine Benzinsäule, ausgewiesen als Euro95, das ist in NL Super. Wenn er dann diese eine Säule anfährt, anstatt die anderen, die Diesel sind, und dort tankt, ist das mehr als dämlich. Ich behaupte. das ist grob fahrlässig, denn Lesen sollte zur Grundausstattung eines Taxifahrers gehören.
Die Aussage von Otto, "Dann such dir doch einen neuen Chef" wird sich für den Kollegen rechtschwierig gestelten. Heimbach liegt in einem sehr strukturschwachen Gebiet, wo es nicht viele Unternehmen gibt. Er Könnte noch nach Düren, Simmerath oder Aachen ausweichen, doch dafür wäre eine neue Ortskennnisprüfung notwendig.

@Otto
Du machst es dir m.e. zu leicht mit "ich der schlaue Fahrer und Du der dumme Unternehmer"

denn wenn der Unternehmer nicht mehr lebt, lebst du als Fahrer auch nicht mehr, es sei denn mit Hartz 4.

Ich habe nach dem in diesem Forum gelesenem den Eindruck, du bist ein gescheiterter Germanistikstudent bist, der auf der Taxe hängengeblieben ist, und jetzt die Welt dafür verantwortlich macht.
Du bist ja kein Schlimmer, aber gestatte den Unternehmern, dass sie Geld verdienen wollen.

Solltest du mal nach Aachen kommen, sag mir Bescheid, ein Wahrsteiner wartet auf dich.

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Beitrag von gardine » 26.05.2008, 23:07

@Wikinger: Ich habe ja keine Ahnung von den Unterscheidungsmerkmalen der Zapfpistolen. :oops: Ich habe seit min. 10 Jahren keinen Benziner mehr betankt, höchstens ein paar Kanister für den Rasenmäher. Aber das Lesen der Aufschrift an den Säulen/Pistolen hat noch immer zum Erfolg geführt.
Wikinger hat geschrieben:Da fällt mir direkt noch ein: ... Cheffe, Kollega hat Pedal von die Kupplung mitgenommen, kanne nix fahrre... :lol: :lol: :lol: . Steht auch kein Schild im Fenster: Automatikauto, Achtung... Ein Pedal weniger an Bord.
Der war gut.
Navi an = Hirn aus!

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Beitrag von Wikinger » 27.05.2008, 01:51

Jaja, da haben wir uns alle weggeschmissen, der war nicht schlecht...

Ansonsten, ja, wer Lesen kann, ist klar im Vorteil.

Und man musste früher nachweisen, dass man auch wirklich 2 Jahre Fahrpraxis hatte.

Und, hat er in den wie auch immer 2 Jahren nie getankt?

Und egal, was wir hier noch sagen, klar kann man Fehler machen. Ist ja ok. Aber dann muss man auch den Ars.. in der Hose haben, zu seinem Fehler zu stehen, und nicht jemand anderem dies in die Schuhe schieben. Man nennt das auch: Aus der Verantwortung stehlen.

Bei alledem, das schlimme ist ja nur der krampfhafte Versuch, eine Legitimierung dessen zu finden. Und dies eben nicht von dem, der den Bock geschossen hat, der wollte ja nur Rat, der eben leider durch die Bank eher negativ ausfiel. Das ist dann eben Pech, aber es heisst ja auch: Dummheit muss bestraft werden. Wobei hier eher Dusseligkeit stehen müsste.

Wohlgemerkt, ich verurteile nicht den Kollegen, dem dies passiert ist.

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Beitrag von Otto126 » 27.05.2008, 10:12

Wikinger hat geschrieben:Hallo Otto,

bis jetzt bist DU der einzige, der nicht argumentiert hat, sondern nur leere Phrasen gedroschen hat, und alle Argumente aller Antwortenden einfach übergangen hat. Ich denke, Du weisst gar nicht, was ein Argument ist.

Auch ziehe ich hier niemanden rein, denn ich habe keine Äusserung über diese Person abgegeben, sondern Dich lediglich mit dieser Person verglichen.

Wenn Du denkst, ich wäre Dir nicht gewachsen, zeigt das eigentlich wieder mal nur Deinen verklärten Blick der Welt. Ich brauche Dir gar nicht gewachsen zu sein, denn dieser Thread heisst nicht: Wer ist Otto126 gewachsen? Es ging hier lediglich um eine Information, die ein neuer Kollege haben wollte. Leider machst Du aus jedem Thread Dein Ding, bis keiner mehr Lust hat zu antworten. So kann man auch alles kaputt machen.

Auch mir ist inzwischen die Lust vergangen, hier sind Argumente von mehreren aufgeführt worden, dies mag dem neuen Kollegen als Information weiterhelfen. Wohlgemerkt, sachliche Argumente, nicht igendein selbstherrlich verklärtes Polemisieren. Das hilft dem Fragenden nicht weiter.
Hast du ein Problem?

Lerne erstmal lesen, bevor du dich hier äußerst!
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
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Beitrag von Otto126 » 27.05.2008, 10:14

einfach-pingu hat geschrieben:
Otto126 hat geschrieben:Hast du Geschichte oder politische Ökonomie studiert?
Ist das plötzlich Voraussetzung hier, oder was?

:lol:

Aber, du hast recht. Wir ordinären, gewöhnlich Taxifahrer (manche nichtmal das, ich hab ja nichtmal ein Taxischild :shock: ) verneigen uns ehrfürchtig vor dir.
Wir sind halt alle nur blöde Fahrer, die sich ausbeuten lassen. Oder schlimmer noch: böse, ausbeuterische Unternehmer.
Vor deinen Qualifikationen, deinem Intellekt, deiner Weisheit und nicht zuletzt Belesenheit ziehen wir alle den Hut.
Ähm...wohin hast du es damit gleich noch gebracht? Was unterscheidet dich so groß von den anderen Fahrern hier? :roll:
Und warum machst du den Job gleich noch?
Ach so, vermutlich möchstest du dieses fiese Gewerbe unterwandern. DU lässt dich nicht ausbeuten und zeigst es deinem Chef so richtig, oder?
Bei jeder Abrechnung, lässt du dir gaaanz genau alles vorrechnen. Dein Chef rechtfertigt sicher jeden Cent der EFS, die nicht direkt an dich geht.
Und aktiv kämpfst du permanent für die Rechte deiner Kollegen. Auch deren Abrechnungen werden selbstverständlich von dir geprüft.
Und sicher sagst du deinem Chef auch regelmäßig, was er für ein Ar...ist, weil er ja ein Unternehmer ist.

Und wir anderern Doofen gehen einfach immer los, nehmen unseren Wagen und lassen und ausbeuten. Und tun einfach nichts dagegen.
Schande über uns, Asche auf unsere Häupter, die wir tief vor dir verneigen. Oh Retter der Ausgebeuteten, gequälten Kreaturen. In die Sklaverei des Taxigewerbes gezwungenen (von wem bloß??)
Hast du ein Problem?

Lerne auch du erstmal lesen!
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Beitrag von Otto126 » 27.05.2008, 10:21

Interessant sind die verschiedenen Ansätze, die mir nahelegen, dass ich doch in den Gewerbe nichts zu suchen hätte, nur weil ich mich für die Interessen der angestellten Fahrer und weniger für die der Unternehmer interessiere.

Klasse Diskussionsansatz, Wikinger und Pingu! Bei Leuten wie euch könnte ich kotzen...
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Beitrag von einfach-pingu » 27.05.2008, 10:35

Interessant ist vor allem, was du da raus liest.

Weißt du, dieses dauernede, unzufriedene Genöle eines verhinderten Intelektuellen, geht mir halt mal mehr, mal weniger auf die Nerven.
Genauso, wie Leute, die sich im www völlig anders verhalten als "draußen" im echten Leben.
Und im Moment nervt es mich eben deutlich mehr als sonst.

Nirgendwo hab ich geschrieben, du hättest in dem Gewerbe nichts zu suchen.
Jeder hat das Recht, in einem Job zu arbeiten, den er eigentlich sch...findet.

Aber
nur weil ich mich für die Interessen der angestellten Fahrer und weniger für die der Unternehmer interessiere.
Genau daran habe ich eben meine Zweifel. Denn nichts deutet darauf hin, dass du da wirklich etwas tust.

Ich meine, wenn du dich doch so für die Interessen der Fahrer interessierst, Karten auf den Tisch: was tust du dafür? Schließlich könnten wir von deinen Infos und Tipps ja alle profitieren. Also, im echten Leben vor echten Unternehmern.
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Beitrag von Otto126 » 27.05.2008, 11:22

Das sind Betriebsinterna!
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Beitrag von Otto126 » 27.05.2008, 11:31

Aber du hast doch in diesem Thema, das darum geht, ob der arme Kerl nun zahlen soll oder nicht, die Frage nach der politischen Ökonomie eingeführt, und da ist es doch legitim, dass ich danach frage, was du davon verstehst, oder?

Ich finde, er soll nicht zahlen, die Unternehmer, sogar die netten (Gerti) finden, dass er soll. Darauf bist du angesprungen, also beschwer dich nicht, wenn ich antworte. Das hat mit Genöle nichts zu tun, sondern sind unterschiedliche ökonomische Interessen. Und wie ich meinen Job finde, kannst du nun echt nicht beurteilen, darüber haben wir noch nie gesprochen. Ich finde, er sollte besser bezahlt sein, na und? Das steht jemandem, der seit 35 Jahren in der Gewerkschaft ist, ja wohl an!
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Beitrag von Otto126 » 27.05.2008, 11:48

tuerelue hat geschrieben:Zu diesem Thema wollte ich mich bisher nicht einmischen. Leider gerät die Diskussion etwas aus dem Ruder.
Fakt ist, der Themenstarter hat Benzin in einen Diesel getankt.
Tut mir leid, ist mir in fast dreißig Jahren nicht passiert.
Der Chef will die Kosten ersetzt haben.
Kann ich nachvollziehen, würde ich genauso handhaben.
So, nun die einzelnen Fakten aufgearbeitet:
Der Kollege sollte in Holland tanken; am besten links; Diesel ist auch in NL Diesel.
Somit hat er wohl eine Fahrt zur Uniklinik Aachen gehabt und ist danach nach Vaals(NL) zur Tankstelle LUX gefahren. Dort sind die Dieselsäulen alle links. Rechts gibt es nur eine Benzinsäule, ausgewiesen als Euro95, das ist in NL Super. Wenn er dann diese eine Säule anfährt, anstatt die anderen, die Diesel sind, und dort tankt, ist das mehr als dämlich. Ich behaupte. das ist grob fahrlässig, denn Lesen sollte zur Grundausstattung eines Taxifahrers gehören.
Die Aussage von Otto, "Dann such dir doch einen neuen Chef" wird sich für den Kollegen rechtschwierig gestelten. Heimbach liegt in einem sehr strukturschwachen Gebiet, wo es nicht viele Unternehmen gibt. Er Könnte noch nach Düren, Simmerath oder Aachen ausweichen, doch dafür wäre eine neue Ortskennnisprüfung notwendig.

@Otto
Du machst es dir m.e. zu leicht mit "ich der schlaue Fahrer und Du der dumme Unternehmer"

denn wenn der Unternehmer nicht mehr lebt, lebst du als Fahrer auch nicht mehr, es sei denn mit Hartz 4.

Ich habe nach dem in diesem Forum gelesenem den Eindruck, du bist ein gescheiterter Germanistikstudent bist, der auf der Taxe hängengeblieben ist, und jetzt die Welt dafür verantwortlich macht.
Du bist ja kein Schlimmer, aber gestatte den Unternehmern, dass sie Geld verdienen wollen.

Solltest du mal nach Aachen kommen, sag mir Bescheid, ein Wahrsteiner wartet auf dich.
Auch für dich die Antwort, dass es lediglich um einen Interessensausgleich geht.

Nur, weil ich um ein korrektes Deutsch bemüht bin, bin ich noch kein Germanistikstudent und für mein eventuelles Scheitern bin ich ganz alleine verantwortlich, weder mein Chef noch die CDU.

Es geht keineswegs darum, dass ich schlauer wäre als mein Chef — jeder, der ihn kennt, weiß, dass dazu eine ganze Menge gehören würde. Die Tatsache, dass ich seit fünfzehn Jahren bei ihm fahre, beweist doch, dass er gut kalkulieren kann.

Und mehr verlange ich von dem Unternehmer, dem der junge Kollege versehentlich (und, wie ich weiterhin behaupte, keinesfalls grob fahrlässig) Super in den Tank gefüllt hat, auch nicht.

ps danke für die Einladung!
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Beitrag von Wikinger » 27.05.2008, 13:19

Ach Otto,

ich möchte es höflich, aber dennoch etwas schärfer formulieren: Du hast den Knall nicht gehört.

Du sabbelst und sabbelst und sabbelst...

Falls Du überhaupt weisst, was das ist, nenne mir doch mal, im Gegensatz zu allen anderen, ein Argument, das Du benutzt hast! Hohle Phrasen sind eben keine Argumente! Und das Du Gewerkschaftler bist, ist auch kein Argument. Natürlich kannst Du Dich für die Fahrer einsetzen, aber wo tust Du das? In dem Du behauptest, Unternehmer sind Ausbeuter, disqualifizierst Du Dich lediglich, denn auch dies ist wieder eine Phrase. Wenn Du bessere Bezahlung möchtest, gerne. Vorschlag: Fahr mehr ein, dann wird Dein Lohn auch höher. Und im Falle des Festlohns, auch dieser kann steigen, wenn Du entsprechende Leistung bringst. Oder anders herum, wenn Du so unzufrieden bist, solltest Du Dich fragen, warum Du nach so vielen Jahren so schlecht verdienst.

Auch solltest Du Dich langsam fragen, warum Du langsam bei jedem hier aneckst, jeder Unternehmer ist Dein erklärter Feind, wenn er nicht sagt, dass Du der Grösste bist, und er selbst der grösste Ausbeuter.

Sagen wir´s mal so: Wenn Du´s wirklich drauf hättest, würdest Du Dich selbständig machen, und uns zeigen, wie´s geht. Dann ziehe ich sofort den Hut vor Dir, und lasse mich auch gern eines Besseren belehren. Auch mit rund 35 Jahren Erfahrung in diesem Gewerbe lerne ich immer wieder dazu. Ich bin jedoch persönlich stolz auf mich, dass ich es auch heute immer wieder schaffe, Veränderungen an mir selbst vorzunehmen, oder eben Verbesserungen anzunehmen.

Auf diesem Niveau mag ich Dir gerne begegnen, da ich davon auch profitiere, leeres Gesabbel mag Dir genügen, mir ist dies zu arm. Und so wie ich es sehe, scheint es auch den anderen hier zu gehen.

Denke mal über Dich selber nach, hier helfen auch die von den Gewerkschaften als Weiterbildung!!! angebotenen Seminare zur Selbstfindung und einhergehend damit zur Selbstwertschätzung.

Paulysega
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Beitrag von Paulysega » 27.05.2008, 13:40

Vielleicht macht Ihr euren eigenen Thread auf oder zankt euch per Messenger?? Echt nervig hier noch mit zu lesen.
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Ralf
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Beitrag von Ralf » 27.05.2008, 14:59

Die CDI Motoren vertragen es überhaupt nicht wenn Benzin getankt wird, wenn man Glück hat und es früh genug bemerkt und den Motor nicht mehr startet dann wird es nicht teuer, wenn das Auto aber noch gefahren wird, dann wird es teuer.Vor ein paar jahren hat ein fahrer mal Super getankt und ist los gefahren,es waren ca nur 2 km die gekommen ist.Der Tank und die Dieselleitungen mußten gereinigt werden und eine neue Einspritzpumpe mußte her.Die Pumpen sind wegen dem Hohen Einspritzdruck von innen beschichtet und diese Beschichtung löst sich auf sobald auch nur ein Tropfen Benzin da durch kommt.

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Otto126
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Beitrag von Otto126 » 27.05.2008, 16:57

Wikinger hat geschrieben:Ach Otto,

ich möchte es höflich, aber dennoch etwas schärfer formulieren: Du hast den Knall nicht gehört.

Du sabbelst und sabbelst und sabbelst...
Und was ist daran höflich?

Du "sabbelst" (sorry) doch viel mehr als ich. Da, wo du zehn Sätze brauchst, antworte ich dir mit einem Satz und habe dennoch mehr gesagt als du.
Wikinger hat geschrieben:Falls Du überhaupt weisst, was das ist, nenne mir doch mal, im Gegensatz zu allen anderen, ein Argument, das Du benutzt hast! Hohle Phrasen sind eben keine Argumente!
Die Unterscheidung zwischen einfacher und grober Fahrlässigkeit ist aber keine hohle Phrase, sondern genau der Unterschied, der eine Zahlungsverpflichtung des Kollegen begründet oder aber nicht. Ich habe hinreichend begründet, warum ich hier, in diesem speziellen Einzelfall keine grobe Fahrlässigkeit sehe.

Wenn du das anders siehst, gut, aber warum die persönlichen Angriffe?
Wikinger hat geschrieben: Und das Du Gewerkschaftler bist, ist auch kein Argument. Natürlich kannst Du Dich für die Fahrer einsetzen, aber wo tust Du das? In dem Du behauptest, Unternehmer sind Ausbeuter, disqualifizierst Du Dich lediglich, denn auch dies ist wieder eine Phrase. Wenn Du bessere Bezahlung möchtest, gerne. Vorschlag: Fahr mehr ein, dann wird Dein Lohn auch höher. Und im Falle des Festlohns, auch dieser kann steigen, wenn Du entsprechende Leistung bringst. Oder anders herum, wenn Du so unzufrieden bist, solltest Du Dich fragen, warum Du nach so vielen Jahren so schlecht verdienst.
Vielleicht diskutierst du das besser in einem neuen Thread?

Ich setze mich für den Kollegen ein, den ihr überreden wolltet, mal eben so etwas zu bezahlen, wozu es rechtlich keine Verpflichtung gibt.
Wikinger hat geschrieben: Auch solltest Du Dich langsam fragen, warum Du langsam bei jedem hier aneckst, jeder Unternehmer ist Dein erklärter Feind, wenn er nicht sagt, dass Du der Grösste bist, und er selbst der grösste Ausbeuter.
Ich frage mich wirklich, woraus du solchen Unsinn ableistest? Ich habe den Fall vor gut einer Stunde noch mit einem Unternehmer besprochen, der während seines Studiums selber gefahren ist und jetzt einen metallverarbeitenden Betrieb mit ca. 50 Angestellten leitet. Der hat mir, aufgrund der geschilderten Besonderheiten in diesem Fall, Recht gegeben, dass ich in einem vergleichbaren Fall eventuell anteilig zahlen müsste, nicht aber ein absoluter Neuanfänger, den man zudem zum Tanken auch noch ins Ausland geschickt hat.
Wikinger hat geschrieben: Sagen wir´s mal so: Wenn Du´s wirklich drauf hättest, würdest Du Dich selbständig machen, und uns zeigen, wie´s geht. Dann ziehe ich sofort den Hut vor Dir, und lasse mich auch gern eines Besseren belehren. Auch mit rund 35 Jahren Erfahrung in diesem Gewerbe lerne ich immer wieder dazu. Ich bin jedoch persönlich stolz auf mich, dass ich es auch heute immer wieder schaffe, Veränderungen an mir selbst vorzunehmen, oder eben Verbesserungen anzunehmen.
Um mich selbständig zu machen, müsste der Job erst einmal so viel bringen, dass man auch noch etwas auf die hohe Kante legen kann.

Deine 35 Jahre kannst du dir in die Haare schmieren, du hast anscheinend vergessen, wie das als Neuanfänger ist.
Wikinger hat geschrieben: Auf diesem Niveau mag ich Dir gerne begegnen, da ich davon auch profitiere, leeres Gesabbel mag Dir genügen, mir ist dies zu arm. Und so wie ich es sehe, scheint es auch den anderen hier zu gehen.
Und "die Anderen" haben dich zum Sprecher ernannt? Nicht? Wahnsinn, was für eine großartige Arroganz, dass du dich selber dazu ernennst. Ich betone hiermit, dass ich nur für mich selber rede. Viel Feind, viel Ehr!
Wikinger hat geschrieben:Denke mal über Dich selber nach, hier helfen auch die von den Gewerkschaften als Weiterbildung!!! angebotenen Seminare zur Selbstfindung und einhergehend damit zur Selbstwertschätzung.
Worüber soll ich nachdenken?

Dass es richtig ist, seinem Ausbeuter die Füße zu küssen und ihm Geld in den Rachen zu schmeißen, das ihm nicht zusteht, nur weil man einen Fehler gemacht hat? Wenn der Chef Kohle will, soll er mich verklagen und gemäß § 823 BGB etwas einfordern. So ist das im Rechtsstaat und auch deine unzureichenden Argumente werden das nicht ändern!
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Beitrag von jr » 27.05.2008, 17:20

Vielleicht könnt ihr eure persönliche Konfrontation ein wenig herunterfahren.

Otto schrieb:
Die Unterscheidung zwischen einfacher und grober Fahrlässigkeit ist aber keine hohle Phrase, sondern genau der Unterschied, der eine Zahlungsverpflichtung des Kollegen begründet oder aber nicht.
Warum unterschlägst Du denn den Bereich dazwischen? Grobe Fahrlässigkeit heißt ja immerhin: Alles zahlen. Leich(tes)te Fahrlässigkeit dagegen: SB Null. Hier geht es um den Bereich dazwischen, dessen Anwendung ich für den gebotenen halte. Er berücksichtigt genau die Milderungsgründe, die Du anführst. Ansonsten hieße es nämlich tatsächlich SB 100.

Daß der Unternehmer auf dieses Geld verzichten könnte, um einen Fahrer zu halten, der benötigt wird, oder um keine zu verschrecken, die sich für diesen Job interessieren, steht auf einem anderen Blatt. Allerdings könnte er mit gleichem Recht auch versuchen, künftige Schäden zu vermindern, indem er die Sache etwas härter angeht und durch diese Abschreckung künftige Falschbetankungen damit unwahrscheinlicher macht.

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Beitrag von minol » 27.05.2008, 18:37

Wißt Ihr, was ich an dem ursprünglichen Falsch-Tanken-Problem
zum Schreien komisch finde? Da fahren die absoluten High-Tech-Kisten
durch die Gegend - aufgemotzt mit Elektronik bis unters Dach. Aber
es gibt keine Vorrichtung, die sofort alles absperrt, wenn mal aus
Versehen der falsche Sprit im Tank ist, so daß der Schaden gar nicht
entstehen kann, sondern gleich der Saft wieder abgelassen werden kann!
Mir kann keiner erzählen, daß sowas heutzutage nicht möglich sein soll! :lol:

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Beitrag von Otto126 » 27.05.2008, 18:37

Grobe Fahrlässigkeit setzt voraus, dass der Fahrer wusste, dass er falsch tankt, den Fall können wir hier sowieso ausschließen.

Eine mittlere Fahrlässigkeit, die einen Teilanspruch rechtfertigen würde, wird aufgrund der angeführten "Milderungsgründe" nicht erreicht.
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Beitrag von Holgi » 27.05.2008, 20:04

minol hat geschrieben:Wißt Ihr, was ich an dem ursprünglichen Falsch-Tanken-Problem
zum Schreien komisch finde? Da fahren die absoluten High-Tech-Kisten
durch die Gegend - aufgemotzt mit Elektronik bis unters Dach. Aber
es gibt keine Vorrichtung, die sofort alles absperrt, wenn mal aus
Versehen der falsche Sprit im Tank ist, so daß der Schaden gar nicht
entstehen kann, sondern gleich der Saft wieder abgelassen werden kann!
Mir kann keiner erzählen, daß sowas heutzutage nicht möglich sein soll! :lol:
Man braucht ja nur unterschiedliche Zapfpistolen zu konstruieren und die Automobil - Hersteller dazu bewegen sich diesen anzupassen! :wink:
Sprich nur dann, wenn Du etwas Wertvolleres zu
sagen hast als Dein Schweigen!

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