Darf Frührentner Taxischein machen?

Der Bereich für Fragen rund um das Taxigewerbe.
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ala-din
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Darf Frührentner Taxischein machen?

Beitrag von ala-din » 30.04.2006, 17:37

Darf ein Frührentner den Taxischein machen?
Ich habe folgende Diagnose: Schizophrene Psychose, der letzte Psychose-Schub war vor ca. 5 Jahren.
Ich stehe in regelmäßiger Behandlung eines Neurologen.
Medikamente: Ich nehme eine täglich Prophylaxe-Medikament ein gegen Psychose.

Nun frag ich mich, ob es bei der medizinischen Untersuchung Einwände gibt.

Wer weiss Bescheid ?
Jene, die alles im Reich der Materie suchen, haben ihre Intelligenz in die Augen gelegt.
Und in den Dingen des Geistes, ist das Auge blind.

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homer
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Beitrag von homer » 30.04.2006, 18:05

Die örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde die auch die Fahrerlaubnis erteilt sollte entsprechende
Auskunft dazu geben können - wobei das in dem Fall vielleicht gar nicht so ganz einfach ist.
Auf jeden Fall halte ich es aber für sinnvoll erstmal deren Stellungnahme einzuholen
bevor Du Dich noch in großartige weitere Unkosten stürzt,
mir scheint das zumindest ein Grenzfall zu sein bei dem tatsächlich nicht so klar ist ob die überhaupt eine
Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung ausstellen werden - könnte sehr von den Details und damit einer
eventuellen medizinischen Begutachtung abhängen denke ich mal, das wird man wohl nicht pauschal sagen können.


homer
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Perutz
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Beitrag von Perutz » 01.05.2006, 04:00

Ich hoffe nicht das jemand mit einer Schizophrenen Psychose einen P-Schein bekommt. :?

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ala-din
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Beitrag von ala-din » 01.05.2006, 06:49

Perutz hat geschrieben:Ich hoffe nicht das jemand mit einer Schizophrenen Psychose einen P-Schein bekommt. :?
..was Du hoffst bzw. wünschst ist hier zweitrangig. Entscheidungen treffen Führerscheinstelle bzw. Medizinische Untersuchungsstelle, die eben Ahnung haben, was schizophrene Psychose bedeutet.

Es geht hier um die Tatsache, dass meine Psychose das letztemal vor 5 Jahren aufgetreten ist, ich in ständiger ärztlicher Überwachung bin und Prophylaxe Tabletten nehme.

Vor ein paar Jahren hat mir die Führerscheinstelle die Auskunft gegeben, dass die Bedingung für den Taxischein ist, dass die Psychose länger als zwei Jahre her ist.

Im übrigen haben sehr viele Menschen einmal in ihrem Leben eine Psychose und danach nie wieder.Häufigkeit: Weltweit erleiden rund 1 % der Menschen eine schizophrene Psychose (nicht zu verwechseln mit Schizophrenie)
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Beitrag von schnelle_Gerti » 01.05.2006, 17:09

Nu reg dich mal nicht über den völlig überflüssigen Kommentar auf.
:D

Fakt ist, dass du als Neueinsteiger eh einen psychologischen Test machen mußt.

Damit ist doch deine Frage schon beantwortet, wenn du den bestehst, kannst du dich in unserer Gilde einfügen.


Gerti
es grüßt
Gerti



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mister mister
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Beitrag von mister mister » 01.05.2006, 19:08

@ al-din...
Als angehender Psychologe kann ich dir sagen, geh zu deinem Neurologen und sprich mit ihm darüber,daß du gern nen P-Schein machen möchtest...
Wenn er dir Schriftlich bestätigt, daß du fähig dazu bist, ist das eigentlich kein Problem..
Solltest aber langsam anfangen da der Job doch unter umständen sehr streßig sein kann..
Wenn du keine all zu heftigen Neuroleptika nimmst und das deine Fahrtüchtigkeit nicht beeinträchtigt stellt es kein Problem dar...
Sprich aber mit deinem Arzt...
Falls du ohne Erlaubnis des Artztes fährst und du baust nen Unfall und das kommt raus mit deiner Krankheit, kann es sein das die Versicherung das Geld für den entstandenen Schaden von dir zurück haben will...
Good Luck...
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Der Optimist sieht das Licht am Ende des Tunnels.
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Beitrag von birdie » 01.05.2006, 22:19

Da gehen einige Kommentare etwas am Thema vorbei.
Das natürlichste ist, bei der FSST vorzusprechen und Einsicht in die Akte dort zu nehmen. Eine Begründung hierfür brauchst du nicht anzugeben, die Einsichtnahme ist kostenlos.
Du hast auch das Recht, Kopien (allerdings auf deine Kosten) anfertigen zu lassen.
Jedenfalls weißt du danach etwas mehr und bist wieder einen Schritt weiter.

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ala-din
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Beitrag von ala-din » 02.05.2006, 06:32

mister mister hat geschrieben:Wenn er dir Schriftlich bestätigt, daß du fähig dazu bist, ist das eigentlich kein Problem..
Solltest aber langsam anfangen da der Job doch unter umständen sehr streßig sein kann..
Wenn du keine all zu heftigen Neuroleptika nimmst und das deine Fahrtüchtigkeit nicht beeinträchtigt stellt es kein Problem dar...
1.Mein behandelnder Arzt hat mir ein Attest ausgestellt:
a)Es besteht ein Morbus Bleuler
b)derzeit keine akute produktiv psychotische Symptomatik
c)rezidivprophylaktische Therapie:Amisulpirid 100mg täglich

Dieses Attest habe ich vor ein paar Tagen zu jenem Arzt geschickt, bei dem ich mich zur verkehrsmedizinischen Untersuchung angemeldet habe. Diesen rufe ich heute zur Abklärung des Attestes ab.

Langsam anfangen?
Ich bin seit 8 Jahren Pizzafahrer und glaube mir, dort ist der Stress sehr hoch.
Ich sehe da nur zwei Probleme auftauchen, die ich im Pizzataxi-Geschäft nicht kenne:
a) 12 Stunden Arbeitszeit (halte ich das durch?)
b) Betrunkene, Aggressive im Taxi mitzunehmen :twisted:
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Beitrag von mister mister » 02.05.2006, 15:04

Amisulprid ist ja kein Mittel, was dich am fahren hindert..
Gut das dein Arzt das OK gegeben hat, hast du ja zuvor nicht gesagt...
Probier es einfach aus und entscheide dann für dich ob du das Schaffst..
So wie sich das anhört, willst du Nachts fahren?
Probier es doch einfach mal ne Zeit lang tagsüber aus und dann siehst ja ob es dir Spaß macht und ob du mit den betrunkenen umgehen kannst...
Die meisten sind ja nicht Agressiv sie wollen einfach nur korrekt nach Hause..
Ich mach das jetzt seit 3 Jahren und fahre Nachts und hatte in der Zeit keinen großen Ärger im Wagen....Bis jetzt...
Wie gesagt probier es einfach aus...
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Beitrag von mister mister » 02.05.2006, 15:07

Zu den Arbeitszeiten sei gesagt...
Sag deinem neuen Chef was du für eine Krankheit hast auch wenn das schwer ist und einige jetzt sagen würden das sie es nicht sagen würden...
Aber ehrlich wert am längsten..
Man kann das sicherlich Regeln, daß du vielleicht mit 8 Stunden anfängst um zu schauen ob du dem "Stress" gewachsen bist...
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Beitrag von mister mister » 02.05.2006, 16:54

@ Perutz... Jeder verdient eine Chance!!!
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Beitrag von ala-din » 02.05.2006, 17:29

Was macht ein Taxifahrer so, wenn er gerade keinen Gast hat?

Mir fällt da spontan ein:
Podcasts hören mit iPod
Buch lesen
Handy-Flatrate(?) und mit Schatzi telefonieren
Schlafen
Beten

Ich dürfte anfangs nur tagsüber fahren um erstmal richtig reinzukommen.
Im Taxi ist ein Handy, auf dem ich die Taxianrufe vom Kunden annehme, also muss ich dann auch sagen können, wielange ich brauche, bis ich den Gast abhole. Das bedarf Erfahrung und die hole ich mir am Tage. Nachts ist mehr los, und ich bekomme Umsatzbeteiligung.
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Beitrag von mister mister » 02.05.2006, 17:33

Ja das klingt doch ganz gut...
So in der art Gestaltet der Taxifahrer seine Freizeit im Wagen...
Warten, Warten, Warten...
Du solltest viel Geduld mitbringen.. :lol:
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Beitrag von mister mister » 02.05.2006, 17:40

Tagschicht klingt gut so schaffst du dir Erfahrungen und kannst schauen, od die Nachtschicht was für dich ist!
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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 03.05.2006, 04:07

Also mir ist jemand mit behandelter Psychose lieber als all die Kollegen mit unbehandeltem Bluthochdruck :wink: .
Also, willkommen im Club..
„Alle sind irre, aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht wird Philosoph genannt" (Ambrose Bierce)

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Re: Darf Frührentner Taxischein machen?

Beitrag von sep1997 » 17.01.2019, 16:31

https://www.bussgeldkatalog.net/fahrerl ... ng/48-fev/
psychische Störungen: Leiden Sie unter organischen Psychosen, Schizophrenie oder Manien bzw. Depressionen sind Sie geistig für das Führen eines Fahrzeuges ungeeignet. Ausnahmen sind nur dann möglich, wenn die Symptome abklingen oder nur noch in leichter Ausprägung gegeben sind. Eine entsprechende, therapeutische Behandlung ist dabei unerlässlich. Bei einer geistigen Behinderung ist der Erwerb von Führerschein und P-Schein möglich, sofern keine schweren Persönlichkeitsstörungen vorliegen.
Hast recht.

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nightrider
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Re:

Beitrag von nightrider » 27.05.2019, 01:37

ala-din hat geschrieben:
mister mister hat geschrieben:Wenn er dir Schriftlich bestätigt, daß du fähig dazu bist, ist das eigentlich kein Problem..


Langsam anfangen?
Ich bin seit 8 Jahren Pizzafahrer und glaube mir, dort ist der Stress sehr hoch.
Ich sehe da nur zwei Probleme auftauchen, die ich im Pizzataxi-Geschäft nicht kenne:
a) 12 Stunden Arbeitszeit (halte ich das durch?)
b) Betrunkene, Aggressive im Taxi mitzunehmen :twisted:
Sorry, ich fahre seit ca 14 Jahren und fast nur in der Nacht und glaub mir, es ist ein großer Unterschied ob ich mit Pizzaschachteln die nix sagen unterwegs bin, oder mit teilweise extremen Schnapslutschern. Da musst du so Manches wegstecken, oder du drehst am Rad. Ich selbst habe auch schon den Einen, oder Anderen rausgeschmissen, weil Jeder auch mit guten Nerven hat irgendwo eine Schmerzgrenze.

Gott sei Dank, es sind relativ Wenige wirklich Extreme dabei, aber sie kommen immer wieder mal vor und dann musst du die Oberhand behalten, sonst hast du verloren.

In jedem Fall wie gesagt, tote Schachteln machen keinen Lärm, keinen Ärger und kotzen auch nicht ins Auto, Menschen manchmal schon.

Übrigens 12 Stunden täglich sind gar nicht erlaubt für angestellte Fahrer, ich weiß das spielt trotz zunehmender Kontrollen wegen Mindestlohn immer noch nicht die große Rolle.
everybodys darling is everybodys hausdepp (FJS)

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Taxi Georg
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Re: Darf Frührentner Taxischein machen?

Beitrag von Taxi Georg » 27.05.2019, 09:14

nightrider, hast Du mal auf das Datum geschaut? :shock: :lol:
Bitte betrachtet meine Postings nicht als Verpflichtung, sondern nur als gutgemeinte Hinweise!
Diese Hinweise sollen auch keine Rechts-/Steuerberatung darstellen oder sollen diese ersetzen. ☑

eichi
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Re: Darf Frührentner Taxischein machen?

Beitrag von eichi » 27.05.2019, 15:39

Mal unabhängig vom Datum...

Es gibt von der Bundesanstalt für Straßenwesen eine
Drucksache "Begutachtsleitlinien für Kraftfahreignung".
Ein PDF mit 139 Seiten... da steht alles drin.
Dann muss man nur noch einen "zertifizierten"
Verkehrsmediziner finden, der die Begutachtung macht.
Der behandelnde Neurologe macht es i.d.R. nicht!
Hierzu ist eine Zusatzqualifikation erforderlich.
Zuletzt geändert von eichi am 27.05.2019, 16:08, insgesamt 1-mal geändert.
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

Wattwurm
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Re:

Beitrag von Wattwurm » 31.05.2019, 07:57

ala-din hat geschrieben:Was macht ein Taxifahrer so, wenn er gerade keinen Gast hat?

Beten
Himmlischer Beistand ist sehr wichtig ( :!: ) in einer Branche in der der Mindestlohn nur auf dem Papier steht. Der gesetzliche Mindestlohn wurde am 1.Januar 2015 eingeführt. Bis dahin verdienten Taxifahrer im Durchschnitt 5,99 Euro pro Stunde. Heute verdient ein Taxifahrer im Durchschnitt 6,01 Euro pro Stunde... 12 Stunden auf dem Bock, 6 Stunden bekommst Du bezahlt, der Rest ist Pause... Papier ist geduldig und Betriebsprüfungen erfolgen im Durchschnitt alle 27 Jahre einmal.... willkommen im Prekariat. Im Sozialkaufhaus der Diakonie bekommst Du getragene Hosen und Turnschuhe für 1 Euro. Da wird man in der Tat gottesfürchtig...:shock:
Zuletzt geändert von Wattwurm am 31.05.2019, 08:00, insgesamt 1-mal geändert.

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