Warum mein Taxi‑Innovationsprojekt ohne externe Partner stockt
Warum mein Taxi‑Innovationsprojekt ohne externe Partner stockt
Hey zusammen, ich arbeite seit letzter Saison an einer kleinen Taxi‑App‑Idee, die Fahrer und Stammkundschaft besser verbinden sollte und dachte, mit ein paar Investoren an Bord geht’s schneller voran. Tatsächlich habe ich aber mehrere Gespräche geführt und am Ende immer weniger Unterstützung bekommen als erwartet, obwohl das Feedback an sich positiv war. Besonders überraschend war, dass viele Investor*innen vor allem Bedenken zu Marktrisiken und Kundenakquise hatten, statt zur Technik selbst – obwohl ich dachte, genau dafür wäre ihr Kapital da. Ich bin kein Experte in Finanzierung, habe aber versucht, verschiedene Präsentationen und Szenarien durchzugehen. Hat jemand Erfahrung, wie man solche Investorengespräche besser auf den Punkt bringt oder was in der Taxi‑Branche wirklich überzeugt?
Re: Warum mein Taxi‑Innovationsprojekt ohne externe Partner stockt
Auch wenn du technisch super aufgestellt bist, schauen Investor:innen in der Frühphase besonders auf diese Fragen:
Wie groß ist der Markt?
Wie sieht eure Go-to-Market-Strategie aus?
Wie wollt ihr Kunden gewinnen und halten?
Wie hebt ihr euch vom Wettbewerb ab?
Was ist euer unfairer Vorteil?
Wie groß ist der Markt?
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Re: Warum mein Taxi‑Innovationsprojekt ohne externe Partner stockt
Was bedeutet es wohl, wenn alle "Investoren" absagen????
Re: Warum mein Taxi‑Innovationsprojekt ohne externe Partner stockt
Die Reduzierung der App auf Stammkunden schränkt den Benutzerkreis unnötig ein. Eine App soll Geld verdienen, das gilt auch für Investoren. Die halten vielleicht in der Startphase die Füße still, aber irgendwann wollen die auch mal eine Rendite sehen. Hinzu kommt, dass der Markt mit Taxi-Apps übersättigt ist. Alle diese Apps sind mehr oder weniger Investitionsruinen, die nur mit Subventionen überleben. Mir ist keine Taxi-App bekannt, die sich selbst finanziert Diese Apps richten sich vorzugsweise an ein jüngeres Publikum. Die Zielgruppe der Ü 60-Generation greift wie vor 100 Jahren zum Telefon. Genau diese Alterskohorte, ist aufgrund ihrer Kaufkraft die Zielgruppe, auf die das Taxigewerbe dringend angewiesen ist. Stelle Dich mal eine Stunde vor eine DHL-Packstation und beobachte die Leute dort und schätze deren Alter ab. Die älteren Menschen sind dort kaum vertreten. Das gilt auch für die bargeldlosen Selbstzahlerkassen in Supermärkten oder Baumärkten. Die On-Demand- Dienste wie in Lübeck das Lümo oder in Neumünster Hin&Wech funktionieren nur, weil man dort auch noch zum Telefon greifen kann. Die digitale Zeitenwende ist in Deutschland noch nicht angekommen. Suche Dir ein anderes Hobby...
Re: Warum mein Taxi‑Innovationsprojekt ohne externe Partner stockt
Eine App zu erstellen, ist kein Hexenwerk. Dafür gibt es KI-unterstütze Baukästen. Für monatlich 9,99 Euro Brutto benötigt man keine Investoren.
https://de.wix.com/app-builder?utm_sour ... f9c2f60f99
Zuletzt geändert von Wattwurm am 14.02.2026, 16:55, insgesamt 1-mal geändert.