Winterreifen

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taxivee
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Winterreifen

Beitrag von taxivee » 02.11.2011, 17:55

Moinmoin,
habt ihr auf euren Fahrzeugen schon Winterreifen?
Soweit ich die Diskussion verfolge, sind sie nur bei entsprechenden Wetterverhältnissen (Schnee, Eis) Pflicht, aber nicht ab einem bestimmten Datum. Bei uns haben die Autos nämlich noch keine Winterschuhe und es sind auch keine in Sicht.
Kann man beim entsprechenden Wetter dann die "Arbeit verweigern" wenn das Fahrzeug keine Winterreifen hat? Weiss jemand, wie sich das verhält? Oder wird mir diese Zeit dann als "unfreiwilliger Urlaub" angerechnet?
Für Antworten sehr dankbar!
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Holzbein
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Beitrag von Holzbein » 02.11.2011, 20:52

Der Beitrag ist zwar schon 1 Jahr alt aber immer noch gültig

Welt.de zu Winterreifen


Wenn der Unternehmer es versäumt entsprechende Reifen auf zu ziehen, solltest du ihn erst einmal darauf hinweisen.
Ist auch von der Witterung abhängig. Spätestens bei Schnee und Eis sollten M+S oder Ganzjahresreifen mit guten Profil auf gezogen sein
Ist das Profil nicht ausreichend ( gilt auch im Sommer bei Sommereifen ) darfst du das KFZ nicht im Strassenverkehr bewegen.
Behandle andere, wie du auch selbst behandelt werden willst.
Taxi-recht.de

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Re: Winterreifen

Beitrag von oldstrolch » 03.11.2011, 08:53

taxivee hat geschrieben: Kann man beim entsprechenden Wetter dann die "Arbeit verweigern" wenn das Fahrzeug keine Winterreifen hat?

sicher kannst du die arbeit dann verweigern.und das mit recht!oder würdest du ohne bremsen vom hof fahren?
ich würde mich ja mit dir geistig duellieren,aber du bist unbewaffnet


komm auf die dunkle seite der macht....wir haben kekse :D


hier klickenzum poppen:D

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Beitrag von taxivee » 03.11.2011, 19:49

oldstrolch, du wirst lachen, oder auch nicht :? aber auch das hat es schon gegeben - traurig aber wahr

danke, holzbein!

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Beitrag von N-scho-schi » 03.11.2011, 20:19

taxivee hat geschrieben:oldstrolch, du wirst lachen, oder auch nicht :? aber auch das hat es schon gegeben - traurig aber wahr

danke, holzbein!
Und was gemacht? A la Batman einen Anker geworfen? :shock:
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Beitrag von taxivee » 03.11.2011, 20:39

es gab schon Kollegen die mit fast ohne Bremsen unterwegs waren ... traurig, aber wahr, wenn es die leitung nicht interessiert, wenn sie mängel gemeldet bekommen!

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Beitrag von am » 03.11.2011, 21:53

Die Regelungen für den Individualverkehr helfen, wie so oft, in Diskussionen zum Thema Taxi nicht wirklich weiter. Denn die BoKraft schreibt folgendes vor

§ 18 Ausrüstung
Beim Einsatz der Fahrzeuge ist die Ausrüstung den jeweiligen Straßen- und Witterungsverhältnissen anzupassen. Wenn es die Umstände angezeigt erscheinen lassen, sind Winterreifen, Schneeketten, Spaten und Hacke sowie Abschleppseil oder -stange mitzuführen.

Wo also im privaten Bereich Ganzjahresreifen akzeptiert sind, müssen es bei uns schon echte Winterreifen sein.

In Lübeck schwirrt eine Taxi-Checkliste der Ordnungsbehörde durch die Gegend, in der unter anderem die Einhaltung der Winterreifenpflicht zwischen, ich muß lügen, November und März, überprüft werden soll. Allerindgs findet sich hierzu in der Lübecker Taxiordnugn keine entsprechende Regelung. Die Rechtsgrundlage dürfte als fraglich sein.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Beitrag von N-scho-schi » 04.11.2011, 03:42

Ich verstehe die Not schon der Angestellten, die bei so einem Unternehmen arbeiten - müssen - !

Beschwert man sich, wird man gemobbt oder beschimpft, - kriegt den Lohn ein paar Tage später oder oder oder.
Ich kriege es oft genug bei anderen Unternehmen mit, - von einem ganz besonders. Was tun mir diese Fahrer leid!

Die Frage ist, wie man sich als Fahrer effektiv dagegen wehren kann.
Wenn die Polizei so ein Auto stilllegen muß, weil die Bremsen zb völlig hinüber sind, zahlt ja nun auch der Fahrzeugführer... also die arme S... die eh schon mit dem Chef wegen der ollen Karre im Klinsch liegt.

Die Angst um den Arbeitsplatz macht dann den Rest...

Wie soll man sich gegen so etwas wehren?
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 04.11.2011, 04:41

Ganz ehrlich, einen neuen Arbeitgeber suchen. Wenn nötig in einem anderen Ort.
Denke das dies in kleineren Orten tatsächlich schwerer ist, in den Städten hingegen stellt es kein Problem da.
„Alle sind irre, aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht wird Philosoph genannt" (Ambrose Bierce)

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Beitrag von Hauke » 04.11.2011, 09:10

N-scho-schi hat geschrieben: Wie soll man sich gegen so etwas wehren?
Ein Bekannter von mir redete sich den Mund fusselig das die Reifen runter sind, aber es tat sich einfach nichts. Eines Tages ist er mit dem Wagen zur Polizeiwache gefahren und bat darum das Auto still zu legen weil er bei seinem Chef kein Gehör findet. Am nächsten Tag waren 4 neue Reifen auf dem Wagen und der Unternehmer grübelte eine ganze Weile warum denn ausgerechnet sein Wagen kontrolliert wurde ;)

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Beitrag von N-scho-schi » 04.11.2011, 11:08

Hauke hat geschrieben:
N-scho-schi hat geschrieben: Wie soll man sich gegen so etwas wehren?
Ein Bekannter von mir redete sich den Mund fusselig das die Reifen runter sind, aber es tat sich einfach nichts. Eines Tages ist er mit dem Wagen zur Polizeiwache gefahren und bat darum das Auto still zu legen weil er bei seinem Chef kein Gehör findet. Am nächsten Tag waren 4 neue Reifen auf dem Wagen und der Unternehmer grübelte eine ganze Weile warum denn ausgerechnet sein Wagen kontrolliert wurde ;)
:!:

So hab ich meinen Kollegen auch immer geraten!
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Beitrag von taxivee » 04.11.2011, 19:49

ja da sagste was. das mit dem zur polizei fahren geht aber nur dann gut aus wenn
a) der fahrer ungeschoren davonkommt und nicht noch für seine ehrlichkeit und sein schlechtes gewissen (mit der karre fahren zu müssen) auch noch zahlen muss oder gar punkte kriegt
b) die blauen so cool-ant sind, dass sie dem chef nicht stecken, wer da vorgesprochen hat, was ich im hiesigen fall bezweifle

aber danke für euren lieben zuspruch, fühl mich schon etwas besser
und hoffe noch auf besserung. hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

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Beitrag von Holzbein » 04.11.2011, 20:19

der fahrer ungeschoren davonkommt und nicht noch für seine ehrlichkeit und sein schlechtes gewissen (mit der karre fahren zu müssen) auch noch zahlen muss oder gar punkte kriegt
Da kann ich dich beruhigen, wenn der Fahrer die Umstände schildert, das er den Chef mehrfach auf die Probleme hingewiesen hat diese aber nicht beseitgt hat, bleibt er ungeschoren.
die blauen so cool-ant sind, dass sie dem chef nicht stecken, wer da vorgesprochen hat, was ich im hiesigen fall bezweifle
Die sind zum Scheigen verpflichtet.

Sollte aber trotzdem der letzte Weg sein.

Wenn alles nichts hilft, wurde ja schon gesagt : UNTERNEHMER wechseln.
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Beitrag von Hauke » 04.11.2011, 23:14

Holzbein hat geschrieben: Die sind zum Scheigen verpflichtet.
Und rechnen es dem Fahrer hoch an soviel A*** in der Hose zu haben. Die blaue Truppe kennt unsere Probleme sehr genau, da brauchen wir uns nichts vormachen.

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Beitrag von N-scho-schi » 05.11.2011, 01:17

taxivee hat geschrieben:ja da sagste was. das mit dem zur polizei fahren geht aber nur dann gut aus wenn
a) der fahrer ungeschoren davonkommt und nicht noch für seine ehrlichkeit und sein schlechtes gewissen (mit der karre fahren zu müssen) auch noch zahlen muss oder gar punkte kriegt
b) die blauen so cool-ant sind, dass sie dem chef nicht stecken, wer da vorgesprochen hat, was ich im hiesigen fall bezweifle

aber danke für euren lieben zuspruch, fühl mich schon etwas besser
und hoffe noch auf besserung. hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Nein,.... die Polizei ist nicht dein Feind! Wenn man mit so einer Auffassung die Beamten um Hilfe bittet, wird das nix.
Immerhin bist du auch "Opfer", das sich wehrt.

Wenn du Angst vor der "eigenen" Wache hast, nimm die Autobahnpolizei, oder die reinen Verkehrspolizisten, die meist mit der örtlichen Wache nicht viel zu tun haben.... zb. den Herrn/die Dame an der Radarpistole!
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