Irre Taxi-Fahrt! Über diese Geschichte lacht ganz Hamburg ..

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Irre Taxi-Fahrt! Über diese Geschichte lacht ganz Hamburg ..

Beitrag von am » 03.07.2011, 16:42

Irre Taxi-Fahrt! Über diese Geschichte lacht ganz Hamburg ...


Zwei britische Soldaten feierten auf der Reeperbahn. Mit dem Taxi wollten sie zurück in die Kaserne nach Bad Fallingbostel - und landeten ganz woanders.


Quelle: Abendblatt.de - kostenpflichtiger Artikel

Wie immer die Überschirft googeln und dann den artikel lesen.
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reasoner
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Beitrag von reasoner » 03.07.2011, 16:50

Was ein Glück, dass sie noch nicht in Dänemark waren :)

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Beitrag von plusminus0 » 03.07.2011, 17:26

Hamburger Taxifahrer findet nicht mal die richtige Autobahn. Noch Fragen?

Juskwe
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Beitrag von Juskwe » 03.07.2011, 17:40

So nicht ganz richtig plusminus, es war schon die richtige Autobahn nur die falsche Richtung ;)

Aber ehrlich bei Bad Fallingbostel hätte ich jetzt auch das Navi bemüht, wüsste ich jetzt auch nicht aus dem Kopf. Aber natürlich ist es ganz hilfreich wenn man grob fragen kann ob es im Süden/Osten/Westen/Norden liegt und welche Autobahn in welche Richtung die Richtige ist (so denn die Fahrgäste es wissen).

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Beitrag von am » 03.07.2011, 17:41

plusminus0 hat geschrieben:Hamburger Taxifahrer findet nicht mal die richtige Autobahn. Noch Fragen?
Naja, war ja ein Afghanischer Fahrer, wenn man es genau nimmt.


Wer nicht suchen mag, bei Bild gibt es die Info's for free http://www.bild.de/regional/hamburg/ham ... .bild.html
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Beitrag von am » 03.07.2011, 17:43

POL-NMS: Dätgen (Kreis Rendsburg-Eckernförde) - Taxi auf Irrfahrt wegen fehlerhaften Navis

Dätgen (ots) - 110703-2-pdnms - Am 03.07.2011, gegen 07.20 Uhr wurde die Polizei Nortorf von einem Taxifahrer wegen eines Streits mit zwei Fahrgästen auf einen Parkplatz an der BAB A 7 Anschlussstelle Bordesholm nach Dätgen gerufen.

Am Einsatzort trafen die Beamten auf einen in Kabul gebürtigen Taxifahrer aus Hamburg sowie auf zwei Angehörige der britischen Streitkräfte in Deutschland, die nach einem vergnüglichen Besuch der Hamburger Reeperbahn per Taxi zu ihrem Stützpunkt nach Bad Fallingborstel zurück fahren wollten.

Der Taxifahrer hatte sich jedoch blind auf sein fehlerhaftes Navigationsgerät verlassen und war von Hamburg aus in Richtung Flensburg gefahren, anstatt das niedersächsische Bad Fallingborstel anzusteuern.

Letztendlich nahm der gehörnte Taxifahrer die beiden erleichterten Briten wieder mit nach Hamburg, von wo sie die Heimreise nun lieber mit der Deutschen Bahn antreten wollten.

Reiner Tödt

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
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Otto126
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Beitrag von Otto126 » 03.07.2011, 19:29

Das spricht ja nicht gerade für die Qualität der Ortskenntnisprüfung in HH...
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Beitrag von eichi » 03.07.2011, 20:01

Oh Otto,
in Hamburg wird latürnich (nur) die Ortskenntnis für Hamburg abgefragt,
das ist schwer genug. :wink:
Beim Hansa-Funk wird gelegentlich mal stichprobenartig die Umgebung im Verlauf der
Aufnahmeprüfung mit-getestet.

Aber dass die Briten in die Heide wollen, ist nur den "gelernten Norddeutschen"
klar wie Kloßbrühe. Defektes Navi? Glaub ich im Leben nicht!

Hoffentlich haben die Soldaten nicht auch noch was bezahlen müssen!
Peinlich, peinlich!
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

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Beitrag von Otto126 » 03.07.2011, 20:04

eichi hat geschrieben:Oh Otto,
in Hamburg wird latürnich (nur) die Ortskenntnis für Hamburg abgefragt,
das ist schwer genug. :wink:
Na gut, dann spricht es für die Komplexität des Hamburg umgebenden Autobahnnetzes. :wink:
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

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Beitrag von der Clown » 03.07.2011, 20:18

Bevor ich mich auch in die Reihe derjenigen stelle, die sich mit Spott nicht zurückhalten können, sollte doch zuerst einmal folgende Fragen geklärt werden.

1. Waren die Briten einer sauberen Aussprache und damit akzent- und sufffrei noch mächtig? Denn ich hatte auch schon genug Engländer mit einer vokalfreien Aussprache im Taxi gehabt.

2. War der Taxifahrer auch wach genug, um das gewünschte Fahrziel zu verstehen bzw. so eine Fahrt fehlerfrei durchzuführen, oder hat er die Nacht durchgemacht und war nach Schlagermove und Boxkampf einfach zu müde und unkonzentriert? Früher fuhr ich auch Nachtschichten und habe auch in dieser Hinsicht genügend grenzwertige Erfahrungen sammeln können.

3. War das Navi defekt oder war die Ortseingabe fehlerhaft? Probleme mit dem Navi dürfte jeder schon einmal gehabt haben.

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Beitrag von am » 03.07.2011, 20:33

Ich mache ja nun seit mehreren Jahren nebenbei auch Fahrerschulungen.

Ich glaube mittlerweile an die latente Unfähigkeit vieler Taxifahrer, so "komplexe" Aufgaben, wie das Herausfinden der tatsächlichen Zieladresse zu lösen.

Naturgemäß steigt der Grad entgegengesetzt der Sprachkenntnisse.

Andererseits besteht auch ein ziemliches Desinteresse an der Lösung solcher Problemstellungen.

Das ist eine ganz nüchterne Bewertung meiner Erfahrungen, die ich bisher in diesen Schulungen machen durfte.
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Jochen Lembke

Beitrag von Jochen Lembke » 03.07.2011, 22:01

Was machen denn die Brits denn überhaupt noch in Deutschland? Gibt es deutsche Soldaten in England? Also raus mit ihnen!

Nun, ich bin in England zwar tags gefahren und habe deswegen nur wenig besoffene Engländer gefahren, aber dafür früher in Heilbronn ("ma´*** Hailbrann" ("so how do you like Germany" - "It sucks!")) genügend besoffene GI´s und kann mir daher sehr gut vorstellen wie das ablief, "just go, mate, just go, you don´t want to get our arses busted", (los, los, du willst doch nicht das wir Bau kriegen wegen dir) und sie kriegen das wegen ihrem Suff einfach nicht auf die Reihe, dass der Fahrer vielleicht sich so bedrängt sie einfach in die Irre fährt...

Aber, dennoch, auch die Bundeswehr raus aus Kabul und wieder mehr Deutsche auf den Bock, die kennen sich halt daheim besser aus als in Afghanistan!


Mod: externes Bild wegen Verletzung des (c) entfernt!

Juskwe
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Beitrag von Juskwe » 03.07.2011, 22:04

Das spricht ja nicht gerade für die Qualität der Ortskenntnisprüfung in HH...


Bad Fallingbostel liegt auf halber Strecke nach Hannover ... sollen Hamburger Taxi-Anwärter jetzt den halben norddeutschen Raum auswendig lernen oder wie? Nach der Theorie müssten Lübecker Fahrer die Hamburger Stadtteile alle kennen, denke mal das haben auch wenn nur alte Hasen drauf.

Die sollen in Hamburg vernünftig und flott navigieren können (das ist ein anderes Thema aber gut), wenns nach außerhalb geht muss ich auch manchmal nachfragen, bzw. den Fahrgast nach dem Weg fragen. Und kein Hamburger Straßenatlas dürfte Bad Fallingbostel noch enthalten, ich hab bei Briten trotz sonst relativ guten Englischkenntnissen auch oft Probleme sie zu verstehen. Alkohol macht deren Aussprache auch nicht gerade besser.

Der Titel des Artikels ist meiner Meinung nach auch wieder mal extrem reißerisch. Ganz Hamburg lacht garantiert nicht darüber, ich finds nicht witzig und der arme Fahrer, der auf über 100€ sitzen bleibt und das seinem Chef erklären muss garantiert auch nicht. Aber die Hamburger dürfen wieder über die Taxifahrer jammern, und jeder wird seine Schauermärchen auspacken.

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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 04.07.2011, 01:38

Otto126 hat geschrieben: Na gut, dann spricht es für die Komplexität des Hamburg umgebenden Autobahnnetzes. :wink:
Biete kostengünstige Nachhilfe im Ruhrgebiet an :lol:
„Alle sind irre, aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht wird Philosoph genannt" (Ambrose Bierce)

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scarda
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Beitrag von scarda » 04.07.2011, 01:41

Für Fälle bei denen sich das Gefühl einstellt, weder Fahrgäste noch ich haben ein eindeutiges Einverständnis zustande gebracht, hab ich im Kofferraum immer den ganz dicken Falkschinken mit dem ganzen Norden. Anhalten, auspacken, Lankarte wälzen, zeigen - oder zeigen lassen. Am besten noch einen Kringel drum machen und mit dem persönlichen Kurzzeichen signieren lassen (gibt ne schöne Sammlung).

Achja: Berechnen und Vorkasse nicht vergessen! Spätestens dann wird auch der Abgesoffene wach genug, um zu protestieren - oder sich erfreut über den guten Deal zu zeigen.

Deine Coolness bestimmt die Qualität des Deals. Allerdings möchte ich Andrés Schulungserfahrungen nicht unbedungt anzweifeln. Wenn dann noch Gier - oder auch nur eine lange laue Schicht - sich dazugesellen... Aber die Erfahrung lehrt: dat lohnt nie nich! Lieber das büschen erreichte versaufen! Vielleicht kommen die Engländers ja noch mit, aufn Kurzen...
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Beitrag von scarda » 04.07.2011, 01:43

Thomas-Michael Blinten hat geschrieben:
Otto126 hat geschrieben: Na gut, dann spricht es für die Komplexität des Hamburg umgebenden Autobahnnetzes. :wink:
Biete kostengünstige Nachhilfe im Ruhrgebiet an :lol:
Ruhrgebiet? Is dat dat Autobahnkreutz kurz hinter Maschn, da wo Münster und Köln dran liegen? (Meine Erfahrung: Münster-Köln geht gerade noch. Alles andere steht an jeder Ecke in jede Richtung... ;-)
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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 04.07.2011, 01:43

Jochen Lembke hat geschrieben:Was machen denn die Brits denn überhaupt noch in Deutschland?
Ihr Geld auf der Reeperbahn und in "deutschen" Taxen ausgeben :?: :!: :idea:
Weiß ja nicht was die Fahrt nach Bad Fallingbostel kostet, aber Peanuts sind das sicher nicht.
Lasst die bloß die Jungs hier, jeder Kunde ist willkommen.
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Wattwurm
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Beitrag von Wattwurm » 04.07.2011, 06:45

Hohn und Spott ist wirklich nicht angebracht!

Das man als Norddeutscher Taxifahrer eigentlich wissen sollte, wo man Städte wie Soltau, Fallingbostel, Lüneburg, Celle, etc. in etwa einzuordnen hat, steht auf einem anderen Blatt Papier! Das Fallingbostel weder in Bayern noch in Dänemark und auch nicht in Ostfriesland zu finden ist, sollte man eigentlich schon wissen!

Das letzte Mal das ich Probleme hatte eine Ortschaft einzuordnen liegt nun 2 Jahre zurück! Das war eine Kurierfahrt zu einem Truppenübungsplatz nach Baumholder in Rheinland-Pfalz. Das war am A_rsch der Welt! Da mußte ich tatsächlich auch mal Google Maps bemühen!


Man muß und kann nicht alles wissen! Aber man muß wissen, wen man mal fragen kann oder wo man mal nachschlagen muß!

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Wohnort: bad oldesloe .... geflüchtet aus dem irrenhaus berlin. ;)

Beitrag von oldstrolch » 04.07.2011, 08:02

Wattwurm hat geschrieben: Das man als Norddeutscher Taxifahrer eigentlich wissen sollte, wo man Städte wie Soltau, Fallingbostel, Lüneburg, Celle, etc. in etwa einzuordnen hat, steht auf einem anderen Blatt Papier!

?????????werden norddeutsche taxifahrer neuerdings in kabul geboren?????? 8) :lol:
ich würde mich ja mit dir geistig duellieren,aber du bist unbewaffnet


komm auf die dunkle seite der macht....wir haben kekse :D


hier klickenzum poppen:D

Jochen Lembke

Beitrag von Jochen Lembke » 04.07.2011, 09:15

at TMB: Das brauchst du mir als alten Heilbronner Taxifahrer nicht zu erzählen, ungelogen die Hälfte meiner Kunden waren Amis! Alles Berufssoldaten, denen zudem meistens der Führerschein nicht anerkannt wurde und es machte immer großen Spaß sie zu fahren. Ich hab damals Englisch mit amerikanischem Akzent gesprochen (heute natürlich mit British accent) und die gelegentliche Frage "Hey, you American?" hat mir dann immer den Tag versüßt. Auf der Waldheide dort waren Pershing II stationiert und ich erzähle immer gerne die Anekdote, wie einer mal sein Pershing-Handbuch in meinem Taxi vergessen hatte und ich einfach vor dem Gate gewartet hatte, bis er wiederkam, denn das er schnell kommen würde, wusste ich.
Als dann die Amis abzogen ging das große Gesundschrumpfen los.

Als ich dann nach Freiburg kam, war das die große Enttäuschung, die Franzosen waren alles Wehrpflichtige ohne einen Sous in der Tasche.

Jedoch, auch ausländische Geschäftsleute bringen Umsatz, auf zivile Art. Also weg mit den Kasernen, her mit den Gewerbeparks.

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