Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Neuigkeiten aus dem Taxigewerbe.
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Taxi Georg
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von Taxi Georg » 21.02.2022, 00:45

„Lage ist dramatisch“ Neues Gutachten sorgt für Angst:
Köln droht das große Taxi-Sterben
Express hat geschrieben:Steht Köln ein großes Taxi-Sterben bevor?
Der Taxiruf befürchtet, dass sich die Anzahl der gelben Autos in Zukunft verringern könnte und hat eine dringende Forderung.
:arrow: weiterlesen
Vorstand TRK hat geschrieben:Dass Unternehmen wie „Uber“ oder „Freenow“ nicht an einen Tarif gebunden sind, bringe mit sich, dass sie die Preise frei gestalten können, wobei sie nicht dieselben Spielregeln wie Taxis einhalten müssen. „Mietwagen scheinen oft günstiger als Taxis. Zudem haben Mietwagen keine Beförderungspflicht, wie Taxis. Sie haben die Wahl, ob sie eine Fahrt durchführen. Taxis nicht“, so der Vorstand des TRK.
Das ist so traurig, ich gehe weinend ins Bett. :cry:
Zuletzt geändert von Taxi Georg am 21.02.2022, 01:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Taxi Georg
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Re: Der Taximarkt schrumpft sich gesund

Beitrag von Taxi Georg » 21.02.2022, 00:50

Pascha hat geschrieben:
20.02.2022, 22:56
Es gibt Umstrukturierungen im Taxigewerbe, nicht alle werden sterben, aber die meisten MWU werden Insolvenz anmelden müssen und die EWU werden vom MWU-Sterben profitieren.
Sehe ich absolut genau so.
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Taxi Georg
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von Taxi Georg » 21.02.2022, 00:57

Express hat geschrieben:In Köln hat sich die Anzahl von Taxis im Gegensatz zu Berlin oder Hamburg nicht verringert.
Woran das liegt, erklärt der Vorstand des Taxirufs Köln und Vorstandmitglied des Taxi-Bundesverbandes, so:

„In Berlin und Hamburg gibt es keine Kontingentierung für Taxis.
Das bedeutet, dass alle, die die Voraussetzung erfüllen, eine Konzession erhalten können.
In Köln und vielen anderen Städten ist das nicht so.“
Und genau das muss auch abgeschafft werden!

- Großunternehmer dezimieren
- maximal 3 Konzessionen pro Unternehmen
- Kontingentierung abschaffen (bundesweit)

Jeder der, der Taxi-Fahren möchte, große Fachkunde und kleine Fachkunde und dann ab zu Vergabestelle.

Ja ja, ich weiß, ich wiederhole mich. 8)
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sivas
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von sivas » 21.02.2022, 08:46

Georg, jetzt wiederholst'e dich nicht nur, Du knallst auch noch durch.
Was soll denn die Abschaffung der Kontigentierung bewirken ?

Sie ist der einzige Mittel, die drei großen Pflichten zu begründen.

Wenn ein MWU die besseren Löhne bezahlen kann, weil er 'mehr Arbeit an Land zieht', dann soll er das auch tun dürfen.
Die Frage ist nur, ob das dann auch Taxifahrten sind, oder ob er die nicht auch mit einem Mietwagen durchführen könnte ...
Täter ...

Pascha
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von Pascha » 21.02.2022, 08:54

sivas hat geschrieben:
21.02.2022, 08:46
Georg, jetzt wiederholst'e dich nicht nur, Du knallst auch noch durch.
Was soll denn die Abschaffung der Kontigentierung bewirken ?

Sie ist der einzige Mittel, die drei großen Pflichten zu begründen.

Wenn ein MWU die besseren Löhne bezahlen kann, weil er 'mehr Arbeit an Land zieht', dann soll er das auch tun dürfen.
Die Frage ist nur, ob das dann auch Taxifahrten sind, oder ob er die nicht auch mit einem Mietwagen durchführen könnte ...
Weg mit den alten Zöpfen wie z.B. Kontigentierung.

Wir sehen in den „freien“ Städten Berlin und Hamburg wie der Markt sich selbst bereinigt.
In Köln dagegen stehen wie bisher 1.200 Taxis rum und die Mehrzahl hat Umsätze von weniger als 100 Euro pro 12 Stunden Schicht.
Georg hat völlig Recht: weg mit der Kontigentierung!
Zuletzt geändert von Pascha am 21.02.2022, 08:56, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von sivas » 21.02.2022, 09:59

Pascha, dann fordere gleich Nägel mit Köpfen ! nämlich den Wegfall der Betriebs- Beförderungs- und Tarifpflicht.
Dann regelt sich der Beförderungsmarkt auch von ganz alleine :lol: und Taxi wird zu > Uber
Die Kunden wird's freuen !
Täter ...

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Taxi Georg
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von Taxi Georg » 21.02.2022, 10:11

sivas hat geschrieben:
21.02.2022, 09:59
...., dann fordere gleich Nägel mit Köpfen! Nämlich den Wegfall der Betriebs- Beförderungs- und Tarifpflicht.
Jetzt verstehen wir uns!
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von sivas » 21.02.2022, 10:44

Georg der Hobby-Taxifahrer :lol:
dann geh doch besser in Rente !
(oder hast Du (noch) nicht genug ?)
Täter ...

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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von Taxi Georg » 21.02.2022, 13:49

sivas hat geschrieben:
21.02.2022, 08:46
Georg, jetzt wiederholst'e dich nicht nur, Du knallst auch noch durch.
Ich war und bin durchgeknallt. Frag mal die Kollegen in Düsseldorf! ;-) :-)
sivas hat geschrieben:
21.02.2022, 10:44
Georg der Hobby-Taxifahrer :lol: dann geh doch besser in Rente! (oder hast Du (noch) nicht genug ?)
Taxi ist kein Hobby für mich, sondern eine Hassliebe!
Rente? Oh Gott, habe noch 15 Jahre vor mir!
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von am » 21.02.2022, 14:05

sivas hat geschrieben:
21.02.2022, 08:46
Georg, jetzt wiederholst'e dich nicht nur, Du knallst auch noch durch.
Was soll denn die Abschaffung der Kontigentierung bewirken ?

Sie ist der einzige Mittel, die drei großen Pflichten zu begründen.

Wenn ein MWU die besseren Löhne bezahlen kann, weil er 'mehr Arbeit an Land zieht', dann soll er das auch tun dürfen.
Die Frage ist nur, ob das dann auch Taxifahrten sind, oder ob er die nicht auch mit einem Mietwagen durchführen könnte ...
Allmählich geht mir dieser Mietwagenquatsch auf den Sack, @sievas.

Mietwagen haben nach geltendem Recht in keiner Form des adhoc Verkehrs irgendetwas zu suchen, sobald dieser mit dem Taxi zu verwechseln ist.
Pradoxerweise läuft die Rechtsprechung des BFh dem hier in Sachen Krankenbeförderung zuwider.


Mietwagen sind dort einzusetzen, wo der Charakter der Fahrten nicht durch einen starren Tarif abzubilden sind, der sich an Taxitarifen orientiert.

Das wären alle Formen von Fahrten in der Krankenbeförderung, bei denen Sonderfahrzeuge einzusetzen sind, oder aber sonstige Beförderungen in Sonderfahrzeugen, wie Oldtimer und Chauffeursdienste in Luxusfahrzeugen mit erweiterten Serviceleistungen.

Ansonsten ist deine immer und immer wieder durchgekaute Forderung absolut Fehl am Platz und kontraproduktiv für das Taxigewerbe.

Das Taxigewerbe kann und darf auch niemals reguläre ÖPNV sein, da dies zu einer Luxusflucht ins Taxi führen und den ÖPNV-Bus kannibalisieren würde. Dies ist nämlich das, was unsere Automobilkonzerne mit Diensten wie Moia und auch, jawohl auch freenow.
Wohl aber kann ÖPNV-Bus sich des Taxis bedienen, um auch unwirtschaftliche Linien im Bürgersinne bedienen zu können.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von am » 21.02.2022, 14:09

Pascha hat geschrieben:
21.02.2022, 08:54
sivas hat geschrieben:
21.02.2022, 08:46
Georg, jetzt wiederholst'e dich nicht nur, Du knallst auch noch durch.
Was soll denn die Abschaffung der Kontigentierung bewirken ?

Sie ist der einzige Mittel, die drei großen Pflichten zu begründen.

Wenn ein MWU die besseren Löhne bezahlen kann, weil er 'mehr Arbeit an Land zieht', dann soll er das auch tun dürfen.
Die Frage ist nur, ob das dann auch Taxifahrten sind, oder ob er die nicht auch mit einem Mietwagen durchführen könnte ...
Weg mit den alten Zöpfen wie z.B. Kontigentierung.

Wir sehen in den „freien“ Städten Berlin und Hamburg wie der Markt sich selbst bereinigt.
In Köln dagegen stehen wie bisher 1.200 Taxis rum und die Mehrzahl hat Umsätze von weniger als 100 Euro pro 12 Stunden Schicht.
Georg hat völlig Recht: weg mit der Kontigentierung!

Kann ich grundsätzlich auch für Lübeck bestätigen. Nur: Ohne eine durchsetzungsfähige und -willige Verwaltung kann dies in konjunkturell besseren Zeiten auch zu Wildwuchs führen und in einem gleichbleibendem an Zuviel Taxis in zweijahres GmbHs führen. Siehe Berlin.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von Taxi Georg » 21.02.2022, 14:24

am hat geschrieben:
21.02.2022, 14:09
Ohne eine durchsetzungsfähige und -willige Verwaltung kann dies in konjunkturell besseren Zeiten auch zu Wildwuchs führen .....
Vollkommen richtig!
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von sivas » 22.02.2022, 00:47

Tja am, mein Chef war die ersten zwei Wochen des Februars im Krankenhaus, jetzt fahre ich in der vierten Woche tagsüber an seiner Stelle.
Wenn ich da sehe, dass ich 2/3 der Zeit nur rumgestanden habe (viele andere noch länger) kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass mit dem Gewerbe etwas nicht stimmt.
Da mache ich mir dann halt meine Gedanken woran das liegt und wie das geändert werden kann.

Die Lösung sehe ich nur in der finanziellen Beteiligung der öffentlichen Hand an den unrentablen Kurzfahrten, da sich diese wegen der überlangen Wartezeit einfach nicht rechnen und die lukrativen 'mittelweiten' Fahrten schon seit langem weg sind. Insgesamt muss aber die Auslastung sehr viel größer werden, da nur so Gewinn erwirtschaftet werden kann, was auch durch die steigenden Kosten immer schwieriger wird. Die Anhebung der Tarife kann keine Lösung sein, da dann die Fahrgäste noch mehr auf Bus & Bahn ausweichen, deren Angebot zudem immer besser ausgebaut wird (Verkehrswende).

Uber gibt's bei uns zum Glück (noch) nicht, aber die 'Bedarfslinie' macht mir Sorgen, auch weil das Taxigewerbe nicht weiß, wie es sich derer erwehren kann, wo es doch (meiner Meinung nach) sehr einfach ist: die müssen sich nur an die ihnen vorgegebenen Spielregeln halten, was sie wesentlich unattraktiver macht (Ausdünnung der virtuellen Haltestellen, die einzig angefahren werden dürfen).
Die stehen in direktem Wettbewerb zu uns, weil sie Überall halten und meist nur Einzelpersonen drinnensitzen (deshalb die stark abgedunkelten Scheiben :lol: ). Wenn dieser Wettbewerb dann mit öffentlichen Geldern zu unseren Ungunsten verschoben wird, kann ich das nur mit 'unlauter' bezeichnen, wobei sich die öffentliche Hand grundsätzlich aus Wettbewerben raushalten sollte.
Täter ...

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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von titanocen100 » 15.09.2022, 08:04

Taxi Georg hat geschrieben:
15.02.2022, 11:11

Es würde genug übrig bleiben, wenn man mehr Kunden akquiriert,
Das Taxigewerbe kann nicht mehr Kunden werben. Der Kunde will es schnell (per App) und billig. Und nur, wenn er keine andere Wahl hat, wenn es nur noch UBER gibt und keine Konkurrenz oder diese nur in unzumutbaren Zeitabständen (Ihr Taxi kommt in einer halben Stunde - eventuell) erhältlich sind, wird er auch auf teurere Beförderungsmittel ausweichen anstatt auf völlig versiffte, überholungsbedürftige, überfüllte Bahnen.
anstatt immer nur am Halteplatz zu stehen und zu hoffen, dass jemand einsteigt!
Also in Berlin steht kaum noch jemand an einem Taxihalteplatz.
Aufgrund der Monopolstellung der hiesigen, einzig existierenden Funkzentrale (WBW, WürfelBär(=Ackermann + Spreefunk) WBT inkl. Eierfunk und Co.), UBER und co. sind ausgeschlossen, stellt man sich nur noch an einen Halteplatz, wenn man an 3. Software-Position steht, sofern der Halteplatz optisch leer ist.
Damit verhindert man, wenn man softwaremässig an 1. Position steht, ein Kunde aus der S-Bahn kommt und mal kurz um die Ecke will, weil er zu faul ist zum Laufen.
Aufträge auf dem Display nach dem Motto :
fahren Sie zur Ullsteinstrasse 1 und bringen Sie den FG zur Ullsteinstrasse 2 werden abgelehnt. In einigen Fällen werden Punkte 50-450 verteilt. Ab 500 kann man in eine Vorbestellungsliste gehen und sich dort Fahrten "kaufen".
Ich hatte neulich die Fahrt von Salvadore-Allende-Str. (Köpenick) nach Karow bekommen. Es stellte sich nach 15 min. Wartezeit, es war eine Vorbestellung, heraus, daß es die Strasse in Glienicke-Nordbahn war.Tja, dumm gelaufen, sagte die Funkzentrale.
Das ist einer von vielen Gründen, warum Taxler lieber an den Flughäfen stehen und sich den Schrott der Funkzentralen nicht antun.
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von titanocen100 » 15.09.2022, 08:23

Definitiv.
UBER&co. sind an den Randgebieten Berlins kaum anzutreffen, allerdings auch nur wenig Taxis. Kunden dort werden per app oder FZ mit bis zu 30 min. Verspätung vermittelt, was häufig zu Fehlfahrten führt.
Im Citybereich (Berlin Mitte, Kreuzberg, Frh.) fahren alle wild herum, die FZ. wird ignoriert, man stellt sich überall und irgendwo hin.
Die Taxiordnung hat noch nie jemals irgendwen irgendwo interessiert.
Und der Rest steht am Flughafen, sowie er die Genehmigung hat und macht Umsätze, davon träume ich nur.
Ein Kollege, der sonntags häufig mal am Bahnhof Mahlsdorf stand, sehe ich nun nicht mehr. Er hat die Genehmigung für Flughafen Schönefeld und berichtete mir von 2 Touren in einer Schicht nach Potsdam, je pauschal 150E.
UBER&Bolt stehen an den Flughäfen und Hauptbahnhöfen an Orten, an denen keiner stehen darf und warten nur auf telefonische Aufträge ihrer Zentralen.
Ich sehe zu, dass ich meine Schäfchen ins Trockene bringe und weit weg bin, wenn es hier so richtig knallt.
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von Taxi Georg » 15.09.2022, 08:41

Pascha hat geschrieben:
21.02.2022, 08:54
In Köln dagegen stehen wie bisher 1.200 Taxis rum und die Mehrzahl hat Umsätze von weniger als 100 Euro pro 12 Stunden Schicht.
Ist aktuell in DUS ähnlich. Frust pur.
Bin echt zum Platzen gespannt, wenn der ML von 12.- € im Oktober kommt und
ob die Fahrer die 300.- € Einmalzahlung Ende September in ihrer Gehaltsabrechnung bekommen!
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von titanocen100 » 15.09.2022, 08:50

Taxi Georg hat geschrieben:
15.09.2022, 08:41
Pascha hat geschrieben:
21.02.2022, 08:54
In Köln dagegen stehen wie bisher 1.200 Taxis rum und die Mehrzahl hat Umsätze von weniger als 100 Euro pro 12 Stunden Schicht.
Ist aktuell in DUS ähnlich. Frust pur.
Bin echt zum Platzen gespannt, wenn der ML von 12.- € im Oktober kommt und
ob die Fahrer die 300.- € Einmalzahlung Ende September in ihrer Gehaltsabrechnung bekommen!
Dann läuft es bei Euch tatsächlich sehr schlecht.
Obwohl ich (noch) keine Genehmigung habe für Schönefeld (Umsätze in 12h 500-600E), habe ich ca. 200-300E Umsatz in 12h.
Von den 300E Einmalzahlung bleiben uns sowieso nur ca. 170E übrig. Ich werde Anfang Oktober meinen Chef daraufhin anquatschen. Dann sind 250E Urlaubsentgelt und 170E Einmalzahlung fällig, die ich ihm von der ihm zustehenden wöchentlichen Abrechnung abziehen werde (Briefumschlag mit Coupons, Tankquittungen usw. in den Briefkasten)
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von Taxi Georg » 15.09.2022, 08:59

titanocen100 hat geschrieben:
15.09.2022, 08:50
Dann läuft es bei Euch tatsächlich sehr schlecht.
Obwohl ich (noch) keine Genehmigung habe für Schönefeld (Umsätze in 12h 500-600E), habe ich ca. 200-300E Umsatz in 12h.
Kann man hier in Dus nur von träumen.

War jetzt 4 Wochen alleine, Horror.
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Re: Das Taxi-Sterben hat schon begonnen?

Beitrag von titanocen100 » 15.09.2022, 09:13

Taxi Georg hat geschrieben:
15.09.2022, 08:59
titanocen100 hat geschrieben:
15.09.2022, 08:50
Dann läuft es bei Euch tatsächlich sehr schlecht.
Obwohl ich (noch) keine Genehmigung habe für Schönefeld (Umsätze in 12h 500-600E), habe ich ca. 200-300E Umsatz in 12h.
Kann man hier in Dus nur von träumen.

War jetzt 4 Wochen alleine, Horror.
Das überrascht mich.
Ich hatte selbst Ambitionen, um für Dus, der Modestadt mit enormen Umsätzen, den P-Schein zu machen, da meine Heimat in Do liegt bei Baron von Strombeck, eh. Generalvertreter Firma Minimax. Aber ich habe auch liebe Erinnerungen an Bochum, der dortigen Sternwarte, Essen und besonders Dus, weil dort mein bester Freund Alp lebte und vor seinem Musikstudio tot aufgefunden wurde im Alter von 38 Jahren, 2 Tage nach Heiligabend, Frau und zwei Kinder.
Mein Herz, geboren in Berlin, gehört dem Ruhrgebiet.
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