Klage gegen MOIA

Neuigkeiten aus dem Taxigewerbe.

Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 21.06.2018, 21:01

Pirat hat geschrieben:Bevor Projekte/Investitionen in Gang gesetzt werden, wird
juristisches auf Herz und Nieren geprüft, ansonsten macht sich der Vorstand haftbar.
Geht mal davon aus, die Sache ist Wasserdicht.

Interessanter Denkansatz. In der Dieselafäre hätten die Anwälte auch alles geprüft und festgestellt, dass Betrug kein Problem sei und niemand haften wird. Wie das Ding ausgegangen ist, muss ich nicht erklären ...

Ob Moia wasserdicht ist oder nicht spielt gar keine Rolle.
Bei einem Projekt von diesem Ausmaß und
bei einer solchen Bedrohung
muss
man handlen.

Man muss
die Sache juristisch Prüfen.

Wer das nicht macht,
der macht sich haftbar.
Zuletzt geändert von IK am 21.06.2018, 21:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon am » 21.06.2018, 21:02

E. G. Engel hat geschrieben:Ist schon eine lustige Veranstaltung hier. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:



Engel hat 'nen Witz gemacht und keiner hat gelacht.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 21.06.2018, 21:28

am hat geschrieben:
E. G. Engel hat geschrieben:Ist schon eine lustige Veranstaltung hier. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:



Engel hat 'nen Witz gemacht und keiner hat gelacht.


Stimmt. Lass uns lachen!!!
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon E. G. Engel » 21.06.2018, 21:32

Doch. Ich. Und das reicht mir. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 21.06.2018, 21:55

E. G. Engel hat geschrieben:Doch. Ich. Und das reicht mir. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Du kannst viel mehr, als über eigene Witze zu lachen.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon det » 22.06.2018, 06:10

Solange man nicht ins gleiche Horn bläst, wird man hier schnell Zielscheibe für so manchen Wortaktivisten. Also werde ich auch ein wenig tuten, auch wenn das Ganze hinlänglich bekannt ist und nicht nur für dieses verzweifelte Aufbäumen á la Don Quichote gilt.

Das Kapital/die Wirtschaft würgt die Politik/die Regierung/die Legislative und die Regierenden knebeln die Verwaltung/die Exekutive und den Gerichten/die Judikative sind die Hände gebunden, solange sich die Vorgehensweise der Unternehmen einigermaßen in den Grenzen geltenden Rechts bewegt. Ansonsten wird der Rechtsrahmen durch entsprechende Gesetzesänderungen so verändert, dass keine Innovationshindernisse einer glorifizierten und einträglichen Zukunft im Wege stehen. In einer Gesellschaft, in der vollständige Gesetzesvorlagen von Lobbyisten des Großkapitals geschrieben werden und Consultingfirmen ihre ökonomischen Heilslehren verkünden dürfen, ist kein Platz für ein Aufmucken kleiner Randgruppen, die nur ihr persönliches Interesse über das des Gemeinwohls stellen wollen.

Wie das kleine wehrhafte gallische Dorf. Nur fehlt den Aktivisten hier der Zaubertrank.

Und dann gibt es noch ordentlich Gegenwind durch den Mainstream, der unkritisch von den Medien über die Bevölkerung vergossen wird. Der Heilige Geist möge über uns kommen.

Die Verkündung der Elektromobilität als Heilsbringer für die Lösung aller Verkehrsprobleme ist das Feigenblatt, das die Unfähigkeit der Regierenden verdecken soll, ein tragfähiges Zukunftsmodel für die Abwendung eines Verkehrsinfarktes zu entwickeln. Die ökologische Gesamtbilanz und die strapaziöse Belastung der energetischen Infrastruktur sprechen neben der Gewinnung der Rohstoffe eindeutig gegen die Elektromobilität.

Aber der drohende Verkehrsinfarkt ist kein Problem der Antriebsart, sondern liegt in der Ausweitung des Individualverkehrs für Jedermann. Hier hilft nur eine rigorose Reduzierung der Automassen, wie z.B. die Sperrung ganzer Innenstädte. Und das wiederum öffnet neuen Verkehrskonzepten neben der Grundversorgung durch den ÖPNV viele Möglichkeiten. Da wäre dann auch Platz für MOIA oder ähnliche Modelle, ohne dass es zur Existenzbedrohung für das Taxengewerbe kommt, da auch hierfür eine ausreichend große Klientel vorhanden sein wird.

Doch solange die Regierenden sich immer noch dem Totschlagargument beugen, dass ein solches Vorgehen massiv der Autoindustrie schade und damit Millionen von Arbeitsplätzen kostet, solange wird es keinen Wandel geben.
Und solange wird es durch neue Marktteilnehmer immer einen Verdrängungswettbewerb geben, und zwar auf Kosten der derzeitigen Mobilitätsgaranten. In welchen Segmenten es zu signifikanten Veränderungen kommt, wird die begleitende Studie zeigen, die hoffentlich nicht von dem Motto getragen wird: „Rauchen ist gesund. gez. Dr. Malboro“.

Trotz aller möglicherweise negativen Veränderungen für das Taxengewerbe besteht kaum eine Chance, MOIA gegen den ausdrücklichen politischen Willen noch zu stoppen. Zusätzlich wird die Presse eine mögliche Klage als „MOIAphobie“ und als das letzte Aufbegehren der Ewiggestrigen aburteilen. Die gesammelten Spendengelder sollten, statt einem RA aus Leipzig in den Rachen zu werfen, sinnvollerweise für Lobbyarbeit eingesetzt werden.

So wie sich der Mobilitätsmarkt wandeln wird und muss, so wird und muss sich auch die Struktur des Taxengewerbes ändern. Und um allen taxifahrenden Alt68ern zum Abschluss noch eine schöne Angriffsfläche zu bieten, bin ich dafür, den Taximarkt den selbstfahrenden EWUs zu überlassen. Dann gibt es auch keine Probleme mehr mit dem Mindestlohn.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 22.06.2018, 07:29

Gut geschrieben, det !

vor allem das mit den 'nur noch alleinfahrende Einzelunternehmer' finde ich gut :wink: na ja, 'nen Nachtfahrer kann er schon mit drauf nehmen, wenn er ihn venünftig bezahlen kann.

Das Problem ist wirklich der kommende Verkehrsinfarkt in den Städten, an Parkplätze gar nicht mehr zu denken, die Radfahrer fordern auch massiv ihren eigenen Verkehrsraum.

Ursache dieser Entwicklung ist die fehlende Expansionsmöglichkeit der Städte. Firmen werden noch großzügig angesiedelt, leider fehlt es dann an Wohnraum für die Mitarbeiter, noch nicht mal mehr Wohneigentum kann gebaut werden, der Platz dafür fehlt einfach. Folge: die Mitarbeiter kacken das weite Umland zu und werden alle zu Pendlern ... und verstopfen damit die Straßen. Sollten doch mal neue Wohnsiedlungen gebaut werden, fehlt der Platz für die Infrastruktur, der Neubau von Straßen ist verpönt, eher wird der vorhandene Straßenraum eingeengt - für die Radfahrer.

Hier könnte Uber wirklich die Lösung bringen ! allerdings nicht mit gewerblicher Personenbeförderung, sondern durch Mitnahme zum Selbstkostenpreis. Der private Fuhrpark ist das leistungsfähigste und preiswerteste Instrument zur Lösung unserer Verkehrsprobleme, man muss ihn nur richtig einsetzen. Eine Verteuerung der Fahrzeughaltung auf das Vierfache treibt die Halter dazu, Fahrgemeinschaften zu bilden und Anhalter mitzunehmen. Alles sauber geregelt, mit Identitätsnachweis und Fahrtkostenbeteiligung. Nicht mehr 'Daumen raus', sondern 'Smartphone an'.

Das Taxigewerbe betrachte ich als Gemeinschaftseigentum, welches während der letzten 100 Jahre geschaffen wurde, mit all seinen Regularien. So etwas darf nicht verkauft werden !
Wo das hinführt zeigen uns die Beispiele Energieversorgung, Wasser-Ver- und Entsorgung, der Ausverkauf von gemeinschaftlichem Wohneigentum, der Straßen ... ganz aktuell der Verkauf der UKW-Sendeeinrichtungen.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 22.06.2018, 09:50

@det

#DerWachsendeKuchen
Sehr schade, dass du nichts vom wachsenden Mobilitätskuchen geschrieben hast. Einen leichten Hinweis auf denselben gab es in deinem Text. Aber meinst du, dieser wäre zu dezent? Wenn ich den Apologeten von Moia zuhöre, fange ich an zu glauben, dass es nicht um Verkehre geht, sondern um Konditoren-Probleme.

Aber der drohende Verkehrsinfarkt ist kein Problem der Antriebsart, sondern liegt in der Ausweitung des Individualverkehrs für Jedermann. Hier hilft nur eine rigorose Reduzierung der Automassen, wie z.B. die Sperrung ganzer Innenstädte. Und das wiederum öffnet neuen Verkehrskonzepten neben der Grundversorgung durch den ÖPNV viele Möglichkeiten. Da wäre dann auch Platz für MOIA oder ähnliche Modelle, ohne dass es zur Existenzbedrohung für das Taxengewerbe kommt, da auch hierfür eine ausreichend große Klientel vorhanden sein wird.


Was „ausreichend groß“ bedeutet, sagst du dankenswerterweise auch:
So wie sich der Mobilitätsmarkt wandeln wird und muss, so wird und muss sich auch die Struktur des Taxengewerbes ändern. Und um allen taxifahrenden Alt68ern zum Abschluss noch eine schöne Angriffsfläche zu bieten, bin ich dafür, den Taximarkt den selbstfahrenden EWUs zu überlassen. Dann gibt es auch keine Probleme mehr mit dem Mindestlohn.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon alsterblick » 22.06.2018, 13:06

det hat geschrieben:Das Kapital/die Wirtschaft würgt die Politik/die Regierung/die Legislative und die Regierenden knebeln die Verwaltung/die Exekutive und den Gerichten/die Judikative sind die Hände gebunden, solange sich die Vorgehensweise der Unternehmen einigermaßen in den Grenzen geltenden Rechts bewegt. Ansonsten wird der Rechtsrahmen durch entsprechende Gesetzesänderungen so verändert, dass keine Innovationshindernisse einer glorifizierten und einträglichen Zukunft im Wege stehen. In einer Gesellschaft, in der vollständige Gesetzesvorlagen von Lobbyisten des Großkapitals geschrieben werden und Consultingfirmen ihre ökonomischen Heilslehren verkünden dürfen, ist kein Platz für ein Aufmucken kleiner Randgruppen, die nur ihr persönliches Interesse über das des Gemeinwohls stellen wollen.

Sehr wahr auf den Punkt gebracht.
Im Fall MOIA/HH könnte VW jedoch auch etwas übereilig gewesen sein, weil ein passender Rechtsrahmen durch entsprechende Gesetzesänderungen parallel so schnell nicht mitgekommen ist und insofern könnte VW/MOIA überhastig sich überschlagend unterwegs sein.
Dieses Pooling will ja auch Daimler mit eigenem Fuhrpark derzeit in Suttgart, Berlin, Amsterdam teils im ÖPNV eingebunden realisieren. Allerdings mit hauseigenen AbgasKarren, nicht mit teuren eWagen und ist deshalb auch etwas am Stolpern noch.

VW hingegen betreibt zugleich den irre teuren Aufwand der Fertigung von eWagen und beansprucht von der Stadt HH nun etwas mehr als lediglich eine Testphase des pooling mit virtuellen Haltestellen und hat die Exklusiv-Mietwagen (als Taxiersatz und Killer) vorschnell mit aufs Papier diktiert.
Genau in diesem Punkt läßt sich MOIA gerichtlich ausbremsen oder die Richter haben Urteilstexte, die diesen Ansatz bis Ende 2018 eben noch durchstreichen.

det hat geschrieben:...bin ich dafür, den Taximarkt den selbstfahrenden EWUs zu überlassen. Dann gibt es auch keine Probleme mehr mit dem Mindestlohn.

Wenn MOIA vollumfänglich starten sollte, würde es ohnehin darauf hinauslaufen, weil MWU aufgrund der hohen Fixkosten und Lohnanteile aufgrund moiagekillten Mangel-Umsatz nicht mithalten können werden. Selbstfahrende EWUs müssen es dann aber zugleich auch liebend aushalten rd 60+ Std/Woche auf dem Bock zu sitzen, um evtl. überhaupt existieren zu können.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Marvin » 22.06.2018, 16:21

det hat geschrieben:Solange man nicht ins gleiche Horn bläst, wird man hier schnell Zielscheibe für so manchen Wortaktivisten. Also werde ich auch ein wenig tuten, auch wenn das Ganze hinlänglich bekannt ist und nicht nur für dieses verzweifelte Aufbäumen á la Don Quichote gilt.

Nun hast Du dich ausgetutet. Gehts Dir jetzt wenigstens besser? Wir wissen jetzt: Die Industrie ist mächtig, Politiker korrupt, die Presse verbreitet Mainstream, Elektrokarren sind auch nicht der Knüller. Das hast Du ja prima zusammengefasst. Ich bin allerdings nur bedingt schockiert, weil ich bereits eine leichte Ahnung davon hatte.

Jedoch bleibst Du die Antwort schuldig, warum man sich zur tragischen Figur a la Don Quichotte machen könnte, wenn man versucht, ein wenig Sand ins gut geschmierte Getriebe zu schütten und für etwas Aufmerksamkeit sorgt. Wenn es für Dich angenehmer ist, still und leise unterzugehen, ist das ja ok. Ich persönlich finde es nicht verkehrt, sich auf die eine oder andere Weise zu wehren. Wenn mir das als "Moiaphobie ausgelegt wird, könnte ich sachgerecht argumentieren, wenn man mich lässt. Aber eigentlich ist es mir egal.
Lobbyarbeit zugunsten des Taxengewerbes ist sicher um einiges teurer als ein leipziger Anwalt. Trotzdem sollte man Offentlichkeitsarbeit machen. Dazu ist ein Wenig Aufmerksamkeit sicher hilfreich. Leider geben viele unserer Gewerbevertreter dabei eher ein tragisches Bild ab. Don Quichotte mit Alzheimer: Sitzen in der Rüstung auf dem Gaul, haben aber vergessen, was sie da sollen.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon KehrenTAXI » 22.06.2018, 18:55

Zitat det:

"Die ökologische Gesamtbilanz und die strapaziöse Belastung der energetischen Infrastruktur sprechen neben der Gewinnung der Rohstoffe eindeutig gegen die Elektromobilität."

Irgendwie bläst du ins Horn der Dinosaurier. Woran du so alles glaubst ...
freundlichst ;-)

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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon ilkoep » 22.06.2018, 21:14

det hat geschrieben:Das Kapital/die Wirtschaft würgt die Politik/die Regierung/die Legislative und die Regierenden knebeln die Verwaltung/die Exekutive und den Gerichten/die Judikative sind die Hände gebunden, solange sich die Vorgehensweise der Unternehmen einigermaßen in den Grenzen geltenden Rechts bewegt. Ansonsten wird der Rechtsrahmen durch entsprechende Gesetzesänderungen so verändert, dass keine Innovationshindernisse einer glorifizierten und einträglichen Zukunft im Wege stehen. In einer Gesellschaft, in der vollständige Gesetzesvorlagen von Lobbyisten des Großkapitals geschrieben werden und Consultingfirmen ihre ökonomischen Heilslehren verkünden dürfen, ist kein Platz für ein Aufmucken kleiner Randgruppen, die nur ihr persönliches Interesse über das des Gemeinwohls stellen wollen.


Das mag für Dritte-Welt-Länder und die USA gelten. In Deutschland sind die Richter weit davon entfernt ausserhalb der geltenden Rechtsnormen zu urteilen. Stadler bekommt heute zum Abendessen statt Chateaubriand Stulle mit Wurst.

Es greift das z. Zt. geltende Recht, und nicht das was irgendwann mal kommen könnte.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Pirat » 23.06.2018, 09:14

Vielleicht haben die unterschiedlichen Meinungen auch mit verschiedenen Fallhöhen zu tun.
Kann das jemand aus HH in Zahlen ausgedrücken.

Vom Smarty.
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern... Konfuzius.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon TaxiBabsi » 23.06.2018, 12:00

Interessant, diese "virtuelle Haltestellen" Bedienung kann andere Anbieter auch anlocken.

http://www.taxi-times.com/shuttle-diens ... s-konzept/

Wo springt Taxi in die Presche, lässt sich die Butter vom Brot nehmen?
das DAS-Forum hat eine lange intensiv tragische Geschichte der Zensur!


am und jr dulden keine noch so berechtigte Kritik am verkrusteten mafiös organisierten Taxigewerbe, die Folge ist dieses inhaltsleere mit Belanglosigkeiten aufgepumpte Forum.


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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon KehrenTAXI » 23.06.2018, 14:02

Also rudern die Fahrdienste jetzt bereits zurück. Ist halt doch alles nicht so einfach.
freundlichst ;-)

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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon alsterblick » 23.06.2018, 15:39

Mit virtuellen Haltestellen wird es insbesondere adhoc nichts mit dumping, es sei denn, super irrer ÖPNV-Ladefaktor.
MOIA im Durchschnitt 4 Pers ohne Rabatte in der eKarre, klappt das adhoc ?
Wie teuer darf z.B. die ganze tägliche MOIA-Infrastruktur zu welchen real gezahlt/erhaltenen Fahrpreisen sein ?

Ich behaupte mal, dass die Taxipreise noch preiswert sind/wären bezogen auf geteilt neue Strukturen (MOIA, Allygator) !
Aber nö, weil ja VW 4J die irre Kohle für MOIA und zudem die eMonsterKarren geschenkt dazugibt, werden Harms/Henrich so richtig Stromgeben, danach die Sintflut. So geht disruptive Wirtschaft ! Bei Allygator das Gleiche !

Wirtschaftlichkeit auf dem eigen Bankkonto der Strippenzieher war / ist bei den „Bankstern“ vergleichbar und hat sogar schon die Dresdnerbank; Hypo..../HSH u.a.m zu Fall gebracht. :shock:
Zuletzt geändert von alsterblick am 23.06.2018, 16:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon miamivice » 24.06.2018, 17:52

Mittlerweile gehören Raubtaxen in Berlin zum Straßenbild. Die Administration hat festgelegt, daß Raubtaxen Mietwagen sind. Das ist Apokalypse des Rechts und gibt dem Winkeladvokaten Raum mit dem gebeugten Recht nach seiner Fasson zu jonglieren und das Raubtaxitum zu vermehren.

Herrschaft des Unrechts bedeutet, daß je alltäglicher Unrecht wird, desto mehr wird es "Recht".

Wenn eine Administration behauptet, daß Raubtaxen Mietwagen sind, dann ist im Gewerbe alles möglich. Pervertierung lädt zu mehr Pervertierung ein im Rahmen des Prinzips Raubbau als Abschied von sozialer Marktwirtschaft. Wenn ich meine Schicht beginne, weiß ich, daß ich die meiste Zeit kein Taxifahrer sein werde, sondern gehetzte R.atte, welche ihre meiste Energie für Auftragserlangung verbraucht anstatt in der Abarbeitung der eigentlichen Fahraufträge.

Warum sollten unter allgemeiner Subversion des Rechts MyTaxi-Taxler nicht auch Mietwagenfahrer sein? Oder jedes Taxi, das taxi.eu nutzt, wird zum Mietwagen. Auch jeder Taxifahrer, der die Taxianrufsäule bedient, wird zum Mietwagenfahrer. Bestellaufträge können nur von Mietwagen wahrgenommen werden. Taxi ist nur dann Taxi, wenn es Einsteiger bekommt oder Aufhalter mitnimmt.

Warum sollte UBER nicht MOIA übernehmen und auf 5000 Fahrzeuge erhöhen? "Ein A.rschloch namens ÖPNV"? Virtuelle Haltestellen von Sharing-Bussen steigerten den Unternehmenswert von UBER nocheinmal um ein paar Milliarden Dollar.

Es gibt keine Grenzen mehr. Mit der entsprechenden App kann man als angeblicher Innovator in alle Länder und speziell in Deutschland eindringen. Der fürchterliche deutsche Jurist macht es möglich.
Zuletzt geändert von miamivice am 24.06.2018, 18:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon TaxiBabsi » 24.06.2018, 17:55

Endlich ein Taxifahrer mit Klarsichtbrille.

Taxi kann einpacken.
das DAS-Forum hat eine lange intensiv tragische Geschichte der Zensur!


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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon alsterblick » 24.06.2018, 19:39

miamivice hat geschrieben:Warum sollte UBER nicht MOIA übernehmen und auf 5000 Fahrzeuge erhöhen? "Ein A.rschloch namens ÖPNV"? Virtuelle Haltestellen von Sharing-Bussen steigerten den Unternehmenswert von UBER nocheinmal um ein paar Milliarden Dollar.

Alles klar, jegliche (wirtschaftliche) Effizienz spielt gar keine Rolle mehr und rein qualitativ eröffnen sich diverse höhere Bestelloptionen, die (wirtschaftlich) jedoch ebenso schlecht klarkommen und längere Wartezeiten erfordern.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 26.06.2018, 00:07

Apropos "Recht" - recht interessantes Status Update:

https://www.dieklage.de/index.html
"The only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing.”
Edmund Burke
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