Klage gegen MOIA

Neuigkeiten aus dem Taxigewerbe.

Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon hjm » 02.04.2018, 10:48

war mir klar. 8)
Die Zukunft des Taxigewerbes liegt sicherlich nicht darin, sich der Zukunft zu verweigern.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon E. G. Engel » 02.04.2018, 11:55

@ hjm

Ob Sascha mit Dir 100% zufrieden ist, ist irrelevant. Gib Sascha einen 5.- € Gutschein und er macht sich vor Freude Pippi in die Hose.


Ich weiß jetzt nicht ob es von Dir ein Versehen ist, In dem Diagramm wo Rechte und Pflichten von Mietwagen und Taxen gegenübergestellt werden fehlt nicht die Betriebspflicht sondern die Beförderungspflicht des Taxis.

Tarifpflicht UND Beförderungspflicht sind ein Kern des öffentlichen Verkehrsinteresses.

An diesem Punkt darf es für einen Fachmann der mit Vorträgen hausieren geht und solche Folien mittels Overhead-Projektor an die Wand wirft kein Versehen geben weil es dann einfach unredlich ist.

Ansonsten ist Dein Vortrag zwar schön blau, aber ziemlich dünn. Ich verkneif mir jetzt eine bestimmte Frage.
Zuletzt geändert von E. G. Engel am 02.04.2018, 12:58, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 02.04.2018, 12:53

Neue Verkehrsart > Sammelfahrten >
das Bündeln von Einzelfahrten zwecks gemeinsamen Zurücklegens gleicher Wege, mit Ein- Aus- Zustieg nach Bedarf und Gelegenheit.

Wurde/wird mit Taxi bereits mehr oder weniger erfolgreich praktiziert (Colexio München). Der Haken ist dabei die Berechnung des Fahrpreises. Das mitlaufende Taxameter ist dazu völlig ungeeignet, es muss ein Sammeltarif her, der die Einzelfahrpreise entsprechend der ursprünglich gewollten Fahrtstrecke berechnet > Wie funktioniert der Taxi-Sammeltarif ? Dieser Tarif kann durchaus auch durch eine verordnungsgebende Stelle vorgeschrieben werden, dies sollte sogar Pflicht sein (ÖPNV geht nur mit Tarif).

Vertragspartner ist hierbei das ausführende Unternehmen. Die Fahrtzusammenstellung wie auch die Einzelfahrpreisberechnung werden dabei von einer App durchgeführt, deren Vorschläge beidseitig akzeptiert werden. Über diese App kann auch das Inkasso durchgeführt werden, das muss jedoch nicht sein, es kann auch bar bezahlt werden.

Neue Verkehrsart > Linie on Demand >
statt ein Taxi zu rufen, bestell ich 'nen Bus. Einschränkungen werden dabei gerne in Kauf genommen.

schlecht nachgefragte Linien werden nur noch nach Bedarf bedient. Um mit ihnen fahren zu können, ist ab einer bestimmten Uhrzeit eine telefonische Anforderung notwendig, sinnvollerweise kann dies auch mit einer App geschehen. Für den Fall der Anforderung einer solchen Linie ist diese dann auch an keine bestimmte Fahrtstrecke mehr gebunden, es können Abkürzungen, wie auch Umwege eingeplant werden, ganz nach Bedarf halt. Dies kann sogar so weit gehen, dass in mit Linien schlecht versorgeten Gebieten neue ganztägig bediente 'On-Demand-Haltestellen' eingerichtet werden, u.U. ergeben sich dadurch Anreize, sogar feste Linien neu einzurichten.

Vertragspartner ist hierbei das ausführende Verkehrsunternehmen, womöglich sogar ein Verkehrsverbund. Die Mifahrberechtigung wird mittels Lösen einer Fahrkarte erworben, ein Comfort-Aufschlag ist zu entrichten.

Diese 'neue Verkehrsart' = 'Linie-On-Demand' ist nicht neu ! In Form von AST (Anruf-Sammel-Taxi) wird sie seit Jahrzehnten erfolgreich betrieben ! Neu ist, dass die Linie jetzt nur noch per App bestellbar ist, digital halt ... gefahren wird weiterhin analog mit motorisch angetriebenen Kraftfahrzeugen, die sich möglicherweise nur in der dabei genutzten Energieform unterscheiden - letzteres ist aber kein Merkmal einer neuen Verkehrsart !

Fazit:

Zumindest für die neuen Sammelfahrdienste sollen als Betriebsberechtigung Taxikonzessinen verwendet werden. Bei der Durchführung von Sammelfahrten werden die ausführenden Unternehmen entsprechend einer neu zu erstellenden Taxitarifverordnung von der Nutzung des Taxameters freigestellt. Bei der Durchführung von Einzelfahrten ... (zu Beginn werden die Einzelfahrten überwiegen, später auch) ... wird wie bei 'ner Taxe das Taxameter benutzt ! und zwar das 'Virtuelle Taxameter', die App kann nämlich auch ganz normale Taxifahrpreise berechnen.

Sollten Mietwagenkonzessionen verwendet werden ... halst man sich ungeahnte Probleme auf. Was tun, wenn nur Einer mitfährt ? Nicht nur, dass Mietwagen nur als Ganzes vermietet werden dürfen, sind sie als Taxi im Einsatz .. sind auf einmal 19% MwSt fällig ! von verbotenen Mischkonzessionen gar nicht zu reden.

hjm hat geschrieben:Zur praktischen Erprobung kann die Genehmigungsbehörde ... Abweichung von auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften HH TaxiOrdnung genehmigen

Was hat die Taxiordnung mit Mietwagen zu tun ??? ich saach doch > Taxi !
Zuletzt geändert von sivas am 02.04.2018, 14:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 02.04.2018, 13:25

Ach so, ich fordere immer noch die wissenschaftliche Begleitung der Einführung dieser neuen Verkehrsarten ein !

Über was soll mit Moia verhandelt werden ? wenn sie wenigsten Taxikonzessionen bräuchten ... es gäbe bestimmt viele, die sie ihnen überschreiben würden - auch für einsfuffzich x15.000.

Vielleicht ist ja deren Fahrzeug für den Taxeneinsatz brauchbar, aber dann bitte mit elektrischem Antrieb.
Zuletzt geändert von sivas am 02.04.2018, 14:20, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon hjm » 02.04.2018, 13:49

@ E.G. Engel:

„Der Markt ist so geordnet, dass ÖPNV (Bus, Tram, U-Bahn) und Taxen – für die jeweils aus Gemeinwohlgründen Tarif-, Beförderungs- und Betriebspflichten gelten – nicht in ihrer Wirtschaftlichkeit durch andere/neue Verkehrsformen so stark beeinträchtigt werden, dass ÖPNV/Taxen in ihrer Funktion gefährdet würden.“
- Reuper, S. 3

Anm.: die Funktion ist nicht gefährdet wenn es bei 3.000 Taxen 1.000 weniger wären

(Für heute habe ich jetzt genug!)
Die Zukunft des Taxigewerbes liegt sicherlich nicht darin, sich der Zukunft zu verweigern.
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PBefG § 13 (4)

Beitragvon sivas » 02.04.2018, 13:55

der Gesetzgeber hat geschrieben:.
Beim Verkehr mit Taxen ist die Genehmigung zu versagen, wenn die öffentlichen Verkehrsinteressen dadurch beeinträchtigt werden, daß durch die Ausübung des beantragten Verkehrs das örtliche Taxengewerbe in seiner Funktionsfähigkeit bedroht wird. Hierbei sind für den Bezirk der Genehmigungsbehörde insbesondere zu berücksichtigen

1. die Nachfrage nach Beförderungsaufträgen im Taxenverkehr,
2. die Taxendichte,
3. die Entwicklung der Ertrags- und Kostenlage unter Einbeziehung der Einsatzzeit,
4. die Anzahl und Ursachen der Geschäftsaufgaben.

Zur Feststellung der Auswirkungen früher erteilter Genehmigungen auf die öffentlichen Verkehrsinteressen soll die Genehmigungsbehörde vor der Entscheidung über neue Anträge einen Beobachtungszeitraum einschalten. Der Beobachtungszeitraum soll höchstens ein Jahr seit der letzten Erteilung einer Genehmigung betragen.

Den Ausdruck 'Beim Verkehr mit Taxen' interpretiere ich mit 'Bei taxiähnlichem Verkehr' - Beides unter dem Dach des ÖPNV (Mietwagen ist nicht ÖPNV !). Nichts Anderes betreiben die 'Neuen Fahrdienste'. Hier soll ein Gewerbe geschlachtet werden, durch Umetikettierung ... warum wohl ?
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 02.04.2018, 14:17

Hamburg verträgt auch 8.000 Taxen - es dürfen nur nicht alle gleichzeitig auf der Straße sein :lol: .

Allerdings, auch stehende Taxen kosten Geld, welches vom Kuchen abgeht > bleibt für die Fahrer dann halt weniger übrig. Ob Moia den Kuchen vergrößert ? zmindest werden für die Bewältigung dann weniger Fahrzeuge benötigt, ist doch schon mal was.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon E. G. Engel » 02.04.2018, 16:14

@ hjm

Für Dich ganz langsam. D i a g r a m m.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 02.04.2018, 16:34

@hjm

Du hast mich überzeugt.
Ich werde nicht klagen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon det » 02.04.2018, 18:51

Nur weil Ostern ist, erst einmal eine zugegebenermaßen polemische Frage: haben wir eigentlich seinerzeit auch gestreikt und demonstriert, als die S-Bahn bis zum Flughafen verlängert wurde? Ich kann mich nicht mehr erinnern, aber das war auch ein gewaltiger Anschlag auf meinen Umsatz.

Nun ist aber auch gleich wieder gut und versuche, möglichst sachlich weiterzumachen.

Na, einer geht vielleicht noch. Wie groß war doch das Geschrei im Taxengewerbe, als car2go oder drive now auf dem Mobilitätsmarkt einfielen. Wir wollten bei den „Verrätern“ Daimler oder BMW nie wieder ein Auto kaufen. Auch diese Anbieter haben uns Umsatz gekostet und ich habe mich so manches Mal geärgert, wenn mein Kunde nur bis zu seinem Smart statt mit mir bis zum Flieger gefahren ist.

Heute spricht kaum einer noch darüber, außer dass diese Mietwagen sehr viel rumstehen und große Mengen an Parkraum in Beschlag nehmen. Wirtschaftlich gesehen sind beide Unternehmen noch längst nicht in der Gewinnzone und wollen wohl auch aus diesem Grund fusionieren.

Einer meiner Kunden, ausgerechnet ein Verkehrsplaner der zu einem Verkehrskongress nach Stuttgart wollte, benannte dann car2go in „go2car“ um. Er ist dann auch lieber mit mir und meiner Taxe zum Flughafen gefahren.

Dann sind da noch Clever Shuttle und Konsorten. Alle irgendwie mit wenigen Autos in der Experimentierphase. So richtig hört man nichts.

Nun kommt MOIA. Das ist zugegebenermaßen eine ganz andere Nummer, wenn es denn so kommt, wie geplant und wenn es so, wie beantragt, von der Behörde genehmigt wird. Und natürlich wird uns das dann Umsatz wegnehmen. Wie viel Umsatz das sein wird und ob es zum Exitus des Taxengewerbes führen wird, kann heute keiner beantworten.

Jeder zusätzliche Anbieter auf einem definierten und begrenzten Markt macht die Stücke von der ganzen Torte kleiner. Jedoch hat sich im Taxensegment der Umsatz jedes einzelnen Taxenunternehmers nicht verringert, da die Zahl der Taxen sich um ca. 500 Fahrzeuge verringert hat. Ein weiteres Schrumpfen durch Maßnahmen der Behörde zur Qualitätsanhebung und die Verweigerung von Konzessionen an betrügerische Taxenunternehmer, die ihren Fahrern noch nicht einmal den Mindestlohn zahlen, wäre aus Sicht aller sauber fahrenden Unternehmer wünschenswert.

Aber der Markt ist sowohl auf der Anbieterseite als auch auf der Nachfrageseite im Wandel. Auf der Anbieterseite spielt nicht nur die Zahl der Anbieter eine Rolle, sondern auch die wirtschaftliche Potenz der einzelnen Anbieter. Und 50 Millionen Euro, die in den Mobilitätsmarkt gepumpt und für Dumpingpreise verwendet werden sollen, bergen in sich die Gefahr eines ruinösen Verdrängungswettbewerbes, wenn es sich denn um einen homogenen Markt handeln würde.

Nur ist der Mobilitätsmarkt und hier speziell der Taxenmarkt nicht homogen. Alle Fahrgäste haben unterschiedliche Wünsche und Ansprüche. Und sie haben jeder eine andere Vorstellung darüber, was eine Fahrt von A nach B kosten darf. Auch spielt es bei der Einschätzung des Fahrpreises eine Rolle, auf wie viel Komfort bzw. Zeitgewinn der Einzelne verzichtet, um möglichst günstig sein Ziel zu erreichen.

Fangen wir an mit den Jüngsten, die mobil sein müssen. Die Schüler, die sich entweder zum Nulltarif zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Taxi „Mama“ bewegen oder sie fahren nach Fahrplan mit Bus oder Bahn. In besonderen Situationen wird auch schon mal das Taxi bestellt, um die Kleinen sicher unserer Obhut anzuvertrauen oder um den verschlafenen Teenie zeitlich zu retten.

MOIA sehe ich in diesem Marktsegment nicht unbedingt.

Die nächste Zielgruppe sind die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die tagsüber auch eher mit Bus/Bahn oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Wenn es ums Taxi geht, benutzt diese Gruppe schon heute am fleißigsten zur Taxenbestellung die App.

Dieses Marktsegment ist sicherlich am gefährdetsten, wenn es um einen Anbieterwechsel zu MOIA geht, zumal die Neugierde auf neue Innovationen hier am größten ist. Insbesondere besteht diese Gefahr abends und nachts, z.B. nach einem Kiezbesuch. Nicht ohne Grund begrenzt mytaxi sein match Angebot auf diese Zeiten.

Im Segment der 25 bis 65 jährigen Fahrgäste sind die Bedürfnisse am heterogensten. Die meisten Geschäftsleute wollen morgens ihre Ruhe und ihre Privatsphäre im Taxi haben, zumal die Kosten ihre Firma übernimmt. Hier sehe ich keine Gefahr. Auch alle anderen Fahrgäste, die einen fixen Termin haben, sehe ich nicht gefährdet.

Sicherlich wird es den einen oder anderen Fahrgast geben, der Zeit hat und MOIA mal ausprobiert. Viele werden einmal fahren und nie wieder. MOIA ist wie der Hotelbus vom Ferienflieger, der erst einmal sämtliche Hotels abklappert, bis dann endlich das eigene erreicht ist. Nein danke.

Dann sind da noch die alten Fahrgäste, die entweder keine App haben oder es gewohnt sind, ihre Zentrale anzurufen. Hier besteht nun wirklich keine Gefahr durch MOIA, so ein neumodischer Kram.

Na ja und alle, die auf Verrechnung fahren, werden auch nicht die Dienste von MOIA in Anspruch nehmen.

So denke ich, wird MOIA sich eine neue Zielgruppe schaffen müssen, die sicherlich auch zu einem gewissen Teil aus bisherigen Bus- oder Taxifahrgästen bestehen wird.

Unter dem Strich wird sowieso der Kunde entscheiden, wofür er sein Geld oder das seiner Firma ausgeben will. Die angebotene Leistung muss preiswert sein, d.h. unser Angebot mit der Taxe muss seinen Preis wert sein. Leider müssen hier, wenn ich so die Kunden in meinem Auto höre, viele meiner Kollegen noch lernen, was Kundenzufriedenheit und Dienstleistung bedeutet. Dienstleistung kommt von dienen. Wir müssen einfach nur besser sein als MOIA.

Habe ich etwas vergessen? Wahrscheinlich, aber egal, ich sehe MOIA mit großer Gelassenheit entgegen, zumal ich der Überzeugung bin, dass die Behörde so oder so genehmigen wird.

Die Frage ist nur, wie oder was wird die Behörde genehmigen.

Wenn ich es richtig verstanden habe, will MOIA zunächst mit 200, dann aber relativ schnell mit 1000 Autos auf die Straße. Das einen Probebetrieb zu nennen, fällt mir nicht nur schwer, es fällt mir dazu auch nichts Vernünftiges ein. Das ist ein Regelbetrieb, der sich allen gesetzlichen Bestimmungen zu unterwerfen hat. Hier können die Verstöße gegen geltendes Recht auch nicht per Sondergenehmigung geheilt werden.

Die Gründe für eine Klage sind hier im Forum hinreichend angeführt und beleuchtet worden und ich denke es gibt viele gute Gründe für eine Klage. Auch wenn ich den zur Klage Gewillten meinen Respekt für ihren Mut gezollt habe, gilt trotzdem „Eberhards Hebelgesetz“. Wir haben zwar keine Chance, aber die nutzen wir.

Für die Klage bringe ich noch ein gewisses Verständnis auf, für den Streik und die schlecht geplante Demo leider überhaupt nicht. Meines Erachtens wäre statt der Demo einer Infoveranstaltung mit entsprechenden Referenten, vielleicht auch von MOIA oder aus der Behörde, sinnvoller. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Slogan „No MOIA“ ziemlich auf Krawall gebürstet ist.

Wenn Krawall gewünscht sein sollte, dann hier mein Rat: Fahrt zu Kiesow und schreddert Eure Tupperdosen und boykottiert in Zukunft VW. Das wäre eine Demo, die sich gegen den richtigen Adressaten richtet.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 02.04.2018, 20:50

@det
Habe ich etwas vergessen? Wahrscheinlich...

Einiges ....

Wegen der S-Bahn Anbindung am Flieger haben sich nur Wenige sehr wenige Sorgen gemacht. Auch als es darum ging, was passieren wird, wenn die S-Bahn am Wochenende durchfährt, hat sich keiner großartig den Kopf zerbrochen. Einfluss von Car To Go wurde von vielen eher positiv eingestuft, weil die Leute auf eigenen Wagen verzichten würden ....

Du beschwörst etwas auf, was es nie in der von dir ausgeführten Form gegeben hat, um dann geschickt auf Moia umzusatteln und einen Vergleich zwischen den genannten Veränderungen und Moia zu machen. Dein Fazit: Auch dieses Mal wird sich nichts für die Taxler ändern, denn es sind sooooo wenige Kunden, zu denen Moia passt.

Ende der Ausführung: Moia wird vom Gericht geprüft. Was Car To Go macht, geht mir am A vorbei.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 02.04.2018, 23:05

det hat geschrieben:Meines Erachtens wäre statt der Demo einer Infoveranstaltung mit entsprechenden Referenten, vielleicht auch von MOIA oder aus der Behörde, sinnvoller.


Liebe Forumskollegen,

jetzt ist alles klar: Angela Merkel schreibt Beiträge in diesem Taxiforum.
"The only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing.”
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 03.04.2018, 07:35

Ich setz es auch mal hier rein:
sivas hat geschrieben:.
Alle wollen MOIA.
der Bürger
der Politiker, der Moia dem Bürger möglich macht - und sich beliebt.
Alle wollen die EU ... mitsamt dem Euro ... musss man im Urlaub doch kein Geld mehr wechseln.
Alle wollen den Verkauf von Gemeinschaftseigentum ... Energieversorgung, Müll-/Abwasserentsorgung, Straßen, Wohnungen ...
neue Bürger ...

Die Rechnungen kommen später
Sozialhilfe, Aufstockung, Grundsicherung im Alter ....
und auch beim Sascha > Enteignung !

Griechenland war ein Klacks
Italien wird es das nicht mehr sein
warum gibt man England so hohe Hürden vor - bei ihrem Austritt
den Eintritt kriegt man geschenkt

kann man ein Schneeballsystem anhalten ?

Der Kohl war schon immer 'ne Null. Die Merkel macht's nicht besser ... die SPD ? > bald unter 10 %

Während die Schwerkraft alles nach unten zieht - Geld fliesst immer nach oben.
hab uber durch Moia ersetzt
Lest Saschas Antwort

Jetzt fahr ich mit meiner 125'er (Honda Innova) erst mal in den Odenwald - Hirn durchlüften solange noch etwas da ist
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 03.04.2018, 09:31

CPL5938 hat geschrieben:
det hat geschrieben:Meines Erachtens wäre statt der Demo einer Infoveranstaltung mit entsprechenden Referenten, vielleicht auch von MOIA oder aus der Behörde, sinnvoller.


Liebe Forumskollegen,

jetzt ist alles klar: Angela Merkel schreibt Beiträge in diesem Taxiforum.

So is es :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon am » 03.04.2018, 14:24

Das einzig Neue an Vauwehs mohja ist, dass drei bestehende Verkehrsarten per Algorithmus gebündelt und abgerechnet werden. Mir ist nicht klar, welchen Spielraum das PBefG der Erprobung von Binärcode enräumen könnte, wahrlich nicht.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon hjm » 07.04.2018, 17:09

E. G. Engel hat geschrieben:@ hjm
Ansonsten ist Dein Vortrag zwar schön blau, aber ziemlich dünn. Ich verkneif mir jetzt eine bestimmte Frage.

Tu das nicht!
---
am hat geschrieben:Das einzig Neue an Vauwehs mohja ist, dass drei bestehende Verkehrsarten per Algorithmus gebündelt und abgerechnet werden. ....

Das dürfte bereits reichen, um eine befristete Genehmigung zu erhalten, insbesondere wenn man gleichzeitig auch noch das passende Fahrzeug vorweisen kann, dass speziell für diesen Einsatzzweck konstruiert worden ist.
---
det hat geschrieben:
Meines Erachtens wäre statt der Demo einer Infoveranstaltung mit entsprechenden Referenten, vielleicht auch von MOIA oder aus der Behörde, sinnvoller. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Slogan „No MOIA“ ziemlich auf Krawall gebürstet ist.

Eine Infoveranstaltung ist eine SUPER-Idee, die ich sofort mit Rat & Tat unterstützen würde.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon IK » 07.04.2018, 17:27

@det eeeeh ich meine hjm

Was wäre deine Rolle dabei?
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 09.04.2018, 19:46

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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Sascha1979 » 10.04.2018, 02:22

CPL5938 hat geschrieben:https://www.dieklage.de/index.html#latest-news

Und keinem ist aufgefallen, dass die Demoschild Anleitung nicht geht.
So groß scheint das Interesse nicht zu sein. :)
Freundliche Grüße, ein TAXI-Kunde!
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon TaxiBabsi » 10.04.2018, 04:25

Erinnert mich an wounded knee 1890.

Indianer tanzen im Schnee und sind wild und verrückt … Wir brauchen Schutz und wir benötigen ihn jetzt.
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