Klage gegen MOIA

Neuigkeiten aus dem Taxigewerbe.

Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon TaxiBabsi » 10.03.2018, 06:04

Ihr verkennt die Zukunft. „Taxi“ kann mit den erforderlichen Mobilitätsanforderungen nicht Schritt halten und muss sich nun von den innovativen Anbietern zeigen lassen wie es geht.

http://m.neuepresse.de/Hannover/Meine-S ... ia-waechst

Die Pferdekutschen wurden auch durch Motorwagen ersetzt.

Klagen gegen den Fortschritt hilft nicht.

https://www.bmbf.de/de/taxi-familienaut ... -5783.html
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon TaxiBabsi » 10.03.2018, 08:52

http://www.deutschlandfunkkultur.de/neu ... _id=412581

6 Cent pro Kilometer, dafür nehmen die Gäste gerne Umwege in Kauf.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon E. G. Engel » 10.03.2018, 11:05

Schnack nicht hat rum Taxibabsi. Kein Taxi, kein mytaxi. Her mit der Kohle, oder bist Du mittellos?
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 10.03.2018, 11:42

Moia wird in Hannover nicht gewerblich betrieben !
Weil nur 6 Cent pro Kilometer verlangt werden ... ?
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 10.03.2018, 12:17

Jeder kann einen Fahrservice anbieten, ohne Konzession, ohne besonderen Fahrausweis ... er darf nur nicht mehr als einen Kostenausgleich verlangen - privat eben.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 10.03.2018, 12:18

Trotzdem zerstört VW damit ein Gewerbe !
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Pirat » 10.03.2018, 13:11

Kein Taxi, kein mytaxi. Her mit der Kohle, oder bist Du mittellos?


Ne Mischung aus „an den Pranger stellen“ und „Ablasshandel“....
… mein Vorschlag, Account von Nichtzahler Fegefeuerrot einfärben :mrgreen: , oder is dat auch Kinderkram....?
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern... Konfuzius.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon E. G. Engel » 10.03.2018, 14:47

@ Pirat

Versuchst Du Taxibabsi anzugraben, so als edler Ritter.
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 10.03.2018, 22:16

sivas hat geschrieben:Jeder kann einen Fahrservice anbieten, ohne Konzession, ohne besonderen Fahrausweis ... er darf nur nicht mehr als einen Kostenausgleich verlangen - privat eben.

DAS ist eben der Irrglaube !

Betreibe ich einen ÖPNV-Fahrdienst -egal welcher Art- benötige ich dafür eine Konzession.

Dies soll sicherstellen, dass der ÖPNV als Mobilitäts-Grundbedarf nicht in seiner Existenz gefährdet wird. Wie soll Oma Erna denn zum Friseur kommen, wenn Moia plötzlich sagt: "tut uns leid, dass wir nicht mehr fahren. Es rechnet sich nicht" - und es gibt keine Taxen mehr ? weil diese Mobilitätsform zerstört wurde.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon arne13 » 10.03.2018, 22:36

Bin mit € 500,-- dabei. Kampflos bin ich nicht bereit, mich auf die Schlachtbank führen zu lassen.

Von unseren Verbänden erwarte ich NIIICHHTS:

- Der Vorsitzende vom LHT verweist auf irgendwelche Sammelbusse in Istanbul und alles ist gut, und verwaltet halt während der Anwesenheit seine Mietwagen!
- LPVG nicht existent!
- Taxen-Union, nun ja, man macht etwas, aber unfreiwillig, da man von IK Aktivitäten getrieben ist. Man verweist stolz auf eine Stellungnahme. Ohaa, dass ganze ist politisch gewollt, darüber ist man sich im Klaren und Stellungnahmen sind da Schall und Rauch. Obwohl man über keinerlei politische Kontakte verfügt, will man es sich mit diesen Nichtkontakten nicht verscherzen. Nach langem Ringen, wurde zumindest vor Publikum beschieden, dass man klagt, wenn dem Antrag so beschieden wird "wie er beantragt wurde". Hintertürchen bei solchen Formulierungen gibt es genug und reichlich!
- MUV, nach zähem Ringen ist man wohl bereit sich finanziell an einer Klage von IK zu beteiligen. Finanzielle Mittel wie bei allen Verbänden eher begrenzt und tatsächliche Beteiligung eher unbekannt, zumal der 2. VS eher peinliche Egospielchen spielt!

Meine persönliche Lageanalyse: Auf die Verbände müssen wir leider pfeifen, da hilft nur Eigeninitiative.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon am » 10.03.2018, 22:43

Wenn du einen Verkehr nach Freistellungsverordnung betreibst, benötigst du selbstverständlich keine Genehmigung. Da geschäftsmässige Verkehre bei denen die Einnahmen die Betriebskosten nicht übersteigen, mittlerweile darunter fallen, sind sie also von der Genehmigungspflicht ausgenommen. Siehe z. B. Hotel Shuttles.

Da MOIA und Co aber ausschliesslich Personenbeförderung betreiben und nicht etwa Hotels oder Altenheime, Krankenhäuser oder was auch immer und somit nur ihre Dienstleistung ergänzen würden, kommt eine Freistellung hier nicht in Betracht. Es wird also eine grundsätzliche Gewinnerzielungsabsicht vorausgesetzt.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 10.03.2018, 23:35

Ich will's auch mal hier reinsetzen: am hat die Frage gestellt
Bei Taxi stellt sich im Pflichtfahrgebiet nach wie vor die Frage, ob es nicht eines auf Sammelfahrten zugeschnittenen Tarifes bedarf.
Ich hab wie folgt geantwortet:
ÖPNV braucht IMMER einen genehmigten Tarif !

ÖPNV mit PKW endet nach Durchfahren des 15. Kilometers. Die Bezeichnung Pflichtfahrgebiet sagt nur etwas darüber aus, dass innerhalb dieses Gebietes Fahrten durchgeführt werden MÜSSEN.

Bzgl. Taxen kann die jeweilige Gemeinde einen solchen Tarif jederzeit vorschreiben. Es muss halt nur genau getrennt werden: fährt die Taxe jetzt mit Einzel- oder Sammeltarif ? hin-und-her-schalten geht nicht. (Deshalb müssen für Moia auch Taxen genommen werden ... oder sie führen ausschliesslich Sammelfahrten durch. Kommt keine Sammelfahrt zustande > nix Moia, Taxi bitte !)

Bei der Einzeltariffahrt wird der Fahrpreis mittels Taxameter berechnet. Bei der Sammeltariffahrt wird der Fahrpreis für jeden Mitfahrer vor Fahrtantritt individuell berechnet und er ist auch sofort zur Zahlung fällig.

Viel Spass bei der Entwicklung einer allgemeingültigen Sammeltarif-Berechnungsvorschrift ! Da rauchen dann die Köpfe in den Amtsstuben, wenn sie ob dieser Aufgabe nicht sogar platzen ... auch nicht schlimm.
um dann noch zu ergänzen:
Wie ihr wohl bemerkt habt, unterscheide ich nicht mehr zwischen Taxen- und Mietwagenfahrt, sonder nur noch zwischen ÖPNV- und Nicht-ÖPNV Fahrt.

Dies erleichtert die Argumentation für oder wider Moia.

Hat aber auch den Vorteil, dass Mietwagen mit ins Boot genommen werden können ... um gleichfalls reguliert zu werden ... sofern sie ÖPNV-Fahrten durchführen.

Wenn jemand jetzt sagt: "Weg mit der Regulation !" ... will er etwa regelfrei, Spielregelfrei, gesetzlos leben ?
Nur noch Hauen und Stechen ?
Auf geht's ! Wo fangen wir an ?
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 10.03.2018, 23:49

Ich werd wohl nix spenden. Hoffe aber, dass meinen Beiträgen Argumentationshifen zu entnehmen sind, die mehr wert sind, als 10 €. Danke.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Poorboy » 10.03.2018, 23:56

Leider nicht!

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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 11.03.2018, 00:01

Na gut, ich geh runter auf 2 €. Immer noch nicht ?
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 12.03.2018, 04:57

arne13 hat geschrieben:Obwohl man über keinerlei politische Kontakte verfügt, will man es sich mit diesen Nichtkontakten nicht verscherzen.

!!!
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 12.03.2018, 10:32

am verwies darauf, dass die Tarifpflicht innerhalb des PFGs auch über den 50. km hinaus besteht. :arrow: Link

ich antwortete darauf wie folgt:
Ich bin ja schon bei den Regelungen des neuen PBefG's :wink: Da weden wir wohl Federn lassen müssen. Die Rückkehrpflicht wird auch wegfallen, ist sie doch der Hauptgrund, dass uber auch mit Mietwagen nicht funktioniert.

Wie soll unser Gewerbe dann aber weiterhin geschützt werden ?
Soll es überhaupt geschützt werden ? Vor wem ? Worin besteht dieser Schutz ?

Ich zieh meine Gedanken von der Vorstellung eines wirtschaftlich gesunden und leistungsfähigen ÖPNV her auf. Da müssen die Teilnehmer geschützt werden, vor einer Billigkonkurrenz. Damit sie wirtschaftlich gesund und leistungsfähig bleiben, damit die Oma zum Frisör kommt.

Moia betreibt ÖPNV, uber ebenso, sogar auch mit uber-Pop. Taxi hingegen betreibt diesen Dienst NICHT, wenn Dialysefahrten damit durchgeführt werden, das sind dann Krankenfahrten, auch weil die Kasse dabei der Kostenträger ist.

Wer allerdings Schutz in Anspruch nimmt ... hat sich Regeln zu unterwerfen !

Als da wären: Gewerbeanmeldung, Zulassung nach Bedarf, Einhalten eines vorgeschriebenen Mindesttarifes ... usw.

Fahrtenvermittler hingegen brauchen keinen Schutz. ÖPNV funktioniert auch ohne sie, durch 'innovative Vermittlungsformen' vielleicht sogar besser. Auf alle Fälle sind diese neuen Formen preiswerter, für Fahrer und Fahrgast. Ein 60-€-Händi langt für die Teilnahme aus.

Hatte am Samstag ein längeres Gespräch mit dem FOM des hiesigen Plaza Hotels. Es ging zuerst um Bestellknöpfe, den von meiner Zentrale oder den von myTaxi. Später erweiterte sich das Gespräch auch auf die Dienstleistungsqualität des Fahrpersonals. EINZELNE Zentralenfahrer schnitten dabei am schlechtesten ab, EINER erhielt sogar Hausverbot ! Auf mögliche Bestechungsgelder, gezahlt von 'mafiösen Taxi/Mietwagenunternehmen' angesprochen, stritt er dies vehement ab ! er sagte: diese von mir fälschlicherweise so bezeichneten Unternehmen würden die beste Leistung erbringen ! deshalb ruft er sie auch weiterhin. Bzgl. des Taxi-Bestellknopfes habe er sich für den von myTaxi entschieden, dort lobte er besonders das Beschwerdemanagement.

Warum sollte hier die ortsansässige Zentrale geschützt werden ? wenn sie minderwertige Qualität iefert ? Das Plaza Hotel ist doch keine Klitsche.

Ich will damit nur mein Denken verdeutlichen. Gehe runter auf 50 Cent.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon miamivice » 12.03.2018, 21:20

arne13 hat geschrieben:Meine persönliche Lageanalyse: Auf die Verbände müssen wir leider pfeifen, da hilft nur Eigeninitiative.

In den Taxiforen bilden sich regelmäßig bestimmte Ansichten und Tendenzen heraus, welche als allgemeiner Volkswille in Übereinstimmung mit einer allgemeinen Ethik bezeichnet werden können. Es ist also nicht der Fall - wie bestimmte korrumpierte Eliten einem weismachen wollen - daß in den Foren eben der Pöbel zuhause ist, welcher der Bevormundung durch Verbandsvertreter bedarf. Die eigentliche Intelligentia befindet sich in den Foren, mangelnde Berufspraxis, Neunmalklugheit, Mitläufertum und Konfusions-Gesetze-Hörigkeit ist eher in in den Gewerbevertretungen zuhause. Es gilt die Gesetze dergestalt zu modifizieren, daß Fachforen wie dieses und das Napp-Forum mindestens gleichberechtigt gehört werden müssen wie jene Gewerbevertretungen.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 12.03.2018, 22:01

Sind meine Beiträge doch mehr wert ? 70 Cent ?
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Poorboy » 12.03.2018, 23:43

NDR 90,3 berichtet zur Klage wegen MOIA mit Namensnennung IK!

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