Klage gegen MOIA

Neuigkeiten aus dem Taxigewerbe.

Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon alsterblick » 26.10.2018, 17:39

Das mit Stromladeanschluß verstehe ich noch nicht so ganz. :roll:
220 V gibt es doch überall, zuhause laden die Leute ihre i3 doch auch so auf.
Dauert etwas länger, aber was solls. MOIA hat doch vorerst schon ganze 500 Karren erlaubt bekommen, paar Hundert davon könnten doch immer voll sein.
OK, wenn nahezu alle 500 ohne Fahrauftrag werbewirksam ausschwärmen sollen, ist was anderes.
Aber wofür gibt es Werbe-Plakat-Fahrzeuge(Diesel :mrgreen: ), die nutzt das "BABYLON" doch auch andauern und die "Saunabude" ist seither sogar immer randvoll :mrgreen: Wenn MOIA 250 eKarren einigermaßen besetzt hätte, wozu noch auf Schnellstrom warten ? Also, das "BABYLON" würde zwischenzeitlich sicherlich gerne mal etwas abkühlen und könnte paar gebuchte Werbe-Plakat-Fahrzeuge für MOIA freigeben. :mrgreen:
„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott !“
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 28.10.2018, 06:42

Vielleicht ein Anzeichen für eine Verschiebung der veröffentlichten Meinung?

https://www.dieklage.de/index.html#spektrum
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 04.11.2018, 07:33

Gute Arbeit der Kollegen in Berlin und Düsseldorf:

https://www.dieklage.de/#uber-jaeger

Da wird auch ein Kollege namens "Kehren" genannt... ;)
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Taxi Georg » 04.11.2018, 12:12

CPL5938 hat geschrieben:Da wird auch ein Kollege namens "Kehren" genannt... ;)

Gut aufgepasst! ;-) :-)
Bitte betrachtet meine Postings nicht als Verpflichtung, sondern nur als gutgemeinte Hinweise!
Diese Hinweise sollen auch keine Rechts-/Steuerberatung darstellen oder sollen diese ersetzen. ☑
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon SindSieFrei? » 04.11.2018, 18:58

Ja, der CPL ist ein "plietscher Jung". Und das obwohl er nicht in der Großen Elbstraße wohnt. :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 06.11.2018, 06:46

Taxi Georg hat geschrieben:
CPL5938 hat geschrieben:Da wird auch ein Kollege namens "Kehren" genannt... ;)

Gut aufgepasst! ;-) :-)

Ha!
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 06.11.2018, 06:48

Die ach-so-clevere Preisstrategie von Clevershuttle:
https://www.dieklage.de/blog-posts/cs-pricing.html

PS: SindSieFrei? - ich war so frei. Danke!
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 17.11.2018, 07:27

Guter, aber erschütternder Bericht über die Zustände in Berlin:

https://www.dieklage.de/index.html#dasende
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Pirat » 17.11.2018, 11:19

...suche nach Schuldigen ist Teil der Trauerphase..., nichts Außergewöhnliches, ganz normal...
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern... Konfuzius.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 17.11.2018, 12:01

Uber zu verklagen macht keinen Sinn, weil Uber gegen keine Mietwagenpflichten verstossen kann, sie haben ja keine.
Erst nach erfolgreichem Verklagen der Mietwagenunternehmen kann man erwägen auch Uber zu verklagen. Wenn Mietwagen weiterhin gegen Gesetze verstossen und Uber dies zulässt ... dann leisten sie Beihilfe bzw. ermöglichen dies.

Uber ist kein einfacher Fahrtenvermittler, weil sie Wegstrecken und Preise vorgeben und auch beim Mietwagenkunden kassieren.

Moia-Fahrzeuge fahren auch mit einer Mietwagen-Lizenz. Woran erkenne ich, auf welcher Rechtsgrundlage sie aktuell unterwegs sind ? Sondergenehmigung oder Mietwagenlizenz ?
Wie ist der Übergang geregelt ? darf er nur auf einem Betriebshof stattfinden, wenn ja, auf welchem ?
Zuletzt geändert von sivas am 17.11.2018, 12:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 17.11.2018, 13:15

Scheuer will Uber & Co zulassen !

Mit der Uber-Pop-Software kann die Fläche preiswert erschlossen werden, und zwar zum Selbstkostenpreis ! Mitnahme ist angesagt.
Zuletzt geändert von sivas am 17.11.2018, 13:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Taxi Christian » 21.11.2018, 10:08

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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 23.11.2018, 17:51

Nichts neues, aber eine Statusmeldung der Klage:

https://www.dieklage.de
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 24.11.2018, 05:56

Taxi Christian hat geschrieben:Erfahrungsbericht!

https://www.welt.de/wirtschaft/gruender ... nover.html


Endlich mal ein Artikel der nach echtem Journalismus riecht und nicht nach PR. Genau genommen ein latent kritischer Artikel.

PS: Danke für den Tipp. Werde ich mal raus hauen.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 03.12.2018, 02:50

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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon sivas » 03.12.2018, 13:38

Wissenschaftliche Beirat im Verkehrsministerium hat geschrieben:„Taxizentralen und webbasierte Taxivermittler werden nach der Preisfreigabe eine neue Rolle übernehmen: Sie werden die Preise festlegen, die die Kunden bezahlen müssen. Deshalb sollten sie als neue Kategorie ins PBefG aufgenommen werden.“

Damit werden die Vermittler zu Fahrtveranstaltern, zu Vertragspartnern der beförderten Kunden.
Gibt's doch schon, nennt sich AST oder Linien-Ersatzverkehr. Verlangt wird nur ein Komfort-Aufschlag oder es langt die Fahrkarte. Wer zahlt den Rest ?

Vermittler haben im PBefG nichts zu suchen ! Deren Leistung regelt der Markt.

Das Taxigewerbe selbst hat reguliert zu bleiben ! Nur so kann es preiswert sein. Der Kunde muss auch mal warten müssen, auch am Bahnhof.
Leider findet der Parameter 'Bedarf' keine Bedeutung mehr, damit begann der Absturz, bei zurückgehendem Fahrgastaufkommen, bedingt durch den Ausbau des ÖPNV. Mittelweite Fahrten gibt es nicht mehr, obwohl wir sie brauchen, zur Finanzierung der Frisörfahrten. Stattdessen wurden der Taxen immer mehr ... und die Preise höher.

Zur Bedienung der (ländlichen) Fläche braucht's 'ne Mitfahr-App ! Zur besseren Auslastung der Privatwagen ... und deren Finanzierung, wenn sich die Kosten verdreifachen.

Was machen eigentlich die Krankenkassen ? Nutzen die auch schon Uber ? Vielleicht sogar schon als Sammeltransport ?
Wäre nicht schlimm, könnten uns der ungeliebten Fahrten endlich entledigen: Rollstuhltransport ohne Aufpreis - nicht mit mir.
Zuletzt geändert von sivas am 03.12.2018, 14:50, insgesamt 14-mal geändert.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon eichi » 05.12.2018, 23:28

Nochmal zur Verdeutlichung:
Zitat alsterblick
Das mit Stromladeanschluß verstehe ich noch nicht so ganz. :roll:
220 V gibt es doch überall,

Gut, 220V ( in Wirklichkeit inzwischen 230V~) hat jeder zu Hause.
Aber hat auch jeder deutlich mehr als 20A Drehstrom (3-phasiger Wechselstrom)
als Außensteckdose zur Verfügung?
Als Beispiel
Spannung x Stromstärke= Leistung
entspricht 230 x 20 = 4,6 kW
... und wir reden von mehr als 22kW!!!
das braucht also eine Absicherung pro Phase von ca 100 Ampere! :shock:
Das sind Industrie-übliche Werte!
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon Marvin » 06.12.2018, 05:51

eichi hat geschrieben:Nochmal zur Verdeutlichung:
Zitat alsterblick
Das mit Stromladeanschluß verstehe ich noch nicht so ganz. :roll:
220 V gibt es doch überall,

Gut, 220V ( in Wirklichkeit inzwischen 230V~) hat jeder zu Hause.
Aber hat auch jeder deutlich mehr als 20A Drehstrom (3-phasiger Wechselstrom)
als Außensteckdose zur Verfügung?
Als Beispiel
Spannung x Stromstärke= Leistung
entspricht 230 x 20 = 4,6 kW
... und wir reden von mehr als 22kW!!!
das braucht also eine Absicherung pro Phase von ca 100 Ampere! :shock:
Das sind Industrie-übliche Werte!

Das halte ich für etwas hoch gegriffen. Wenn mit 22KW Gesamtleistung geladen wird, kommt eigentlich nur Drehstrom infrage, so dass die Ladeleistung auf die drei Phasen verteilt wird. Das heißt, je nach Leitungslänge muss mit ca. 32A pro Phase abgesichert werden.

Trotzdem ist das jedoch sehr viel und die Bereitstellung keineswegs profan. Der Anschluss muss - bei moderater Leitungslänge - mindestens mit 5X6mm2 Kabeln ausgeführt werden und dürfte nur dann in einen üblichen Hausanschluss integriert werden, wenn kein Durchlauferhitzer verwendet wird. Zur Verdeutlichung, was 22KW bedeutet: Diese Leistung hat ein handelsüblicher Durchlauferhitzer. Und der ist in vielen Gemeinden genehmigungspflichtig obwohl die Leistung in der Regel nur kurzzeitig abgefordert wird. Das parallele Laden mehrerer Elektrofahrzeuge, beispielsweise nach Feierabend in einem Wohnblock, kann die gesamte elektrische Infrastruktur zum Erliegen bringen. Deshalb sind meines Wissens Schnelladestationen auch genehmigungspflichtig und in der Anzahl begrenzt.
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon eichi » 06.12.2018, 18:38

Prinzipiell hast du natürlich recht, der Spannungseingang
bei Dreiphasen-Versorgung wäre dann min. 32A/ Phase abzusichern.
Der Ladestromwäre dann, abseits von Wandlerverlusten, 100A
in etwa. Frage: wieviel Energie frisst die Akku-Kühlung, um die
Lebensdauer des Stromspeichers zu gewährleisten?
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Re: Klage gegen MOIA

Beitragvon CPL5938 » 07.12.2018, 17:28

Super Artikel den die Berliner Kollegen ins Deutsche übersetzt haben:

https://taxi-innung.de/2018/12/07/uber- ... m-absturz/
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