Also ...
1. ist der Artikel vom Spiegel. Darüber verlier ich kein weiteres Wort. Ich bin im SPON-Forum registriert. Die ganzen Jammerlappen, Idioten, und linksgrüne Pfeifen, die da ihren Senf zu Dingen abgeben, von denen sie keinen blassen Schimmer haben, sagt einiges über die Käufer und Leser diese Schundblattes aus - von daher nehm ich die Artikel schon garnicht mehr ernst.
2. wird Ferdinand Dudenhöffer zitiert. Der Typ ist eine Luftpumpe, die vor allem erzählt, was die Medien hören wollen.
SPIEGEL hat geschrieben:Die Haltbarkeit: Früher waren Diesel vergleichsweise einfach konstruiert, eher leistungsschwach - und deswegen mit beeindruckender Haltbarkeit gesegnet. Für die heutigen, komplexen und vor allem hochgezüchteten Selbstzünder gilt bei guter Pflege eine Laufleistung von 200.000 Kilometern als üblich - genau wie bei Benzinern
Ich sags ja, keinen blasen Schimmer von der Materie ...
Das moderne Turbodiesel komplex gebaut sind - sei's drum.
Sind sie deswegen anfälliger? Nein!
Das Problem ist eher mangelnde Pflege und falsche Fahrweise.
Ein Kunde von mir fährt E-Klasse von 2006. 3.2 Liter Reihensechszylinder Diesel mit 204 PS. Die Kiste geht auf 350.000 km zu und läuft immer noch - wie ein Jahreswagen. Er hat damals 80.000 Euro dafür hingelegt und ist mit dem Auto völlig zufrieden. Und er fährt seine Autos immer bis zum Ende.
Diesel muss man fahren können, weil die Kraftentfaltung und Drehmomentverlauf völlig anders sind. Der beste Lastbereich liegt zwischen 1.500 und 2.500 U/Min. Die Dinger sollen ziehen, nicht drehen!
Was ist denn zu beachten?
- nach dem Kaltstart ordentlich warmfahren (nicht über 2.000 U/min)
- Kaltfahren oder kaltlaufen lassen (je nach Strecke und Geschwindigkeit 2-5 min).
Der Turbolader muss geschmiert zur Ruhe kommen - egal ob Diesel oder Benziner. Das war schon immer so. Steht auch in der Betriebsanleitung. Da mal nachzuschlagen, ist nicht zuviel verlangt. Ich bin auch mal von Benzin auf Diesel umgestiegen und hab erstmal nachgeguckt, was es alles zu beachten gibt.
Ruhig ein bissel 2-Takt-Öl in den Tank kippen oder noch besser ab und zu mal Aral Ultimate Diesel oder Shell V-Power Diesel tanken, damit die Injektoren gereinigt werden und der Partikelfilter nicht verstopft - das verbennt nämlich rußfrei.
Wo wir schon bei Sprit sind: Ich hab gestern Ultimate Diesel mit V-Power Diesel gemixt. Holla die Waldfee sag ich nur ...
Juskwe hat geschrieben:
Zudem müssen selbst moderne Diesel wesentlich stärker gedämmt werden als Benziner, hab letztens mal bei laufendem Motor die Haube aufgemacht und bin fast umgefallen wie laut der Motor doch ist, bei nem Benziner hört man da nur ein säuseln. Man sagt ja immer, dass moderne Diesel weniger nageln, das stimmt einfach nicht, die sind nur selbst in kleinwagen besser gedämmt. Und selbst in 123ern war es im Innenraum nicht so laut, nur nach außen waren die Dinger doch kaum gedämmt. Das ist heute anders, wohl auch um dem Dieselimage (Traktor) zu entkommen.
Das auch moderne Dieselmotoren im Leerlauf und beim Beschleunigen lauter sind als Benziner ist ja nun kein Geheimnis.
Nur ich hab privat V6-Diesel, der klingt schon recht satt und durchaus angenehm. Vor allem das Fauchen beim Zwischenspurt hat was. Und zwischen 60 und 140 km/h hört man vom Motor kaum was.