Tarifantrag in Berlin gestellt

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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon Jim Bo » 03.05.2019, 08:32

eichi hat geschrieben:Btw...
Ich warte ja immer noch auf die Funktion bei
bestellten Touren, dass bei einer Fehlfahrt eine
Pauschale (Heiermann/5€) per App oder Telefonrechnung
eingezogen werden kann.


Als Taxifahrer steht man auch nur intuitiv spontan an einem Halteplatz. Selbst wenn Vorbestellungen im System sichtbar sind, stehst du nicht ausschließlich für diesen Auftrag an, sondern kannst durch jeden anderen Auftrag weggelotst werden. Das spricht gegen deine Idee.

Dafür spricht das System, was mytaxi verwendet. Dass man sich bereits am Vortag Vorbestellungen reserviert, man also Zeit opfert sich für diesen Auftrag zu reservieren.
Dafür spricht auch, wenn man einen Auftrag erhält, sich vom Taxistand entfernt und sich dann erst der Auftrag als Fehlfahrt herausstellt. Dass man dann eben nicht leer zum Taxistand zurückfährt und sich ganz hinten wieder anstellen muss. Für solche Aktionen vom Kunden sind 50 Euro Gebühr sogar realistisch. In meinem Job sind die besten Fahrten Fehlfahrten, denn wir bekommen unser Geld, so oder so.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon taxipost » 03.05.2019, 11:58

titanocen100 hat geschrieben:
Jim Bo hat geschrieben:muss er bei dir einen Pfand dalassen.


ich bin nicht verpflichtet, einen Pfand anzunehmen.
Fakt ist, dass ein Kunde nicht in ein Taxi einsteigen darf, wenn er weiss, dass er kein Geld dabei hat.
Es ist das Analogon zur Personenbeförderung mit Bus und Bahn.
Bus und Bahn haben sich mit dem Gericht geeinigt, dass sie ein erhöhtes Beförderungsentgelt nehmen dürfen, um nicht bei jedem FG, der "schwarz" fährt, gerichtlich klagen zu müssen. Leider ist dies dem Taxler bzw TU nicht möglich.

Ich kann, wenn ich will, mir vom FG einen Pfand (z.B. Smartphone) geben lassen und ihm die Gelegenheit geben, Geld zu holen. Ich muss es aber nicht.
Übrigens darf ein amtlich beglaubigtes Dokument (Personalausweis, Reisepass) nicht als Pfand genommen werden, obwohl dies hin und wieder geschieht von Taxlern, die genauso wenig Ahnung haben wie Du.
Apropo amtlich beglaubigtes Dokument:
Eine bargeldlose Zahlung per Kredit- oder Debitkarte ist (neben Gültigkeit und Akzeptanz) nur dann möglich, wenn der Kunde bereit ist, ein amtlich beglaubigtes Dokument vorzulegen, so dass der Taxler Name und Anschrift zur kurzfristigen Speicherung notieren kann (konform mit dem Datenschutzgesetz)

Obwohl diese Thema äusserst spannend ist, schlage ich einem Mod oder SuperMod vor, dieses Thema zu verschieben "Personenbeförderung - wann muss sie durchgeführt werden" oder "Rechte und Pflichten bei der Personenbeförderung"

der fahrgast darf dein taxi auch ohne "geld dabei" betreten.
er darf nur nicht "nie bezahlen wollen".

das ist ein unterschied.

mit dem einsteigen kommt ein zivilrechtlicher vertrag zustande.
beim "nie bezahlen wollen" liegt strafrechtlicher betrug/-versuch vor.

in DE, anderes als in Österreich, gibt es keinen zechepellerei-§; nur betrug.

daher ist im taxigewerbe sinnlos, bei zahlungsproblemen die POL zu holen.
ist der fahrgast bereit seine personalien bekannt zu geben,
kann auf das holen/warten auf die POL verzichtet werden.
POL macht sowie nix anderes, als nur die personalien festzustellen und
sie dir zzr verfügung zu stellen.

im übrigen,
du darfst die kundendaten stets 10+1 jahre speichern.
das muss zu sogar, siehe einzelaufzeichnungspflich und aufbewahrungspflicht.

ist ein alter hut,
hat nix mit dsgvo zu tun.

datenschutz gab es vor der dsgvo auch schon und
heute wird genauso dagegen verstossen wie vor früher.
ich vermute, fast alle taxibetriebe würden eine entsp. überprüfung nicht überstehen.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon titanocen100 » 03.05.2019, 12:05

Jim Bo hat geschrieben: In meinem Job sind die besten Fahrten Fehlfahrten, denn wir bekommen unser Geld, so oder so.

Dann fährst Du wohl für UBER, da gibst es keine Fehlfahrten, denn der Kunde muss bei Bestellung sofort bezahlen. Wenn er dann nicht zur angegebenen Zeit vor der Tur steht und auch telefonisch nicht erreichbar ist, fährt der Fahrer nach einer gewissen Frist wieder weg und das Geld ist pfutsch.
Auch beim Direkteinstieg am Halteplatz wäre solch ein Vorgehen mögich. Der Fahrer tippt das Fahrziel ein, die Funkzentrale ermittelt den Preis, der per paypal sofort eingezogen wird. Dasnn bekommt der Fahrer das okay und die Fahrt geht los.
Auf diese Weise gibt es keine Fehlfahrten mehr, der Fahrer hat weniger Bargeld bei sich.

Der einzige Nachteil ist, daß mein Chef dann mich auszahlen muss und nicht wie jetzt, wo ich jeden Mo. mein Geld in den Briefkasten des Büros werfe. :wink:
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon taxipost » 03.05.2019, 12:18

und damit hättest du wieder einen dritten,
von dem du abhängig bist.

läuft hier nicht ein thread - mt vermittelt mietwagen, o.ä.

taxigewerbe ist lernresistent.
auch ein alter hut.

im übrigen,
du hast einen denkfehler bzgl. debit-karten.
es gibt nur eine sorte /art - debit.
debit ist sozusagen die alte ec-karte.
eine eckarte der sparkasse ist genauso,
wie eine ec-karte der volksbank,
nur eine ec-karte/debit.

in B sind debit,
alle, weil es gibt keine debit 1 oder debit 2

und

3 "übliche" cc anzunehmen.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon titanocen100 » 03.05.2019, 12:37

taxipost hat geschrieben:du hast einen denkfehler bzgl. debit-karten.
es gibt nur eine sorte /art - debit.
debit ist sozusagen die alte ec-karte.
eine eckarte der sparkasse ist genauso,
wie eine ec-karte der volksbank,
nur eine ec-karte/debit.

in B sind debit,
alle, weil es gibt keine debit 1 oder debit 2

und

3 "übliche" cc anzunehmen.


war doch mein Reden:
1 Debit und 3 Kreditkarten
da ich berechtigt bin, VK zu nehmen und eine Fahrt ablehnen kann, wenn der FG nicht sofort zahlen kann, erübrigt sich das "ich gehe mal schnell nach oben und hole Geld"
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon taxipost » 03.05.2019, 15:27

würde ich so nicht unterschreiben.

du meinst,

1. dein fahrgast hat kein geld bei und auch keine karten,
2. er will aber fahren und das geld sm fahrziel, wie auch immer, bereitstellen,

weil du das recht auf "vorkasse" hast und
der fahrgast dem nicht nachkommen will,

die bef.pflicht entfällt !!!

richtig verstanden?

dünnes eis !!! und ich meine,
dass das regelmässig, ohne hinreichende zweifel an der zahlungsmoral des fg, nicht standhalten wird.
es wäre eine unangemessene benachteiligung des fg,
denn das eine ist pflicht und das andere nur "eine schuldbegleichung".

ferner kann eine bef.entgelt-verordung nicht die pflicht aus dem gesetz,
auf dem sie selbst ihre rechtsgrundlage zieht.
aufheben.

wenn ein fahrgast also mit karte bezahlen,
sich aber nicht ausweisen will,
so hast du ihn zu fahren.
auch wenn er am start kein bargeld hat.

am ende muss er zusehen,
wie er dich "befriedigt".
wenn er dir versichert, dass kohle kommt,
dann musst du ihn fahren,
weil du sonst keinen anspruch auf bezahlung hast, aber die pflicht zu fahren.

aus dem recht auf vorschuss, bist du nicht automatisch ein gläubiger.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon Jim Bo » 03.05.2019, 20:52

Und titti da hilft auch nicht dein Einwand: "Ich kann ein Pfand nehmen, ich muss es aber nicht."

Natürlich musst du kein Pfand nehmen, aber der Fahrgast darf sich vom Taxi entfernen, so oder so. :!:
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon Klaus Stein » 04.05.2019, 00:31

taxipost hat geschrieben: .... {am ende muss er zusehen, wie er dich "befriedigt" ... ]


Das stimmt , darauf möchte ich jetzt aber nicht näher eingehen .... :oops: :mrgreen:
Bitte nicht so viel Realität , mir geht es gerade gut .... ;-)
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon titanocen100 » 06.05.2019, 20:30

um es klar zu stellen:
OHNE Geld KEINE Beförderung:

das ist ganz klar im PBefG geregelt (Vorkasse, ohne VK keine Beförderung),
Ich habe dies schon hundertfach ausgeübt, auch das LABO gibt mir da Recht.
Und das Handelsgesetz auch (ohne Geld keine Ware).
Das wurde zur Genüge jetzt durchgekaut, akzeptiert es einfach.Wendet Eiuch an das LABO direkt, wenn Ihr es nicht glaubt.
Sonst könnte es womöglich sein, daß ein Mod oder Super-Mod auf die Idee kommt, diesen Thread zu schliessen, und das wäre schade.

übrigens habe ich diese Wochenende einen FG abgelehnt, weil seine Kreditkarte zu den 29.999.997 gehörte, die ich nicht akzeptieren muss (§7 nur drei Kreditkarten). Pech für den Kunden, aber er wollte sowieso nur in das benachbarte Rohrdamm-80 Hotel. Bestimmt hat er ein anderes Taxi gefunden, daß seine Karte akzeptieren musste.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon Jim Bo » 06.05.2019, 21:16

titanocen100 hat geschrieben:
Jim Bo hat geschrieben:Titti warst du nun bei der Demo oder warst du nicht dabei?


Leider nicht, Ich habe kein Taxi und wohne zu weit weg.



titanocen100 hat geschrieben:übrigens habe ich diese Wochenende einen FG abgelehnt,


Dachte du hast kein Taxi und bist zu weit weg von Berlin.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon titanocen100 » 06.05.2019, 21:32

Jim Bo hat geschrieben:
Dachte du hast kein Taxi und bist zu weit weg von Berlin.


Am Wochenende in Berlin (manchmal), werktags auf meiner Ponderosa.
Wie sieht es bei Dir aus, wo wohnst Du (Berlin oder a.), bist Du ein Taxifahrer oder Kunde ?
Immer nur einseitig ausfragen wollen, langweilt.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon Gruppenmoderator » 07.05.2019, 09:34

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Bleibt bitte beim Thema!
Ich bin ein Bot, ich diskutiere nicht. Reklamationen bitte per PN an die Moderation oder Forenleitung. :arrow: Forenregeln
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon taxipost » 08.05.2019, 07:06

titanocen100 hat geschrieben:um es klar zu stellen:
OHNE Geld KEINE Beförderung:

das ist ganz klar im PBefG geregelt (Vorkasse, ohne VK keine Beförderung),
...

wo -§§-, zeigen !
titanocen100 hat geschrieben:...
Ich habe dies schon hundertfach ausgeübt, auch das LABO gibt mir da Recht.
...

und das ist dein argument ?!

hast du schriftlich nachgefragt jnd eind schriftliche stellungnahme bekommen ?
oder
hast mal - sozusagen zw. tür und angel - nachgefragt a la "wenn einer kein geld - muss ich den fahren"?

ganz abgesehen davon,
das labo hat bereits mehrfach bewiesen,
dass es irrt.

geh auf die strasse und schau nach,
wieviele taxen mit dashcams fahren !
und was macht labo, ist es deshalb gleich rechtskonform ?

nein ! und nun ?

irgendwann gibt es bussgeld und
dann ist das geschrei gross.

titanocen100 hat geschrieben:...
übrigens habe ich diese Wochenende einen FG abgelehnt, weil seine Kreditkarte zu den 29.999.997 gehörte, die ich nicht akzeptieren muss (§7 nur drei Kreditkarten)...

hier hast du recht,
aber auch nur bedingt.
irgendwann wir ein gericht feststellen,
welche drei min. "üblich" sind !
du kannst davon ausgehen, VISA ist 100% üblich.
und alle DEBIT sowieso,
egal ob sie von einer hinterhof bank hiter 7 bergen oder
der Berliner Sparkasse kommen.
Zuletzt geändert von taxipost am 08.05.2019, 07:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon titanocen100 » 08.05.2019, 10:08

das hat kein Gericht zu beurteilen, sondern ergibt sich aus einer weltweiten Statistik über die Benutzung von Kredit- und Debitkarten. Man nimmt sich die ersten drei der weltweit üblichen Kreditkarten und die erste Debitkarte, ganz einfach. Natürlich immer ohne Gewähr, denn diese Statistik kann sich ändern.
Fragen richte ich immer direkt an das LABO, früher Frau Turban, jetzt Hr. Hosemann oder Fr. Christ.
Die Beantwortung dauert zwar ein Bisschen, aber sie kommt.
Daher auch mein Wissen über das Abstellen eines Taxis, wenn das Kreditkartenlesegerät defekt ist. Sollte es zwei Beschwerden, egal ob FG oder auch ein anderer Fahrer geben, kostet die Nichteinhaltung 200E Geldstrafe.
Ich habe das LABO sogar darauf hngewiesen, welche Karten ich akzeptiere, es gab kein Veto.

Sehr schön ist auch das folgende Paradoxon: kein Taxler Berlins ist verpflichtet, SXF anzufahren, weil er eigentlich sein Pflichtfahrgebiet nicht verlassen muss. Es gibt aber keine Möglichkeit, SXF zu erreichen OHNE sein PFG zu verlassen !

§ werden von Menschen gemacht. Heute wird man zum Tode verurteilt, mit sofortiger Vollstreckung natürlich, morgen wird man freigesprochen und übermorgen erhält man das Bndesverdienstkreuz. Post mortem, versteht sich.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon Sascha1979 » 08.05.2019, 12:49

Jim Bo hat geschrieben:Titti du hast schon damals die Kunden vergrault und du vergraulst sie auch heute noch. Erschleichung einer Dienstleistung ist es nicht, solange der Fahrgast bei dir bleibt.Möchte er sich vom Taxi entfernen, obwohl er noch nicht bezahlt hat, muss er bei dir einen Pfand dalassen. Das Warten auf eine dritte Person berechtigt dich das Taxameter weiterlaufen zu lassen, aber noch lange nicht, dass du ihn anzeigst.

Ich sage es ja nicht gerne, aber ein Sascha fehlt mir gerade in dieser Diskussion :mrgreen:

Sascha würde sagen, dass Titti nicht mal Eigentümer und Besitzer unterscheiden kann.
Und seine Ausführungen hinten bis vorne - vor allem juristisch - falsch sind.
Freundliche Grüße, ein TAXI-Kunde!
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon titanocen100 » 08.05.2019, 14:32

Sascha1979 hat geschrieben:Sascha würde sagen, dass Titti nicht mal Eigentümer und Besitzer unterscheiden kann.
Und seine Ausführungen hinten bis vorne - vor allem juristisch - falsch sind.


Da kann ich nur noch mitleidig lächeln :D
Ich habe jedenfalls in 25 Jahren keine 750 Fälle der Zahlungsunfähigkeit gehabt, so wie GNIT-Sascha in 10 ! Jahren...
Ich kenne mich mit den Gesetzen des PBefG, der TTO, der TO und div. anderen wie BGB, eben alles, was das Taxigewerbe Berlins betrifft, sehr gut aus.Ich bin nicht perfekt.
Doch wie heisst es so schön:
"Laßt uns perfektionieren, was sich zu perfektionieren lohnt" (Harry Potter - der Orden des Phoenix)
Also, spielt mit jmd. anders uind vor allem woanders, am Besten auf der Autobahn - mea culpa.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon taxipost » 09.05.2019, 19:50

titanocen100 hat geschrieben:das hat kein Gericht zu beurteilen, sondern ergibt sich aus einer weltweiten Statistik über die Benutzung von Kredit- und Debitkarten...

was rauchst du für zeug ?!
grundsätzlich habe ich nix dagegen,
wenn sich jemand etwas locker machen will,
aber dein zeug scheint gleich sämtliche synapsen zu killen.

auch dann,
wenn man deiner argumentation folgen würde und eine statistik auswertet,
dann gehst du voll baden.

die vorschrift des §7 haben nur regionalen charakter !!!

d.h.

hier ist nicht eine weltweite statistik ausschlaggebend !
sondern die,
die sich am nächsten des vorgegebenen marktes orientiert.

ich will aber nicht so sein und
lass auch eine weltweite zu,
weil diese +/- die gleichen kartenpräsenz darstellen dürfte;
VISA, AMEX, Master ... und erst dann...mit abstand...der rest.
die reihenfolge dieser 3 kann vielleicht mal differenzieren, aber...

und glaube nicht, dass die chinesische CC eine rolle spielt, wg. 1+ milliarden chinesen.
auch in china ist VISA nr.1.

weiter hast du es immer nocht nicht verstanden,
es gibt nicht 1.000.000 unterschiedlicher debit karten.
debit ist die art.

in DE ist jede, ehemals, "ec-karte" eine debit.
in UK steht auf "den ec-karten" sogar debit drauf.

egal wie du es drehst und wendest,
debit karten musst du nehmen,
weil hier keine unterschiedlichen gibt.
debit ist eine belastungskarte des kontoinhabers.

wenn du auf einen parkplatz mit dem zusatzschild "pkw frei" parken willst,
siehe vz 1024-10,
dann kannst du dort mit jedem pkw parken.
nicht nur mit einem fliessheck !!!

und gleiches gilt für zb. VISA.
VISA, herausgegeben durch die berliner sparkasse ist auch nur VISA !!!
genauso wie die VISA, der hinterhof bank hinter 7 bergen.

du kannst nicht sagen, VISA berliner sparkasse - OK
VISA "sto new camilo" - NO.

eine taxe "muss" ral 1015 sein, 4 räder haben, 2 türen auf der rechten seite usw.
ein w213 mit gen. merkmalen ist taxe, prius auch und sogar ein vw.

alles fahrzeuge der art taxi.

gemäss §7 hast du 3, im geschäftsverkehr übliche CC zu akzeptieren.
diese vorschrift richtet sich an dich, dein geschäft, an deinem ausübungsort usw.
Zuletzt geändert von taxipost am 09.05.2019, 19:57, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon titanocen100 » 09.05.2019, 20:36

Hier verwechselt Du wieder einmal etwas:
Debit, Visa, Amex u.a sind KartenArten
§7 sagt aber aus, daß ein BrL Taxifahrer nur verpflichtet ist, drei KARTEN (und eben nicht KartenARTEN) zu akzeptieren (gleiches trifft für Debit zu)
Es steht auch nichts davon, dass sich dies auf den europäischen Raum nur bezieht, denn das würde bedeuten, daß ein Brl. Taxler KEINE nicht-EU Karten akzeptieren muss.
Sicher hat §7 nur regionalen Charakter, dies bedeutet aber lediglich, daß dieser § nur für Berlin zutrifft und nicht für andere Gemeinden !
Ein anderer Ort sagt u.U., Kreditkartenakzeptanz ist freiwillig, oder bei uns müssen 5 Kreditkarten und 3 Debitkarten akzeptiert werden.
Diese Nichtvereinheitlichung macht das Ganze so unübersichtlich und auch teilweise unverständlich.

taxipost hat geschrieben:
hier ist nicht eine weltweite statistik ausschlaggebend !
sondern die,
die sich am nächsten des vorgegebenen marktes orientiert.


In welchem § des PBefG oder der TTO steht das ?

taxipost hat geschrieben:i

und glaube nicht, dass die chinesische CC eine rolle spielt, wg. 1+ milliarden chinesen.
auch in china ist VISA nr.1.

Visa ist nicht gleich Visa. Visa wird herausgegeben von z.b. der Postbank, der Dt. Bank, der Lufthansa usw. Such Dir eine aus, die Du akzeptieren willst (aber nicht musst). Du kannst Deine Auswahl auch jederzeit ändern. Dazu gibt es noch die Visa-Prepaid und die Visa-Charge (die eigentlich streng genommen gar keine echten Kreditkarten sind, denn wenn auf den Karten kein Guthaben ist, was äußerlich nun mal nicht zu erkennen ist, dann zeigt der Kartenleser Error51 (kommt gleich nach Error50)

taxipost hat geschrieben:weiter hast du es immer nocht nicht verstanden,
es gibt nicht 1.000.000 unterschiedlicher debit karten.
debit ist die art.

Ist doch seither mein Reden.
Allerdings hast Du Dich um eine Kommastelle geirrt, denn es gibt 100.000.000 (in Worten Einhundert Millionen) der verschiedensten Debitkarten (Debit-Sparkasse,Debit-Volksbank,Debit National Bank of South Africa, Debit Banco de Brasil...). Such Dir einfach eine aus aus den 100.000.000 aus :D

taxipost hat geschrieben:wenn du auf einen parkplatz mit dem zusatzschild "pkw frei", siehe vz 1024-10,
dann kannst du dort mit jedem pkw parken und nicht nur mit einem fliessheck !!!

Sicher, aber wenn auf dem Parkplatz steht " nur für Mütter mit Kindern" darf da eben nicht jeder parken !

taxipost hat geschrieben:

gemäss §7 hast du 3, im geschäftsverkehr übliche CC zu akzeptieren.
diese vorschrift richtet sich an dich, dein geschäft, an deinem ausübungsort usw.


Sicher und genau das mache ich auch. Nur das dieser Geschäftsverkehr sich bei mir nicht auf den Dt. oder EU-Raum bezieht, sondern auf den internationalen, weltumfassenden Raum.
Mag sein, dass in GER die Visa der Dt. Bank führend ist, EU-weit gesehen aber u.U. nicht, sondern da ist es die AMEX der Bank of Spain. Welche willst Du denn nun nehmen ?
Alle 30 Mio CC oder 100 Mio DK musst Du jedenfalls nicht akzeptieren können.

Doch wie schon gesagt, das gehört nicht hierher.
Die Pro und Cons hier sind zwar äusserst interessant, aber sie berühren das Thema nur periphär.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon miamivice » 10.05.2019, 02:09

Aus der Morgenpost vom 26.4.19:

Taxifahren wird in Berlin schon bald teurer. Die zuletzt 2015 angehobenen Preise werden voraussichtlich um mindestens acht Prozent steigen. Eine entsprechende Entscheidung des Berliner Senats steht unmittelbar bevor, heißt es aus der Senatsverkehrsverwaltung. „Ein Senatsbeschluss vor der Sommerpause wäre zeitlich ehrgeizig, ist aber nicht ausgeschlossen“, sagte Jan Thomsen, Sprecher von Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) der Berliner Morgenpost.
(..)
Beim Berliner Taxigewerbe wird auf den Beschluss sehnlichst gewartet. Mit Verweis auf steigende Kosten hatte die Branchenverbände bereits vor gut einem Jahr beim Senat eine Anhebung der Taxitarife beantragt. „Vor allem der zwischenzeitlich erhöhte Mindestlohn, aber auch die wachsende Konkurrenz von Uber und Co. machen unseren Gewerbe schwer zu schaffen“, sagte Detlev Freutel, Vorstandschef des Taxiverbandes Berlin, Brandenburg e.V. In den vergangenen Monaten seien zudem die Kraftstoffpreise und die Werkstattkosten nochmals gestiegen.
(..)
Laut dem Antrag der Branchenverbände vom April 2018 soll sich eine Taxifahrt in Berlin auf den ersten sieben Kilometern um 20 Cent auf 2,20 Euro verteuern. Für jeden weiteren Kilometer sollen dann 1,65 Euro statt derzeit 1,50 Euro berechnet werden. Der vor allem bei Touristen beliebte Winkemann-Tarif für eine Kurzstrecke von maximal zwei Kilometern soll künftig sechs statt fünf Euro kosten. Die Einschaltgebühr, die das Taxameter dem Fahrgast gleich beim Einsteigen anzeigt, soll hingegen mit 3,90 Euro konstant bleiben. Unterm Strich würde das bedeuten, dass die etwa die rund acht Kilometer lange Fahrt vom Bahnhof Zoo zum Flughafen Tegel künftig 21 Euro statt derzeit 19,40 Euro kostet (plus acht Prozent).

Ob der Senat dem Antrag der Taxiverbände folgt oder andere Festlegungen trifft, dazu wollte sich Behörden-Sprecher Thomsen nicht äußern. Er verwies auf eine noch ausstehende Anhörung, zu der im Mai die Taxiverbände, aber auch Vertreter von Gewerkschaften sowie der Industrie- und Handelskammer geladen werden. Allerdings hat ein vom Senat in Auftrag gegebenes Gutachten den dringenden Handlungsbedarf bestätigt. Die dargestellte Situation des Taxigewerbes und die vorgestellten Tarifvorschläge fanden bei den Gewerbevertretern allgemeine Zustimmung, so Thomsen.

Die Taxipreise waren zuletzt im Juni 2015 angehoben worden, um bis zu 25 Prozent.

Dem kollektiven Suizidbedürfnis des TVB und anderer Verbände ist entgegenzuwirken.

Der politisch motivierte Tarifwucher vom Juni 2015 wirkt noch nach, die Tarife sind immer noch zu hoch. UBER-Discounttaxi fischt den überteuerten Taxis immer mehr Kunden weg, so daß die Taxifahrer noch mehr darben müssen. Immer längere Arbeitslosigkeitsphasen während der Taxischichten sind mittlerweile selbstverständlich als ob dies zum Berufsalltag dazugehörte und nicht illegal wäre. So sehr kann man Taxitarife gar nicht anheben um den staatlich beförderten Arbeitsdiebstahl durch UBER-Discounttaxen zu kompensieren.

Anstatt UBER-Discounttaxi als ungerufenen Eindringling, unlauteren Wettbewerber und Resourcenvergeuder zu verbieten, Taxikonzessionsvergaben tatsächlicher Nachfrage anzupassen, kundenfreundliche Taxitarife festzusetzen und Taxifahrer wieder normal arbeiten zu lassen, soll der Kunde durch weiterhin überteuerte Taxitarife die existenzbedrohlichen Arbeitslosigkeitsphasen der Taxifahrer (i.e. Vegetieren an überfüllten Taxihalten, unnützes Leerkilometersammeln und Minderumsatz) subventionieren, was viele Kunden naturgemäß dazu bewegen wird zur Heuschrecke UBER überzuwechseln.
Zuletzt geändert von miamivice am 10.05.2019, 02:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tarifantrag in Berlin gestellt

Beitragvon taxipost » 10.05.2019, 08:08

titanocen100 hat geschrieben:Hier verwechselt Du wieder einmal etwas:
Debit, Visa, Amex u.a sind KartenArten
....

und ganu hier liegst du falsch.
§7 regelt, dass zwei kartenARTEN anzunehmen sind.

1. kreditkarten
2. debitkarten

ferner bestimmt §7, dass nur 3 unterschiedliche/übliche typen der art = KREDITKARTE angenommen werden müssen.

deutsche bank VISA = art - CC / typ - VISA / händer - deutsche bank,
berliner sparkasse VISA = art - CC / typ - VISA / händer - berliner sparkasse.

geh zu deiner hausbank und frag,
wo dein kreditkarten konto liegt - bei der hausbank oder kredikarteninstitut ?

es ist wie mit den autos.
pkw = art,
w213 = typ,

und einen neuen w213 kannst du in B zb. bei der daimler niederlassung ODER
bei einem vertragshändler zb. "saparowski".

du kaufst aber immer - EINEN NEUEN W213 !!!

zu 2.
bei debit macht §7 keine einschränkung auf 3 typen, sondern sagt - "alle dieser art " !!!


titanocen100 hat geschrieben:Sparkasse,Debit-Volksbank,Debit National Bank of South Africa, Debit Banco de Brasil...). Such Dir einfach eine aus aus den 100.000.000 aus ...

hier gibt es nix zum aussuchen, weil §7 bei debit ALLE vorschreibt.
nur bei CC konkretisiert §7 - 3 übliche dieser art.
DIESER SATZ GILT NUR FÜR CC !!!

titanocen100 hat geschrieben:taxipost hat geschrieben:
wenn du auf einen parkplatz mit dem zusatzschild "pkw frei", siehe vz 1024-10,
dann kannst du dort mit jedem pkw parken und nicht nur mit einem fliessheck !!!

Sicher, aber wenn auf dem Parkplatz steht " nur für Mütter mit Kindern" darf da eben nicht jeder parken !

das ist richtig !
aber ganau das hast du im §7 NICHT.
dort steht beim thema debit nur ein "zusatzschild -DEBIT- " und
beim thema CC ein "zusatzschild 3 übliche (bei autos könnte man auch meistverkaufte sagen) typen ".

hör auf den leuten quark zu vermitteln.
irgendeiner wird deine "vorschläge" anwenden und kriegt einen drauf.
wenn du so gegen diese, mittlerweile ohne 1,50 "ausgleich", pflicht bist,
dann wo warst zu 2015-2018 bei der klage gegen die pflicht.
kann mich nicht daran erinnern, dass von dir irgendeine unterstützung kam.

damals haben alle schön gelacht,
"cc super, mit 1,50 super-duppa... usw."

den meisten ist gar nicht klar,
was alles an einer unbarzahlung, mit erhebung personenbezogener daten, alles dranhängt.
Zuletzt geändert von taxipost am 10.05.2019, 08:30, insgesamt 7-mal geändert.
taxipost
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