Berliner Taxinachrichten

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der Clown
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Beitrag von der Clown » 08.01.2011, 12:46

@holzy

es entsteht langsam der Eindruck, dass Du Dich in Deiner Argumentation verzetteln könntest.

1. Wenn man neben der Bahn andere Anbieter auf der Schiene zulässt, muss das nicht immer von Nachteil sein.

Die Telekom kann auch neben anderen Wettbewerbern bestehen. Und der Markt ist vielfältiger und dynamischer geworden. Warum sollte die Bahn also nicht weiterhin Anteile verlieren, wenn ihr Versorgungsangebot nicht ausreicht?

2. Der ÖPNV war noch nie kostendeckend und wird es auch wohl nie werden. Es stellt sich aber besonders bei der Kassenlage öffentlicher Haushalte die Frage nach der Höhe.

3. Die Personalkosten sind wohl nicht als einzige Ursache für den derzeitigen Zustand der Bahn auszumachen.

Der Streik der GdL vor rund 18 Monaten war zwar schon sehr beeindruckend und man kann nicht ausschließen, dass die anderen Gewerkschaften transnet und GdBL es ihr nachmachen werden, aber man sollte dabei nicht außer Acht lassen, ob die bisher gezahlten Löhne in einem vertretbaren Rahmen stehen.

Aus meiner Sicht sollte die Bahn sich ernsthaft fragen, wie sie ihr Angebot besser organisieren kann und aus welchen Bereichen sie sich zumindest zum Teil zurückziehen sollte.

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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 08.01.2011, 16:13

Ich muß mich selber korrigieren.
Habe mich einmal etwas in das Thema Nahverkehr eingelesen, zuletzt heute in der NRZ :arrow: Verantwortung für Winterchaos
:arrow: Konsequenzen aus Winterchaos

Mit erstaunen habe ich die Zahlen gesehen (z.B. 900 Millionen Gewinn im Bereich Nahverkehr).
Für mich stellt sich tatsächlich nicht mehr die Frage, ob der von der Regierung (aller Couleur) gewollte Börsengang und die dazu nötige Bereinigung der Bilanzen mit der Verringerung der Ausgaben im Bereich Personal und Instandhaltung der Auslöser für den derzeitigen Zustand des Nahverkehrs ist.
Dies ist meiner Meinung nach eine Tatsache.

Sehr Humorvoll muss man bei der Forderung der Politik nach Konsequenzen sein wenn man bedenkt das die letzten vier Regierungen (seit Helmut Kohl) genau diesen Weg gefordert haben.
Da kommt auch mein rheinischer Humor an seine Grenzen.
Was haben wir uns da zusammen gewählt :evil:
Obwohl die Alternativen ja auch nicht wirklich gegeben waren :twisted:
„Alle sind irre, aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht wird Philosoph genannt" (Ambrose Bierce)

minol
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Beitrag von minol » 11.01.2011, 01:05

Soweit ich das aus fachkundigen Kreisen verstanden habe, besteht das Hauptproblem darin, daß die S-Bahn ihre Gewinne an die DB AG abführen muß und diese Gelder nicht wieder bei der Berliner S-Bahn eingesetzt werden - und es geht hier um viel Geld, mit dem man einiges reißen könnte. Deutlich besser würde demnach der Zustand der S-Bahn aussehen, wenn der Geldtransfer unterbrochen würde.

Die S-Bahnen sind Anfang des Jahres ausgefallen, weil sich Schneekristalle in den Motoren absetzen und so den Alterungsprozeß beschleunigen. Das geht einige Jahre gut, dann setzen die Motoren aus - und zwar reihenweise, weil die Motoren verschiedener Züge etwa das gleiche Alter haben. Es gibt wohl Ersatzmotoren, aber nicht genug. Dieses Problem gibt es wohl auch bei einigen Lokomotiven der Regionalexpresse rund um Berlin, so daß hier wohl auch Zugknappheit entstanden ist.

Bei der S-Bahn kommt das Problem hinzu, daß die Sandstrahlbremsen neuerdings regelmäßig geprüft werden müssen, was bei Frost nicht so leicht oder gar nicht mehr möglich ist. Unterbleibt eine Prüfung oder fällt sie negativ aus, darf der Zug nur noch mit 60km/h fahren - aber nur für eine Woche, dannach darf er gar nicht mehr fahren.

Es ist klar, daß an das Einhalten des Normalfahrplans unter diesen Umständen nicht mehr zu denken ist. Deswegen wird es ab 24.1. einen neuen Fahrplan geben - den 60km/h-Fahrplan mit deutlich ausgedünntem Takt, der dafür aber zuverlässig ist. Hierzu habe ich übrigens ein Rätselchen parat, siehe http://www.taxiforum.de/forum/viewtopic ... 6501#86501 :D

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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 11.01.2011, 03:10

minol hat geschrieben:Soweit ich das aus fachkundigen Kreisen verstanden habe, besteht das Hauptproblem darin, daß die S-Bahn ihre Gewinne an die DB AG abführen muß....
Da der Nahverkehr (und damit auch die S-Bahn Bundesweit) zur Bahn AG gehört, ein normaler Vorgang.
Die Rückinvestitionen in den Nahverkehr ist eine Frage der Örtlichen Verkehrsorganisation.
Hier im Gebiet sind dies die Verkehrs Verbünde (KVB, VRR etc.) welche gegenüber den Städten die Fahrplansicherheit garantieren sollen und dafür die DB und die privaten Betreiber bezahlen.
Die Kürzung der Zahlungen bei nicht Erfüllung dieser Verträge hat hier schon eine etwas längere Geschichte und inzwischen zu nachhaltigen Investitionen seitens der Bahn geführt.Von daher ist der Weg eures Senates durchaus richtig, allerdings wird es etwas dauern bis Ergebnisse sichtbar werden.

Private Betreiber einer Bahnstrecke sind allerdings auch nur bedingt als Konkurrenz geeignet, da sie ausschließlich profitable Strecken bedienen.
Alles was nicht so viel bis gar keinen Gewinn abwirft wird bei der DB bleiben.
Der Druck muss also von den Städten als Auftraggeber kommen.
In München, Frankfurt und im Köln/Düsseldorfer Raum sind jetzt erst (nach einigen Jahren der Zahlungskürzungen) die S-Bahnzüge erneuert worden, bei Androhung einer kompletten Zahlungseinstellung 2007/2008
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 11.01.2011, 05:04

Habe gerade in den Nachrichten gehört das es Stimmen gibt die einen Verzicht des Finanzministeriums auf die jährlichen Abführungen der DB an dasselbe in Höhe von einer halben Milliarde Euro (das sind 5000 Millionen oder anschaulicher eine 5 mit 11 Nullen) :shock: fordern um diese in die Problem Zonen zu Investieren.

So langsam verstehe ich die Probleme der Deutschen Bahn.
Der Bund fordert einen hohen Gewinn der nur mit extrem niedrigen Kosten zu verwirklichen ist und zeigt bei Missständen dann wieder auf die "böse" Bahn :roll:
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Beitrag von eichi » 11.01.2011, 14:00

Das ist, wie in vielen anderen Firmen auch, das grundsätzliche Problem
zwischen den 'Ingenieuren' und dem 'Kassenwart'. In Aktiengesellschaften
haben die Shareholder größere Entscheidungsmacht bei Investitionen als
die zuständigen Fachabteilungen, leider fehlt dafür den Aktionären
stets die Fachkompetenz.
Es gibt für sowas das alte Sprichwort: "Den Bock zum Gärtner machen!"

@ TMB
1.000 = Tausend
1.000.000 = Million
1.000.000.000 = Milliarde
ergo
5.000.000.000 = 5 Milliarden ( 9 Nullen )
500.000.000.000 = 500 Milliarden ( 11 Nullen )
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

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Beitrag von reasoner » 11.01.2011, 20:00

Regierung: ca. 10 Nullen.
Staatsverschuldung: eine 1 mit 12 Nullen und dann noch eine 8 mit 11 Nullen oben druff.

Wattwurm
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Beitrag von Wattwurm » 11.01.2011, 20:36

Wenn zuviele Taxen aus unserem Kerngeschäft abgezogen werden um S-Bahn- oder U-Bahnkunden zu bedienen, besteht die Gefahr das "normale" Kundschaft nicht mehr zeitnah bedient werden kann!

Ich habe es schon oft erlebt, wenn zwischen Neumünster und Hamburg sich mal wieder ein Lebensmüder vor den Zug geschmissen hat, und die Bahn AG mal so eben 20-30 Taxen irgendwo in die Pampa beordert, haben wir echt Probleme unsere Kundschaft wie gewohnt zeitnah zu bedienen!

Ich will mich neuen Geschäftsfeldern nicht verschliesen, ich befürworte die Zusammenarbeit mit anderen Verkehrsträgern, aber ein Minimum an Planbarkeit sollte schon vorhanden sein, um auf eine erhöhte Nachfrage entsprechend reagieren zu können! Und die Zusammenarbeit sollte auf Dauer sein und keine Eintagsfliege!

Also einen dauerhaften Schienenersatzverkehr, eine Anruflinientaxi, einen Busersatzverkehr an bestimmten Tagen zu bestimmten festen Zeiten, ist mir entschieden lieber, als eine ad hoc Spontananforderung der Bahn von 20-30 Droschken! Das stellt uns in meiner Stadt jedesmal vor großen Herausforderungen!

Und auf diese ad hoc Spontananforderungen von Taxen kann man auch keine vernünftige Konzessionspolitik betreiben! Das kann ja morgen schon alles wieder vorbei sein!

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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 12.01.2011, 05:05

Erst einmal :oops: , danke Eichi.
dann :lol: rea.

Nachdem einmal die Zahlen verglichen wurden welche gewisse Staaten in ihre Bahn stecken bleiben bei mir keine Fragen mehrr offen:

Österreich: 248,- € pro Kopf/Jahr
Schweiz : 208,- € pro Kopf/Jahr
Schweden: 100,- € pro Kopf/Jahr
Deutschland :arrow: 43,- € pro Kopf und Jahr :shock:
Damit investieren wir weniger als Italien mit 50,- € pro Kopf/Jahr.
Das man dann bei unseren südlichen Nachbarn pünktliche/zuverlässige Züge hat wundert mich nicht.
Toll diese Geiz ist Geil Haltung :roll:
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 12.01.2011, 05:07

Was Watti betrifft, wenn Du einen Planbaren Job suchst bist Du in unserem Geschäft falsch.
Wir leben von der Spontanität und Ausnahmesituationen fördern nur das innere Wachstum :wink:
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Beitrag von classictaxi » 12.01.2011, 10:15

Thomas-Michael Blinten hat geschrieben:Was Watti betrifft, wenn Du einen Planbaren Job suchst bist Du in unserem Geschäft falsch.
Wir leben von der Spontanität und Ausnahmesituationen fördern nur das innere Wachstum :wink:
Da gebe ich dir recht Thomas, nur müssen die Landeier eben Planen. Da kommt keiner gelaufen und steigt mal eben so ein, wie in der Stadt, wenn´s mal drückt. Auf dem flachen Land ticken die Uhren eben anders, da gibt es ab 20 Uhr auch keine Fußwege mehr, weil hochgeklappt .
Vor ganz ganz langer Zeit, hat mir mal ein Fahrgast was über Taxi und Taxifahrer erzählt und uns mit Nutten verglichen. "Eigentlich braucht euch keiner, nur wenn´s mal wieder drückt, dann soll es schnell gehen"
Ich hab das damals mit einem Lächeln abgetan und gedacht "armer Irrer".
Irgendwie werde ich immer wieder das Gefühl nicht los und muß über diesen Satz nachdenken. Warum nur?
Es heißt "Zeit ist Geld". Zeit ist nicht Geld, Zeit ist die Abwesenheit von Geld. Aber Heute haben wir Geld. Alles ist aus dem Gleichgewicht.

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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 12.01.2011, 16:51

Ganz einfach, wir sind wie Nutten (wobei mir dieser Ausdruck überhaupt nicht gefällt, einigen wir uns auf Prostituierte)............oder Friseure, oder Bartender, oder Physiotherapeuten, oder Verkäufer, oder Straßenkehrer, oder Ärzte oder Krankenpfleger oder Schuhputzer etc., etc.... :!:
Wir alle leben von den Wünschen und Bedürfnissen unserer Mitmenschen und lassen uns dafür bezahlen.
Wer das nicht versteht macht irgendetwas falsch.
Ein Fahrgast der glaubt wir seien eigentlich überflüssig hat lediglich ein Problem mit seinem Selbstbewusstsein, er kann sich nämlich unsere Dienste nicht so oft leisten wie er gerne möchte :wink:
Deshalb tut er mir nur Leid, bringt mich aber keineswegs zum Nachdenken.
Da gibt es wichtigeres auf der Welt womit ich meine grauen Zellen füttere.
Was die Landeier angeht (hast Du gesagt 8) ) man wächst halt mit den Aufgaben, vielleicht sollte jeder Taxifahrer mindestens einmal bei Karneval oder Neujahr oder zu großen Messen in einer Stadt fahren.
Dort bekommt man die Platzreife im Thema improvisieren :lol:
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Beitrag von minol » 12.01.2011, 21:49

Ich finde den Vergleich zwischen Nutten/Prostituierten und Taxifahrern nicht korrekt. Es geht zwar in beiden Fällen um eine Dienstleistung, die nur dann in Anspruch genommen wird, wenn seitens des Kunden der Wunsch besteht. Den wesentlichen Unterschied sehe ich darin, daß die Prostitution damit zu tun hat, daß jemand beliebiges ganz selbstverständlich in den intimsten Bereich des anderen eindringt - egal welche Gefühle das bei der Prostituierten auslöst. Das ist psychisch etwas ganz anderes als jemanden durch die Stadt zu gondeln, auch wenn der Fahrgast mal eklig ist.

Als ich bei Wattwurm die Forderung nach Planbarkeit las, dachte ich an etwas ganz anderes: die Karenzminute, die dem Fahrgast eine gewisse Planbarkeit bezüglich der Investition gibt, die er für die Fahrt zu leisten hat.... aber das ist eine andere Geschichte, die woanders schon erzählt wurde.... ;)

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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 13.01.2011, 05:22

Nun, sicher gibt es Unterschiede.
Genauso wie zu den anderen genannten Berufsgruppen (Ärzte werden oft noch viel intimer und die Arbeitsgegenstände bei der Müllabfuhr möchte ich hier auch nicht ausbreiten :wink: ), allerdings stört mich persönlich ein Vergleich keineswegs.
Ich bin weder besser noch moralischer als diese Damen und Herren des horizontalen Gewerbes und verdiene an ihrer Arbeit auch noch mit.
Grund genug für Achtung und Respekt.

Mir ging es allerdings vielmehr um die geistige Armut von Menschen die versuchen ihr eigenes Ego auf Kosten anderer aufzubauen.
Diese haben bei mir jeglichen Respekt und Achtung verloren und stehen weit tiefer als ich gucken kann 8)
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Beitrag von Holzy » 13.01.2011, 06:50

ich hoffe das das thema berufsgruppenvergleich in diesen thama nicht zu weit ausartet.
obwohl ich gern auch mein standpunkt dazu verbreitet hätte.
aber wie gesagt in angesicht des immer wiederkehrenden themenabgleiten verzichte ich an dieser stelle auf weitreichende komm, von mir.
nur soviel.
ich finde den vergleich, nutten und taxifahrer/in nicht unbedingt falsch und fühle mich in keinsterweise in irgendeiner form beleidigt oder gar diffamiert.

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Beitrag von Holzy » 19.01.2011, 09:44

Wie jetzt?

Hatte ich nicht so etwas geunkt?

:arrow: IHK Berlin – Mehr Wettbewerb durch Zerschlagung der S-Bahn ... Stadtmorgen

Video :arrow: Berliner S-Bahn - IHK fordert Ausschreibung des Zugbetriebs - Berliner Morgenpost

Ich muß lachen :lol:

Dabei fordeten doch schon die Grünen (wo wahrscheinlich der ähm die nächste Bürgermeisterin her kommt)
Grüne fordern sofortige Ausschreibung

Die Grünen fordern dagegen eine sofortige Ausschreibung der Berliner S-Bahn.

Der verkehrspolitische Sprecher und Europa-Abgeordnete Michael Cramer sagte am Mittwoch dem rbb, ein Monopolist wie die Bahn, der so mit seinen Kunden umgehe, müsse sofort in seine Schranken gewiesen werden. Es könne nicht drei Jahre dauern, bis man eine Entscheidung fälle, ob ausgeschrieben wird oder nicht: "Das muss jetzt endlich passieren."

quelle: http://www.rbb-online.de/nachrichten/po ... ungen.html
Als nächstes wird die BVG zerschlagen?
So hört sich das im Video an.

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Der große Berliner TAXI-Test

Beitrag von reasoner » 28.01.2011, 23:15

Achtung! Der Beitrag ist von der BILD-Zeitung und könnte eure Gesundheit gefährden. (Zu Risiken und Nebenwirkungen essen Sie die Werbebeilage und erzählen Sie nichts Ihrem Nachbarn.)

Ich hole mir rein vorsorglich einen Eimer, bevor ich ihn lese.

:arrow: BILD Berlin 28.01.11

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Beitrag von oldstrolch » 28.01.2011, 23:47

ach quatsch rea.......so schlecht haben wir berliner gar nicht abgeschlossen!

keiner hat beschissen(ausser 2 kutscher den staat um ein paar cent)

und der rest.....na wer als taxifahrer jubelt wenn er ne kurzstrecke bekommt!!!

und das beste ist das sich der jungspund OHNE navi in die sackgasse

reingelotzt hat!mit navi währ das doof!!!!

viel schlimmer ist für mich das profilieren oder der versuch dazu

von den namendlich erwähnten vorsitzenden eines taxiverbandes!

die richten meisten schaden an!!!!!!!ob die überlegen bevor sie sich

mit reportern unterhalten????????und das tun die schon seit einigen

wochen.lassen sich auch vor den wahlkampfwagen einer grünen

politikerin spannen.und das wo die grünen so taxifreundlich sind!

8) 8) 8) 8) 8) 8)
ich würde mich ja mit dir geistig duellieren,aber du bist unbewaffnet


komm auf die dunkle seite der macht....wir haben kekse :D


hier klickenzum poppen:D

Juskwe
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Beitrag von Juskwe » 29.01.2011, 01:02

Hält das Lenkrad sicher mit beiden Händen
ist zwar löblich, aber ich kann mich nicht ne ganze Schicht am Lenkrad festklammern. Wenn ich selber ein Taxi nehm fühl ich mich komischerweise bei den Fahrern die hinterm Lenkrad klemmen und das selbige fest umklammern eher unwohl als bei welchen die ein bischen legerer sitzen, Lenkrad locker führen aber trotzdem Herr der Lage sind.

Das Thema Kurzstrecken ist ne ewige Leier, ich persönlich finde es schon erschreckend wenn nachts eine junge Frau in meinem Alter ganz vorsichtig, ja fast ängstlich sagt "ist aber leider nicht weit" (Dammtor ->Hoheluftch./eppendorfer Weg, empfinde ich noch nicht mal als kurz). Ich finde gerade nachts sollte man bei Kurzstrecken nicht auch noch Angst vor dem Kutscher haben müssen, es sollte eher so sein, dass man auch aus Sicherheit und Wohlbefinden gerne ein Taxi zahlt.[/quote]

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Beitrag von reasoner » 29.01.2011, 01:07

Ich würde mich gar nicht erst mit einem BILD-Reporter unterhalten. Das kann er dann gerne in sein Schmierblatt reinschreiben.
oldstrolch hat geschrieben:...keiner hat beschissen(ausser 2 kutscher den staat um ein paar cent)
Der Staat sind wir. Die Steuern und Abgaben zahle ich ergo zusätzlich mit. Du auch?

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