Funkzentralen und die Lacher der Saison

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titanocen100
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Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von titanocen100 » 21.08.2019, 23:12

in Berlin gibt es mehr oder minder nur noch eine Funkzentrale bestehend aus Würfelfunk und Bärchenfunk (von mir "liebevoll" WürfelBär getauft)
Darüber laufen 90% aller Aufträge ab mit zum Teil verheerenden Auswirkungen, über die man als Taxler nur schmunzeln kann, wenn sie nicht so traurig wären.

Falsche Abholadressen, falsche Zieladressen, mehrere Taxis kommen, aber der FG kommt nicht, Funksperren - eben das ganze Programm, was das Taxiherz höher schlagen läßt - bis zum Herzinfarkt. RIP
Als ich bei diesem Funk anfing - notgedrungen - begann ich gleich eine Chronik über die Fehlaufträge dieser Zentrale, mit fatalen Auswirkungen. Meine ständigen Sticheleien über die schwachsinnigen Aufträge führten zu Zeitsperren bis hin zur völligen Ignoranz meiner Beschwerden.
Ich bringe jetzt mal ein paar meiner Anekdoten, weitere werden aufgrund dieser völlig inkompetenten, ja verblödeten Funkzentrale folgen. Also aufgepaßt, hier gibt es viel zum Lachen.

Wer ähnliche Probleme hat mit dieser Funkzentrale, der wende sich an fub@taxi-berlin.de
Nur Mut, heizen wir diesem Laden mal ordentlich ein, kann für den Kunden nur gut sein. :wink:

Bsp. 1:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 4.8.2019 erhielt ich von Ihnen den Auftrag T 1078362, Abholung Mehrower Allee 65, Zielort Möglin, Bötzseestrasse 9.

Als ich vor der Abholadresse stand, erschien ein zweiter Kollege, Konz-Nr. xxxx, der den gleichen Auftrag hatte.

Ich hoffe, daß der Kollege xxxx sich ebenso bei Ihnen beschwert hat, über den Mist, den Sie ständig bauen.

Das Gleiche ist schon einmal passiert,als ich von Ihnen den Auftrag erhielt, einen Kühlschrank in Kreuzberg zu befördern. Auch hier kam ein Bus-Taxi, das den gleichen Auftrag hatte.

Doch damit nicht genug.

Noch bevor der FG erschien, gab ich in mein Navi die Zieladresse: Möglin ein. Leider gab es dort keine Strasse namens Bötzseestrasse.

Der FG konnte mit Möglin auch nichts anfangen und nur durch die Verwendung des Smartphones des FG war es mir möglich, ihn zu seinem Ziel zu bringen.

Der FG beschwerte sich bei mir, warum mein Navi diese Daten nicht kennen würde.

Meine Recherchen im Nachhinein ergaben dann folgendes:

gemeint war nicht Möglin, sondern Petershagen/Eggersdorf. Dort existiert lt. meinem Navi auch die Strasse Bötzseestrasse.

Bitte schulen Sie Ihre MA besser, damit solche Pannen nicht passieren. Es ist ärgerlich für den Kunden, der dies an mir abläßt.

Da Sie mich anschliessend für 30min gesperrt haben, habe ich jetzt doppelt etwas gut bei Ihnen, worauf ich bei Gelegenheit zurückgreifen werde.

MfG

P.S.

Bitte sperren Sie folgende Adresse:

Auftrag T 1091891

Heinrich-Grüber-Strasse 12b (Kaulsdorf), Name : C. Engel

Eine Anfahrt von 5Km für eine Beförderung von 2Km ist für mich nicht akzeptabel. Der Kunde kann ein Fahrrad nehmen oder laufen.

Aufträge dieser Art übernehme ich nur bei einem Verhältnis von 70 zu 30, d.h. zu 70% ist es eine wirtschaftlich akzeptable Tour, zu 30% eher inrentabel.

Dieses Verhältnis ist hier nicht gegeben, da der Kunde bisher zu 100% inrentabel war.
MN:Jeannie, was hast du mit dem Sonntag gemacht?
J:Du hast doch gesagt, es fehlen Dir Arbeitstage. Deshalb fällt der Sonntag aus und es gibt zwei Montage. In der letzten Woche hatten wir drei Sonntage oder wären dir vielleicht drei Dienstage lieber ? (BJ)

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sivas
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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von sivas » 22.08.2019, 07:34

Wenn ich mir des Straßennamens oder auch des Ortes nicht sicher bin, nutze ich openstreetmap.org. Die kennen eigentlich jeden Flecken und schreiben Strasse auch korrekt mit 'ß'.

Bei unserem Vermittlungssystem wird das Fahrtziel nicht mit angegeben. Krieg' ich da 'nen Auftrag in weiterer Entfernung, lehne ich den natürlich ab, weil die Erfahrung gezeigt hat, dass die (Kurz-)Fahrt entweder dort bleibt oder noch weiter weg geht. Folge: 30 min Vermittlungssperre ! :lol:

'Ne zeitlang wurde die Telefonnummer des Kunden mit angezeigt, das gibt es jetzt nicht mehr. Warum ? Weil bei Aufträgen -wie oben beschrieben- die Fahrer den Kunden anriefen und fragten, wo die Fahrt denn hinginge. So kam es, dass ein Kunde sich beschwerte: "Ich habe ein Taxi bestellt und bekomme nur Anrufe - von Taxifahren, die mir sagen, dass sie nicht kommen werden". Was läuft da schief ? Ganz einfach: Es wird die Katze im Sack verkauft ! Liesse man den weg, bekäme der Kunde auch ein Taxi ... womöglich etwas später aber der Anruf eines Taxifahres: "Ich bin in 12 min da" stellt ihn zufrieden.

Bei der App-Vermittlung gibt's sowas nicht. Da 'sieht' der Kunde sein Taxi ... und storniert, wenn's ihm zu weit weg ist. Oder er wartet eben, wenn kein's schneller da sein kann. Er weiss aber, wo er 'dran' ist, DARAUF kommt es an ! - die Zentralen kapieren das nicht :evil: die wollen nur schnell sein, mit der Folge ... dass der Kunde gar kein Taxi kriegt.

Zentralen ... sind nicht Service-Anbieter, im Dienste des Fahrers ... sondern der verlängerte Arm der Unternehmer, derjenigen halt, die in der Zentrale das Sagen haben. Deshalb wird das auch nix mit der Digitalisierung ... die ham die verschlafen ! jetzt ist's zu spät.

Warum ist die Uber-Software so erfolgreich ? Weil sich Überall funktioniert, im hintersten Winkel der Welt ... und jeder Dienstleister sich mit 'nem Smartphone in das System einklicken kann.

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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von Sascha1979 » 22.08.2019, 11:05

Taxi Fahrer die Adresse gesperrt haben wollen, weil die Tour zu kurz ist.

Ach ja.
Wasser auf den Mühlen von Moia, uber und co.

Weiter so. :-)

Schaufel weiter euer eigenes Grab.
Zeige einem schlauen Menschen einen Fehler und er wird sich bedanken, zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von titanocen » 22.08.2019, 14:40

Ursprünglich war ich mal bei der WBT (Grünes Dreieck), bis dieses ähnliche Auflösungserscheinungen trug wie der WürfelBär jetzt.
Aufgrund diverser Vorfälle in kurzer Zeit (insbesondere Unfähigkeiten bei Materialfahrten) zeigte ich der WBT den Stinkefinger und wechselte – nun ja, vom Regen in die Traufe.
WBT:
Gegen 0:15 erhielt ich den Auftrag, einen FG zu 0:30 (Vorbestellung) an der Adresse am Schlachtensee 2 abzuholen. Da die Adresse sich gegenüber dem Halteplatz Mexikoplatz befand , machte mich das zwar etwas misstrauisch, aber naja, es kann um diese Uhrzeit nur zum Flughafen Schönefeld SXF gehen, eine lukrative Tour.
Ich stellte mich also vor die angegebene Hausnummer, doch um 0:30 tat sich im Haus nichts. Ich meldete dies der Zentrale.
Zeitgleich sah ich ein Päarchen mit Rucksack aus der S-Bahn in meine Richtung kommen.
Es stellte sich heraus, daß das Paar ein Taxi geordert hatte, das sie von der S-Bahn abholen sollte. Da der Halteplatz Mexikoplatz keine Adresse ist, hatte der MA der Funkzentrale einfach eine fiktive Adresse „Am Schlachtenseee 2“ eingegeben.
Das war natürlich nicht zulässig lt. Handelsgesetz
„Abweichungen vom Handelsvertrag unterliegen stets der Zustimmung des jeweils anderen Vertragspartners“
Ergo:
Der Kunde hatte seinen 30 Kg schweren Rucksack quer über den Himalaya transportiert.
Also war meine Antwort:
Jetzt können Sie ihn auch die restlichen 800m nach Hause tragen !

Ich gab dies der WBT durch, es gab nie eine Beschwerde (sprich Vorladung in die Genthiner Strasse) – oh Wunder.
Ich laß mich doch nicht versch...
Zuletzt geändert von titanocen am 22.08.2019, 14:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von sivas » 22.08.2019, 18:04

Deswegen rate ich Kunden, immer zuerst einzusteigen, bevor das Fahrtziel genannt wird.
Wenn ich in'nem Taxi mal drin'sitze, kriegt mich keiner mehr raus.

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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von alsterblick » 22.08.2019, 18:16

Richtig, die Fahrzielangabe hat mytaxi (fn) ja nun auch eher abgeschafft, sollte eigentlich auch keine Rolle spielen, zumal hinderlich bei "Anreisen". Z.B. eine nahezu Monopolvermittlung würde derart "tendenziell aufwendige Anreisen" im Mittel ohnehin glätten, so das nahezu immer bedient würde. 8)
„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott !“

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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von titanocen » 22.08.2019, 20:57

sivas hat geschrieben: Wenn ich in'nem Taxi mal drin'sitze, kriegt mich keiner mehr raus.
wird bei mir nicht funktionieren.
Denn
1. ohne Fahrzielkangabe mache ich den FG darauf aufmerksam, daß er bei mir Vorkasse leisten muss.
Dazu habe ich das Recht. Ohne VK keine DL oder aber lt. Handelsgesetz "Ware (Discounter-materielle Ware z.B.Tomaten oder beim Taxi DL) gegen Geld"
Der Kunde will mit Karte zahlen ?
dann muss er mir die Karte erst einmal zeigen, um zu überprüfen, ob ich sie überhaupt annehmen muss (Karte rückseitig nicht unterschrieben?, Karte ist auf einen anderen Kundennamen ausgestellt?, Verfallsdatum überschritten?, Karte ist Prepaid oder Charge '? Kunde will kein amtlich beglaubigtes Dokument vorzeigen zwecks Notierung des Namens und der Anschrift?) -> keine Beförderung
Falls Du in Erwägung ziehst, die Polizei zu holen und eine OWI wegen Beförderungsverweigerung einzureichen, nur zu, ich garantiere Dir, daß Du diesen Prozess verlieren wirst, aber ich werde eine Gegenklage auf Schadensersatz einreichen, mit der Begründung, Verdienstausfall und psychischer Schaden. Das kostet Dich ca. 500E (habe ich schon mal gemacht und Recht bekommen, meine Taxibörse hat es gefreut, endlich mal ordentlich gefüllt zu werden...)

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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von titanocen » 22.08.2019, 21:02

Noch so ein sensationeller Knüller des letzten Wochenendes:
Am Krkhs Kaulsdorf stehend erhielt ich den Auftrag „Gaststätte“. Ich fand dann auch das Musikcafe, aber mein Standort befand sich auf der anderen Seite eines Bahndammes, der nur zu Fuss überquert werden konnte.
Als ich mich im Cafe meldete, hiess es nur, „was suchen Sie da drüben, ich will in die andere Richtung, kommen Sie schnell mit dem Taxi auf diese Seite des Bahndammes !“
Meine Recherche ergab dann, daß die „andere“ Seite nur mittels eines Umweges von ca. 10Km über die Märkische Allee möglich gewesen wäre. Insofern meldete ich dies der WürfelBär-Zentrale und gab den Auftrag zurück.

Wenn ich das nächste Mal dieses Musikcafe anfahre, würde ich gleich den Weg über die Märkische Allee nehmen, stehe dann direkt vor dem Musikcafe – und der Kunde sagt,“ was wollen Sie denn auf dieser Seite ? Fahren Sie mal schnell auf die andere Seite, die Myslowitzer Seite, ich komme dann über den Bahndamm gelaufen...damit Sie mich die 800m nach Hause fahren können, ich bin ja so was von breit...“


Eine Lösung wäre, wenn der Musikcafebesitzer das Knöpfchen zur Taxizentrale drückt, weil eine Kundin ein Taxi haben möchte, die Funkzentrale zurückruft und fragt, von welcher Seite möchte der Kunde abgeholt werden. Dann wird ein Taxi gleich von der richtigen Seite aus herbeigerufen. Ohne Angabe jedoch würde ich als Funkzentrale bei mehreren Beschwerden seitens des FG bzw. zu Recht auch des Taxlers dieses Objekt von einer weiteren Vermittlung ausschließen.
Ich habe es übrigens getan und dieses Musikcafe – neben inzwischen vielen anderen Objekten - auf meine Rote Liste VUP setzen lassen.


Ich laß mich doch nicht versch....

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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von titanocen » 22.08.2019, 21:06

Und weiter geht's

5.5.019 VB 05:00 T: 9437485
Ein Fahrt Potsdamer Chaussee (Wannsee) 31A nach TXL
Besonderheit : Fahrrad
wie sich herausstellte, befand sich das Fahrrad in einem 2m x 1.30m x 0.50m grossen Karton (die Kundin hatte angegeben : ein grosser Karton)
Es passte natürlich nicht in meinen GR (VW Touran) , hier wurde ein Bus benötigt.
Die Kundin war sehr ungehalten, insbesondere, als ich ihr mitteilte, sie hätte auch bei VB keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Beförderung, da eine Funkzentrale nicht wissen könne, ob an diesem Tag zu dieser Zeit auch ein dementsprechendes Fahrzeug in der Nähe wäre.
Also eine erneute Fehlfahrt für mich, durch die ich meinen Platz 1 am Mexikoplatz eingebüßt hatte. Danke vielmals.
Als ich ca. 10 Minuten später ZehlendorfMitte stand und mich erkundigte, ob die Kundin ein Bustaxi bekommen hätte, hiess es ja. Ca. 30 Sekunden ! später bekam ich auf dem Display einen VB-Auftrag und freute ich schon. Bis ich las : Potsdamer Chaussee 31A mit Fahrrad für 250 Punkte. Meine telefonische Intervention erbrachte dann nach einigem internen Palaver in Ihrer Zentrale ein Storno.
Ich würde mal sagen, chaotischer geht es kaum noch.

Ich laß mich doch nicht versch....

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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von titanocen » 22.08.2019, 21:12

Und da setzen wir noch ein's drauf

21.2.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich war etwas überrascht, daß ich aufgrund meiner letzten Email nicht von Ihnen für die nächsten, sagen wir, 3 Monate gesperrt worden bin.
Hier eine Bestandsaufnahme des letzten Wochenendes und, im Voraus, Sie schneiden nicht gut ab.
Kurz nach meinem Einloggen gegen 18.15 Uhr (Anfahrtzeit stand noch auf 15 min) wurde mir der Auftrag Fanningerstrasse angeboten. Ich befand mich gerade Flughafenstrasse, Ecke Hermannstrasse. Lt. Googlemaps ist diese Strecke in minimal 19 Minuten erreichbar, Sie sollten dringendst Ihre Software überarbeiten, so daß Ihr Computer nur Aufträge an Fahrer vermittelt, die in der angegebenen Zeit auch tatsächlich erreichbar sind.
Gegen 19:28 Uhr erhielt ich den Auftrag Halle 21, Wagen 4 (von 4). Bei der Léitstelle angekommen befanden sich dort jede Menge Taxis und auf meinen Hinweis, ich sei eine von 4 bestellten Taxis wurde mir gesagt: das macht Ihre Zentrale öfter.
Also eine Fehlfahrt. Vielen Dank.
Ich erhielt am 17.2 um 1:58 Uhr den Auftrag Schluchsee 77, Name Voigt (laut PDA). Diese Adresse kam mir bekannt vor, da ich ein paar Wochenenden vorher schon einmal einen Auftrag mit derselben Adresse erhielt. Damals war es ein männlicher FG, der zu einem Club in Kreuzberg (Mehringdamm/Obentraut) befördert werden wollte. Ich fand damals die Auffahrt zum Haus nicht und meldete dies der Zentrale. Daher auch meine gute Erinnerung an diese Adresse.
Dieses Mal fand ich die Auffahrt, wo zwei Damen auf mich warteten. Die eine war die Freundin, die andere die Schwester des Mannes. Sie wollten nach Spandau.
Allerdings lautete der Name nicht Voigt, sondern Vogt. Ihr erster Fehler bei diesem Auftrag, Zentrale.
Sie sollten sich also den Namen merken, da es sich wohl um einen Stammkunden handelt.
Desweiteren hatten sie einen kleinen Hund dabei, der mir nicht gemeldet worden war. Ihr zweiter Fehler. Zum Glück befördere ich auch Tiere nach der StVO, doch wenn Sie einen anderen Taxler geschickt hätten, wäre eine Beförderung womöglich abgelehnt worden. Sie sollten also Ihre telefonische Fragestellung und/oder Ihre App verbessern, damit solche Fehler nicht mehr passieren.

Ich bin mal großzügig und werte Fehler im Verhältnis von 3 zu 1, d.h. ein Fehler, den ich mache, hebt sich mit 3 Fehlern, die Sie machen, auf.
Es wird wohl nicht lange dauern, bis Sie bei mir im Minus stehen.
Dumm ist nur eines: macht der Taxler einen Fehler, hat er das Nachsehen, macht der Kunde einen Fehler, hat der Taxler ebenfalls das Nachsehen und macht die Zentrale einen Fehler, hat der Taxler auch das Nachsehen. Also, der Mörder ist immer der Gärtner...

Ich werde meine Analyse fortsetzen und berichten, nicht jede Woche natürlich, so alle 4 Wochen genügen.

In dem Sinne
Pax Nobiscum

P.S. Hier nicht erwähnt, da schon etwas her, weitere Fehler von Ihnen: Argentinische Allee 93 (korrekte Hausnummer 63, letztere Ziffer 3 ist unsicher, ein Zahlendreher)
Nicht zu erwähnen die mindestens ein Dutzend Fehlfahrten, die ich in den letzten 15 Monaten von Ihnen erhielt (u.a. Kleinmachnow, Doppelbestellung WBT und Würfelbär, Spanische Allee VB und Thielallee 42).

Ich laß mich doch nicht versch...

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miamivice
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Beitrag von miamivice » 23.08.2019, 03:51

titanocen100 hat geschrieben:P.S.
Bitte sperren Sie folgende Adresse:
Auftrag T 1091891
Heinrich-Grüber-Strasse 12b (Kaulsdorf), Name : C. Engel
Eine Anfahrt von 5Km für eine Beförderung von 2Km ist für mich nicht akzeptabel. Der Kunde kann ein Fahrrad nehmen oder laufen.
Aufträge dieser Art übernehme ich nur bei einem Verhältnis von 70 zu 30, d.h. zu 70% ist es eine wirtschaftlich akzeptable Tour, zu 30% eher inrentabel.
Dieses Verhältnis ist hier nicht gegeben, da der Kunde bisher zu 100% inrentabel war.
Das revolutionäre fms-Display ermöglicht einen genauen Überblick über die Auftragslage im Pflichtfahrgebiet. Es müßte schon mit dem Teufel zugehen, daß man ständig Bestellfahrten bekommt, bei denen die Anfahrt weiter als die eigentliche Besetzttour ist. Daher ist es unabdingbar sämtliche Aufträge zu poolen, damit Anfahrtswege kürzer werden. Dies erfordert einen sofortigen Ausschluß von Mytaxi, MyDriver, UBER, BerlKönig, Clevershuttle etc. sowie die Eingliederung des Mitbewerbers WBT-Sprach- und -Datenfunk in das fms-System. Die Wut über eine in Teilen kriminelle Administration und als Mitbewerber getarnte Schmarotzer (Rosinenpicker) sollte nicht an der Funkzentrale ausgelassen werden und sollte dem Fahrgast nicht zum Nachteil gereichen. Es gehört zur sozialen Verantwortung der Taxifahrer auch schwierige Kunden und Kunden mit nicht lukrativen Fahrten zu befördern, im Gegenzug werden den Taxifahrern durch eine verständige Administration vorbezeichnete Schmarotzer vom Leib gehalten.

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Re:

Beitrag von titanocen » 23.08.2019, 04:25

miamivice hat geschrieben: Das revolutionäre fms-Display
also ich würde es nicht als revolutionär bezeichnen, dafür kommt viel zu viel Schwachsinn rüber:
Autobahn Sachsendamm fahrend: Auftrag: Abholung: Ullsteinstrasse mit Kind - Ziel: Ullsteinstrasse
miamivice hat geschrieben: Es gehört zur sozialen Verantwortung der Taxifahrer auch schwierige Kunden und Kunden mit nicht lukrativen Fahrten zu befördern, im Gegenzug werden den Taxifahrern durch eine verständige Administration vorbezeichnete Schmarotzer vom Leib gehalten.
wo lebst Du '? Offenbar noch im Steinzeitalter.
Kein Taxler Berlins will Kunden unter 20E (möglichst natürlich mehr) befördern, daher stehen ja so viele auf TXL.
"Sie wollen zum ZOO ? (3Km) -Nehmen Sie den Bus."

Sascha1979
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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von Sascha1979 » 23.08.2019, 12:27

titanocen hat geschrieben:
sivas hat geschrieben: Wenn ich in'nem Taxi mal drin'sitze, kriegt mich keiner mehr raus.
wird bei mir nicht funktionieren.
Denn
1. ohne Fahrzielkangabe mache ich den FG darauf aufmerksam, daß er bei mir Vorkasse leisten muss.
Dazu habe ich das Recht. Ohne VK keine DL oder aber lt. Handelsgesetz "Ware (Discounter-materielle Ware z.B.Tomaten oder beim Taxi DL) gegen Geld"
Der Kunde will mit Karte zahlen ?
dann muss er mir die Karte erst einmal zeigen, um zu überprüfen, ob ich sie überhaupt annehmen muss (Karte rückseitig nicht unterschrieben?, Karte ist auf einen anderen Kundennamen ausgestellt?, Verfallsdatum überschritten?, Karte ist Prepaid oder Charge '? Kunde will kein amtlich beglaubigtes Dokument vorzeigen zwecks Notierung des Namens und der Anschrift?) -> keine Beförderung
Falls Du in Erwägung ziehst, die Polizei zu holen und eine OWI wegen Beförderungsverweigerung einzureichen, nur zu, ich garantiere Dir, daß Du diesen Prozess verlieren wirst, aber ich werde eine Gegenklage auf Schadensersatz einreichen, mit der Begründung, Verdienstausfall und psychischer Schaden. Das kostet Dich ca. 500E (habe ich schon mal gemacht und Recht bekommen, meine Taxibörse hat es gefreut, endlich mal ordentlich gefüllt zu werden...)
Und ich garantiere dir, dass du den Prozess verlieren wirst, wenn du mich nicht befördern möchtest, weil du von mir ein amtliches Dokument mit Adresse sehen möchtest.

Ich frag dich welche Karten du akzeptierst.
Dann ziehe ich diese aus meinem Geldbeutel.
Mir egal ob es EC, Visa, MasterCard, American Express, etc. ist.

Und von mir aus zeige ich dir auch meinen Reisepass.

Solltest du weiterhin auf meine Adresse bestehen, wirst du den Prozess verlieren.

Glaubst du nicht?

Wir testen es. Lass uns einen Zeitpunkt in Berlin verabreden wo wir beide das Spielchen durchziehen.
Zeige einem schlauen Menschen einen Fehler und er wird sich bedanken, zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
Laotse

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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von BerlinerJung » 23.08.2019, 14:50

titanocen hat geschrieben: "Sie wollen zum ZOO ? (3Km) -Nehmen Sie den Bus."
Tach Kollege.

Hättest du hierfür‘ne Begründung?
"Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe."
Winston Churchill

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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von Mamil » 23.08.2019, 17:19

Sascha1979 hat geschrieben:Taxi Fahrer die Adresse gesperrt haben wollen, weil die Tour zu kurz ist.

Ach ja.
Wasser auf den Mühlen von Moia, uber und co.

Weiter so. :-)


Schaufel weiter euer eigenes Grab.
https://qz.com/1387942/uber-drivers-are ... too-cheap/

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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von eichi » 23.08.2019, 17:28

Zitat Tita...:
wo lebst Du '? Offenbar noch im Steinzeitalter.
Wo lebst Du?
Irgendwomit musst Du Dir den ermäßigten Steuersatz
von 7% schon verdienen. Nennt sich Beförderungspflicht.
Wenn die Strecke auch kurz ist, die Grundgebühr sollte
das ausgleichen, nennt man schnell verdientes Geld.
Und, weiter, was bedeutet "Mischkalkulation"?

Wenn man schon mal da ist, wäre es bescheuert, wütend
und beleidigt die "Kurztour" abzulehnen...
Unprofessionell...
und Handelsgesetz vs. Taxiordnung... letzlich
obsiegt die Taxiordnung!
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von Jim Bo » 24.08.2019, 08:10

Sorry Leute, aber ich muss über die Formulierungen der Beschwerden lachen.

Die Gründe jeder Beschwerde sind banal, das Anliegen dieses Themas
titanocen100 hat geschrieben: ja verblödeten Funkzentrale folgen. Also aufgepaßt, hier gibt es viel zum Lachen.

Wer ähnliche Probleme hat mit dieser Funkzentrale, der wende sich an fub@taxi-berlin.de
Nur Mut, heizen wir diesem Laden mal ordentlich ein, kann für den Kunden nur gut sein. :wink:
sprengt ja nun jede Dimension von Schwachsinn.

Aber die Art und Weise wie hier mit Leuten artikuliert wird, lässt ja jeden Taxifahrer in Grund und Boden schämen. Offensichtlich gibt es hier jemanden, der mit seinem Leben nicht klar kommt.. Ich finde es gut, dass er die Zentralen boykottiert, ich finde es gut, dass die Zentralen hart durchgreifen und Funksperren verhängen. Denn nur damit hebt man die Qualität der Dienstleistung Taxi an.

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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von Jim Bo » 25.08.2019, 19:14

Nebenbei bemerkt: Das Hauptproblem könnte sogar die erzieherische Maßnahme sein. Sagen wir Taxifahrer A lehnt kurze Touren ab, weil er nach Provision bezahlt wird, Zentrale ist sauer, verhängt ihm eine 3 Stunden Sperre, er macht dadurch weniger Umsatz, Taxifahrer wird ebenso sauer und lehnt erst recht kurze Touren ab um den wirtschaftlichen Schaden nicht noch weiter auszudehnen.

Wir (also damit meine ich jeder außerhalb des Taxigewerbe) können uns vor Aufträge kaum retten. Wenn sich da mal Einer nicht benimmt, dann darf er beim Chef vorsprechen. Es ist selten, dass er weniger Aufträge bekommt. Wenn dann längere Touren und längere Anfahrtsweg, wobei nicht mal das. Und wenn wirklich mal ein Auftrag verschoben wird, dann eher an ein Fahrzeug gleicher Firma, niemals an die Konkurrenz.

Wozu gibt es Funksperren? Berechtigte Frage. Ich vermute, dass es Leute gibt, die anderen Leuten nicht die Lukrativität gönnen. Auf der einen Seite die Fahrer, die sagen die Zentrale ist bekloppt, auf der anderen Seite die Zentrale die sagt, die und die Fahrer sind doch bekloppt.

Und hier stellt sich ein Taxifahrer hin und will die Zentrale aufmischen... Das ist krank. Jeder Mensch macht Fehler und statt sich gegenseitig zu bekriegen, bedarf es eher der Harmonie und Zusammenarbeit.

Die hier aufgeführten Unstimmigkeiten wegen Schreibfehler oder falsche Zieladresse sind Peanuts. Das erste kann man sich herleiten, was ähnlich klingt und für das andere hat man einen Mund zum Nachfragen.

Was ist schon dabei zu fragen: "Sie möchten nach...? "

taxipost
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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von taxipost » 28.08.2019, 07:40

titanocen100,
wenn du mit würfelbär unzufrieden bist,
dann frag bei den doch deine "interne bewertung" ab.

sie müssen dir antworten !

hier hast du gleich eine mustervorlage:
https://www.baden-wuerttemberg.datensch ... 15-ds-gvo/

an deiner stelle würde ich es sofort machen,
dann weisst du wie sowas aussieht.
...fallst ein fahrgast eine auskunft von dir fordert, siehe:
titanocen hat geschrieben:...
Das war natürlich nicht zulässig lt. Handelsgesetz
„Abweichungen vom Handelsvertrag unterliegen stets der Zustimmung des jeweils anderen Vertragspartners“
...
Zuletzt geändert von taxipost am 28.08.2019, 07:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Sascha1979
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Re: Funkzentralen und die Lacher der Saison

Beitrag von Sascha1979 » 28.08.2019, 12:30

titanocen hat geschrieben:Ursprünglich war ich mal bei der WBT (Grünes Dreieck), bis dieses ähnliche Auflösungserscheinungen trug wie der WürfelBär jetzt.
Aufgrund diverser Vorfälle in kurzer Zeit (insbesondere Unfähigkeiten bei Materialfahrten) zeigte ich der WBT den Stinkefinger und wechselte – nun ja, vom Regen in die Traufe.
WBT:
Gegen 0:15 erhielt ich den Auftrag, einen FG zu 0:30 (Vorbestellung) an der Adresse am Schlachtensee 2 abzuholen. Da die Adresse sich gegenüber dem Halteplatz Mexikoplatz befand , machte mich das zwar etwas misstrauisch, aber naja, es kann um diese Uhrzeit nur zum Flughafen Schönefeld SXF gehen, eine lukrative Tour.
Ich stellte mich also vor die angegebene Hausnummer, doch um 0:30 tat sich im Haus nichts. Ich meldete dies der Zentrale.
Zeitgleich sah ich ein Päarchen mit Rucksack aus der S-Bahn in meine Richtung kommen.
Es stellte sich heraus, daß das Paar ein Taxi geordert hatte, das sie von der S-Bahn abholen sollte. Da der Halteplatz Mexikoplatz keine Adresse ist, hatte der MA der Funkzentrale einfach eine fiktive Adresse „Am Schlachtenseee 2“ eingegeben.
Das war natürlich nicht zulässig lt. Handelsgesetz
„Abweichungen vom Handelsvertrag unterliegen stets der Zustimmung des jeweils anderen Vertragspartners“
Ergo:
Der Kunde hatte seinen 30 Kg schweren Rucksack quer über den Himalaya transportiert.
Also war meine Antwort:
Jetzt können Sie ihn auch die restlichen 800m nach Hause tragen !

Ich gab dies der WBT durch, es gab nie eine Beschwerde (sprich Vorladung in die Genthiner Strasse) – oh Wunder.
Ich laß mich doch nicht versch...
Laut Handelsgesetz?
Jesus...
Das HGB gilt in Deutschland ausschließlich unter Kaufleuten.

Ansonsten findet es keine Anwendung, sondern das BGB.
Zeige einem schlauen Menschen einen Fehler und er wird sich bedanken, zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
Laotse

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