[€€€] Kreditkartenzahlung

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Thomas-Michael Blinten
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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 09.02.2010, 05:25

Es ist immer eine Frage der Kundschaft.
Bei Privatpersonen welche hauptsächlich zu Behandlungen (obwohl, eine Abrechnung mit der Krankenkasse über die Krankenkassenkarte per Datenfunk wäre schon eine Erleichterung... :wink: , na ja vielleicht in nicht allzuferner Zukunft), Einkauf, Kaffeeklatsch oder weil es mit Gehhilfe nicht mehr so geht würde das Datenterminal nicht unbedingt rechtfertigen.
Bei einem hohen Anteil von Geschäftskunden hingegen ist es zur Kundengenerierung und -bindung fast unerlässlich.
Dann rechnet es sich auch.
„Alle sind irre, aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht wird Philosoph genannt" (Ambrose Bierce)

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reasoner
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Beitrag von reasoner » 09.02.2010, 09:28

Back to topic.

In Berlin tagt regelmäßig eine Tarifkommission, gebildet aus den im Anhörverfahren sitzenden Gewerbeverbänden. Unsere Zahlen: Durchschnittsfahrpreis Kreditkartenfahrt: 21 €. Davon gibt der Unternehmer für Disagio und Mietkosten 1,34 bis 2,25 € weg. Erhoben werden darf ein tariflich verankerterZuschlag für bargeldlose Fahrten i.H.v. 0,50 €.

Frage 1: ist ein Zuschlag, eine Extragebühr (surcharge) erlaubt?
Mastercard räumt dies gestützt auf eine ominöse, nicht zu findende EU-Regularie, freimütig ein, Visa windet sich mit der Verbraucherschutzzentrale heraus, bei der auf Anhieb zumindest im Internet auch nichts zu finden war.

Der allgemein zu lesende Tenor spricht dafür, dass eine Gebühr erhoben werden darf, sofern andere Bezahlmöglichkeiten angeboten werden, die nicht mit einer Zusatzgebühr belastet sind. Darüber hinaus soll die Gebühr nicht unangemessen sein. Man soll nicht noch daran verdienen, sondern lediglich seine Kosten an den Endverbraucher weitergeben. Nur recht und billig.

Frage 2: Nach einer kurzen Denkpause erscheint es sehr wahrscheinlich, dass dieser Zuschlag nicht zum Tarif gehört und somit nicht durch den Senat (Berlin) oder durch eine entsprechende Stelle genehmigt werden muss. Er ist Sache des Leistungserbringers und des Kunden, der auf die Gebühr hingewiesen werden muss.

Wie aber verhindert das Taxigewerbe, dass völlig unterschiedliche surcharges erhoben werden?

rea

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Beitrag von classictaxi » 09.02.2010, 22:00

reasoner hat geschrieben: Wie aber verhindert das Taxigewerbe, dass völlig unterschiedliche surcharges erhoben werden?

rea
Ja Interessanter Aspekt. Wenn es nicht in der Tarifordnung steht und es eine Art Freiwillge Selbstkontrolle gibt zur Zahlung. Sagen wir mal der Fahrer "kann" das erheben von bis zu 2,-EUR. Dann geht es doch wieder drunter und drüber. Weil der eine Fahrer macht das vielleicht. Ein anderer nicht. So sagt im Endeffekt der Fahrgast "Ja Gestern hatte ich keine Zusatzgebür. Wieso Heute?" Dann sollte das nicht in Tarifordnung, sondern in der Taxiordnung für Berlin, verankert sein.
Wäre ein Denkansatz!
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Beitrag von C.L. » 09.02.2010, 22:39

Abend Leute,
ein spannendes Thema und bislang sehr sachlich diskutiert.
In Hamburg haben spätestens seit der Qualitätsoffensive des Flughafens schätzungsweise 90% aller Taxen Technik im Fahrzeug, die bargeldlose Zahlung ermöglicht.

Mich kostet dieser Service monatlich ca. 20 € bei ca. 300 € Kartenumsatz. Ich würde natürlich gern den Kunden an den Kosten dieses Services beteiligen.

Offenbar gibt es eine Abgrenzung zwischen Service im Taxengewerbe und Service in allen anderen Lebensbereichen.
Dazu ein Haufen Beispiele :
Möchte ich in einem Restaurant statt Kartoffeln Bratkartoffeln essen, zahle ich 2 € extra.
Sperre ich meine EC Karte wegen Verlust berechnet meine Bank 2,50 € Gebühr für diesen Service.
Brauche ich beim Autoradiohersteller Becker den Code für mein Radio, weil ich ihn verbummelt habe, kostet das mindestens 22 €.
Buche ich einen Flug mit Kreditkarte zahle ich 5 € Kartengebühr.
Möchte ich einen Mietwagen mit Winterreifen fahren, zahle ich 12 € pro Tag extra.
Möchte ich vom Kinderarzt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung haben, dass meine Tochter an Werbeaufnahmen teilnehmen darf, zahle ich für diese Bescheinigung 5 €.

Wenn also jeder Dienstleister meint er könne mir zusätzliche Kosten aufbürden, so muss auch mir erlaubt sein, meine Dienstleistung mit Zusatzkosten zu versehen. Elegant wäre es natürlich die Option einer Kartenzahlung in einer entsprechend höheren Grundgebühr zu verstecken. Für Hamburg z.B. statt 2,60 € eben 3,60 €. Das bringt niemanden um seinen Schlaf und uns vielleicht endlich einmal ein winziges Stück nach vorne.

Gruß C.L.
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Beitrag von reasoner » 09.02.2010, 23:21

C.L. hat geschrieben:Elegant wäre es natürlich die Option einer Kartenzahlung in einer entsprechend höheren Grundgebühr zu verstecken. Für Hamburg z.B. statt 2,60 € eben 3,60 €. Das bringt niemanden um seinen Schlaf und uns vielleicht endlich einmal ein winziges Stück nach vorne.

Gruß C.L.
Diese Einpreisung per Gleichverteilung ist gang und gäbe. Wer keine Karten akzeptiert, freut sich über Mehreinnahmen. Wer als Kunde keine Karte einsetzt, zahlt drauf. Also leider auch nicht 100%ig gerecht.

Das beste Beispiel. Die privaten TV-Sender brüsten sich gerne damit, dass sie keine Gebühren erheben. Dass viele Produkte des täglichen Lebens durch die nervige Werbung teurer sind, wird verschwiegen. Ich persönlich zahle lieber GEZ, schaue Monitor uns nicht so viel Werbung. Trotzdem kostet mich das Pfund Butter mehr.

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Beitrag von eichi » 10.02.2010, 00:21

Wenn ich mit meinem Funkgerät (Com4cab, HP ipac) eine Kartenzahlung durchführe, gebe ich als erstes den Fahrpreis ein, als zweites kann ich einen Zuschlag eingeben und dann als letztes das Trinkgeld. Ist also ganz easy ohne "Tarifspielereien" durchzuführen. Jetzt müsste man nur noch dürfen dürfen!
Die Gebühr für den alten Elbtunnel, die der FG bezahlen müsste, fällt bei mir als Nachtfahrer nicht an, könnte aber auch so gehändelt werden.
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

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Beitrag von am » 10.02.2010, 00:22

Alles zu kompliziert, es kann doch nicht so schwer sein, einen Durchschnittswert zu ermitteln. Solch eine Zahl hat sicher schonmal jemand erhoben. Und da es zwar zwischen den Banken Unterschiede gibt, jedoch nicht regional, dürfte es sogar möglich sein, einen bundeseinheitlichen Betrag festzulegen. Erste Zahlen sind ja bereits genannt worden.

Ob dies letztendlich die zwei Euro aus dem Threadtitel werden, ist ja nicht gesagt.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Beitrag von Frank Klimpel » 10.02.2010, 04:34

Ein Durchschnittswert wären dann 1,50 Euro.Sollte bundesweit einheitlich geregelt sein.Eine solche Gebühr wäre zu befürworten.Es kann nicht sein,dass wir die Kosten für die eingesparten Firmenabrechnungen zu tragen haben.Hat nix mit Servicewüste zu tun,Service kostet und zwar überall.Gruss Frank

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Beitrag von C.L. » 10.02.2010, 14:49

Normalerweise kostet die Abrechnung einer Karte 4% Disagio. Im Schnitt bringt einer Kartenfahrt 22 €. Kosten = 88 Cent.

Also wäre eine Gebühr in Höhe von 1 € pro Kartenzahlung legitim und angemessen.

Gruß C.L.
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Beitrag von q » 10.02.2010, 23:17

Ich finde, man sollte die Minimalisten unter den Kunden (die sich also auf der Strasse ein Taxi heranwinken oder zum Posten gehen, dann von A nach B fahren, bar zahlen und tschüss) auch mit einem günstigen Basistarif belohnen. Deshalb halte ich auch ein Verstecken der Kartenzahlungsgebühren in der Grundgebühr für falsch. Wer einen Extra-Service will (Kartenzahlung, Bestellung über eine Zentrale, ...) soll das auch bezahlen. Das "Einpreisen" in den allgemeinen Tarif kennen wir doch schon von der unbezahlten Warteminute, für die ja der km-Preis angehoben wurde. Da muss dann die Oma, die sich am späten Vormittag zum Arzt fahren lässt, für den Geschäftsmann, der sich zur Rush-Hour ein Taxi nimmt, mitbezahlen. Da kann die Oma auch schnell mal auf dumme Gedanken kommen (nämlich das nächste mal den Bus zu nehmen) . Deshalb bin ich mittlerweile auch für die Abschaffung dieser Karenzminute (aber das ist ein anderes Thema)

@ die Berliner: Was mich mal interessieren würde, wie wirkt sich eigentlich eine Kartenzahlungsgebühr auf das Trinkgeldverhalten der Kunden aus? Gibt es überhaupt noch "Tipp" wenn schon ein Aufschlag bezahlt werden muss?

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Beitrag von am » 10.02.2010, 23:41

Die Grundgebühr ist fester Bestandteil aller Tarife und hat nichts mit der Anfahrt zu tun. Verhindert aber wiederum das Abwinken einer Taxe, um sich dann für 20 Cent 100m weit fahren zu lassen.

Finger weg von der Grundgebühr, dann eher einen Bestellzuschlag. Der würde dann alleridngs wieder das Geschäft mehr auf die Straße verlagern und dann den Zentralen das Leben schwer machen, die auch abgelegenere Ecken bedienen.
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Beitrag von reasoner » 11.02.2010, 00:48

vas hat geschrieben:
@ die Berliner: Was mich mal interessieren würde, wie wirkt sich eigentlich eine Kartenzahlungsgebühr auf das Trinkgeldverhalten der Kunden aus? Gibt es überhaupt noch "Tipp" wenn schon ein Aufschlag bezahlt werden muss?
Der Aufschlag an sich stellt kein Problem dar - die Kundschaft in Berlin scheint dies mehrheitlich zu kennen. Mir sind nur sehr, sehr wenige Fälle bekannt, bei denen es überhaupt zu Diskussionen kam.

Weniger Trinkgeld? Schwierige Frage, Erhebungen sind mir nicht bekannt. Ich glaube kaum, dass ein Kartenkunde sich denkt: "Nimm du mal deinen Zuschlag, dann gibt es eben weniger Trinkgeld." Da ist aber nur eine Vermutung.

Wir kämpfen mehr mit dem Problem, dass auch mit Piktogrammen werbende Taxen Kreditkarten dann doch nicht akzeptieren. Das Gerät ist plötzlich kaputt, der Nachtfahrer hat es mitgenommen, blabla. Führt regelmäßig zu Unmut, zumal wir auch Taxikundenkarten ausgegeben gaben, z.B. an die Telekom und das auswärtige Amt sowie an Synchronstudios, die Kinder befördern lassen wollen.

Diese Nichtakzeptanz ärgert den Kunden mehr als die Gebühr.

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Beitrag von classictaxi » 11.02.2010, 03:18

Guter Ansatz- TIP
Da bei einer Kartenzahlung TIP (statistisch zB bei mir) höher ausfällt.
Auch ein Ansatz, aber keine Garantie. Da der Endbetrag inc TIP als Summe draufsteht. (Bei uns nicht anders möglich)
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Beitrag von Taxi Georg » 25.06.2010, 08:05

Mein Ärger: Der gerechte Zorn von Gunnar Schupelius

Gestern war wieder so ein Tag:
Ich hatte es eilig, kein Bargeld und suchte am Kudamm ein Taxi.

Am Taxistand warteten fünf. Ich eilte von Fenster zu Fenster.
Sogar diejenigen Fahrer, an deren Wagen die üblichen Kreditkartenschilder klebten, lehnten ab.
Einer bot mir an, zur nächsten Bank zu fahren,
zwei entschuldigten sich höflich, einer beschimpfte mich, weil ich ihn nicht gleich verstand.
Dann hielt ich ein vorbeifahrendes Taxi an und hatte Glück.
Doch am Ziel versagte das Kreditkartengerät.
Die Funkverbindung kam nicht zustande.

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Beitrag von reasoner » 25.06.2010, 16:53

Der erinnert ein bisschen an Friedmann, der war ja auch immer gut drauf.....
Leute, die die Welt nicht braucht.

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Beitrag von McEnke » 26.06.2010, 17:48

Man stelle sich vor, man müsste im Restaurant oder an der Tankstelle 1,50 € oder 2,00 € zusätzlich bei Kartenzahlung bezahlen.
Würden die Befürworter der Tarifänderung dann ohne zu meckern das hinnehmen? Niemals - die Empörung käme einer Niederlage der deutschen WM 11 gleich.

Es gibt bereits Sondertarife bei den Kartendienstleistern, die Kartenzahlung ab 0,8 % ermöglichen. Da sind eigentlich die Verbände oder Großzentralen gefordert - aber das kann natürlich dauern, oder sie haben diese Tarife schon, geben sie aber nicht an die Fahrer weiter.
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Beitrag von Taxi Georg » 26.06.2010, 18:50

McEnke hat geschrieben:Man stelle sich vor, man müsste im Restaurant oder an der Tankstelle 1,50 € oder 2,00 € zusätzlich bei Kartenzahlung bezahlen.
Die Kartenzahlung ist bei denen schon im Preis reingerechnet (Deckungsbeitrag)!

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Beitrag von Thomas-Michael Blinten » 26.06.2010, 21:37

Horafas hat geschrieben: Die Kartenzahlung ist bei denen schon im Preis reingerechnet (Deckungsbeitrag)!
Das sollten wir dann auch tun :wink:
Einen Extrabetrag finde ich persönlich als Unsinn, für mich ist (privat) die Kreditkarte schon lange ein angenehmer Begleiter welchen ich an immer mehr Stellen einsetzen kann ohne zusätzliche Gebühren zu haben.
Auch bei REAL, beim Tanken, in der Autowerkstatt und bei der Polizei ( :oops: wenn es mich wieder erwischt hat :oops: ) wird irgendeine "Gebühr" fällig.
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Beitrag von reasoner » 26.06.2010, 22:54

Grundsätzlich wäre ich auch gegen einen Zuschlag. Die Crux ist, dass die Mischkalkulationen von weitaus größeren Betrieben mit denselben Besitzern gemacht werden können, was in der Welt der kleinen und Kleinstbetriebe nicht möglich ist. Somit würde eine ziemlich große Ungerechtigkeit zwischen Taxiunternehmern, die Karten akzeptieren, und denen, die das nicht tun, entstehen, bzw. gibt es die ja schon.
McEnke hat geschrieben:Es gibt bereits Sondertarife bei den Kartendienstleistern, die Kartenzahlung ab 0,8 % ermöglichen.
Das glaube ich nur s auf w. Warum gründest du nicht sofort eine Clearinggesellschaft?

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Beitrag von McEnke » 26.06.2010, 23:06

@reasoner

Die Abwicklung von Kartenzahlung dürfen nur Unternehmen, die einen so genannten Bankstatus haben. Und diese Auflagen kann ein kleines Unternehmen kaum erfüllen. Die benötigten Unterlagen kannst Du über Inter-Card anfordern. Wenn ich recht haben sollte, zahlst Du die nächste Runde, wenn ich in Berlin bin. Wenn nicht, zahle ich.
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