[€€€] Kreditkartenzahlung

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Taxi Georg
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Bezahlen mit Kreditkarte soll im Taxi zwei Euro kosten

Beitrag von Taxi Georg » 06.02.2010, 16:49

Bezahlen mit Kreditkarte soll im Taxi zwei Euro kosten

Bargeldloses Zahlen im Taxi soll einem Zeitungsbericht zufolge in Berlin deutlich teurer werden.
In den nächsten Tagen wolle die Innung des Berliner Taxigewerbes beim Senat beantragen,
den Zuschlag für die Zahlung mit EC-, Kreditkarten und Coupons von 50 Cent auf zwei Euro zu erhöhen,
sagte Bernd Dörendahl, Erster Vorsitzender der Innung, der «Berliner Zeitung» (Wochenendausgabe).

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reasoner
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Beitrag von reasoner » 07.02.2010, 03:27

Yo. Zumal Kreditkartenakzeptanz am Flughafen zur Pflicht geworden ist.

2 EUS werden nicht durchgehen. Aber 1 vielleicht schon. Wie schon einmal dargestellt, belaufen sich die eff. Kosten (Disagio, Terminalmiete oder -kauf) auf rund 8% des Umsatzes. Außerdem beträgt der Zuschlag für bargeldlose Fahrten seit 30 Jahren 1 DM!

Wie viel dürft ihr nach Tarif nehmen?

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Taxi Georg
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Beitrag von Taxi Georg » 07.02.2010, 11:10

reasoner hat geschrieben:Wie viel dürft ihr nach Tarif nehmen?
Ist im Tarif nicht festgelegt.
Und wir wissen ja, alles, was nicht geregelt ist, ist frei verhandelbar!

Nur! Alle Fahrzeuge, die an der TFZ angeschlossen sind, haben sich verpflichtet, keine Gebühren vom FG zu nehmen.

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Beitrag von am » 07.02.2010, 15:31

Gibt es dazu eigentlich eine rechtlich gesicherte Regelung?
Abwicklungskosten:
Händler und Dienstleister können eigenverantwortlich zusätzliche Abwicklungsgebühren beim Bezahlen mit Ihrer Mastercard® Karte erheben. Das Veranschlagen dieser zusätzlichen Kosten ist aufgrund der EU-Regularien zulässig. MasterCard selbst hat keinen Einfluss auf diese Gebühren.Quelle: Mastercard FAQ
Ich glaube nicht, dass es dazu einer Aufnahme in den Taxitarif bedarf.

Gibt es taxispezifische Urteile - reasoner eventuell?
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

E. G. Engel
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Beitrag von E. G. Engel » 07.02.2010, 17:08

Ich habe gerade einmal fünf Minuten Zeit so dass ich meinen Senf dazu geben kann.

Der € ist in Deutschland gesetzliches Zahlungsmittel, sonst nichts. Der Fahrgast hat seine Rechnung nach der Fahrt an Ort und Stelle mit diesem Zahlungsmittel zu begleichen, ohne Ab- oder Zuschläge.

An diesem Punkt ist das eigentliche Taxigeschäft abgeschlossen. Wenn dann der Fahrgast in anderer Form als an Ort und Stelle mit € in bar bezahlen will, beginnt ein neues Geschäft das von Taxenordnungen unberührt bleibt. Genaugenommen liegt es dann im Ermessen des Gläubigers welches andere Zahlungsmittel er akzeptiert (Dollar, Rubel, EC, Amex etc.) und zu welchen Bedingungen wenn "dieses andere Geschäft" nicht schon vorher vereinbart wurde.

"Dieses Geschäft", Taxenordnung, gesetzliche Zahlungsmittel sind vollkommen voneinander unabhängig. Auch eine Taxenordung kann nicht in höherrangige Gesetze eingreifen oder sie ausser Kraft setzen.

Im Zweifelsfalle wären dem Fahrgast zwei Quittungen auszuhändigen, bzw. gesondert auszuweisen:

- eine über die Taxenfahrt (Taxenordnung, i.d.R. 7%)
- eine über die Kosten der Zahlungsweise (Zusatzgeschäft 19% USt)

Es ist genaugenommen politischer Quatsch eine Gebühr dieser Art in eine Taxenordnung aufzunehmen. Es ist nichts anderes wie Amtsanmaßung.

Eberhard

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Beitrag von reasoner » 07.02.2010, 17:10

André hat geschrieben:Gibt es dazu eigentlich eine rechtlich gesicherte Regelung?
Abwicklungskosten:
Händler und Dienstleister können eigenverantwortlich zusätzliche Abwicklungsgebühren beim Bezahlen mit Ihrer Mastercard® Karte erheben. Das Veranschlagen dieser zusätzlichen Kosten ist aufgrund der EU-Regularien zulässig. MasterCard selbst hat keinen Einfluss auf diese Gebühren.Quelle: Mastercard FAQ
Ich glaube nicht, dass es dazu einer Aufnahme in den Taxitarif bedarf.

Gibt es taxispezifische Urteile - reasoner eventuell?
Mir ist kein Urteil bekannt.

Allerdings macht man mit den Kreditkartenunternehmen Verträge, in denen üblicherweise verankert ist, dass man die Lieferung / Leistung zum Barpreis erbringen muss. Die EU-Regularie ist mir neu, wir werden sie genau prüfen. Die Kartengebühren hauen nämlich tierisch in die Äppel, wenn man viele Stammkunden hat, die prinzipiell mit Karte zahlen wollen.

Mit ist bekannt, dass die Londoner Taxis ohne mit der Wimper zu zucken, 10 bis 15 Prozent auf den Fahrpreis aufschlagen.

Ich werde berichten - jetzt ist die überfällige Diskussion wenigstens losgetreten. Taxiunternehmer können nicht KK-Gebühren finanzieren, wovon? Den Fahrern noch mehr Prozente streichen?

rea

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Beitrag von E. G. Engel » 07.02.2010, 17:29

@ rea

Ich habe schon vor einiger Zeit schon einmal angefangen "indirekte Rabatte" mit dem UWG in Verbindung zu bringen. Muss mal graben.

Es stellt sich nämlich auch die Frage ob in "Teilnehmer-/Genossenschaftsverträgen" dies überhaupt geregelt werden kann, denn ein Verzicht auf eine "Ausgleichsgebühr" ist genaugenommen eine vertraglich organisierte indirekte "Rabattierung" eines gesetzlich festgelegten Tarifes (Taxenordnung).

@ Horofas

Ähnlich müsste es bei Flughafenverträgen aussehen. Auch wenn ich den Vertrag "freiwillig" eingehe und der Flughafen grundsätzlich jedem Taxenfahrer offen steht bleibt die Frage, welche Gültigkeit hat ein Vertragspassus der mich verpflichtet einen amtlich festgelegten Preis indirekt zu mindern?

Eberhard

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Taxi Georg
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Beitrag von Taxi Georg » 07.02.2010, 18:00

E. G. Engel hat geschrieben: @ Horofas
Ähnlich müsste es bei Flughafenverträgen aussehen. Auch wenn ich den Vertrag "freiwillig" eingehe und der Flughafen grundsätzlich jedem Taxenfahrer offen steht bleibt die Frage, welche Gültigkeit hat ein Vertragspassus der mich verpflichtet einen amtlich festgelegten Preis indirekt zu mindern?
Bild

Nun, dass wurde mit den Taxigenossen bei der TFZ so abgesprochen!
Ich selber habe das noch nirgends gelesen!
Gesagt hatte mir das eine Disponentin.

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Beitrag von reasoner » 07.02.2010, 18:44

Widersprüchliches :evil:
Welche Gebühren fallen für meine Karte an?

Hier variiert der Betrag von Bank zu Bank. Der Betrag hängt vom Leistungsumfang Ihrer Karte ab. Nach einer einmaligen Jahresgebühr können Sie — natürlich nur innerhalb Ihres Verfügungsrahmens — so oft mit der Visa Karte bezahlen, wie Sie wollen. Gebühren in angemessener Form fallen nur noch dann für das Abheben von Bargeld an Automaten oder für den Einsatz im Ausland an. Dies und die Finanzierungszinsen werden bankintern festgelegt und variieren ebenso von Institut zu Institut. Informieren Sie sich genauer darüber bei Ihrer kartenausgebenden Bank oder Sparkasse. Übrigens: innerhalb der EURO-Zone entfällt das Auslandseinsatzentgelt.
:arrow: Quelle

Am meisten könnte ich mich über unser liebes EU-Parlament aufregen. Im Dunkeln agieren, Veröffentlichungen niente. So etwas muss man sofort bei Dr. Google finden :twisted:

rea

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Beitrag von eichi » 07.02.2010, 19:09

Das habe ich bei den Visa-FAQs auch noch gefunden:

"Darf ein Händler einen Mindestbetrag oder Aufpreis bei Kartenzahlung festlegen?
Alle Händler, die Visa Karten als Zahlungsmittel akzeptieren, müssen sich an die von Visa aufgestellten Regularien halten. Eine dieser Regeln besagt, dass es Visa Händlern nicht gestattet ist, einen Mindesteinkaufsbetrag festzusetzen. Dies gilt auch für Sonderangebote. Auch ein Aufpreis (engl. Surcharge) bei Kartenzahlung ist gemäß der Visa Regularien nicht erlaubt. Allerdings gehen nationale Gesetze den Visa Regularien vor!

Um herauszufinden, ob nationale Gesetze die Erhebung eines Mindestbetrags und Aufpreises erlauben, können Sie sich mit der Verbraucherschutzzentrale in Verbindung setzen."
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

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Otto126
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Beitrag von Otto126 » 07.02.2010, 19:14

Kann man ausrechnen, was jeder Zahlungsvorgang den Taxiunternehmer reell kostet? Das hat der Kunde zusätzlich zum Fahrpreis zu zahlen.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."

Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?

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McEnke
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Beitrag von McEnke » 07.02.2010, 19:23

Kann man ausrechnen, was dem Unternehmer entgeht?
Ne Pferdekutsche kostet keinen Sprit. Dafür ist Dein PBS auch ausgelegt.

Wenn man den richtigen Vertrag hat, kann man ab 1,2% dabei sein.
BildWir machen Software, etwas Taxi, etwas eigene Meinung und etwas mehr...

E. G. Engel
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Beitrag von E. G. Engel » 07.02.2010, 20:42

Auch ein Aufpreis (engl. Surcharge) bei Kartenzahlung ist gemäß der Visa Regularien nicht erlaubt.
Gut, dann zahlt der Kunde eben bar in der landesüblichen Währung. Im Prinzip stellt sich das Problem nur wenn ich das Visa-Zeichen zur Werbung benutze (Kannst mit Karte zahlen).
Gebühren in angemessener Form fallen nur noch dann für das Abheben von Bargeld an Automaten oder für den Einsatz im Ausland an.
So, so. Untereinander kennen die Banken also Bearbeitungskosten, soweit ich weiss bis zu 5 € pro Abhebung.



Im übrigen ist das Verfahren an sich schon dreist.

Kommt jemand in die Kneipe, isst und trinkt und sagt dann, "Die Rechnung zahl ich in drei Woche".

Eines ist doch klar. Es handelt sich hier um einen Kredit wo der Verkäufer 2 -3 Wochen auf sein Geld wartet und dann nicht nur die Bearbeitungsgebühren zahlt sondern auch noch die Zinsen. Irgendwie verkehrt herum.

Eberhard

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Beitrag von E. G. Engel » 08.02.2010, 10:04

Hin und wieder erlaube ich mir mal einen Scherz mit den Fahrgästen.

Fahrgast fragt: "Nehmen Sie Kreditkarte?"

Ich antworte: "Selbstverständlich. Wir (die Taxifahrer) geben auch Kredit. Nicht nur das. Wir tragen auch die Bearbeitungsgebühr und übernehme die Zinsen dafür."

Und das mit einem netten Lächeln.

(Warum soll ich meine Leistung verschweigen?)

Reaktion ist dann meist ein peinliches Schweigen. Die meisten Leute wissen schon was Sache ist. Aber was soll`s in einer egozentrischen Gesellschaft (Geiz ist geil).

Eberhard

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Otto126
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Beitrag von Otto126 » 08.02.2010, 15:38

McEnke hat geschrieben:Kann man ausrechnen, was dem Unternehmer entgeht?
Ne Pferdekutsche kostet keinen Sprit. Dafür ist Dein PBS auch ausgelegt.

Wenn man den richtigen Vertrag hat, kann man ab 1,2% dabei sein.
Wenn ein Kunde mit mir über die Weserfähre nach Bremen-Nord möchte, muss er auch die Fähre bezahlen.
"In der Lebenswelt gibt es drei Kategorien, das Essbare, das Kopulierbare und das Gefährliche"

"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."

Wat woll'n die Atzen eigentlich von mir?

Schwatzbacke
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Beitrag von Schwatzbacke » 08.02.2010, 19:11

Ich hab heute mal einen gefragt, der sich mit Kreditkartenumsätzen im Taxigewerbe auskennt.

Ergebnis über aktuell 30 Tage:

Den höchsten Umsatz pro Fahrzeug von über 800 € erzielen Umlandzentralen vor den Toren der Großstädte bei rund 50 € Umsatz pro Fahrt

Großstadttaxen machen rund 500 € Umsatz bei rund 30 € Umsatz pro Fahrt

kleinere Städte liegen deutlich tiefer, 150 - 300 € bei etwas unter 30 € im Schnitt

Tendenz: Die Kartenumsätze steigen dort stark an, wo flächig und seit längerem Karten akzeptiert werden. Flotten, die erst relativ kurz Karten akzeptieren, erreichen kaum 100 € monatlich im Schnitt.

Über alle gerechnet ergibt sich ein Schnitt von gut 30 € pro Fahrt bei gut 250 € Umsatz in 30 Tagen. Dies zeigt, daß die Karten wohl eher nur bei längeren Fahrten akzeptiert werden.

zu den Kosten: spezielle Kartenterminals sind teuer. Zusatzgeräte (Kartenleser/Drucker) zu sowieso schon vorgehaltenen Datenfunkanlagen sind preiswert und belasten auch bei geringen Umsätzen kaum (Zusatzkosten 3-4 € monatlich).

Die Abrechnungskosten für den Providern lagen bei ca 4,1% im Schnitt incl aller Gebühren, rechnet man die Zusatztechnik Magnetkartenleser/Drucker dazu, liegt man bei etwas über 5%.
Bei Verwendung eines extra Kartenterminals (mit monatlich 20€ gerechnet) werden es bei ansonsten gleichen Zahlen über 11% :shock:

Steigt die Anzahl der Transaktionen, dann wird die einzelne allerdings wesentlich billiger.

Aus Unternehmersicht ließen sich 1 oder 2 € Zusatzkosten pro Zahlvorgang allemal rechtfertigen.
Dabei nicht aus den Augen verlieren sollte man die Krankenfahrten.
Die sind nämlich rein abrechnungstechnisch noch bedeutend aufwändiger und damit teurer.

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Beitrag von classictaxi » 08.02.2010, 19:18

Ich meine der Ansatz ist schon mal gut. Ob es nun 2 EUR sein müssen? Wäre eine Ermessensfrage.
Die meisten zahlen doch eh mit Firmenkreditkarte. Privatkunden sind da eher seltener. (meine Erfahrung)
Denn die Zeche zahlen wie immer WIR. Die geringsten Umsätze und die meisten Ausgaben.
Bei mir sind zwar die Kreditkartenfahrten eh im niedrigen Einprozentbereich. Aber schon Bitter, wenn man auf die Abrechnung schaut und sieht was von 15 oder 20 EUR so übrig bleiben!
Es heißt "Zeit ist Geld". Zeit ist nicht Geld, Zeit ist die Abwesenheit von Geld. Aber Heute haben wir Geld. Alles ist aus dem Gleichgewicht.

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Beitrag von McEnke » 08.02.2010, 20:38

@Schwatzbacke
Hervorragender und informativer Beitrag. Hut ab!
BildWir machen Software, etwas Taxi, etwas eigene Meinung und etwas mehr...

Wattwurm
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Beitrag von Wattwurm » 08.02.2010, 21:17

McEnke hat geschrieben:@Schwatzbacke
Hervorragender und informativer Beitrag. Hut ab!
Dem schließe ich mich an, Kompliment!

Nur....sagen Deine Zahlen nichts darüber aus, wie hoch der Umsatzanteil ist, der ausschließlich dadurch bedingt ist, das man ein Kartenterminal an Bord hat und Kreditkartenzahlung akzeptiert! Im Schnitt 250.- Euro monatlich Umsatz bei den Kreditkarten hört sich gut an, aber wie hoch ist der Prozentanteil an zusätzlich generiertem Umsatz...?

Die allermeisten Kreditkartenzahler hätten bei fehlender bargeldlosen Zahlungsmöglichkeit, den Fahrpreis halt ohne zu murren gegen Quittung Cash bezahlt! Wenn ich im Monat maximal 2 Fahrten a 30.- Euro mit Kartenterminal mehr generiere als ohne Kartenterminal, ergibt sich für mich eigentlich kein Investitionsbedarf!

Zirka 40% meines Monatsumsatzes mache ich mit KT-Scheinfahrten, dann habe ich noch ein paar Kunden für die ich auf Rechnung Kurierfahrten ausführe, insgesamt wickel ich 2/3 meines Umsatzes auf Rechnung ab, also bargeldlos.

Ich habe aber das Problem das man bei Aldi oder bei meinem Frisör von mir Geld sehen möchte. Aldi akzeptiert meine KT-Scheine leider nicht. Auch nicht mein Frisör. Der hat im übrigen im Gegensatz zu Aldi auch kein Kartenterminal...! Ich will damit sagen, ein Rest an Liquidität möchte ich mir doch ganz gerne erhalten, sonst muß ich demnächst am Bahnhof meinen Kaffee für 1.-€ noch mit der Kreditkarte bezahlen...!

Wissen Sie Herr Enke, was mir letzte Woche passiert ist? Ich habe mein Portemonee zu Hause liegen gelassen, und das bis Schichtende noch nicht einmal bemerkt. Ich habe das Portemonee nicht gebraucht!

Tut mir ja leid Herr Enke das ich immer alles kaputt reden muß, aber ich bin nun mal ein kritischer "Alleshinterfrager" ... :wink:
Zuletzt geändert von Wattwurm am 08.02.2010, 21:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von McEnke » 08.02.2010, 21:40

@Wattwurm
Dieser Argumentation kann ich nichts entgegen setzen. Unter diesen Umständen würde ich auch nicht anders handeln. Kartenzahlung ist halt nicht immer zu empfehlen. Nur gehe ich da einen anderen Weg - wenn ich es habe, dann ist das gut so und komplettiert mein Angebot. Wer aber in einer Region arbeitet, die das nicht erfordert, der soll sich nicht unnütz in Kosten stürzen.
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