Clever Shuttle Berlin

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Re: Clever Shuttle Berlin

Beitragvon Thomas-Michael Blinten » 25.03.2017, 16:12

John_Wick hat geschrieben:Kritisch wird es immer dann wenn ein Kunde den Beifahrersitz erobern kann.Hat er dann noch zwei Mitfahrer auf der Rückbank und führt ein Gespräch wird er seinen Kopf in Richtung des Fahrers drehen um zu reden und dabei einen Mundpups frontal in das Gesicht des Fahrers abgeben :? :arrow: W I D E R L I C H :arrow: E K E L H A F T :?

Bau den Beifahrersitz aus, dann hast Du das Problem nicht mehr.
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Re: Clever Shuttle Berlin

Beitragvon alsterblick » 25.10.2017, 17:51

Auch Daimler ist beim Elektro-Fahrdienst „CleverShuttle“ eingestiegen.
http://ngin-mobility.com/artikel/daimle ... ershuttle/
Der Konzern steigt über seine Tochterfirma EvoBus als strategischer Investor bei CleverShuttle ein.
Die Finanzierung kommt nur wenige Monate nachdem die Altinvestoren Deutsche Bahn, die Familie von Peter Unger, der das Unternehmen Auto-Teile-Unger gründete, und einigen Business Angels bereits eine siebenstellige Summe investiert hatten
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Re: Clever Shuttle Berlin

Beitragvon AsphaltRunner » 25.11.2017, 10:32

Kann mich mal jemand aufklären, was die anders machen als wundercar?? - Außer elektro.
CleverShuttle bleibt auf Wachstumskurs und will auch im kommenden Jahr weiter expandieren. Im kommenden Jahr wolle man den Dienst in acht bis zehn neuen Städten anbieten
https://www.automobilwoche.de/article/2 ... e-staedte-
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Re: Clever Shuttle Berlin

Beitragvon LRKN » 25.11.2017, 16:02

AsphaltRunner hat geschrieben:Kann mich mal jemand aufklären, was die anders machen als wundercar?? - Außer elektro.


Wundercar wollte wie Uber "private Fahrer" mit deren Autos einsetzen. Clever Shuttle nutzt eigene Autos. Wundercar wäre somit Schwarzarbeit und ein Verstoß gegen die Personenbeförderungsgesetze weil ihre Fahrer keinen P-Schein haben und ihre Einnahmen (Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer) höchstwahrscheinlich nicht korrekt versteuert hätten.

Bei Clever Shuttle kann man hingegen davon ausgehen, dass alle Fahrer einen P-Schein haben und alle Abgaben korrekt abgeführt werden. Was die Rückkehrpflicht betrifft, müsste man sich ein genaueres Bild machen wie Clever Shuttle operiert. Grundsätzlich wäre aber Clever Shuttle wie ein Mietwagenunternehmen einzustufen. Eventuell haben sie aber auch ein Ausnahmegenehmigung. So weit ich weiß gibt es gesetzliche Möglichkeiten Ausnahmen zu genehmigen.
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Re: Clever Shuttle Berlin

Beitragvon sivas » 25.11.2017, 16:15

Wenn clevershuttle selbst Mieter der Wagen und Fahrer ist, brauchen sie keine Rückkehrpflicht zu beachten.
Auf wen sind die Fahrzeuge zugelassen ?
Wer ist Vertragspartner der Fahrer ?
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Re: Clever Shuttle Berlin

Beitragvon alsterblick » 25.11.2017, 17:36

Clevershuttle fährt erstmal, macht erstmal seine Erfahrungen mit deren Software und Nachfrage an share-Fahrgästen als eine Art Mietwagendienst und bezahlt seine Fahrer mit EUR 14/Std. über Soll.

Alleine der schwer subventionierte ÖPNV hat Interesse an Diensten wie z.B. Clevershuttle, um eigene (Un-)Kosten aufgrund sonst oftmals fahrgastleerer tonnenschwerer teuren Fahrzeuge langfristig zu senken. Das mitfinanzierende Staatsunternehmen DB ist somit bereits (Mit-)Veranstalter solcher Pilotservices !
Immer noch Fragen ?
Zuletzt geändert von alsterblick am 25.11.2017, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Clever Shuttle Berlin

Beitragvon ilkoep » 25.11.2017, 19:28

LRKN hat geschrieben: Eventuell haben sie aber auch ein Ausnahmegenehmigung.


Haben sie, allerdings nur für 10 Fahrzeuge:

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/ ... n-28023770
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Re: Clever Shuttle Berlin

Beitragvon AsphaltRunner » 18.12.2017, 13:12

Über eine viertel Millionen RideSharing-Fahrgäste:
CleverShuttle übertrifft eigene Erwartungen

Auch beim Gesellschafterkreis hat sich 2017 einiges bewegt. Daimler wurde Partner und ist nun mit 10 Prozent beteiligt. Die Bus-Sparte der Stuttgarter unterstützt seit Juli 2017 neben der Deutschen Bahn (20 Prozent Beteiligung) als strategischer Investor das Startup. Außerdem sollen zwei Pilotprojekte mit Partnern aus dem öffentlichen Nahverkehr Anfang 2018 starten, um Mobility-as-a-Service-Lösungen zu testen.
https://www.automobilwoche.de/article/2 ... rwartungen
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Re: Clever Shuttle Berlin

Beitragvon alsterblick » 18.12.2017, 14:41

Der Anteil der geteilten Fahrten stieg 2017 im Vergleich zum Vorjahr deutlich und liegt nun bei durchschnittlich 32 Prozent - in Peak-Zeiten sogar bei über 60 Prozent. https://www.automobilwoche.de/article/2 ... rwartungen

32 % und auch 60% ist ohne weitere Angaben noch kein Erfolg, lediglich eine Tendenz.
Bei geteilten Fahrten wäre auch die Anzahl realer Zahler interessant (Fahrpreis je rd. 60% vom Taxipreis). Sind es nur 2 oder auch mal 4 zahlende FG ?
Welchen Anteil haben unbesetzte Zeit und / bzw. Leerkilometer ?

Erst ab einer durchschnittlichen Bezahlerauslastung von rd 100% (im Mittel/geteilt ab 2 Pers) würde Clevershuttle annähernd „interessant“, weil erst dann würden „besetzt“ 120% vom Taxipreis kassiert. Bitte aber auch die unbesetzten Kilometer nicht vergessen.
Da Wasserstoffautos mindestens das doppelte einer E-Kl. (ebenso bis 4 FG) kosten, müssten die Zahlen von Clevershuttle nochmals besser sein oder Wasserstoffautos würden deutlich, deutlich, deutlich günstiger oder verschenkt werden.
Die hohen Wasserstoff-Betriebskosten mal aussen vor.........

Außerdem sollen zwei Pilotprojekte mit Partnern aus dem öffentlichen Nahverkehr Anfang 2018 starten, um Mobility-as-a-Service-Lösungen zu testen.


Das war bereits letzten Monat hier mein Reden (>>> 25.11.2017)

Deren Ziel ist es, an die städtische Subventionskohle ranzukommen.
Ja, das soll wohl clever sein. :roll:
Zuletzt geändert von alsterblick am 18.12.2017, 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
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