Funklos vs Zentralenanschluss

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft - Motovation

Beitrag von Anna Chronismus » 05.12.2013, 03:59

scarda hat geschrieben:Du vergleichst (leider) Eier mit Birnen.
Der inkriminierte Vorgang ist selbstverständlich statthaft. Der Vorgang ist die Basis von etwas, das "Wissenschaft" genannt wird.

Merke: "vergleichen" ungleich "gleichsetzen". Vergleichen darf man grundsätzlich alles.

Der Rest Deiner ungelenken Zeilen ist noch verschwurbelter, das braucht man als "Trottel von der Freiheitsfraktion" - frei nach Wehner - nicht mal zu ignorieren.
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Re: Taxifahrer-Freiheit falsch verstanden

Beitrag von Anna Chronismus » 05.12.2013, 04:57

nightrider hat geschrieben:Leute werdet euch mal richtig bewusst was es bedeutet einer Zentrale angeschlossen zu sein.
Wir kommen zum Kern, zu den verräterischen Worten*, die den Fehler im System benennen:

- An "eine Zentrale angeschlossen zu sein".
- Ich/wir fahre(n) für die Zentrale X.

Wenn man von dem gängigen Bild eines modernen Dienstleisters ausgeht, schließt man sich bei dem nicht an und arbeitet auch nicht für den. Der Dienstleister arbeitet - gegen Bezahlung - für uns. Der Dienstleister darf uns seine Dienste offerieren, und jeder einzelne ist frei, sie in Anspruch zu nehmen oder auch nicht. In einem modernen Sinn: Jederzeit frei, sie mal anzunehmen und mal nicht.

So ist es bei mytaxi in der alltäglichen Realität. So ist es nicht bei herkömmlichen Zentralen. So könnte es aber durchaus sein bei einer modernen, neuen Zentrale. Oder, mir gefällt das Wort deutlich besser, einer Dezentrale. Moderne App-Technik fördert sich selbst organisierende Taxifahrer-Gruppen sowie die Kooperation von diesen Gruppen untereinander. Das Ziel ist einerseits die Eroberung von Marktsegmenten (Eigengeschäft!) und andererseits eine gute Bedienfähigkeit durch Kooperation und Tourentausch. Wer beispielsweise versteht, wie das Internet funktioniert mit Hunderten und Tausenden von Mitspielern (Provider) ohne eine Zentrale, welche alles bestimmt und steuert, der ahnt, wie anachronistisch der heutige monolithische Taxenzentralen-Ansatz ist angesichts der modernen technischen Möglichkeiten.

Warum das Ganze, warum das Streben nach Veränderung? Nicht zuletzt wegen der hohen Kosten: Zentralen neigen, wie andere Organisationen auch, zu einem wachsenden Verwaltungs-Overhead, zu Versorgungs-Mentalitäten - und auch immer wieder zur Begünstigungen einiger Kumpel von Entscheidern. Und das alles kostet den normalen Taxen-Unternehmer Geld, das nicht für die reine Dienstleistung ausgegeben wird, sondern für das überflüssige Mehr. Es geht um die Größenordnung dreistelliger Betrag pro Monat pro Wagen, den man sparen könnte, würde man auf die herkömmlichen Zentralen-Strukturen verzichten oder sie umbauen zu modernen, schlanken Dezentralen. Dezentralen, die ohne große Verwaltungstrukturen und Disziplinierungs-Gremien auskommen, sondern sich auf die schlichte Dienstleistungs-Erfüllung beschränken. Das Soziale, z.B. die Einhaltung von selbst aufgestellten Regeln, lassen sich in kleineren Organisationsformen von Freien Taxifahrern ohne großen (finanziellen) Aufwand (meist nebenbei) mit erledigen.

Im Ergebnis: Weniger Hierachie und mehr Selbstverantwortung, weniger Kosten und mehr Verdienst. Ab 2014 muss man ran, müssen wir ran an das Brechen der (Vor-) Herrschaft der (bisherigen) Zentralen. Dass das prinzipiell geht, dass man sich nicht mehr abfinden muss mit der (Vor-) Herrschaft von Zentralen, haben die knapp vier Jahre gezeigt, seit dem die ersten Fahrer mit einem Smartphone Touren per App bekamen (Start: Frühjahr 2010, in dem Jahr Testbetrieb in Hamburg). Auf dem nun vorhandenen Wissen, dass die Marktanteile auf dem Tourenvermittlungs-Markt nicht auf Ewig in Stein gemeißelt sind, lässt sich 2014 aufbauen. Letztendlich werden sogar diejenigen davon profitieren, die heute noch auf ihre klassische, herkömmliche Zentrale bauen, weil auch deren Dienstleistung durch den wachsenden Konkurrenzdruck preiswerter werden wird.

Packen wir es an.


*Ich bin nightrider ausgesprochen dankbar für seine klaren Worte: An "eine Zentrale angeschlossen" - wie ein Computer an das Stromnetz oder das Internet. Ohne Anschluss: nutzlos. Ich will ausdrücklich feststellen, dass ich nightrider für die Formulierung nicht kritisiere - er hat nur widergegeben, wie sonst so gesprochen wird, wofür ich ihm, ich wiederhole es, ausgesprochen dankbar bin.
Zuletzt geändert von Anna Chronismus am 05.12.2013, 05:04, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Taxifahrer-Freiheit falsch verstanden

Beitrag von Anna Chronismus » 05.12.2013, 05:03

(doppelt)
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von nightrider » 05.12.2013, 05:46

@ Anna Chronismus
na so ganz stimmt die Argumentation nicht, wir „schließen uns” Vielem an, anders funktioniert das nicht. Denke an den Vergleich Internet von dir selbst, auch da schließt du dich einem Provider an und akzeptierst dessen AGB`s, Andere schließen sich einer Glaubensgemeinschaft an und akzeptieren deren Regeln, wieder Andere schließen sich einem Verein an der ebenfalls Regeln hat. Wir sind Bürger eines Staates und auch der gibt sich Regeln in Form von Gesetzen und Verordnungen und das auch im Namen des Volkes. Alle diese „Gesellschaften” haben eines gemeinsam, Niemand wird gezwungen einer davon beizutreten, selbst als Bürger bin ich zwar in die Gemeinschaft Staat geboren, aber niemand hält mich fest und sagt du musst hier bleiben, ich kann auch staatenlos werden, oder eine andere Staatsbürgerschaft annehmen, oder auswandern. Auch aus jedem Verein kann ich austreten so auch aus jeder Zentrale.

Du verkennst auch etwas die Tatsache, dass nicht „eine Zentrale” diese Regeln aufstellt, sondern die Gemeinschaft der angeschlossenen Mitglieder diese aufstellt und auch durchsetzen will. „Die Zentrale” macht also eigentlich nur das was ihr die Gesellschafter/Mitglieder sagen.
Jeder der die Augen aufmacht sieht auch, dass diese Regeln durchaus zum großen Teil jedenfalls nötig sind, ansonsten würde so mancher Auftrag einfach nicht gefahren und das wäre nicht im Sinn der Gemeinschaft der Mitglieder.

Die Zentralen tragen ja eine Werbebotschaft nach außen und zwar im Namen der Mitglieder für die sie ja steht. Sie sagt stellvertretend für ihre Mitglieder „ruf uns an wir schicken dir schnell und zuverlässig ein Taxi”
Alles was eine Zentrale macht, macht sie stellvertretend für ihre Mitglieder, von daher ist auch der Begriff „Zentrale” durchaus richtig, sie verwaltet zentral unsere Interessen um die sich dezentral sonst jeder Einzelne selbst kümmern müsste. Sie ist ein Dienstleister in unserem Auftrag und sie macht genau das was ihr aufgetragen wird, auch die Sanktionen gegen Mitglieder die sich nicht im Sinn der Gemeinschaft verhalten wurden/werden ihr aufgetragen von eben dieser Gemeinschaft.

Kurz und auf den Punkt gebracht, „die Zentrale” sind wir! Die Mitglieder sagen wie es zu laufen hat und nicht ein „Herr Zentrale”. Die Zentrale arbeitet im Namen und Auftrag der Gesellschafter.
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Re: Taxifahrer-Freiheit falsch verstanden

Beitrag von scarda » 05.12.2013, 08:53

Anna Chronismus hat geschrieben:
nightrider hat geschrieben: Haarspalterei ... Haarspalterei ... Haarspalterei ... Packen wir es an.
*Haarspalterei ...


Packen wir es an?
Wir? Diese zwei?
Ich dachte immer das sind Karteileichen?
Aber das Netz macht es möglich.

UTH UG Unweltaxi Hamburg
CTH UG Citytaxi Hamburg UG
haftungsbeschränkt
Schäferkampsallee 56-58

Wer führt denn da die Geschäfte?
2x Du? Dann ist das ja schon wieder kein wir ...

Einem Weltmeister im Haare spalten folgt keiner. Und eine logistisch noch nicht ausgereifte Technik, braucht ein anderes Umfeld als Haarspalterei, Rechthaberei und Karteileichen.

Wenn Du demnächst einen starken Schmerz am Kopf spürst, dann ist das die Wand, gegen die gerade gelaufen bist. Und was da hohl klingt, ist nicht zwingend die Wand.
Zuletzt geändert von scarda am 05.12.2013, 08:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von Pirat » 05.12.2013, 11:09

nightrider hat geschrieben:Kurz und auf den Punkt gebracht, „die Zentrale” sind wir! Die Mitglieder sagen wie es zu laufen hat und nicht ein „Herr Zentrale”. Die Zentrale arbeitet im Namen und Auftrag der Gesellschafter.
Meine Erfahrungen sind ganz anders.
Der durchschnittliche Taxiunternehmer gibt allzu gern Verantwortung ab.
Mangel an Sachverstand ist dabei der Hauptgrund.
Die Floskel „das macht mein Steuerberater“ oder auch „das macht mein Anwalt“ stehen als Beispiel für ein gewisses Unvermögen.
Die Hürde in Taxiunternehmer-Selbstständigkeit ist halt nicht allzu hoch.
Viele von Ihnen empfinden sich als selbstständig und sind dennoch nur Marionetten.
Solche „Selbstständigen“ sind natürlich leicht zu manipulieren, keine Frage.
Schutzbefohlene - die für am Anfang ihrer „Selbstständigkeit“ angenommen Rat - teuer bezahlen müssen.
Wen wunderst, dass bei dieser Gemengelage eine Handvoll Leute die Geschicke einer Taxigenossenschaft/Verein in Ihrem Sinne lenken.
Sie müssen weder interne noch bezahlte externe Kontrolle fürchten, wie uns das Beispiel Hansa zeigte.
Um Macht und Fleischtöpfe zu sichern, muss hin und wieder an einem Quertreiber ein Exempel statuiert werden.
Wird als Botschaft empfunden und bedient Schadenfreude.

Dies ist meine Erfahrung im Bezug auf Taxigenossenschaft und hat absolut nichts mit demokratischen Strukturen zu tun.
Es mag andere Beispiele geben, ich jedenfalls bin an eine Mogelpackung geraten.

Bin auf die Erklärungsversuche der Taxizentralen-Befürworter gespannt, wenn der nächste Taxizentralen-Skandal öffentlich wird!

Der wird kommen, bin mir sicher!
Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern... Konfuzius.

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von alsterblick » 05.12.2013, 11:18

IK hat geschrieben: Eine myTaxi Tour kostet 79 Cent Netto oder 94 Cent Brutto.
Die Umsatzsteuer welche myTaxi auf seine Netto-Preise aufschlägt, beträgt nicht 7%, wie du glaubst, sondern 19%.
da sollst Du wohl Recht haben mit 79 Ct Netto.
Sorry, war dann tatsächlich `ne falsche Annahme von mir.
IK hat geschrieben: Die Umsatzsteuer welche myTaxi auf seine Netto-Preise aufschlägt, beträgt nicht 7%, wie du glaubst, sondern 19%.
die Mwst mit 19% hatte ich trotz unrichtigen Bruttobetrag dann aber schon korrekt runter gerechnet (und nicht 7%). :)
IK hat geschrieben: Dumm ist das ...

das zu behaupten bleibt Dir unbenommen, wenngleich Du mir einen Rechenfehler unterjubeln wolltest, der jedoch keine war! :lol:
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von IK » 05.12.2013, 12:24

@ alsterblick

Meinen Fehler erkenne ich an. Der ist dem Umstand geschuldet, dass 70 Verringert um 7% und 79 verringert um 19 % fast die gleiche Zahl ergeben. Hättest du 66,38 geschrieben, wäre alles klar. Denn 66,50 gibt's nicht.

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von nightrider » 05.12.2013, 12:40

Pirat hat geschrieben: Dies ist meine Erfahrung im Bezug auf Taxigenossenschaft und hat absolut nichts mit demokratischen Strukturen zu tun.
Es mag andere Beispiele geben, ich jedenfalls bin an eine Mogelpackung geraten.
Da gebe ich dir mit gewissen Einschränkungen völlig recht meine Ausführungen waren zum Verständnis des Prinzips gedacht.

Doch dürfen wir nicht vergessen, wenn man von „demokratischen Regeln” spricht, unsere große Demokratie im Staatswesen funktioniert doch ganz gleich, in Deutschland wird ja nicht tatsächlich vom Volk etwas bestimmt, sondern fast ausschließlich von den Politikern/Parteien die wir gewählt haben.
Wenden wir das auf unsere Zentralen an, könn(t)en wir sogar weit mehr bestimmen, denn über Dinge wie Sanktionen z.B. muss immer eine Mitgliederabstimmung stattfinden, doch wenn es Keiner macht, dann sind die Gesellschafter doch selbst schuld, wenn sie „über den Tisch gezogen werden”. Vorstände usw müssen sich regelmäßig zur Wahl stellen und können dann auch abgewählt werden, Entscheidungen können auf Wunsch der Gesellschafter auch rückgängig gemacht werden.

Doch es passiert genau das was ich auch bei Gewerbevertretungen immer bemängle. Keiner geht hin, Keiner lässt sich gern wählen, oder auch nur zur Wahl aufstellen und meistens steht Einer der mal was offen und öffentlich anspricht ganz schnell ganz allein da.
Trotzdem grundsätzlich haben es die Gesellschafter schon selbst in der Hand was zu geschehen hat und was nicht, sie müssen nur entsprechend handeln, tun sie es nicht, muss jeder davon ausgehen, dass alles passt. Bei uns wurde der Maßnahmenkatalog sogar einstimmig, also ohne Gegenstimme und ohne Enthaltungen von den Gesellschaftern beschlossen.
Zuletzt geändert von nightrider am 05.12.2013, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von alsterblick » 05.12.2013, 13:44

IK hat geschrieben:Denn 66,50 gibt's nicht.
Nun ja, jedoch darf man / ich beim Kopfrechnen aber doch bitte etwas großzügiger runden
zumal es auch der schnelleren Erfassung/Lesbarkeit dient. :lol:
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von scarda » 05.12.2013, 14:09

alsterblick hat geschrieben:
IK hat geschrieben:Denn 66,50 gibt's nicht.
Nun ja, jedoch darf man / ich beim Kopfrechnen aber doch bitte etwas großzügiger runden
zumal es auch der schnelleren Erfassung/Lesbarkeit dient. :lol:
Stimmt. Sag einfach: kostet 1 Eu/Tour.
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von jr » 05.12.2013, 14:09

@ alsterblick:
Dann sollte aber besser die Null wegbleiben, wenn schon die Fünf davor ungenau ist. Mich hat das zufällige Zusammentreffen zunächst auch irritiert.
Zuletzt geändert von jr am 05.12.2013, 14:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von der Clown » 05.12.2013, 14:24

Anna Chronismus hat geschrieben:
der Clown hat geschrieben:Du versuchst hier ein falsches Bild vom Hansafunk und allen anderen Zentralen aufzubauen und bezeichnest mich und alle anderen Fahrer als dumme Befehlsempfänger und als schlechte Dienstleister (...)
Wo habe ich "alle anderen Fahrer", meint hier: Zentralenfahrer, "als schlechte Dienstleister" bezeichnet?
Na ja zumindest widersprichst Du nicht, dass Du Zentralenfahrer für dumme Befehlsempfänger hälst. Aber sorry, Du schriebst nicht vom schlechten Dienstleister, sondern vom durchschnittlichen Kutscher, welcher vermeintlich nicht daran interessiert ist eine zufriedenstellende Dienstleistung zu erbringen, weil die Spinne im Netz alles beherrschen will.

Ich will jetzt mal nicht schreiben, dass ich Dich für einen Demagogen halte, aber es sieht alles so aus, als ob Du Dich der Demagogie bedienen würdest. Du äußerst Dich sehr unkonkret, vermeidest es weites gehend einen Sachbezug herzustellen und entziehst Dich einer detaillierteren und tiefergehenderen Auseinandersetzung.

Du preist mit Beharrlichkeit eine Dialogfunktion, welche während der Anfahrt zum Besteller nutzbar ist, an, die in der Praxis selten bis gar keine Verwendung findet und damit bedeutungslos ist.

Du unterstellst der Funkzentrale ein Eigeninteresse, welches mit dem eines Wohnungsmaklers gleichzusetzen ist, kannst aber dieses Eigeninteresse nicht darstellen. Statt dessen wiederholst Du nur dickköpfig Deine Meinung und hoffst, dass ich mich von Deinem "you got it now?" beeindrucken lasse. Nur mal so am Rande, der Wohnungsmakler bekommt ein Erfolgshonorar bei Vertragsabschluss Taxizentralen sind beitragsfinanziert. Auch wenn der Besteller für die Dauer der Anfahrt den Fahrer nicht kontaktieren kann, muss damit nicht zwingend ein Eigeninteresse der Zentrale vorliegen. Und selbst Du hast auf meine Frage hin kein derartiges Beispiel genannt.

Du kündigst eine Antwort auf Arnes AGB-Argumentation an und leitest den hierfür extra eröffneten thread ein. Was kommt raus? Du zeigst Dich in Deiner Ehre gekränkt, kotzt Dich über alles andere aus und beleidigst und nennst die AGB von mytaxi zumindest in den Dir unvorteilhaften Auszügen als irrelevant und darauf sei geschissen. Meinst Du nicht, dass sich mytaxi schon etwas dabei gedacht hat, als sie die AGB formulierten?

Du forderst ein flexibles und dynamisches Belohnungssystem für Taxifahrer. Kannst Du mal konkret werden? Und was meinst Du mit Deinem hier als notwendig geachteten Führungsbedarf?

Ach ja und die Sache mit der langen Hose. Ich kann mit sehr gut vorstellen, dass Deine Fahrgäste Dir nicht widersprechen, wenn Du diese Regelung so ansprichst, wie Du es hier darstellst. Hast Du Dir jemals überlegt, was dafür sprechen könnte, eine differenzierte Abwägung getroffen und es je Deinen Fahrgästen es auch so dargestellt, um denen eine eigene Meinungsbildung zu überlassen? Genauso wie Du es hier nicht tust? Klar, ich schwitze zu Tode, nur weil ich im Sommer eine lange Hose trage und die Definition eines gepflegten Auftretens gegenüber Kunden einhalte. Klar lange und weit geschnittene Hosen oder aus luftdurchlässigerem Stoff können nie die Vorteile einer 3/4 Hose bringen. Und eine 3/4 Hose sorgt auch für eine angenehme Kühlung an den Oberschenkeln nur weil sie die Waden zum Teil frei gibt. Meine Erfahrungen mit langen Hosen widersprechen auf jeden Fall Deinen Unterstellungen. Mit einer kurzen Hose kann man seine Schicht nicht besser überstehen. Vielmehr muss man bei 35° im Schatten zwischenzeitlich selber für Kühlung, Erfrischung und Erholung sorgen.

Bisher, lieber AC, bin ich von Deinem Auftreten hier enttäuscht. Wortreich aber inhaltsleer trittst Du hier auf und versuchst hier zu einem gewissen Teil geschickt Leute für eine vermeintlich bessere Taxiwelt und für den freien Taxifahrer zu gewinnen. Es ist, glaube ich, nicht das erste Mal, dass Du das Gewerbe revolutionieren wolltest. Mit welchem Erfolg?
Zuletzt geändert von der Clown am 05.12.2013, 14:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von RaimundHH » 05.12.2013, 15:00

Juskwe hat geschrieben: Das größte Problem an dem MyTaxi-System sehe ich genau hier, die Ungerechtigkeit. Nur damit der Kunde sein Taxi 1-3min früher bekommt verzichtet Mytaxi auf eine Verteilungsgerechtigkeit. Viel wird von Kollegialität schwadroniert, dass man am Posten den Kunden ans erste Taxi zu schicken hat und dann hat man so ein Schmarrn im Auto, welches bei Bestellkunden auf einmal den "hintersten in der Reihe" bevorzugt (der ist halt bei manchen Posten der, der am nächsten dran ist).
Und ich hab lieber eine Fahrverpflichtung für die 3/5/7min wie beim Hansa, im Gegenzug aber eine Garantie darauf die Tour im Sektor (außer mein Wagen ist unpassend) auch zu bekommen, als keine Fahrverpflichtung und die Lotterie.
Moin,

man könnte jedoch auch sagen, daß das die Stärke von MT ist, nämlich nicht auf Kosten einer Gerechtigkeit/Reihenfolge/
Wartezeit seitens der Taxifahrer, darauf zu verzichten, dem Fahrgast das nächste Taxi zu schicken. Und da MT eben auch nur pro vermittelte Fahrt berechnet, ist das für den Unternehmer auch nicht weiter relevant. Im Gegensatz zu einer
pauschalen Monatsrechnung; da dürfen natürlich alle 'Teilnehmer eine gleichwertige Tourenvermittlung erwarten, da
alle den selben Betrag dafür bezahlen und eine eventuelle ungerechte Tourenvermittlung/verschiebung einem Betrug
gleichkommt.

Ganz nebenbei gleicht sich die angebliche "ungerechte" MT-Vermittlung auf längere Sicht sowieso aus.

Grüße
Zuletzt geändert von RaimundHH am 05.12.2013, 15:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von alsterblick » 05.12.2013, 15:41

jr hat geschrieben:@ alsterblick:
Dann sollte aber besser die Null wegbleiben, wenn schon die Fünf davor ungenau ist. Mich hat das zufällige Zusammentreffen zunächst auch irritiert.
Gerne räume ich ein, es mit den Zahlen durchaus genauer hätte nehmen können, zumal ich auch einen Taschenrechner habe. Aber man versucht eben immer noch mal wieder sportlich zu sein. :D
Vermutlich durch diesen Taxijob nun ein wenig „infiziert“, Zahlen doch eher gerundet zu handhaben, als zu genau zu nehmen, kam es offenbar zu dieser Nachlässigkeit in der schlichten Hoffnung, es würde nicht bemerkt oder gar „beanstandet“ werden. :wink:
Nun geheilt durch diese Erfahrung hier, gelobe ich mehr Genauigkeit, ohne jedoch fortan Zahlen anderer immer unter die Lupe zu nehmen.
Diese (eigentlich entbehrliche) Schreiberei hätte ich allen Betroffenen und Lesern im Nachhinein natürlich lieber erspart.
Sorry ! :oops:
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Beitrag von scarda » 05.12.2013, 17:21

RaimundHH hat geschrieben:
Juskwe hat geschrieben: Das größte Problem an dem MyTaxi-System sehe ich genau hier, die Ungerechtigkeit. Nur damit der Kunde sein Taxi 1-3min früher bekommt verzichtet Mytaxi auf eine Verteilungsgerechtigkeit. Viel wird von Kollegialität schwadroniert, dass man am Posten den Kunden ans erste Taxi zu schicken hat und dann hat man so ein Schmarrn im Auto, welches bei Bestellkunden auf einmal den "hintersten in der Reihe" bevorzugt (der ist halt bei manchen Posten der, der am nächsten dran ist).
Und ich hab lieber eine Fahrverpflichtung für die 3/5/7min wie beim Hansa, im Gegenzug aber eine Garantie darauf die Tour im Sektor (außer mein Wagen ist unpassend) auch zu bekommen, als keine Fahrverpflichtung und die Lotterie.
Moin,

man könnte jedoch auch sagen, daß das die Stärke von MT ist, nämlich nicht auf Kosten einer Gerechtigkeit/Reihenfolge/
Wartezeit seitens der Taxifahrer, darauf zu verzichten, dem Fahrgast das nächste Taxi zu schicken. Und da MT eben auch nur pro vermittelte Fahrt berechnet, ist das für den Unternehmer auch nicht weiter relevant. Im Gegensatz zu einer
pauschalen Monatsrechnung; da dürfen natürlich alle 'Teilnehmer eine gleichwertige Tourenvermittlung erwarten, da
alle den selben Betrag dafür bezahlen und eine eventuelle ungerechte Tourenvermittlung/verschiebung einem Betrug
gleichkommt.

Ganz nebenbei gleicht sich die angebliche "ungerechte" MT-Vermittlung auf längere Sicht sowieso aus.

Grüße
Grundsätzlich muss ich jedem Vertragspartner vertrauen, kann von jedem Vertragspartner betrogen werden, muss jeden Vertragspartner kontrollieren.
Warum soll der eine Tourenvermittler sauberer sein als der andere?! Das sind Mutmaßungen bzw. Vertrauensvorschüsse - bei jedem.
Egal on das ne Gmbh oder ne Geno oder nen Einzelunternehmer ist.
Gerechtigkeit ist woanders. Im Philosophieseminar vielleicht.

Aber warum jetzt eigentlich Gerechtigkeit und Freiheit zusammenwürfeln?
ne Nummer kleiner geht's wohl nicht?
Hier ging es um Freiheit.
Die Freiheit zur Zusammenarbeit. Über absolute Freiheit, über Egoshooter-illusionen, brauchen wir ja wohl nicht zu sprechen.
Zusammenarbeiten tu ich grundsätzlich mit jedem, der mit mir zusammenarbeitet.

Grundsätzlich ziehe ich selbstgestaltete Vetragsbeziehungen vor, dass heißt meinen eigenen Zusammenschluß, meinen eigenen Geschäftsführer, meine eigenen Spielregeln.
Das ist die einzige Freiheit, die vorgesehen ist, - jenseits des Philosophenturms.

Der Rest ist Gelaber, - also Geschmackssache.

Mir scheint die Freiheitsschwafler hier sind einfach nur eins: nicht gruppenfähig.
Zuletzt geändert von scarda am 05.12.2013, 17:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von scarda » 05.12.2013, 17:25

der Clown hat geschrieben:Bisher, lieber AC, bin ich von Deinem Auftreten hier enttäuscht. Wortreich aber inhaltsleer trittst Du hier auf und versuchst hier zu einem gewissen Teil geschickt Leute für eine vermeintlich bessere Taxiwelt und für den freien Taxifahrer zu gewinnen. Es ist, glaube ich, nicht das erste Mal, dass Du das Gewerbe revolutionieren wolltest. Mit welchem Erfolg?
à point!

medium oder rosa
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von IK » 05.12.2013, 17:54

@ alsterblick
alsterblick hat geschrieben:
IK hat geschrieben:Denn 66,50 gibt's nicht.
Nun ja, jedoch darf man / ich beim Kopfrechnen aber doch bitte etwas großzügiger runden
zumal es auch der schnelleren Erfassung/Lesbarkeit dient. :lol:
Ich möchte dir jetzt nicht kleinlich kommen. Mich hat es nur erstaunt, dass du offenbar geglaubt hast, eine myTaxi Tour würde 70 Cent Brutto kosten, statt in Wahrheit 94 Cent. Gewisse Unschärfe ist OK, das war mir aber zu viel des Guten :wink:

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von Juskwe » 05.12.2013, 20:51

RaimundHH hat geschrieben:
Juskwe hat geschrieben: Das größte Problem an dem MyTaxi-System sehe ich genau hier, die Ungerechtigkeit. Nur damit der Kunde sein Taxi 1-3min früher bekommt verzichtet Mytaxi auf eine Verteilungsgerechtigkeit. Viel wird von Kollegialität schwadroniert, dass man am Posten den Kunden ans erste Taxi zu schicken hat und dann hat man so ein Schmarrn im Auto, welches bei Bestellkunden auf einmal den "hintersten in der Reihe" bevorzugt (der ist halt bei manchen Posten der, der am nächsten dran ist).
Und ich hab lieber eine Fahrverpflichtung für die 3/5/7min wie beim Hansa, im Gegenzug aber eine Garantie darauf die Tour im Sektor (außer mein Wagen ist unpassend) auch zu bekommen, als keine Fahrverpflichtung und die Lotterie.
Moin,

man könnte jedoch auch sagen, daß das die Stärke von MT ist, nämlich nicht auf Kosten einer Gerechtigkeit/Reihenfolge/
Wartezeit seitens der Taxifahrer, darauf zu verzichten, dem Fahrgast das nächste Taxi zu schicken. Und da MT eben auch nur pro vermittelte Fahrt berechnet, ist das für den Unternehmer auch nicht weiter relevant. Im Gegensatz zu einer
pauschalen Monatsrechnung; da dürfen natürlich alle 'Teilnehmer eine gleichwertige Tourenvermittlung erwarten, da
alle den selben Betrag dafür bezahlen und eine eventuelle ungerechte Tourenvermittlung/verschiebung einem Betrug
gleichkommt.

Ganz nebenbei gleicht sich die angebliche "ungerechte" MT-Vermittlung auf längere Sicht sowieso aus.

Grüße
Beide Systeme haben ihre Vor-und Nachteile, im City-Bereich würde es mich auch nicht wirklich stören (eher freuen) wenn die Anfahrtswege zählen. Solange die Kollegen sich fair verhalten und sich nicht um die lukrativen Großkunden illegal bereitstellen (so dass ich von denen nie eine Tour bekomme dafür die Alkoholiker aus den Säufereckkneipen fahren muss). Aber in den Randsektoren will ich schon für meine Bereitschaft dort auch die nächste Tour haben. Immerhin stelle ich die Bedienfähigkeit sicher, dafür will ich aber auch die nächste Tour haben und die soll jetzt nicht an den Kollegen gehen der da gerade durcheiert. Der Kunde bekommt dafür zu jeder Zeit und nicht nur wenn zufällig ein Kollege in der Nähe ist sein Taxi in unter 10min. Bei MT schwankt das dann halt zwischen 2min und nie. Letztlich kann sich doch der Kunde besser auf ca. 10min einstellen als 2-unendlich.
Mytaxi mag ein gutes System für zufällige Touren nebenbei sein, aber im jetzigen Status wird es eine flächendeckende gute Versorgung von Kutscher und Kunde nicht packen. Es fehlt an Hochlastpotential (zufahrend vermitteln), Vorbestellungsmanagement (beim Hansa fährt ein Wagen morgens gerne mal 5-10Vorbestellungen, nach dem Mytaxi System unmöglich), Unterscheidung zwischen Stammkunde (wird auch ins System aufgenommen, wenn kein vermittelbares Taxi in Sicht) und zufälligem Anrufer (wenn kein vermittelbares Taxi in Sicht, dann Ablehnung des Auftrags, bitte es später zu versuchen).

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von alsterblick » 05.12.2013, 21:20

IK hat geschrieben: Ich möchte dir jetzt nicht kleinlich kommen. :wink:
Nun, die 70 Ct. mußt Du leider als die fälschlich "unterteuerten" / überschlagenen 66,38 Ct netto durchgehen lassen. :!:
Bitte sei jetzt lieber vorsichtig, Jürgen ließt hier nämlich gerade mal mit und er zahlt vor allem auch den Trafik :!:
Das sollten wir schon respektieren. Besser wir machen mal einen Punkt. :wink:
„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott !“

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