Funklos vs Zentralenanschluss

Der virtuelle Taxitreff.
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scarda
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft - Motovation

Beitrag von scarda » 04.12.2013, 16:43

nightrider hat geschrieben:
scarda hat geschrieben:Richtiger wäre: Motivation/Eigeninitiative vs. Belohnung/Bestrafung

Motivation geht immer nur über das Wecken der Eigeninitiative.
Bring es doch dann auf den Punkt!

Was weckt denn die Eigeninitiative und damit die Motivation konkret?
Ach, ich dachte das Beispiel auf das ich mich bezog, etwas weitere oben, die Möglichkeit der Tourenrückgabe bei MT und bei anderen Zentralen wäre eindeutig genug. MT würgt Synergie ab und schließt aus, Zentralen nehmen Synergie auf, schaffen mehr Umsatz und motivieren zur Eigeninitiative, also noch mehr davon zu machen zu wollen. Und das ist gut für alle.
DEREGULIERUNG IST AUCH NUR REGULIERUNG. ZIELFÜHRENDE VORSCHLÄGE? NEIN? ACH SO!
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von alsterblick » 04.12.2013, 17:08

Juskwe hat geschrieben: Jo was das brilliante System auch noch verursacht: Wer wild irgendwo nah am Kunden steht (nicht auf einem Posten) bekommt die Tour, wer brav am Posten weilt nicht? Wer schon eine Stunde am Posten in einem Randgebiet steht und damit eine Bedienfähigkeit sicherstellt, dem wird die Tour von einem zufällig vorbeifahrenden Taxi genommen. Und er versauert weiter, aber immerhin hätte er die Tour ablehnen dürfen.
Klar, das können die (immer als zu teuer beklagten) alten Zentralen oftmals wohl besser. :roll:
Jedoch bedenke, für 70Ct. geht denn auch nicht alles und beliebig hochschrauben läßt sich der Tour-Preis für den
zahlenden Taxi-Unternehmer nun auch nicht.
Vielleicht läßt sich die MT-Maschine aber doch noch mal „alle Wünsche erfüllend“ optimieren, es ist ja erst der Anfang. :wink:
Als Trost könnte vorerst helfen, dass mal der und mal der die Tour „gewinnt“ zu bekommen
und kein „systemimmanenter Tour-Verschiebebetrug“ am Werke ist.
Du hast auch die Freiheit ggf. Favoriten-Kutscher zu werden und somit prompt die „Position 1“ ! :lol:
Oftmals hast Du bei MT auch extrem kurze Anfahrten (30-60 Sek), also irgendwie gleich sich vieles schon wieder aus.
Wir haben zwar wieder Weihnachten, aber bitte nicht übersteuern: 70 Ct. sind nur 70 Ct. ;-)
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft - Motovation

Beitrag von nightrider » 04.12.2013, 17:08

scarda hat geschrieben:Zentralen nehmen Synergie auf, schaffen mehr Umsatz und motivieren zur Eigeninitiative, also noch mehr davon zu machen zu wollen. Und das ist gut für alle.
Leider wohl nicht gut genug, ansonsten bräuchte man auch keine Sperren.

Aus langer Zeit im Vertrieb weiß ich, man motiviert am besten dadurch, dass es irgendwas für besondere Leistung gibt, Prämien, Reisen, Sachpreise, was auch immer. Damit wurden immer die belohnt die mehr als das „Normale” geleistet haben, mit Erfolg. Die Vertriebsfirmen haben ihr Geld auch nicht zum rausschmeißen, die wissen und wussten schon immer, dass man mit Belohnen motiviert und so manche Leistung rauskitzelt die sonst nicht einfach nur kommt.

Nachdem es bei uns ja bekanntermaßen gerade am Geld mangelt, muss man sich eben andere Dinge einfallen lassen, z.B. wer besonders fleißig auch Kleinstaufträge annimmt bekommt ab einer gewissen Punktzahl bevorzugt eine große Tour zugewiesen, auch wenn er eigentlich in der Funkreihenfolge nicht dran wäre, oder wird 1 Tag immer als 1. in an jedem beliebigen Stand eingebucht, auch wenn er als Letzter dazukommt usw.... da kann man mit etwas „Hirnschmalz” schon Dinge finden die motivieren. In jedem Fall muss man sich einen Vorteil erarbeiten können, der kann, muss aber nicht unbedingt direkt monetär sein.

Jeder von uns denkt mehr, oder weniger immer daran sich Vorteile zu verschaffen das ist in uns seit Urzeiten drin und auch in der Tierwelt nicht anders und der „Kampf” um die Vorteile kann sogar noch zusätzlich motivieren, weil jeder noch besser sein will als der Andere. Selbst ganz Hartgesottenen die erst mal sagen „ist mir doch egal” werden früher oder später in den „Wettkampf” einsteigen, weil es doch wurmt wenn sie sehen Andere haben sich Vorteile verschafft. ;-)
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von der Clown » 04.12.2013, 17:31

Anna Chronismus hat geschrieben: Schade, denn die Ausführungen von der Clown zum Thema waren .... äähhhh ..... ungenügend.
Klar, alles was Deiner Meinug ist ist ... äähhhh ..... ungenügend. Begründung?? Belege?? Fehlanzeige!! Du versuchst hier ein falsches Bild vom Hansafunk und allen anderen Zentralen aufzubauen und bezeichnest mich und alle anderen Fahrer als dumme Befehlsempfänger und als schlechte Dienstleister, denn was ist schon der mittelmäßige Service eines nur am Umsatz orientierten Zentralenknechts gegen die direkte persönliche Beziehung zwischen dem Kunden und eines freien und mündigen Taxifahrers bei mytaxi.

Und nur mal so am Rande:
Ich kann jederzeit den Kunden anrufen. Dein "Wohnungsmakler" hält also keine Daten aus eigenem Interesse zurück.
Pflichttouren sind kein Annahmezwang. Positionsverlust ist keine Strafe.
Das Belohnungssystem vom Hansa haben Taxifahrer gekippt.

Bevor Du hier wieder nur schwadronierst, achte auf die Feinheiten und auf den Bezug zur Wirklichkeit.
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von SindSieFrei? » 04.12.2013, 17:45

Also ich finde die Diskussion merkwürdig. Als Kutscher fahre ich jede mir angebotene Tour, auch Kurierfahrten und Raumangebote. Ich habe einen excellenten Kilometer-Schnitt, weil ich überall fahre und schaffe meine Kohle so in 8-9 Stunden zusammen. Wenn ich Mist baue (was bisher einmal der schuldhaft der Fall war, einmal nicht) dann werde ich in jeder Firma zur Verantwortung gezogen. Hier durch denjenigen, der mir die Tour angeboten hat. Worüber man diskutieren könnte, wäre, ob die Strafgeldzahlungen richtig sind. Wer allerdings mal mehrere solcher Verhandlungen als Zuhörer verfolgt hat und sich das anhört, was dort teilweise passiert, der kommt auch dann darüber ins Grübeln. Es gibt Kollegen, denen sollte man am besten gar nicht erst einen P-Schein erteilen, da sind hohe Strafen fast als überflüssig zu werten! Mich stört an dem bisherigen System also wenig, außer teilweise die gewisse Arroganz einzelner der "beurteilenden" Herren.
Als Taxifahrer bin ich überhaupt nicht frei und habe das auch nie als lästig empfunden. Es ist ein teils hochstressiger Job, den ich aber liebe.Ich arbeite meine Touren ab, mache die Tür zu und ab dann bin ich frei!

LG
Dura lex, sed lex.

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft - Motovation

Beitrag von scarda » 04.12.2013, 17:53

nightrider hat geschrieben:
scarda hat geschrieben:Zentralen nehmen Synergie auf, schaffen mehr Umsatz und motivieren zur Eigeninitiative, also noch mehr davon zu machen zu wollen. Und das ist gut für alle.
Leider wohl nicht gut genug, ansonsten bräuchte man auch keine Sperren.
Du vergleichst (leider) Eier mit Birnen.

Wenn jemand gesperrt wird, weil er synergetisch gut für alle arbeitet, ist das das eine Ei.
Wenn jemand gesperrt wird, weil er gegen die selbst mitgeschaffenen Regeln verstößt, dann ist das ein Frage der Gemeinschaft.

Wenn Du komplette Regellosigkeit willst, dann willst mehr als die Anarchisten, die wollten bekanntlich nur Ordnung ohne Obergangster, aber immerhin Ordnung.
Aber so absurd meinst Du das wohl nicht.

Ich aber meine, MT hat den Slogan 'Zentrale war gestern' nicht umsosonst fallen gelassen. Der war hübsch provokativ, platterdings die übliche markteinführende Bauernfänger-Kampagne. Aber daraus abzuleiten Taxifahrerfreiheit und Zentralenherrschaft sei ein auch nur ansatzweise relevanter Widerspruch hieße auf die eigene Imagination hereingefallen sein. Ich garantier dir: die sind plietscher.

Dazu gesellt sich die Erkenntis in der Breite nicht ordentlich waxchsen zu´können. Und da sind wir dann wieder bei den Logistikproblemen, die nicht gelöst wurden, teilweise sogar demotivierender wirken, als jede Zentralensoftware.
Beispiele weiter oben.

Und das hat die logische Konsequenz: MT wird nicht nur Zentrale, sondern baut ein Dispatch und arbeitet mit Zentralen zusammen, wächst in die Breite, voilà schon wieder Synergie.

Nebenbei platzt da dann noch die Demagogenblase derer, die ich dereinst Zentralenhasser nannte. Sie verfolgen ihren ganz eigenen Wahn, off-topic sozusagen, verzwirbelt in rhetorische Rechthabereien, irrelevant für die anstehende Entwicklung, sinnlos sich daran abzuarbeiten. Eigentlich sind sie nur arme Trottel, die falsche Widersprüche (Taxifahrerfreiheit vs. Zentralenherrschaft ist so ein falscher Widerspruch), die als provakative Werbesprüche zur Markteinführung dienten, für bare Münze genommen haben. 'Ich bin doch nicht blöd, Mann!'

Der Trend geht zum Dispatch, zur Zentrale, zu einer noch deutlich nachzubessernden Software. Die Trottel von der Freiheitsfraktion erledigen sich dabei samt Mitläufern von selbst. Weil die Freiheit (auch oben ausgeführt) eben an anderer Stelle in dem Job wohnt.

Flasche Widersprüche führen zu einer bitteren Weltsicht, richtige zu einer ausgereiften Logistksoftware. Es wird so kommen. Alles andere fällt mittelfritig unter buchhalterisch nicht darstellbar.
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von IK » 04.12.2013, 18:11

@ Alsterblick
Alsterblick hat geschrieben:Wenn einem bei einer (alten) Zentrale eine 15km Anfahrt aufgezwungen würde und es ist dann lediglich eine € 5,- Kneipentour,
dann ist das schon schlecht eine 15km Anfahrt hinnehmen zu müssen.
Kannst du mir eine einzige Zentrale nennen, welche seine Fahrer zwingt 15 KM zu fahren, um dann eine 5 € Tour auszuführen? Bei der Suche nach einer Antwort komme ich dir etwas entgegen: Hansa ist es nicht!!!
Alsterblick hat geschrieben:Wir haben zwar wieder Weihnachten, aber bitte nicht übersteuern: 70 Ct. sind nur 70 Ct.
Nicht bei myTaxi. Da sind deine 70 Ct. = 79 Ct.
Ist dir das nicht aufgefallen?

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft - Motovation

Beitrag von nightrider » 04.12.2013, 18:15

scarda hat geschrieben:
Wenn Du komplette Regellosigkeit willst, dann willst mehr als die Anarchisten, die wollten bekanntlich nur Ordnung ohne Obergangster, aber immerhin Ordnung.
Aber so absurd meinst Du das wohl nicht.
Irgendwie liest hier Irgendwer etwas das nirgends steht. Wo habe ich geschrieben, dass ich gegen Regeln bin? Wohl eher das Gegenteil ist der Fall, oder schreibe ich evtl. chinesisch?
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von IK » 04.12.2013, 18:32

@ Anna
Anna hat geschrieben:Doch seine Zitate belegen eben nicht, dass ich andere Kollegen "an den Pranger stelle". Im Gegenteil, und das ist auch der Thread-Überschrift zu entnehmen, geht es mir um Kritik an Institutionen. Wer hier, wie IK, Institutionen und Menschen gleichstellt, der argumentiert nicht sauber.
Institutionen werden von Menschen erschaffen und nicht umgekehrt. Wenn freie Menschen eine Institution schaffen und diese mit bestimmten Regeln ausstatten, dann ist die Kritik an den Regeln dieser Institution gleichzeitig Kritik an diesen Menschen, welche diese Institution geschaffen haben. Den Hansa Funk gibt es nur mit den Menschen, welche ihn ausmachen. Wenn du diese Menschen wie Marionetten dieser Institution darstellst, übst du in der Sache eine falsche Kritik einerseits und andererseits tust du diesen Menschen was an.

Deine Huck-Verherrlichung muss deiner Unkenntnis der Vorgänge geschuldet sein. In der Zeiten von Huck gab es zwei Anläufe, Funksperren einzuführen. Beide Maßnahmen haben nicht zum gewünschten Ziel geführt. Und was nicht zielführend ist, wird verworfen.

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft - Motovation

Beitrag von alsterblick » 04.12.2013, 18:37

scarda hat geschrieben: Der Trend geht zum Dispatch, zur Zentrale, zu einer noch deutlich nachzubessernden Software. Die Trottel von der Freiheitsfraktion erledigen sich dabei samt Mitläufern von selbst. Weil die Freiheit (auch oben ausgeführt) eben an anderer Stelle in dem Job wohnt.
Du bist sicherlich viel mehr dran an allem, auch richtig und nötig so als Taxiunternehmer :!:
Hoffe, da geht was mit Dispatch / Zentralenzusammenarbeit. Das hatten wir in einem anderen Fred ja bereits.
Touren-Vermittlungs-Vernetzung untereinander im Bestell-Überhang / nach Faktor Zeit / nach Qualität…..alles einstellbar
So fasse ich das auf, so ist mein Verständnis zur Effizienzsteigerung in diesem noch Durcheinander-Tourmarkt.
Dem Kutscher steht es dann frei an seinem Fahrerprofil zu arbeiten, um an relevante Touren für ihn zu kommen (je nach Kundenanforderung überhaupt in Frage kommen. Stichwort: Sprache etc) . :D
Zuletzt geändert von alsterblick am 04.12.2013, 19:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von alsterblick » 04.12.2013, 18:48

IK hat geschrieben: Nicht bei myTaxi. Da sind deine 70 Ct. = 79 Ct.
Ist dir das nicht aufgefallen?
Weniger ! Netto müssten es 66,50 Ct sein. Für den Unternehmer ist netto relevant - solltest Du eigentlich wissen.
Aber das FA würde Dich darauf nicht hinweisen - die können ja rechnen (deren Auftrag: Aus Deiner in deren Tasche ). :mrgreen:
Oder bist Du nicht vorsteuerabzugsberechtigt :?: ....dann hättest Du Recht :oops:

Das mit 15km Anfahrt >>> "Pheatontaxi", aber irgendwas war da jetzt mit denen gerade....... :P
Zuletzt geändert von alsterblick am 04.12.2013, 19:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von Wattwurm » 04.12.2013, 19:39

Ohne Regeln funktioniert keine Gemeinschaft. Auch nicht die Gemeinschaft einer Taxizentrale. Das Regelverstöße Sanktionen nach sich ziehen dürfte demjenigen der die Regeln bricht auch klar sein!

Anarchie funktioniert nur in kranken Gehirnen und hat noch nicht einmal in der Kommune I um Fritz Teufel, Rainer Langhans, Rudi Dutschke, Uschi Obermeier und Ulrich Enzensberger Ende der wilden 60er Jahre funktioniert. Anarchie bedeutet das rücksichtslose Ausleben der eigenen Interessen auf Kosten seiner Mitmenschen. Das kann nicht gut gehen!

Das es zwischen Fahrern und Zentralen genauso Interessenskonflikte gibt wie zwischen Fahrern und Unternehmern ist normal. Die Frage die erlaubt sein muß ist: Wie gehe ich damit um? Ganz offensichtlich scheint in einigen Zentralen, so zum Beispiel in Bremen die Zeit stehen geblieben zu sein! Das was in Bremen abgeht, ist schlimm! Dort gibt es kein Miteinander sondern nur noch ein Gegeneinander!

Interessenskonflikte löst man heute nicht mehr mit der Brechstange sondern in einem vernünftigen Dialog auf Augenhöhe. Die Sanktion bei einem vermeintlichen Regelverstoß darf nicht im Vordergrund stehen sondern vielmehr muß im Dialog auf die Einsichtsfähigkeit desjenigen gesetzt werden der die Regeln bricht. Die Sanktion betrachte ich als das letzte Mittel, wenn der Dialog und die Belehrung keine Früchte tragen!

Taxifahrer wollen als gleichberechtigte Partner behandelt werden und nicht als Sklaven, Befehlsempfänger oder Leibeigene. Viele Zentralen werden immer noch von Patriachen oder Emporkömmlingen geführt denen der eigene Aufstieg in der Hierachie innerhalb einer Zentrale zu Kopfe gestiegen ist und die von moderner Personalführung nicht den blassesten Hauch einer Ahnung haben. Diese Zentralefürsten sind dafür verantwortlich wenn aus motivierten Mitarbeitern die sich mit IHRER Zentrale identifizieren lustlose Mitläufer werden, die jeden Tag den Feierabend herbei sehnen!

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von IK » 04.12.2013, 20:11

@ Alsterblick
alsterblick hat geschrieben:
IK hat geschrieben: Nicht bei myTaxi. Da sind deine 70 Ct. = 79 Ct.
Ist dir das nicht aufgefallen?
Weniger ! Netto müssten es 66,50 Ct sein. Für den Unternehmer ist netto relevant - solltest Du eigentlich wissen.
Aber das FA würde Dich darauf nicht hinweisen - die können ja rechnen (deren Auftrag: Aus Deiner in deren Tasche ). :mrgreen:
Oder bist Du nicht vorsteuerabzugsberechtigt :?: ....dann hättest Du Recht :oops:

Das mit 15km Anfahrt >>> "Pheatontaxi", aber irgendwas war da jetzt mit denen gerade....... :P
Eine myTaxi Tour kostet 79 Cent Netto oder 94 Cent Brutto.
Die Umsatzsteuer welche myTaxi auf seine Netto-Preise aufschlägt, beträgt nicht 7%, wie du glaubst, sondern 19%.

Ich fürchte, du hast wenig Ahnung, von dem was du schreibst, was dich nicht hindert, andere zu belehren.
Dumm ist das und da helfen auch keine Smilies.

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von Wattwurm » 04.12.2013, 20:15

Das eigentliche Problem ist das viele Zentralen noch gar nicht richtig begriffen haben, das es durchaus Alternativen gibt. Zentralen sind flexibel wie Bahnschranken und so schwerfällig wie vollbeladene Öltanker!

Die meisten Graupen sind untereinander bestens vernetzt. Ihr könnt davon ausgehen, das jede Graupe die Telefonnummern von mindestens Fünf bis Zehn anderen Graupen im Handy abgespeichert hat und man sich gegenseitig aushilft und quasi eine lose Interessensgemeinschaft darstellt! Handygespräche sind dank Flaterates erschwinglich geworden und What´s app gibt´s ja auch noch! Und dann gibt es ja auch noch Taxi.de und MT....! Das Vermittlungsmonopol der Zentralen ist futsch! Aber anstatt um Anschließer und auch Fahrer zu buhlen und zu baggern was das Zeugs hält um sich im Wettbewerb zu behaupten, beißt man das Personal systematisch weg!

Man muß den Zentralen wirklich erst die Schlinge um den Hals legen, damit die begreifen das sie auf einem Schafott stehen! Aber bei dem Bundesverband verwundert mich das auch nicht wirklich! Erst wenn die Rübe im Korb liegt merken die das sie soeben hingerichtet wurden! Den kann man beim Gehen die Schuhe neu besohlen!
Zuletzt geändert von Wattwurm am 04.12.2013, 20:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von nightrider » 04.12.2013, 21:52

Wattwurm hat geschrieben: Taxifahrer wollen als gleichberechtigte Partner behandelt werden und nicht als Sklaven, Befehlsempfänger oder Leibeigene. Viele Zentralen werden immer noch von Patriachen oder Emporkömmlingen geführt denen der eigene Aufstieg in der Hierachie innerhalb einer Zentrale zu Kopfe gestiegen ist und die von moderner Personalführung nicht den blassesten Hauch einer Ahnung haben. Diese Zentralefürsten sind dafür verantwortlich wenn aus motivierten Mitarbeitern die sich mit IHRER Zentrale identifizieren lustlose Mitläufer werden, die jeden Tag den Feierabend herbei sehnen!
Sorry. Fehler.
Zentralfürsten gibt es nicht. Die Gesellschafter stimmen in Gemeinschaft darüber ab was zu tun ist. Der Geschäftsführer einer Genossenschaft, GmbH, oder was immer kann Vorschläge machen, aber nicht selbst entscheiden. Was immer da kommt ist das Ergebnis einer Mitgliederversammlung und deren Abstimmung. Das bedeutet auf gut deutsch, die Mitglieder wollen was passiert, oder nicht passiert.

Kein Geschäftsführer wird selbst und ohne Rückhalt der Mitgliederversammlung irgendwelche Sanktionen anordnen, wenn doch wäre das seine letzte Entscheidung die gleich danach wieder aufgehoben würde.

Also es wird immer zumindest von einer Mehrheit getragen, ganz egal und diese Mehrheit hat das Sagen, geht einer nicht zur Abstimmung ist er selbst schuld.

Egal wie man es sieht es ist immer eine Entscheidung die nicht irgendein Vorstand für sich alleine trifft, es ist immer eine Entscheidung der Mitglieder und wenn die Mitglieder das so wollen ist es o.k. Betroffen von solchen Kriterien sind nicht nur die ach so armen Fahrer, auch die Unternehmer selbst werden sanktioniert wenn sie selbst fahren.

Also ws soll die Schelte auf Zentralen, die machen das was die Gesellschafter, sprich angeschlossenen Unternehmer wollen, nichts Anderes.
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von nightrider » 04.12.2013, 22:15

Wattwurm hat geschrieben: Die meisten Graupen sind untereinander bestens vernetzt. Ihr könnt davon ausgehen!
Toll für euren Verdienst wenn der so ist wie du selbst veröffentlich hast würde ich lieber Fensterputzen, sorry. Ohne Zentrale und Funk zu arbeiten ist in der heutigen Zeit ein Dinosaurierunternehmen und die sind bekanntlich ausgestorben.

Wenn Heute noch einer 5 km leer fährt um einen Fahrgast dann 2 km zu befördern, weiß ich nicht in welcher Baumschule der gelernt hat. Einen Stand dann anfahren ohne Funk bei dem es praktisch keine Einsteiger gibt geht nicht, also evtl. 5 km leer zurück, was bitte ist daran in entferntester Weise wirtschaftlich?

Ich habe in Etwa 50% Einsteiger und 50% Funk, am WE eher 70% Einsteiger und 30% Funk, dafür unter der Woche manchmal 70% Funk und 30% Einsteiger, nur sind die Funkaufträge in zumutbarer Nähe und nicht am anderen Ende der Stadt.

Aus dem Grund mal ganz einfach gerechnet, der Funk kostet Geld, hat auch die eine, oder andere Restriktion, trotzdem würde ich ohne Funk gerade mal evtl. die Hälfte verdienen die ich mit Funk verdiene. Mit verdienen meine ich verdienen nicht umsetzen.
Zuletzt geändert von nightrider am 04.12.2013, 22:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Taxifahrer-Freiheit falsch verstanden

Beitrag von nightrider » 04.12.2013, 22:41

Gehört irgendwie zum Thema.

Leute werdet euch mal richtig bewusst was es bedeutet einer Zentrale angeschlossen zu sein.

Wenn ich mich anschließe bedeutet das keine Abhängigkeit, es bedeutet, dass ich Aufträge bekomme die naheliegen, nicht kreuz und quer durch`s Stadtgebiet Es bedeutet für den Kunden auch, dass er so schnell wie möglich ein Taxi bekommt OHNE erst bei 20 Unternehmern anzurufen. Der Eine hat seinen freien Tag, beim Anderen ist das Auto in der Werkstatt der Nächste arbeitet nur Nachts, oder ist gerade besetzt in ganz entgegengesetzter Richtung usw...

Schlicht und ergreifend ist es eine win, win Situation, der Kunde bekommt schnell sein Taxi, der Unternehmer/Fahrer muss nicht weit anfahren, Alle könnten zufrieden sein. Könnten, aber für Manche sind Zentralen ein Monster das sie reglementiert und gängelt. Stimmt nicht, zum Einen wird niemand mit vorgehaltener Pistole gezwungen irgendwas zu machen, zum Anderen gibt es Situationen da nervt mich der Funk auch, naja dann buche ich mich aus fertig, Ruhe ohne Ende.

Nur kann man es sehen wie man will, ganz besonders unter der Woche möchte ich niemals auf Funk verzichten das würde mein Einkommen drastisch reduzieren und selbst an noch so tollen Wochenenden gibt es ab und an sehr gute Anschlussfahrten ohne Umwege an die man ansonsten nie rankommen würde, gerade wenn man außerhalb der Stadt unterwegs ist.

Einseitige Ansichten sind meistens nicht gut, man sollte immer überlegen was für den Zweck am besten ist. Ich bin mit meiner Zentrale sehr oft im Klinsch, aber ich will sie nicht missen.
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von arne13 » 05.12.2013, 00:05

Anna Chronismus hat geschrieben:Es gibt in der täglichen mytaxi-Praxis keine Pflichtfahrten, keinen Zwang, irgendeine angebotene Tour anzunehmen und folgerichtig auch keine Repressionen, Strafen, Benachteiligungen oder sonstige Widerwärtigkeiten, mit denen herkömmliche Zentralen über die von ihnen als Befehlsempfänger behandelten Taxifahrer regieren. Es gibt bei mytaxi auch keine sich als Ankläger und Richter in einer Person aufspielenden Sesselfurzer, die nach Gusto und mit der Attitüde eines absolutistischen Taxi-Fürsten Geldstrafen aussprechen. Dass bei vielen Zentralen solche Strafen ohne Quittungen und transparente Verwendungs-Nachweise erhoben werden, sei nicht nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Mman könnte in dem einen oder anderen Fall auch ein besonders perfides Geschäftsmodell unterstellen.
Anna, du wirfst mir vor, wild um mich zu schlagen??? Ist das wirklich dein Ernst? Ich sehe nur einen, der hier wild um sich schlägt! Obiger Absatz sollte auszugsweise als Beleg reichen! Ich habe lediglich auf die mytaxi AGBs hingewiesen, die deiner "Brave new world" deutlich widersprechen.

Gruß
Arne
Zuletzt geändert von arne13 am 05.12.2013, 00:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von scarda » 05.12.2013, 02:26

arne13 hat geschrieben:
Anna Chronismus hat geschrieben:Es gibt in der täglichen mytaxi-Praxis keine Pflichtfahrten, keinen Zwang, irgendeine angebotene Tour anzunehmen und folgerichtig auch keine Repressionen, Strafen, Benachteiligungen oder sonstige Widerwärtigkeiten, mit denen herkömmliche Zentralen über die von ihnen als Befehlsempfänger behandelten Taxifahrer regieren. Es gibt bei mytaxi auch keine sich als Ankläger und Richter in einer Person aufspielenden Sesselfurzer, die nach Gusto und mit der Attitüde eines absolutistischen Taxi-Fürsten Geldstrafen aussprechen. Dass bei vielen Zentralen solche Strafen ohne Quittungen und transparente Verwendungs-Nachweise erhoben werden, sei nicht nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Mman könnte in dem einen oder anderen Fall auch ein besonders perfides Geschäftsmodell unterstellen.
Anna, du wirfst mir vor, wild um mich zu schlagen??? Ist das wirklich dein Ernst? Ich sehe nur einen, der hier wild um sich schlägt! Obiger Absatz sollte auszugsweise als Beleg reichen! Ich habe lediglich auf die mytaxi AGBs hingewiesen, die deiner "Brave new world" deutlich widersprechen.

Gruß
Arne
Schwadronie, Schwadrona. Das Kind merkt nicht, dass es sich, seinen Anliegen, seiner Lieblingsvermittlungstechnikfirma mt, der Arge und seinem Heimatverbändchen HTV arges antut, wenn es haltlos quak quak macht. Man sitzt immer wieder kopfschüttelnd vor der Plasmawand, und kann sich zwischen grinsen und heueln nicht entscheiden, wenn es sich mal wieder ins Knie ... Von seinen heldenhaften Cybermobbingaktivitäten im hiesigen Unterirdischen und auf deiner Tube gar nicht zu sprechen. Das fällt doch alles zurück auf die, die sich mit ihmsen an einen Tisch setzen. Hallo! Hallo! Ist da die Irrenanstalt??? 110: Kann man hier den Helden abmelden? Lassen sie uns durch, vier sind Arzt ... Melodie der Onanie http://www.youtube.com/watch?v=PjrpXNJ9UTs
Zuletzt geändert von scarda am 05.12.2013, 03:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Taxifahrer-Freiheit vs Zentralen-Herrschaft

Beitrag von Anna Chronismus » 05.12.2013, 03:47

der Clown hat geschrieben:Du versuchst hier ein falsches Bild vom Hansafunk und allen anderen Zentralen aufzubauen und bezeichnest mich und alle anderen Fahrer als dumme Befehlsempfänger und als schlechte Dienstleister (...)
Wo habe ich "alle anderen Fahrer", meint hier: Zentralenfahrer, "als schlechte Dienstleister" bezeichnet? Ich sprach nicht von den Fahrern, auch nicht von den Unternehmern, sondern von der Organisation "herkömmliche Zentrale". Die betrachte ich tatsächlich als "schlechte Dienstleister", weil sie nicht dienen, sondern herrschen. Nochmal das Beispiel: Es würde keiner akzeptieren, wenn die Putzfrau dem Wohnungseigentümer vorschreiben wollte, welche Gardinen er aufzuhängen hätte. Bei Hansa schreiben sie einem Taxifahrer sogar vor, selbst bei 35 Grad im Schatten keine Dreiviertel-Hose zu tragen. Wenn ich dieses Beispiel aus meiner eigenen Hansa-Schulung einem Fahrgast erzähle (pro Woche ein bis mehrere Dutzend Mal), fällt denen nur noch die Kinnlade runter - ausnahmslos. Das entspricht so gar nicht meinem Ideal eines "Freien Taxifahrers" - und im Übrigen auch nicht der Erwartungshaltung eines durchschnittlichen Taxikunden. You got it now?
der Clown hat geschrieben:Ich kann jederzeit den Kunden anrufen. Dein "Wohnungsmakler" hält also keine Daten aus eigenem Interesse zurück.
Aber der Bestellkunde kann Dich nicht anrufen, der Tourenmakler hält also Daten aus eigenem Interesse zurück. Er möchte nicht, dass das Makler-Monopol und sein Geschäftsgeheimnis, wie man diesen Taxifahrer direkt erreichen kann, durchbrochen wird. Er möchte immer die Spinne in der Mitte des Netzes bleiben.

Bei mytaxi ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sich Fahrer und Fahrgast während der Anfahrt jederzeit und gegenseitig anrufen können.
der Clown hat geschrieben:Das Belohnungssystem vom Hansa haben Taxifahrer gekippt.
Manchmal ist auch Führung notwendig, wenn andere einen Sachverhalt nicht richtig einschätzen (können). Allerdings war, wie schon geschrieben, das Belohnungssystem zu starr und nicht dynamisch genug, es hätte weiter entwickelt gehört. Das ist beides an der Stelle nicht geschehen: Es mangelte an Weiterentwicklung, und es mangelte an diesem Punkt an Führung. Schade darum.
Action speaks louder than words
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Otis Redding - Hard To Handle
Single "Amen" (1968), B-Seite


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