Uber Eats
Uber Eats
Es reicht heute nicht mehr aus, sich ausschließlich auf die Personenbeförderung zu konzentrieren. Uber Eats hat die Marktlücke erkannt, die wir ihr gelassen haben. Ob Burger King, Mc Donalds oder KFC, die überwiegend studentischen Aushilfskräfte gehen mit ihren grünen Koffern dort ein und aus und erledigen die Fahrten, für die wir als Taxler uns zu fein waren. Warum bieten wir uns Taxler nicht Carglass an, um Autoscheiben bei den Werkstätten anzuliefern, das gleiche gilt auch für Fahrzeugteileausrüster. Autoteile abholen und zu den Werkstätten bringen. Die Behörden tauschen untereinander Akten aus, auch das könnte das Taxigewerbe übernehmen. Die Oma mit ihren Rollator zum Onkel Doktor fahren einschl. Nase putzen und wieder abholen, das reicht nicht mehr um über die Runden zu kommen. Das Taxigewerbe muss sich in Zukunft breiter aufstellen. Das Geschäftsrisiko muss auf mehrere Standbeine gestellt werden, so das wenn ein Standbein wegbricht, nicht alles den Bach runtergeht. Der Post mal ein Angebot machen. Wir Taxiunternehmer leeren am Wochenende Eure Briefkästen und liefern die Briefe auch an den Postzentren an. Den Apothekern ein Angebot machen, das die Medikamente jetzt mit der Taxi ausgeliefert werden. Cateringunternehmen aufsuchen und ein Angebot unterbreiten. Das Taxi bringt jetzt das Essen für Schulen und Kitas. Das Problem dabei ist, wir kriegen den A_rsch nicht mehr hoch. Wir sind zu bräsig geworden und jammern lieber über die hohen Spritpreise. Das führt zu nichts!
Re: Uber Eats
Das Taxigewerbe möchte halt alles in seinen Tarif hineinzwingen, der für diese Fahrten aber nicht realisierbar ist.
Bestes Beispiel: das Mindestbeförderungsentgelt für Mietwagen ...
Schon vor Jahren hat es die Pflichtfahrgebiete für Taxen weit über die Zuständigkeitsbereiche der Zulassungsgemeinden/-Kreise auszuweiten versucht, was diese auch freundlicherweise vollzogen (nach welchem Recht ?).
Früher stand im Gesetz, dass Krankenbeförderungen nach einem eigenen, aber zu genehmigenden Sondertarif abgerechnet werden können - plötzlich ist diese Norm auf einmal weg ...
Kein Wunder, dass sich das Taxi in der aktuellen Konkurrenzsituation auf dem absteigenden Ast befindet, hat es doch noch nicht mal eine bundesweit gültige App, der sich jeder Taxiunternehmer anschließen kann. Eine App gibt es zwar, aber die steht nur Zentralentaxis zur Verfügung.
Zentralen sind die, die ich als Totengräber der Taxis bezeichnen möchte, weil sie ALLES was nicht in ihren Kram passt, zu verhindern suchen und dabei nach Chancengleichheit rufen - geht's noch ?
Bestes Beispiel: das Mindestbeförderungsentgelt für Mietwagen ...
Schon vor Jahren hat es die Pflichtfahrgebiete für Taxen weit über die Zuständigkeitsbereiche der Zulassungsgemeinden/-Kreise auszuweiten versucht, was diese auch freundlicherweise vollzogen (nach welchem Recht ?).
Früher stand im Gesetz, dass Krankenbeförderungen nach einem eigenen, aber zu genehmigenden Sondertarif abgerechnet werden können - plötzlich ist diese Norm auf einmal weg ...
Kein Wunder, dass sich das Taxi in der aktuellen Konkurrenzsituation auf dem absteigenden Ast befindet, hat es doch noch nicht mal eine bundesweit gültige App, der sich jeder Taxiunternehmer anschließen kann. Eine App gibt es zwar, aber die steht nur Zentralentaxis zur Verfügung.
Zentralen sind die, die ich als Totengräber der Taxis bezeichnen möchte, weil sie ALLES was nicht in ihren Kram passt, zu verhindern suchen und dabei nach Chancengleichheit rufen - geht's noch ?
Zuletzt geändert von sivas am 08.04.2026, 12:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Untoter
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Re: Uber Eats
Ich sehe das nicht ganz so negativ. Zentralen sind nicht die Totengräber des Taxigewerbes. Sondern Ansprechpartner für die Behörden einschl. Eichämter und Taxiausrüster, Presse und Krankenkassen, Reiseveranstalter und wenn es um den Schienenersatzverkehr mit Taxen geht. Es sind die Zentralen die 24/7 erreichbar sind, wenn die Graupen schon längst im Bett liegen. Ich kann das beurteilen, weil ich beide Seiten kennengelernt habe. Es sind die Zentralen die die Funktionsfähigkeit des Gewerbes in Deiner Stadt sicherstellen. Ich war zuletzt als "Freischaffender Künstler" also als Graupe tätig ohne die Daseinsberechtigung von Zentralen in Frage zu stellen.