Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Der virtuelle Taxitreff.
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Jim Bo
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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jim Bo » 01.01.2023, 19:58

Jochen Lembke hat geschrieben:
01.01.2023, 19:09
@ Jim Bo, ich hab ja gesagt, keine Strohfeuer!

Ein wirkungsvoller Aufstand unterscheidet sich von einer Demo darin, dass nicht kurz einmal was gegen den Frust getan wird und dann geht es weiter so wie immer, sondern er geht solange bis er Erfolg hat! Egal wie lange es dauert!

Dazu muss man SYMPATHIEN schaffen!

Sympathien! Wie machen wir uns sympathisch? Mit Stände blockieren nicht.
Moment! Willst du jetzt einen Aufstand machen oder den Leuten in den A*** kriechen?

Dachte du wolltest dich bzw. Die Taxibranche soll sich behaupten?

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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von am » 01.01.2023, 21:24

Jim Bo hat geschrieben:
01.01.2023, 19:10
am hat geschrieben:
01.01.2023, 18:50
Dummes Zeug

Zeichen 229 Taxenstand

„ Ge- oder Verbot
Wer ein Fahrzeug führt, darf an Taxenständen nicht halten, ausgenommen sind für die Fahrgastbeförderung bereitgehaltene Taxen.“

Wer ein Taxi dort parkt, demonstriert nicht, sondern begeht einen personenbeförderungsrechtlichen Verstoß.
Es dürfen auch nicht 200 Taxen in Schrittempo durch die Stadt tuckeln und den allgemeinen Verkehr behindern. Man darf auch nicht mit 200 Taxen vor dem Brandenburger Tor die Straße des 17. Juni dicht machen.

Es muss angemeldet sein, dann gilt der Verstoß nicht.

Und für eine Protestaktion an Taxihalten mit abgeschlossenen Taxen sind nichtmal Polizeibeamte notwendig.

Du verstehst es nicht. Am Halteplatz wird dem Unternehmer im Zweifel ein personenbeförderungsrechtliches Verfahren angehängt, insbesondere dann, wenn die Aufsichtsbehörde Wind vom Hintergrund der Aktion bekommen hat. Und das ist was Anderes als ein 55€ Ticket für Falschparker. Du wirst mit einiger Sicherheit auch niemals eine Genehmigung für eine dortige Demonstration bekommen.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jochen Lembke » 01.01.2023, 21:25

Also! Dann mach! Organisiere die Standblockaden in Berlin!
Dann bist du bad cop und ich good cop. ;-)
Ich bin weiter dagegen, aber du kannst loslegen.
Nur nicht vergessen, #Taxiaufstand
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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jochen Lembke » 01.01.2023, 21:29

am hat geschrieben:
01.01.2023, 21:24
Du verstehst es nicht. Am Halteplatz wird dem Unternehmer im Zweifel ein personenbeförderungsrechtliches Verfahren angehängt, insbesondere dann, wenn die Aufsichtsbehörde Wind vom Hintergrund der Aktion bekommen hat. Und das ist was Anderes als ein 55€ Ticket für Falschparker. Du wirst mit einiger Sicherheit auch niemals eine Genehmigung für eine dortige Demonstration bekommen.
Lass ihn machen, André. Es ist seine Verantwortung. Wir haben abgeraten. Und wenn die Behörden Wind davon bekommen, um so besser.
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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jim Bo » 01.01.2023, 22:05

Ehrlich gesagt hätte ich nicht damit gerechnet, dass man mich jetzt hier so ernst nimmt. Da darf ich mir ja mal kurz auf die Schulter klopfen.

Sympathie bekommst du nur, wenn du den Leuten ein Lächeln auf den Lippen zauberst.

Aber warum soll man dann noch das machen, was du forderst?

Aus Mitleid?

Du entlockst Fahrgästen höchstens ein Trinkgeld.
Zuletzt geändert von Jim Bo am 01.01.2023, 22:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jochen Lembke » 01.01.2023, 22:07

Ich meine noch mal prinzipiell, um das klarzumachen, weder rufe ich als Initiator jemals zu irgendwelchen illegalen Sachen auf, denn würde ich das machen, könnte ich dafür strafrechtlich belangt werden - noch kann das DAS Aufrufe zu illegalen Sachen tolerieren, weil dann bekommt es selber Ärger. Das müsste auch jedem einleuchten! Wir müssen uns strikt an die Legalität halten! Und das ist auch der einzig sinnvolle Weg.

Aber wenn jemand irgendetwas macht, auf seine eigene Verantwortung, so ist das seine Sache, die er alleine zu verantworten hat. Denn es ist für mich jetzt sehr schwer die rechtliche Lage als Außenstehender zu beurteilen, für irgendwelche Aktionen wie Jim Bo sie jetzt vorschlägt.

Deshalb, macht jetzt irgendjemand etwas im Rahmen des Taxiaufstandes und weist darauf hin, Taxiaufstand, so kann er das tun, denn es ergibt sich keine rechtliche Verantwortung für mich oder das Forum, es sei denn ich hätte das abgesegnet.

Deshalb sagte ich, er kann das machen und auf die Aktion hinweisen, muss aber selber die Verantwortung dafür übernehmen. Als ich sagte "weise daraufhin" war das eben noch keine Billigung seiner Aktion, in dem Sinne, dass ich bereit wäre Verantwortung dafür zu übernehmen, als Initiator. In dem Fall würde ich das "weise daraufhin" nämlich auch zurücknehmen.

Das hört sich kompliziert an, ist es aber auch.
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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jochen Lembke » 01.01.2023, 22:10

Ich weiß jetzt nicht genau was du konkret meinst, Jim Bo, es ist jetzt auch schon spät.
Aber ich habe noch mal nachgetragen, was ich für generell wichtig halte. Gute Nacht.
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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jim Bo » 01.01.2023, 22:23

Einen Vorschlag zu machen ist auch kein Freifahrtschein für andere wie: ich mache das, weil er das vorgeschlagen hat.

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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jochen Lembke » 02.01.2023, 07:11

Nein, ich wusste ja schon, dass du NICHTS machen wirst.
Aber trotzdem geht es darum, das alles prinzipiell abzuklären.
Ja, und du kannst dir den ganzen Tag auf die Schulter klopfen von mir aus, ich bin da selbstkritischer.
Und wenn wir den Fahrgästen in Aussicht stellen können die Tarife zu senken, dann brauchen wir auch keine Brutaloaktionen. So zaubern wir ihnen ganz von alleine ein Lächeln auf ihr Gesicht.
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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jim Bo » 02.01.2023, 11:20

Du ich fühle mich keineswegs beleidigt. :wink:

Ich arbeite nach Tariflohn und der wurde just diesem Monat von 12,50 Euro auf über 14 Euro angehoben.

Wenn du also Tarife senken möchtest, weil du glaubst die Situation zu verbessern, ist das dein Ding.

Kleiner Tipp: Guck mal ein paar Folgen Rosins Restaurant an oder auch Mein Lokal Dein Lokal
Was dort oft kritisiert wurde, ist, dass die Preise zu billig sind. Das Problem ist man dort mit Preiserhöhung und Speisen, die nicht alltäglich sind, angegangen.

Wenn du Tarife senken möchtest, obwohl alle anderen Preise stetig steigen, wirst du immer hinterhergucken.

Lass diesen sch*** Aufstand sein. Setze dich lieber für etwas ein, was es in der Taxibranche so noch nicht gegeben hat. In deinem Fall ein Großraumtaxi mit integrierter Bibliothek, wo die Leute während der Fahrt deinen Schmarrn lesen können und du dich somit mehr auf den Straßenverkehr konzentrieren kannst. Denn das wollten dir deine Fahrgäste mit den Worten: "Biegen Sie links ab." mitteilen. Aber du hörst ja nicht.

Lieben Gruß
Zuletzt geändert von Jim Bo am 02.01.2023, 11:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jochen Lembke » 02.01.2023, 12:09

Sagst du bist nicht beleidigt, führst dich aber so auf und zickst auf einmal rum!
Erst bist du für Aufstand, dann aber auf einmal dagegen. Nur weil ich dich kritisiert habe!

Ja, wie hoch ist denn der Taxitarif in Freiburg?
Die Grundgebühr beträgt 4,00€, der Kilometerpreis beträgt 2,00€ - 2,80€. Für Stand- und Wartezeit werden 40,00€ pro Stunde berechnet. Endlich wurde, vielleicht auch aufgrund meiner Anregungen, ein höherer Tarif für Kurzstrecken und nachts und ein Wochenendzuschlag eingeführt.

Das ist hoch, wenn man aber die gestiegenen Lebenshaltungskosten und generellen hohen Preis in Freiburg sieht, dann ist das immer noch viel zu wenig, bei anhaltender Misswirtschaft. Der Lohn reicht immer noch kaum zum Leben.

Wie hoch ist der Taxitarif in New York City?
Die Grundgebühr beträgt 2,50$, der Kilometerpreis beträgt 1,56$. Für Stand- und Wartezeit 30,00$ pro Stunde.

Gibt es irgendwo höhere Lebenshaltungskosten als in New York City? Nein!
Was ist also der Unterschied?

Der Unterschied ist der, dass die Taxi in NYC ständig besetzt umherfahren und so gut wie keine Leerkilometer haben. Und weil die Taxis im Verhältnis so extrem billig sind so fährt auch jeder damit. Und weil sie ausgelastet sind, so sind sie trotzdem wirtschaftlich.
Und von der generellen Lenkzeit her so hatte ich Tage bei uns auf dem Land, wo ich echt nur gefahren bin, aber mehr leer als alles andere.

Wenn wir die Missstände beseitigen so können wir Tarife senken, haben viel mehr Nachfrage und wir können trotzdem die Löhne kräftig erhöhen.

Natürlich sollte man die ständige Inflation berücksichtigen und alles dementsprechend anpassen.

Ja, wir können aber natürlich gerade so weiter machen, wenn es nach Jim Bo geht, Tarife erhöhen und Reallohn senken und noch mehr Sprit verfahren. Klar, können wir das machen, dann hat Uber aber noch leichteres Spiel.
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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jim Bo » 02.01.2023, 12:25

New York ist ein Ballungsgebiet.

Viele Arbeitsplätze auf engem Raum. Wolkenkratzer hast du nicht gesehen. Es lohnt sich für die Menschen nicht mit eigenem Auto zur Arbeit zu fahren.

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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jochen Lembke » 02.01.2023, 12:49

Es lohnt sich beinahe nirgendwo mit dem eigenen Auto und alleine zur Arbeit zu fahren!!!!
Die meisten Menschen arbeiten beinahe nur für das eigene Auto!
Zähl doch mal die Kosten zusammen für einen Mittelklasse-Neuwagen, pro Fahrt zur Arbeit, da ist aber Taxi billiger! DAS müssen wir vermitteln!
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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jochen Lembke » 02.01.2023, 13:10

Nein, ich muss ehrlich sagen, warum blase ich das hier nicht ab?

Nach den Reaktionen hier - vielleicht sind Fahrer ja einfach überfordert im Denken!

Ich hab bisher nur Beamte, Unternehmer, Verbände und Medien kritisiert, aber sind denn die Fahrer besser? Jahrzehnte im Deppengewerbe, alles ausgesessen und kommt einer und will verbessern, so wird der ignoriert bis niedergemacht!

Klar, die Chefs können nur nach billigerem Sprit, niedrigen Löhnen und höheren Tarifen jammern und einige dreist in die Firmenkasse greifen, aber sind denn Fahrer besser? Stehn am Stand, genießen das Ambiente, das Smartphone, die Kollegen, das Wippen an den Rippen und tagträumen vor sich hin und warten darauf, dass einem die gebratenen Tauben ins Maul fliegen!

Vielleicht sollte ich mit meinen Vorschlägen rein an die zuständige Stellen, an die Entscheider im Taxigewerbe wenden, an höchster Stelle und sagen, ja Fahreraufstand, warum denn, die können doch nur hupen, drängeln und pöbeln! Lass die doch ihr Sach machen, den täglichen Umsatz, warum sie mit DENKEN überfordern!

Warum wende ich mich mit meinen Vorschlägen nicht ausschließlich an die, die wirklich etwas ändern können, die Behörden, die diese unsinnigen Verordnungen ja erlassen haben, die den ruinösen Wettbewerb zulassen!

Aufstand? Ja mein Gott, das ist nur der Wunsch, dass sich gesunder Menschenverstand endlich durchsetzt! Mehr nicht! Herr, laß Hirn regnen!
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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jochen Lembke » 02.01.2023, 13:55

Der ruinöse, vollkommen sinnlose Wettbewerb ist das Grundproblem!

Er ist es der auch den Kunden erziehen lässt JA und bloß anzurufen! Und zwar bei Firma A, denn ist ja viiiel besser als Firma B. (Denn da sind nur Verbrecher!)
An Silvester kann man es besonders gut sehen.

Es wird eingeschärft Funkaufträge zu fahren und die Abwinker stehen zu lassen, (wobei das an S. schwer ist, denn die steigen einfach an der Ampel noch mit dazu, ins bereits volle Auto, wenn man die Knöpfe nicht unten hat, gerade wenn es eisig ist.)

Aber nein, "DIE Leute fahren, die das ganze Jahr bei uns anrufen" (ob sie es nun tun oder nicht. In der Regel rufen sie ja bei mehreren Firmen an und so ist der Fehlfahrtenanteil in der Nacht besonders hoch - anstatt sie einfach zu greifen und das einzupacken was überall rumsteht und hektisch winkt.

Funkfahrten aber verursachen die höchsten Kosten pro Fahrt!

(Neben dem Schwachfug, das schon in einer kleinen Großstadt zehn Zentralen 24/7 besetzt sind.)

Man hat lange Anfahrtswege, das Fehlfahrtrisiko, den ständigen Druck pünktlich/schnell da zu sein und oft lange, bis sehr lange Wartezeiten wegen Bereitstellung. (In Freiburg zehn Minuten (!) pauschal Bereitstellungszeit, die braucht der verursachende Kunde aber nicht zu zahlen! Auf den Land sind aber eine halbe Stunde Bereitstellung die Regel, wegen der sehr weiten Anfahren und den wenigen Fahrzeugen.

Doch der Kunde soll unbedingt anrufen! Er soll NICHT zum Stand gehen oder NICHT auf die Straße und winken denn sonst könnten die Feindfirmen ja davon profitieren! Die FEINDE!!!!

Ja und steigt er doch am Stand ein oder winkt - so ist er erst recht der Depp.

Denn nun muss er noch für die Fehlorganisation bezahlen!

Er muss den Einsteigerpreis zahlen, der eigentlich ein Pauschale ist für Funkfahrten und je nachdem auch noch den Kurzstreckentarif, der jedoch nur Sinn macht, wenn jemand anruft und ums Eck will oder am Stand einsteigt und nur ums Eck will. (Wobei er auch da keinen Sinn macht, denn jedes Taxi das vorher zweiter ist, wird erster, auch wenn das vor ihm nur für nur kurz wegfährt.

Wir aber brauchen smart tarrif!!!!

Das heißt, die Kunden müssen ermutigt werden zu winken!
Die Kunden müssen ermutigt werden am STAND einzusteigen!

Und es müssen noch mehr Stände eingerichtet werden, die sich auch rentieren, wenn die Leute nämlich wissen, wenn sie am Stand einsteigen wollen, dann müssen sie 1. die 4 Euro Grundgebühr NICHT zahlen und 2. die Stände sind IMMER besetzt!

Das heißt! Meine angeregte Tarifsenkung wird natürlich zu hundert Prozent die Abschaffung der Grundgebühr (und des Kurztarifs) bei Abwinkern und Einsteigern sein!

Aber Smart Tariff im Deppengewerbe???? :mrgreen:

Besser alles Sch... finden und hat ja eh alles keinen Sinn!
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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jochen Lembke » 02.01.2023, 13:59

Nicht zu vergessen, je mehr Anrufe je mehr teures Zentralepersonal vonnöten.
Könnte man die Einsteiger und Abwinker auf das Doppelte steigern, so braucht man nur noch halb so viel Disponenten.
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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jim Bo » 02.01.2023, 14:26

Jochen Lembke hat geschrieben:
02.01.2023, 12:49
Zähl doch mal die Kosten zusammen für einen Mittelklasse-Neuwagen, pro Fahrt zur Arbeit, da ist aber Taxi billiger! DAS müssen wir vermitteln!
Unter dem Aspekt ist UBahn und Bus noch billiger und man trifft nicht auf nervige Fahrer, die ihre Bücher verkaufen wollen. :mrgreen:

Der Fahrgast muss nicht und darf nicht wissen, was für Gelder im Gewerbe in Umlauf ist.

Du musst den Leuten vorgaukeln, dass du die beste Beförderung bist, die man sich wünschen kann.

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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jim Bo » 02.01.2023, 14:30

Die Kunden wollen nicht in der Kälte stehen und winken.

Die wollen im Warmen sitzen und dich unbezahlt noch 15 Minuten warten lassen nachdem du geklingelt hast um sich dann in aller Ruhe fertig zu machen und pöbeln dich dann an, wenn das Taxameter schon läuft.

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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von KlareWorte » 02.01.2023, 15:58

Jochen Lembke hat geschrieben:
02.01.2023, 13:10


Nach den Reaktionen hier - vielleicht sind Fahrer ja einfach überfordert im Denken!

Ich
Leider nicht nur Fahrer, auch viele Unternehmer. Ich glaube aber, das du dich davon nicht ausnehmen kannst, wenn ich stichprobenartig dein Geschwätz überfliege.

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Re: Ich rufe zum bundesweiten Taxifahreraufstand auf!

Beitrag von Jochen Lembke » 02.01.2023, 16:36

Also! Dummes Geschwätze geflissentlich überfliegend - der Aufstand ist abgeblasen!

Ich sehe ein, dass es von Taxifahrern zu viel verlangt ist ihren Job reformiert zu kriegen.
Die meisten sind ja schon genug gefordert ihr Leben zu meistern.

Ein Aufstand aller Fahrer zu einem gemeinsamen Ziel (außer vielleicht Alkohol und Drogen) ist unrealistisch! Es gibt zu viele, die nur dasitzen und hämische Bemerkungen machen.

Als Konsequenz nenne ich mich - siehe meine Webseite - auch nicht mehr Taxifahrer und werde auch nicht mehr fahren, auch in Frankreich nicht.

Den vernünftigen Kollegen sei aber gesagt, ich werde mich um die Belange des Gewerbes weiter kümmern, aber rein auf höherer Ebene. Den Dialog mit Fahrern stelle ich, als wenig lohnend, ab jetzt ein.

Sie sollen halt machen was man ihnen sagt.
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