Corona: Beiträge ohne Taxibezug

Der virtuelle Taxitreff.
titanocen100
Vielschreiber
Beiträge: 485
Registriert: 20.07.2018, 00:34
Wohnort: weit weg von Berlin

Re: Corona: Beiträge ohne Taxibezug

Beitrag von titanocen100 » 19.05.2020, 16:08

Jim Bo hat geschrieben:
19.05.2020, 15:27
Ein Blick auf meine Lohnabrechnung macht mich etwas sauer.
Würde mir die Arbeit nicht soviel Spaß machen
also Spaß machen kann man den Job nur dann bezeichnen, wenn man "pocito loco" ist. Soll jetzt wirklich keine Beleidigung sein, dazu schätze ich Dich und TMB zu sehr
und wäre mein Arbeitgeber nicht so tolerant, dass auch Arbeitstage individuell verschoben werden,
für mich eine Selbstverständlichkeit.
Wenn mich mein AG auffordert, sagen wir eher höflich , bitten würde, für ihn 22h zu arbeiten, um 40E mehr als mein KAE zu erhalten, würde ich ihn fragen, ob er noch ganz "dicht" ist.
Das macht er nur einmal mit mir, dann ziehe ich die Konsequenzen:
1. Einbehalt eines bestimmtes Betrages Geldes x (habe ich immer so gemacht)
2. Kündigung ? -> ALG1
Aber meine Wut richtet sich gezielt an die Politik.
q.e.d.
Großmutti, ihre Schergen und die durch sie verursachten Kollateralschäden - heute machen wir Genozid
Ich habe nichtmal die Möglichkeit über Wohngeld und Hartz IV Aufstockung noch etwas mehr Geld zu verdienen.
Geht mir genaus so, und das ist das Dilemma.
Bei offenen Krediten drohen
Pfändung, Insolvenz, Privatinsolvenz, Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung bis hin zum Suizid.
Dank an Merkel und ihre Schergen..
Grossmutti und ihre Schergen und die durch sie verursachten Kollateralschäden - heute machen wir Genozid :mrgreen:

Benutzeravatar
Jim Bo
Vielschreiber
Beiträge: 1042
Registriert: 28.11.2013, 13:02
Wohnort: Deutschland

Re: Corona: Beiträge ohne Taxibezug

Beitrag von Jim Bo » 19.05.2020, 17:42

Das ist es nicht titanocen.

Meine 22 Stunden die habe ich ganz regulär zu meinem Stundenlohn bekommen.

Aber das Kurzarbeitergeld, das wurde gekürzt. Nicht der Arbeitgeber ist hier Schuld, sondern die Politik!

Wie kann man jemandem,der 22 Stunden arbeiten geht, 130 Euro kürzen? Ich habe 350 - 400 Euro netto weniger, bin 22 Stunden statt 160 Stunden arbeiten gewesen.

Es geht um das Prinzip. 22 Stunden zu 40 Euro sind nichtmal 2 Euro die Stunde netto.

Auf 40 Euro kann ich verzichten, wenn ich dafür 22 Stunden mehr mit meiner Familie verbringen kann. Aber ich darf es nicht.

Wir haben doch nicht um den Lockdown gebettelt. Das war die Idee der Politiker. Ich bin auch nicht traurig drüber im Monat 400 Euro netto weniger zu haben.

eichi
Vielschreiber
Beiträge: 3882
Registriert: 16.06.2009, 13:25
Wohnort: Hamburg Nord

Re: Corona: Beiträge ohne Taxibezug

Beitrag von eichi » 19.05.2020, 18:12

Zitat Tita...:
Großmutti, ihre Schergen und die durch sie verursachten Kollateralschäden - heute machen wir Genozid
Gehts noch 'ne Nummer größer?
Definiere doch bitte mal "Genozid", so wie du ihn verstehst.
Und wer ihn (- heute machen wir...) begeht.
Ich kann bei deinen Wortansammlungen hierzu
keine sinnvolle Verbindung herstellen.
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

titanocen100
Vielschreiber
Beiträge: 485
Registriert: 20.07.2018, 00:34
Wohnort: weit weg von Berlin

Re: Corona: Beiträge ohne Taxibezug

Beitrag von titanocen100 » 19.05.2020, 18:26

eichi hat geschrieben:
19.05.2020, 18:12
Zitat Tita...:
Großmutti, ihre Schergen und die durch sie verursachten Kollateralschäden - heute machen wir Genozid
Gehts noch 'ne Nummer größer?
Definiere doch bitte mal "Genozid", so wie du ihn verstehst.
Und wer ihn (- heute machen wir...) begeht.
Ich kann bei deinen Wortansammlungen hierzu
keine sinnvolle Verbindung herstellen.
Dann kaufe Dir mal ein neues Wörterbuch.
Und Bornemanns Lateinisches Unterrrichtswerk wäre ebenfalls sehr empfehlenswert.

Raum und Zeit sind schwer zu verstehen – für all diejenigen, die blind sind.
Allerdings - Menschen sind noch schwerer zu verstehen... (Philosoph Pi)
Grossmutti und ihre Schergen und die durch sie verursachten Kollateralschäden - heute machen wir Genozid :mrgreen:

titanocen100
Vielschreiber
Beiträge: 485
Registriert: 20.07.2018, 00:34
Wohnort: weit weg von Berlin

Re: Corona: Beiträge ohne Taxibezug

Beitrag von titanocen100 » 19.05.2020, 18:57

Jim Bo hat geschrieben:
19.05.2020, 17:42

Es geht um das Prinzip. 22 Stunden zu 40 Euro sind nichtmal 2 Euro die Stunde netto.
Auf 40 Euro kann ich verzichten, wenn ich dafür 22 Stunden mehr mit meiner Familie verbringen kann. Aber ich darf es nicht.
Ich hatte Dich schon verstanden und gebe Dir Recht. Auch ich wäre nicht bereit, 22h zu arbeiten für weniger als 2E/h.
Diese Zeit würde ich auch lieber mit anderen, wesentlichen schöneren Dingen verbringen,z.B. der Pflege meiner Tomaten im Gewächshaus.
Noch besser sind natürlich die Kunst, Philosophie, Wissenschaften...
Nur leider braucht man auf diesem blöden Planeten Geld, um Miete und Heizung zu bezahlen, sonst geht es uns wie Hundertwasser in seinem berühmten Porträt.
Wir haben doch nicht um den Lockdown gebettelt. Das war die Idee der Politiker.
Da sind wir im Konsens.
Auch ich würde viel lieber in B Taxi fahren, um meine 22.000E Kredite zu bezahlen.
Es sind aber nicht nur die Politiker gewesen, Ausgangspunkt waren die Medien, die "Corona" zu einer "neuen Weltbedrohung" definierten, woraufhin alle Politiker natürlich ansprangen, um sich zu profilieren.
Das ist immer so. Ein neuer Begriff, der Bedrohung bedeutet und schon machen die Massenmedien daraus eine Affäre - egal, wer anschließend dabei mit den Folgeentscheidungen draufgeht.
Ich bin auch nicht traurig drüber im Monat 400 Euro netto weniger zu haben.
Also ich schon. Ich hatte Pläne, die ich nun auf Jahre hinweg verschieben muß, oder, ggf., gar nicht mehr realisierbar sein werden, weil mein Haus und Hof u.U. zwangsversteigert werden.
So geht es momentan vielen Menschen und einige haben inzwischen durch die Entscheidungen der allseits geliebten Großmutti und ihren Schergen per Zwangsversteigerung all ihr Habe verloren. Sollte dann zuvor auch der Lebenspartner verstorben sein, verliert das Dasein seine Existenz -> Suizid.

https://www.mta-dialog.de/artikel/coron ... izide.html
https://www.swp.de/panorama/folgen-durc ... 40339.html
https://www.bz-berlin.de/berlin/michael ... panikmache

In dieser Verzweiflung an der Existenz des Daseins verliert der Mensch den Ariadnefaden für sein Leben und den rechten Zugang zur Welt (GA 9,317)
Grossmutti und ihre Schergen und die durch sie verursachten Kollateralschäden - heute machen wir Genozid :mrgreen:

Antworten