Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Der virtuelle Taxitreff.
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Jim Bo
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Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von Jim Bo » 07.11.2019, 09:36

Seit dem 2 November bin stolzer Papa. Nun beginnt viel Organisatorisches, die man nicht zu Fuß erledigen möchte, die mit Bus und Bahn schwer zugänglich sind und bei denen man mit dem eigenen Auto keine Parkplätze in unmittelbarer Nähe findet.

Ich dachte mir, es wäre doch ideal, wenn man sich dafür einen Fahrdienst organisieren könnte. Mit einem Taxifahrer des Vertrauens ist es schwierig, weil manche Termine eben 2 Stunden und mehr dauern, man die Zeit nicht als Wartezeit bezahlen möchte und man mehrere Termine an einem Tag bewältigen möchte.

Und genau hierbei stößt auch die örtliche Taxi Zentrale an ihre Grenzen. Entspricht das Taxi den Erwartungen des Kunden? Ist eine pünktliche Abfahrt und damit eine rechtzeitige Ankunft gewährleistet?

Ich habe den Eindruck die Zuverlässigkeit der Taxifahrer ist nicht die Verantwortung der Zentrale.

Deshalb mein konkretes Anliegen? Kann man für Berlin Dauerverträge mit Taxiunternehmen abschließen, die dafür Verantwortung tragen, dass Termine pünktlich eingehalten werden und das Taxi familienfreundlich ist. Damit meine ich vor allem, dass die Taxen nicht nach Rauch riechen. Ich selbst habe nie geraucht, meine Frau auch nicht, ich möchte mein Neugeborenes nicht einer solch schädlichen Umgebung aussetzen. Ich würde es vor allem begrüßen, wenn man beim Taxiunternehmen seine Bankverbindung und damit eine Einzugsermächtigung hinterlassen könnte, damit nicht jede einzelne Fahrt an Ort und Stelle bezahlt wird, sondern in Form einer Monatsabrechnung vom Konto abgezogen wird.
Andererseits aber eben auch ein Schadensersatzanspruch gewährleistet ist.

Gruß Holger

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am
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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von am » 07.11.2019, 10:36

Du bist doch lange genug selbst in Berlin Taxi gefahren und solltest die Frage selbst beantworten können.
Es gibt kein gefährliches Halbwissen, aber zu viele schlechte Informationen.

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sivas
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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von sivas » 07.11.2019, 11:04

Du möchtest eine Leistung nicht bezahlen, trotzdem deren Vorteile in Anspruch nehmen. Wie soll das geh'n ???

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Jim Bo
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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von Jim Bo » 07.11.2019, 11:28

Von Leistung nicht bezahlen war keine Rede sivas, ich sprach von Schadensersatzansprüche. Wenn das Taxi zu spät kommt, weil man spontan bestellt hat und die Verkehrslage nichts besseres zugelassen hat, heißt es Pech für den Fahrgast.
Wenn der Taxifahrer draußen raucht, ins Taxi einsteigt, es dadurch nach Rauch riecht, heißt es ebenso Pech für den Fahrgast.

Ich bin indirekt auf der Suche nach einer Taxifirma, die mir genau diese Strapazen erspart und Qualität bieten kann.

Es ist ein Unterschied ob man einkaufen fährt und dem Fahrer sagt, warten sie bitte, es geht weiter. Dann soll das Taxameter auch weiter laufen. Oder ob man sich vom Taxifahrer verabschiedet mit den Worten in 2 Stunden findet die nächste Fahrt statt. Warum soll ich diese zwei Stunden dem Taxifahrer bezahlen? Da kann in zwei Stunden auch ein anderes Taxi kommen.



Ich hatte es lediglich mit 3 Taxiunternehmen zu tun am, zwei davon verweisen jeden auf die Taxizentrale. Das dritte Unternehmen hat Stammkunden aber nicht auf Taxitarifbasis, sondern auf Festpreisvereinbarung.

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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von titanocen100 » 08.11.2019, 23:00

Jim Bo hat geschrieben:
07.11.2019, 11:28
zwei davon verweisen jeden auf die Taxizentrale. Das dritte Unternehmen hat Stammkunden aber nicht auf Taxitarifbasis, sondern auf Festpreisvereinbarung.
Und genau daran erkennen wir die heutige Verhaltensweise der meisten Taxifahrer:

der FG will mal kurz "um die Ecke" :
a) nimm den Bus, ich fahr lieber zum Flughafen, da sind die Touren attraktiver.
b) ruf 'ne Funkzentrale an, meine Fackel ist aus, ich fahr dich nicht die 800m nach Hause (oder/und ins Umland). Noch besser, laufe !

Stammkunden werden per Festpreis befördert, ob legal oder nicht ist irrelevant, es interessiert keinen mehr, ausser vielleicht dem LABO.
Der Taxler hat kein Interesse mehr, seine Arbeitskraft für Lau zu verkaufen - völlig verständlich.
Hier muss eine komplette TTO-Strukturreform her.
Übrigens sollten wir keine Drittländer mit GER vergleichen: in Kairo haben alle Taxis keinen TÜV, jedes KFZ hat mindestens eine Beule, die FRÄAs (Fahrtrichtungsänderungsanzeiger oder kurz salopp Blinker gennant) leuchten in den verschiedensten Farben (oder gar nicht, da das Leuchtmittel (=Birne)) fehlt, und wenn es mal einen sintflutartigen Regenguss gibt (ist mir passiert), funktionieren 80% aller Taxen oder KFZ nicht mehr (Kurzschluss in der Elektronik).
Der Kunde muss endlich lernen, Dienstleistungen entsprechend zu honorieren (und nicht für 5.50E).
Hier sind Festpreise angesagt (ab Minimum 15E), selbstverständlich Vorkasse und bei einer Bestellung per Funkzentrale ist der Beförderungsbetrag SOFORT zu entrichten. Keine Doppel- oder Dreifachbestellungen frei nach dem Motto, das erste, das kommt, mit dem fahre ich. Die anderen gehen leer aus.
Ansonsten müssen Regressgebühren fällig werden (wie bei der DB oder bei den Fluggesellschaften - Stornogebühren).

Warum sollte sich ein TU auf Dauerverträge frei nach dem Motto : bitte fahren Sie mich jeden Montag um 8:00 zu meinem 800m entfernten Arzt - einlassen ?
Selbst wenn der TU sich darauf einlassen würde, würde er keinen AG finden, der dies mach würde. Er wäre auch komplett poco loco.
Dann kann der AN auch gleich für Mindestlohn arbeiten, was dem AG nun zumindest in den Großstädten überhaupt nicht gefallen würde.
Dauerverträge, aber selbstverständlich - ich hole Sie sehr gerne jeden Tag um 8 Uhr ab und fahre Sie zum 25 Km entfernten Flughafen/Hotel/Krankenhaus zu einem Preis von 80E.
Das ist es, was die TU/AG wollen - egal, ob Umland oder Großstadt.
UBER wird es vormachen, falls sie es schaffen, das ÖPV-Gewerbe zu übernehmen.
Man muss nicht verrückt sein, um hier zu arbeiten, aber es hilft. (B5)

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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von titanocen100 » 08.11.2019, 23:13

Jim Bo hat geschrieben:
07.11.2019, 09:36

Ich dachte mir, es wäre doch ideal, wenn man sich dafür einen Fahrdienst organisieren könnte. Mit einem Taxifahrer des Vertrauens ist es schwierig, weil manche Termine eben 2 Stunden und mehr dauern, man die Zeit nicht als Wartezeit bezahlen möchte und man mehrere Termine an einem Tag bewältigen möchte.
Gruß Holger
Nimm Dir einen Mietwagen mit Chauffeur (der muss ebenfalls einen P-Schein haben, da PBef), handele einen Preis mit der Mietwagenfirma, z.B. UBER, für den geplanten Zeitraum, z.B. 6h für 300E, aus und Du hast alles, was Du möchtest.
Man muss nicht verrückt sein, um hier zu arbeiten, aber es hilft. (B5)

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Jim Bo
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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von Jim Bo » 09.11.2019, 03:19

Alles, was ich wollte, ist ein Unternehmen egal ob Alleinunternehmer oder Mehrwagenunternehmer, das bei einer frühzeitigen Bestellung (eine Woche vorher zum Beispiel) mir für jeden angegebenen Termin eine pünktliche Abfahrt garantiert und mir dafür ein Fahrzeug mit Fahrer meiner Wünsche zur Verfügung stellt. War einfach nur eine Frage, ob es das gibt. Diskutiert meinetwegen, warum es das nicht geben kann. Ist auch ok.

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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von Pascha » 09.11.2019, 05:03

Jim Bo hat geschrieben:
09.11.2019, 03:19
Alles, was ich wollte, ist ein Unternehmen egal ob Alleinunternehmer oder Mehrwagenunternehmer, das bei einer frühzeitigen Bestellung (eine Woche vorher zum Beispiel) mir für jeden angegebenen Termin eine pünktliche Abfahrt garantiert und mir dafür ein Fahrzeug mit Fahrer meiner Wünsche zur Verfügung stellt. War einfach nur eine Frage, ob es das gibt. Diskutiert meinetwegen, warum es das nicht geben kann. Ist auch ok.
Dein Anliegen ist nahezu unmöglich.

Vorbestellungen müssen lukrativ sein, nur Fahrten über ca. 40 EUR lohnen diesen Aufwand. Zudem muss der Aufwand und die Kosten einer regelmäßigen vor Fahrtantritt notwendigen Desinfektion und antibakteriellen Säuberung berücksichtigt werden damit Dein Neugeborenes lupenreine Luft atmen kann.

Bankeinzugsermächtigungen sind beim Stromanbieter sinnig, der Taxiunternehmer Deines Vertrauens dagegen benötigt einen schriftlichen Auftrag von Dir und schreibt Dir alle z.B. 2 Wochen eine Rechnung. Übrigens wird auch bei Nichterscheinen (z.B. wenn Dein Neugeborenes mal die Kackeritis hat) der volle Fahrpreis fällig.

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sivas
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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von sivas » 09.11.2019, 11:13

Jim Bo hat geschrieben:
09.11.2019, 03:19
War einfach nur eine Frage, ob es das gibt.
Nein, gibt es nicht.

Widerspricht dem System.

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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von Jim Bo » 09.11.2019, 13:04

Pascha hat geschrieben:
09.11.2019, 05:03

Dein Anliegen ist nahezu unmöglich.

Vorbestellungen müssen lukrativ sein, nur Fahrten über ca. 40 EUR lohnen diesen Aufwand. Zudem muss der Aufwand und die Kosten einer regelmäßigen vor Fahrtantritt notwendigen Desinfektion und antibakteriellen Säuberung berücksichtigt werden damit Dein Neugeborenes lupenreine Luft atmen kann.

Bankeinzugsermächtigungen sind beim Stromanbieter sinnig, der Taxiunternehmer Deines Vertrauens dagegen benötigt einen schriftlichen Auftrag von Dir und schreibt Dir alle z.B. 2 Wochen eine Rechnung. Übrigens wird auch bei Nichterscheinen (z.B. wenn Dein Neugeborenes mal die Kackeritis hat) der volle Fahrpreis fällig.
Womit bewiesen wäre, dass ein eigenes Auto familienfreundlicher ist, als es jede Chauffeurdienstleistung jemals sein kann.

Sehr schön, bei der nächsten FridayForFuture Demo kann man darüber nachdenken, eine Gegendemo zu starten, wie sinnlos deren Aktion ist.

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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von eichi » 10.11.2019, 16:58

Das Tarifrecht sieht ausdrücklich eine Strecken- und eine Zeitkomponente vor.
Jeder Handwerker lässt sich Zeit und Material vergüten.
Und nun soll ein Dauervertrag was bewirken?
Unbezahlte Zeitpuffer, nur um pünktlich zu sein?
Klarer Fall von Klammerbeutel...
Es ist so bequem, unmündig zu sein. (Immanuel Kant)

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Jim Bo
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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von Jim Bo » 10.11.2019, 19:25

Ich dachte eher an das, was ihr als Rechnungsfahrten gegenüber der Taxizentrale kennt, nur eben direkt beim Taxiunternehmen. Eine Ansammlung von Fahrten innerhalb des laufenden Monats deren Rechnungsbeträge summiert vom Konto über Einzugsermächtigung abgebucht wird.

Nach jeder Fahrt eine Unterschrift und fertig. So schnell wie möglich aussteigen und nicht jedes Mal das Kleingeld zusammensuchen.

Und Trinkgeld einsparen :mrgreen:
Zuletzt geändert von Jim Bo am 10.11.2019, 19:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von titanocen100 » 11.11.2019, 19:36

Pascha hat geschrieben:
09.11.2019, 05:03
Vorbestellungen müssen lukrativ sein, nur Fahrten über ca. 40 EUR lohnen diesen Aufwand.
völlig korrekt, wenn man dabei noch die nicht im Preis enthaltene Wartezeit vor der Haustür bedenkt (15 bis 20 min)
Pascha hat geschrieben:
09.11.2019, 05:03
Zudem muss der Aufwand und die Kosten einer regelmäßigen vor Fahrtantritt notwendigen Desinfektion und antibakteriellen Säuberung berücksichtigt werden damit Dein Neugeborenes lupenreine Luft atmen kann.
wenn man die benötigten Materialien (Gummihandschuhe, Domestos, Putzlappen), den Umfang und die benötigte Zeit berücksichtigt, sind 40E als Umsatz definitiv zu wenig.
Pascha hat geschrieben:
09.11.2019, 05:03
Bankeinzugsermächtigungen sind beim Stromanbieter sinnig, der Taxiunternehmer Deines Vertrauens dagegen benötigt einen schriftlichen Auftrag von Dir und schreibt Dir alle z.B. 2 Wochen eine Rechnung.
Wohl eher nicht. Dazu braucht er eine Sekretetärin und die entsprechende Ausrüstung für sie. Die dabei entstehenden Kosten sind so hoch, da kann er meist gleich auf das Geld verzichten. Daher am Besten Barzahlung im Voraus.
Pascha hat geschrieben:
09.11.2019, 05:03
Übrigens wird auch bei Nichterscheinen (z.B. wenn Dein Neugeborenes mal die Kackeritis hat) der volle Fahrpreis fällig.
Oh ja, siehe Vorauskasse. Wie heisst es im Handelsgesetzt ? Ware erst gegen Geld und ohne Geld keine Ware. Gilt auch bei DL.
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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von eichi » 11.11.2019, 20:27

...der Taxiunternehmer Deines Vertrauens dagegen benötigt einen schriftlichen Auftrag von Dir und schreibt Dir alle z.B. 2 Wochen eine Rechnung.

Wohl eher nicht. Dazu braucht er eine Sekretetärin und die entsprechende Ausrüstung für sie.
#
Das ist normaler Unternehmerjob!
Wenn er das nicht bewältigt, soll er
sich als Putzkraft um einen Job bemühen... :roll:
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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von titanocen100 » 11.11.2019, 20:57

eichi hat geschrieben:
11.11.2019, 20:27
Das ist normaler Unternehmerjob!
Wenn er das nicht bewältigt, soll er
sich als Putzkraft um einen Job bemühen... :roll:
da machst Du es Dir etwas zu einfach, obwohl Du Recht hast.
Mein Chef schliesst das Büro pünktlich Fr. um 18 Uhr, während ich um 18:05 eintrudele, aber keinen mehr antreffe.
Eine Kaffemaschine gibt es nicht - :cry:
Ein Glas Wasser = Leitungsheimer
Meine Abrechnung (Umsatzanteil abz. Papierschnipsel) werfe ich Mo früh in seinen Briefkasten, das war es.
Alles andere interessiert ihn nicht (und meist auch alle anderen TU nicht).
Verdienstausfall, weil mir jemand die Vorfahrt geraubt hat und mein Taxi nicht mehr fahrtauglich war, aber auch kein Ersatztaxi zur Verfügung stand?
Nehme ich mir selbst, ebenso das Urlaubsentgelt.
Im Taxiunternehmen läuft eben meist alles ganz anders, als in einer anderen Firma.
Urlaub anmelden 3 Monate im Voraus ? Nicht notwendig, 1 h vorher reicht. Urlaub verlängern, Freie Tage/Wochen nehmen ? Kein Problem, selbstverständlich auch kurzfristig.
Der AN zahlt sich selbst das Geld und zahlt den Anteil des TU alle 4 Wochen aus.
Man muss nicht verrückt sein, um hier zu arbeiten, aber es hilft. (B5)

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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von eichi » 11.11.2019, 22:21

Im Taxiunternehmen läuft eben meist alles ganz anders, als in einer anderen Firma.
Ich weiß, Zuschläge, die keine sind, entgeltfreie Arbeitszeiten,
Selbstbetrug zum Nachteil der späteren Rentenhöhe, kostenfreie
Mitbenutzung der Fahrer-eigenen Arbeitsmittel (Smartphone),...
Warum bekommen die Chefs denn überhaupt noch Geld
außerhalb der Fzg.-Kosten?
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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von titanocen100 » 11.11.2019, 22:37

eichi hat geschrieben:
11.11.2019, 22:21
titanocen100 hat geschrieben:Im Taxiunternehmen läuft eben meist alles ganz anders, als in einer anderen Firma.
Ich weiß, Zuschläge, die keine sind, entgeltfreie Arbeitszeiten,
Selbstbetrug zum Nachteil der späteren Rentenhöhe, kostenfreie
Mitbenutzung der Fahrer-eigenen Arbeitsmittel (Smartphone),...
Warum bekommen die Chefs denn überhaupt noch Geld
außerhalb der Fzg.-Kosten?
Alles eine Frage der persönlichen Einstellung.
Will ich 40 Jahre a 8h plus Pausen 5d die Woche arbeiten (womöglich noch im 3-Schicht-Dienst), dann 850E Rente erhalten abz. 150E Krankenkassenbeitrag oder lieber meine Arbeitszeiten völlig frei bestimmen ?
In beiden Fällen besteht eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, das erste Rentenjahr nicht zu überleben. RIP.
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Re: Dauerverträge mit Taxiunternehmen möglich?

Beitrag von Jim Bo » 12.11.2019, 13:40

Eine regelmäßige Desinfektion sollte selbstverständlich sein.

Aber egal, Ich fahre lieber mit meinem eigenen Auto.

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